Verlage gegen gemeinsame Newsplattform von SF und Radio DRS

Das Schweizer Fersehen SF und Radio DRS wollen schon 2010 eine gemeinsame Newsplattform im Internet lancieren. Da die Verleger nun um die Werbeeinnahmen ihrer eigenen Online-Platformen fürchten, kündigen sie vehemente Opposition an.

Das Schweizer Fersehen SF und Radio DRS wollen schon 2010 eine gemeinsame Newsplattform im Internet lancieren. Da die Verleger nun um die Werbeeinnahmen ihrer eigenen Online-Platformen fürchten, kündigen sie vehemente Opposition an. Falls die SRG das Online-Werbeverbot aufheben sollte, würde dies gemäss Bazonline.ch eine jährliche Mehreinnahme von 12 Millionen bedeuten.
Bereits nächstes Jahr sollen die Webseiten von Schweizer Radio DRS und des Schweizer Fernsehens zusammengelegt werden, schreibt die Basler Zeitung am Freitag. Dies gehe aus dem internen Newsletter von SF-Chefredaktor Ueli Haldimann hervor. Derzeit arbeiten die Online-Redaktionen von Radio und Fernsehen vollständig unabhängig voneinander. Bislang hatte man stets betont, dass die umstrittene Fusion von SF und Radio DRS frühestens 2011 realisiert wird. Die neue Newsplattform ist jedoch bereits für 2010 geplant.

Xing bietet neu die Integration einer Twitter-Livesuche an

Das Business-Netzwerk Xing bietet seinen Mitgliedern neu die Integration der Twitter Live-Suche «Twitter Buzz» an. Der Micro-Blogging-Dienst lässt sich mit dieser Applikation live nach bestimmten Stichworten durchforsten.

Das Business-Netzwerk Xing bietet seinen Mitgliedern neu die Integration der Twitter Live-Suche «Twitter Buzz» an. Der Micro-Blogging-Dienst lässt sich mit dieser Applikation live nach bestimmten Stichworten durchforsten. Xing schlägt den Mitgliedern gleich einige Stichworte von der Profilseite vor, wie Firmenname oder Standort. Noch befindet sich die Anwendung in der Beta-Version. Mitglieder können Twitter Buzz kostenlos in ihr Xing-Profil einfügen. Die Einbindung der Applikation erfolgt über eine Open-Social-Schnittstelle, über die auch die Applikationen «Xing News» und «Xing Mitglieder fragen» eingebunden werden. Gleichzeitig öffnet sich Xing mit Open-Social für Programme von Drittanbietern. Sie sollen in den nächsten Wochen eingeführt werden.

Iwan Köppel verstärkt die Alea Iacta-Gruppe

Der Kommunikationsberater Iwan Köppel, aktuell als Geschäftsführer der CVP Kanton St.Gallen tätig, verstärkt ab September die unlängst von Roger Tinner ins Leben gerufene Alea Iacta-Gruppe. Er wird als Partner die neue Einheit Alea Aacta Pr&Consulting gründen.

Der Kommunikationsberater Iwan Köppel, aktuell als Geschäftsführer der CVP Kanton St.Gallen tätig, verstärkt ab September die unlängst von Roger Tinner ins Leben gerufene Alea Iacta-Gruppe. Er wird als Partner die neue Einheit Alea Aacta Pr&Consulting gründen.
Köppel verfügt über Erfahrung in Beratung, PR und Redaktion, Interessenvertretung, Kampagnen- und Verbandsführung. Er ist seit vier Jahren als Parteisekretär und Geschäftsführer der CVP Kanton St.Gallen tätig. Zuvor war er während fünf Jahren als Berater in einer anerkannten Zürcher Kommunikationsagentur für Kunden aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung tätig. Zugleich nahm er die Interessenvertretung sowie Geschäfts- und Kampagnenführung für Verbände und Organisationen vorab in den Bereichen der Standort-, Infrastruktur- und Verkehrspolitik sowie in der Gesundheitspolitik wahr. Der Historiker, Staatswissenschafter und Journalisten arbeitete ausserdem als Projektleiter in der Kommunikation des Geschäftsbereichs Private Banking einer Grossbank und als Journalist in einer Regionalzeitung.

Post mit neuem Online-Portal

Die Schweizerische Post hat seit heute einen neuen Internetauftritt. Damit sollen Kunden einfacher durch die Seiten geführt werden.

Die Schweizerische Post hat seit heute einen neuen Internetauftritt. Damit sollen Kunden einfacher durch die Seiten geführt werden. Das Portal soll ausserdem den Einstieg in die Produkte und Dienstleistungen erleichtern. Neue Navigationshilgen sollen die Informationssuche schneller und übersichtlicher gestalten.
Das Design des neuen Internetportals wurde von der Aarauer Agentur Mysign realisiert, für Technik und Inhaltsmigration zeichnet die Berner Firma Unic verantwortlich.

Plan.Net Suisse gewinnt Online-Etat von Sunrise

Das Telekommunikationsunternehmen Sunrise setzt auf eine dauerhafte Zusammenarbeit mit Plan.Net Suisse: Die Zürcher Agentur ist ab sofort als Hauptagentur für die Online Kommunikation der Sunrise Communications zuständig.

Plan.Net Suisse und die Sunrise Communications sind eine dauerhafte Zusammenarbeit eingegangen. Nachdem die New-Media-Agentur mit Sitz in Zürich bereits mehrere Online-Kampagnen für Sunrise umgesetzt hat, übernimmt Plan.Net Suisse ab sofort als Hauptagentur die Internet-Marketing-Aktivitäten Schweizer Telekommunikationsunternehmens. Plan.Net Suisse wird für Sunrise vor allem für die breite Online-Kommunikation im Internet verantwortlich zeichnen. Neben der Kreation von Kampagnen samt Mediaplanung zählt dazu auch die Realisierung Sonderinszenierungen sowie die Umsetzung von Sales- und Performance-Marketing-Aktivitäten für den Anbieter von Produkten rund um Festnetz, Mobilfunk, Internet und Datenkommunikation.
Als nächstes Projekt der gemeinsamen Zusammenarbeit startet Plan.Net Suisse eine Onlinekampagne für die Bewerbung des neuen HTC Magic Device mit Google-Diensten, die ab sofort auf reichweitenstarken Schweizer Internetportalen wie 20min.ch, Blick.ch oder Search.ch sowie auf den Nachrichtenportalen des Tages-Anzeiger, der Basler Zeitung, der Berner Zeitung oder der Thurgauer Zeitung zu sehen ist.

Verantwortlich bei Plan.Net Suisse: Yvan Piccinno (Managing Director), Anke Buchta (Art Direction), Christian Aussem (Text), David Geiger (Beratung und Projektleitung). Verantwortlich bei Sunrise Communications: Priska Heger (Director Marketing & Communication), Marina Stierli (Senior Spezialist Residential Customers).

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Lauterkeitskomission: «Stopp Werbung»-Kleber müssen beachtet werden

«Stopp Werbung»-Kleber am Briefkasten müssen beachtet werden. Mit diesem Entscheid hat die Schweizerische Lauterkeitskommission einem Konsumenten Recht gegeben, der regelmässig ein Magazin der Drogerie- und Apothekenkette Sun Store zugesandt bekommen hatte, obwohl an seinem Briefkasten das Schild «Keine Werbung» prangt.

«Stopp Werbung» -Kleber am Briefkasten müssen beachtet werden. Mit diesem Entscheid hat die Schweizerische Lauterkeitskommission, das Selbstkontrollorgan der Werbewirtschaft, einem Konsumenten Recht gegeben. Der Mann hatte regelmässig ein Magazin der Drogerie- und Apothekenkette Sun Store zugesandt bekommen, obwohl an seinem Briefkasten das Schild «Keine Werbung» prangt. Er reichte deshalb Beschwerde bei der Lauterkeitskommission
ein.
Sun Storestellte sich auf den Standpunkt, das Heft sei ein Informationsmagazin, für das der Kleber nicht von Bedeutung sei. Die Lauterkeitskommission gab jedoch dem Konsumenten Recht. Bei ihrem Entscheid stützte sie sich auf die Kriterien der WEMF für Werbemedienforschung und der Post. Demgemäss gelten Publikationen als Zeitung oder Zeitschrift, wenn sie nicht überwiegend Geschäftszwecken oder der Werbung dienen. Zudem müssen sie einen redaktionellen Anteil von mindestens 15 Prozent aufweisen. Gemeint sind jene Beiträge, die von einer verantwortlichen Redaktion zur Information, Unterhaltung oder Bildung geschrieben werden. Demgegenüber gelten alle Arten von offener oder versteckter Werbung als nicht redaktionelle Beiträge. Dazu gehören namentlich Artikel, die in auffälliger Weise über das natürliche Informationsbedürfnis bezüglich Produkte hinausgehen, wie die Lauterkeitskommission schreibt.
Gemäss diesen Kriterien aber sei das Sun Store-Magazin keine Zeitschrift, sondern ein Vehikel für kommerzielle Kommunikation, folgerte die Kommission. Das Heft diene überwiegend oder gar ausschliesslich der Werbung für Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens. Wenn der Beschwerdeführer das Magazin also trotz des Schildes am Briefkasten erhalten habe, handle es sich dabei unlautere, aggressive Werbung im Sinne des Gesetzes, schreibt die Lauterkeitskommission weiter. Sun Store sei deshalb aufgefordert worden, dem Mann das Magazin künftig nicht mehr zuzustellen.

St. Galler Tagblatt mit weiteren Sparmassnahmen: Aussenredaktionen werden geschlossen

Das St. Galler Tagblatt reduziert aus Spargründen den Zeitungsumfang. Per Ende Jahr schliesst die Tageszeitung die Aussenredaktionen in Frauenfeld und Amriswil.

Das St. Galler Tagblatt reduziert aus Spargründen den Zeitungsumfang. Per Ende Jahr schliesst die Tageszeitung die Aussenredaktionen in Frauenfeld und Amriswil. Der Tagblatt-Chefredaktor Philipp Landmark begründete die Sparmassnahmen in der Freitag-Ausgabe mit dem dramatischen Einbruch der Inserate wegen der Wirtschaftskrise. Die Ausfälle beim Tagblatt betragen gegenüber dem Vorjahr 25 Prozent.
Ab der kommenden Woche erscheint das Tagblatt mit seinen sieben Regionalausgaben in St. Gallen, Rorschach, Rheintal, Toggenburg, Wil, Appenzellerland und Thurgau neu in einer gestrafften Gliederung. Sport und Wirtschaft werden in einen Bund zusammengelegt. Ende Jahr schliesst das Tagblatt dann die Aussenredaktionen in Frauenfeld und Amriswil. Betroffen sind verschiedene Ressorts der rund 100 Angestellte umfassenden Redaktion. Zwei Mitarbeitenden wird gekündigt. Dieser Abbau sei verkraftbar und im schweizerischen Vergleich glimpflich, schreibt Landmark. Im Mai hatte die Zeitung bereits einen Abbau von sechs Stellen in der Redaktion angekündigt.

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Konferenz der Chefredaktoren: Andreas Durisch ist neuer Präsident

Andreas Durisch von der Sonntagszeitung ist neuer Präsident der Konferenz der Chefredaktorinnen und -redaktoren. Wie das Gremium am Donnerstag mitteilte, folgt er auf Peter Rothenbühler, dem ehemaligen Chefredaktor bei Le Matin.

Andreas Durisch von der Sonntagszeitung ist neuer Präsident der Konferenz der Chefredaktorinnen und -redaktoren. Wie das Gremium am Donnerstag mitteilte, folgt er auf Peter Rothenbühler, dem ehemaligen Chefredaktor bei Le Matin. Zum Vizepräsidenten wählten die Chefredaktoren der Schweizer Print- und elektronischen Medien Martin Spieler von der Handelszeitung.
Neu im Vorstand sind Hannes Britschgi (SonntagsBlick), Michel Danthe (Le Matin Dimanche), Catherine Duttweiler (Bieler Tagblatt), Colette Gradwohl (Der Landbote), Béat Grossenbacher (Le Journal du Jura), Rudolf Matter (Schweizer Radio DRS) und Daniel Weber (NZZ Folio).
Die Chefredaktorenkonferenz ist Trägerin des Presserates. Der Verein delegiert drei Vertreter in dessen Stiftungsrat. Zu seinen Zielen zählt die Kontaktpflege, die medienpolitische Diskussion und die Qualitätssicherung in den Medien.

Zu guter Letzt: Von Marken und Bergen

Die Regionalregierung der südsibirischen Region Altai will einen 3‘410 Meter hohen Berg in der Region nach dem staatlichen russischen Gasgiganten Gasprom benennen. Ob der ausgewählte Berg bereits einen Namen trägt, ist nicht klar.

Die Regionalregierung der südsibirischen Region Altai will einen 3‘410 Meter hohen Berg in der Region nach dem staatlichen russischen Gasgiganten Gasprom benennen. Ob der ausgewählte Berg bereits einen Namen trägt, ist nicht klar. Noch in diesem Sommer soll eine offizielle Expedition den Gipfel des Berges erklimmen und ein riesiges Gazprom-Logo auf der Bergspitze aufstellen. Dies kündigte die Regierung auf ihrer Website an. Abgeordnete des Regionalparlamentes hoffen, dass das Logo weithin sichtbar sein wird. Für uns bleibt zu hoffen, dass diese Idee nicht auf die Schweiz überschwappen wird. Man stelle sich bloss vor, an Stelle von Eiger, Mönch und Jungfrau ragten Pfister, Nespresso und Nutella in den Himmel…
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