EU: Kartellrechtliche Untersuchung gegen Google

Die Europäische Union hat eine formelle kartellrechtliche Untersuchung gegen Googles Onlinesuche eingeleitet. Wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte, wird geprüft, ob der Suchmaschinenbetreiber seine marktbeherrschende Stellung missbraucht hat.

Grund seien Klagen anderer Onlinesuchdienste, dass sie sowohl bei den bezahlten als auch den unbezahlten Suchergebnissen benachteiligt seien. Die Wettbewerbshüter der EU gehen zudem Vorwürfen nach, dass Google seine marktbeherrschende Stellung missbraucht habe. So habe das US-Unternehmen bei Werbeverträgen den Partnern möglicherweise auferlegt, bestimmte konkurrierende Werbung auf ihren eigenen Seiten zu schalten. Zugleich betonte die Kommission, dass sie bisher keine rechtswidrige Handlung nachweisen könne. Google hatte die Vorwürfe von Wettbewerbern zurückgewiesen.

Pitch for it 2011: La Folie organisiert APG Poster Night 2012

Die Zürcher Agentur La Folie liess dieses Jahr erneut potentielle Kunden um ein Eventmarketing-Projekt pitchen. Gewonnen hat die Allgemeine Plakatgesellschaft APG.

Im November hat die Jury, bestehend aus Fachleuten der Event-, Werbe- und Medienbranche, die nominierten Projekte bewertet und den Gewinner gekürt. Sieger ist die APG, die sich entschieden hat, die Veranstaltung APG Poster Night im Jahr 2012 zu überdenken und weiter zu entwickeln. Ausschlaggebend gewesen sei vor allem die kreative Herausforderung, welche das Projekt biete, begründet die Agentur den Entscheid.
«Pitch for it» wurde dieses Jahr zum zweiten Mal durchgeführt. La Folie arbeitete wiederum mit der Media-Relations-Agentur Contcept zusammen, die den Gewinn mit ihren Dienstleistungen erweitern wird.

Die Jury: Armin Meier (neuer Direktor Marketing und Sponsoring bei Ringier Schweiz), Cornelia Harder (CEO Werbeagentur Draftfcb/ Lowe Group), Urs Durrer (Leiter des Amts für Wirtschaft Kanton SZ), Sasha Badiali (Teilhaber und Sales Manager bei La Folie), Stephan Wehrle (Senior Partner von Contcept).

www.pitch-for-it.ch

Dialogmarketing-Preis: Hardrocker und Headbanger gesucht

Ab sofort startet die Eingabe für den Schweizer Dialogmarketing-Preis 2011. Das diesjährige Motto lautet «Get your metal».

Zu gewinnen gibt es Awards in Gold, Silber und Bronze in zehn Kategorien sowie fünf Spezialpreise. Zudem wurden die drei neuen Kategorien «Art Direction», «Production» und «Dialogstrategien» geschaffen. Dialogmarketing-Arbeiten können ab sofort eingereicht werden. Das vollständige Teilnahmedossier sowie weitere Informationen sind unter Get-your-metal.ch zu finden.
Die Mitglieder der SDV-Partnerverbände ASW, BSW, Schweizer Werbung, SMC und Swissfundraising profitieren von vergünstigten Teilnahmegebühren. Und wer seine Dialogmarketing-Arbeiten bis zum 31. Dezember 2010 einreicht, erhält den Earlybird-Rabatt. Die Eingabefrist endet am 31. Januar 2011, die Award-Night findet am 27. Mai 2011 im Kongresshaus Zürich statt.

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Zu guter Letzt: Oranginas Hang zur Selbstironie

Im neuen TV-Spot von Orangina geht es einmal mehr tierisch zu. Ob Giraffe, Chamäleon, Bär oder Raubkatze – alle sind verrückt nach Orangina und preisen das Süssgetränk als Alleskönner an.

Der Spot zeigt, der Einsatzbereich von Orangina ist grenzenlos. Es eignet sich genau so gut als Wasch- oder Putzmittel wie auch im Kampf gegen Pickel oder Achselschweiss. Mit den tierischen Hauptdarstellern erhält der Spot die besondere Note. Irgendwie lustig, manchmal aber auch etwas unheimlich. (Beispielsweise die Autowaschszene gegen Ende des Spots.) Man weiss nicht genau, ob man hinschauen soll oder nicht. Ziemlich bizarr.

Für die Werbung verantwortlich zeichnet Fred & Farid, Paris.

KSB geht mit dem VW in den Ausgang

Krieg Schlupp Bürge KSB hat für Volkswagen eine Anzeigenserie realisiert. Diese erscheint im Gastroführer «Basel geht aus».

Die Anzeigen sollen zeigen, dass die Fahrzeugpalette von Volkswagen genauso vielfältig ist wie das Basler Gastroangebot: Für jeden Geschmack ist etwas Passendes dabei. Der kleine Polo für einen Abend beim Italiener, der Golf GTI für einen Besuch beim Chinesen oder der elegante Phaeton für die französische Küche. Eine Anzeige warnt zudem davor, es nicht zu übertreiben: Denn mit dem ganz besonderen VW, dem Polizeiwagen, will schliesslich niemand heimfahren.

Verantwortlich bei Amag Automobil- und Motoren: Giselle Vaugne (Leiter Marketingkommunikation VW PW), Nathalie Mösch (Werbefachfrau VW PW). Verantwortlich bei KSB: Daniel Krieg (CD), Charles Blunier (AD), Nicole Maczko, Stefan Ganz (Text), Yves Kellenberger (Grafik), Marco Serratore (Beratungsleitung), Adriana Stepanov (DTP).

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Baspo: Sportwerbevolumen massiv gewachsen

Der Sportwerbemarkt ist in den letzten Jahren rapide gewachsen. 2009 wurden in den verschiedenen Mediengattungen rund 109 Millionen Franken investiert. Das zeigt eine Studie des sozioökonomischen Forschungsunternehmens Rütter + Partner, die im Auftrag des Bundesamts für Sport Baspo durchgeführt wurde.

Mit 109 Millionen Franken hatte die Sportwerbung im Jahr 2009 einen Anteil von 2,7 Prozent am Gesamtwerbevolumen in der Schweiz (rund 4 Milliarden Franken). Der grösste Teil wurde in den Printmedien (64%) umgesetzt. Der Anteil der elektronischen Medien beträgt 21%, jener der Plakate 15%. Die grössten Kategorien im Sportwerbemarkt sind die Sportveranstaltungen (40,3 Millionen Franken) sowie der Bereich Sporttourismus/Sporteinrichtungen (30,5 Millionen Franken). Die Sportveranstaltungen als wichtigster Werbeschalter nutzen die Tages- sowie die regionale Wochen- und Sonntagspresse als Hauptmediengattung. Fast 70 Prozent beziehungsweise 28 Millionen Franken des Medienaufwands wird in diese Medien investiert.

Starkes Wachstum seit 2000 – Rückgang im 2009
Seit 2000 verzeichnet der Sportwerbemarkt gemäss Studie ein Wachstum von 69 Prozent. Dies ist im Vergleich zum Gesamtmarkt (17%) überdurchschnittlich. Massgebend dazu beigetragen haben die Kategorien Sporttourismus/Sporteinrichtungen, Sportmedizin, Imagewerbung und Sportbekleidung, die seit 2000 Wachstumsraten von knapp 100 Prozent und höher haben. Den Anstieg erklären die Studienmacher mit dem gesellschaftlichen Trend zu mehr Fitness- sowie Gesundheitsbewusstsein. Gleichzeitig habe bei den Sportmedien mit sportartspezifischen Fachzeitschriften sowie Sportkanälen eine Spezialisierung eingesetzt.
2009 ging das Sportwerbevolumen allerdings um 19 Prozent zurück. Das wird in der Studie auf zwei Faktoren zurückgeführt. Einerseits wird das schwierige wirtschaftliche Umfeld für den Einbruch verantwortlich gemacht. Andererseits wurde die Sportwerbung im Jahr 2008 durch die in der Schweiz (und Österreich) ausgetragene Fussball-Europameisterschaft signifikant erhöht (siehe Grafik). Diese Werbung fiel 2009 weg.

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Le Temps Media verstärkt Verkaufsteam

Le Temps Media erweitert das Verkaufsteam mit zwei neuen Mitarbeitern. Oliver Meadowcroft ist seit dem 1. Juli als Online Sales Manager bei der Publicitas-Zweigniederlassung. Christian Reim wird am 1. Dezember 2010 als Key Account Manager starten.

In Zürich stationiert, arbeitet Oliver Meadowcroft schon seit einigen Monaten aktiv am Aufbau der Onlinevermarktung der Le Temps-Sites und steht den Werbetreibenden in Bezug auf die Onlineplanung der Le Temps-Plattformen zur Seite. Der 29-Jährige konnte in den letzten fünf Jahren als Verkaufs- und Marketingspezialist im Bereich Web Erfahrungen in der digitalen Welt sammeln. Er war bei den Londoner Firmen iLG Digital und Act! Affinity sowie zuletzt bei AZ Medien tätig.
Der neue Key Account Manager Christian Reim wird ebenfalls in Zürich arbeiten. Der 35-Jährige war zuvor bei Firmen wie Radiohaus in Deutschland sowie Cinecom in Zürich beschäftigt.

Furrer Hugi & Partner: Neue Spezialistin für Finanzkommunikation

Die Kommunikationsagentur Furrer Hugi & Partner holt die ehemalige Finanzjournalistin und Corporate Communications Managerin Cécile M. Bachmann an Bord. Sie wird per 1. Dezember 2010 als Senior Consultant und designierter Partner den Finanzdienstleistungs-Cluster der Agentur verstärken.

Zudem wird Cécile Bachmann die Agentur darin unterstützen, die Positionierung im Bereich der klassischen Media Relations zu stärken, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zwischen 2005 und 2010 war Cécile Bachmann als Partner der Agentur Communicators für die Beratung von Banken und internationalen Asset Management-Gesellschaften zuständig. Zuvor war sie als Corporate Communications Managerin und Mediensprecherin für die auf Nachhaltigkeit spezialisierte Vermögensverwaltungsgesellschaft SAM Sustainable Asset Management tätig. Ihre berufliche Karriere gestartet hat sie als Redaktorin der Finanz und Wirtschaft. Cécile Bachmann hat an der Universität Basel Soziologie, Betriebswirtschaft und deutsche Sprachwissenschaft studiert und ihr Studium mit einem Master-Titel abgeschlossen.

Zu guter Letzt: Ökomode kämpft mit Imageproblem

Ein europäisches Forscherteam hat sich mit der Wahrnehmung von «grüner Mode» beschäftigt. Offenbar hat die Ökomode in Europa ein Imageproblem. Das Interesse ist gering. Als ob «grün» kein Verkaufsschlager wäre!

Ökomode kommt bei Nordamerikanern gut an. Sie gilt als jung und trendy. Denken Amis an grüne Mode, dann stellen sie sich eine junge Frau vor, die durch ihre Kleidung zwar schlicht aber eben auch sexy wirkt. Aufgewertet wird das Ganze durch Bio-Labels von angesagten Promis wie beispielsweise U2-Sänger Bono. Anders sieht es in Europa aus. Hier haftet der Biomode ein biederes Image an. Träger von Ökomode gelten in der Regel als wohlhabend – kein Wunder, das Zeug ist ja meist auch teuer – aber eben stillos. Da muss also noch kräftig Imagepflege betrieben werden. Mehr Werbung. Wie beispielsweise die Ökomodewerbung von Coop mit Schauspielerin und Ex-Miss-Schweiz Melanie Winiger. Ökofreudige Prominente gibt es schliesslich genug.

SVP-Vizepräsident kauft Opfiker Stadt-Anzeiger

SVP-Vizepräsident und Autoimporteur Walter Frey hat den Stadt-Anzeiger von Opfikon gekauft. Der Unternehmer ist damit Besitzer eines weiteren kleinen Medientitels in der Region Zürich. Frey gehört bereits die Lokalinfo AG, die mehrere Gratisanzeiger herausgibt.

Von der Lokalinfo AG kommen die Quartierblätter Zürich West, Zürich Nord, Zürich 2, der Züriberg und der Küsnachter. Der Opfiker Stadt-Anzeiger hat die Funktion des Amtsblattes und erscheint wöchentlich mit einer Auflage von 1‘800 Exemplaren. Ein Mitarbeiter des Stadt-Anzeigers bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA eine entsprechende Meldung der NZZ vom Montag. Der bisherige Verleger Theophil Maag zieht sich aus Altersgründen zurück.

64 neue Marketingleiter eidgenössisch diplomiert

Vergangenen Freitag haben im Luzerner Hotel Astoria 64 neue Marketingleiter ihre Diplome erhalten. Insgesamt haben 93 Kandidaten die Prüfung abgeschlossen.

Die Ausbildung zum Marketingleiter ist praxisorientiert. Zur Prüfung wird unter anderem nur zugelassen, wer mindestens eine sechsjährige Berufspraxis, davon drei Jahre in einer leitenden Funktion im Marketing, nachweisen kann. Seit 2009 ist das Marketingleiter-Diplom zudem europatauglich: Die Diplomanden können sich ein Zertifikat ausstellen lassen, das sie auf dem ganzen Kontinent als «Marketing Director» auf Stufe Master bzw. EQF-Niveau 7 positioniert.
Bei den Prüfungen glänzte Beatrice Fuchs aus Liebefeld BE mit dem besten Notendurchschnitt (4,94). Den zweitbesten Notendurchschnitt (4,88) schaffte Carlo Iellamo aus Zürich. Als drittbester Absolvent 2010 wurde Rolph Ziegler aus Weinfelden TG geehrt (4,81). Die Rangdiplomanden wurden mit dem ML-Award geehrt. Der Gesamtnotendurchschnitt betrug 4,2.

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Bildlegende (v.l.n.r.): Peter Gilli, Prüfungsleiter, Rolph Ziegler, Beatrice Fuchs, Carlo Iellamo und Marc Heim, Präsident der Prüfungskommission.

Piur: KSB gründet Netzwerk für nachhaltige Kommunikation

KSB Krieg Schlupp Bürge hat ein neues Netzwerk für nachhaltige Kommunikation lanciert. Unter Piur.ch ist seit kurzem die Vorab-Webpräsenz zu finden. Der Go-Live Termin ist für Januar 2011 geplant.

Piur ist das grüne Kompetenzzentrum der Werbeagentur KSB Krieg Schlupp Bürge. Das Netzwerk richtet sich an Unternehmensleiter, Markenverantwortliche, Nachhaltigkeitsexperten und alle, die sich strategisch und kommunikativ mit «grünen» Themen beschäftigen. Darunter fallen Schlagworte wie Ökologie & Ethik, Nachhaltigkeit, Lohas (Lebensstil für Gesundheit und Nachhaltigkeit), green profit, CSR (Corporate Social Responsibility), Öko 2.0 oder auch Greenwashing. Piur wird unter anderem auf Facebook, Xing, Tumblr, LinkedIn, YouTube, Flickr, und Twitter vertreten sein. Zudem wird das Netzwerk den Blog «Grüne Splitter» herausgeben, eine Art wöchentliche Rundumschau. Derzeit empfängt die von Mitlinks umgesetzte Website ihre Nutzer mit wechselnden Hintergrundbildern, die nach dem Zufallsprinzip aus Flickr gezogen werden. Gesucht wird nach circa drei Dutzend Tags wie «green lifestyle» oder «green communication».

Verantwortlich bei KSB: Daniel Krieg (Gesamtverantwortung), Uwe Schlupp (CD), Susanne Weeber (AD), Stefan Ganz (Text), Andrea Walker (Beratung), Christoph Bürge (Beratungsleitung), Oliver Schönfeld (Channel Planning). Digitale Umsetzung: Mitlinks: Lorenzo Mutti (CD), Balz Rittmeyer (Interaction Design).

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