Ringier lanciert neues Frauen-Portal «pink.hu» in Ungarn

Ringier Ungarn baut die Online Aktivitäten weiter aus. Am Mittwoch 24. Juni 2009 wird das Portfolio von Ringier Ungarn um das neue interaktive Frauen-Website Pink.hu erweitert.

Ringier Ungarn baut die Online Aktivitäten weiter aus. Am Mittwoch 24. Juni 2009 wird das Portfolio von Ringier Ungarn um das neue interaktive Frauen-Website Pink.hu erweitert. Pink.hu online decke von Unterhaltung über Hintergrund-Berichte bis zu speziellen Online-Services relevante Frauenthemen ab, heisst es in einer Pressemitteilung von Ringier. Themen sind unter anderen News, Mode, Gesundheit, Psychologie, Beziehungen, Gastronomie, Sex, Liebe und Esoterik. Die Website richte sich an eine Zielgruppen von mittel- bis gutausgebildete, aufgeschlossene urbane Frauen zwischen 25 und 45 Jahren mit traditionellen Wertvorstellungen.
Hinter Pink.hu steht ein Redaktionsteam, welches an Ringier Ungarns Frauenzeitschriften-Abteilung angegliedert ist und mit den Print-Magazinen Blikk N?k, Tina, Blikk N?k Konyha und anderen Produkten kooperiert.

Stellenabbau bei AZ Medien: Impressum fordert Erhalt redaktioneller Stellen

Der Verband Medienschaffender in der Schweiz Impressum forderte heute nach dem angekündigten Abbau von rund 70 Vollzeitstellen bei den AZ Medien den Erhalt redaktioneller Stellen. Denn die AZ Medien Gruppe habe eine grosse publizistische und soziale Verantwortung.

Der Verband Medienschaffender in der Schweiz Impressum forderte heute nach dem angekündigten Abbau von rund 70 Vollzeitstellen bei den AZ Medien den Erhalt redaktioneller Stellen. Denn die AZ Medien Gruppe habe eine grosse publizistische und soziale Verantwortung.
Der Verband appellierte in einem Communiqué an die publizistische Verantwortung des Medienunternehmens und fordert es auf, Reserven zu nutzen und vom Abbau journalistischer Stellen so weitgehend wie möglich abzusehen. Für Entlassene und Frühpensionierte fordere man sozialverträgliche Lösungen. Die AZ Medien kontrolliere diverse Medien im Mittelland und der Nordwestschweiz. In einigen Regionen habe sie praktisch das Informationsmonopol und damit eine grosse publizistische und soziale Verantwortung.
Insbesondere solle durch die Nutzung von Synergien gespart werden. Synergien zu nutzen heisse, dass Medien innerhalb eines Konzerns ihre Informationen, Artikel und Beiträge austauschen. Die Vielfalt der Information nehme ab, und die für die Demokratie lebensnotwendige Meinungsvielfalt werde aufs Spiel gesetzt. Man zweifle an der wirtschaftlichen Zwangslage und daran, dass durch die Auflösung von Reserven die redaktionellen Stellen und damit die Qualität der journalistischen Produkte nicht durch die aktuelle Krise gerettet werden können.
Impressum ersucht das Unternehmen, das Angebot der Sozialpartner anzunehmen, durch ihre Unterstützung eine für die Betroffenen optimale Verteilung der Mittel zu finden, welche die AZ Medien für die soziale Abfederung bereitstellt.

Neuer Verwaltungsratspräsident bei der Vaduzer Medienhaus

Die Vaduzer Medienhaus hat einen neuen Verwaltungsratpräsidenten. Die Generalversammlung wählte den Unternehmensberater Donat P. Marxer aus Schaan für die nächsten drei Jahre ins Präsidium.

Die Vaduzer Medienhaus hat einen neuen Verwaltungsratpräsidenten. Die Generalversammlung wählte den Unternehmensberater Donat P. Marxer aus Schaan für die nächsten drei Jahre ins Präsidium. Marxer löst den ehemaligen Liechtensteiner Regierungschef Mario Frick ab, der das Amt nach zwei Mandatsperioden zur Verfügung stellte, wie das Vaduzer Medienhaus am Mittwoch mitteilte. Zudem wurde der Verwaltungsrat von fünf auf sechs Mitglieder aufgestockt. Neues Mitglied ist die Kommunikationsexpertin Maria Pinardi aus Bischofszell TG.
Die Vaduzer Medienhaus ist Herausgeberin der Tageszeitung Liechtensteiner Vaterland, der Sonntagszeitung Liewo, der Wirtschaftswochenzeitung Wirtschaft regional und des Kultur-Monatsmagazins KuL sowie diverser
Magazine.

Walker punktet in Cannes: Gut gebrüllt, Löwe

Walker wird in Cannes als einzige Schweizer Agentur mit Media-Lions geehrt. Die Kampagne «eBay Attack» für Amnesty International war der Jury gleich zweimal Edelmetall wert.

Walker hat in Cannes als einzige Schweizer Agentur zwei Media-Lions errungen. Die Kampagne «eBay Attack» für Amnesty International wurde von der Jury gleich zweimal mit Edelmetall ausgezeichnet: In der Kategorie «Charities» erhält Walker für die Kampagne einen bronzenen Löwen, in der Kategorie «Best use of Internet» sogar einen silbernen.

Aktion Medienfreiheit ist gegen die Ausdehnung kommerzieller Aktivitäten durch die SRG

Die SRG nannte als kurzfristige Massnahmen gegen eine ansteigende Verschuldung die Möglichkeit einer Ausweitung der kommerziellen Einnahmen - zum Beispiel durch eine Aufweichung der Bestimmungen über die Unterbrecherwerbung und die Aufhebung des Verbots der Online-Werbung. Die Aktion Medienfreiheit wehrt sich in einem Communiqué gegen eine Ausweitung der kommerziellen Aktivitäten.

Die SRG hat als kurzfristige Massnahmen gegen ihre ansteigende Verschuldung einen Lohn- und Investitionsstopp angekündigt. Um die Finanzen mittelfristig ins Lot zu bringen, seien jedoch weitere 40 Mio. Franken pro Jahr nötig. Die SRG nannte in ihrem Communiqué insbesondere die Möglichkeit einer Ausweitung der kommerziellen Einnahmen – zum Beispiel durch eine Aufweichung der Bestimmungen über die Unterbrecherwerbung und die Aufhebung des Verbots der Online-Werbung. Angesichts der hohen Gebühreneinnahmen der SRG ist die Aktion Medienfreiheit gegen eine Ausweitung der kommerziellen Aktivitäten der SRG.
In der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation seien sämtliche Medienhäuser gezwungen, drastische Effizienzsteigerungen zu erzielen, so die Aktion Medienfreiheit in ihrer Mitteilung. In diesem Umfeld und angesichts des heutigen, hohen Finanzierungsgrades der SRG durch Gebühren wäre es eine weitere Marktverzerrung, ihr weitere kommerzielle Einnahmequellen wie die Online-Werbung oder zusätzliche Unterbrecherwerbung zuzugestehen. Dies würde ihre Monopolstellung auf Kosten der privaten Anbieter weiter stärken. Die SRG habe ihre finanzielle Gesundung durch eine massive Effizienzsteigerung selber herbeizuführen, wie die anderen Medienhäuser auch, heisst es in dem Communiqué weiter. Die Konzentration auf ihren Konzessionsauftrag, den Service Public, und die Konvergenz, das Zusammenführen von Fernsehen und Radio, spielten dabei eine wichtige Rolle.

Comedia: Übereilter Personalabbau bei der Swissprinters Gruppe

Comedia hat am Mittwoch den Personalabbau bei der Swissprinters Gruppe kritisiert. In einem Communiqué verurteilte sie aufs Schärfste, dass jeder Unternehmer beziehungsweise jede Unternehmergruppe nicht über den eigenen Tellerrand hinausblicken wolle.

Comedia hat am Mittwoch den Personalabbau bei der Swissprinters Gruppe kritisiert. In einem Communiqué verurteilte sie aufs Schärfste, dass jeder Unternehmer beziehungsweise jede Unternehmergruppe nicht über den eigenen Tellerrand hinausblicken wolle.
Man sei sich bewusst, dass in der Druckbranche schweiz- und europaweit Überkapazitäten und ein grosser Preisdruck herrschen. Doch man verurteile die Haltung der Unternehmer, immer mehr Beschäftigte in die Arbeitslosigkeit zu schicken, ohne ihnen zu neuen Perspektiven zu verhelfen. Comedia forderte, dass zusammen mit dem Unternehmerverband Viscom nun endlich ein durch den Staat mitfinanziertes, breit angelegtes Umschulungs- und Weiterbildungsprogramm für die Druckbranche beim Staatssekretariat für
Wirtschaft (Seco) ausgearbeitet werden müsse.

Gemi: Internet und Radio mit stabilem Werbedruck

Gemäss Goldbach Index GEMI sinkt der Werbedruck weiterhin. Allerdings sind die Unterschiede gross. So sinkt der Werbedruck bei Internet und Radio leicht um je einen INdexpunkt, während der Gesamtmarkt Stabilität der 4 Indexpunkte einbüsst.

Gemäss Goldbach Index GEMI sinkt der Werbedruck weiterhin. Allerdings sind die Unterschiede gross. So sinkt der Werbedruck bei Internet und Radio leicht um je einen INdexpunkt, während der Gesamtmarkt Stabilität der 4 Indexpunkte einbüsst.
Der Goldbach Index weist im Mai 2009 über alle publizierten Medien ein Minus aus. Das Internet sinkt dabei aber nur gerade um einen Indexpunkt auf 451 und das Radio hält sich ebenfalls mit einem Indexpunkt weniger bei 254 recht stabil. Der Gesamtmarkt TV sinkt um 4 Indexpunkte auf 437 und Teletext um 6 Indexpunkte auf 157.
Der seit 2007 erhobene Werbedruck für digitale Werbeflächen wird erstmals von Media Focus mit dem Monat Mai publiziert. Die digitalen Werbeflächen müssen ebenfalls einen Verlust von 2 Indexpunkten auf 262 (264) hinnehmen.
Das Total aller Medien verliert im Berichtsmonat Mai 4 Indexpunkte und kommt auf 184 zu stehen, während die E-Medien um 3 Indexpunkte auf 430 fallen

Stellenabbau bei der Swissprinters Gruppe

Die negative wirtschaftliche Entwicklung hat in den letzten Monaten zu einem deutlichen Auftragsrückgang bei der Swissprinters Gruppe geführt. Das Unternehmen baut daher 70 von 1050 Stellen ab.

Per sofort baut das Druckunternehmen Swissprinters über alle vier Standorte in der Schweiz 70 Stellen ab. Anhaltender Preisdruck, schrumpfende Volumen und eine rückläufige Auftragsentwicklung infolge der schwierigen konjunkturellen Lage zwinge die Gruppe zu umgehenden Massnahmen. Der Stellenabbau erfolgen knapp zur Hälfte über ordentliche und vorzeitige Pensionierungen, wie das Druckunternehmen in einer Mitteilung schreibt. Die Entlassungen finden unter Einhaltung der gesetzlichen Mitwirkung statt. Für die betroffenen Mitarbeitenden wird ein Sozialplan zur Verfügung gestellt.
Aufgrund der schwächeren Nachfrage rechnet die Swiss Printers im laufenden Geschäftsjahr mit einem deutlichen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Die Druckbranche leide schon länger unter Überkapazitäten und sinkenden Preisen, das Auftragsvolumen sei um rund 15 Prozent zurückgegangen, heisst es in der Mitteilung weiter. Neben Kurzarbeit seien nun auch strukturelle Anpassungen im Personalbereich unumgänglich, so Rudolf Lisibach, Geschäftsführer der Swiss Printers.
Die Swiss Printers ist die grösste Gruppe der grafischen Industrie in der Schweiz. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Medienhäuser Ringier, NZZ und Edipresse und vereint vier Druckereien: Ringier Print Zofingen, Zollikofer St. Gallen, NZZ Fretz Schlieren und Imprimeries Réunies Lausanne.

Zu guter Letzt: Facebook schleicht sich in die Chefetage

Community-Plattformen haben ihren Weg vom Privatleben an den Arbeitsplatz schon lange gefunden. Nun beginnen sie sich auch in der Chefetage auszubreiten.

Community-Plattformen haben ihren Weg vom Privatleben an den Arbeitsplatz schon lange gefunden. Unternehmen wie die Post oder die SBB haben schon damit begonnen, den Zugang zu einzelnen Plattformen sperren zu lassen. Man befürchtete Missbrauch und Viren. Die befürchteten Viren könnten sich nun auch in der Chefetage ausbreiten. Denn Schweizer Chefs surfen immer länger auf Community-Platformen. Manager verbringen pro Monat acht Stunden mehr als im vergangenen Jahr im Internet zum Verfassen von Blogs und Tweets und zum Austausch auf Xing oder Facebook. Unternehmen beginnen, den Zugang zu Platformen wie Facebook zu sperren, während Schweizer Kader länger im Netz surfen. Für dieses Ergebnis wurden in einer weltweiten Studie von Meettheboss.com 2000 Schweizer und weltweit 25’000 Führungskräfte befragt. Am meisten genutzt wurden Seiten wie Xing, Linked-In, Facebook, Ryze, MeettheBoss und Twitter. Der berufliche Nutzen hierbei wurde zwar betont, eine Mehrheit sieht jedoch persönliche Vorteile. Das Netzwerken sei dabei am Wichtigsten. Die im Netzwerken aktivsten Chefs finden sich gemäss der Studie in Nordamerika und im mittleren Osten. Hier wurde im Vergleich zum Vorjahr über 10 Stunden mehr beim Surfen im Netz verbracht.

BSW: Pitches für kleine Budgets

Mit der verschlechterten Wirtschaftslage scheint bei vielen Werbe-Auftraggebern auch die Lust gekommen zu sein, für alles und jedes einen Pitch auszuschreiben. Die Anzahl der eingeladenen Agenturen sei in vielen Fällen unvernünftig hoch ist, so Frank Bodin, Präsident des Verbandes der führenden Werbe- und Kommunikationsagenturen der Schweiz, BSW leading swiss agencies.

Mit der verschlechterten Wirtschaftslage scheint bei vielen Werbe-Auftraggebern auch die Lust gekommen zu sein, für alles und jedes einen Pitch auszuschreiben. Die Anzahl der eingeladenen Agenturen sei in vielen Fällen unvernünftig hoch ist, so Frank Bodin, Präsident des Verbandes der führenden Werbe- und Kommunikationsagenturen der Schweiz, BSW leading swiss agencies. Ausserdem würden mehr und mehr Budgets aufgesplittet und einzeln zum Pitch ausgeschrieben oder zum Pitch werde für Kleinstprojekte eingeladen.
Da die Situation für die Agenturen zunehmend schwierig wird, empfiehlt der BSW-Vorstand seinen Mitgliedern nun, bei kleinen Pitches für Budgets unter 300‘000 Franken keine Kreativpräsentationen mehr anzubieten, sondern sich auf ein strategisches Gespräch mit den Auftraggebern zu beschränken. Statt Kreativpitches für Kleinstprojekte gebe es geeignetere und sowohl für die Auftraggeber als auch für die Agenturen effizientere Wege für eine Agenturevaluation, meint der Agenturenverband weiter. Bedenke man, dass Agenturen selbst bei grösseren Budgets erst im zweiten Jahr der Zusammenarbeit mit einem Kunden überhaupt einen Gewinn realisieren können, so werde klar, dass solche Mini-Pitches auch wirtschaftlich nicht vertretbar seien.
Auf der Website des Verbandes sind im «Leitfaden für die Wahl einer Werbeagentur» die wichtigen Punkte aufgelistet, nach denen Auftraggeber potentielle Agenturen bewerten und prüfen können. In einem Strategieworkshop oder mittels eines Einzelauftrags kann der Auftraggeber herausfinden, ob die Agentur für ihn der richtige Partner ist.

Neue Sparrunde bei AZ Medien

Die AZ Medien baut bis Ende Jahr insgesamt 65 Stellen ab. Betroffen sind Redaktionen, Verwaltung und Druck. Grund für den Abbau sei der unbefriedigende Geschäftsverlauf, teilte das Medienunternehmen am Mittwoch mit. Es komme zu 45 Entlassungen.

Die AZ Medien baut bis Ende Jahr insgesamt 65 Stellen ab. Betroffen sind Redaktionen, Verwaltung und Druck. Grund für den Abbau sei der unbefriedigende Geschäftsverlauf, teilte das Medienunternehmen am Mittwoch mit. Es komme zu 45 Entlassungen.
Für die betroffenen Mitarbeiter werde ein Sozialplan erstellt. Bei den Redaktion der Mittelland Zeitung würden 12 Stellen gestrichen. Dieser Abbau betrifft die Redaktionen der Aargauer Zeitung, der Solothurner Zeitung, der Basellandschaftlichen Zeitung sowie der Limmattaler Zeitung.
Das erneute Sparprogramm sei mit einem Synergieprogramm gekoppelt, das nach der Übernahme der Vogt-Schild-Holding, der Herausgeberin der Solothurner Zeitung, im Frühling lanciert worden sei. An verschiedenen Orten könne durch die Zusammenlegung der Infrastruktur die Effizienz gesteigert werden. Der Abbau von 65 Stellen bis Ende Jahr entspricht rund 7.5 Prozent der ingesamt 860 Stellen der AZ Medien.
Der Abbau erfolgt zum grössten Teil über Kündigungen. Voraussichtlich müssten 45 Mitarbeitende entlassen werden, hiess es. Der weitere Abbau soll über Frühpensionierungen, über die Reduktion der Pensen sowie über Vakanzen erfolgen, die nicht mehr besetzt werden.
Die AZ Medien hatte 2008 zum zweiten Mal in Folge einen Gewinneinbruch erlitten. Der Gewinn sackte um 89 Prozent auf 1.2 Millionen Franken ab. Das Medienunternehmen verzichtete auf die Ausschüttung einer Dividende.
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