Verein «Medienkritik Schweiz» gegründet

«Medienkritik Schweiz» heisst ein neuer Verein, der Plattform für die medienkritische Diskussion schaffen und so zur Qualität der Medien beitragen will.

Präsident ist der ehemalige Chefredaktor des St. Galler Tagblatts, Gottlieb F. Höpli. Der Verein wurde an der Tagung «Aufbruch zu einer kompetenten Medienkritik» im Unternehmerforum Lilienberg im Thurgau gegründet, wie Höpli laut SDA mitteilte. «Medienkritik ist in der Schweiz zurzeit nicht en vogue, ja sogar gefährdet», schreibt Höpli. Und dies «ausgerechnet in einer Zeit des Umbruchs der Branche».
Deshalb will der Publizist eine Plattform schaffen, auf der verschiedene Akteure eine medienkritische Diskussion führen können. «Natürlich müssten auch die interessantesten Blogs zum Thema Medienkritik darauf erscheinen», sagte er am Donnerstag auf Anfrage der SDA. Die Internetplattform Medienkritikschweiz.ch ist noch im Aufbau.
Der Vorstand des Vereins soll noch erweitert werden und besteht zunächst aus fünf Personen: Doris Gerber Weber vom Verein Arbus, Philipp Cueni von Edito, Andreas Jäggi vom Unternehmerforum Lilienberg, Philip Kübler vom Presserat sowie Präsident Höpli. Im Verein Vertreten sind medienkritische Organisationen, Publizistikwissenschafter und Medienjournalisten.

Sponsoring Award: Faspo verlängert Einreichefrist

Der Sponsoring-Verband Faspo verlängert die Einreichefrist für den 17. Internationalen Sponsoring Award bis zum 15. Dezember 2009.

Mit dem ISA werden die besten Sponsoring-Projekte des Jahres 2009 in den Kategorien Sport-, Kultur-, Medien- und Public-Sponsoring aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet. Daneben wird ein Sonderpreis für innovative Lösungen und Wege im Sponsoring vergeben. Um der zunehmenden Bedeutung der Corporate Social Responsibility gerecht zu werden, können erstmals auch Projekte aus dem Bereich der CSR, die mit Sponsoring-Engagements vernetzt sind, eingereicht werden.
Ausschreibungsdetails finden Interessierte im Internet unter Faspo.de. Die ausgezeichneten Sponsorings werden am 25.März 2010 im Rahmen der Faspo-Tagung «Sponsoring Summit» in der Handelskammer Hamburg vorgestellt.

UBI weist Beschwerde gegen Übertragung von Davidoff Swiss Indoors ab

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat die Beschwerde einer Antitabakorganisation gegen die TV-Übertragung von Davidoff Swiss Indoors abgewiesen.

Die Präsenz der Marke sei weder Schleichwerbung noch verletze sie den rundfunkrechtlichen Jugendschutz, heisst es gemäss SDA im Entscheid.
Das Tennisturnier wird jedes Jahr vom Westschweizer Fernsehen TSR direkt übertragen. Die Firma Davidoff, die unter anderem Raucherwaren herstellt, tritt dabei als Sponsor in Erscheinung. Zudem ist der Schriftzug mit der Marke auf verschiedenen Werbeflächen zu sehen.
Jugendliche sind nicht Zielpublikum
Die UBI stellt in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Entscheid fest, dass die Reporter «Davidoff» als Titelsponsor nicht erwähnten, sondern jeweils von den «Swiss Indoors» sprachen. Zudem seien die Werbeflächen durch die Kameraführung nicht besonders hervorgehoben worden. Zudem gefährde die Übertragung der Tennisspiele nicht die körperliche, geistig-seelische oder soziale Entwicklung von Minderjährigen. Jugendliche seien an Konzerten oder grossen Sportanlässen regelmässig mit Werbung für Tabak oder Alkohol konfrontiert. Offensichtlich seien sie aber nicht das Zielpublikum der Davidoff-Tabaksparte.
Die UBI hat die Beschwerde einstimmig abgewiesen. Der Entscheid kann beim Bundesgericht angefochten werden.

Inserateeinnahmen der Presse gesunken

Die Inserateeinnahmen der Schweizer Presse lagen im Oktober mit 143 Millionen um 25,5 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Dies teilte die Wemf gemäss SDA am Donnerstag mit. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Arbeitslosigkeit sanken die Stellenanzeigen bei der Tages- und regionalen Wochenpresse um satte 39,7 Prozent auf 14,4 Millionen Franken. Die wichtigste Kategorie, die kommerziellen und übrigen Anzeigen, verminderte sich um 22,5 Prozent auf 113,8 Millionen Franken.
Ein Minus von 22,7 Prozent auf 5,8 Millionen Franken ergibt sich bei den Liegenschaftsanzeigen. Die Prospektbeilagen schrumpften um 34,4 Prozent auf 9,0 Millionen Franken. Der Presse macht nicht nur der konjunkturell bedingte Werberückgang zu schaffen, sonder auch das Abwandern von Anzeigen im Internet.

Bluewin TV wird zu Swisscom TV

Das zunehmend erfolgreiche Fernsehangebot Bluewin TV erhält einen neuen Namen: Swisscom TV. Damit soll die Dachmarke Swisscom gestärkt werden.

Mit dem einheitlichen Markenauftritt erhalte der Kunde alle Dienstleistungen aus einer Hand und unter einem Namen, schreibt Swisscom in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Das Online-Portal und die E-Mail-Adressen blieben bestehen, über eine allfällige Änderung der Namen sei noch keine Entscheidung gefällt worden, so Swisscom-Sprecher Carsten Roetz am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Es sei durchaus möglich, dass diese in der heutigen Form bestehen bleiben. Zu den Kosten, welche die Namensänderung beim Fernsehangebot verursacht, wollte Roetz nichts sagen. Es entstünden «keine massiven Kosten». Die betroffenen Publikationen würden nach und nach angepasst.
Bis Ende Jahr abgeschlossen
Die Namensänderung erfolge in den kommenden Wochen und sei voraussichtlich bis Ende Jahr abgeschlossen, hiess es weiter. Inzwischen zähle das vor drei Jahren lancierte Fernseh-Angebot via Swisscom-Netz über 200’000 Kunden. Dies sei eine Verdoppelung innerhalb eines Jahres.

14. VFG Nachwuchsförderpreis ausgeschrieben

Bereits zum vierzehnten Mal schreibt die Vereinigung fotografischer GestalterInnen (VFG) den Wettbewerb für den talentierten Nachwuchs der Schweizer Fotografie aus.

Eine professionelle und hochkarätige Jury, dieses Jahr bestehend aus Peter Bläuer (Kunstvermittler und Leiter LISTE, The Young Art Fair, Basel), Christian Bobst (Creative Director Advico Young & Rubicam, Zürich), Olaf Hille (Fotochef
SonntagsZeitung, Zürich), Marco Poloni (Fotograf und (Foto-) Künstler, Genf und Chicago), Monika Wertheimer (Galeristin, Oberwil/BL), sichtet, wertet und kürt die zehn besten Nachwuchsarbeiten.
Die Ausschreibung richtet sich an alle in der Schweiz lebenden Fotografen und Fotografinnen bis drei Jahre nach der Ausbildung oder maximal 39 Jahren und ausdrücklich auch an Autodidakten. Der Hauptpreis ist mit 5’000 Franken von Keystone dotiert. Ausstellungen in Zürich, Basel und Genf und ein Katalog zeigen die prämierten Arbeiten. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Franken je Arbeit. Einsendeschluss ist der 25. Januar 2010.
Die Einschreibeunterlagen und Teilnahmebedingungen sind online abrufbar unter Vfgonline.ch.
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Social Networks: Keine verzerrten Idealbilder in Nutzerprofilen

Social Networks bilden nicht die Wunschvorstellung, sondern die tatsächliche Persönlichkeit ihrer Nutzer ab. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universitäten Mainz und Münster in der Fachzeitschrift Psychological Science.

Social Networks bilden nicht die Wunschvorstellung, sondern die tatsächliche Persönlichkeit ihrer Nutzer ab. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universitäten Mainz und Münster in der Fachzeitschrift Psychological Science. «Die Darstellung in Online-Profilen zeigt viel mehr wie wir tatsächlich sind, als wie wir gerne wären», betont Stefan Schmukle, einer der beteiligten Forscher, im Interview mit Pressetext. Gemeinsam mit US-Kollegen erhoben die Forscher rund um Mitja Back per Fragebogen die tatsächlichen Persönlichkeitseigenschaften sowie die idealisierten Selbstbilder von 236 Nutzern von StudiVZ/meinVZ und Facebook. Von fremden Beurteilern ließ man anschließend die Nutzerprofile durchsehen und eine Einschätzung über deren Persönlichkeit vornehmen. Die Ergebnisse überraschten selbst die Forscher: Die Einschätzung der Unbekannten stimmte mit der realen Persönlichkeit der Profilbesitzer überein, nicht wie oft vermutet mit deren Wunschbildern.
Verstellung sehr schwierig
Bestimmte Eigenschaften könne man durch einen spontanen Einblick in ein fremdes Profil besonders gut einschätzen, betont Back. Man erfahre besonders, wie sehr Profilinhaber soziale Kontakte mögen und ob sie kommunikativ und gesellig seien. Erkennbar sei auch die Wertschätzung neuer Erfahrungen und Eindrücke, die Phantasie, Originalität und das Interesse an künstlerischen Erfahrungen, so der Mainzer Psychologe. Weniger gut ersichtlich sei die Anfälligkeit für Sorgen, Nervosität und Stress, die jedoch auch in anderen sozialen Kontexten kaum einzuschätzen seien. «Online-Profile werden wahrscheinlich deshalb nicht zur Selbstidealisierung verwendet, da das Bedürfnis nach dem Ausdruck des wahren Selbst stärker ist als das der Verstellung», so Back. Die Verstellung sei zudem auch im Internet sehr schwierig, da viele Informationen auf dem eigenen Profil aus dem Feedback anderer Personen stammen und die bloße Erfindung neuer Bekannter oder von Fotoalben kaum möglich sei. «Der Betrachter verlässt sich auf die Information aus dem Profil, was das Vertrauen in Online-Netzwerke stärkt», so der Studienleiter.

Entlassungen bei der Nachrichtenagentur AP

Bei der US-Nachrichtenagentur AP soll es nach Gewerkschaftsangaben am Dienstag zu mehreren dutzend Entlassungen gekommen sein.

Die Geschäftsleitung der Agentur habe aber keine offiziellen Angaben zu den Entlassungen gemacht. Allerdings seien ihr von den Mitgliedern 38 Entlassungen von Managern, Reportern, Redakteuren und Fotografen mitgeteilt worden, teilte die News Media Guild, in der rund 1‘300 AP-Angestellte in den USA organisiert sind, laut SDA mit. AP-Sprecher Paul Colford wollte zu den Einzelheiten nicht Stellung nehmen. Er verwies auf Ankündigungen des Vorjahres, nach denen die Personalausgaben im laufenden Jahr um zehn Prozent verringert werden sollten.
Im Laufe des Jahres schieden rund hundert AP-Angestellte freiwillig aus. AP wird von rund 1‘500 Tageszeitungen in den USA getragen und hat insgesamt rund 4‘000 Beschäftigte.

Zu guter Letzt: Sei ein Marsmensch, hilf der Nasa

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa und Microsoft haben gemeinsam eine Internetseite lanciert, auf der die Nutzer zu Entdeckern auf dem Mars werden sollen.

Auf der Website namens «Be a Martian» – «Sei ein Marsmensch» also, soll der Nutzer Forschungsarbeiten übernehmen und somit bei der Ausarbeitung einer Landkarte des Mars helfen. Wer sich nützlich machen will, kann beispielsweise Krater auf der Oberfläche des Planeten zählen. Die Flut an Infos, welche die Mars-Missionen liefern, mache dessen Erschliessung zu einer gemeinsamen, internationalen Aufgabe, wird Doug McCuistion, Chef des Mars-Programms bei der Nasa, auf Tagesanzeiger.ch zitiert. Na dann, auf zum lustigen Kraterzählen – es ist schliesslich für einen guten Zweck.

Ogilvy: Siebte Ausgabe von «Digital Marketing Compass» veröffentlicht

Neo@Ogilvy Düsseldorf hat unter dem dem Titel «Vermarktung von Werbung in digitalen Medien – Erwartungen, Perspektiven und Handlungsempfehlungen» die siebte Ausgabe der Studienreihe «Digital Marketing Compass» veröffentlicht.

Die Studie, die gemeinsam mit der Schweizer Unternehmensberatung Moderning durchgeführt wurde, beschäftigt sich laut Mitteilung vom Mittwoch mit den Vermarktern digitaler Werbung, analysiert Chancen und Risiken für die Entwicklung der Branche und zeigt die kritischen Erfolgsfaktoren auf.
Insgesamt zeichnet sich für die Vermarktung digitaler Werbung ab, dass der Preiskampf langsam an Bedeutung verliert. Vermarkter werden sich in Zukunft stärker über die Qualität des Angebots und die Anwendung innovativer Technologien profilieren.
Grundsätzlich sehen die befragten Experten gute Zukunftsperspektiven für die Vermarktung digitaler Werbung, wenn auch die aktuelle Wirtschaftskrise in den Antworten durchaus spürbar wird. Die Schweiz, Deutschland und Österreich
offenbaren sich aus Sicht der Vermarkter als Märkte mit deutlichen sozioökonomischen und soziokulturellen Unterschieden. Die spezifische Kenntnis und Berücksichtigung dieser Eigenheiten wird als ein kritischer Erfolgsfaktor gesehen. Die Etablierung von größerer Kundennähe, Aneignung von mehr technischem Knowhow, die Entwicklung von maßgeschneiderten Lösungen und strategischer Kompetenz sowie die Fähigkeit, flexibel Kleinstsegmente adressieren zu können, werden als entscheidend für die Zukunft gesehen.
Empfangene Botschaften auch in anderen Medien wiederfinden
Die Konsumenten entwickeln sich nach allgemeiner Auffassung der Befragten zu wählerischen, selbstbewussten und kritischen Partnern. Sie sind in hohem Masse urteilsfähig und wissen, wie sie Inhalte nutzen können. Insgesamt sehen die Experten die Notwendigkeit einer stark wertegeprägten Individualisierung der Kundenansprache auf den geeigneten Plattformen.
Die Experten sehen klare Grenzen hinsichtlich der Aufnahme von Werbung am Arbeitsplatz und siedeln die Chancen der Erreichbarkeit von Konsumenten eher im Freizeitbereich beziehungsweise außerhalb der Arbeitszeiten an. Auch wenn im Moment noch klar ein Schwerpunkt auf dem ortsgebundenen Werbekontakt liegt, so sehen die Befragten ganz klar eine starke Zunahme beim Gebrauch mobiler Medien in den nächsten fünf bis zehn Jahren.
Keine abnehmende Bedeutung des Werbekanals Fernsehen
Nach Auskunft der Befragten ist es den Konsumenten wichtig, empfangene Botschaften auch in anderen Medien wieder zu finden. Die Experten sagen für die kommenden Jahre voraus, dass die Online-Werbung im Verbund mit anderen Medien eine dominierende Stellung einnehmen wird. Eine abnehmende Bedeutung des Fernsehens als Werbekanal wird hingegen nicht gesehen und die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit von Online- und Offline-Agenturen generell betont. In Bezug auf die zukünftige Bedeutung der Social Media sind die Meinungen geteilt. Ein Teil der Befragten geht davon aus, dass der gegenwärtige Hype wieder abflachen wird. Alle Befragten beurteilen jedoch den Nutzen der Werbeschaltungen auf Social Media skeptisch und betonen, dass bisher nur vereinzelt wirtschaftliche Erfolge nachgewiesen werden konnten. Ein nachhaltiger Erfolg und die dauerhaft Etablierung der Social Media verlangten nach neuen Konzepten.
Für die Studie wurde im Interesse einer möglichst hohen Aussagekraft eine Kombination aus Primärforschung mit Expertengesprächen und Sekundärforschung (Desk Research) gewählt. Experten auf Vermarkterseite in der Schweiz, Deutschland und Österreich wurden für den Digital Marketing Compass 07 über die Zukunftsperspektiven und Erfolgsfaktoren für die Vermarktung digitaler Werbung befragt.

Media Focus: Oktober mit Werbedruck-Jahresrekord

Der Oktober war der werbestärkste Monat in diesem Jahr, im Vergleich zum Vorjahr sind die Ausgaben für den Werbedruck aber 3,5 Prozent zurückgegangen.

Der Werbedruck im Gesamtmarkt umfasste im Oktober 405 Millionen Franken, wie das Marktforschungsinstitut Media Focus laut SDA am Mittwoch mitteilte. Auf die Monate Januar bis Oktober gerechnet beläuft sich das Marktvolumen auf 3,2 Milliarden Franken. Kosmetik und Körperpflege wies als einer der wenigen Märkte ein Plus aus. Der Bereich wuchs im bisherigen Jahresverlauf um 6,9 Prozent auf 243,1 Millionen Franken. Weil viel Werbung für Waschmittel gemacht wurde, legte der Schlüsselmarkt Haushaltsartikel und -geräte um 12,1 Prozent auf 123,2 Millionen zu.
Schlüsselmarkt Finanzen mit Problemen
Der Werbedruck für politische Kampagnen im bisherigen Jahresverlauf gewann 22,3 Prozent auf 44,7 Millionen Franken zu, was Media Focus unter anderem auf die Abstimmung zur Invalidenversicherung im September zurückführt. Probleme hat der Schüsselmarkt Finanzen, der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 20,8 Prozent auf 239,6 Millionen Franken verlor. Der Bereich Imagewerbung verlor 23,1 Prozent auf 96,1 Millionen Franken.
Grösster Werbetreibender im Oktober war Migros, gefolgt von Coop und dem Konsumgüterkonzern Procter & Gamble. Das meistbeworbene Produkt war Bluewin-TV, gefolgt vom Geländewagen BWM X1 und dem Sparkonto Plus der Axa Bank.
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SF: Warnhinweise vor dem Dienstagskrimi

«Die folgende Sendung ist für Jugendliche unter 14 Jahren nicht geeignet.» – So warnt SF seit kurzem vor einzelnen Episoden des Dienstagskrimis. Das gab es bisher noch nie. Was steckt dahinter?

«Bei den SF-Dienstagskrimis ist seit zwei Jahren ein Bemühen um mehr Realismus zu beobachten», sagt SF-Sprecher David Affentranger in den neusten Ausgaben von Tele und TV-Star. «Das gilt auch für die Darstellung von Gewalt, die früher eher verharmlost wurde.» Nicht begeistert davon ist «Ein Fall für zwei»-Darsteller Claus Theo Gärtner: «Ich bezweifle dass das was bringt. Vor dem Krimi kommt ja noch die ‚Tagesschau’. Die ist manchmal grausamer als jeder Krimi und bräuchte konsequenterweise auch einen Warnhinweis.»
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