Zu guter Letzt: Strauss-Kahn und sein Engagement für den Tierschutz

Peta ist bekannt für provokante Werbung. Auch das neueste Werk der Tierschutzorganisation wird wohl beim einen oder anderen Betrachter für einen roten Kopf sorgen.

Das Sujet zeigt den (unterdessen ehemaligen) IWF-Präsidenten Dominique Strauss-Kahn. Der unter Vergewaltigungsverdacht stehende Politiker plädiert dabei für die Kastration von Haustieren: Zuviel Sex könne eine schlechte Sache sein, auch für Hunde und Katzen, so die Worte, die ihm in den Mund gelegt werden. Die Message: «Es gibt bereits unzählige heimatlose Tiere. Lassen Sie Ihren tierischen Begleiter kastrieren».

Sehr gewagt, das Sujet, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Strauss-Kahn erst unter Verdacht steht und noch nicht verurteilt wurde. Ob sich Peta damit die Sympathie der breiten Bevölkerung holen kann, bleibt offen. Ins Gespräch hat sie sich und damit den Tierschutz jedenfalls mal wieder gebracht.

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Bundesrat will «Service Public» nicht genauer definieren

Der Bundesrat ist der Ansicht, dass im Gesetz ausreichend festgelegt ist, welche Leistungen die SRG zu erbringen hat. Eine weitergehende Definition von «Service Public» hält er nicht für sinnvoll, wie er in seiner Antwort auf eine Motion schreibt.

Der Zürcher FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger möchte den Bundesrat mit der Motion beauftragen, die durch Gebühren finanzierten Service-Public-Leistungen der SRG unter Berücksichtigung der Funktion privater Anbieter zu definieren. Im Zusammenhang mit der geplanten Einführung der geräteunabhängigen Radio- und TV-Gebühren müsse für die Gebührenzahler klar sein, welche Leistungen mit Gebührengeldern finanziert würden und welche nicht, begründet Leutenegger den Vorstoss.

Der Bundesrat beantragt dem Parlament, die Motion abzulehnen. Die Leistungen der SRG seien im Bundesgesetz über Radio und Fernsehen umschrieben, hält er in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort fest. Konkretisiert werde der Leistungsauftrag in der Konzession. Dort werde die Anzahl und Art der Radio- und Fernsehprogramme sowie der Umfang des übrigen Angebots definiert, zu dem auch der Online-Auftritt der SRG gehöre. Qualitative Anforderungen seien ebenfalls festgelegt. Damit seien die Service-Public-Leistungen genügend definiert und gegenüber kommerziellen Angeboten abgegrenzt, schreibt der Bundesrat. Bei der letzten Gesetzesrevision habe das Parlament intensiv über den Detaillierungsgrad diskutiert und sei zum Schluss gekommen, dass eine Regelung bis ins letzte Detail nicht sachgerecht wäre. Die Medien könnten ihre gesellschaftliche und staatspolitische Funktion nur erfüllen, wenn sie über hinreichenden Freiraum verfügten, hält der Bundesrat fest. Daran ändere auch der Systemwechsel bei der Gebührenpflicht nichts.

Dass künftig auch jene Radio- und TV-Gebühren bezahlen sollen, die kein Empfangsgerät besitzen, begründet der Bundesrat damit, dass die Programme per Computer konsumiert werden können. Er hält weiter fest, die Leistungen des Mediensystems für die demokratische Meinungsbildung seien im Interesse aller – unabhängig davon, ob sie Programme konsumierten. Die Umstellung auf die geräteunabhängige Abgabe ziele ausserdem nicht darauf ab, die Einnahmen zu steigern. (SDA)
 

Ogilvy & Mather lanciert neue Kampagne für Allianz Suisse

Das Wichtigste bei einer Versicherung ist Vertrauen. Vertrauen entsteht, indem man miteinander teilt, was einem wichtig ist. Diesen Grundgedanken setzt Ogilvy & Mather für Allianz Suisse in einer neuen nationalen Kampagne um.

Kern des integrierten Auftritts, der diese Tage mit 15 verschiedenen TV-Spots anlief, sind Erfahrungen, Träume, Wünsche und Tipps von unterschiedlichsten, im richtigen Leben stehenden Schweizerinnen und Schweizer. Ausgehend von der Frage «Wenn Sie anderen Menschen EINES mit auf den Weg geben könnten, was wäre das?» wurden in der ganzen Schweiz Leute aus den unterschiedlichsten Altersklassen, Lebensphasen, sozialen Umfeldern und Berufen gefilmt.

Die Kampagne wird mit integrierten Massnahmen von TV-Spots bis Online-Banner lanciert und mit einer eigenen Plattform auf der Website von Allianz Suisse unterstützt.

Verantwortlic bei Allianz Suisse: Urs Bretschger (Leiter Marketingkommunikation), Jolanda Heimann (Werbung/CI). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Dominik Abt (Gesamtverantwortung), Brigitte Meyer (Beratung), Thomas Bolliger (CD), Tino Heuter (AD) und Markus Sidler (Text). Regie TV-Spots: Jan Mettler, Produktionsleitung: Laura d‘Incau (Condor Films).
 

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Migipedia: Migros zieht positive Zwischenbilanz

Vor knapp einem Jahr hat Migros die Kunden-Plattform Migipedia lanciert. Seitdem hat das Unternehmen zehntausende Kommentare mit Lob, Kritik, Vorschlägen und Wünschen erhalten. Am lautesten war während dieser Zeit der Ruf nach den M-Budget Wave Chips.

Die Chips waren 2009 aus den Migros-Regalen verschwunden. Über 300 Kommentare löste dies gemäss Mitteilung auf Migipedia aus. Und die Kommentare wurden erhört. Ab 19. Mai stehen die Chips wieder in allen Filialen. Auch Vanilla Coke, das von 35‘000 Facebook-Fans gewünscht wurde, ist seit Kurzem neu im Sortiment. Anfang September kommen ausserdem mit «Erdbeermund» und «Herbstsünde» zwei neue Konfitüren in die Migros-Regale, die von der Idee bis zur Entscheidung mit Migros-Kunden entwickelt wurden. Damit gehe die Schweizer Detailhändlerin den Weg konsequent weiter, den sie mit ihrer Social-Media-Präsenz auf Migipedia, Facebook und Twitter eingeschlagen habe, heisst es in der Mitteilung weiter.

Wichtig sei der Migros auch, bestehende Produkte laufend zu optimieren und die Meinung der Kunden bezüglich den Anpassungen zu hören. So sei beispielsweise die Anpassung beim M-Budget-Haushaltpapier bei der Migros-Community nicht als positiv empfunden worden und habe führte auf Migipedia zu entsprechenden Rückmeldungen geführt. Das M-Budget-Haushaltpapier werde im Verlaufe des Monats Juni wieder in der alten Qualität in den Migros-Regalen zu finden sein.
 

SF: Karin Bauer wird neue Auslandkorrespondentin für New York

Die Nachfolgerin von New-York-Korrespondent Arthur Honegger heisst Karin Bauer. Sie löst ihn per 1. Januar 2012 ab. Honegger, der dreieinhalb Jahre aus New York berichtete, wird ab 2012 Korrespondent in Washington.

Die 1969 geborene Karin Bauer arbeitet seit 1994 beim Schweizer Fernsehen. Nach der Matura machte die Zürcherin erste journalistische Gehversuche bei Print und Radio. Von 1992 bis 1994 absolvierte sie die Ringier-Journalistenschule und ging dann zum Schweizer Fernsehen. Ab 1994 arbeitete sie zwei Jahre als Journalistin beim «Kassensturz» und ab 1996 als Journalistin und Reporterin bei der «Rundschau». 2008 wurde sie Produzentin der «Rundschau» und Dokumentarfilmerin bei «Dok» und «Reporter». Karin Bauers letzter «Dok: Der Asylchef und die Nigerianer» ist für den europäischen Civis-Medienpreis nominiert und die Fachzeitschrift Schweizer Journalist zeichnete sie 2010 als zweitbeste Journalistin des Jahres aus.
 

Gemdesign: Internet-Auftritt in neuem Gewand

Die Zürcher Agentur für Design und Identity Gemdesign hat ihre Website einem Redesign unterzogen und wurde für den internationalen Webdesign-Award «Awwwards» nominiert.

Zu den Kunden der Agentur zählen der ehemalige CEO von Unique, Josef Felder, die Autorenzeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur Schweizer Monat genauso wie das jüdische Wochenmagazin Tachles oder das Kabarett-Duo «Divertimento». Alle vereint(e) ein zentrales Anliegen, wie Gemdesign in einer Mitteilung schreibt: das Bedürfnis nach Veränderung. Nun habe man sich ans eigene Redesign gewagt und sei prompt für den internationalen Webdesign-Award «Awwwards» nominiert worden.

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Radio Central neu auf Digitalradio DAB+

Nach Radio Eviva ist nun auch Radio Central über Digitalradio DAB+ fast in der ganzen Deutschschweiz aus der Luft empfangbar.

Somit könne nun auch das Programm von Radio Central von Frauenfeld bis Freiburg und von Basel bis Erstfeld in «lupenreiner CD-Qualität» empfangen werden, heisst es in einer Mitteilung. Das DAB+-Sendernetz wird ständig ausgebaut, versorgt aber bereits jetzt alle dicht besiedelten Regionen.

Das konzessionierte Versorgungsgebiet von Radio Central ist die Zentralschweiz mit den Kantonen Schwyz, Uri, Ob- und Nidwalden, Luzern, Zug sowie der Grossraum oberer Zürichsee mit Glarus. Der Sender mit Standorten in Brunnen und Luzern mit speziellen Programmfenstern für die Zentralschweiz und den Grossraum oberen Zürichsee bis Glarus erreicht täglich 198'300 Hörerinnen und Hörer und ist gemäss eigenen Angaben das sechstgrösste Privatradio der Schweiz.
 

Futurecom lässt für Colgate TV-Spot nachspielen

Futurecom unterstützt die TV-Kampagne von Colgate White One mit einer Online-Kampagne, die auf User Generated Content setzt.

Die User werden aufgefordert, ihre eigene Interpretation des Colgate Max White One- TV-Spots zu produzieren und sich damit online einem Voting zu stellen, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Sie hat zu diesem Zweck eine Microsite konzipiert, auf der die User den TV-Spot mit ihrer Webcam gleich am PC selbst nachstellen – oder einen eigenen Video beziehungsweise eine eigene Slideshow hochladen können. Die User legen sich kräftig ins Zeug und produzieren Beiträge, die dem Original in nichts nachstehen, heisst es in der Mitteilung weiter. Kreativ, humorvoll und mit ganz eigener Handschrift. Der Unterhaltungswert der Beiträge sei so groß, dass bisher mehr als 110‘000 User die Site in Deutschland besucht hätten. In Österreich laufe die Kampagne erst an.

> Zum Wettbewerb

Verantwortlich bei Colgate-Palmolive, Deutschland: Gabriele Schelwies (Integrated Communications & eBusiness Manager). Verantwortlich bei Futurecom: Thomas Engeli (ECD), Patrick Bucher (Konzept/Text), Julia Miller (Grafik), Nina Remmers (Beratung), Boris Manhart (Beratung), Thomas Charrière (IT), John Hiltebrant (IT), Lisa Indlekofer (Flash Entwicklung), Isabelle Bischoff (Grafik Banner).

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Axel Springer Schweiz: iKiosk-App startet in der Schweiz

Axel Springer setzt seine Initiative zur Etablierung kostenpflichtiger Inhalte für mobile Endgeräte fort und macht die iPad-Applikation iKiosk auch in der Schweiz verfügbar.

Nutzer des Tablet PC können über iKiosk ab sofort auf digitale Ausgaben der von Axel Springer Schweiz herausgegebenen Zeitungen und Zeitschriften Beobachter, Beobachter Natur, Bilanz, Handelszeitung, PME Magazine, Stocks und Tele zugreifen, wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Darüber hinaus sind weitere Medienmarken von Axel Springer wie Bild, Bild am Sonntag, Die Welt, Welt am Sonntag, Auto Bild, Sport Bild, Computer Bild und Bild der Frau künftig im Schweizer iKiosk verfügbar. Nach einer vierwöchigen Kennenlernphase haben Nutzer die Möglichkeit, zwischen Quartals- und Jahresabonnements zu wählen. Abonnenten der von Axel Springer Schweiz herausgegebenen Printangeboten erhalten im Rahmen ihres bestehenden Abos Zugang zu den digitalen Angeboten.
 

Dennis Lück neuer Executive Creative Director bei Draftfcb/Lowe Group

Dennis Lück wechselt als Leiter der Kreativabteilung sowie Mitglied der Geschäftsleitung zu Draftfcb/Lowe Group Zürich und ersetzt Daniel Comte, der sich neu orientieren und die Agentur im Sommer verlassen wird.

Der 33-jährige Dennis Lück hat gemäss Mitteilung während der letzten acht Jahre als Copywriter wesentlich zum Erfolg von Scholz & Friends in Hamburg und Zürich beigetragen, zuletzt als Executive Creative Director. In seiner Karrierelaufbahn hat er zahlreiche Auszeichnungen bei den wichtigsten Wettbewerben gewonnen, darunter mehrere Löwen in Cannes. Er ist Dozent für medienübergreifende Kreativitätstechniken an der Texterschmiede in Hamburg und der Miami Ad School Europe.
 

BSW blickt auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück

Mit dem Rückblick auf ein ausserordentlich erfolgreiches Jahr eröffnete Präsident Peter Felser in den Räumen der Fifa in Zürich die 76. Mitgliederversammlung des BSW Leading Swiss Agencies.

Es laufe gut für die führenden Agenturen der Schweiz. Sie befinden sich, mit einem durchschnittlichen Wachstum von 7 Prozent im Jahre 2010, wieder im Aufwind und der Trend setze sich auch in diesem Jahr weiter fort. Qualität zeichne sich auch dadurch aus, so Felser weiter, dass sich die Unternehmen vor allem in und nach Krisenzeiten an sicheren Werten orientieren wollen. Diese sicheren Werte bieten die BSW-Agenturen.

Gruppenmitgliedschaft bei BSW
Da einige BSW-Mitglieder am Markt mit verschiedenen spezialisierten Firmen markenmässig als Gruppe auftreten – dies im Gegensatz zu Agenturen, die alle Dienstleistungen mit Units unter dem gleichen Markennamen anbieten, hat die Mitgliederversammlung mit einer Statutenänderung Gruppenmitgliedschaften ermöglicht.

Neue Struktur und Vereinfachung bei den Mitgliederbeiträgen
Nach 20 Jahren wurde erstmals wieder die Skala für die Mitgliederbeiträge angepasst. Sie war mit minimalen Abstufungen im Bereich der kleineren Agenturen nicht mehr zeitgemäss und entsprach nicht mehr dem Aufnahmereglement.

Revision der Branchengrundsätze für Mediaagenturen
Die revidierten Branchengrundsätze für Mediaagenturen wurden angenommen und treten ab sofort in Kraft. Sie sollen vor allem mehr Klarheit schaffen bei der Entschädigung der immer komplexeren Leistungen der Mediaagenturen.

Michael Kamm neuer Vertreter der Westschweiz im BSW-Vorstand
Michael Kamm, CEO und Inhaber der Agence Trio (Lausanne und Zürich), wurde zum neuen Vertreter der Westschweizer Agenturen im Vorstand gewählt. Kamm, 46, ist seit 2003 Leiter und seit 2005 Alleininhaber der ältesten Werbeagentur der Schweiz. Er folgt auf Hervé Devanthéry, Synthès, Lausanne, der die Westschweizer Agenturen im Vorstand während neun Jahren vertreten hatte. Devanthéry wurde für seine Verdienste mit der goldenen Ehrennadel des BSW ausgezeichnet.

Peter Leutenegger folgt auf Walter Merz
Der bereits anfangs Jahr angekündigte Wechsel in der Geschäftsführung des BSW wird mit Datum der Mitgliederversammlung vollzogen: Peter Leutenegger übernimmt per sofort die Verantwortung für die Geschäftsführung und löst Walter Merz ab, welcher die Geschäftsstelle des BSW seit 1. Januar 1999 geleitet hatte. Walter Merz wurde für seine grossen Verdienste mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

 

Facebook will keine «Ferien ohne Facebook»

Facebook hat etwas dagegen, wenn Schweiz Tourismus zu «Ferien ohne Facebook» aufruft. Drei Tage nachdem die gleichnamige Kampagne gelauncht wurde, sperrte das soziale Netzwerk in der Nacht auf Montag deren Facebook-App.

«Facebook will offenbar nicht, dass man Ferien ohne Facebook macht», lautet die Fehlermeldung auf der Kampagnenseite. Entgegen Spekulationen habe man nicht gegen Nutzungsbestimmungen des sozialen Netzwerkes verstoßen, versichert Daniela Bär, Mediensprecherin von Schweiz Tourismus, gegenüber Pressetext. «Ein derartiges Eigentor wäre für uns ein Super-Gau». Man warte deshalb weiterhin auf eine Begründung seitens Facebook, bestätigt ein Sprecher von Smly Social Media Productions, die an der Kampagne beteiligt war.

Der Vorfall sorgte bereits für ein enormes Medienecho im In- und Ausland. «Wir haben das nicht geplant, freuen uns aber, dass die Kampagne dadurch derart viel Aufmerksamkeit erhalten hat», so Daniela Bär, Mediensprecherin von Schweiz Tourismus, gegenüber Pressetext.

> SFLB: Für Schweiz Tourismus «Ferien ohne Facebook» lanciert

 

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