DCTP plant eigenen TV-Kanal

Der Programmanbieter DCTP will am 1. Januar 2011 einen eigenen Fernsehkanal starten. DCTP.TV werde ein qualitativ hochwertiges 24-Stunden-Programm rund um Themen aus Kultur, Gesellschaft, Geschichte und Wissenschaft ausstrahlen, sagte DCTP-Justiziar Paul Leo Giani dem Branchendienst Medienbote.

Der Sender soll von einem umfangreichen Abrufangebot begleitet werden, über das die Zuschauer vertiefende Informationen zu den gezeigten Themen erhalten können. «Wir reagieren damit auf die veränderten Nutzungsgewohnheiten des Publikums, das sich aktiv und flexibel die gewünschten Inhalte sucht», erklärte Giani.
In mehrstündigen Sendestrecken sollen einzelne Themen facettenreich und detailliert beleuchtet werden. Vorbild sind die vierstündigen von DCTP bestückten Themenabende, die Vox mit großem Erfolg zur Hauptsendezeit am Samstagabend ausstrahlt.
Die Sendungen sollen sowohl von DCTP als auch Partnern wie Spiegel TV, Süddeutsche Zeitung TV, NZZ TV und BBC Worldwide zugeliefert werden, finanzieren soll sich der Free-TV-Kanal über Werbung und Sponsoring. Das im Mai gestartete Web-TV-Angebot Dctp.tv soll mit dem Fernsehsender verknüpft werden.

Tele Ostschweiz: Mario Aldrovandi neuer Programmleiter – Felix Merz hat Sender verlassen

Mario Aldrovandi ist neuer Programmleiter bei Tele Ostschweiz (TVO). Der bisherige Redaktionsleiter Felix Merz wechselt in die Kommunikationsberatung, wie der Sender mitteilte. News-Chef ist neu der 32-jährige Thomas Bächle.

Tele Ostschweiz, das zur Tagblatt Medien AG gehört, hat nicht nur sein Programm und sein Bildformat erneuert, sondern auch Rochaden an der Spitze der Redaktion erfahren. Felix Merz, der jüngste Sohn von Bundesrat Hans-Rudolf Merz, hat den Sender letzte Woche verlassen, wie die SDA am Donnerstag meldete. Er war während zwei Jahren Redaktionsleiter gewesen.
Der 55-jährige Mario Aldrovandi, der den Sender während der Überarbeitung des Programms begleitet hatte, ist via SF DRS und Tele Züri zum Ostschweizer Regionalfernsehen gestossen. Er übernimmt die Programmleitung sowie die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.
Thomas Bächle, der seit 1999 bei Tele Ostschweiz ist und zuletzt Redaktor und Moderator der Sendung «Ostschweiz aktuell» war, ist neuer News-Chef. Bächle wird die Sendung «News» auch moderieren.
(Bild: Tvo-online.ch)

Pleon C-Matrix verstärkt Senior-Beraterteam

Eliane Birchmeier und Gregory Zirngibl stossen neu als Partner zur Pleon C-Matrix Gruppe. Birchmeier übernimmt zudem von Alexander Fink, der die Agentur per Ende September verlässt, die operative Leitung der Zürcher Agentur.

Birchmeier, eidg. dipl. PR-Beraterin, ist seit 1990 in führenden Positionen in Schweizer PR-Agenturen tätig, zuletzt als Inhaberin der in Zug domizilierten PR-Agentur Birchmeier Partner. Die 47-Jährige ist Vorstandsmitglied im Bund der PR-Agenturen der Schweiz BPRA und engagiert sich seit vielen Jahren als Prüfungsexpertin und Dozentin in der Ausbildung des PR-Nachwuchses. Zudem ist sie Mitglied des Verwaltungsrats der Kursaal-Casino AG Luzern.
Zirngibl ist seit mehr als 20 Jahren als Berater tätig. Nach diversen Erfahrungen auf Agentur- und Kundenseite baute der 47-Jährige die auf Corporate Communications spezialisierte Agentur Comm.pact auf. In den letzten Jahren befasste er sich vor allem mit strategischen Fragen, nicht nur innerhalb der Kommunikation, sondern auch in den Bereichen Organisation, Führung und Vertrieb.
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Rose d’Or Festival: Club für Gönner gegründet

Um das Rose d’Or Festival gezielt zu fördern, ist ein Donors Club gegründet worden. Der «Club of Roses» wird am 1. September in Zürich offiziell lanciert.

Der «Club of Roses» sichere die Weiterentwicklung und den nachhaltigen Erfolg der Rose d’Or und stärke damit das Image der Schweiz als Anziehungspunkt für die internationale Entertainment-Industrie, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Als Präsident des Clubs amtet der Unternehmer Daniel Gutenberg, der Mitglied des Verwaltungsrats von Rose d’Or ist. Er wird den «Club of Roses» am 1. September in Zürich offiziell lancieren – zusammen mit Marco Castellaneta, Verwaltungsratspräsident Rose d’Or und Leiter «Ringier Entertainment», Marc Walder, CEO Ringier Schweiz und Deutschland, und Rose d’Or-Festivaldirektor Rolf Probala.
Das 50. Rose d’Or Festival findet vom 18. bis zum 22. September 2010 in Luzern statt.

APG: Plakate von Unikat für Ikea Schweiz ausgehängt

Für Ikea hat die APG in allen grossen Schweizer Städten eine nationale Plakatkampagne ausgehängt. Zusätzlich zu klassischen Standardformaten wurden an zahlreichen Standorten Gutscheine integriert, welche gezielt die Frequenzen der Ikea-Einrichtungshäuser erhöhen und damit den Abverkauf pushen sollen.

«Jetzt im neuen IKEA-Katalog – eine von über 1 000 Neuheiten.» Seit dem 16. August 2010 wird diese Botschaft mit verschiedenen von der Agentur Unikat realisierten Sujets auf allen Plakatformaten in den Schweizer Zentren verkündet, wie die APG in einer Mitteilung schreibt. An ausgesuchten Passagen in Fussgängerbereichen wurden die Plakatflächen mit einer Tektur ergänzt, die den darunter beworbenen Gegenstand abdecken und so die Neugierde wecken sollen. Die Tektur dient ausserdem als Gutschein, der die Passanten zu einem Besuch des nächsten Ikea-Einrichtungshauses einlädt.
Verantwortlich bei APG: Thomas Macho. Verantwortlich bei Unikat Kommunikationsagentur, Küsnacht: Daniel Meier (CD). Verantwortlich bei Mediacom, Zürich: Alison Green. Verantwortlich bei Ikea Schweiz: Jan Maurer (Marketingleitung), Manuela Raue (Werbeleitung).
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CR Basel: Pitch um AZ Medien gewonnen

Die Agentur CR Basel konnte sich in einer Konkurrenzpräsentation gegen zwei andere Agenturen durchsetzen und wurde mit einem neuen, homogenen Gesamtauftritt für die AZ Medien beauftragt.

Die neue Kommunikationsstrategie soll sowohl im Nutzer- wie auch im Werbemarkt die regionale sowie nationale Stärke und Grösse der AZ Medien unterstreichen, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Erste Umsetzungen werden im September zu sehen sein.

Scholz & Friends Basel bringt Fressnapf Schweiz ins Social Web

Die Agentur Scholz & Friends Basel hat für Fressnapf Schweiz eine Facebook-Fanpage sowie eine dazugehörige App entwickelt.

Die Nutzer können in dem sozialen Netzwerk «Fans» von Fressnapf Schweiz werden und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Zusätzlich erhalten sie aktuelle Nachrichten, Tipps und Informationen zu Rabattaktionen von Fressnapf. Die Facebook- App macht auf den «Grossen Fressnapf-Tag 2010», der am 19. September in Aarau stattfindet, aufmerksam. Im Rahmen des in die App integrierten Gewinnspiels können die User ihr liebstes Tierbild hochladen – zu gewinnen gibt es ein Jahr gratis Tierfutter.
Schon heute lasse sich festhalten, dass Fressnapf Schweiz über diesen Kanal den Weg zu vielen Tierliebhaber Herzen gefunden habe, schreibt die Agentur in einer Mitteilung: Über 140’000 aktive Nutzer (monatlich) haben bisher über 50’000 Votes generiert.
Für die technische Umsetzung der Facebook-Applikation zeichnet Isuntu Zürich verantwortlich.
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Inhalt & Form: Engel Optik sieht alles

Die Agentur Inhalt & Form für Engel Optik in Appenzell ein Sujet kreiert, welches das Thema Nacktwanderer auf humorvolle Art aufgreift.

Der Bauer Jakob Signer, in ganz Appenzell bekannt, habe sich bereitwillig zur Verfügung gestellt, auf dem «Hochsitz» Platz zu nehmen, um Ausschau auf die unliebsamen Nacktwanderer zu halten, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Die F12 Sujets sind in zwei Wellen in und um Appenzell – geplant auch bei der Ebenalp, einem Lieblingsgebiet der Nacktwanderer – zu sehen.
Verantwortlich bei Engel Optik: Frowin Mazenauer (Inhaber). Verantwortlich bei Inhalt&Form: Serge Riedener (CD), Karin Estermann (AD), Fabian Zahner (Text), Jan Löchler (Grafik), Alexandra Scherz (Beratung), Claude Stahel (Fotografie), Patrick Rohner (Bildbearbeitung).
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Die Werbewoche auf Star TV: «McFlurry Cornetto – Festival d’Amour»

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Allgemein

Zu guter Letzt: Googles ultimative Lösung für das Privatsphäre-Problem

Google steht öfters mal in der Kritik – die Privatsphäre der Nutzer sei nicht gewährleistet, heisst es. Wer nun aber denkt, der oberste Konzern-Chef, Eric Schmidt, sei sich dieser Problematik nicht bewusst, liegt völlig falsch.

Gegenüber dem Wall Street Journal gab er nämlich laut Tagesanzeiger.ch zu bedenken, dass die Gesellschaft nicht verstehe, «was passiert, wenn alles verfügbar, kenntlich und von jedem jederzeit aufgezeichnet wird». Über diese Dinge müsse die Gesellschaft «wirklich nachdenken». Doch nein, dies sind nicht nur leere Worte. Herr Schmidt präsentiert auch gleich DIE Lösung: Man müsse den jungen Nutzern von sozialen Netzwerken und anderen Online-Diensten die Möglichkeit geben, ab einem gewissen Alter eine neue Identität aufzubauen. Er möchte, dass Jugendliche bei Erreichen der Volljährigkeit ihren Namen ändern können. So könnte verhindert werden, dass sich im Internet publizierte Jugendsünden wie Promille-Partys oder Oben-Ohne-Fotos für das spätere Berufsleben negativ auswirken. Wenn das mal kein solider Ansatz ist. Wie ernst es dem Herrn mit diesem Vorschlag ist, sei an dieser Stelle mal offen gelassen. Vor dem Hintergrund, dass Google laut Medienberichten daran arbeiten soll, dass Fotos, Status-Updates und andere Inhalte von Facebook-Nutzern ohne Umwege sofort über die Suchmaschine gefunden werden können, scheinen die Worte Schmidts doch eher ein kleines bisschen absurd.

SF: Internetforen wegen Pöbeleien geschlossen

Auf den Internetforen von «Club» und «Arena» wurde unter der Gürtellinie diskutiert: Beleidigungen und rassistische Aussagen überschatteten die anderen Beiträge.

Und so zog SF im Januar («Club») beziehungsweise im Juni («Arena») die Notbremse: Derzeit können die Zuschauer ihre Meinung nicht mehr online kundtun. Das berichten die Fernsehzeitschriften Tele und TV-Star in ihren neusten Ausgaben. SF argumentiert: «Wir wollen diesen Leuten nicht noch eine zusätzliche Plattform bieten.» Das «Club»-Forum bleibt bis auf weiteres geschlossen. Bei der «Arena» entschied man sich, nach der Sommerpause ein moderiertes – also kontrolliertes – Forum wiederzueröffnen.

Online-Videos erobern den TV-Bildschirm

Die Nutzung von Online-Videos wird sich in den kommenden fünf Jahren zunehmend auf TV-Geräte in den Wohnzimmern der User verlagern. Bis zum Jahr 2014 werden alleine in den USA bereits rund 57 Millionen Haushalte Bewegtbildinhalte in voller Länge auf ihren Fernsehern genießen.

Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht des US-Marktforschungsunternehmens In-Stat, der dem Trend zur Verschmelzung von Webvideos und TV-Nutzung eine überaus rosige Zukunft und entsprechenden Anbietern saftige Gesamtumsätze von 17 Milliarden Dollar prognostiziert.
Dass die Kombination aus Online-Videos und herkömmlichen TV-Bildschirmen aus wirtschaftlicher Perspektive ein sehr vielversprechendes Geschäftsfeld der Zukunft darstellt, haben die Unternehmen längst erkannt. «Bewegtbild ist der Trend im Netz schlechthin. Was die Entwicklung der Medienkonvergenz – in dem Fall die Verschmelzung von TV und Web – betrifft, sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache», stellt etwa Google-Sprecher Stefan Keuchel auf Nachfrage von Pressetext fest.
Neben speziellen Lösungen für das hauseigene Videoportal wie etwa YouTube XL, das speziell für die Wiedergabe von Web-Videoclips auf größeren Bildschirmen konzipiert worden ist, soll vor allem die Ende Mai vorgestellte Plattform «Google TV» eine brauchbare Verschmelzung von Fernsehen und Internet bringen. Dem In-Stat-Bericht zufolge wird das Wachstum im Bereich Online-Video-TV von verschiedenen Faktoren getrieben. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Zahl der Web-fähigen TV-Geräte, die von 70 Millionen in 2009 auf 237 Millionen in 2014 klettern soll. Auch das Ausmaß von schnellen Breitband-Internetverbindungen in den Haushalten der Konsumenten, das sich laut Prognose in den kommenden fünf Jahren nahezu verdreifachen wird, ist hier von entscheidender Bedeutung.
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