Kmumarkt.ch: Comvation ruft neue Suchmaschine für die Schweiz ins Leben

Comvation, Macher der Web-Software Contrexx, hat eine neue Suchmaschine mit KMU-Verzeichnis lanciert. Der Basis-Eintrag mit Firmenname, Adresse und einem direkten Link auf die eigene Webseite ist kostenlos.

Comvation, Macher der Web-Software Contrexx, hat eine neue Suchmaschine mit Verzeichnis für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) lanciert. Der Basis-Eintrag mit Firmenname, Adresse und einem direkten Link auf die eigene Webseite ist gemäss Pressetext.ch kostenlos. Mit einem Premium-Eintrag kann das Firmenlogo gegen einen einmaligen Betrag von 80 Franken mit aufgeschaltet werden. Das Schweizer KMU-Verzeichnis wird aktiv vermarktet, daher profitieren die eingetragenen Unternehmen mittelfristig von mehr Internetbesuchern und einem besseren Suchmaschinenergebnis. Die Einträge werden manuell geprüft. Zum Einführungspreis zwischen 60 und 120 Franken kann ausserdem eine Bannerwerbung aufgeschaltet werden.

Exxtra: Nationale Sammelkampagne für Schweizer Berghilfe realisiert

Die Schweizer Berghilfe startet am 1. Februar ihre diesjährige nationale Sammelkampagne. Bis Mitte Februar ruft sie mit Inseraten, Radio- und Fernsehbeiträgen sowie per Brief zur Solidarität mit den Menschen im Berggebiet auf.

Die Schweizer Berghilfe startet am 1. Februar ihre diesjährige nationale Sammelkampagne. . Bis Mitte Februar ruft sie mit Inseraten, Radio- und Fernsehbeiträgen auf SF und Radio DRS sowie per Brief zur Solidarität mit den Menschen im Berggebiet auf. Umgesetzt wurde die Kampagne von der Zürcher Agentur Exxtra Kommunikation
Man wolle aufzeigen, wie wichtig für die Bergbevölkerung die Unterstützung sei, heisst es in einer Mitteilung der Berghilfe. Für Menschen in den Bergen sind die Lebensbedingungen schwieriger als im Unterland. Arbeitsplätze, Bildungs- und Einkaufsmöglichkeiten sind vielerorts rar, die Zukunft ungewiss. Die Solidarität breiter Kreise ist deshalb entscheidend für die gesunde wirtschaftliche, soziale und landschaftliche Entwicklung des Berggebietes.

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Zu guter Letzt: Amerikanische Lokalredaktion nach Indien ausgelagert

Das amerikanische Online-Lokalblatt Pasadena Now hat seinen eigenen Ausweg aus der krisenbedingten Geldknappheit gefunden: Es lässt das Blatt von Indern schreiben, die sind billiger.

Das Beispiel wird Schule machen, insbesondere mit zunehmender krisenbedingter Geldknappheit: Um die Finanzen zu schonen, hat das Kalifornische Online-Lokalblatt Pasadena Now alle Reporter entlassen und das Schreiben ihrer Artikel nach Indien ausgelagert. Von dort wird nun über die Rede des Bürgermeisters oder ein neues Astronomiezentrum der Universität berichtet. Für 500 bis 750 Dollar pro Monat schreiben die Inder die Presseberichte von Reden und Pressekonferenzen ab.
Dass das nicht immer gut geht, liegt auf der Hand. Beispielsweise verwechselten die 14’000 Kilometer entfernten Redaktoren das Football-Stadion der Stadt – im Volksmund Rose Bowl genannt – mit einem Reisgericht. Damit das die Ausnahme bleibt, werden Schnellkurse angeboten: Die Inder lernen in vier bis sechs Monaten die lokalen Besonderheiten kennen, zum Beispiel, was ein Heinzelmännchen ist, oder welche Farben am Valentinstag beliebt sind. Chefredaktor James MacPherson sieht das ganz pragmatisch: «Es geht nicht um glanzvolle Geschichten, sondern um’s überleben.»

Metadesign: Launchkampagne für Alpiq umgesetzt

Am 27. Januar 2009 wurde der Energiekonzern Atel Holding zu Alpiq Holding umfirmiert, wodurch der Weg frei ist für den Zusammenschluss von Atel und EOS sowie für den Start der neuen Marke Alpiq. Die Zürcher Brandingagentur Metadesign hat die neue Marke sowie die Einführungskampagne entwickelt.

Am 27. Januar 2009 wurde der Energiekonzern Atel Holding zu Alpiq Holding umfirmiert, wodurch der Weg frei ist für den Zusammenschluss von Atel und EOS sowie für den Start der neuen Marke Alpiq. Die Zürcher Brandingagentur Metadesign hat diese neue Marke entwickelt, ebenso die Einführungskampagne, welche bis auf weiteres in verschiedenen Medien der Schweiz zu sehen ist. Die Kampagne verdeutlicht gemäss Mitteilung der Agentur die Vorteile, die durch den Zusammenschluss von Atel und EOS entstehen. Jeder relevante Geschäftsbereich des neuen Unternehmens wird dabei durch mindestens ein Anzeigenmotiv thematisiert.
Die ersten beiden Motive der Kampagne:
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Cannes Lions: Vitale Rotta und Bastholm amtieren als Jurypräsidenten

Sylvia Vitale Rotta wird dieses Jahr Präsidentin der Design-Lions-Jury, und Lars Bastholm wird die Jury der Cyber Lions präsidieren. Beide sind international tätige Kreative.

Sylvia Vitale Rotta wird dieses Jahr Präsidentin der Design-Lions-Jury, und Lars Bastholm wird die Jury der Cyber Lions präsidieren. Vitale Rotta ist Geschäftsführerin und Mitbegründerin der Pariser Brandagentur Team Créatif. Die 1986 gegründete Agentur unterhält eine Zweigstelle in São Paulo und ist spezialisiert auf Entwurf, Entwicklung und Pflege von Consumer Brands. Vitale Rotta war letztes Jahr Jurymitglied bei den Design Lions und Eurobest Design in Stockholm.
Lars Bastholm ist zusammen mit Rei Inamoto Chief Creative Officer der amerikanischen, auf interaktives Marketing spezialisierten Agentur AKQA. Er startete seine Karriere bei Grey Interactive in Skandinavien, wechselte dann zu Framfab in Kopenhagen als CD und eröffnete zuletzt die AKQA-Zweigstelle in New York. Seit 13 Jahren im Interactive-Bereich tätig, ist er einer der meistausgezeichneten Kreativen im digitalen Marketing und gewann bereits drei Cyber Lions, wie es in einer Mitteilung heisst.
Das 56. Werbefestival in Cannes findet vom 21. bis 27. Juni 2009 statt.

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Le Temps mit neuem Internetauftritt

Die Westschweizer Tageszeitung Le Temps präsentiert sich im Internet seit dieser Woche mit einem neuen Webauftritt. Letemps.ch hat neben einem neuen Design auch ein erweitertes Angebot erhalten.

Die Westschweizer Tageszeitung Le Temps präsentiert sich im Internet seit dieser Woche mit einem neuen Webauftritt. Letemps.ch hat neben einem neuen Design auch ein erweitertes Angebot erhalten – so beispielsweise das neue Format Multimedia, weitere Themenbereiche wie Lifestyle, Wissenschaft und Umwelt sowie zusätzliche externe Informationsquellen wie AFP-Videos, France 24 oder Lequipe.fr. Eine Finanzplattform versorgt die Nutzer gemäss Mitteilung vom Donnerstag ausserdem mit Handelsinformationen zu Investmentfonds und mit aktuellen Finanzmarktnachrichten.
Den neuen Webauftritt umgesetzt hat die Zürcher Agentur R.Ø.S.A.
Aktualität und Hintergründe werden ergänzt durch ein Archivangebot: Unter Letempsarchives.ch ist neu das gesamte Archiv von Le Temps seit ihrem ersten Erscheinen 1998 und des Journal de Genève kostenlos zugänglich.

Wef-Gegner verteilen gefälschte Pendlerzeitung

Gegner des heute startenden World Economic Forums in Davos haben heute in den Städten Zürich, Bern, Basel und Winterthur nach eigenen Angaben rund 50'000 Exemplare einer gefälschten Ausgabe der Pendlerzeitung 20 Minuten verteilt.

Gegner des heute startenden World Economic Forums in Davos haben heute in den Städten Zürich, Bern, Basel und Winterthur nach eigenen Angaben rund 50’000 Exemplare einer gefälschten Ausgabe der Pendlerzeitung 20 Minuten verteilt.
Wie 20 Minuten Online unter Berufung auf die Webseite der linken Politorganisation Revolutionärer Aufbau berichtet, wurde die vierseitige Anti-Wef-Zeitung am Mittwochmorgen in Umlauf gebracht. «Die fetten Jahre sind vorbei», titelt das Blatt, das im 20-Minuten-Layout aufgemacht ist.
Es sei nicht das erste Mal, dass mit 20 Minuten für politische Propaganda missbraucht wird, schreibt die Redaktion der Pendlerzeitung. «Wir distanzieren uns in aller Form von der gefälschten Beilage», sagt Marco Boselli, Chefredaktor von 20 Minuten. Man behalte sich rechtliche Schritte vor.

Holtzbrinck verpflichtet neuen StudiVZ-Chef

Der Holtzbrinck-Verlag hat einen neuen Chef für die Internetportale StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ verpflichtet. Markus Berger-de León, derzeit Vorstandsvorsitzender der Internetunternehmen Abacho und Myhammer, wird seinen neuen Posten am 1. März antreten.

Wie der Branchendienst Kress.de berichtet, hat der Holtzbrinck-Verlag einen neuen Chef für die Internetportale StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ verpflichtet. Markus Berger-de León, derzeit Vorstandsvorsitzender der Internetunternehmen Abacho und Myhammer, wird seinen neuen Posten am 1. März antreten. Dann steht im die schwierige Aufgabe bevor, ein Mittel gegen den rasant wachsenden Konkurrenten Facebook zu finden.

Flop der Woche: Noch günstiger als Dumping

Der tiefe und sicherlich nicht kostendeckende Preis von 100 Franken für ein Kombi-Jahresabo Solothurner Tagblatt/Sonntagszeitung ist legal. Zumindest verstösst ein solches Abodumping nicht gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

Der tiefe und sicherlich nicht kostendeckende Preis von 100 Franken für ein Kombi-Jahresabo Solothurner Tagblatt/Sonntagszeitung ist legal. Zumindest verstösst ein solches Abodumping nicht gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. So jedenfalls hat das Amtsgericht Solothurn-Lebern Ende 2008 entschieden und eine Klage von Vogt-Schild gegen Tamedia abgewiesen. Das Dumping im Mittelland darf also mit richterlichem Segen fortgesetzt werden. Tatsächlich ist es bereits in eine weitere Runde gestartet – diesmal aber im Inseratenbereich. Denn das Solothurner Tagblatt bietet seine Todesanzeigen seit 2002 ununterbrochen gratis an, auch 2009 wieder. Das ist noch billiger als Dumping. In der Tarif-Dokumentation des Solothurner Tagblatts steht zwar nirgends etwas von «Gratis-Todesanzeigen». Dort liest man bloss «Preis auf Anfrage». Doch wer tatsächlich eine Anfrage an Tamedia oder Espace Media richtet, erfährt es klar und direkt: Die Todesanzeigen sind auch im achten Jahr gratis.

Tele Südostschweiz: Umstrukturierung zum Zehnjährigen

Umgekrempelt: Beim Lokalsender Tele Südostschweiz wurden die Aufgaben neu verteilt. Das Redaktionsteam für das Glarnerland ist nun komplett. Ausserdem übernimmt Chefredaktor Lebrument zusätzlich die Programmleitung.

Umgekrempelt: Beim Lokalsender Tele Südostschweiz wurden die Aufgaben neu verteilt. Das Redaktionsteam für das Glarnerland ist nun komplett.
Per Anfang Jahres sind Sereina Venzin, Marco Nüssli und Marc Hosig zu Mitgliedern der Redaktionsleitung von Tele Südostschweiz ernannt worden. In dieser Funktion sind sie im Turnus für die Newssendungen verantwortlich, schreibt die zum gleichen Medienhaus gehörende Tageszeitung Südostschweiz in ihrer Mittwochsausgabe. Chefredaktor Hanspeter Lebrument werde ab sofort zusätzlich die Programmleitung übernehmen. Weiterhin unterstützt er mit Sereina Venzin das Moderatorenteam, zu welchem seit Ende Oktober 2008 auch Marielle Hunger zählt. Neuer Leiter Technik ist Stefan Tscharner. Er ist bereits seit Mitte 2007 für den reibungslosen Ablauf im technischen Bereich verantwortlich.
Komplett ist mittlerweile das Glarner Nachrichtenteam. Fabian Heer, Claudio Landolt und Stefan Wehrle produzieren aktuelle Beiträge aus ihrem Heimatkanton. Zusätzlich werde in diesen Tagen eine Praktikumsstelle für die Redaktion Glarus ausgeschrieben, schreibt die Zeitung weiter.
Mit den Neuzugängen zählt der seit zehn Jahren existierende Lokalsender neu 24 Mitarbeiter. Tele Südostschweiz erreicht in den Kantonen Graubünden, Glarus und St. Gallen im Schnitt 45’000 Zuschauer.

Alexandra Elser neu bei Livingmedia

Alexandra Elser ist neu bei Grünbaum Koblasa Livingmedia. Als Geschäftsleitungsmitglied und Senior Projektmanagerin wird sie zusammen mit Radek Koblasa die Agenturleitung verantworten.

Alexandra Elser wird neues Geschäftsleitungsmitglied und Senior Projektmanagerin bei Grünbaum Koblasa Livingmedia. In ihrer Funktion wird sie zusammen mit CEO und Inhaber Radek Koblasa die Weiterentwicklung und Leitung der Agentur für Live-Kommunikation verantworten.
Zuletzt war Alexandra Elser Geschäftsleitungsmitglied bei X-Act. Sie bringt über 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen Event und Messebau sowie im klassischen Marketing mit.

Reporter ohne Grenzen erhalten europäischen Medienpreis

Mit der Karlsmedaille 2009 ausgezeichnet: Die Journalistenvereinigung Reporter ohne Grenzen erhält für ihren Beitrag zur europäischen Integration den europäischen Medienpreis. Die Organisation leiste mit ihrem Einsatz für die Meinungs- und Pressefreiheit einen wichtigen Beitrag zum Wertefundament Europas.

Mit der Karlsmedaille 2009 ausgezeichnet: Die Journalistenvereinigung Reporter ohne Grenzen (ROG) erhält für ihren Beitrag zur europäischen Integration den europäischen Medienpreis. Wie der Stifterverein am Mittwoch in einer Pressemitteilung schrieb, leiste die Organisation mit ihrem Einsatz für die Meinungs- und Pressefreiheit einen wichtigen Beitrag zum Wertefundament Europas.
Reporter ohne Grenzen kämpfe auf der ganzen Welt für Pressefreiheit und gegen Zensur. Die Vereinigung wende sich gegen die Verfolgung von Journalisten und setze sich für Journalisten in Haft ein. Die Meinungsfreiheit sei ein Fundament europäischer Integration, sagte die Kuratoriumsvorsitzende Frauke Gerlach. Mit dem Preis richte die Jury auch ein kritisches Augenmerk auf Veränderungen im Medienbereich in Europa. Es gebe staatliche Machtübernahmen von Medien und Medienkonzentration in Europa. Hier nannte Gerlach Italien als Beispiel.
«Unser Wunsch ist es, dass die europäischen Staaten sich zukünftig noch deutlicher als bisher gegenüber den Regierungen solcher Länder artikulieren, die die Rechte von Journalisten nicht akzeptieren», schrieb ROG-Generalsekretär Jean- Francois Julliard in seiner Verdankung.
Im vergangenen Jahr hatte die Karlsmedaille den Integrationsprozess von Migranten thematisiert. Ausgezeichnet wurden der türkischstämmige Regisseur Fatih Akin und der französische Regisseur Abdellatif Kechiche.
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