RTR-Direktor Mariano Tschuor will nicht SRG-Generaldirektor werden

Der Bündner Mariano Tschuor hat keine Lust auf die Nachfolge von SRG-Generaldirektor Armin Walpen. Der Direktor des rätoromanischen Radios und Fernsehens will in Chur bleiben.

Der Bündner Mariano Tschuor hat keine Lust auf die Nachfolge von SRG-Generaldirektor Armin Walpen. Der Direktor des rätoromanischen Radios und Fernsehens will in Chur bleiben.
Tschuor, seit Anfang Mai Direktor von Radio e Televisiun Rumantscha (RTR), wurde in den Medien als möglicher Nachfolger von Walpen genannt, der Ende 2010 als Generaldirektor der SRG zurücktritt. Doch der 51-jährige Bündner will nicht. RTR habe die richtige Grösse für ihn, sagte Tschuor laut SDA in einem in der Samstagausgabe der Südostschweiz publizierten Interview. Er könne Einfluss auf das Programm nehmen – «und das will ich auch». Er sehe sich «absolut nicht als Nachfolger von Armin Walpen».
Er sei selber überrascht, dass er als möglicher Walpen-Nachfolger gehandelt werde, sagte Tschuor weiter. Das seien die üblichen Spiele einiger Journalisten. Wenn jemand zurücktrete, suche man «potenzielle Kandidaten und Lückenfüller wie mich, damit die Zeitungsseiten voll werden.»

Primafila: BCP-Gold für die «Knie Illustré»

Die erste Ausgabe der Neukonzeption des jährlich erscheinenden und tourneebegleitenden Magazins des Schweizer National-Circus Knie erzielte am «Best of Corporate Publishing» 2009 in Berlin einen Achtungserfolg: Die «Knie Illustré» wurde mit Gold ausgezeichnet.

Die erste Ausgabe der Neukonzeption des jährlich erscheinenden und tourneebegleitenden Magazins des Schweizer National-Circus Knie erzielte am «Best of Corporate Publishing» 2009 in Berlin einen Achtungserfolg: Die «Knie Illustré» wurde mit Gold ausgezeichnet. Ausschlaggebend waren die emotional in Bild und Text erzählten Geschichten aus der Manege und backstage, wie es in einer Mitteilung heisst.
Für Konzeption und Umsetzung zeichnet das Corporate-Publishing-Unternehmen Primafila verantwortlich, das die «Knie Illustré» in enger Kooperation mit den Verantwortlichen beim Circus Knie erarbeitet. Massgeblich beteiligt waren gemäss Mitteilung die renommierten Fotografen Alberto Venzago, Lothar Schmid und Günther Kathrein. Einer der Beiträge repräsentiert den hundertjährigen Künstler Hans Erni, der das diesjährige Knie-Plakat kreiert hat.
Mit Silber wurde das von Primafila betreute Bonviva Magazin der Credit Suisse ausgezeichnet.
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Zu guter Letzt: Liebe Kinder, wir waren nicht besser

Der Siegeszug moderner Kommunikationstechnologien bei Jugendlichen stellt die Verantwortlichen im Bildungssektor vor eine Reihe neuer Herausforderungen. Vor allem das Handy, das mittlerweile zu einem ständigen Begleiter der jüngeren Generation geworden ist, entpuppt sich dabei als zunehmendes Problem.

Der Siegeszug moderner Kommunikationstechnologien bei Jugendlichen stellt die Verantwortlichen im Bildungssektor vor eine Reihe neuer Herausforderungen. Vor allem das Handy, das mittlerweile zu einem ständigen Begleiter der jüngeren Generation geworden ist, entpuppt sich dabei als zunehmendes Problem. Neben der störenden Nutzung im Unterricht wird es nämlich auch immer öfter benutzt, um bei Prüfungen zu schummeln. Laut der amerikanischen Non-Profit-Organisation Common Sense Media missbrauchen inzwischen bereits rund 35 Prozent der Middle- und High-School-Schüler das Mobiltelefon für derartige Zwecke. Als besonders alarmierend wird dabei der Umstand gesehen, dass beinahe ein Viertel der Schulkinder mit diesem Vorgehen keinerlei Probleme zu haben scheint und es nicht bewusst als Betrug empfindet. Da erinnern wir uns doch gern an die guten alten Zeiten zurück, als der Spickzettel tatsächlich noch ein Zettel war – den wir aufs Lineal, auf die Innenseite des Rocks oder sonst wohin geklebt haben. Und, man höre und staune: Auch wir hatten keinerlei Probleme mit diesem Vorgehen, geschweige denn, dass wir es als Betrug angesehen hätten. Also, liebe Kinder von heute: Hört nicht auf uns, wenn wir uns beklagen, dass ihr immer schlimmer, böser und skrupelloser werdet. Wir waren kein bisschen besser. Nur die technischen Möglichen haben sich verändert.

Cannes: JvM/Limmat für Migros-Spot mit Bronze geehrt

Jung von Matt/Limmat konnte in Cannes als einzige Schweizer Agentur in der Kategorie «Film» punkten. Die Agentur wurde in der Königsdisziplin für den Migros-Spot «Potato» mit einem Bronze Lion geehrt. In der Kategorie «Integrated» ging die Schweiz leer aus.

Jung von Matt/Limmat konnte in Cannes als einzige Schweizer Agentur in der Kategorie «Film» punkten. Die Agentur wurde in der Königsdisziplin für den Migros-Spot «Potato» mit einem Bronze Lion geehrt. Dies ist die zweite Auszeichnung für die Agentur am diesjährigen internationalen Werbefestival in Cannes. In der Kategorie «Press» konnte sie bereits mit den drei Sujets für die Stiftung Prostata Krebsforschung überzeugen.
In der Kategorie «Titanium & Integrated Lions» ging die Schweiz leer aus. «Obama for America» holte den Titanium sowie den Integrated Grad Prix.

Walker Werbeagentur: Für SP Schweiz neuen Auftritt realisiert

Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz hat am Samstag an der Delegiertenversammlung in Winterthur ihr neues Logo mit dem dazugehörigen neuen Claim «Ja» vorgestellt. Umgesetzt wurde der Auftritt von der Walker Werbeagentur.

Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz hat am Samstag an der Delegiertenversammlung in Winterthur ihr neues Logo mit dem dazugehörigen neuen Claim «Ja» vorgestellt. Man wolle so die Grundhaltung der SP Schweiz, nämlich die Schweiz und ihre Errungenschaften weiter zu entwickeln, zum Ausdruck bringen, schreibt die Partei auf ihrer Website. «Niemand hat unser Land und unseren Staat im positiven Sinne so geprägt wie wir. Sozialdemokratisch wählen ist seit jeher ein Zeichen für den Glauben an die Zukunft.» . Die Sozialdemokratische Partei sei die Partei des Ja. Unter diesem Banner würde man in Zukunft die politischen Kämpfe austragen: Ja Sozialdemokratische Partei, Oui Parti socialiste, Si Partito socialista.
Entwickelt wurde der neue Auftritt von der Walker Werbeagentur.
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Rückschlag für Digitalradio DAB+

Die digitale Radiotechnologie Digital Audio Broadcast DAB+ hat am Donnerstag einen starken Rückschlag erlitten. Der Verband Schweizer Privatradios VSP hat seinen Mitgliedern geraten, sich bald für eine digitale Verbreitungstechnologie zu entscheiden, und dabei aus finanziellen Gründen klar die günstigere High-Definition-Technologie HD-Radio unterstützt.

Die digitale Radiotechnologie Digital Audio Broadcast DAB+ hat am Donnerstag einen starken Rückschlag erlitten. Einerseits hat der Verband Schweizer Privatradios VSP seinen Mitgliedern geraten, sich bald für eine digitale Verbreitungstechnologie zu entscheiden, und dabei aus finanziellen Gründen klar die günstigere High-Definition-Technologie HD-Radio unterstützt. Ausserdem hat sich die deutsche Fachbereichsversammlung Radio und Audiodienste des Verbandes Private Rundfunk und Telemedien VPRT gegen die für Herbst 2009 geplante Einführung von DAB+-Radio in Deutschland ausgesprochen.
Finanzielle Überlegungen spielen bei beiden Empfehlungen eine zentrale Rolle. Zudem sind in den Schweizer Haushalten und Autos im Moment etwa 20 Millionen UKW-Radios vorhanden. Im Vergleich dazu: Lediglich 30’ 000 Empfänger der veralteten DAB-Technik und eine unbekannte Anzahl von neueren DAB+-Geräten sind vorhanden.
Der VSP schliesst sich dem deutschen VPRT an, der vor einem Ausstieg aus der UKW-Technologie warnt, da dies den privaten Radiounternehmen die Geschäfts- und Lebensgrundlage entziehen, der Medienvielfalt den Boden entziehen und Investitionen und Arbeitsplätze vernichten würde.

Weber Harbeke neues Mitglied bei BSW Leading Swiss Agencies

BSW Leading Swiss Agencies hat die Zürcher Agentur Weber Harbeke Werbeagentur als neues Mitglied in der Kategorie Werbeagenturen aufgenommen. Weber Harbeke Werbeagentur wurde 1994 gegründet und beschäftigt zurzeit Personen.

BSW Leading Swiss Agencies hat die Zürcher Agentur Weber Harbeke Werbeagentur als neues Mitglied in der Kategorie Werbeagenturen aufgenommen. Weber Harbeke Werbeagentur wurde 1994 gegründet und beschäftigt zurzeit Personen. Die Agentur wird geleitet von Max Weber und Thomas Harbeke. Wichtige Kunden der Agentur sind unter anderem: Migros, Unique (Flughafen), Fiat (Lancia), Grand Casino Baden, PSP Swiss Property, Alpha Associates, Swiss Ice Hockey.

Ogilvy One setzt Tabu im Castagna-Themenheft 2009 um

Wie bereits im 2008 realisierte Ogilvy One auch dieses Jahr das neue Themenheft inklusive Jahresbericht für Castagna. Das Themenheft 2009 rückt ein Tabuthema in den Vordergrund: sexuelle Ausbeutung und Strafanzeige.

Wie bereits im 2008 realisierte Ogilvy One auch dieses Jahr das neue Themenheft inklusive Jahresbericht für Castagna, der Beratungsstelle für sexuell ausgebeutete Kinder, weibliche Jugendliche und in der Kindheit ausgebeutete Frauen. Das Themenheft 2009 rückt ein Tabuthema in den Vordergrund: sexuelle Ausbeutung und Strafanzeige. Das Themenheft führt plakativ Erfahrungsberichte von Betroffenen oder deren Angehörigen auf und beinhaltet auch umfassende Artikel von Fachpersonen, die das Thema beleuchten.
Verantwortlich bei Ogilvy One: Doreen Roth (Beratung), Esmeralda Schürch (Art). Verantwortlich bei Castagna: Sandra Müller, Marie-Louise Pfister.
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Rebel Communication: Mit Greenpeace gegen die Abholzung des Regenwaldes gekämpft

Greenpeace Schweiz setzt sich neu zusammen mit der Zürcher Agentur Rebel Communication gegen die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes ein. Im Rahmen einer Online- und Inseratekampagne für das Greenpeace-Community Portal Lovepeace.ch wird der Konsument auf die problematische Herkunft von Leder aus dem Amazonasgebiet hingewiesen.

Greenpeace Schweiz setzt sich neu zusammen mit der Zürcher Agentur Rebel Communication gegen die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes ein. Im Rahmen einer Online- und Inseratekampagne für das Greenpeace-Community Portal Lovepeace.ch wird der Konsument auf die problematische Herkunft von Leder aus dem Amazonasgebiet hingewiesen. Die Kampagne soll vermittel, dass ein Grossteil von Lederartikeln zu Lasten des Amazonas-Regenwaldes geht, der für die Landgewinnung riesiger und ökologisch bedenklicher Rinderfarmen vernichtet wird . Dieses Leder stecke unter anderem in manchen Turnschuhen, die auch in der Schweiz über den Ladentisch gehen, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Daher ist die Ansprache der Aktion auch sehr direkt: « Turnschuhe töten den Amazonas! Hilf mit, dies zu stoppen! www.lovepeace.ch.»
Ein Beitrag im Kassensturz am vergangenen Dienstag bildete den Auftakt der Kampagne.
Verantwortlich bei Greenpeace: Dan Schaefler (Fundraising New Media). Verantwortlich bei Rebel Communication: Kris Goricanec (CD), Johanna Pietrek (AD).
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Kobalt serviert den Hut auf dem Teller

Die Luzerner Agentur Kobalt hat für das Hotel Landgasthof Balm, Meggen das Sujet für ein APG-Pklakat gestaltet. Das Plakatbild mit einem Hut auf dem Teller soll an Elemente aus dem Gastro-Bereich erinnern.

Die Luzerner Agentur Kobalt hat für das Hotel Landgasthof Balm, Meggen das Sujet für ein APG-Pklakat gestaltet. Der Hut auf dem Teller erinnert an Elemente aus dem Gastro-Bereich, wie Wärme-Gloche oder Serviette. Damit sollen in mehrfacher Hinsicht Assoziationen an die Gastronomie geweckt werden, so die Agentur. So stellt der Huf dem Teller serviert beispielsweise die Kopfbedeckung des Kochs dar.
Verantwortlich bei Hotel Balm: Sandra und Beat Stofer (Inhaber). Verantwortlich bei Kobalt: Claudio Bossi (Beratung), Norbert Brunner (Art Direction), Urs Bigler (Foto), Marcel Glanzmann (Textil Design).

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Bund, Berner Zeitung und Espace Media Verlag: Einigung auf einen Sozialplan

Die Personalkommmission des Bund, die Personalvertretung der Berner Zeitung sowie Espace Media haben sich nach Verhandlungen auf einen Sozialplan geeinigt. Der Sozialplan soll die wirtschaftlichen Folgen für die Mitarbeitenden mildern, die vom Stellenabbau betroffen sind.

Die Personalkommmission des Bund, die Personalvertretung der Berner Zeitung sowie Espace Media haben sich nach Verhandlungen auf einen Sozialplan geeinigt. Der Sozialplan soll die wirtschaftlichen Folgen für die Mitarbeitenden mildern, die vom Stellenabbau betroffen sind. Der Sozialplan gilt für sämtliche wirtschaftlich bedingten Kündigungen bei Espace Media bis Ende 2010. Ausserdem gehe er weit über bisherige Sozialpläne von Espace Media hinaus, wie das Tamedia-Unternehmen in einem Communiqué schreibt.
Der Sozialplan umfasst beispielsweise die Verlängerung der ordentlichen Kündigungsfrist um bis zu drei Monate bei Stellenlosigkeit oder auf Wunsch alternativ eine Verlängerung der Kündigungsfrist um einen Monat sowie den Ausgleich eines Erwerbsunterschiedes bei Arbeitslosigkeit während maximal acht Monaten. Damit sind Mitarbeitende während mindestens eines Jahres gegen einen Einkommensverlust geschützt. Mitarbeitende, die keine Frühpensionierung wählen, sollen darüber hinaus eine vom Dienstalter abhängige Abgangsentschädigung erhalten. Feste freie Mitarbeitende werden den festangestellten Mitarbeitenden grundsätzlich gleichgestellt. Mitarbeitenden, die eine vorzeitige Pensionierung wählen, wird ein Frühpensionierungsprogramm angeboten.
Espace Media hatte am 14. Mai 2009 bekannt gegeben, dass das Berner Zeitungsmodell dank einer Zusammenarbeit von Bund und Tages-Anzeiger weitergeführt wird. Durch die enge Zusammenarbeit der beiden Tageszeitungen werden auf der Redaktion des Bund 14 Vollzeitstellen abgebaut. Weitere Kostensenkungsmassnahmen führen auf der Redaktion der Berner Zeitung sowie in der Verlagsorganisation von Espace Media zum Abbau von weiteren 2 Vollzeitstellen.
Die beiden JournalistInnenorganisationen Comedia und Impressum haben entschieden, den vorliegenden Sozialplan wegen teilweise stossender Ungleichbehandlung Betroffener nicht mitzutragen. Er wurde in den vergangenen drei Wochen unter ihrer Mitwirkung zwischen dem Tamedia Verlag und der ArbeitnehmerInnen-vertretung von Bund und Berner Zeitung ausgehandelt. Der vorliegende Vorschlag wurde von der Arbeitgeberseite als das letzt mögliche und heute zu unterzeichnende Angebot bezeichnet. Man halte diesen Vorschlag nicht für unterschriftsreif, schreiben Comedia und Impressum in einem Communiqué.

Gossweiler Media mit erweiterter Newsplattform

Das Brienzer Verlagshaus Gossweiler Media, Herausgeber der Jungfrau Zeitung, will mit einer erweiterten Newsplattform der garstigen Konjunkturlage trotzen. Die Plattform verknüpft eine neu gestaltete Internetseite, einen Mobile-Channel, einen Podcast-Dienst, die Zeitung in Papierform sowie den bestehenden Broadcast-Output auf ProSieben Schweiz.

Das Brienzer Verlagshaus Gossweiler Media, Herausgeber der Jungfrau Zeitung, will mit einer erweiterten Newsplattform der garstigen Konjunkturlage trotzen. Die Plattform verknüpft eine neu gestaltete Internetseite, einen Mobile-Channel, einen Podcast-Dienst, die Zeitung in Papierform sowie den bestehenden Broadcast-Output auf ProSieben Schweiz. Das teilte das Unternehmen am Freitag
mit. Sämtliche publizistischen Inhalte werden dabei von der gleichen Redaktion erstellt.
Auch die Werbung kommt aus einer Hand. Die Inserate der Zeitung sind nicht nur in der gedruckten Version zu sehen, sondern auch auf der Internetseite und im Mobile-Channel. Neu ist auch eine hauseigene Suchmaschine auf der Website als Antwort zur Konkurrenz durch Google und andere Anbieter.
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