Heads rechnet die Vorteile der Carte Blanche vor

Wer die Milchbüechli-Rechnung macht, sieht die Vorteile der Carte Blanche – so die Aussage der Anzeigenkampagne von Heads. Eine ziemlich verschmierte Angelegenheit.

 
Wer die Milchbüechli-Rechnung macht, sieht die Vorteile der Carte Blanche – so die Aussage der Anzeigenkampagne von Heads, die auf Ausgehkalendern vorrechnet, wie sich die Ausgeh-Sparkarte des Tages-Anzeigers lohnt. Die vier Anzeigensujets sollen denn auch konkret zeigen, dass man mit der Carte Blanche dieses Jahr den Abopreis des Tagi im Nu einsparen kann – egal, ob man an klassischen Konzerten, Messebesuchen, Sportanlässen, Kinobesuchen oder Wellness-Wochenenden interessiert ist.
Verantwortlich bei Tamedia: Dominique von Albertini (Leiter Marketing-Kommunikation) und Cyrill Hänggi (Assistent Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Heads Corporate Communication: Marco Simonetti (CD), Ralph Hermann (Text), Donovan Szypura (Grafik), Ralph Hermann und Nadia Francioso (Beratung).

VitaminD expandiert nach Zürich

Die Marketing- und Beratungsagentur VitaminD cultivate emotions hat mit fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Niederlassung im Zürcher Maag Areal eröffnet.

 
Die in Zug ansässige Marketing- und Beratungsagentur VitaminD cultivate emotions hat mit fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Niederlassung im Zürcher Maag Areal eröffnet. Die 2001 gegründete und im Bereich Below the Line tätige Agentur initiierte Projekte wie die Nokia Wakeboard Tour, die Lipton Surf Sessions oder die Stimorol Poolbombs. Geschäftsführer und Inhaber ist Daniel Schärer.

Zu guter Letzt: Weg von der Schulbank, raus aufs Feld?

Die staatlich subventionierte Vereinigung Berufsbildungplus.ch hat mit einer Werbekampagne für die Lehrstellenförderung die Zürcher Freisinnigen verärgert: Auf Postkarten und Flyern heisst es: «Lieber gescheit schaffen als klugscheissen».

Die staatlich subventionierte Vereinigung Berufsbildungplus.ch hat mit einer Werbekampagne für die Lehrstellenförderung die Zürcher Freisinnigen verärgert: Auf Postkarten und Flyern heisst es: «Lieber gescheit schaffen als klugscheissen», wie im Tages-Anzeiger vom Freitag zu lesen war. Mit diesem reisserischen Slogan würden nicht nur die Berufsbildungsschulen lächerlich gemacht, sondern auch alle anderen schulischen Ausbildungen nach der Sekundarschule – allen voran die Gymnasien. Es gehe nicht an, Schüler, die in der Schule klüger werden wollten, auszugrenzen und sie gegen die Lehrlinge auszuspielen, so die FDP. Für die Partei ist diese Kampagne «staatlich diplomierte Dümmlichkeit». Na dann, ein Hoch auf die Büetzer mit Schweiss auf der Stirn und nieder mit den köpferauchenden Klugscheissern – staatlich diplomierte Dümmlichkeit hin oder her…

«Tagesschau» kämpft mit mehr Sport und Ausland gegen Zuschauerschwund

Im Kampf gegen den Zuschauerschwund setzt «Tagesschau»-Chef Heiner Hug auf «mehr Ausland und mehr Sport». Handwerklich will er vor allem die «Aufdröselung» fördern.

 Im Kampf gegen den Zuschauerschwund setzt «Tagesschau»-Chef Heiner Hug auf «mehr Ausland und mehr Sport», wie in der Sonntagszeitung zu lesen ist. Bisher seien Auslandthemen ab und zu etwas zu kurz gekommen, so Hug. Auch die Sportberichterstattung soll ausgebaut werden: «Wir wollen nicht nur Resultate, sondern vermehrt Hintergrund- und Vorschauberichte.» Handwerklich will der «Tagesschau»-Chef vor allem die «Aufdröselung» fördern: Die Einzelaspekte eines Themas sollen häufiger durch Zwischenmoderationen voneinander getrennt werden. Eine andere Programminnovation wurde kurz nach ihrer Einführung Anfang Januar bereits wieder begraben: die Zusammenfassung der drei wichtigsten Meldungen am Schluss der Sendung, Sommaire genannt. Hug begründet die Absetzung unter anderen mit den negativen Reaktionen der Zuschauer – diese hätten den Sendungsmachern vorgeworfen, «wir würden sie als debil verkaufen».
Mit dem erneuten Umbau der Sendung reagiert Hug auf einen massiven Zuschauerschwund: 2002 sahen durchschnittlich mehr als eine Million Personen die «Tagesschau»-Hauptausgabe, im vergangenen Jahr waren es noch 800’000.
Die Zuschauer würden sich aber nicht den News anderer Sender zuwenden, wird Hug in der Sonntagszeitung zitiert. Die Konkurrenz sei vor allem hausgemacht, zum Beispiel durch den Nachrichtenkanal SF Info.

Rothenbühler ist neuer Präsident der Konferenz der Chefredaktoren

Peter Rothenbühler ist neuer Präsident der Konferenz der Chefredaktoren. Der Chefredaktor der Westschweizer Zeitung Le Matin wurde an der Generalversammlung in Bern einstimmig gewählt.

Peter Rothenbühler ist neuer Präsident der Konferenz der Chefredaktoren. Der Chefredaktor der Westschweizer Zeitung Le Matin wurde an der Generalversammlung vom Freitag in Bern einstimmig gewählt, wie die SDA meldete. Sein Vorgänger Res Strehle, der dem Verein fünf Jahre lang vorstand, erinnerte an der Generalversammlung an die 2007 abgeschlossene Ausarbeitung des «Code of Conduct» zur strikten Trennung von journalistischen Inhalten und kommerzieller Werbung. Nächstes Ziel sei die Ausdehnung des Verhaltenscodex‘ auf Sponsoring, sagt der scheidende Präsident. Rothenbühler seinerseits sprach sich für die baldige Aufnahme der Verleger in den Presserat aus. Im gleichen Sinn äusserte sich Dominique von Burg, seit Anfang Jahr Präsident des Presserates.

Die Konferenz der Chefredaktoren vertritt die Interessen der Redaktionen und der Journalistinnen und Journalisten. Der Verband zählt rund 60 Mitglieder aus der ganzen Schweiz und ist dem Presserat angeschlossen.

Stefan Aust und Spiegel einigen sich

Der vom Nachrichtenmagazin Der Spiegel freigestellte Chefredaktor Stefan Aust und die Geschäftsführung des Verlags haben sich geeinigt. Der 61-Jährige wird das Blatt ohne weitere gerichtliche Auseinandersetzungen verlassen.

Der vom Nachrichtenmagazin Der Spiegel freigestellte Chefredaktor Stefan Aust (siehe ) und die Geschäftsführung des Verlags haben sich nach langem Hin und Her aussergerichtlich geeinigt. Der 61-Jährige wird das Blatt ohne weitere Auseinandersetzungen vor Gericht verlassen, wie die ihn vertretende Kanzlei Matthias Prinz am Freitag mitteilte.Aust hatte gegen seine Kündigung Klage vor dem Hamburger Arbeitsgericht eingereicht. Anfang Mai sollte erneut in der Sache verhandelt werden. Aust war der Auffassung, dass er seine Funktion als Chefredaktor des Spiegel noch bis 2010 ausüben könne, seine Tätigkeit als Herausgeber des Spiegel TV noch bis 2013. Nach einem ergebnislosen Gütetermin Anfang Februar war Aust von seinen Aufgaben freigestellt worden.

Blick am Abend: Inhaltlich strikte Abgrenzung vom Blick

Wie bereits bekannt wurde, lanciert Ringier einen abendlichen Gratis-Blick mit dem Titel Blick am Abend. Inhaltlich legt Marc Walder, Redaktionsdirektor der Blick-Gruppe, Wert auf strikte Abgrenzung vom Blick, wie es in einem Artikel in der Zeitung Sonntag heisst: Das neue Blatt wolle auf keinen Fall ein zweiter Blick sein - er sei in der Tonalität total anders.

 
Wie bereits bekannt wurde, lanciert Ringier einen abendlichen Gratis-Blick mit dem Titel Blick am Abend (siehe ). Morgens müsse also für den Blick 1.80 Franken bezahlt werden, am Abend werde er gratis abgegeben –  dies sei eine Strategie, die beim Publikum für Irritation sorgen dürfte, schreibt der ehemalige Blick-Journalist Kurt-Emil Merki im Sonntag. Marc Walder, Redaktionsdirektor der Blick-Gruppe, sieht dies anders. Er denke überdachend, wird er im Sonntag zitiert. Deshalb wolle er, dass man sehe, dass alle Titel aus der Blick-Gruppe einer Marke entstammten. Sonntags-Blick, Blick und ab Juni auch Blick am Abend sollen so noch stärker von der Dachmarke «Blick» profitieren, die gerade bei den Jungen einen guten Klang habe. Die Werber hätten «extrem positiv» auf diese Überlegungen reagiert, die Leser würden dies auch tun.Entsprechend einheitlich würden die einzelnen Titel optisch daher kommen. Inhaltlich jedoch lege Walder Wert auf strikte Abgrenzung: Der Blick am Abend werde dem Gesetz der Gratiszeitung treu sein: kurz, bündig, sachlich, unterhaltsam und informativ. Zur Hälfte werde die Zeitung Feierabendtipps und Lebenshilfe anbieten, zur anderen Hälfte Informationen und News. Die Geschichten würden «sauber inszeniert» werden, Kommentare wird es nicht geben. Wenn der Blick über Tage hinweg eine Kampagne fahre, dann werde der Blick am Abend das gleiche Thema «unaufgeregt» aufbereiten. Der Blick am Abend wolle auf keinen  Fall ein zweiter Blick sein – er sei in der Tonalität total anders.
Um die Eigenständigkeit des Blattes zu unterstreichen, werde der Blick am Abend einen eigenen Chefredaktor haben, schreibt Merki im Sonntag weiter. Ob es sich dabei um Daniel Steil, zurzeit interimistischer Redaktionsleiter, handle, sei unklar. Offenbar kämen auch andere Kandidaten in Frage. Walder sagt dazu bloss, dass er die Personalie in spätestens zwei Wochen vom Tisch haben wolle. Das Produkt werde einen Umfang von 32 Seiten haben. Verteilt werde es wie das Gratisblatt Heute in Zürich, Basel und Bern.

ASW begrüsst drei Agenturen als neue Mitglieder

Drei Agenturen können ab sofort das Gütesiegel der Allianz Schweizer Werbeagenturen tragen: Planet Kommunikation & Gestaltung aus Luzern, Interaction Communications aus Aarau und Kovikom Koller Visuelle Kommunikation aus Goldach (SG).

 In den letzten fünf Monaten haben sich drei neue inhabergeführte Kommunikationsagenturen bei der Allianz Schweizer Werbeagenturen (ASW) beworben, dem Aufnahmeprozedere gestellt und schliesslich die qualitätssichernde Aufnahmeprüfung bestanden, wie die ASW mitteilte. Das ASW-Gütelabel tragen ab sofort Planet Kommunikation & Gestaltung, Luzern, Interaction Communications, Aarau und Kovikom Koller Visuelle Kommunikation, Goldach.

Baz-Job-Beilage Stellefant sukzessive ausgebaut

Der jeweils am Freitag in der Grossauflage der Basler Zeitung erscheinende Stellenanzeiger Stellefant ist neu positioniert worden. Die Beilage erscheint in überarbeitetem Erscheinungsbild, mit neuen Dienstleistungen und in grösserem Verteilungsgebiet.

 
Der jeweils am Freitag in der Grossauflage der Basler Zeitung erscheinende Stellenanzeiger Stellefant ist in der letzten Zeit neu positioniert worden. Die Beilage erscheint ab Freitag in überarbeitetem Erscheinungsbild und seit einiger Zeit mit neuen Dienstleistungen und in grösserem Verteilungsgebiet in einer Gesamtauflage von rund 225’000 Exemplaren. Der Stellefant ist der grösste Stellenanzeiger in der Nordwestschweiz.Die bisherige Rubrizierung im Stellefant in spezifische Fachgebiete entfällt mit Ausnahme der Kader- und Lehrstellen; damit will man gemäss Mitteilung der Basler Zeitung Medien den Beachtungsgrad der einzelnen Anzeigen steigern. Neu hinzu kommt hingegen die Rubrik «Die Grünen» für private Inserenten und gemeinnützige Arbeitsbereiche. Zudem soll der Stellenanzeiger durch Informationen rund um den Themenkreis Arbeit, Aus- und Weiterbildung angereichert werden. Farbinserate sind künftig ohne Aufpreis möglich.
Bereits seit Anfang März ist als Ergänzung der Printausgabe die Internet-Plattform Stellefant.ch aufgeschaltet worden. Dort werden die gedruckt erscheinenden Stellenanzeigen während zehn Tagen in Originalgrösse gratis aufgeschaltet. Der Stellefant wird nebst der Basler Zeitung auch der Neuen Fricktaler Zeitung und der Volksstimme Sissach beigelegt. Anfang Januar neu hinzugekommen sind Die Oberbadische, das Markgräfler Tagblatt sowie die Weiler Zeitung im süddeutschen Grenzgebiet.

Aargau: Parteispenden müssen nicht angegeben werden

Der Aargauer Regierungsrat lehnt die Forderung der SP-Fraktion ab, Spenden an Parteien und Kampagnen offen zu legen. Nichts wissen will er auch davon, dass Medien den Parteien Sendezeiten zur Verfügung stellen müssen. Werbung spiele zwar eine wichtige, aber keinesfalls eine allein ausschlaggebende Rolle.

 
Der Aargauer Regierungsrat lehnt die Forderung der SP-Fraktion ab, Spenden an Parteien und Kampagnen offen zu legen. Die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen auf Kantonsebene zur Erhöhung der Transparenz sei «unverhältnismässig», hält er gemäss SDA in einer Stellungnahme vom Freitag fest. Kantonale Massnahmen für Transparenz und Chancengleichheit seien «ungeeignet». Eine Offenlegungspflicht könne potentielle Spender abhalten, Kampagnen und Parteien finanziell zu unterstützen, und die Überwachung bedinge einen grossen Kontrollapparat. Nichts wissen will der Regierungsrat auch davon, dass Radio und Fernsehen den Parteien und Gruppierungen Sendezeiten zur Verfügung stellen müssen. Würden Sendezeiten angeboten, könne die Übersättigung mit Wahl- und Abstimmungspropaganda noch zunehmen. Weiter sagte er, die Demokratie lebe von Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit. Diese seien Grundlage für die Meinungs- und Willensbildung der Stimmberechtigten. Dabei spiele Werbung zwar eine wichtige, aber keinesfalls eine allein ausschlaggebende Rolle.

Brigitte Urfer wechselt von Tele Züri zu Tele Top

Tele Top erhält mit Brigitte Urfer spätestens auf den 1. Juni eine neue Gesamtleiterin für das Marketing und den Verkauf. Sie tritt die Nachfolge von Peter Bronhofer an, der nach über acht Jahren in dieser Funktion eine neue Herausforderung antreten wird.

 Tele Top erhält mit Brigitte Urfer spätestens auf den 1. Juni eine neue Gesamtleiterin für das Marketing und den Verkauf. Urfer wechselt von Tele Züri, wo sie seit Dezember 2002 den Bereich Media- und Werbeagenturberatung leitete. Bei Tele Top tritt sie die Nachfolge von Peter Bronhofer an, der nach über acht Jahren in dieser Funktion eine neue Herausforderung antreten wird, wie der Ostschweizer Regionalsender mitteilte. Vor ihrem Engagement bei Tele Züri war Brigitte Urfer Kundenberaterin bei Publimedia und bei der AWI Aussenwerbung Intensiv in Zürich. Dann leitete sie die Geschäftsstelle Espace Pub der Publicitas in Zürich.

Markus Berger wird neuer SPRI-Direktor

Der Stiftungsrat des Schweizerischen Public Relations Instituts SPRI hat Markus Berger per 1. April 2008 zum neuen Direktor gewählt. Er füllt mit seinem Antritt die Lücke, die nach dem Abgang des vormaligen Direktors Christoph Ottinger Ende Januar entstanden war.

 
Der Stiftungsrat des Schweizerischen Public Relations Instituts SPRI hat Markus Berger per 1. April 2008 zum neuen Direktor gewählt. Der 42-jährige PR-Profi ist erfolgreicher Absolvent der eidgenössischen Lehrgänge PR- Fachmann und PR-Berater. Er leitet seit 15 Jahren seine eigene Agentur BPR Communications in St. Gallen, die unter anderem Mandate im Bildungsmarketing betreut. Seit 1999 ist er Präsident der PR-Gesellschaft Ostschweiz/Liechtenstein und seit 2000 Mitglied des Zentralvorstands der Schweizerischen Public Relations Gesellschaft SPRG.Markus Berger füllt mit seinem Antritt die Lücke, die nach dem Abgang des vormaligen Direktors Christoph Ottinger Ende Januar entstanden war (siehe:
). Interimistisch hatte Stiftungsratspräsidentin Marion Starck die Leitung übernommen. In einer Mitteilung gibt sie sich überzeugt, Berger bringe die passenden Voraussetzungen mit, um das SPRI verstärkt am Markt zu positionieren und als erfolgreiche Institution in der Kommunikationsbranche zu festigen.
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