Four: Ehemaliges Fisch.Meier-Führungsteam gründet Agentur

In Zürich West gibt es eine neue Werbeagentur mit dem Namen Four. Gegründet wurde sie vom ehemaligen Führungsteam von Fisch.Meier/Publicis Dialog.

 In Zürich West gibt es eine neue Werbeagentur mit dem Namen Four. Gegründet wurde sie vom ehemaligen Führungsteam von Fisch.Meier/Publicis Dialog: Sandra Genge, Christian Hansen, Björn Brinkmann und Philipp Sträuli. Erklärtes Ziel sei die Ausrichtung auf Wirkungsorientierung statt auf Massnahmenorientierung, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Deshalb biete Four «Multichannel Creativity» und agiere medienneutral in Dialog, Klassik und Online. 
v.l.n.r.: Björn Brinkmann, Philipp Sträuli, Sandra Genge, Christian Hansen

Peter Studer: Nefs Klage hat durchaus Chancen

Aus Sicht des Medienjuristen Peter Studer hat die Klage von Nefs Anwälten wegen Persönlichkeitsverletzung durchaus Chancen auf Erfolg. Was zwischen Armeechef Roland Nef und seiner Ex-Partnerin abgelaufen sei, sei Privatsache.

 Aus Sicht des Medienjuristen Peter Studer hat die Klage von Nefs Anwälten wegen Persönlichkeitsverletzung durchaus Chancen auf Erfolg. Was zwischen Armeechef Roland Nef und seiner Ex-Partnerin abgelaufen sei, sei Privatsache, sagte Studer am Donnerstag auf Anfrage der SDA. Weitere Klagen zur Angelegenheit seien durchaus möglich. Das eingeklagte Medium, also der Blick, müsse nun beweisen, dass es eine öffentliche Veranlassung für seine Berichte zu dem Fall gegeben habe. Ebenso müsse es darlegen, dass es habe annehmen müssen, dass die vom ihm zitierten Quellenangaben richtig seien.Es liege nun an der Gerichtsinstanz, zu entscheiden, ob das öffentliche Interesse oder das private Interesse von Nef und seiner Ex-Partnerin überwiege, so der ehemalige Präsident des Schweizer Presserates weiter. Im Zentrum stehe für ihn ohnehin die Frage, ob Bundesrat Samuel Schmid das Strafverfahren gegen Nef am Gesamtbundesrat vorbeisteuern durfte.

SNK und Hesskiss lassen Didier Cuche für E-Rechnung werben

Die Agenturen SNK und Hesskiss wurden von Telekurs Paynet und Postfinance mit der Weiterentwicklung der Produktidentiät der E-Rechnung, der Neugestaltung der Website sowie der Entwicklung wirksamer Marktbearbeitungsmassnahmen beauftragt. Dazu gehört unter anderem ein Spot, in dem Didier Cuche die Hauptrolle spielt.

 Die Brandingagentur SNK und die Werbeagentur Hesskiss wurden von Telekurs Paynet (E-Rechnungssystem der Schweizer Banken) und von Postfinance mit der Weiterentwicklung der Produktidentität der E-Rechnung beauftragt. Ausserdem werden die Agenturen die Website neu gestalten sowie neue Marktbearbeitungsmassnahmen entwickeln. Dazu gehören gemäss Mitteilung Print- und Onlineanzeigen, Tramwerbung in den grösseren Schweizer Städten sowie ein Werbespot, der in Zusammenarbeit mit Boutiq und Addictive Productions entstanden ist. Unter dem Motto «Es gibt immer einen schnelleren Weg ans Ziel» ist Didier Cuche darin prominenter Vertreter der E-Rechnung. Premiere feiert der Spot am 17. Juli im Orange Cinema Zürich, danach auch in Bern und Basel. Er kann auf angesehen werden.Bei der E-Rechnung handelt es sich um einen Service der Schweizer Finanzinstitute, der es E-Banking-Kunden ermöglicht, ihre Rechnungen direkt im E-Banking zu empfangen, zu prüfen und zu bezahlen.

In Flagranti gewinnt Visana als Kunden

Die Lysser Werbeagentur In Flagranti hat in einer Konkurrenzpräsentation die Brands Visana und Visana Business der Visana-Gruppe gewonnen.

 Die Lysser Werbeagentur In Flagranti hat in einer Konkurrenzpräsentation die Brands Visana und Visana Business der Visana-Gruppe gewonnen. Überzeugt habe die Agentur mit der Strategie und der langfristig einsetzbaren Kreation, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Umsetzung zeige das, was einem am nächsten liege: das Kissen. Darin sei man eben so gut aufgehoben wie bei Visana. Unterstützt wird dieses Schlüsselbild durch den den Claim «Und Sie liegen hier richtig». Mit dieser Botschaft sollen sowohl Privat- als auch Firmenkunden angesprochen werden.
Verantwortlich bei Visana Services AG:
Yvonne Kohler Giger (Leiterin Marketing Privatkunden), Karin Lanz-Stirnemann (Marketing Kommunikation Firmenkunden), Esther Trüssel und Franziska Lehmann (Marketing Kommunikation Privatkunden). Verantwortlich bei In Flagranti: Michael Hählen, Lorenz Schmid, Manuela Kern (Beratung), Lorenz Killer (AD), Andrea Tschirren (Junior AD), Jon Florin,Simon Kümin, Jürg Freudiger (Text/Konzept).

Erdmannpeisker realisiert für Smart internationale POS-Aktion

Die Bieler Agentur Erdmannpeisker hat für Smart eine internationale POS-Aktion entwickelt, welche die Kleinwagen-Fahrer an den Wintercheck erinnern soll.

 Wer sich von Schnee, Eis und Regen nicht ausbremsen lassen will, sollte rechtzeitig den Smart-Wintercheck in Anspruch nehmen. Damit diese Botschaft bei Smart-Fahrern auf der ganzen Welt ankommt, beauftragte Daimler die Agentur Erdmannpeisker mit der Entwicklung einer POS-Winteraktion. Die Bieler Werber entwickelten zwei Themen, die als Anzeige, Plakat, Mailing, Flyer oder POS-Deko zur Anwendung kommen können. Die eine Version zeigt einen bis zum Sonnendach eingeschneiten Smart und richtet sich an Länder mit harten Wintern. Das andere Sujet stellt mit einem Reifenwechsel der anderen Art die Servicequalität von Smart in den Mittelpunkt. Die Kampagne startet im August 2008. 

 Verantwortlich bei Daimler, Stuttgart:
Klaus Mader (Bereich Global Service & Parts). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Daniel Hesse (AD), Oliver Krippahl (Text), Michael Dängeli (Beratung).

EU-Kommission fällt Grundsatzentscheid über Verwertungsgesellschaften

Die EU-Kommission hat beschlossen, dass Texter und Komponisten im EWR ihre Verwertungsgesellschaft künftig selbst wählen können. Zudem sollen für Musiksendungen über Internet, Kabel oder Satellit Mehrgebietslizenzen erworben werden können. Was der Entscheid letztlich bewirken wird, ist jedoch alles andere als klar.

 
Texter und Komponisten sollen im Europäischen Wirtschaftsraum künftig wählen können, welcher Verwertungsgesellschaft sie die Verwaltung ihrer Urheberrechte übertragen wollen. Gefällt wurde dieser kartellrechtliche Entscheid von der EU-Kommission, wie die NZZ am Donnerstag berichtete. Davon betroffen sind 24 europäische Verwertungsgesellschaften, die bisher im nationalen Rahmen für die Verwaltung von Urheberrechten zuständig waren und grundsätzlich ein Monopol innehatten. Die Gesellschaften gewähren Lizenzen für die Nutzung von Musikwerken und Texten und verteilen die dabei erhaltenen Gelder an die Autoren. Der Entscheid hat auch zur Folge, dass es einfacher wird, für die Übertragung von Musiksendungen per Internet, Kabel oder Satellit in verschiedenen Staaten eine Mehrgebietslizenz von einer einzigen Verwertungsgesellschaft zu erwerben. Angestossen wurde die Auseinandersetzung durch eine kartellrechtliche Klage von RTL und des Online-Musikanbieters Music Choice im Januar 2006. Parallel zur getroffenen Entscheidung, aber davon unabhängig, wurde die Verlängerung des Urheberrechtsschutzes von Tonaufnahmen von 50 auf 95 Jahre verabschiedet.
Was der Grundsatzentscheid zur Aufhebung des nationalen Monopols der Verwertungsgesellschaften tatsächlich bewirkt, ist allerdings unklar. Denn bereits heute sind beispielsweise Musiker in der Wahl ihrer Verwertungsgesellschaft faktisch frei, können sich also auch bei ausländischen Gesellschaften anmelden. Auch die Mehrgebietslizenzen stellen keine Revolution dar, weil ihnen die bereits bestehenden Gegenseitigkeitsverträge der nationalen Gesellschaften zugrunde liegen werden. Bezüglich möglicher Auswirkungen auf das EWR-Nichtmitglied Schweiz winkt man gegenüber der Werbewoche bei der Schweizerischen Musikverwertungsgesellschaft Suisa ab; es sei noch viel zu früh für eine Einschätzung, zuerst müsse man die Lage genauer analysieren.
 

Nefs Anwälte reichen Klage gegen Blick ein

Nachdem seine Anwälte am Donnerstagmorgen in einem Communiqué mitgeteilt haben, dass sie eine erste Klage gegen ein Medium wegen Persönlichkeitsverletzung eingereicht haben, hat Armeechef Roland Nef am Nachmittag vor den Medien bekannt gegeben, dass sich die Klage gegen den Blick richtet.

 Nachdem seine Anwälte am Donnerstagmorgen in einem Communiqué  mitgeteilt haben, dass sie eine erste Klage gegen ein Medium wegen Persönlichkeitsverletzung eingereicht haben, hat Armeechef Roland Nef am Nachmittag vor den Medien bekannt gegeben, dass sich die Klage gegen den Blick richtet. Im Communiqué von Nefs Anwälten vom Donnerstagmorgen hiess es, die Berichterstattung einiger Medien laufe auf eine Rufmord-Kampagne hinaus. «Einige Medien kolportieren Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten, deren Mix und Verbreitung unabhängig vom Wahrheitsgehalt persönlichkeitsverletzend ist», heisst es in der Mitteilung des Anwaltsbüros.
Nach den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft habe kein öffentliches Interesse an einer Weiterführung des Strafverfahrens gegen Roland Nef bestanden. Armeechef Roland Nef habe weder Schweigen erkauft noch für eine Desinteresse-Erklärung bezahlt, betonen die Anwälte
weiter. «Diese Unterstellungen beleidigen seine frühere Partnerin und diffamieren ihn auf unhaltbare Weise.» Mit der Leistung einer Zahlung sei keine Schuldanerkennung verbunden.
Ein «Eingeständnis von Fehlern im Beziehungsbereich» mache eine Person auch nicht untragbar, sondern signalisiere die Übernahme von Verantwortung für den eigenen Anteil am Konflikt «und stellt eine reife Form der Konfliktlösung dar», schreiben Nefs Rechtsvertreter im Communiqué.

Zu guter Letzt: Volles Programm für ein paar Millionen

Dieser Mann scheint zu wissen, wie man das Sparschweinchen zum Platzen bringt: Ottmar Hitzfeld, neuer Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Und sowas ähnliches wie Werbe-Ikone.

 
Dieser Mann weiss, wie man das Sparschweinchen zum Platzen bringt: Ottmar Hitzfeld, neuer Trainer der Schweizer Nationalmannschaft, wirbt für verschiedene Schweizer Firmen – so etwa für Power Plate oder das Möbelhaus Pfister. Ebenso gefragt ist der ehemalige Bayern-Trainer in Deutschland, wie das Wirtschaftsmagazin Bilanz weiss: In unserem Nachbarland agiert er als Markenbotschafter der BP-Tochter Castrol und als Fussballexperte bei Premiere. Auch für Swiss Life soll er unterwegs sein, für Imagekampagnen und ein Online-Bundesliga-Tippspiel. Und als ob dies noch nicht reichen würde, steht er kurz vor dem Abschluss eines lukrativen Werbevertrages mit der Credit Suisse – die Kooperation beinhalte Seminarteilnahme, Golfspiele oder Werbekampagnen, heisst es. Der arme Herr Hitzfeld, ob ihm das wohl nicht zu viel wird? Wenigstens zahlt sich sein unermüdliches Engagement für die Wirtschaft aus: Mit PR-Auftritten wird er insgesamt gegen drei Millionen Franken jährlich verdienen. Das mickrige Milliönchen, das er von seinem Hauptarbeitgeber, dem Schweizerischen Fussballverband, erhält, wirkt dagegen fast schon wie ein Hungerlohn.

Metadesign sahnt bei den International Business Awards 2008 ab

Die Zürcher Branding-Agentur Metadesign hat bei den International Business Awards 2008 zwei International Stevie Awards gewonnen. Ausserdem wurden vier Projekte der Agentur als Stevie Finalists ausgezeichnet.

 Die Zürcher Branding-Agentur Metadesign hat bei den International Business Awards 2008 zwei International Stevie Awards gewonnen. In der Kategorie «Best Corporate Identity/Branding Design in a Series or Campaign» siegte die Agentur laut Mitteilung vom Donnerstag mit der Kulturkampagne «Die schönsten Franzosen kommen aus New York». Einen weiteren Award holte Metadesign mit dem Kampagnensong «Smiling Faces» für Allianz. Die Jury zeichnete ausserdem vier weitere Projekte der Agentur als Stevie Finalists aus, unter anderem das Corporate Design für Triumph oder das Kommunikationsdesign für Continental Truck Tires, beide in der Kategorie «Best Corporate Identity/Branding Design».
Die International Business Awards werden von The Stevie Awards organisiert und als Anerkennung für hervorragende Leistungen in der internationalen Geschäftswelt verliehen. Die Gewinner und Finalisten 2008 wurden aus mehr als 1’700 Einreichungen aus über 30 Ländern ausgewählt. Die Preisverleihung findet im September in Irland statt.

Publicitas-Projekt Dynamic Pricing bisher erfolgreich

Die von Publicitas und Partnern lancierten Media-Angebote mit flexibler Preisgestaltung scheinen Erfolg zu haben: Das Projekt verzeichne stark wachsende Umsätze und ziehe viele Neukunden an, heisst es von der P.

 
Anfang 2008 hat Publicitas zusammen mit Partnerverlegern unter dem Namen «Dynamic Pricing» Werbeangebote mit flexibler Preisgestaltung lanciert. Dazu zählen Last Minute-Angebote, Angebote mit Preismitgestaltung wie «Name your own price», zeitabhängige Angebote wie «Time of booking», Auktionen von Werberaum und weitere Modelle. Der Markt reagiere sehr positiv auf die verschiedenen Produkte, schreibt die P in einer Mitteilung. Die monatlichen Umsätze seien bereits sechsstellig und würden weiterhin stark wachsen, so dass eine Wachstumsrate von mehreren 100’000 Franken pro Monat realistisch sei. Zudem würde das Programm viele Neukunden anziehen, die vorher nicht in Medien der Publicitas und ihrer Partnerverlage investiert hätten. Zurzeit läuft das Projekt Dynamic Pricing mit zehn Partnerverlegern in über 25 Zeitungen, im Internet, im Kino und auf weiteren Werbeträgern. Rund 40 verschiedene Angebote werden auf dem Markt getestet. Nach Vorbereitungen von über einem Jahr hat die Publicitas anfangs 2008 das Projekt auf dem Schweizer Markt lanciert. Das ursprüngliche Ziel war es, die Printwerbung zu dynamisieren und deren Image zu verbessern. Daraufhin wurde das Projekt in Abstimmung mit der All-Media-Strategie von Publicitas auf weitere Medien ausgedehnt.
 

Fast Track hilft 3+ beim Verkuppeln der Bauern

Die neue Dokusoap «Bauer, ledig, sucht...» des Schweizer Privatsenders 3+ feiert am 21. Juli Premiere. Die Publicis-Tochter Fast Track hat zu diesem Format eine zweiteilige Kampagne realisiert.

 Die neue Dokusoap «Bauer, ledig, sucht…» des Schweizer Privatsenders 3+ feiert am 21. Juli Premiere. Die Publicis-Tochter Fast Track hat zu diesem Format eine zweiteilige Kampagne realisiert. In einer ersten Phase wird die Suche des Senders nach geeigneten Kandidatinnen unterstützt. Schweizweit veröffentlichte Inserate zeigen die heiratswilligen Bauern vor einer Kirche und werben für die Anmeldung per Internet. Der zweite Teil der Kampagne zeigt die Konsequenzen, die sich beim Einzug der ausgewählten Kandidatin für das Leben auf dem Hof ergeben: Eine Kuh, durch die neue Liebe auf Platz zwei verdrängt, packt ihre Koffer und zieht aus. 

 
Verantwortlich bei 3+:
Dominik Kaiser (Gesamtverantwortung), Cindy Muff (Kommunikationsleiterin). Verantwortlich bei Fast Track: Florian Beck (CD), Felix Freese (Text), Thomas Berger (AD), Raphael Monsch (AD), Daniel Gerber (Beratung), Vera Schmid (Art Buying), Oliver Nanzig (Fotografie), Patrik Rohner (Bildbearbeitung).

Daniel Hügli moderiert Cash-Talk und Cash-TV

Der stellvertretende Chefredaktor von Cash Daily, Daniel Hügli, wird ab September Cash-Talk und Cash-TV moderieren. Katharina Deuber wird Gastgeberin von Cash-Talk.

 
Daniel Hügli wird ab September den Cash-Talk wie auch Cash-TV abwechslungsweise mit Katharina Deuber moderieren. Der 43-Jährige ist seit September 2006 stellvertretender Chefredaktor der Gratiszeitung Cash daily. Zuvor war er zwei Jahre Leiter des Ressorts Finanz bei der Handelszeitung und von 1999 bis 2004 Redaktor bei der Nachrichtenagentur Bloomberg News. Während des Studiums und der Assistenzzeit an der Universität Basel arbeitete er als freier Mitarbeiter für das Regionaljournal Basel von Radio DRS1 und absolvierte danach ein Volontariat auf der Inlandredaktion der Neuen Zürcher Zeitung. Hügli ist promovierter Germanist und Anglist. 
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