Sudan: Journalistin drohen Peitschenhiebe wegen Hosentragens

Einer bekannten Journalistin droht im Sudan wegen des Tragens einer Hose eine Strafe von 40 Peitschenhieben. Sie wurde zusammen mit weiteren Frauen in einem Restaurant festgenommen.

Im Sudan droht einer bekannten Journalistin wegen des Tragens einer Hose eine Strafe von 40 Peitschenhieben. Sie habe Anfang Juli in einem Restaurant gesessen, als Polizisten hineinkamen und alle Frauen in Hosen aufforderten mitzukommen, sagte Lubna Ahmed el Hussein, die regelmässig für die linksgerichtete Zeitung El Sahafa schreibt und ausserdem für die Uno-Mission im Sudan arbeitet, am Sonntag in Khartum.
Zehn der zwölf betroffenen Frauen seien zwei Tage später auf einer Polizeiwache in der sudanesischen Hauptstadt mit je zehn Peitschenhieben für ihre «unschickliche» Kleidung bestraft worden. Die übrigen, darunter sie selbst, seien gemäss Paragraph 152 des sudanesischen Strafrechts angeklagt worden, sagte Hussein. Dieser Paragraph sieht 40 Peitschenhiebe für unschickliches Verhalten vor, das «die öffentliche Moral verletzt».

Ruf Lanz für CKW: Strom bis in den hintersten Winkel des Kantons Luzern

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BSP: Silber für das Bio-Magazin Verde

Das Bio-Magazin Verde von Coop hat am Best of Corporate-Publishing-Wettbewerb Silber gewonnen. Konzipiert und realisiert wurde das Heft von den Zürcher Agenturen Paroli und KSB/SJ.

Das von den Zürcher Agenturen Paroli und KSB/SJ für Coop konzipierte Bio-Magazin Verde wurde am Best of Corporate-Publishing-Wettbewerb (BCP) in der Kategorie Konsum (B2C) mit Silber ausgezeichnet. Herausgeberin des Bio-Magazins Verde ist die Coop Genossenschaft unter der Leitung von Jürg Peritz, Leiter Marketing und Beschaffung Coop. Die Verantwortung für Konzeption und Realisation tragen die Zürcher Agenturen Paroli und KSB/SJ. Verde erscheint dreimal jährlich jeweils auf Deutsch, Französisch und Italienisch in einer Auflage von über einer Million Exemplaren pro Ausgabe.

Verantwortlich bei der Agentur Paroli, Zürich: Oliver Suter. Verantwortlich bei KSB/SJ, Zürich: Daniel Krieg und Uwe Schlupp (Kreation), Simone Fennel (AD). Konzept, Chefredaktion: Agentur Paroli, Lüchinger Publishing. Realisation: Christiane Gothuey. Bildredaktion: Mel Sinha.

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St. Galler Tagblatt neu mit digitaler Ausgabe

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Weber Harbeke: Alles «voll ok.-» bei Valora

Weber Harbeke Partners hat für Valora Retail eine Kampagne realisiert. Diese soll die neue Billig-Produktlinie «ok.-» bekannt machen.

Weber Harbeke Partners hat für Valora Retail die Einführungskampagne der neuen Billig-Produktlinie «ok.-» realisiert. Diese setzt auf den Markennamen «ok.-», der die Botschaft des günstigen Preises schnell, plakativ und in allen Sprachen verständlich transportieren soll. Den Startschuss macht eine Kampagne in den Gratiszeitungen 20 Minuten und Blick am Abend. Naming und Packaging stammen ebenfalls von der Zürcher Agentur. Weitere Aktionen rund um die Zielgruppe Pendler sind geplant.

Verantwortlich bei Valora Holding, Muttenz: Jörg Brun (Leiter Valora Retail), Roger Knill (Leiter Category Management Food & Beverages). Verantwortlich bei Weber Harbeke Partners, Zürich: Max Weber, Thomas Harbeke (CD), Giovanni Pucci, Christina Zvecevac (Beratung), Priska Meyer (AD), Sibill Zellweger (Grafik), Christian Sidow, Judith Stoletzky (Text). Foto: Jonas Kuhn, Zürich.

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Ron Orp mit neuem Design und erweiterter Website

Ron Orps Mail erscheint ab sofort in einem neuen Design. Auch die Website wurde überarbeitet und enthält nun mehr Berichte und Kommentare aus dem Tipp-Newsletter.

Der Tipp-Newsletter Ron Orps Mail erscheint ab sofort in einem neuen Design. Auch die Website wurde mit zahlreichen Features erweitert, unter anderem sind mehr Berichte und Kommentare aus dem Newsletter zu finden. Zudem verfügen die Leser über ein eigenes Profil und können miteinander direkt kommunizieren. Das neue Design soll mit seiner Schlichtheit und Übersichtlichkeit vermehrt einem internationalen Standard gerecht werden, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom Montag.
Ron Orps erreicht täglich circa 48’000 Personen in der Schweiz und im Ausland mit Empfehlungen unter anderem aus den Sparten Konzert, Kunst, Party, Essen und Einkaufen. Der 2004 gegründete Newsletter erscheint in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Luzern und Winterthur sowie in Wien, Berlin, München und New York. 62 Prozent der Leser sind zwischen 25 und 34 Jahre alt.
Für das Layout und Design zeichnet Landolt Pfister verantwortlich. Die technische Umsetzung wurde von der Internetagentur Semantica übernommen.

Verantwortlich bei Ron Orps: Christian Klinner und Romano Strebel (Konzeption und Projektleitung).

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Kasimir Meyer: PSO-Zertifizierung für Digitaldruck

Kasimir Meyer hat die erste PSO-Zertifizierung nach ISO-Standard 12647-2 für Offset- und Digitaldruck in der Schweiz erhalten.

Kasimir Meyer erhält die erste PSO-Zertifizierung nach ISO-Standard 12647-2 für Offset- und Digitaldruck in der Schweiz. Die Druckerei mit Sitz in Wohlen bietet nebst der Produktion herkömmlicher Drucksachen auch Nischenprodukte wie beispielsweise Drehkarten an. Das Unternehmen beschäftigt rund 80 Mitarbeitende und sieben Auszubildende.

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Werner Widmer und Guy Flüeli (UGRA, St. Gallen), Roger Looser (Projektleiter PSO, Kasimir Meyer).

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Werner Widmer (UGRA); Patrik Honegger (Operator) und Guy Flüeli (UGRA).

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Werner Widmer und Guy Flüeli (UGRA), Martin Bräuer (Offsetdrucker, Kasimir Meyer).

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Cyrill Heimgartner (Mitinhaber und Geschäftsleiter von Kasimir Meyer).

Aus für Blog-Tageszeitung The Printed Blog

In Zeiten des Zeitungssterbens begibt sich die Printbranche verstärkt auf die Suche nach alternativen Geschäftsmodellen, die das eigene Überleben in der Zukunft sichern sollen. Dass nicht alle der diesbezüglich hervorgebrachten Ideen und Experimente den gewünschten Erfolg bringen, musste kürzlich das Chicagoer Startup-Unternehmen The Printed Blog schmerzlich zur Kenntnis nehmen.

In Zeiten des Zeitungssterbens begibt sich die Printbranche verstärkt auf die Suche nach alternativen Geschäftsmodellen, die das eigene Überleben in der Zukunft sichern sollen. Dass nicht alle der diesbezüglich hervorgebrachten Ideen und Experimente den gewünschten Erfolg bringen, musste kürzlich das Chicagoer Startup-Unternehmen The Printed Blog schmerzlich zur Kenntnis nehmen. «Wir versuchen, die erste gedruckte Tageszeitung auf die Beine zu stellen, die ausschließlich aus Blog-Einträgen und anderen User-generierten Inhalten besteht», hatte Joshua Karp, Gründer und Herausgeber des Printed Blogs, laut Pressetext noch im Januar voller Zuversicht anlässlich des Starts des innovativen Projekts erklärt. Nun musste Karp aber offiziell das Scheitern seines ambitionierten Experiments eingestehen. Als Grund nennt der Projektinitiator vor allem wirtschaftliche Ursachen, die eine Weiterführung der Blog-Zeitung unmöglich gemacht hätten.
«Mit großer Trauer muss ich verkünden, dass der Printed Blog aufgrund des Fehlens von externen Investmentgeldern seine Publikation einstellen muss», schreibt Karp in einem Blog-Eintrag auf der Projekthomepage. Trotz bedeutender persönlicher Investitionen und der zusätzlichen Verwendung von sechs bis sieben Kreditkarten sei er nicht in der Lage gewesen, das Mindestmaß an Geldern für die nächste Entwicklungsstufe aufzutreiben. «Letztendlich hat uns die finanzielle Realität keine andere Wahl gelassen, als die Herausgabe sofort auf unbestimmte Zeit einzustellen», schildert Karp. Sein Ziel, eine von Grund auf neue Form eines Nachrichten-Printprodukts zu schaffen, habe er somit zwar nicht erreichen können. «Ich blicke aber dennoch optimistisch in die Zukunft und glaube, dass die nächsten paar Jahre dem Journalismus eine der aufregendsten Zeiten überhaupt bringen werden. Die Branche befindet sich an der Kippe zu einem grundlegenden Wandel», betont Karp.

Zu guter Letzt: Go Brüno Go

«Brüno» ist bereits der dritte Film des britischen Komikers Sasha Baron Cohen. Der 37-Jährige will mit seinem neusten Werk an den Erfolg des Vorgängerstreifens «Borat» anknüpfen – deshalb hat Universal weder Kosten noch Mühen gescheut und eine Marketingkampagne lanciert, die den Hype um Cohen in klingelnde Kassen verwandeln soll.

«Brüno» ist bereits der dritte Film des britischen Komikers Sasha Baron Cohen. Der 37-Jährige will mit seinem neusten Werk an den Erfolg des Vorgängerstreifens «Borat» anknüpfen – deshalb hat das verantwortliche Produktionsstudio Universal weder Kosten noch Mühen gescheut und eine Marketingkampagne lanciert, die den Hype um Cohen in klingelnde Kassen verwandeln soll. Vom Skandalauftritt im Rahmen der Verleihung der MTV Movie Awards, als sich Cohen mit fast entblösstem Hinterteil auf das Gesicht des US-Rappers Eminem abseilen liess bis hin zu einem Nacktportrait auf dem Cover des US-Männermagazins GQ wurden dabei alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Ob sich das diesbezügliche Engagement von Universal schlussendlich gelohnt hat, werden wohl erst die kommenden Wochen zeigen. Wie die Los Angeles Times laut Pressetext berichtete, gehen Experten aber davon aus, dass der Film rund um den schwulen österreichischen Modejournalisten bereits an seinem ersten Kinowochenende in den USA und Kanada über 30 Millionen Dollar einspielen wird. Damit hätte «Brüno» den Vorgänger «Borat» schon übertroffen – dieser hatte im selben Zeitraum Einnahmen von 26,5 Millionen Dollar und insgesamt weltweit geschätzte 250 Millionen Dollar eingebracht.

Bernhard Thurnheer kommentiert keine Nati-Spiele mehr

Bernhard Thurnheers Rückzug aus dem Fernsehen geht weiter: Er wird ab sofort keine Spiele der Schweizer Fussballnationalmannschaft mehr kommentieren.

Bernhard Thurnheers Rückzug aus dem Fernsehen geht weiter: Er wird ab sofort keine Spiele der Schweizer Fussballnationalmannschaft mehr kommentieren, wie in der NZZ am Sonntag zu lesen ist. Sportchef Urs Leutert soll im August entscheiden, wer anstelle Thurnheers künftig die Nati-Spiele kommentieren wird.
Die Moderation der Sendung «Sportpanorama» will er in zwei oder drei Jahren abgeben. Das Schweizer Fernsehen ist auf der Suche nach einem Nachfolger. Mit «Benissimo» soll 2011 mit der 100. Sendung Schluss sein.
Thurnheer ist am Samstag 60 Jahre alt geworden. In einem Jahr, am 11. Juli 2010, findet in Südafrika der Final der Fussball-Weltmeisterschaft statt. Thurnheer darf ihn an seinem 61. Geburtstag kommentieren. Sollt sich die Schweiz bis in dieses Spiel durchkämpfen, würde er also doch noch einmal die Nationalmannschaft begleiten.

Stiftung für Konsumentenschutz kritisiert Billag

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) erhebt schwere Vorwürfe gegen die Billag. Die Inkassostelle für die Fernseh- und Radiogebühren betreibe «Angstmacherei und Einschüchterung», so SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder laut einem Bericht in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung.

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) erhebt schwere Vorwürfe gegen die Billag. Die Inkassostelle für die Fernseh- und Radiogebühren betreibe «Angstmacherei und Einschüchterung», sagte SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder laut einem Bericht in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung. Anlass für die Kritik ist ein aktuelles Rundschreiben der Billag an Haushalte, die zwar Radio- aber keine Fernsehgebühren bezahlen. Der Brief weist darauf hin, dass seit vergangenem September auch jene Haushalte TV-Gebühren entrichten müssen, in denen ein Mobiltelefon oder ein Computer für den Fernsehempfang via Internet ausgerüstet sind. Bedingung ist allerdings, dass sich der Besitzer bei einer Internet-TV-Firma hat registrieren lassen.
Mit dem kompliziert verfassten Schreiben würden die Leute «übertölpelt», wird Stalder in der Sonntagszeitung zitiert. Bei technisch wenig versierten Konsumenten könne der Eindruck entstehen, selbst ohne Anmeldung bei einem Internet-TV-Betreiber seien sie nun gebührenpflichtig. Die Billag weist die Vorwürfe zurück. Das Schreiben sei verständlich verfasst.

Liberalisierung des Telekom-Markts aus Sicht des Orange-Chef teilweise gescheitert

Die Liberalisierung des Schweizer Telekom-Marktes ist aus Sicht von Orange-Chef Andreas Wetter zumindest teilweise gescheitert. Mit einem Monopol von Branchen-Leader Swisscom bei den Glasfasern wäre der Leiter des Telekom-Konzerns dennoch einverstanden.

Die Liberalisierung des Schweizer Telekom-Marktes ist aus Sicht von Orange-Chef Andreas Wetter zumindest teilweise gescheitert. Mit einem Monopol von Branchen-Leader Swisscom bei den Glasfasern wäre der Leiter des Telekom-Konzerns dennoch einverstanden. Dies erklärte Wetter gemäss SDA am Freitag in einem Interview mit der Basler Zeitung.
Dennoch dürften die alternativen Anbieter zeitlich nicht benachteiligt werden, schränkte Wetter ein. Alle müssten ihre Dienste zum gleichen Zeitpunkt auf das Glasfasernetz aufschalten können. Wetter begründet seine Kritik an der Liberalisierung des Telekom-Markts mit den wenigen Marktteilnehmern, die noch übrig sind sowie mit dem 70-prozentigen Anteil der Swisscom. Ausserdem moniert Wetter die Doppelrolle des Bundes, welcher die Mehrheit an der Swisscom besitzt und gleichzeitig den Telekom-Markt reguliert.
Orange, Sunrise und Cablecom müssten ihre Kräfte bündeln, so Wetter, um dem Ex-Monopolisten Paroli bieten zu können. Seiner Meinung nach sei eine Konsolidierung unausweichlich. Der scheidende Orange-Chef, der Anfang August an die Spitze des Verwaltungsrates wechselt, kann sich auch Partnerschaften im Verkauf, beim Marketing und Einkauf sowie bei der Distribution vorstellen.
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