AY&R: Kampagne für Leica realisiert

Die Agentur AY&R hat für den deutschen Kamerahersteller Leica eine Kampagne realisiert, welche mit zwei Plakatkonzepten die Qualität der Kameras beweisen soll.

Der Name Leica steht für Kameras, bei denen nichts zu viel und das wirklich Wichtige von guter Qualität ist. So zum Beispiel auch das Objektiv der Leica D-Lux 4: Es weist eine im Segment der digitalen Kompaktkameras führende Lichtstärke auf. Entsprechend hat AY&R nach einer möglichst einfachen Umsetzung für diese Objektiv-Eigenschaft gesucht, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Kommuniziert wird auf Leuchtplakaten des regulären Netzes. Und zwar erlebt der Betrachter die Vorzüge eines lichtstarken Objektivs bei schlechten Lichtverhältnissen gleich selbst: Auf den Plakaten ist das tatsächliche Umfeld der Stelle zu sehen, aber aufgrund der Plakatbeleuchtung deutlich heller.
Genauso reduziert ist auch der Ausbau der mehrfach ausgezeichneten Zoom-Kampagne. Statt Zoomstärke ist nun aber Detailtreue die Botschaft. Das Zugpferd hierfür heisst Leica S2, die mit 37,5 Millionen Pixeln die höchste je erreichte Auflösung in der Kategorie der digitalen Kleinbild-Kameras aufweist. Mit den neuen Plakatmotiven werden Detailvergrösserungen, die man sonst bei Kameratests in Fotomagazinen zu sehen kriegt, plötzlich im realen Leben sichtbar. Und dies natürlich gestochen scharf.
Verantwortlich bei Leica Camera AG, Nidau: Oliver Bachmann (Leiter Marketing & Verkauf). Verantwortlich bei AY&R: Philipp Skrabal, Markus Gut (Gesamtverantwortung), Christian Bobst (CD), Johannes Raggio (Text), Lukas Wietlisbach (Art Director), Luca Schneider (Grafik/Fotografie) Sandro Breu (Beratung), Reprotechnik Kloten AG (Lithografie und Druck).
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Rinaldo Poltera steigt in die Wirz Gruppenleitung auf

Chief Financial Officer (CFO) Rinaldo Poltera ist per sofort in die Wirz Gruppenleitung aufgenommen worden. In dieser neuen Rolle wird er weiterhin die Funktion des CFO sowohl in der Wirz Partner Holding als auch auf Geschäftsleitungsebene in den einzelnen Betriebsgesellschaften der Wirz Gruppe wahrnehmen.

Chief Financial Officer (CFO) Rinaldo Poltera ist per sofort in die Wirz Gruppenleitung aufgenommen worden. In dieser neuen Rolle wird er weiterhin die Funktion des CFO sowohl in der Wirz Partner Holding als auch auf Geschäftsleitungsebene in den einzelnen Betriebsgesellschaften der Wirz Gruppe wahrnehmen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Parallel zeichnet er als Geschäftsführer von Wirz Services verantwortlich. Poltera ist 2002 als Finanzleiter bei der Wirz Gruppe eingestiegen und hat 2007 die Funktion des CFO übernommen. Zuvor war der Betriebsökonom FH Treuhänder bei der Informactions AG sowie Financial Officer der Euro RSCG Gruppe Schweiz.

Basel West gewinnt zweimal Silber beim BCP

Am Mittwochabend wurden in Berlin die Best of Corporate Publishing-Preise vergeben. Dabei hat die Agentur Basel West gleich zwei Silberawards gewonnen.

Am Mittwochabend wurden in Berlin die Best of Corporate Publishing-Preise vergeben. Dabei hat die Agentur Basel West gleich zwei Silberawards gewonnen: für das Membermagazin Twen der Jugendkarte Euro<26 in der Kategorie B2C Nonprofit und für das Kundenmagazin Slide von Hawa in der Sparte B2B Industrie.
Verantwortlich bei Basel West Unternehmenskommunikation: Albin Kirchhofer (Beratung), Stephan Lichtenhahn (Redaktion), Thomas Aerni (Editorial Design). Fotografie: Frédéric Giger. Verantwortlich bei Euro<26 Schweizer Jugendkarte, Bern: Ursula & Jörg Huggenberger. Verantwortlich bei Hawa, Mettmenstetten: Rolf Arnold, Doris Hug, Anke Deutschenbaur.
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Schweizer Sportfernsehen SFF geht auf Sendung

Ab kommendem Mittwoch ist die Schweizer Fernsehlandschaft um einen Kanal reicher: Am Mittag um 12 Uhr geht das Schweizer Sportfernsehen SFF auf Sendung. Die Verantwortlichen versprechen ein Vollprogramm, das den Sport in seiner ganzen Breite abbilden will.

Ab kommendem Mittwoch ist die Schweizer Fernsehlandschaft um einen Kanal reicher: Am Mittag um 12 Uhr geht das Schweizer Sportfernsehen SFF auf Sendung. Die Verantwortlichen versprechen ein Vollprogramm, das den Sport in seiner ganzen Breite abbilden will. Erklärtes Ziel des SSF ist es, Plattform für nationale und regionale Sportaktivitäten zu werden, und zwar in allen erdenklichen Disziplinen, von Faustball über Beachvolleyball bis hin zu Autorennen, Armbrustschiessen und der Fussball Challenge League.
Man wolle dabei nicht nur Wettkämpfe übertragen, sondern den Sport in seiner ganzen Breite und Bedeutung abbilden, sagte SSF-Verwaltungsratspräsident Peter Weigelt am Donnerstag gemäss SDA vor den Medien. «Dazu gehören für uns auch Breitensport- Anlässe und gesundheitliche Aspekte.» Die SSF-Macher sind keine Neulinge: Auf dem Privatsender StarTV absolvierten sie in den letzten 18 Monaten einen Testlauf, bei dem sie insgesamt 250 Sportsendungen ausstrahlten, darunter auch die Spiele der Fussball Challenge League, die jeweils am Montagabend übertragen wurden.
«Es muss nicht immer Fussball sein»
Bis jetzt hat das SSF mit über 40 Schweizer Sportverbänden Verträge abgeschlossen, damit sich diese zur Hälfte an den Produktionskosten beteiligen. «Als Gegenleistung erhalten wir jede Woche die Möglichkeit, unseren Sport bekannter zu machen», sagte Christian Bigler, Direktor von Swiss Volley. Man sei sehr froh um diese Möglichkeit. Bei anderen Sendern stehe man mit einer B-Sportart wie Volleyball nämlich vor verschlossenen Türen, da diese hauptsächlich über die Königs-Disziplinen berichten würden. «Es muss aber nicht immer Fussball sein», sagte Bigler.
Gesicht des Senders wird Moderatorin Claudia Lässer, die zugleich für das Programm verantwortlich ist. Lässer werde bei der Programmgestaltung versuchen, den bisher etwas bescheidenen Zuschauerinnenanteil von 30 Prozent noch zu verbessern, sagte Weigelt über sein Aushängeschild. Den weiblichen Blick will Lässer auch beim Fussball-Talk «Kick-it!» einbringen. Zusammen mit Ex-Fussballer Jörg Stiel wird sie jeweils eine Stunde lang Fussballer und Funktionäre in die Zange nehmen. Um Gesundheit und Prävention geht es schliesslich im «Gesunden Sportmagazin» in Zusammenarbeit mit einer Zürcher Privatklinik.
Bewusst verzichtet wird auf Skandale wie etwa Doping im Radrennsport oder gewaltbereite Fussballfans.
Vollprogramm ab Herbst
Gestartet wird am 1. Juli mit einem Programm, das zu einem grossen Teil noch auf Wiederholungen und eingekauften Sendungen aufbaut. Bis zum Beginn der Hallensportart-Meisterschaften im Herbst wolle man das SSF aber zum Vollprogramm ausbauen, sagte Weigelt. Ausgestrahlt wird der Sender auf dem bisherigen Platz des Deutschen Sportfernsehens DSF, welches kurz vor dem SSF-Start abgestellt wird. Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hatte im Februar 2009 entschieden, dass die Cablecom den neuen Sender für mindestens drei Jahre im analogen Angebot verbreiten muss. Verbreitet wird das SSF auch über andere Kanäle, wie etwa dem Graubündner Kabelnetz Telerätia, über das digitale Grundangebot der Cablecom, über BluewinTV und über InternetTV.ch.
Was die Werbeeinnahmen angeht, hofft das SSF noch auf etwas mehr zahlungskräftige Kunden und Sponsoringpartner. «Momentan ist es schwierig, Werbegelder zu generieren», sagte Weigelt. Das SSF werde den Werbekunden aber beweisen, dass es viel Potential habe.

Besitzer von Repubblica will Berlusconi verklagen

Die Aufforderung des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi an Unternehmer, keine Anzeigen mehr in der Zeitung La Repubblica zu schalten, hat ein juristisches Nachspiel. Der Mutterkonzern L'Espresso will Berlusconi deswegen gerichtlich belangen.

Die Aufforderung des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi an Unternehmer, keine Anzeigen mehr in der Zeitung La Repubblica zu schalten, hat ein juristisches Nachspiel. Der Mutterkonzern L’Espresso will Berlusconi deswegen gerichtlich belangen, wie die SDA am Donnerstag meldete. Die Anwälte des Konzerns seien bereits eingeschaltet, teilte L’Espresso am Mittwoch mit. Daraufhin legte die Aktie des Medienkonzerns an der Mailänder Börse um fast neun Prozent zu.
La Repubblica hat einen erheblichen Anteil an den jüngsten Enthüllungen über Berlusconis Privatleben. Bei einem Treffen mit jungen Unternehmern in Ligurien regte der Regierungschef daraufhin vor knapp zwei Wochen einen Anzeigenboykott gegen die zweitgrösste Zeitung des Landes an, der er staatsgefährdende Machenschaften vorwarf. Auf die drohende Klage des Mutterhauses reagierte der 72-jährige Regierungschef unterdessen gelassen. «Sie haben keine Angst sich lächerlich zu machen», sagte er. Er bekräftigte, «man muss schon masochistisch veranlagt sein, um seine Werbung Medien anzuvertrauen, die solange von Krise reden, bis sie selbst zum Krisenfaktor werden.»
In seinem Amt als Ministerpräsident ist Berlusconi Dank eines neuen Gesetzes vor strafrechtlicher Verfolgung geschützt.

Neue Eigentümer bei Utzenstorf Papier

Das bernische Traditionsunternehmen Utzenstorf Papier erhält neue Eigentümer. Es wird von zwei Managern des Unternehmens mit der Unterstützung eines Investors übernommen.

Das bernische Traditionsunternehmen Utzenstorf Papier erhält neue Eigentümer. Es wird von zwei Managern des Unternehmens mit der Unterstützung eines Investors übernommen. Bei den Managern handelt es sich um den bisherigen Geschäftsführer und den Werkleiter, wie der neue Geschäftsleiter Stefan Endras am Donnerstag auf Anfrage sagte. Der Investor sei eine Schweizer Privatperson mit grossem Bezug zur Region, die nicht genannt werden möchte.
Welcher Preis an die frühere Muttergesellschaft, die finnische Myllykoski, bezahlt wurde, ist nicht bekannt. Die Neuausrichtung der Finnen führte zum Verkauf der Utzenstorf Papier mit ihrer Papierfabrik und dem Altpapierwerk. Das Unternehmen beschäftigt 280 Angestellte.

Ruf Lanz und JvM/Limmat in Cannes mit Bronze geehrt

Die Schweiz holt am internationalen Werbefestival in Cannes zwei weitere Auszeichnungen. Die Agenturen Jung von Matt/Limmat und Ruf Lanz wurden je mit einem bronzenen Löwen geehrt.

Die Schweiz holt am internationalen Werbefestival in Cannes zwei weitere Auszeichnungen. Die Agenturen Jung von Matt/Limmat und Ruf Lanz wurden je mit einem bronzenen Löwen geehrt. In der Kategorie «Press» konnte Jung vom Matt/Limmat mit den drei Sujets für die Stiftung Prostata Krebsforschung überzeugen. Ruf Lanz punktete in der Kategorie «Design» mit den Sujets «Small Printed Design» für den Juristen Ion Eglin.

Kreisvier: Für Trivadis zu mehr IT-Fitness ermuntert

Die Basler Agentur Kreisvier Communications hat für den Anbieter von IT-Lösungen ein Mailing umgesetzt. Dieses wurde im Design einer Retro-Sporttasche gestaltet.

Die Basler Agentur Kreisvier Communications packte für den Anbieter von IT-Lösungen und -Services Trivadis die Sporttasche. Das Mailing für die technischen Informationsseminare «TechnoCircles» wurde gemäss Mitteilung im Design einer kultigen Retro-Sporttasche gestaltet und soll IT-Fachpersonen aus Deutschland und der Schweiz dazu animieren, sich für die IT-Zukunft fit zu machen.
Verantwortlich bei Trivadis: Eva Dziurzynski (Marketing Communications). Verantwortlich bei Kreisvier: Christian Jost-Cellarius (Leiter Beratung), Angela Stubauer (Beratung), Sven Kahler (Art Direction), Svenia Ruch (Grafik), Sara Steinmann (Text).
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Cannes Lions 2009: Löwe für ZKO-Poster-Kampagne von Euro RSCG

Die Plakate der Euro RSCG für das Zürcher Kammerorchester wurden von der Cannes-Jury mit zwei Bronze-Löwen ausgezeichnet.

Die Plakate der Euro RSCG für das Zürcher Kammerorchester wurden von der Cannes-Jury mit zwei Bronze-Löwen ausgezeichnet. Kommunikativer Träger der Kampagne ist der Grundgedanke « Grosse Gefühle», der gemäss der Agentur auf der Erkenntnis basiere, dass klassische Musik ein grösseres emotionales Spektrum umfasse als jedes andere Musikgenre.
Verantwortlich beim Zürcher Kammerorchester: Michael Bühler (Gesamtverantwortung), Carola Fischer (PR). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Axel Eckstein (CD), Rob Hartmann, Isabelle Bühler (AD), Andrea Ulrich, Nadja Stadelmann (Illustration), Anna Colby (Art Buying), Walter Tagliaferri, Cornelia Dürst (Beratung), Frank Bodin (Gesamtverantwortung).

Presserat geht mit Medien hart ins Gericht

Der Schweizer Presserat kritisiert die Berichterstattung zahlreicher Medien über das Tötungsdelikt Lucie. Es sei unverhältnismässig gewesen, den Namen des Täters und sein Bild zu publizieren, sagte Presseratspräsident Dominique von Burg.

Der Schweizer Presserat kritisiert die Berichterstattung zahlreicher Medien über das Tötungsdelikt Lucie. Es sei unverhältnismässig gewesen, den Namen des Täters und sein Bild zu publizieren, sagte Presseratspräsident Dominique von Burg am Mittwoch in Zürich.
Nachdem das 16-jährige Au-Pair-Mädchen Lucie Anfang März getötet worden war, berichteten die Medien ausführlich. Nachdem die Aargauer Kantonspolizei am 12. März an einer vom Schweizer Fernsehen direkt übertragenen Medienkonferenz den vollen Namen und das Foto des Täters bekannt machte, nannte auch ein überwiegender Teil der Schweizer Medien den vollen Namen des Täters und publizierte das Foto. Einige Medien schwenkten danach wieder zur anonymisierten Berichterstattung um, hielten diese jedoch nicht immer konsequent durch. Wieder andere Medien wie Le Temps, La Liberté, Der Bund oder Schweizer Radio DRS verzichteten konsequent auf eine Namensnennung. Auch die Schweizerische Depeschenagentur anonymisierte ihre Berichterstattung entsprechend ihren internen Richtlinien in sämtlichen Diensten und Sprachen.
Der Verzicht auf die Publikation von Namen und Fotos wäre aber die angemessene Art der Berichterstattung gewesen, sagte Presseratspräsident Dominique von Burg am Montag vor den Medien in Zürich. Ungeachtet der Abscheulichkeit einer Tat hätten auch ein mutmasslicher Täter und seine indirekt betroffenen Angehörigen ein Recht auf die Wahrung ihrer Privatsphäre. Das Interesse, weitere Opfer des Täters zu finden, ändere daran nichts. Eine Publikation von Name und Foto rechtfertige sich nur dann, wenn unmittelbare Gefahr drohe, weil beispielsweise der Tatverdächtige auf der Flucht sei.
Es sei ein Stück weit nachvollziehbar, dass zahlreiche Medien nach dem Zeugenaufruf der Aargauer Polizei Namen und Bild spontan publiziert hätten, hält der Presserat in seiner Stellungnahme fest. Trotzdem sollten
Medienschaffende nicht reflexartig publizieren, was Behörden freigäben.Vielmehr werde von Journalisten erwartet, in derartigen Situationen eigenständige, berufsethische Überlegungen anzustellen. Auch wirtschaftlich schwierige Zeiten, der Stellenabbau in den Medien und der Druck der Online-Medien dürften nicht dazu führen, berufsethische Reflexionen hinten anzustellen.
Radio, TV und Online-Dienste gefordert
Gefordert seien insbesondere Radio- und TV-Anstalten sowie Online-Dienste. Sie müssten geeignete Vorkehrungen treffen, falls an einer Medienkonferenz, die sie ungeschnitten übertragen, heikle Informationen kommuniziert würden. Hinzu komme, dass die einmalige Publikation von Name und Bild durch die Kantonspolizei den Täter nicht derart allgemein bekannt mache, dass dadurch
eine anonymisierende Berichterstattung zwecklos würde. Und selbst, wenn eine Redaktion zum Schluss komme, eine Publikation von Name und Bild sei gerechtfertigt, müsse die Verhältnismässigkeit gewahrt bleiben. Die Freigabe durch die Behörden dürfe nicht dazu missbraucht werden, um einen
mutmasslichen Täter an den Medienpranger zu stellen.

Erstmals Swiss Marketing Award an Marketingfachleute überreicht

Am vergangenen Samstag wurde zum ersten Mal der neu geschaffene Swiss Marketing Award überreicht. Knapp Die 9 besten Prüfungsabsolventen aus insgesamt 522 neuen Marketingfachleuten erhielten am vergangenen Samstag erstmals den Swiss Marketing Award überreicht, eine vom Tessiner Künstler Ivo Soldini gestaltete Bronzeskulptur.

Mit dem neu geschaffenen Swiss Marketing Award werden die besten Nachwuchs-Marketingfachleute der Schweiz ausgezeichnet. Siegerin ist die Zürcher Marketingfachfrau Stefanie Brauchli, die mit einem Notenschnitt von 5.4 den Spitzenplatz unter den 522 neuen Marketingfachleuten mit eidgenössischem Fachausweis belegt. Die Berufsprüfungen werden laut Presseportal im Auftrag des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) von der Prüfungskommission organisiert und von Swiss Marketing durchgeführt. Die Trägerschaft bilden die Branchenverbände GfM, KV Schweiz, Schweizer Direktmarketing Verband und Swiss Marketing. Ab Herbst können sich Schweizer Marketingfachleute europäisch zertifizieren lassen.
Knapp 1000 Personen aus allen Landesteilen nahmen am vergangenen Samstag im Berner Kursaal an der nationalen Diplomfeier der neuen Marketingfachleute teil. Die 9 besten Prüfungsabsolventen aus insgesamt 522 neuen Marketingfachleuten erhielten am vergangenen Samstag erstmals den Swiss Marketing Award überreicht.
Der Swiss Marketing Award wird künftig jährlich an neue Marketingfachleute in der Schweiz vergeben.
Voraussichtlich ab Herbst dieses Jahres vergibt der Branchenverband Swiss Marketing im Auftrag der European Marketing Confederation (EMC) in der Schweiz exklusiv die von der Europäischen
Union anerkannten Zertifizierungsurkunden. Damit wird den hiesigen Berufsfachleuten der Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt erleichtert. Schweizer Marketingfachleute, die sich von Swiss Marketing europäisch zertifizieren lassen, dürfen die Berufsbezeichnung Junior Marketing Manager führen.

Verlag Bieler Gassmann bricht teilweise mit Publicitas

Der Bieler Gassmann-Verlag vermarktet seine Tageszeitungen Bieler Tagblatt und Journal du Jura ab nächstem Jahr selber. Das gilt auch für zwei Inseratekombis im Jura und den Titel Le Progrès Courrier. Gassmann verspricht sich dadurch mehr Kundennähe.

Der Bieler Gassmann-Verlag vermarktet seine Tageszeitungen Bieler Tagblatt und Journal du Jura ab nächstem Jahr selber. Das gilt auch für zwei Inseratekombis im Jura und den Titel Le Progrès Courrier. Gassmann verspricht sich dadurch mehr Kundennähe.
Der auslaufende Vertrag mit dem Schweizer Printvermarkter Publicitas sei per Ende Jahr gekündigt worden, sagte am Mittwoch Marcel Geissbühler, Gesamtleiter Medien des Gassmann-Verlags, auf Anfrage. Er ergänzte damit eine Mitteilung des Unternehmens.
Die Zusammenarbeit mit Publicitas führt der Gassmann-Verlag aber bezüglich Romandie-Combi und die Kombination ARC Presse weiter. Um die eigenen Produkte ohne Zwischenvermittler vermarkten zu können, baut der Gassmann-Verlag die neue Tochtergesellschaft Gassmann Media auf. Fünf bis zehn Stellen werden dafür geschaffen, so Geissbühler.
Die Tochtergesellschaft erhält auch ein Mandat für die Vermarktung des Berner Zeitungspools. Dies betrifft die Gesamtausgabe Berner Zeitung, Bieler Tagblatt, Freiburger Nachrichten und Walliser Bote.
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