Keystone: Mikrobilder auf Bestpicture-Galerie

Die Bildagentur Keystone hat in Zusammenarbeit mit Fujifilm 90 Mikrobilder auf die Galerie von Bestpicture.ch gestellt. Zu sehen – im Detail – sind unter anderem ein Pfeffer- und Salzkorn, ein Rasierapparat sowie verschiedene Insekten.

Die Bildagentur Keystone hat in Zusammenarbeit mit Fujifilm 90 Mikrobilder auf die Galerie von Bestpicture.ch gestellt. Die Nahaufnahmen wurden mittels Scanning Electron Micrograph (SEM) erstellt. Zu sehen – im Detail – sind unter anderem ein Pfeffer- und Salzkorn, ein Rasierapparat sowie verschiedene Insekten. Nebst den Mikrobildern sind auf der Homepage zurzeit rund 2000 Bilder nationaler und internationaler Fotografen, die aus dem Magazin Bestpicture sowie aus dem Agenturarchiv stammen.

Pulitzer-Preise 2009: New York Times räumt ab

Am 20. April 2009 wurden in New York City die alljährlichen Pulitzer-Preise verliehen. Bei den Journalistenpreisen räumte die The New York Times ab, sie erhielt fünf Preise zugesprochen. Die höchste Auszeichnung ging jedoch an die Zeitung Las Vegas Sun.

Am 20. April 2009 wurden an einer Pressekonferenz der Columbia University in New York City die alljährlichen Pulitzer-Preise vergeben. Bei den Journalistenpreisen räumte die The New York Times ab. Das renommierte Blatt erhielt fünf Preise zugesprochen. Besondere Beachtung fand die schnelle und umfangreiche Berichterstattung der Zeitung über den Sexskandal, der New Yorks Gouverneur Eliot Spitzer zum Rücktritt zwang.
Der höchste Pulitzer-Preis in der Kategorie «Public Service», sprich für «herausragende Dienste an der Öffentlichkeit» ging allerdings an die Zeitung Las Vegas Sun und ihre Reporterin Alexandra Berzon. Sie hatte die ungewöhnlich vielen Todesfälle unter Bauarbeitern am Las Vegas Strip aufgedeckt.
Der Pulitzer-Preis wird in über 20 Kategorien verliehen für die beiden Bereiche Journalismus sowie Belletristik, Drama und Musik. Die Preise sind mit jeweils 10‘000 Dollar (12‘000 Franken) dotiert. Die seit 1917 vergebene Auszeichnung ist nach ihrem Stifter, dem in Ungarn geborenen US-Verleger Joseph Pulitzer (1847- 1911), benannt.

Reporter ohne Grenzen: Roland-Berger-Preis für Menschenwürde erhalten

Nachdem die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) anfangs Jahr mit dem europäischen Medienpreis ausgezeichnet wurde, erhielt sie am Dienstag den Roland-Berger-Preis für Menschenwürde. Dies berichtet der Berliner Tagesspiegel. Die Auszeichnung ist mit 900‘000 Euro dotiert.

Nachdem die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) anfangs Jahr mit dem europäischen Medienpreis ausgezeichnet wurde, erhielt sie am Dienstag den Roland-Berger-Preis für Menschenwürde. Dies berichtet der Berliner Tagesspiegel. Die Auszeichnung wird von Unternehmensberater Roland Berger gestiftet und ist mit 900‘000 Euro dotiert. Die Stiftung wolle damit ein Zeichen setzen für das hohe Gut der Presse- und Medienfreiheit, wie die Organisation auf ihrer Webseite schreibt. Derzeit hätten mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu unabhängiger Medienberichterstattung.
Die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen engagiert sich seit fast 25 Jahren weltweit für Pressefreiheit und hilft Journalisten in Not. 1985 vom Franzosen Robert Ménard gegründet, verfügt sie über ein weltweites Büro- und Korrespondentennetz und rund 4‘000 Unterstützer. Momentan aktiv ist die Organisation für die US-iranische Journalistin Roxana Saberi, die vergangene Woche in Teheran wegen Spionage verurteilt wurde.

Situation einheimischer Journalisten besonders kritisch
Risiken für kritische Journalisten nähmen zurzeit weltweit zu, sagt Elke Schäfer, Geschäftsführerin der deutschen ROG-Sektion gegenüber dem Tagesspiegel. Laut Vincent Brossel, ROG-Hauptverantwortlicher für ganz Asien, geniessen europäische Journalisten einen besonderen Status. Viel schlimmer sei die Lage der einheimischen Journalisten.
Weltweit gesehen seien die Bedingungen in Europa für Journalisten gut, aber auch hier nehme der Einfluss krimineller Organisationen auf die Presse zu, wie es weiter heisst. Beispielsweise habe die italienische Mafia in Neapel Druck auf Journalisten ausgeübt, die über den dortigen Müllskandal berichteten.

Rangliste der Pressefreiheit
Auf der von Reporter ohne Grenzen jährlich veröffentlichten «Rangliste der Pressefreiheit» liegen Island, Luxemburg und Norwegen auf dem ersten Platz. Schlusslicht ist Eritrea auf Platz 173. Die Schweiz liegt zusammen mit Belgien, Lettland, Neuseeland, der Slowakei und Schweden auf Platz 7.

> Zur Rangliste 2009

Giuseppe Scagliones Radio 105 startet am 4. Juni

Giuseppe Scagliones Radio 105, das im letzten Jahr die Zürcher Jugendradio-UKW-Konzession ergatterte, wird am 4. Juni auf Sendung gehen. Bis im August läuft ein unmoderiertes Musikprogramm, ab 9. September soll das moderierte Vollprgramm ausgestrahlt werden. Das Radio läuft auf der Frequenz 105 Megahertz.

Das aus dem Konzessionierungsverfahren mit einer UKW-Konzession hervorgegangene Radio 105 wird gemäss Geschäftsführer Giuseppe Scaglione am 4. Juni 2009 auf Sendung gehen. Von Juni bis August wird das Jugendradio ein unmoderiertes Musikprogramm senden, ab 9. September soll dann dann das moderierierte Vollprogramm ausgestrahlt werden. Damit geht das Radio einiges später als angekündigt auf Sendung. Der Start war für den Frühling 2009 angekündigt worden.
Bereits während der Warm-up-Phase von Juni bis August wird jedoch das Publikum ins Programm miteinbezogen, wie der Sender in einer Mitteilung schreibt. Die Jugendlichen können dabei schildern, was sie vom neuen Jugendradio erwarten, welche Musik sie am Liebsten hören und wo sie sich in der Freizeit in Zürich aufhalten. Der Beginn des moderierten Programms am 09.09.09 wurde auf das Ende der Sommerferien gelegt. Radio 105 wird auf der Frequenz 105 Megahertz senden.

Werbedruck März: Einbruch der Werbeausgaben gebremst

Der in den ersten Monaten des Jahres dramatisch verlaufende Einbruch der Gesamtwerbeausgaben in der Schweiz ist vorerst gebremst. Im März 2009 lagen die Ausgaben nur noch um 3 Prozent tiefer als im Vergleichsmonat März 2008. Überraschend ist das Plus von 13,4 Prozent bei den Ausgaben für Auto-Werbung.

Wahrscheinlich ist es noch zu früh, um von einer generellen Tendenzwende zu sprechen, aber der dramatische Einbruch der Gesamtwerbeausgaben in der Schweiz hat sich im März vorerst einmal verlangsamt. Zwar nahm der Werbedruck gegenüber dem Vorjahresmonat um immer noch 3 Prozent auf rund 342 Millionen Franken ab, im Februar war hingegen noch ein Rückgang von 9,4 Prozent, im Januar ein Minus von 8,9 Prozent verzeichnet worden.
Ein Plus von 35,5 Prozent in der Uhrenbranche: Wegen Baselworld?
Deutlich rückläufig waren weiterhin die Werbeausgaben für Tabak (–78,4 Prozent) und Unterhaltungselektronik (–23,5 Prozent) sowie die IT-Branche (–20,9 Prozent), wie Media Focus am Dienstag mitteilte. Mit einem Plus von 35,5 Prozent glänzte hingegen die Uhrenbranche. Ob das Wachstum nachhaltig war, muss sich aber noch zeigen. Ebensogut könnte es der Uhrenmesse Baselworld zu verdanken sein, die in diesem Jahr nicht im April, sondern im März durchgeführt wurde.
Überraschendes Plus auch bei der Autobranche
Auffällig ist auch das Plus von 13,4 Prozent bei den Ausgaben für Auto-Werbung, nachdem im Januar und Februar noch rückläufige Zahlen verbucht wurden. Während die Publikums-, Finanz- und Wirtschaftspresse erneut zu den Verlierern gehörte, zeigten sich Radio, Internet und Teletext von der Krise unbeeindruckt. Hier wurden laut Media Focus im ersten Quartal zweistellige Wachstumsraten verzeichnet.
Die monatlich von Media Focus erstellte Werbedruckstatistik der Schweiz ist eine sogenannte Brutto-Werbestatistik. Das heisst, sämtliche Werbeschaltungen werden zu den offiziellen Tarifen des Werbeträgers – Zeitung, Plakat, Kino usw. – bewertet.

Graphische Entwicklung des monatlichen Werbedrucks im Vorjahresvergleich

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Entwicklung des Werbedrucks per März 2009

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Entwicklung des Werbedrucks in den Schlüsselmärkten

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Emmentaler: Mit mehr Marketing zu höherem Absatz

Die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland will die Vermarktung des Emmentalers verbessern. Die Verpackungen sollen vereinheitlicht werden, um die Wiedererkennbarkeit zu steigern.

Die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland will die Vermarktung des Emmentalers verbessern. Bis 2010 sollen 90 Prozent der Verpackungen vereinheitlicht werden, um die Wiedererkennbarkeit zu steigern. Um ein Marketing-Impulsprogramm in den Kernmärkten Schweiz, Italien und Deutschland zu finanzieren, werden die Marketingmittel erhöht. Der Produktebeitrag soll verdreifacht werden – von 20 auf 60 Rappen pro Kilogramm. Zudem soll in Zusammenarbeit mit dem Detailhandel in Promotionsaktivitäten investiert werden.
Der Absatz des Emmentalers ging letztes Jahr um rund 3 Prozent auf gut 29‘000 Tonnen zurück. Dazu geführt haben unter anderem ungünstige Wechselkurse und der verschärfte internationale Wettbewerb, wie Emmentaler Switzerland am Dienstag nach der Delegiertenversammlung in Bern mitteilte.

Die Klappe 29: Einreichungsfrist verlängert

Der Kommunikationsverband hat die Einreichungsfrist für den 29. deutschsprachigen Kreativpreis für Bewegtbildkommunikation verlängert. Beiträge können neu bis zum 4. Mai 2009 eingereicht werden.

Der Kommunikationsverband hat die Einreichungsfrist für den 29. deutschsprachigen Kreativpreis für Bewegtbildkommunikation aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verlängert. Beiträge für den Wettbewerb können neu bis zum 4. Mai 2009 eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am Freitag, 15. Mai 2009 im Theater Kehrwieder in Hamburg statt.

Michael-Jackson-Double in Zürich: Pure Events wirbt für Party

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Feldwerbung.ch mit neuem Standort und Umfirmierung

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Zu guter Letzt: Sexuelle Diskriminierung einmal anders

«Eine für alle – Frauen können’s besser», so heisst die neuste ARD-Vorabendserie. Ebenso viel Frauenpower wie im Titel steckt auch in der Kampagne zur Bekanntmachung der Sendung, die mit gängigen Vorurteilen gegenüber der Frau spielt und dabei den Humor der Männer testet.

«Eine für alle – Frauen können’s besser», so heisst die neuste ARD-Vorabendserie. Ebenso viel Frauenpower wie im Titel steckt auch in der Kampagne zur Bekanntmachung der Sendung, die mit gängigen Vorurteilen gegenüber der Frau spielt. Für einmal wird der Spiess umgedreht. Angebliche Probleme von Frauen, wie das Einparkieren oder der Umgang mit Geld, werden elegant auf das starke Geschlecht abgeschoben. Unter dem Motto «Wahrheiten des 21. Jahrhunderts» weist ein Radiospot darauf hin, dass Männer viel mehr Autounfälle verursachen, den Frauen trotzdem mangelndes Fahrvermögen unterstellen. Ein anderer Spot gibt den Männern die Schuld an der Wirtschaftskrise – deshalb hätten sie auch nicht das Recht, den Frauen vorzuwerfen, sie könnten nicht mit Geld umgehen.
Immer wieder gibt es in der Werbung Schlagabtäusche zwischen den Geschlechtern. Dieses Mal, weshalb auch immer, fühlten sich einzelne Männer aber empfindlich in ihrer Ehre verletzt. So gingen bei der ARD-Zuschauerredaktion zahlreiche Klagen ein, die Rede ist von «Verunglimpfung eines Geschlechts» oder «Sexismus». Dem Deutschen Werberat liegt sogar eine Beschwerde eines Mannes vor, der sich durch die Kampagne «sexuell diskriminiert fühlt». Ein Mann beschwerte sich zudem, dass die Hauptfigur der Serie eine Schweisserin – also ein typisch männlicher Beruf – sei. Die Serie sei daher «völlig unrealistisch» und «Männerverachtung pur», wie es auf Horizont.net heisst. Frauen verstehen keinen Spass, von wegen! Im Rahmen der «Wahrheiten des 21. Jahrhunderts» wird bekannt gegeben, dass Männer nicht nur für Autounfälle und die Wirtschaftskrise, sondern auch noch für die Humorlosigkeit verantwortlich sind.

> Zum Radiospot Wirtschaft

> Zum Radiospot Autofahren

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Wigdorovits wird Kurers neuer Kommunikationsberater

Neuer Job für den ehemaligen .ch-Herausgeber Sacha Wigdorovits: Er wird neuer Kommunikationsberater des jüngst aus dem Amt geschiedenen UBS-Verwaltungsratspräsidenten Peter Kurer.

Neuer Job für den ehemaligen .ch-Herausgeber Sacha Wigdorovits: Er wird neuer Kommunikationsberater des jüngst aus dem Amt geschiedenen UBS-Verwaltungsratspräsidenten Peter Kurer. Dies vermeldet der Sonntagsblick.
Wigdorovits ist Mitbesitzer und Verwaltungsrat der Zürcher Kommunikationsagentur Contract Media, die sich auf ganzheitliche Unternehmenskommunikation spezialisiert hat.

NZZ: Lebhafte Generalversammlung – Conrad Meyer wiedergewählt

Der Verwaltungsratspräsident Conrad Meyer wurde an der Generalversammlung der AG für die Neue Zürcher Zeitung wiedergewählt. Zudem kam es am letzten Samstag zu einer regen Debatte.

Bei der Generalversammlung der AG für die Neue Zürcher Zeitung kam es am letzten Samstag zu einer regen Debatte. Eine Gruppe der Aktionäre, die den NZZ-Titel vor allem als Finanzanalge sieht, war mit der Performance des Unternehmens unzufrieden und stellte sich gegen eine Verlängerung des Mandats von Verwaltungsratspräsident Conrad Meyer um eine weitere vierjährige Amtszeit. Die Gruppe scheiterte zwar – Meyer erhielt 75 Prozent der anwesenden Stimmen – konnte aber rund 400 Stimmen oder etwa 10 Prozent des gesamten Aktienkapitals hinter sich scharen. Von der anderen Seite war zu hören, dass die NZZ zu FDP-kritisch, zu links sei und zu wenig offen für eine «SVP-Haltung», wie es in einem Artikel der NZZ vom Montag heisst.
Der Verwaltungsrat warnte, man dürfe die NZZ «nicht zu Tode sparen» und stellte den Antrag, eine Dividende von 500 Franken pro Aktie – das entspricht total 2 Millionen Franken – auszuschütten. Diesem Vorschlag wurde mit 80 Prozent zugestimmt. Mit 90 Prozent der Stimmen zugewählt wurde zudem der als Ersatz für Kaspar Villiger vorgestellte Bernd Kundrun.

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