Steffen Riedel übernimmt Chefredaktion beim Zürcher Unterländer

Steffen Riedel wird neuer Chefredaktor der Tageszeitungen Zürcher Unterländer und Neues Bülacher Tagblatt, die der NZZ-Tochter Freie Presse Holding (FPH) gehören. Riedel tritt die Nachfolge von Christine Fivian an, die Ende August nach 15 Jahren Tätigkeit als Chefredaktorin des Zürcher Unterländers in Pension geht.

 Steffen Riedel wird neuer Chefredaktor der Tageszeitungen Zürcher Unterländer und Neues Bülacher Tagblatt, die der NZZ-Tochter Freie Presse Holding (FPH) gehören. Riedel tritt die Nachfolge von Christine Fivian an, die Ende August nach 15 Jahren Tätigkeit als Chefredaktorin des Zürcher Unterländers in Pension geht. Unter der Leitung von Christine Fivian sei das redaktionelle Angebot des Zürcher Unterländers Schritt für Schritt ausgebaut und verbessert worden, teilte die FPH mit. Kurz vor dem Ende ihrer Tätigkeit habe sie mit ihren Kollegen Benjamin Geiger von der Zürichsee-Zeitung und Christoph Vollenweider vom Zürcher Oberländer wesentlich dazu beigetragen, dass die drei Zürcher Landzeitungen heute über eine gemeinsame Mantelredaktion verfügen.
Steffen Riedel war bis jetzt Reporter beim Zürcher Unterländer. Sein beruflicher Werdegang begann beim damaligen Radio Gonzen in Buchs SG und führte ihn über die Wirtschaftsförderung (heute Economiesuisse), Radio Grischa, Tele Züri, Radio Ri, Tele Tell/Tele M1, Swissonline/Cablecom schliesslich zur Zürcher Unterland Medien AG. Beim Zürcher Unterländer ist er seit September 2003 als Reporter und Blattmacher im Einsatz. Der 37-Jährige hat schon bis anhin die abtretende Chefredaktorin in ihren Aufgaben unterstützt.

Verlegerverband wehrt sich gegen Monopoldebatte

Auch der Verband Schweizer Presse äussert sich nun zu den neuen regionalen Radio- und Fernsehkonzessionen. Er moniert, dass rund um dieses Thema in verschiedenen Stellungnahmen auch vereinzelt Stimmen laut wurden, wonach bei der Konzessionsvergabe den Monopolen regionaler Medienunternehmen entgegenzuwirken sei. Diese Debatte gehe «am Ziel vorbei», findet der Verlegerverband.

 Auch der Verband Schweizer Presse äussert sich nun zu den neuen regionalen Radio- und Fernsehkonzessionen. Er moniert, dass rund um dieses Thema in verschiedenen Stellungnahmen auch vereinzelt Stimmen laut wurden, wonach bei der Konzessionsvergabe den Monopolen regionaler Medienunternehmen entgegenzuwirken sei. Diese Debatte gehe am Ziel vorbei, findet der Verlegerverband, der einige Mitglieder hat, welche Radio- oder TV-Sender betreiben. Bei der laufenden Konzessionierung gehe es in erster Linie um die Qualität der Bewerbungen. Dabei komme auch den bisherigen Leistungen der Veranstalter ein grosses Gewicht zu, heisst es in einem Communiqué vom Montag. Die Verlage hätten seit Einführung des privaten Rundfunks bewiesen, dass sie ein langfristiges Interesse am Bestand der privaten Sender hätten. Sie hätten gar diese Mediengattung durch ihr publizistisches und finanzielles Engagement überhaupt am Leben erhalten, zeigen sich die Verleger überzeugt.
In den Augen des Verbands Schweizer Presse ist unklar, was damit gemeint ist, dass laut dem neuen RTVG die Bereicherung der Meinungs- und Angebotsvielfalt Beachtung finden soll, falls mehrere Bewerbungen gleichwertig sind. Die parlamentarische Beratung zeige aber immerhin, dass es bei der vergleichenden Beurteilung der Gesuche «nicht auf die Person des Veranstalters, sondern auf die Programmvielfalt ankommen soll», schreibt der Verlegerverband weiter. Dies decke sich mit der heutigen Auffassung in der Wissenschaft, wonach Meinungsvielfalt nicht primär von der Anzahl Anbieter, sondern von der inhaltlichen Ausrichtung der Programme abhänge. Im regulierten Rundfunk würden deshalb die Bestrebungen eher zu sogenannten binnenpluralistischen Massnahmen wie Leistungsaufträge oder Vorgaben zur Qualitätssicherung tendieren.
Die zu erteilenden Konzessionen enthalten konkrete Leistungsvorgaben und entsprechende Kontrollmechanismen. Da Auflagen zu einer pluralistischen Berichterstattung und einem unabhängigen Programmschaffen erfolgen, würden Kriterien der Eigentümerschaft bzw. der Medienverflechtung der Veranstalter notwendigerweise in den Hintergrund, zeigen sich die Verleger überzeugt. Bei der Konzessionierung stehe folglich nicht die Anbietervielfalt, sondern die Inhaltsvielfalt im Zentrum. «Die Diskussion über die unternehmerischen Verflechtungen und angebliche Monopolsituationen einzelner Bewerber geht daher am Ziel vorbei», so die Stellungnahme der Verleger. Diese Diskussion wirke mit ihrem Fokus auf die privaten Veranstalter auch «etwas absurd» angesichts der Tatsache, dass die schweizerische Rundfunklandschaft durch die SRG mit ihrer Vielzahl von nationalen und regionalen Programmen klar dominiert würde, beschliesst der Verlegerverband seine Stellungnahme.

Wunderman lässt sich Fromagerie Bel schmecken

Die Agentur Wunderman hat neu die beiden Marken Babybel und Leerdammer im Portfolio. Erste Arbeiten sollen im Frühling zu sehen sein.

 Die Babybel-Spots sind gehören zu den Klassikern und den Leerdammer Käse kennt auch jeder. Neu lässt sich Wunderman diese beiden Käsesorten munden: Die Agentur aus der Y&R Gruppe führt die beiden Marken von Fromagerie Bel nun im Portfolio. Erste Arbeiten werden laut Mitteilung dieses Frühjahr zu sehen sein.

3+ bewahrt Jugendsendung «Videogang» vor dem Aus

Nachdem diverse Privatsender «Videogang» aus ihrem Programm gestrichen haben, nimmt 3+ die Jugendsendung bei sich ins Programm auf. Moderiert wird die Sendung von Claudia Wambululu, der Drittplatzierten an den letzten Miss-Schweiz-Wahlen.

 
Nachdem diverse Privatsender «Videogang» aus ihrem Programm gestrichen haben, hat der Privatfernsehsender 3+ nach zwei Testsendungen entschieden, die Jugendsendung bei sich ins Programm aufzunehmen. Moderiert wird die einmal pro Monat ausgestrahlte Sendung von Claudia Wambululu, der Drittplatzierten an den letzten Miss-Schweiz-Wahlen. 3+ wird «Videogang» vorerst bis im Sommer 2008 ausstrahlen. Der Privatsender finde es wichtig, so die Medienmitteilung vom Dienstag, dass jugendliche Fernsehmacher in einem eigenen Sendegefäss das TV-Produzieren lernen könnten. «Videogang» war Sprungbrett für verschiedene Medienleute wie Viola Tami, Andrea Jansen oder Stefan Büsser. Die Sendung wurde vorher auf Tele Züri, Tele M1, Tele Tell, Tele Ostschweiz, Tele Bärn und zuletzt auch Tele Top ausgestrahlt.

Schawinski: «Die Position der Verleger ist blosses Lippenbekenntnis»

Roger Schawinski erklärte im vergangenen Dezember, er wolle mit seinen Konzessionsgesuchen die Monopole im Aargau und in Graubünden knacken. Am Montag äusserte der Verlegerverband die Ansicht, dass die Monopoldebatte «am Ziel vorbei» gehe. Schawinski taxiert die Stellungnahme als «Lippenbekenntnisse» und findet, dass die Verleger die Rolle der Meinungsvielfalt herunterspielen würden, da sie in diesem Bereich schlechte Karten hätten.

 Der Verlegerverband gab in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme zur Neukonzessionierung von Radio und TV der Ansicht Ausdruck, die Debatte um die Monopole gehe am Ziel vorbei. Anderer Ansicht ist Roger Schawinski, der laut eigenen Angaben die Monopole im Aargau und in Graubünden knacken will. Er findet die Stellungnahme der Verleger «erhellend», wie er gegenüber der Werbewoche Stellung bezog. Da die meisten Radios im Besitz der grossen Verlagshäuser seien, spiele man mit allen Mitteln das Erfordernis der Meinungsvielfalt herunter, das vom RTVG klar als zentral gewertet würde. «Man weiss, dass man auf diesem Gebiet ganz schlechte Karten hat», so Schawinski. «Das Argument, dass der Binnenpluralismus besser sei als eine echte Konkurrenz, wirkt hilflos, vor allem wenn zu diesem Zweck Studien, die man selbst in Auftrag gegeben hat, nachgeschoben werden».
Das vielleicht wichtigste Merkmal von Demokratien sei die Meinungsvielfalt. Wer das wegdiskutiere, begebe sich auf sehr schlüpfriges Gebiet, findet Schawinski. Für Meinungsvielfalt bedürfe es gewisser institutioneller Regeln. «Und als ob es noch eines zusätzlichen Beweises bedurft hätte, zeigt die aktuelle Diskussion über die Vergabe der Radiokonzessionen, wie es die betroffenen Verleger mit der Meinungsvielfalt in der Praxis halten, wenn es um ihre eigenen Interessen geht», meint der Medienmann weiter. Ohne Ausnahme hätten sie entweder einseitig oder überhaupt nicht über dieses Thema berichtet. Die Leser ihrer Publikationen seien bewusst nicht informiert worden, zeigte sich Schawinski überzeugt.
«Da es sich zum Teil um Monopolmedien handelt, ist diese Form von Konzernjournalismus eine besonders gravierende Manipulation des Informationsflusses aus rein wirtschaftlichen Interessen», teilte er weiter mit. «Nicht einmal in diesem besonders leicht zu analysierenden Fall wird auch nur der geringste Anschein von journalistischer Fairness gewahrt. Dies zeigt überdeutlich, dass die Position der Verleger blosse Lippenbekenntnisse sind, die nicht einmal den einfachsten Test bestehen», urteilt Schawinski über die Verlegerverband-Stellungnahme.

VSD mit Öko-Rating für Druckbetriebe

Der Verband der Schweizer Druckindustrie (VSD) publiziert seit dem 1. Februar 2008 jene Druckereien auf seiner Website, die ihre Leistungen im Bereich der Nachhaltigkeit mit messbaren Resultaten belegen können.

 Der Verband der Schweizer Druckindustrie (VSD) publiziert seit dem 1. Februar 2008 jene Druckereien auf seiner Website, die ihre Leistungen im Bereich der Nachhaltigkeit mit messbaren Resultaten belegen können. Das Öko-Rating-System ist auf Vsd.ch zu sehen, wie das Mediaforum berichtet. Die in Sachen Nachhaltigkeit aktiven Druckereien werden in verschiedenen Rubriken mit einem Schirmsymbol als Zeichen des Schutzes ausgezeichnet, wenn sie die entsprechenden Anforderungen erfüllen. Das Rating bezieht auch die beiden Kriterien «Klimaneutral Drucken» und «Winergie-Check» mit ein (siehe ). Es will für die Kunden transparent machen, welche Druckerei sich punkto Klimaschutz und Umwelt vorbildlich verhält.

Cash.ch lanciert einen neuen Video-Channel

Ringiers Cash-Mediengruppe baut ihren Videobereich aus. Die täglich publizierten Videos sind unter Cash.ch/video kostenlos im neuen Video-Channel zu sehen.

 Die Cash-Mediengruppe von Ringier baut ihren Videobereich aus. Die täglich publizierten Videos sind unter Cash.ch/video kostenlos im neuen Video-Channel zu sehen. Die Clips umfassen Interviews mit Exponenten der Wirtschafts- und Finanzszene, Börsenkommentare sowie eine tägliche Nachrichtensendung. Im neuen Video-Channel steht ein umfassendes Archiv, auch mit den Sendungen von Cash-TV und Cash-Talk, zur Verfügung. Die Videos sind nach Kategorien geordnet, können bewertet, weiter empfohlen, herunter geladen oder nach verschiedenen Kriterien sortiert werden.

Agentur am Flughafen feiert mit Pronto Reinigung

Die Altenrheiner Agentur am Flughafen hat das Mandat von Pronto Reinigung erhalten. Sie realisiert für das St. Galler Unternehmen Aktivitäten zum 50. Jubiläum.

 Die Altenrheiner Agentur am Flughafen hat das Mandat von Pronto Reinigung erhalten. Das St. Galler Unternehmen feiert 2008 das 50-jährige Firmenjubiläum. In diesen 50 Jahren hat sich einiges getan, wie es in einer Mitteilung heisst. Zu den anfänglichen Bau- und Fensterreinigungsaufträgen kamen Dienstleistungen wie Unterhaltsreinigungen, Hebebühnenvermietung, Schädlingsbekämpfung und Hauswartungen dazu. Nun wurden die Kreativen aus Altenrhein damit beauftragt, kunden- und medienwirksame Jubiläumsaktivitäten zu kreieren, zu planen und die Marke gleichzeitig auf die Zukunft auszurichten.

Tamedia verkauft Internet-Agentur Backslash an das Management

Bei der Thurgauer Internet- und Multimedia-Agentur Backslash kommt es zu einem Management Buyout: Vier Mitglieder des bisherigen Management-Teams übernehmen das Unternehmen per 1. März 2008 von Huber & Co., die seit 2006 zu Tamedia gehört.

 Bei der Thurgauer Internet- und Multimedia-Agentur Backslash kommt es zu einem Management Buyout: Vier Mitglieder des bisherigen Management-Teams übernehmen das Unternehmen per 1. März 2008 von Huber & Co., die seit 2006 zu Tamedia gehört. Die neuen Inhaber wollen die Agentur eigenständig weiterführen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Das Management-Team besteht aus dem bisherigen Geschäftsführer Franz Schättin, dem Leiter Entwicklung & Programmierung, Mischa Sameli, sowie den beiden Verantwortlichen für Webdesign & Multimedia, Markus Walter und Mathias Gamper. Sie haben Backslash in den vergangenen Jahren aufgebaut. Die neuen Eigentümer werden alle 15 Mitarbeitenden und beide Lehrlinge am bisherigen Standort in Frauenfeld weiterbeschäftigen. Backslash besteht seit 1996 und ist im Bereich E-Government tätig, weitere strategische Geschäftsfelder sind Verbände, Gesundheit und KMU. Wie es im Communiqué heisst, soll die Übernahme durch das Management-Team einen umfassenden Support für die bisherigen Kunden garantieren und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Angebote ermöglichen.

SFLB öffnet die Ohren für das Radio Media Tool

Spillmann/Felser/Leo Burnett zeigt den Mediafachleuten und Werbern, wo sie hinklicken müssen: Die Zürcher Agentur hat für IP Multimedia die Anzeige zur neuen Radiodatenbank Radio Media Tool gestaltet.

Spillmann/Felser/Leo Burnett zeigt den Mediafachleuten und Werbern, wo sie hinklicken müssen: Die Zürcher Agentur hat für IP Multimedia die Anzeige zur neuen Radiodatenbank Radio Media Tool gestaltet. Die Radiovermittlerin bietet die Online-Datenbank ab sofort unter der Adresse Radiomediatool.ch an. Darin können mit wenigen Klicks alle aktuellen Leistungs- und Strukturdaten, Werbetarife und Sendegebiete aller Schweizer Privatradiosender abgerufen werden (siehe ). Verantwortlich bei IP Multimedia:
Tanja Kretz (Projektmanagement), Marcel Bosshard, (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Diana Rossi (Text), Karin Estermann (Art Direction), Martin Spillmann (Creative Direction), Andrea Staub (Beratung); Claude Stahel (Fotografie); Vladimir Jankijevic, Elefantenstudios (Bildbearbeitung).

Markenmissbrauch bei Adwords kann teuer werden

Das Buchen von markenrechtlich geschützten Begriffen als Adwords kann teuer werden, wie ein Blick ins Ausland zeigt. In der Schweiz gab es bisher noch keinen aufsehenerregenden Gerichtsfall, wie Lukas Stuber, Geschäftsführer von Angelink-Yourposition, gegenüber der Werbewoche sagt.

 
Das Buchen von markenrechtlich geschützten Begriffen als Adwords bei Suchmaschinen wie Google oder Yahoo kann teuer werden. In Deutschland können bei unlauterer Werbung mit bekannten Marken Abmahnkosten von bis zu 5’300 Euro entstehen, zweitinstanzlich sogar bis zu rund 40’000 Euro, wie der Münchner IT-Rechtler Max-Lion Keller gegenüber Pressetext.de sagte. Im Herbst letzten Jahres gab es in Deutschland zwei Urteile, welche die Adword-Buchung einer Marke von einem fremden Unternehmen als Markenrechtsverletzung deuteten. Und die  Verantwortung wurde der Person angelastet, welche das Adword buchte, nicht etwa dem Suchmaschinenbetreiber.«In der Schweiz wurde meines Wissens bisher gar kein solches Urteil gefällt», sagt Lukas Stuber, Geschäftsführer von Angelink-Yourposition, gegenüber der Werbewoche. «Hierzulande steckt das Suchmaschinenmarketing verglichen mit dem Ausland noch in den Kinderschuhen. Deshalb besteht wahrscheinlich für die Problematik bisher noch kein Bewusstsein. Ein anderer Grund könnte auch die Kleinräumigkeit der Schweiz sein. In Branchenverbänden kennt man sich, da sieht man von solchen Konfrontationen ab. Aber das ist nur eine Vermutung.»
Wie unterschiedlich die Rechtsprechung je nach Land sein kann, zeigen Urteile aus den USA und Österreich. In den USA etwa erklärte ein Gericht im Bundesstaat Virginia den Suchmaschinenbetreiber Google für mithaftbar, falls bei der Buchung von Adwords das Markenrecht verletzt wird. In Österreich wiederum war hingegen nur jene Person haftbar, welche die Adwords bucht. Allerdings entschied das Wiener Gericht, dass das Buchen von fremden Markennamen als Adwords nicht strafbar ist, strafbar ist nur, wenn der gebuchte Begriff auch im Anzeigentext erscheint.
Um solche Streitigkeiten grundsätzlich zu vermeiden, empfiehlt Lukas Stuber Firmen in der Schweiz, ihre Marken bei Google und Co. prophylaktisch zu schützen. «Man kann bei Google gratis seine geschützte Marke für andere sperren lassen, so dass der Name von anderen also nicht als Adword gebucht werden kann. Das kann man auch machen, wenn man nicht Kunde bei Google ist.»

Zu guter Letzt: Nulldiät für fette Werbung

Burger King Europe hat eine neue Werbestrategie beschlossen: Bei Kindern unter zwölf Jahren soll nur noch für Produkte geworben werden, die bestimmte Ernährungsrichtlinien erfüllen.

 Burger King Europe hat eine neue Werbestrategie beschlossen: Bei Kindern unter zwölf Jahren soll nur noch für Produkte geworben werden, die bestimmte Ernährungsrichtlinien erfüllen. So sollen die Kids Menus unter anderem eine beschränkte Menge an Kalorien aus Fett und Zuckerzusätzen enthalten. Dieses freiwillige Engagement findet im Rahmen einer EU-Selbstverpflichtung statt, die im November 2007 von Burger King und zehn weiteren Unternehmen, unter anderem Coca Cola, Ferrero, Nestlé und Unilever, unterschrieben wurde. Wie Horizont.net meldet, will Burger King damit Kindern helfen, besser zu essen und zu leben, indem der Fastfood-Riese ausgeglichene Nahrung, einen aktiven Lebensstil und gesunde Ernährung fördert. Wäre die einstige Modevokabel «fett» noch in, könnte man hier der Hoffnung Ausdruck geben, dass immerhin die Werbung weiterhin fett sein möge. So bleibt nur noch, Burger King für sein Engagement einmal kurz und kräftig auf die Schulter zu klopfen.
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