Italienischer Fussball-Cup im Schweizer Sportfernsehen

Das Schweizer Sportfernsehen SSF hat sich die Senderechte des italienischen Fussball-Cups gesichert. Die Live-Übertragungen im SSF starten mit dem Halbfinal-Hinspiel zwischen AC Milan und US Palermo am 20. April.

Neben dem Halbfinal-Rückspiel am Dienstag, 10. Mai 2011 überträgt das SSF auch das grosse Finale der Coppa Italia am 29. Mai live aus dem Olympiastadion in Rom. Die Spiele der Coppa Italia im SSF werden von Patric Schäfler kommentiert. Raimondo Ponte, Trainer des FC Chiasso und ehemaliger Torschützenkönig im Uuefa-Pokal, wird für das Rückspiel und das Finale der Co-Kommentator im SSF sein.

AC Milan – US Palermo: Mittwoch, 20.04.2011, 20.40 Uhr (live)
US Palermo – AC Milan: Dienstag, 10.05.2011, 20.40 Uhr (live)  
Finale: Sonntag, 29.05.2011, 21 Uhr (live)

Weltbuchtag und Ostern zusammen

Am Ostersamstag wird der von der Unesco proklamierte Welttag des Buches begangen. Weil dieser heuer der Ostertage wegen ungünstig fällt, wird die siebte Ausgabe in der Schweiz etwas vernachlässigt. Anstatt Lesungen gibt es Schoggihasen, das letztjährige Motto «Die Schweiz liest. Du auch?» wird rezykliert, und auch der von Medienpartner SRG gesponserte Werbefilm ist von letztem Jahr.

Von den 120 angemeldeten Veranstaltungen besteht die Hälfte in der Vergabe von Gratisschokolade beim Kauf eines Buches. In der Deutschschweiz gibt es in vielen Buchhandlungen – «solange Vorrat» – einen Schoggihasen pro Buchkauf; in der Romandie werden stattdessen Buchstaben aus Schokolade verteilt, wie die SDA am Montag meldete. Die Bescherung knüpft an den Ursprung des Weltbuchtags an: Im spanischen Katalonien ist es Tradition, am Tag des Heiligen Georg Bücher und Rosen zu verschenken.

Einige Buchhandlungen, Bibliotheken und Organisationen feiern aber auch in diesem Jahr den Welttag mit Lesungen und Leseförderaktionen. Im Zoo Zürich beispielsweise erhalten Kinder das musikalische Buch «König Alphons und Kurt, das Kamel» von Frank Baumann geschenkt; in der Aarauer Stadtbibliothek enthüllen Politiker ihre Lesevorlieben, und in Liestal wird aus aktuellem Anlass aus «Häsin Mels, Hase Fitz und der Teichgruselgolz» von Christoph Simon vorgelesen. In St. Gallen wird ein Preis für das schönste Foto zum Thema «Hier lese ich am liebsten…» vergeben. An anderen Orten gibt es Büchertauschaktionen oder es werden Bücherkoffer mit Literatur, Spielen, Comics und Hörbüchern in Umlauf gesetzt.

http://www.youtube.com/watch?v=St-CehHwGpc

SFLB: Für Schweiz Tourismus zwei Bergler in die Stadt geschickt

Am Montag ist die internationale Sommerkampagne von Schweiz Tourismus gestartet. Eines der Schwergewichte sind die Städte. Beworben werden diese mit einem von SFLB kreierten und Michael Fueter gedrehten Film, in dem zwei Bergler erstmals eine Stadt besuchen.

Hauptdarsteller sind wiederum die beiden «Steinbrocken-Träger» Sebi Küttel und Paul Betschart. Im neuen Spot von Spillmann/Felser/Leo Burnett besuchen sie zum ersten Mal eine Schweizer Stadt: Mit einem alten Rapid fahren die beiden Bergler dorthin und erleben eine ganz andere Welt als ihre gewohnte: Sie besuchen Museen, essen in schicken Restaurants, besuchen die Badi, kaufen Unterwäsche für ihre Frauen und geniessen zu später Stunde ausführlich das Nachtleben – bis sie frühmorgens wieder zurück aufs Land fahren. Mit dem Spot will Schweiz Tourismus zeigen, wie vielfältig Schweizer Städte sind – vom Museum bis zum aufregenden Nachtleben findet man schlichtweg alles.

http://www.youtube.com/watch?v=ycUplM_GWsg

Sebi und Paul – zwei Bergler als Werbestars

Sebi Küttel und Paul Betschart sind zwei waschechte Innerschweizer Naturburschen. Betschart ist Bergbauer, Sebi Küttel arbeitet bei der Rigibahn. Und zudem – so Peter Brönnimann, Executive Creative Director bei SFLB – seien sie nicht nur Naturburschen, sondern auch schauspielerische Naturtalente. Während den Dreharbeiten habe man auch gemerkt, dass die Geschichte der beiden Bergler in der Stadt wirklich authentisch sei. Brönnimann: «So hat Paul Betschart, der Bergbauer im Muotathal ist, nach dem Dreh in Genfs Stadtbadi gesagt: „Eh, jetzt war ich doch mal in einer Badi.“» Es sei tatsächlich das erste Mal gewesen, dass Betschart in einer Badi war.

Sebi und Paul wird man in diesem Sommer nicht nur im Städtespot begegnen, sondern auch auf anderen Massnahmen. So werden sie für die Partnerschaft zwischen Schweiz Tourismus und UBS als Protagonisten eingesetzt. Zudem sind sie ab Mitte Mai in einem neuen, interaktiven Film auf MySwitzerland.com zu sehen.

Der Städtefilm wird in der Schweiz als 58sekündiger TV-Spot zum Einsatz kommen, aber auch international eingesetzt werden – unter anderem in England, Deutschland, Frankreich, Portugal, Frankreich, Spanien, Russland und China.

Verantwortlich bei Schweiz Tourismus: Jürg Schmid (Gesamtverantwortung), Nicole Diermeier (Leiterin Produktmarketing Leisure), Barbara Truffer (PM Städte). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Peter Brönnimann, Dana Wirz (Kreation), Heike Rindfleisch, Petra Gayko, Patricia Fabbri, Rolf Zimmermann (Beratung), Suzana Kovacevic (TV Production); Regie: Michael Fueter; Kamera: Pascal Walder; Produktion: Condor Films. Florian Studer (Producer); Musik: Spacetrain.
 

Nebenjobs von TV-Moderatoren: Die geplante Regelung verzögert sich

Die geplanten Regeln darüber, dass TV-Moderatoren einen Teil ihrer Einkünfte aus Nebenjobs an die SRG abliefern sollen, lassen auf sich warten. Ein Jahr nach Ankündigung durch den damaligen Medienminister Moritz Leuenberger heisst es bei der SRG: Wegen «dringenderer Themen» verzögere sich das Geschäft.

Die SRG bestätigte am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA einen Bericht des Beobachters. Vor gut einem Jahr war bekannt geworden, dass Leuenberger neue Vorschriften ausarbeiten liess. Diese sollten die TV- Moderatorinnen und -Moderatoren verpflichten, künftig einen Teil ihrer Nebeneinkünfte an die SRG abzuliefern.

Für die Nebenjobs der Schweizer TV-Stars bestehen bei der SRG klare Weisungen. Nicht geregelt ist jedoch der finanzielle Aspekt dieser Auftritte. Bisher flossen die Honorare vollständig in die Kassen der Moderatoren – obwohl diese ihre Popularität ihren Fernsehauftritten und damit ihrer Arbeitgeberin SRG verdanken.

Mitte April letzten Jahres hiess es bei der SRG, die Arbeiten seien bereits angelaufen. Nach einer Sitzung des SRG-Entschädigungsausschusses von Mitte März 2010 habe der Generaldirektor die Personalabteilung und den Rechtsdienst beauftragt, zuhanden der Geschäftsleitung einen Regelungsvorschlag zu erarbeiten.

Nun ist das Geschäft aber offenbar ins Stocken geraten. Man stehe diesbezüglich in Kontakt mit dem zuständigen Departement Uvek, teilte SRG-Kommunikationschef Max Gurtner am Montag auf Anfrage mit: «Das Geschäft verzögert sich wegen anderer, dringenderer Themen und Dossiers.» Weitere Schritte und Informationen seien im Sommer zu erwarten. (SDA)

 

Zu guter Letzt: «Gutes Gefühl» zu gewinnen

Die reformierte Kirche hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um distanzierte Mitglieder von einem Austritt abzuhalten: Glückslose zum Rubbeln.

Distanzierte Mitglieder sind Leute, die zwar Kirchensteuern bezahlen, aber nie in die Kirche gehen – gemäss Schätzungen der Aargauer Kirche, der treibenden Kraft hinter der Aktion, rund 50 Prozent der Mitglieder. Dass diese am Sonntag nicht dem Gottesdienst beiwohnen, ist zwar ein Ärgernis. Noch schlimmer wäre es aber natürlich, wenn sie finanziell keinen Beitrag mehr leisten würden. Mit der Glücksspielkampagne will man deshalb zeigen, was mit den Kirchensteuern Sinnvolles gemacht wird. Ab dem 26. August sollen Reformierte –1,3 Millionen sind das Ziel – zwei Wochen lang rubbeln. Zu gewinnen gibt es «ein gutes Gefühl». Wer einen Treffer hat, wählt ein kirchliches Projekt aus, das damit einen Geldbetrag erhält.

Ob die Kampagne ein Erfolg wird, ist derzeit schwer abzuschätzen. Es hängt nicht nur von der Spielfreudigkeit der distanzierten Mitglieder ab. Öffentlichkeitskampagnen der Reformierten lösen bei ihren Mitgliedern sowieso in der Regel gemischte Gefühle aus (NZZ am Sonntag). Hinzu kommt der Kantönligeist: Jede Kantonalkirche darf für sich entscheiden, ob sie mitmachen will oder nicht. Das heisst: Während beispielsweise Aargauer, Berner, Jurassier, Solothurner und Zürcher rubbeln dürfen, bleibt den Baslern die Chance auf den Gewinn des guten Gefühls verwehrt. Das sorgt doch für böses Blut!

 

Corbis: Plattform für Kunst und Design lanciert

Die Bildagentur Corbis und das Art Center College of Design haben die kostenlose Videoseminarserie «Always On» ins Leben gerufen. Sie wollen Kunst- und Designspezialisten damit eine Informations- und Diskussionsplattform bieten.

Realisiert wird dies über die Website des Art Centers, die YouTube- und Vimeo-Seiten und über iTunes. «Always On» enthält Beiträge von Mitgliedern der Art-Center-Fakultät und Gastdozenten aus aller Welt. Der Kreative Kit Hinrichs soll den Bekanntheitsgrad der Initiative steigern. Er hat ein kurzes Einführungsvideo zur Initiative gedreht und ausserdem mit Corbis den 24/7/365-Kalender entworfen, der einen Einblick in die Bildkollektion der Agentur bietet. «Always On: Talks by leaders in art and design» wird vom Art Center produziert und von Corbis unterstützt. 2011 spendet Corbis der Initiative einen Dollar für jeden Auftrag, der über Corbisimages.com eingeht, zur Produktion von weiteren Videopräsentationen.

 

Die Stadt Luzern kommuniziert neu auf Facebook und Twitter

Seit Montag ist die Stadt Luzern auf Facebook und Twitter vertreten. Davon verspricht sie sich mehr Dialog und einen direkteren Kontakt mit der Bevölkerung. Der Onlineverlag Blogwerk hat die Stadt bei ihrem Einstieg in Social Media unterstützt.

Wer sich für die Stadt Luzern interessiert, hat ab sofort neue Möglichkeiten, auf dem Laufenden zu bleiben: Auf Facebook und Twitter publiziert die Stadt an der Reuss Neuigkeiten, Projektinformationen, Veranstaltungen und Hinweise für die Bevölkerung und Besuchende. Die «Fans» auf Facebook und die «Follower» auf Twitter können die Aktivitäten dabei kommentieren. Um Erfahrungen zu sammeln, wird bis Ende Jahr mit wenigen Dienstabteilungen der Stadtverwaltung ein Pilotversuch durchgeführt. Anfang 2012 wird der Pilotversuch durch den Stadtrat ausgewertet und über das weitere Vorgehen entschieden.

Blogwerk hat die Stadt Luzern in diesem Pilotversuch seit August 2010 begleitet. Viele Herausforderungen, die sich dabei stellten, habe Blogwerk auch schon in Unternehmen angetroffen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. «Wie spricht man in Social Media, wie geht man mit Kritik um, was sind relevante Inhalte und wie kann man sie verpacken? » Vieles sei jedoch neu gewesen. So dürfe die intern recht komplexe Struktur einer grossen Gemeinde für den Fan nicht spürbar sein; es müsse ein einheitliches Bild vermittelt werden.

www.facebook.com/stadtluzern
www.twitter.com/stadtluzern

Kanton Zürich auf Facebook und Twitter

luzern

WVC Communications bewirbt Neulancierung von Turmix

Die Schweizer Traditionsmarke Turmix bringt im Herbst eine neue Vollautomaten-Kaffeemaschine auf den Markt. WVC Communications macht die Lancierung mit der crossmedialen Werbung «Turmix Just Touch» bekannt.

Die neue Produktlinie zeichnet sich durch einfach verständliche Kaffeezubereitung aus. Mit nur einer Berührung gelangt man zum gewünschten Kaffee. Darum wurde von WVC bei der Namensfindung der Name «Just Touch» gewählt. Visualisiert wird die Idee durch einen Lichtstrahl, der das Auge auf die relevanten Informationen führen soll. Für die Präsentation des Produkts am POS und an Messen führt WVC das «Just Touch»-Konzept weiter und setzt dabei auf multimediale Mittel: Besucher erhalten die Möglichkeit, mittels einer iPad-App die Vorzüge des neuen Produkts kennenzulernen, ein Video unterstützt den Verkauf am POS. Da das Produkt erst im Herbst 2011 eingeführt wird, können erst das Keyvisual und der Trailer gezeigt werden.

Verantwortlich bei DKB Household Switzerland: Laurent Voirol (Head of Communication), Roman Kaufmann (Senior Product Manager). Verantwortlich bei WVC: Kurt Wettstein (Creative Direction), Michael Jud (Projektleitung und Beratung), Damian Thür und Kevin Wettstein (Grafik). Fotografie: Pierre Matthey; Text: Walter Kern; iPad-App-Entwicklung: Dreipol; Film: Frame Eleven.

 

Jugendverbände lancieren Kampagne: Joiz soll ins Analognetz

Mit dem Slogan «MyMy Cablecom!» protestieren seit Sonntag verschiedene Jugendverbände gegen Cablecom. Sie wollen erreichen, dass der Netzwerkbetreiber das neue Jugendfernsehen aufs Analognetz nimmt. 

Unter Mymymedia.ch, auf Facebook und Twitter rufen die Jugendverbände Jugendliche zum Mitmachen auf und stellen Informationen über geplante Aktionen bereit. Am Montag soll das erste Ziel und die erste Aktion bekannt gegeben werden. Kurzfristig wollen die Initianten damit erreichen, dass Cablecom den neuen Jugendsender aufs Analognetz schaltet. Es reiche nicht, dass Joiz übers Digitalfernsehen verbreitet werde. Viele Jugendliche hätten – beispielsweise aus finanziellen Gründen – dazu keinen Zugang.

Langfristig verfolgt die Kampagne das Ziel, der Schweizer Jugend mehr positive Präsenz in den Medien zu verschaffen. Der neue Sender Joiz habe hier ein enormes Potential, heisst es in einer Medienmitteilung vom Sonntag. Er könne zur «Medienheimat der Schweizer Jugend» werden. Darüber hinaus schaffe Joiz Jugendarbeitsplätze, stehe für eine positive Zukunft, für Innovation und TV 2.0 – alles Bedürfnisse der Jugend.

Man bedaure, dass Cablecom sich noch weigere, Joiz ins Analognetz zu nehmen und stattdessen an Bayern 3 festhalte, «einem Sender, der in der Schweiz kaum geschaut wird, und der Schweizer Jugend ganz sicher keine Medienheimat bieten könne», so die Verbände weiter. «Anscheinend liegen der Cablecom deutsche Rentner mehr am Herzen als die Schweizer Jugend», meint auch Joiz-CEO Alexander Mazzara, der das Engagement der Jugendverbände begrüsst, gegenüber der Sonntagszeitung.

Die Initianten

Bei der Kampagne handelt es sich um eine Initiative der Okaj Zürich – Kantonale Kinder- und Jugendförderung – mit Unterstützung durch den Dachverband offene Jugendarbeit DOJ, der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV, Infoklick.ch, Politnetz.ch, dem Schweizer Dachverband der nicht gewinnorientierten Musikclubs Petzi und anderen Organisationen der Kinder- und Jugendförderung.

Cablecom: Joiz soll nicht ins analoge Grundangebot
Bakom: Aufschalte-Konzession für Jugendplattform Joiz

 

3+: Kaiser ist an Tele Züri interessiert

Bereits haben das Medienhaus Ringier und der Kasinobetreiber Escor ihr Interesse an dem zum Verkauf stehenden Regionalsender Tele Züri angemeldet. Aber auch Dominik Kaiser, der Chef des Privatsenders 3+, möchte Tele Züri kaufen.

Der Sender 3+ hat gegenüber Tamedia sein Interesse an Tele Züri angemeldet und wird ein Kaufangebot unterbreiten, wie Dominik Kaiser gegenüber der NZZ am Sonntag sagte. Er begründet sein Interesse damit, dass mit zwei Sendern Synergien genutzt werden könnten. Tele Züri mache kein schlechtes Programm, so Kaiser weiter: «Wir wären daran interessiert, es auszubauen ». An 3+ beteiligt ist der Zürcher Bankier Thomas Matter, der diesen Herbst für die SVP in den Nationalrat einziehen will.

Für Ringier ist der Kauf von Tele Züri ebenfalls eine Option. Noch ehe der Verkauf des Regionalsenders zur Debatte stand, kündigte Ringier-Chef Marc Walder an, man wolle mit einem eigenen Fernsehsender auf den Markt. Als potentielle Übernahmekandidaten nannte er damals nicht nur Tele Züri, sondern auch 3+.

Tamedia ohne TV/Radio?

 

Zu guter Letzt: Sauereien – ohne die SVP

Die SVP ist dafür bekannt, im Wahlkampf zu provozieren. Dass eine SVP-Politikerin aber mit dem Satz «Ich bin keine rechte Sau» um Aufmerksamkeit und Wählerstimmen kämpft, geht für einmal nicht auf die Kappe der Volkspartei…

Schuld ist die APG – und ein bisschen auch das Luzerner Theater. Dieses wirbt nämlich mit dem Satz für das aktuelle Stück «Biedermanns Umgezogen». Sinnvollerweise wurde das Plakat dann gerade neben demjenigen der SVP-Kantonsratskandidatin Lisa Zanolla aufgehängt. «So etwas kann halt mal vorkommen», meint man bei der APG dazu. Das Beispiel beweise, dass die Wirkung von Plakaten nicht zu unterschätzen sei, heisst es gegenüber 20 Minuten. Keine Frage, der Zu(sammen)fall hat dem Plakat von Zanolla nicht nur geschadet. Die SVPlerin nimmt es denn auch gelassen: «Schliesslich steht keine böse Absicht dahinter.» Ganz sicher? Das riecht doch nach Verschwörung.

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(Bildquelle: 20min.ch)

Lürzer‘s Archiv: Professor Walter Lürzer verstorben

Am 14. April 2011 verstarb Professor Walter Lürzer, Herausgeber von Lürzer’s Archiv, Ehrenmitglied des Art Directors Club Deutschland und des Creative Club Austria sowie Mitglied der von der Wirtschaftswoche gegründeten Hall of Fame der deutschen Werbung, in seiner Heimatstadt Salzburg nach langer, schwerer Krankheit.

Walter Lürzer gründete in Deutschland die Agenturen TBWA, Frankfurt und Lürzer, Conrad (woraus später Lürzer, Conrad & Leo Burnett, Frankfurt wurde), war Group Chairman & Executive Associate Director von Lowe, Lürzer, Frankfurt und Düsseldorf und schuf im Laufe seiner Karriere als Werbekreativer Kampagnen, die zu den Meilensteinen der deutschen Werbung zählen, wie Lürzers Archiv am Freitag vermeldet. Im Jahr 1984 rief Walter Lürzer die in der internationalen Werbebranche renommierte Zeitschrift Lürzer’s Archiv ins Leben und leitete als Professor an der Universität für angewandte Kunst Wien die Klasse «Grafik und Werbung» von 1990 bis 2010.

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