Letzter Aufruf für Edi.07

Am 20. November wird der Schweizer Filmpreis für Werbe-, Industrie- und Unternehmensfilme Edi verliehen. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich sputen: Beiträge können nur noch bis zum 31. August eingereicht werden.

 Am 20. November wird der Schweizer Filmpreis für Werbe-, Industrie- und Unternehmensfilme Edi im Rahmen einer grossen Gala verliehen. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich sputen: Beiträge können nur noch bis zum 31. August eingereicht werden, und zwar in den drei Kategorien «Commercials», «Corporate» sowie «Clips & Trailers». Organisiert wird der Filmpreis vom Branchenverband Swissfilm Association. Verliehen werden für die drei besten Produktionen goldene, silberne und bronzene Edis sowie Spezialpreise. Die Arbeiten müssen innerhalb der letzten zwölf Monate entstanden und von einer Schweizer Produktionsfirma oder von Schweizer Regisseurinnen und Regisseuren realisiert worden sein. Eine vom Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) abgesegnete Jury bewertet die Filme innerhalb der einzelnen Kategorien nach verschiedenen Kriterien.

Schweizer Zucker wird süsser mit der Neuen Lgk

Die Agentur Neue Lgk aus Bern und Zürich hat sich im Pitch gegen mehrere Agenturen durchgesetzt und den Etat der Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld gewonnen.

 Die Agentur Neue Lgk aus Bern und Zürich hat sich im Pitch gegen mehrere Agenturen durchgesetzt und den Etat der Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld gewonnen. Die Werbekampagne soll den Schweizerinnen und Schweizern wieder stärker bewusst machen, dass der beste Zucker aus der Schweiz kommt, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Die Kampagne startet im Frühjahr 2008.

Fast Track lässt Merkel für Castingshow sprechen

Die Zürcher Werbeagentur Fast Track hat eine Printkampagne für die Sendung «Supermodel» auf 3+ entwickelt. Darin rufen Persönlichkeiten wie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Slogan «Mach was aus dir, schmeiss die Lehre!» zur Bewerbung für die Sendung auf.

Die Zürcher Werbeagentur Fast Track hat eine Printkampagne für die Sendung «Supermodel» auf 3+ entwickelt. Die Kampagne folgt auf Kino-, TV- und Radiospots. Darin rufen Persönlichkeiten wie Queen Elisabeth II oder die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem ironisch gemeinten Slogan «Mach was aus dir, schmeiss die Lehre!» zur Bewerbung bei 3+ als Schweizer Supermodel auf.
Dominik Kaiser, Gründer und Geschäftsführer von 3+, kommentiert die Anzeigen folgendermassen: «Die Printanzeige für die neuste 3+ Eigenproduktion Supermodel ist natürlich ironisch zu verstehen. Viele Jungendliche gehen heute davon aus, dass man, ohne viel zu tun, kurz in einer TV Sendung mitmacht, dann gleich zum Star wird und darum keine Ausbildung benötigt». Im wirklichen Leben sehe es natürlich anders aus, und genau das wolle man in der Sendung zeigen. Der Weg zum Erfolg sei lang, hart und eine solide Ausbildung sehr wichtig und eine wesentliche Grundlage und Voraussetzung dafür, so Kaiser weiter.
Die Anzeigen sind in der Schweizer Illustrierten, in 20 Minuten und dem Kino-Magazin Close-up sowie auf Internetbannern zu sehen. Sie ergänzen Spots mit dem Claim «Genug innere Werte? – Dann bewirb dich für Supermodel auf 3+».

Verantwortlich bei Fast Track: Florian Beck (CD), Thomas Berger, Corinne Bresch, Matthias Günter (Grafik), Suzanna Kovacevic (Art Buying), Daniel Gerber, Alexandra Kellenberger (Beratung).

Von AY&R entwickelter Sunrise-Shop in Genf eröffnet

Advico Young & Rubicam hat in Zusammenarbeit mit dem jungen Schweizer Designer Thilo Brunner von fuenteYfuente das Konzept für ein Sunrise-Geschäftslokal in Genf ausgearbeitet und umgesetzt. Alles mobil, scheint dabei der Grundgedanke gewesen zu sein.

Advico Young & Rubicam hat in Zusammenarbeit mit dem jungen Schweizer Designer Thilo Brunner von fuenteYfuente das Konzept für ein Sunrise-Geschäftslokal in Genf ausgearbeitet, das vor kurzem eröffnet wurde. In der Mitteilung vom Dienstag heisst es, es sei die Aufgabe gewesen, eine innovative Einzelhandelsidee umzusetzen, die der mobilen Unterhaltung als wichtigem Zukunftsmarkt der Telecombranche einen prominenten Platz einräumt. Deshalb, so die Mitteilung weiter, sei eine Reihe von Shop-Konzepten entwickelt worden, die bewusst mit den bisherigen Konventionen der Telko-Branche brechen.Im Lokal können Kunden nicht nur Produkte ausprobieren und kaufen, sondern sich auch mit Videospielen unterhalten, im Internet surfen oder sich via Bluetooth direkt Klingeltöne, Musik und Kurzfilme aufs Mobiltelefon laden. Da die gesamte Ladeneinrichtung auf Rollen steht, kann sie für einen aussergewöhnlichen Anlass oder auch nur eine neue Ladenanordnung einfach und schnell verschoben werden. Eingerichtet ist der Laden mit eigens konstruierten Möbeln. Als Referenz an eine Ikone der Unterhaltungselektronik werden die Mobiltelefone unter originalen Technics-Plattenspielerdeckeln präsentiert.

Online-Anmeldung für Screen-up & Congress eröffnet

Am 17. Oktober geht die diesjährige Screen-up & Congress in der Arena Filmcity im neuen Zürcher Einkaufszentrum Sihlcity über die Bühne. Ab sofort sind Online-Anmeldungen für den TV-Branchenanlass möglich.

 Am 17. Oktober geht die diesjährige Screen-up & Congress in der Arena Filmcity im neuen Zürcher Einkaufszentrum Sihlcity über die Bühne. Ab sofort sind Online-Anmeldungen für den TV-Branchenanlass möglich: Unter Screen-up.ch können sich Interessierte Plätze sichern. Die Senderpräsentationen der TV-Sender sind wie jedes Jahr kostenlos. Der Kongressteil, organisiert durch die Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM), ist kostenpflichtig. Vergünstigte Preise gibt es für Mitglieder der Branchenverbände IGEM, BSW, SWA und IAA. Im Kongressteil referieren und diskutieren Fachleute aus dem In- und Ausland über ihre Visionen zum TV-Markt Schweiz und die aktuellen Trends der internationalen elektronischen Medienwelt. Im Anschluss an den diesjährigen Event wird nach einigen Jahren Pause wieder eine Aftershow-Party gefeiert. Sie findet im Rohstofflager statt und ist auch für externe Gäste für 30 Franken zugänglich. Für die Party anmelden kann man sich ebenfalls online.

Rod macht den Ostschweizern die Ikea schmackhaft

Das Möbelhaus Ikea feiert vom 26. bis 30. September 2007 die Eröffnung der Filiale in St. Gallen-Winkeln. Mit der Kampagne für die Eröffnung wurde die neugegründete Zürcher Agentur Rod beauftragt.

 Das Möbelhaus Ikea feiert vom 26. bis 30. September 2007 die Eröffnung der Filiale in St. Gallen-Winkeln. Es wird das siebte Einrichtungshaus in der Schweiz. Um den Ostschweizerinnen und Ostschweizern Ikea näher zu bringen, beauftragte das schwedische Unternehmen die neugegründete Zürcher Agentur Rod mit der Kampagne für die Eröffnung. Die Kampagne läuft ab Anfang September in der Ostschweiz.

Urs Ramsauer neu im Anzeigenverkauf von NZZ Folio

Ramsauer war schon vor seiner letzten Tätigkeit bei Ringier für das Unternehmen NZZ tätig. Bei NZZ Folio ersetzt er Stefan H. Böni, der neu Anzeigenleiter bei der Gratiszeitung .ch ist.

 Auf den 1. September wechselt Urs Ramsauer in den Anzeigenverkauf von NZZ Folio. Ramsauer war schon vor seiner letzten Tätigkeit bei Ringier für das Unternehmen NZZ tätig. Bei NZZ Folio ersetzt er Stefan H. Böni, der neu Anzeigenleiter bei der Gratiszeitung .ch ist.

Journalisten geben Unternehmens-Medienstellen gute Noten

Schweizer Journalistinnen und Journalisten loben die Medienstellen der Unternehmen für ihre hohe Professionalität. In der Studie des IAM und von Farner PR wurden 451 Journalisten aus allen Sprachregionen über die Beziehung zwischen PR und Journalismus befragt.

 In einer jüngst veröffentlichten Studie über die Qualität der Kommunikationsleistungen von Medienstellen geben Schweizer Journalistinnen und Journalisten den Medienstellen von Unternehmen die Noten «gut bis sehr gut». Dieses überraschend klare Resultat ging aus einer Umfrage hervor, welche das Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der Zürcher Hochschule Winterthur zusammen mit Farner PR durchführte. Die Journalisten strichen insbesondere die hohe Professionalität der Unternehmens-Medienstellen heraus, wie Farner am Dienstag mitteilte.Kritischer beurteilen die Medienschaffenden die Medienstellen von Verwaltungen und Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs). Deren Kommunikationsarbeit wird vor allem von den Deutschschweizer Journalisten schlechter beurteilt als jene von Unternehmen. Insgesamt bezeichnen mehr als 90 Prozent der Befragten die Medienstellen für ihre journalistische Arbeit als «sehr wichtig» oder «wichtig». Nur gerade eine Person der 451 befragten Wirtschafts- und Politik-Journalisten aus allen Sprachregionen der Schweiz sagte, die Medienstellen seien in der alltäglichen Arbeit gar nicht wichtig.
Trotz der Wichtigkeit der Medienstellen vertreten die meisten Journalisten die Meinung, dass ihre Arbeit durch den Einbezug von Medienstellen zwar fairer und vollständiger werde, nicht aber informativer oder origineller. «Medienstellen liefern demnach solide Grundinformationen, nicht mehr», sagt Vinzenz Wyss, Leiter des Instituts für Angewandte Medienwissenschaft. Negativ beurteilt werden Medienmitteilungen von Unternehmen und Organisationen von den Befragten vor allem dann, wenn das Thema nach Meinung der Journalisten uninteressant und werberisch ist oder die Mitteilung zu wenige Fakten enthält.
Insgesamt schätzen Journalisten jene Informationsformate, in denen sie eine aktive Rolle spielen können, wie beispielsweise Interviews oder persönliche Gespräche. Weniger beliebt sind diejenigen Formate, die stärker von Medienstellen geprägt sind: Fachartikel, Pressereisen oder Unternehmens-Blogs. In diesem Sinn wünschen die Medienschaffenden insgesamt mehr Kontakt mit höheren Funktionsträgern in einer Organisation – Romands und Tessiner eher mit Kommunikationsspezialisten, Deutschschweizer eher mit VR-Präsidenten, Firmenchefs und Fachexperten.
Die elektronische Fassung des Schlussberichts der Studie «Die Medienarbeit von Unternehmen und Organisationen aus der Sicht von Schweizer Journalisten» kann bei: [email protected] bestellt werden.

Neuer Chefredaktor beim Medienmagazin Klartext

Nick Lüthi wird per 1. November neuer Chefredaktor des Medienmagazins Klartext. Er ist vom Stiftungsrat der Zeitschrift in dieses Amt gewählt worden und ersetzt Hans Stutz. Lüthi will den Online-Auftritt des Magazins ausbauen und den Lesern neben Hintergrundinformationen auch Aspekte aus der Praxis bieten.

Nick Lüthi wird per 1. November neuer Chefredaktor des Medienmagazins Klartext. Er ist vom Stiftungsrat der Zeitschrift in dieses Amt gewählt worden und ersetzt Hans Stutz. Der heute 33-Jährige verdiente sein erstes Geld als Journalist vor zehn Jahren bei den linken Zeitungen Vorwärts und Berner Tagwacht. Später arbeitet er als Online-Redaktor bei Bluewin, damals noch als The Blue Window bekannt. Danach wechselte er zum damaligen Radio Förderband. Nach dessen Umwandlung in Radio BE1 kündigte Lüthi und arbeitete fortan als freier Journalist, unter anderem für den Klartext, die Werbewoche, den Bund, die Berner Zeitung, die Aargauer Zeitung und die WoZ.
Auf die bevorstehende Rückkehr ins Angestelltendasein freut sich Lüthi. Er will den Klartext als wichtige Stimme in medienpolitischer Hinsicht weiterführen, wie er der Werbewoche sagte. Daneben besteht ein wichtiges Projekt im Ausbau des Online-Auftritts: «Die Marke Klartext soll dauernd präsent sein, nicht nur mit den sechs Ausgaben pro Jahr», so Lüthi. Wie das genau gehandhabt wird, ist noch nicht entschieden. Denkbar sind wöchentliche Kommentare oder ein Blog. Stärker ins Bewusstsein der Leser rufen möchte der ehemalige Blogger Lüthi auch das Online-Archiv des Medienmagazins: «Es kann für Journalisten interessant sein, mal nachzulesen, was Herr Kall vor zehn Jahren sagte». Lüthi schwebt als weitere Neuerung im Online-Bereich vor, dass auf der Website des Klartexts Werbung möglich sein soll – der Entscheid dazu wird jedoch erst gefällt, wenn der neue Chefredaktor sein Amt angetreten hat. Er ist aber davon überzeugt, dass die Website Werbemöglichkeiten bieten soll: «Wenn wir online im redaktionellen Bereich ausbauen, dann soll auch die Vermarktung verstärkt werden».
Lüthi möchte neben Hintergrundinformationen auch mit Aspekten aus der Praxis aufwarten, beispielsweise mit Tipps gegen einen Schreibstau. Er möchte den Lesern unmittelbaren Mehrwert bieten, der ihnen im Alltag als Journalist nützlich sein kann. Im weiteren will der Klartext den Kollegen auf die Finger schauen: «Wir können uns vorstellen, Artikel nachzurecherchieren und zu prüfen, ob die zitierte Person wirklich das gesagt hat, was im Text steht», erklärte Lüthi.
Die Redaktion, die neben dem Chefredaktor aus vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Teilpensum besteht, denkt ausserdem über ein neues Layout nach. Der letzte Relaunch liegt sechs Jahre zurück. Auf Lüthi wartet zudem die Aufgabe, sein Magazin neben der Konkurrenz durch die Zeitschrift Schweizer Journalist zu positionieren. Dafür werde man adäquate Massnahmen treffen, sagte Lüthi weiter. Er will den Klartext als Pflichtstoff für alle Journalisten in der Schweiz bekannter machen.

 
Carole Scheidegger 

Zu guter Letzt: Karikaturenstreit reloaded

Neues aus der Serie «Empörung über Karikaturen von religiösen Leitfiguren»: Letzte Woche noch hat sich Malaysias Regierung über eine Jesus-Karikatur geärgert. Nun hat sich der Iran offiziell bei Schwedens Regierung über die mediale Darstellung des Propheten Mohammed als Hund beschwert.

 Neues aus der Serie «Empörung über Karikaturen von religiösen Leitfiguren»: Letzte Woche noch hat sich Malaysias Regierung über eine Jesus-Karikatur geärgert (siehe ). Nun hat sich der Iran offiziell bei Schwedens Regierung über die mediale Darstellung des Propheten Mohammed als Hund beschwert. Das beanstandete Bild des Zeichners Lars Vilk zeigt Mohammed als riesiges Hundedenkmal in der Mitte eines Kreisverkehrs. Die Regionalzeitung Nerikes Allehanda illustrierte damit einen Leitartikel über Meinungsfreiheit. Zwei geplante Ausstellungen mit Zeichnungen von Vilks waren zuvor unter Hinweis auf «Sicherheitsrisiken» abgesagt worden. Das schwedische Aussenministerium wollte den iranischen Protest nicht kommentieren.
Möglich immerhin, dass am Ende wieder die Schweiz zu den Verlierern der ganzen Geschichte gehört: Als im vergangenen Jahr Mohammed-Karikaturen, die in der dänischen Jyllands-Posten veröffentlicht worden waren, Proteste von Muslimen weltweit ausgelöst hatten, wurden mancherorts Schweizer Fahnen verbrannt, weil die den dänischen so ähnlich sehen. Vielleicht gilt auch jetzt bald wieder der Zorn von Karikaturen-Hassern der Schweiz. Switzerland und Sweden werden dauernd verwechselt – allerdings eher von Bewohnern des Erzfeindes Irans, den USA.

OSW wirbt mit Nackten für Naked

Eingeklemmt zwischen zwei Plakaten und sinnigerweise nackt werben Models im Auftrag der Basler Modeboutique Naked für die diesjährige Modeschau. Konzipiert wurde die Aktion von OSW in Basel.

Die Basler Kleiderboutique Naked hat im August für ihre diesjährige Modeschau nicht nur mit einem provokativen Flugblatt, sondern auch mit Sandwich-Postern geworben. Das Besondere bei der Aktion, die von der Basler Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW) konzipiert wurde: Die beiden Models, welche die Poster tragen, sind nackt. Und sollen damit, wie es in der Medienmitteilung heisst, in sinniger Weise auf den Namen der Boutique aufmerksam machen.
Auftraggeber: Vanessa del Moral, Boutique Naked. Werbeagentur: Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW). Art Director: Michael Oswald. Beratung: Nadine Siegfried. Text: René Fisch. Models: Promokant promotions GmbH.

Post passt die Tarife für Zeitungsbeförderung an

Die Post passt die Tarife zur Beförderung von Zeitungen an. Ab 2008 wird die Presseförderung gemäss Parlamentsbeschluss auf die Lokal- und Regionalpresse und die nicht gewinnorientierte Mitgliedschaftspresse eingeschränkt. Die Tarife für weiterhin förderungsberechtigte Zeitungen steigen um 4,4 Prozent.

 Die Post passt die Tarife zur Beförderung von Zeitungen an. Ab 2008 wird die Presseförderung gemäss Parlamentsbeschluss auf die Lokal- und Regionalpresse und die nicht gewinnorientierte Mitgliedschaftspresse eingeschränkt (siehe ). Für die weiterhin förderungsberechtigten Titel will die Post ihre etablierte Tarifstruktur beibehalten. Die Tarife steigen allerdings um 4,4 Prozent. Das entspreche der seit 2004 aufgelaufenen Teuerung, teilte die Post mit.
Hanspeter Lebrument, der Präsident des Verbandes Schweizer Presse, kritisierte den angekündigten Teuerungsausgleich gegenüber der SDA als nicht gerechtfertigt. Er verlangte, dass sich die Post an die Aussagen von Bundesrat Leuenberger halte. Dieser habe vor dem Parlament bekräftigt, dass es bei der förderungsberechtigen Presse keine Preiserhöhungen geben solle, sagte Lebrument gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
Die Preise für nicht mehr förderungsberechtigte Titel wird die Post teilweise erhöhen. Um den Verlegern dieser Titel entgegenzukommen, nehme sie ein Defizit in Kauf und trage einen wesentlichen Teil der wegfallenden Subventionen selber, heisst es in einer Mitteilung. Die Post hat für die nicht mehr förderungsberechtigten Titel ein kosten- und wettbewerbsbasiertes Preismodell erarbeitet. Es lehnt sich nach Angaben der Post weitgehend an ein mit der Verlagsbranche diskutiertes Modell an und erfüllt die gesetzliche Vorgabe, dass alle abonnierten Zeitungen und Zeitschriften nach gleichen Grundsätzen zu distanzunabhängigen Preisen befördert werden müssen. Die Post wird diese Preise dem Preisüberwacher vorlegen.
Die Auswirkungen der neuen Preispolitik auf die grossen und mittleren Titel, die von den Bundesbeiträgen ausgeschlossen wurden, seien im Moment noch schwer abzuschätzen, sagte Verlegerpräsident Lebrument der SDA. Dem Verband Schweizer Presse fehlten genaue Einblicke in die Rechnung der Post. Zudem stünden Verhandlungen zwischen den grössten Auftraggebern und der Post noch aus.
Bisher haben die Verlage für die Beförderung ihrer Presseerzeugnisse generell von Unterstützungsbeiträgen des Bundes von insgesamt 80 Millionen Franken profitiert. Die Beiträge wurden ihnen über verbilligte Tarife der Post weiter gegeben. Das Parlament hat am 22. Juni 2007 beschlossen, die Förderungsbeiträge auf 30 Millionen Franken pro Jahr einzuschränken. Die Mitgliedschaftspresse wird mit 10 Millionen Franken und die Lokal- und Regional-Presse mit 20 Millionen Franken gefördert. Diese Gelder kommen neu lediglich der Lokal- und Regionalpresse bis zu einer Auflage von maximal 40’000 Exemplaren und der nicht gewinnorientierten Mitgliedschaftspresse mit einer Auflage bis maximal 300’000 Exemplaren zugute.
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