One Show: Schweizer Agenturen im Finale

Der One Club hat die Finalisten der Kreativwettbewerbe One Show, One Show Design und One Show Interactive bekannt gegeben. Im Rennen um die «Pencils» sind auch einige Schweizer Agenturen.

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Advico ist mit der Kampagne für die Sonntagszeitung nominiert. Das Sujet «Uno» steht einmal, «Merkel» sogar zweimal auf der Liste der One-Show-Finalisten. Auch die Aussenwerbung für Citterio ist mit dabei. Viermal nominiert ist ausserdem die Werbeagentur Walker. Zweimal mit der Kleininseratekampagne «Human Rights» für Amnesty International, zweimal mit der Kampagne für Greenpeace gegen Atomstrom. Der «Zonenplan» steht einmal auf der Liste für den One Show Award, einmal auf derjenigen für den One Show Interactive. Bei letzterem sind auch Contexta mit «Lost in Val Sinestra» für Swisscom sowie die Kampagne von Jung von Matt/Limmat «One Minute of Silence» für Caritas nominiert – Contexta insgesamt dreimal. Ebenfalls unter den Finalisten für den One Show Award ist Publicis mit «Cars» für Renault. Als einzige Schweizer Agentur nominiert beim One Show Design ist Scholz & Friends. Dies mit ihrer Arbeit «Lightshow» für Emmi.

Die Listen mit sämtlichen Nominierten sind hier zu finden: Oneclub.org/finalists. Die Sieger werden in New York im Rahmen des One Show Festivals im Mai bekanntgeben.
 

Euro RSCG Zürich auf Tuchfühlung mit Fotografen

Im Rahmen der Fotoausstellung EWZ Selection wurden die Open Days ins Leben gerufen. Euro RSCG Zürich unterstützt diesen Anlass und öffnet die Türen.

Ob Fine Art, Werbung, Fashion, Beauty, Lifestyle, redaktionelle Dokumentation oder Architektur, in der Zeit vom 20. bis 29. Mai 2011 ist im EWZ-Unterwerk jedes Genre vertreten. An den Open Days (25./26. Mai) bietet sich ausserdem für Fotografen die Gelegenheit, an zwei Tagen einen Einblick in den Berufsalltag ihrer Auftraggeber zu erhalten. Willkommen sind sie auch bei Euro RSCG: «Kommen Sie der Euro RSCG ganz nah», heisst es in der im Programmheft erscheinenden Anzeige, die auf die Gelegenheit hinweist, die Kreativagentur an der Gutstrasse zu besuchen. Schliesslich sei ausgezeichnete Fotografie immer ein bedeutsamer Teil ausgezeichneter Kampagnen, so die Agentur.

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Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Christian Bobst (CD), Wolfgang Bark (Text/Konzept), Dominique Magnusson (AD/Grafik), Marianne Sauter (Beratung), Susann Heinz (Art Buying), Frank Bodin (Gesamtverantwortung).

 

SFLB: Für das BAG über die Organspende informiert

Am Montag hat das BAG die Bevölkerungsinformation zu Transplantation und Spende von Organen, Geweben und Zellen gestartet. Das Motto der von Spillmann/Felser/Leo Burnett realisierten Kampagne lautet: «Alle haben Recht: Sie äussern ihren Willen».

Die diesjährige Kampagne des Bundesamts für Gesundheit BAG setzt auf die Vermittlung neuer und weniger bekannter Informationen. Auch wer gegen eine Spende ist, sollte eine Spendekarte ausfüllen und die Angehörigen über seinen Willen informieren. Behält man nämlich seine Meinung für sich, werden die Angehörigen am Sterbebett gefragt, was mit den Organen passieren soll. Dies sei in der Bevölkerung noch zu wenig bekannt, heisst es in der Agenturmitteilung. 

Die neue Kampagne versucht  diese Wissenslücke in der Bevölkerung zu schliessen: Sie lässt Menschen, die für eine Organspende, aber auch diejenigen die dagegen sind, zu Wort kommen. Jede Seite legt ihre Argumente und persönlichen Beweggründe dar. Das BAG gibt dabei beiden Lagern Recht – weil sie ihre Meinung nicht für sich behalten, sondern aussprechen. So auch der Slogan der Kampagne: «Alle haben Recht: Sie äussern ihren Willen.»

Die verschiedenen Voten sind auf zahlreichen Werbekanälen zu sehen und zu hören. In Zentrum steht eine Serie von TV-Spots, die vom in Deutschland lebenden Schweizer Regisseur Alain Gsponer gemacht wurden. Die unterschiedlichen Meinungen machen auch in Onlinebannern sowie in Broschüren (PDF) für mehr Willensäusserungen in Sachen Organspende Werbung. 

Auf der die Microsite Transplantinfo.ch kann sich ausserdem jeder zum Thema Spende von Organen, Gewebe und Zellen informieren. Und anschliessend seinen Willen äussern. Zu diesem Zweck kann einerseits eine Spendekarte online ausgefüllt und ausgedruckt werden, andererseits bietet die Website auch die Möglichkeit, die persönliche Entscheidung auf Video aufzuzeichnen und an Angehörige zu schicken.

Verantwortlich beim BAG: Karin Wäfler (Verantwortliche Bevölkerungsinformation
Sektion Transplantation und Fortpflanzungsmedizin), Adrian Kammer (Leiter Sektion Kampagnen). Verantwortlich bei SFLB: Pablo Schencke, Johannes Raggio, Peter Brönnimann, Matthias Fürst (Kreation), André Stäheli, Nino Zuberbühler (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying), Pumpkin Film (Produktion), Alain Gsponer (Regie), Du Da Group (Programming).

 

Bundesgerichtsentscheid: «10vor10» hat Sachgerechtigkeitsgebot nicht verletzt

Das SF-Nachrichtenmagazin «10vor10» hat mit seinen Berichten über mögliche Nebenwirkungen der Antibabypille Yasmin das Sachgerechtigkeitsgebot nicht verletzt. Mit dieser Feststellung stützt das Bundesgericht einen Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz (Ubi).

Die Ubi hatte letzten Sommer eine Beschwerde der Yasmin-Herstellerin Bayer (Schweiz) gegen die Berichterstattung in der Sendung «10vor10» abgelehnt. Damit mochte sich das Pharmaunternehmen aber nicht abfinden, und es zog den Fall vors Bundesgericht. Auch hier blitzte Bayer (Schweiz) ab, soweit das Bundesgericht auf die Beschwerde eintrat. Nach dem am Donnerstag veröffentlichten Urteil muss die Firma die Gerichtskosten in Höhe von 3’000 Franken übernehmen.

Im Mai 2009 hatte «10vor10» des Schweizer Fernsehens über ein damals 16-jähriges Mädchen berichtet, das nach der Einnahme von Yasmin eine Lungenembolie erlitt und seither schwer behindert ist. Von diesem Fall ausgehend, machte das Nachrichtenmagazin in zwei weiteren Sendungen mögliche Nebenwirkungen von Verhütungsmitteln zum Thema. Bayer (Schweiz) kritisierte in der Folge, dass die «manipulativen» Berichte fälschlicherweise den Eindruck erweckten, Yasmin sei besonders gefährlich. Das gesetzlich verankerte Sachgerechtigkeitsgebot sei deshalb verletzt worden. Wie die Ubi kam das Bundesgericht nun aber zum Schluss, dass dies nicht der Fall war.

Einzelne Elemente auf tendenziöse Weise hinterfragt

In den Sendungen sei nicht behauptet worden, dass Yasmin gefährlicher sei als andere Verhütungspillen. Vielmehr sei die Frage aufgeworfen worden, ob dies der Fall sei. Die Beschwerdeführerin habe wiederholt die Gelegenheit gehabt, sich zu den Vorwürfen zu äussern, befanden die Bundesrichter. Im Übrigen habe «10vor10» darauf hingewiesen, dass auch andere Antibabypillen Nebenwirkungen verursachen könnten. Die Bundesrichter räumen zwar ein, dass «10vor10» einzelne Elemente auf tendenziöse Weise hinterfragt habe. Doch auch in diesem Fall sei für das Publikum der anwaltschaftliche, kritische Standpunkt der Sendungen erkennbar gewesen.

«Zusammengefasst ergibt sich, dass die umstrittenen Beiträge als Gesamtes in einzelnen Punkten allenfalls anders und möglicherweise auch besser hätten gestaltet werden können», heisst es in der Urteilsbegründung. Dies genüge jedoch nicht, um ein aufsichtsrechtliches Einschreiten der UBI zu rechtfertigen. (SDA)
 

Guave Studios: Für Pfister die Eierjagd eröffnet

Als Teil der diesjährigen Osterkampagne von Pfister hat Guave Studios ein Onlinespiel konzipiert und umgesetzt.

Ziel ist es, so viele Eier wie möglich zu sammeln und dabei schneller als der Osterhase zu sein, denn dieser möchte dem Spieler seinen Sitzplatz wegnehmen. Pfister à la Card Member können sich noch weitere Spielrunden holen und damit die Gewinnchancen erhöhen. Zu gewinnen gibt es 100 Sofortpreise. Alle Mitspieler nehmen zudem automatisch an der Hauptverlosung um einen Pfister-Einkaufsgutschein im Wert von 1‘000 Franken teil. Bereits vor Karfreitag seien über 160'000 Runden gespielt worden, teilte Guave Studios mit. 

Zum Spiel auf Pfister.ch/ostern.

Verwantwortlich bei Pfister: Carlos Friedrich (Leiter Marketing), Patrick Sassine (Leiter E-Commerce). Verantwortlich bei Guave Studios: Sandro Wellenzohn (CD), Gebhard Nigsch, Martin Muther (Entwicklung), David Fritsche (3D Grafik). 

 

Ruf Lanz: Für VBZ Werbeblock im Kino neu interpretiert

Der Werbeblock am Anfang und die Pause gehören seit jeher zum Kino. Ruf Lanz interpretiert in den Zürcher Arthouse-Kinos beides neu und macht damit Werbung für die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich.

Zwei Kinodias am Anfang des Werbeblocks deklarieren diesen als Verschiebung des Filmbeginns für jene Kinobesucher, die noch auf Parkplatzsuche sind. Und ein weiteres Dia nach der ersten Filmhälfte erklärt die Pause zur Münzeinwurf-Pause für die Autofahrer. Die Kinodias sind eine flankierende Massnahme im Rahmen der VBZ-Kampagne und sollen dem urbanen Publikum einmal mehr zeigen: Umsteigen lohnt sich.

Verantwortlich bei VBZ: Heinz Vögeli (Leiter Unternehmenskommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (CD), Mario Moosbrugger (AD), Andreas Hornung (Text), Kristina Burch (Beratung).

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Affichage trennt sich von Griechenland-Engagement

Affichage hat sich entschieden, die geschäftlichen Aktivitäten in Griechenland mit sofortiger Wirkung zu beenden und deren Betrieb an einen griechischen Mitbewerber zu übergeben.

Affichage setze damit konsequent ihre neue Auslandstrategie um, die zum Ziel habe, sich auf profitable Märkte zu fokussieren, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag. Mit der Beendigung des Engagements in Griechenland habe eine verlustbringende Hinterlassenschaft der ehemaligen Expansionsstrategie im Interesse der Aktionäre und der Gesamtgruppe bereinigt werden können.

Mit dieser Transaktion habe Affichage das Risikoprofil des Auslandportfolios entscheidend reduziert und die Basis für eine weitere Konsolidierung ihrer internationalen Aktivitäten gelegt, heisst es weiter Diese Massnahmen würden über die Zeit eine strategiekonforme Konzentration der konzernweiten Ressourcen auf die Stärkung der Marktführerschaft in der Schweiz ermöglichen.

Diese Transaktion hat gemäss Mitteilung keinen Einfluss auf die bereits eingeleiteten juristischen Schritte gegen P. Vrionis und weiterer Personen aus seinem Umfeld. Bezüglich des Kaufpreises haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
 

Draftfcb/Lowe Group: Frohe Ostern für BMW Motorrad-Fans

BMW Motorrad bietet neben Motorrädern auch die Fahrerausstattung für sichere Ausflüge. Passend zu Ostern und den anstehenden Motorradtouren stellt BMW Motorrad das Thema Sicherheit nochmals in den Mittelpunkt.

Draftfcb/Lowe Group hat diese Botschaft passend zu Ostern in einem Spot inszeniert und für BMW Motorrad on-air gebracht. Der Viralfilm wurde zusammen mit Plan B Film und dem neuseeländischen Regisseur Lawrence Blankenbyl umgesetzt.

Verantwortlich bei BMW Motorrad: Roland Kohler (Leiter Marketing BMW Motorrad). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Group: Daniel Comte (ECD), Tizian Walti (Text/Konzept), Rolf Jeger, Nina Marti (Beratung). Verantwortlich bei Plan B Film: HC Vogel (Gesamtverantwortung), Lawrence Blankenbyl (Regie), Aminta Iseppi (Kamera), Giona Bridler (Licht).

Inter-Punkt.: Frühlingskampagne für Yetnet realisiert

Die Agentur Inter-Punk.t hat für den Yetnet Genossenschaftsverband, die Dachorganisation von über 30 Fernseh- und Antennengenossenschaften, eine Frühlingskampagne realisiert.

Mit der Kampagne möchte Yetnet neue Kunden erreichen und spezielle Aktionsangebote bekanntmachen, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Mit einem Mailing wurden die potenziellen Kunden im Yetnet-Genossenschaftsgebiet auf die Aktion aufmerksam gemacht. Auf der Webseite von Yetnet wurde ein Gewinnspiel programmiert, bei dem man täglich einen Blumenstrauss gewinnen kann. Diese Massnahmen wurden durch Inserate, PR-Berichte und Newsletter ergänzt.

Verantwortlich bei Yetnet Genossenschaftsverband: Hanspeter Meili, Peter Kohler. Verantwortlich bei Inter-Punkt.: Fabian Koch (Beratung), Miriam Hunziker (Grafik), Adrian
Widmer (Programmierung), Carla Wilhelm (Text).

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NZZ im Kindle-Shop erhältlich

Vergangene Woche wurde der Kindle-Shop auf Amazon.de eröffnet. Die NZZ-Mediengruppe bietet darauf als erstes Medienunternehmen der Schweiz ihre Titel Neue Zürcher Zeitung und NZZ am Sonntag an.

Im neuen deutschsprachigen Kindle-Shop können die beiden NZZ-Titel ab sofort als Kombiabonnement zu monatlich 29.99 Euro oder im Einzelverkauf zu je 2.99 Euro pro Ausgabe bezogen werden. Damit kostet das NZZ-Abonnement gleich viel wie dasjenige der Frankfurter Allgemeinen Zeitung – mit dem Unterschied, dass letzteres keine Sonntagsausgabe beinhaltet.

Der Kindle-Shop umfasst derzeit insgesamt über 650'000 Buchtitel in elektronischer Form, darunter mehr als 25’000 deutschsprachige Bücher. Auch Zeitungen wie das Handelsblatt, Die Zeit, Le Monde oder die Financial Times sind im Shop erhältlich. Über eine Direct Publishing Plattform bietet Amazon.de ausserdem Autoren die Möglichkeit, ihre Publikationen selbst zu veröffentlichen.

Nzz.to/kindleNZZ
 

Advico Young & Rubicam: Neue Print-Sujets für die Sonntagszeitung

Die Agentur Advico Young & Rubicam hat für die Sonntagszeitung drei neue Print-Sujets mit Bezug zu aktuellen Themen realisiert.

Fördern Videospiele reale Gewalt? Ist Markenglaube eine neue Form von Religion? Und macht uns unser Gesundheitswesen mehr krank als gesund? In drei neuen Sujets nimmt die Sonntagszeitung einmal mehr aktuelle Themen unter die Lupe. Und verspricht ihren Lesern damit Denkanstösse, die den Sonntag erst richtig interessant machen.

Die Sujets sind seit Mitte April in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften zu entdecken.

Verantwortlich bei der Sonntagzeitung: Diego Quintarelli (Verlagsleitung), Andrea Waltzer (Werbeleitung). Verantwortlich bei AY&R: Markus Gut (CCO), Martin Stulz, Dominik Oberwiler (CD), Andy Lusti, Martin Stulz (Text), Lukas Wietlisbach (AD), Annik Weber (Grafik), Pablo Koerfer, Julia Kull (Beratung), Scheffold.Vizner/Fluxif (Fotografie/Composing).
 

USA: Gewinneinbruch bei der New York Times

Der Gewinn des Verlagshauses der renommierten US-Zeitung New York Times ist im ersten Quartal um 58 Prozent eingebrochen.

Das Unternehmen verdiente von Januar bis März 5,4 Millionen Dollar. Im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor waren es 12,8 Millionen gewesen. Der Umsatz fiel um vier Prozent auf 567 Millionen Dollar. Für den Gewinneinbruch machte das Unternehmen sinkende Erlöse im Anzeigengeschäft verantwortlich. (SDA)
 

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