Sportfernsehen sendet den A1-Grandprix

Ab 25. November überträgt das auf U1 TV sendende Sportfernsehen die Rennen des diesjährigen A1-Grandprix. Je nach Zeitverschiebung sind Live-Übertragungen oder Aufzeichnungen vorgesehen.

 
Das auf U1 TV sendende Schweizer Sportfernsehen (SSF) und das A1-Team Schweiz sind für den Rest der Rennsaison eine Partnerschaft eingegangen; damit wird das Sportfernsehen die Rennen der «Weltmeisterschaft des Motorsports» übertragen, die seit 2005 jeweils zwischen September und April stattfinden. Den Anfang macht am 25. November das Rennen in Sepang, Malaysia. Je nach Zeitverschiebung der Austragungsorte sind Live-Berichterstattungen oder Aufzeichnungen zur besten Sendezeit vorgesehen, wie es in der Mitteilung heisst. Hinzu kommen Vorschauen und Features. A1-Team-Chef Max Welti verspricht sich von der Zusammenarbeit eine Popularisierung des Sports und des Schweizer Teams. Das Sportfernsehen setzt auf Motorsport aufgrund seiner hohen Popularität.

Es geht vorwärts mit der Webradio-Forschung

Webradios schiessen wie Pilze aus dem Boden. Deren Betreiber wollen sie auch vermarkten – dazu jedoch braucht es verlässliche Zahlen. Wo steht die Forschung in Sachen Webradios? Die Werbewoche hat nachgefragt: Net-Metrix ist kurz davor, ein Forschungsmodul zu realisieren.

 Webradios schiessen wie Pilze aus dem Boden. Deren Betreiber wollen sie auch vermarkten – dazu jedoch braucht es verlässliche Zahlen. Wo steht die Forschung in Sachen Webradios? Die Werbewoche hat nachgefragt: Net-Metrix steht kurz davor, ein Forschungsmodul zu realisieren. Das Forschungsunternehmen Mediapulse, das mittels Radiocontrol die Nutzung von konventionellen Radiosendern erhebt, ist bei den Webradios nicht aktiv. Der Ball liegt bei der Internetforschungsorganisation Net-Metrix. Gegenwärtig kann die Studie Net-Metrix-Audit allerdings nur erfassen, wann ein Webradio angeklickt wurde – die Länge der Nutzung bleibt unbekannt. Dem soll Abhilfe geschaffen werden: Net-Metrix ist daran, ein eigenes Modul für die Webradios zu entwickeln, wie Mirco Marrone, Senior Product Manager Net-Metrix-Audit, erklärt. Es soll im Jahr 2008 startklar sein, gegenwärtig laufen Tests mit verschiedenen Sendern. Das Modul verlangt, dass Webradio-Veranstalter ihre Angebote mit einem Tag versehen, damit sie messbar werden.
Allerdings sind mit dem neuen Modul noch nicht alle Probleme gelöst: Es kann bloss jene Webradios messen, die entweder über den Realplayer oder Microsofts Mediaplayer laufen. Streamingangebote wie beispielsweise Youtube bleiben aussen vor. Internetfernsehen, welches über einer der beiden genannten Player läuft, kann dafür von dem neuen Modul aus dem Hause Net-Metrix auch gemessen werden.
Die Daten sind laut Marrone vor allem für die internen Analysen der Webradio-Anbieter gedacht. Welche Messgrössen als verbindliche Kategorien auf dem Werbemarkt gelten könnten, muss noch diskutiert werden. «Das ist ein Thema, dass wir mit unserer User Commission besprechen wollen», sagt der Verantwortliche für Net-Metrix-Audit. Bis ein gültiger Standard für die Messung von Streaming-Inhalten etabliert ist, könnte es also doch noch eine Weile dauern. «Die Messung von Webradio ist sehr komplex», so Marrone.
Um manche Defizite des geplanten neuen Moduls auszugleichen, könnte in einem weiteren Schritt die Studie Net-Metrix-Tracking beigezogen werden, die als Panel aufgebaut ist. Sie könnte weitere Informationen über die Nutzungsgewohnheiten liefern.
Die Studie Net-Metrix-Tracking liegt in den Händen von Markus Jufer. «Die Möglichkeiten, Streaming-Daten den Werten aus der Radio- und TV-Forschung anzugliedern, werden zurzeit im Rahmen eines Fusionsprojektes geprüft. Insofern steht die Webradio-Forschung auch in Verbindung mit Mediapulse», erklärt Jufer.
Man stehe auch im Kontakt zu Forschungsunternehmen im Ausland, sagt Mirco Marrone. Diese stehen wie die Schweizer Organisationen auch vor der Frage, wie die vielfältigen multimedialen Möglichkeiten in harte Zahlen verwandelt werden können.
Carole Scheidegger

Neue Köpfe bei DRS 1 für die geplanten Programminnovationen

Die angekündigten Programminnovationen bei DRS 1 sollen bis am 3. März 2008 umgesetzt werden. Zurzeit werden erste Pilotsendungen realisiert. Gleichzeitig ist das Redaktionsteam um acht Personen erweitert worden. Der langjährige Moderator Ruedi Josuran hingegen verlässt SR DRS.

 
Die von Radio DRS 1 bereits im August angekündigten Programminnovationen sollen bis am 3. März 2008 umgesetzt werden. Das teilte der Sender am Freitag mit. Der Ausbau betrifft Informationssendungen und Kinderprogramme sowie Live-Sendungen und Reportagen. Zurzeit werden erste Pilotsendungen realisiert. Gleichzeitig ist das Redaktionsteam um acht Personen erweitert worden. Der langjährige Radiomoderator Ruedi Josuran verlässt SR DRS auf eigenen Wunsch.Die Hintergrundsendung «Doppelpunkt» am Dienstagabend wird auf zwei Stunden verlängert und durchgehend live moderiert. Neu wird im Abendprogramm werktags eine Hörbuchsendung ausgestrahlt. Die am Vormittag ausgestrahlte Konsumentensendung «Espresso» wird um zehn Minuten verlängert. «Heute Morgen» sendet neu auch am Samstag. Samstagmittags kommt ein neues Magazin der Regionaljournale ins Programm, das Themen aus allen Regionen der Schweiz beleuchtet. Die Kindersendung am Vorabend dauert neu eine volle Stunde und somit doppelt so lang wie bisher. Zudem wird sie jeden Tag gesendet, neu auch am Samstag.
Acht Radiomacherinnen und -macher stossen neu zu DRS 1. Anita Richner wird Redaktorin der Fachredaktion «Konsum, Geld, Arbeit»; nach Erfahrungen in einem Privatradio stiess die 40-Jährige 1994 als Redaktorin und Produzentin zu DRS 3 und war seit 2004 bei «Echo der Zeit». Die 52-jährige Barbara Bürer wird bei DRS 1 im Bereich «Inhalte» arbeiten und bleibt Moderatorin von «Nachtwach» bei DRS 3; sie war unter anderem für den Tages-Anzeiger und lange für Die Zeit in Deutschland als Redaktorin und Reporterin tätig.
Esther Schneider wird verantwortlich für die neue Hörbuchsendung, die ab März 2008 jeweils montagabends ausgestrahlt wird, zudem wird sie weiterhin als Gastgeberin der Sendung «Persönlich» zu hören sein; die 49-jährige arbeitet bereits seit 1987 für SR DRS, als Redaktorin und Reporterin des Regionaljournals Aargau Solothurn und als Moderatorin beim «Rendez-vous». Michael Luisier wird bei der neuen Hörbuchsendung auf DRS 1 als Moderator und Redaktor arbeiten, ist ab Januar für die Morgengeschichte zuständig und betreut wie bisher die Sendung über die Basler Fasnacht (neu auf DRS-Musikwelle); der 43-jährige kommt ursprünglich aus der Schauspielerei.
Der 28-jährige Michael Brunner ist seit kurzem vor allem im Abend- und Nachtprogramm von DRS 1 zu hören. Seine Sporen verdiente er sich seit 2001 beim Walliser Radio Rottu ab. Von Radio Top in Winterthur kommt Moderator Reto Scherrer zu DRS 1. Der 32-jährige gelernte Kaufmann wird seine Hörerschaft in den neuen Tag begleiten. Der 28-jährige Magnus Renggli arbeitet für DRS 1 in der Fachredaktion Kinder als Webproduzent für Kinderradio.ch und Moderator der Sendungen «SiggSaggSugg» und «Looping». In den Radiojournalismus ist er durch das Bundeshaus-Radio und den Bieler Regionalsender Canal 3 eingestiegen.
Die 32-jährige Baslerin Daniela Rohr moderiert auf DRS 1 «SiggSaggSugg» und «Looping» und ist als Webproduzentin für Kinderradio.ch tätig. Sie arbeitete als Redaktorin und Moderatorin bei Radio Basilisk und Radio Basel 1. DRS-1-Moderator Ruedi Josuran hingegen verlässt Schweizer Radio DRS. Der langjährige Moderator von Sendungen wie «Persönlich», «Treffpunkt», «Sport live» und «Visite» hat sich zu Gunsten einer selbständigen Tätigkeit für diesen Schritt entschieden. Der 50-Jährige war seit 1990 für DRS 1 tätig.

Sawi startet Ausbildung für PR-Fachleute

Das Sawi bietet nun auch eine Ausbildung im Bereich PR an: Ein Lehrgang bereitet angehende PR-Fachleute in sechs Monaten auf die eidgenössische Berufsprüfung im Sommer 2008 vor.

 Das Sawi bietet nun auch eine Ausbildung im Bereich PR an: Ein Lehrgang bereitet angehende PR-Fachleute in sechs Monaten auf die eidgenössische Berufsprüfung im Sommer 2008 vor. Das Schweizerische Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung und Verkauf Sawi will mit diesem Ausbildungsangebot eine praxisnahe und umfassende Vorbereitung auf diese Berufsprüfung anbieten. Sie wird im kommenden Sommer zum letzten Mal ohne die ab 2009 erforderliche MarKom-Zulassungsprüfung durchgeführt.
Das Sawi bietet den Lehrgang «PR-Fachleute» ab Januar 2008 auch im neuen Ausbildungszentrum in Zürich an, welches es dieses Jahr bezogen hat.

Bakom regelt Klage von Privatsendern gegen die SRG

Die acht grössten Privatfernsehsender der Schweiz haben Beschwerde gegen die SRG erhoben, weil sie sich in ihrem Kurzberichterstattungsrecht beschnitten sahen. Nun hat das Bakom das Recht präzisiert. Die Verfügung ist noch nicht rechtskräftig und kann beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden.

 
Die acht grössten Privatfernsehsender der Schweiz haben Beschwerde gegen die SRG erhoben, weil sie sich in ihrem Kurzberichterstattungsrecht beschnitten sahen. Dieses besagt, dass auch Sender, die kein Exklusivsenderecht für eine bestimmte Veranstaltung (meist Sport) haben, über diese Veranstaltung drei Minuten berichten dürfen. Dazu muss ihnen ein doppelter Zugang gewährt werden: Physischer Zugang zur Veranstaltung, also das Recht, vor Ort selber Bilder zu schiessen, sowie den Zugang zu den Signalen, also zu den vom Exklusivrechteinhaber erstellten Bilder. Die Privatsender haben beim Bakom geklagt, weil die SRG bei Eishockey- und Fussballveranstaltungen für die beiden Zugangsrechte zusätzliche Bedingungen gestellt hatte, die auch im neuen RTVG nicht bis ins Detail geregelt sind. Die SRG besitzt Exklusivrechte für die Nationalliga A im Fussball, die Nationalligen sowie den Spenglercup im Eishockey. Die Regionalveranstalter waren mit verschiedenen dieser Konditionen nicht einverstanden, beispielsweise ob das Zugangsrecht auch bedeutet, dass der Zugang kostenlos ist, oder in welcher Reihenfolge die Nicht-Exklusivsender zu berücksichtigen sind.
In seinem Hauptentscheid vom 25. Oktober hat das Bakom nun mehrere Präzisierungen vorgenommen, wie es in seinem Informationsschreiben mitteilte. Danach muss es die SRG grundsätzlich dulden, dass Regionalsender eigene Kameras mitbringen. Sie hat auch die nötigen Drehgenehmigungen zu erteilen. Dabei gilt aber der Vorbehalt, dass die räumlichen und technischen Kapazitäten genügen. Für den Fall, dass die Kapazitäten beschränkt sind, bestimmt die Bakom-Verfügung, in welcher Reihenfolge Sender zu berücksichtigen sind. An erster Stelle sind dies jene mit vertraglich vereinbartem Vorrang, dann solche mit umfassender Versorgung der Schweiz oder mit einem Leistungsauftrag, wenn Mannschaften aus ihrem Gebiet mitspielen.
Der physische Zugang ist den Regionalveranstaltern grundsätzlich kostenlos zu gewähren. Unter Umständen müssen die Reporter aber ein Eintrittsticket kaufen. Wenn der SRG Kosten entstehen, so hat sie diese nachvollziehbar auszuweisen. Für eine pauschalisierte Akkreditierungsgebühr fehlt die Rechtsgrundlage. Beim Signal Access war strittig, welche Kosten den Regionalsendern überwälzt werden dürfen. Hier kann die SRG laut Bakom eine Pauschalgebühr erheben. Diese muss sich aber auf überprüfbare Technik- und Personalkosten und allfällige andere Kosten im Zusammenhang mit der Kurzberichterstattung beschränken. Eine Überwälzung der Kosten für die Exklusivrechte ist nicht statthaft.
Die Verfügung des Bakom ist noch nicht rechtskräftig. Sowohl die SRG wie die Regionalsender können sie beim Bundesverwaltungsgericht anfechten.

Axel Springer Schweiz reorganisiert den Anzeigenverkauf

Ab 1. Januar wird Servais Y.F. Micolot als Regionaldirektor Westschweiz die Leitung des Anzeigenverkaufs für sämtliche Publikationen von Axel Springer Schweiz übernehmen. Der Standort Lausanne wird aufgegeben und die Aktivitäten in Genf konzentriert.

 
Der 40-jährige Servais Y.F. Micolot wird ab dem 1. Januar 2008 als Regionaldirektor Westschweiz die Leitung des Anzeigenverkaufs für sämtliche Publikationen von Axel Springer Schweiz in der Westschweiz übernehmen. Zudem werden alle kommerziellen Aktivitäten in der Romandie am bereits bestehenden Standort in Genf zusammengeführt. Das parallel dazu bestehende Büro in Lausanne wird geschlossen. Elisabeth Demidoff, Anzeigenleiterin Westschweiz für die Titel der bisherigen Verlagsgruppe Handelszeitung, wird das Unternehmen per 31. März 2008 auf eigenen Wunsch verlassen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird sie ihre bisherigen Aufgaben vollumfänglich wahrnehmen.

Verkaufsteam von Radio 1 ist komplett

Pino Gallo und Rita Meyer unterstützen Patrick Kaczynski, den Verkaufsleiter von Radio 1. Das Verkaufsteam wird in erster Linie die regionalen Kunden betreuen. Der Sender kann auch über Vermittler gebucht werden.

Roger Schawinskis neuer Sender Radio 1 gibt die Zusammensetzung des Verkaufsteams bekannt: Verkaufsleiter und Ex-IP-Multimedia-Mann Patrick Kaczynski wird unterstützt von Pino Gallo und Rita Meyer. Gallo war bis anhin ebenfalls bei IP Multimedia tätig, als Account Manager für Energy Zürich. Meyer arbeitete früher bei Radio 24 und TeleZüri. Kaczynski bezeichnet die beiden in einer Mitteilung als Wunschkandidaten und zeigt sich «überglücklich», dass er in dieser Konstellation starten könne. Das Verkaufsteam wird in erster Linie die regionalen Kunden betreuen, dies auch im Bereich Sponsoring. Laut Mitteilung kann Radio 1 auch über die «wichtigsten Vermittler» gebucht werden, mit denen bereits Vereinbarungen geschlossen worden seien.

Weniger Entscheide gegen Schleichwerber

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat im laufenden Jahr keine Stichproben in Sachen Schleichwerbung erhoben. Nicht alle kamen aber trotz der diesjährigen Schonpause ungestraft davon: Die Sat.1-Schweiz-Sendung «Joya rennt» hat in den Augen des Bundesverwaltungsgerichts Schleichwerbung betrieben.

 Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat im laufenden Jahr keine Stichproben in Sachen Schleichwerbung erhoben. Das sagte Bakom-Sprecherin Caroline Sauser auf Anfrage der Werbewoche. «Das Bakom hat das neue RTVG zum Anlass genommen, seine Praxis im Bereich Werbung und Sponsoring zu überarbeiten. Damit die Veranstalter sich zunächst auf diese neue Praxis einstellen können, haben wir vorläufig auf Stichproben verzichtet», erklärte Sauser. Anfang nächsten Jahres will das Bundesamt Veranstaltungen durchführen, um die Radio- und Fernsehveranstalter über die neue Situation zu informieren. Ab 2008 geht das Bakom dann auch wieder mittels Stichproben auf die Jagd nach Schleichwerbern. Heuer hat es diesbezüglich nur fünf bis zehn Entscheide gefällt, während im Jahr 2006 in rund 20 Entscheiden Schleichwerber gerügt wurden. Nicht alle kamen aber trotz der diesjährigen Schonpause ungestraft davon: Wie die Sonntagszeitung meldet, hat die Sat.1-Schweiz-Sendung «Joya rennt» in den Augen des Bundesverwaltungsgerichts Schleichwerbung betrieben. Die Richter stützten mit diesem Urteil einen Entscheid des Bakoms. Auch die Sendung «Celebrations» habe die Bestimmungen des RTVGs verletzt: In der Sendung werde eine Automarke in den Vordergrund gerückt, für die Moderator und Produzent Björn Hering als Marken-Ambassador tätig war.

Walker vier Mal nominiert bei The Cup

Zum ersten Mal findet dieses Jahr in Valencia der Kreativ-Wettbewerb The Cup statt. Vier Mal ist die Schweiz nominiert – alle diese Beiträge stammen von Walker Werbung.

 Zum ersten Mal findet dieses Jahr in Valencia der Kreativ-Wettbewerb The Cup statt. Vier Mal ist die Schweiz nominiert – alle diese Beiträge stammen von Walker Werbung. Nominiert wurden die Arbeiten von Fleurop und Amnesty International. Der Fleurop-Geschäftbericht ist bei «Best of Design» als auch bei «Best of Publications» im Rennen um den Cup. Die «Nicht hier, aber jetzt»-Kampagne von Amnesty International ist sowohl bei «Best of Social Engagements» sowie bei «Best of Outdoor» auf der Shortlist. Die Preisverleihung geht am 24. November über die Bühne. The Cup ist ein neu geschaffener Preis, dessen teilnehmende Kampagnen als beste Arbeiten aus Asien, Amerika und Europa im Jahr 2007 hervorgegangen sind (siehe
). Insgesamt haben sich 2’081 Arbeiten qualifiziert. Die Jury bestimmte nun daraus 166 Gold-Nominationen. Aus Europa schafften es über die Selektion des ADC*E insgesamt 27 Beiträge auf diese Liste.

Wirz Corporate gestaltet Markenauftritt von SAM

Die Agentur Wirz Corporate hat den Auftritt des Finanzspezialisten SAM Gruppe umfassend überarbeitet. Prägend für den neuen Markenauftritt ist die Bildwelt.

Die Agentur Wirz Corporate hat den Auftritt des Finanzspezialisten SAM Gruppe umfassend überarbeitet. Die Firma wurde 1995 als unabhängige Vermögensverwaltungsgesellschaft für Sustainability Investments gegründet. Da Nachhaltigkeit heute ein bedeutendes Thema im Finanzmarkt ist, benötigte die SAM Gruppe eine unverwechselbare Marke im intensivierten Wettbewerb. Wirz Corporate hat einen neuen Claim entwickelt, das Brand Design überarbeitet und verschiedene Umsetzungen wie Broschüren, Präsentationen und den Webauftritt neu konzipiert und umgesetzt. Gleichzeitig wurde die Wirz-Tochter mit der Unterstützung und Beratung im Bereich Public Relations beauftragt. Prägend für den neuen Markenauftritt ist die Bildwelt: Auf die gängigen Sujets rund um das Thema Nachhaltigkeit wurde laut Mitteilung bewusst verzichtet. Stattdessen kommen technisch anmutende Bilder nachhaltiger Innovationen zum Einsatz.

AZ Medien Gruppe gründet Media Factory

Die AZ Medien Gruppe wird ihre Aktivitäten im Werbemarkt verstärken. Zu diesem Ziel wurde mit der Media Factory eine eigene Vermittlungsgesellschaft gegründet. Weiter wird für zwei Zeitungen der Anzeigenverkauf selbst übernommen und die Kundenbetreuung im Bereich Key-Accounts intensiviert.

 
Die AZ Medien Gruppe will ihre Aktivitäten im Werbemarkt intensivieren und gemeinsam mit der Publicitas die Marktbearbeitung ausbauen. Als erstes ist mit der Media Factory eine eigene Vermittlungsgesellschaft gegründet worden, die sich ab 1. Januar 2008 auf die Bearbeitung des Werbemarktes für Specials wie Beilagen und  Kollektivseiten von Aargauer Zeitung und Woche Plus konzentrieren wird. Sie wird auch für den Verkauf von Prospektbeilagen und unadressierter Direktwerbung zuständig sein. Geleitet wird die Media Factory vom 58-jährigen Oscar Meier, Geschäftsführer der AZ Wochenzeitungen und noch bis Ende Jahr Verlagsleiter der Limmattaler Zeitung. Am Sitz in Aarau werden fünf Fachleute für die Media Factory tätig sein.Zum Zweiten wird die AZ Medien Gruppe den Anzeigenverkauf für die Limmattaler Zeitung und für den Lenzburger Bezirks-Anzeiger künftig in Eigenregie durchführen. Das Anzeigenmarketing der Limmattaler Zeitung wird mit zwei Mitarbeitenden in Dietikon verstärkt, jenes des Lenzburger Bezirks-Anzeigers übernimmt die neu gegründete Media Factory. Als Drittes soll die Kundenbetreuung im Bereich Crossmedia und Key Accounts verstärkt werden. Unter Leitung von Christoph Marty, Leiter Crossmedia/Key Account, wird die Kundenbetreuung der gesamten AZ Medien Gruppe um zwei Stellen verstärkt.

Doubleclick-Übernahme durch Google könnte noch scheitern

Der Internetriese Google will die Online-Marketingfirma Doubleclick übernehmen, doch die Behörden könnten sich diesem Ansinnen noch in den Weg stellen: Die Europäische Kommission hegt Bedenken.

 Der Internetriese Google will die Online-Marketingfirma Doubleclick übernehmen, doch die Behörden könnten sich diesem Ansinnen noch in den Weg stellen: Die Europäische Kommission will die geplante Übernahme prüfen. Im Vorprüfverfahren ist sie laut Horizont.net zu dem Schluss gekommen, dass «das Fusionsvorhaben auf den Märkten für Vermittlung und Adserving im Bereich der Online-Werbung zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken Anlass geben würde». Die Entscheidung, ob die Fusion den Wettbewerb behindert und die Übernahme entsprechend untersagt wird, muss bis zum 2. April kommenden Jahres fallen. Google soll bereits Mitte Oktober Zugeständnisse an die Europäische Kommission gemacht haben, zu den Details sei jedoch nichts bekannt, schreibt Horizont.net weiter. Die Ankündigung der Übernahme sorgte für Vorwürfe, dass Google damit seine Machtposition weiter ausbaue und wettbewerbswidrig handle (siehe ).
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