iF Communication Design Award: MetaDesign dreimal prämiert

Am diesjährigen iF Communication Design Award wurden drei Arbeiten von MetaDesign ausgezeichnet. Die beiden Markenauftritte für Entega und Younicos sowie das Schriftenkompendium für den Siemenskonzern wurden bedacht.

Drei Projekte von MetaDesign wurden beim diesjährigen iF Communication Design Award ausgezeichnet. Die neuen Markenauftritte des Energieversorgers Entega und des Solardienstleisters Younicos wurden in der Kategorie «Cross Media» gewürdigt. In der Kategorie «Typografie» erhielt das internationale Schriftenkompendium Our Typefaces für den Siemenskonzern die Auszeichnung.
In diesem Jahr bewarben sich 1‘368 Beiträge aus 24 Ländern um den iF communication design award, der jährlich vom International Forum Design in Hannover ausgerufen wird. Die Verleihung der goldenen iF-Awards findet am 28. August 2009 in der BMW-Welt in München statt.

Schaffhauser Post und Weinland Post mit neuer Leitung

Oliver Schmid wird neuer Verlags- und Redaktionsleiter der Schaffhauser Post und der Weinland Post. Der 30-Jährige wird seine Stelle beim Wypag-Verlag am 1. August 2009 antreten.

Der Verwaltungsrat des Wypag-Verlags in Bülach hat die Verlags- und Redaktionsleitung der Schaffhauser Post und der Weinland Post per 1. August 2009 an Oliver Schmid übertragen. Der 30-Jährige studierte am MAZ in Luzern und war während mehr als zehn Jahren in Führungsfunktionen bei regionalen Medienunternehmen tätig. Der gebürtige Schaffhauser verfügt über Kenntnisse der Lokal- und Regionalpresse, des Werbemarktes sowie im Verlags- und Anzeigengeschäft. Das Schaffhauser Team wird weiterhin ergänzt und unterstützt durch den Post-Chefredaktor Alois Schwager und Alex Birchler, den Leiter Verlagssupport.
Der Wypag-Verlag gibt die Monatszeitungen Schaffhauser Post, Weinland Post, Winterthurer Post und Frauenfelder Post heraus. Der Neuzugang sei die Voraussetzung für einen weiteren Ausbau der Geschäftstätigkeit, heisst es in einer Pressemitteilung vom Montag. Der Verlag hat seine ersten Monatszeitungen im Juni dieses Jahres realisiert und mit Onlineausgaben komplementiert.

SRG: Filippo Leutenegger tritt zur Wahl des «Superdirektors» an

Der Zürcher FDP-Nationalrat und ehemaliger Fernseh-Chefredaktor Filippo Leutenegger plant ein Comeback bei der SRG. Er tritt zur Wahl des «Superdirektors» an - des CEO über das fusionierte Radio und Fernsehen. Ausserdem wird die Wahl des TV-Interimchefs auf den 9. Juli verschoben.

Der Zürcher FDP-Nationalrat und ehemaliger Fernseh-Chefredaktor Filippo Leutenegger plant ein Comeback bei der SRG. Wie die Zeitung Sonntag in der neusten Ausgabe schreibt, tritt er zur Wahl des «Superdirektors» an – des CEO über das fusionierte Radio und Fernsehen. Die sei eine anspruchsvolle und hochinteressante Aufgabe, so Leutenegger gegenüber der Sonntagspublikation. Er soll zudem die Bereitschaft signalisiert haben, sein Nationalratsmandat abzugeben. Die beiden Ämter seien nicht vereinbar. Leutenegger will Radio und Fernsehen publizistisch stärken und effizienter machen.
Neuigkeiten gibt es auch bezüglich der Wahl des Interimchefs des Schweizer Fernsehens: Der neue Direktor wird nicht wie geplant am kommenden Donnerstag, sondern erst am 9. Juli gewählt. Der Sonntag kennt auch den Grund für die Verschiebung: Der Regionalrat, der am 18. Juni ursprünglich nur den neuen Radiodirektor hatte wählen wollen, wurde vergangene Woche von Deltenres Demission überrascht. Um nicht zwei Wahlsitzungen anberaumen zu müssen und um keine reglementarisch vorgesehenen Fristen zu verletzen, werden SF- und Radio-Direktion nun gemeinsam im Juli bestellt.

Zu guter Letzt: Giezendanners unerbittlicher Kampf gegen die SRG

Nicht allen gefällt es, dass der heutige TV-Chefredaktor Ueli Haldimann interimistischer Nachfolger von Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre werden soll. Am Rande der Session in Bern gab es zahlreiche bilaterale Treffen, und laut einem Bericht in der Sonntagszeitung sollen am Dienstag in Rothrist etwa 15 Widerstandskämpfer zusammmenkommen - angeführt von SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner.

Nicht allen gefällt es, dass der heutige TV-Chefredaktor Ueli Haldimann interimistischer Nachfolger von Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre werden soll. Am Rande der Session in Bern gab es zahlreiche bilaterale Treffen, und laut einem Bericht in der Sonntagszeitung sollen am Dienstag in Rothrist etwa 15 Personen zusammmenkommen. Initiant ist kein geringerer als SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner. Er soll die «Koordinationssitzung» bestätigt haben, will aber noch nicht sagen, wer bei der Gruppe dabei ist und wer welche Rolle spielen wird. Ein richtiger Geheimbund also. Und Vorsicht, es scheint ihm ernst zu sein: «Der Kampf gegen die SRG ist eröffnet», wird er in der Sonntagszeitung zitiert. Er wolle weitere Politiker und auch private Sender um sich versammeln und eine Lawine gegen die SRG auslösen. Wenigstens scheint sich Herr Giezendanner bewusst zu sein, dass er und seine Widerstandskämpfer kaum die Wahl Haldimanns zum Übergangsdirektor von SF verhindern werden können. Sein bescheidenes Ziel: mehr bürgerlich denkende Leute in die SRG-Gremien zu bringen und die definitive Wahl Haldimanns zu verhindern…

Ruf Lanz für die Suva: Am Ball geblieben für mehr Fairplay

Ruf Lanz hat für die Suva neue Sujets zum Thema Fairplay realisiert. Sie werden in Sportmagazinen sowie als Plakate im Sportlerumfeld eingesetzt.

Ruf Lanz zeichnet seit vielen Jahren für die Präventionskampagnen der Suva veranwortlich. Nun folgen neue Sujets zum Thema Fairplay. Denn auf Schweizer Sportplätzen wird zu viel gefoult. Daraus resultieren jedes Jahr zahlreiche, teilweise schwere Verletzungen – verbunden mit hohen Kosten für die Suva. Das Sujet «Balletpose» ist ein Denkanstoss für alle Fussballer, statt auf böse Fouls doch lieber auf ihre Spielkunst zu setzen. Das Sujet «Trinkbidon» ist für alle Sportarten einsetzbar, beispielsweise auch für Handball und Volleyball.
Die Sujets werden in Sportmagazinen sowie als Plakate im Sportlerumfeld eingesetzt.
Verantwortlich bei der Suva: Susan Huber-Brun (Marketing + Kommunikation der Angebotsmarke SuvaLiv). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Grit Wolany (Art Direction), Torsten Maas (Text), Michèle Leibacher (Beratung). Fotografie: Felix Streuli.
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Dell: Mehr Umsatz dank Twitter

Die Internet-Plattform Twitter erfreut sich wachsender Beliebtheit, konnte diese bisher aber nicht in entsprechende Gewinne ummünzen. Nun hilft der US-Computer-Riese Dell dem aufstrebenden Web-Neuling bei der Suche nach einem gewinnbringenden Geschäftsmodell auf die Sprünge.

Die Internet-Plattform Twitter erfreut sich wachsender Beliebtheit, konnte diese bisher aber nicht in entsprechende Gewinne ummünzen. Nun hilft der US-Computer-Riese Dell dem aufstrebenden Web-Neuling bei der Suche nach einem gewinnbringenden Geschäftsmodell auf die Sprünge. Mehr als drei Millionen Dollar hat der weltweit zweitgrösste PC-Produzent mit Nutzern eingenommen, die auf Twitter veröffentlichte Dell-Nachrichten anklickten und anschliessen Produkte des Computer-Giganten kauften.
Drei Millionen Dollar in zwei Jahren sind für Dell mit einem Umsatz von mehr als 12 Milliarden Dollar allein im ersten Quartal nur ein angenehmer Nebenverdienst. Für Twitter, das bisher an Umsätzen wie jenen von Dell nicht beteiligt ist, sind die am Freitag bekannt gewordenen Zahlen Experten zufolge dagegen ein grosser Hoffnungsschimmer. Die Internet-Plattform könnte von Firmen in Zukunft einen Teil ihrer Erlöse über Twitter einbehalten. Twitter schliesst dies für die Zukunft nicht aus. «Das Unternehmen wird sich verstärkt um Wirtschaftlichkeit bemühen», sagte eine Firmensprecherin gemäss SDA.
Twitter ist einer der neuesten Kommunikationsdienste im Internet, bei dem Nachrichten von bis zu 140 Zeichen verschickt werden. Die Zahl der Nutzer ist im vergangenen Jahr um mehr als 1’000 Prozent auf weltweit 24 Millionen
gestiegen.

11. Medienpreis des Schweizerischen Anwaltsverbandes verliehen

Der Gewinner des 11. Medienpreises der Schweizerischen Anwaltsverbands (SAV) heisst Dominique Strebel und schreibt für den Beobachter. Ausgezeichnet wurden vom SAV auch die Rundschau-Redaktorin Elvira Stadelmann und die Radio-Redaktoren Regula Zehnder und Christian Schmid.

Der Gewinner des 11. Medienpreises der Schweizerischen Anwaltsverbands (SAV) heisst Dominique Strebel und schreibt für den Beobachter. Ausgezeichnet wurde er laut SDA für einen Artikel über drei junge Frauen, die vor 40 Jahren ohne rechtliches Urteil in die Strafanstalt Hindelbank eingewiesen worden waren. Strebel verlieh den damals 16, 17 und 19 Jahre alten Frauen rund 40 Jahre danach eine Stimme. «Seine Artikel hinterfragen das Funktionieren des Rechts, lobte die Jury unter der Leitung von Franz Steinegger die journalistische Leistung des Beobachter-Redaktors. Strebel durfte 6’000 Franken und eine Plastik des Basler Künstlers René Küng entgegennehmen.
Ausgezeichnet wurden vom SAV auch die Rundschau-Redaktorin Elvira Stadelmann für den Beitrag «Die Parkhausmörderin» und die Radio-Redaktoren Regula Zehnder und Christian Schmid für die Sendung «100 Jahre ZGB». Diese Nebenpreise sind je mit 2’000 Franken dotiert.

RTR: Maurus Dosch wird neuer Finanz- und Personalchef

Maurus Dosch wird neuer Finanz- und Personalchef beim rätoromanischen Radio und Fernsehen der SRG in Chur. Der Verwaltungsrat wählte den 43- Jährigen am Freitag zum Nachfolger von Theo Haas, der Ende März 2010 in Pension geht.

Maurus Dosch wird neuer Finanz- und Personalchef beim rätoromanischen Radio und Fernsehen der SRG in Chur. Der Verwaltungsrat wählte den 43-Jährigen am Freitag zum Nachfolger von Theo Haas, der Ende März 2010 in Pension geht.
Dosch, der in Tinizong GR wohnt, tritt die neue Stelle Anfang nächsten Jahres an, wie Radio e Televisiun Rumantscha (RTR)gemäss SDA mitteilte. Er ist seit Juni 2002 bei RTR als Stabschef der Direktion engagiert. RTR-Direktor Mariano Tschuor hatte Dosch dem Verwaltungsrat zur Wahl vorgeschlagen.
Maurus Dosch wird Chef einer neuen Abteilung, welche Finanzen, das
Personalwesen und die Unternehmensentwicklung umfasst. Diese Abteilung sei ein weiterer Schritt der konvergenten Arbeit bei RTR, die bereits im Programm, in den Programmdiensten und in der Technik umgesetzt sei, hiess es.

Hof3 realisiert digitales Fussgänger-Leitsystem

Die Multimedia-Agentur Hof3 hat im Zusammenarbeit mit Omnitron Engineering&Software ein digitales Fussgänger-Leitsystem für die Stadt Biel realisiert. An 22 Infosäulen mit Touchscreen kann über eine integrierte Routenfunktion der kürzeste Weg zum gewünschten Zielort abgerufen werden.

Die Multimedia-Agentur Hof3 hat im Zusammenarbeit mit Omnitron Engineering&Software ein digitales Fussgänger-Leitsystem für die Stadt Biel realisiert. An 22 Infosäulen mit Touchscreen kann über eine integrierte Routenfunktion der kürzeste Weg zum gewünschten Zielort abgerufen werden. Neben dem Stadtplan stehen den Benutzern gemäss Presseportal diverse Informationen zu Kultur und Tourismus, Einkaufsmöglichkeiten sowie Gastronomie und Verwaltung zur Verfügung. Auf den interaktiven Infosäulen leuchten den Fussgängern ab Samstag ausserdem Zitate von Persönlichkeiten zum Thema Kommunikation entgegen.

Inter-punkt. gestaltet Nachhaltigkeitsbericht des Aargaus

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Initiative Airport Media startet Gattungsmarketingkampagne

Die Initiative Media IAM hat eine neue Gattungsmarketingkampagne gestartet, um Werbung am Flughafen zu promoten. Eingesetzt werden diverse Werbeträger: Das Fluggastinformationssystem, Diakästen in der Mitte des Gepäckbandes sowie Colorama-Flächen in den Wartebereichen und beleuchtete Aussenwerbeträger.

Die Initiative Media IAM hat eine neue Gattungsmarketingkampagne gestartet, um Werbung am Flughafen zu promoten. Die Agentur S2 Concept Design hat Motive im Röntgen-Look kreiert, welche nun auf elf Flughäfen in Deutschland und der Schweiz zu sehen sind. Damit soll auf eine breite Zielgruppen-Auswahl der Flugreisenden hingewiesen werden.
Die Flughäfen schalten ihre Werbung in eigener Sache noch bis Ende des Jahres. Eingesetzt werden gemäss Wuv.de diverse Werbeträger: Das Fluggastinformationssystem, Diakästen in der Mitte des Gepäckbandes sowie Colorama-Flächen in den Wartebereichen und beleuchtete Aussenwerbeträger. Ab Herbst soll in Köln/Boonn ausserdem ein Airport-TV mit einem Mix aus Fluggastinformationen, Nachrichten und Werbung installiert werden.

Französische Regierung hält trotz Kritik am Internetsperre-Gesetz fest

Trotz dem Urteil des Verfassungsgerichts hält Nicolas Sarkozy weiter an seinem HADOPI-Gesetz fest. Personen, welche widerholt beschuldigt werden, illegal Filme und Musik aus dem Internet heruntergeladen zu haben, kann demnach ohne richterlichen Beschluss der Internetanschluss gekappt werden.

Trotz dem Urteil des Verfassungsgerichts hält Nicolas Sarkozy weiter an seinem HADOPI-Gesetz (Haute autorité pour la diffusion des oeuvres et la protection des drotis sur Internet) fest. Personen, welche widerholt beschuldigt werden, illegal Filme und Musik aus dem Internet heruntergeladen zu haben, kann demnach ohne richterlichen Beschluss der Internetanschluss gekappt werden. In den Augen des Gerichts ist dieses Vorgehen verfassungswidrig. Das höchste Verfassungsgericht des Landes erklärte den bereits verabschiedeten Gesetzestext der Regierung für nicht rechtmässig. Doch trotz dieses Entscheids haben die zuständigen Minister im Kabinett von Sarkozy am Donnerstagabend beschlossen, das umstrittene Gesetz in den nächsten Tagen zu verabschieden – allerdings ohne die kritisierten Passagen. Diese will die Regierung gemäss Netzwoche.ch überarbeiten und den Vorgaben der Verfassungsrichter anpassen.
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