Social Media Convention in Zürich

Die Nachrichtenagentur Pressetext lädt nach der Veranstaltung in Wien zur ersten «Best of Social Media Convention» am 28. September 2011 in den Technopark Zürich. Auf dem Treffen präsentieren Experten Trends und Erfolgsbeispiele aus der Welt von Facebook, YouTube & Co. und geben  Tipps für die Umsetzung von Social Media Projekten.

Die Convention richtet sich branchenübergreifend an Führungskräfte, PR- und Kommunkationsverantwortliche in Unternehmen und Organisationen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen in Social Media Kanäle investieren wollen, so Pressetext in einer Mitteilung. Auf der Veranstaltung könne man den adäquaten Fahrplan durch das soziale Web erhalten. Die Convention liefere Anregungen zur Entwicklung von Zielen und Erfolgsstrategien. Bei dem Event teilen zehn Referenten ihr Praxiswissen mit den Besuchern.

 

Zu guter Letzt: Schöne Werbelügen

Zu schön, um echt zu sein: Der Kosmetik-Konzern L'Óreal muss eine Werbekampagne für Make-up mit Hollywood-Star Julia Roberts zurückziehen. Die Schauspielerin ist auf den Plakaten zu schön.

Die Fotos von Julia Roberts Gesicht seien zu stark retuschiert. Dies sagt die britische Werbeaufsicht. Die Bilder der 43-Jährigen seien deshalb irreführend. Das gleiche gelte auch für Bilder des Supermodels Christy Turlington.
Angeprangert wurde der Konzern von der liberaldemokratischen Parlamentsabgeordneten Jo Swinson. Sie hatte sich gemäss SDA bei den Aufsehern beschwert. In Zeiten steigenden Schönheitswahns und zunehmender Essstörungen bei jungen Mädchen erwecke L'Oreal mit seiner Werbung den Eindruck, das Make-Up könne Wunder bewirken.
Das Unternehmen, das mit Roberts und Turlington für zwei verschiedene Make-ups wirbt, hatte reklamiert, die Werbung zeige Effekte, die tatsächlich erreichbar seien – auch wenn für die Plakate digital nachgeholfen worden war, was L'Oreal auch zugab.
 

Murdochs TV-Konzern verkündet Milliarden-Profit

Rupert Murdochs britischer Fernseh- und Telekommunikationsarm hat einen Milliardenprofit verkündet. Dies mitten im Skandal um abgehörte Telefone und bestochene Polizisten. Ausserdem darf Murdochs Sohn James als Präsident des Verwaltungsrates weitermachen.

BSkyB hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 einen operativen Gewinn von 1.073 Milliarden Pfund (1.4 Millarden Franken) verbucht. Dies waren vier Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Unternehmen gemäss SDA mitteilte.

Ausserdem wurde Rupert Murdochs Sohn James als Chef des Verwaltungsrates von BSkyB bestätigt. Zuvor hatte es im Unternehmen Stimmen gegeben, wonach Murdoch abgelöst werden solle. Wie sein Vater musste er vor einem Parlamentsausschuss in London aussagen. Auch sein Erscheinen vor einem richterlichen Untersuchungsausschuss, der im September startet, ist wahrscheinlich.
 

Im Zürcher Unterland liegt Geld auf der Strasse

Am Freitag hat es auf den Strassen mehrere Gemeinden im Zürcher Unterland ausgesehen, als hätte es Geld geregnet. Hunderte vermeintlicher 10-Franken-Noten lagen verstreut. Wer für die vermutliche Werbeaktion verantwortlich ist, ist noch unbekannt.

Die Kantonspolizei ermittelt nun, ob es sich dabei lediglich um Littering handelt oder um das Verteilen von Falschgeld. Stefan Oberlin, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich, bestätigte am Samstag gemäss SDA eine Meldung des Zürcher Unterländers, wonach die Polizei der Sache nachgehe. Die Scheine wiesen farblich Ähnlichkeit mit 10-Franken-Noten auf, meint Oberlin: «Aber nur auf den allerersten Blick.»

Man sehe aber sofort, dass auf der Vorderseite kein Mann – der Architekt Le Corbusier – abgebildet sei, sondern eine unbekannte Frau mit Hut. «Mit diesem Schein können sie nicht mal in einer schummrigen Bar bezahlen», so Oberlin. Die in Wallisellen, Dietikon, Kloten und Dielsdorf verstreuten Geldscheine sind ausserdem grösser als 10-Franken-Scheine. Ausserdem fehlt die Wertangabe «10» links über dem Kopf, sondern der Wert wird in «10 Bons» angegeben. Und am Rand des Scheins steht nicht «Banque nationale Suisse», sondern die Frage: «Was ist das für eine Note und wer ist hier draus?».

Ausnahmen für das Verbot zum Reproduzieren von Banknoten gibt es, wenn die nachgemachten Geldscheine deutlich kleiner oder grösser sind als die Originale und wenn darauf deutlich sichtbar das Wort «Specimen» gedruckt ist. Dieser Aufdruck fehlt bei den Unterländer Scheinen. Nun müssen sich die Verteiler wohl auf Bussen wegen Litterings einstellen.

Wer die Banknoten in grosser Zahl verstreut hat, ist jedoch noch unbekannt. Vermutlich handelt es sich um eine Werbeaktion. Dazu ist auf den Scheinen selbst aber nichts Konkretes vermerkt.
 

Neuer Chefredaktor der Volksstimme

Der bisherige Redaktor bei der Basellandschaftlichen Zeitung, Jürg Gohl, wird neuer Chefredaktor der Volksstimme in Sissach. Er übernimmt per 1. November das Amt von Patrick Moser, der sich im kommenden Jahr beruflich neu orientieren will.

Moser werde Gohl bis dahin als Stellvertreter zur Seite stehen. Dies meldete die dreimal wöchentlich erscheinende Volksstimme gemäss SDA. Gohl ist Germanist und Anglist und war als Journalist ausser bei der Basellandschaftlichen Zeitung auch bei Radio Raurach und der Basler Zeitung tätig. Zudem war er Geschäftsführer des Eishockeyclubs EHC Basel.

 

Affichage: Umsatzwachstum im Halbjahr

Der Werbevermarkter Affichage hat im ersten Halbjahr 2011 im Heimmarkt Schweiz ein Umsatzwachstum erzielt. Unter dem Strich verdiente Affichage 19.8 Millionen Franken.

Der Betriebsgewinn hat sich auf 25.4 Millionen Franken mehr als verdreifacht, und der gruppenweite Umsatz ist um 0.6 Prozent auf 141.9 Millionen Franken gestiegen. Dies teilte Affichage im Aktionärsbrief mit.

Der Umsatz wuchs im Heimmarkt Schweiz um 7.5 Prozent auf 125.3 Millionen Franken, während im Ausland ein Umsatzminus von über 30 Prozent verzeichnet wurde. Von seiner Tochter in Griechenland, wo das Unternehmen von seinem Geschäftspartner mutmasslich sogar betrogen wurde, hat sich Affichage im Frühling getrennt. Auch vom Geschäft in Rumänien, Ungarn, Bosnien-Herzegowina und im Südtirol will sich Affichage kurz- und mittelfristig trennen. Bereits verkauft hat Affichage die Mehrheitsbeteiligung an einem Plakatunternehmen in Bulgarien.

Um einiges rosiger als im Ausland sieht Affichage die Zukunft in der Schweiz. Im Aktionärsbrief berichtet Affichage von zahlreichen Verträgen mit Städten, Verkehrsbetrieben und Einkaufszentren, mit denen die Stellung als führender Städteplakatierer gefestigt werden könne.
 

Tele Züri: Neue Talk Täglich-Produzentin

Karin El Mais wird neue Produzentin der Sendung Talk Täglich von Tele Züri. Sie löst in dieser Funktion Daniela Hess ab, die nach langjähriger Tätigkeit im September das Unternehmen verlassen wird.

Karin El Mais war bisher bei Freddy Burger Management als Leiterin der PR-Abteilung und Mitglied des Kaders tätig. Zuvor war sie Redaktorin und stellvertretende Ressortleiterin beim Sonntagsblick.Von 2003-2007 arbeitete sie für das Schweizer Fernsehen – zunächst als Sekretärin/Disponentin der Tagesschau und anschliessend als Redaktorin beim People-Magazin glanz&gloria.

Karin El Mais nimmt ihre Tätigkeit bei Tele Züri am 15. September 2011 auf und wird zusammen mit Priska Wolff die Sendung Talk Täglich produzieren.
 

News-Corp: Murdoch-Tochter lehnt Führungsposition ab

Die Tochter des umstrittenen Medienmoguls Rupert Murdoch, Elisabeth Murdoch, wird nicht die Führungsriege von Murdochs Konzern News Corporation aufsteigen.

Sie halte es gegenwärtig für unpassend, für den Verwaltungsrat der News Corporation zu kandidieren. Das teilte der Konzern am Freitag in New York mit. Elisabeth Murdoch führt die Fernsehproduktionsgesellschaft Shine Group, die von News Corp. vor wenigen Wochen zum Preis von 415 Millionen Pfund übernommen wurde. Der Kaufpreis war gemäss SDA nach Meinung vieler Analysten zu hoch.

Murdochs Tochter war als Nachfolgerin für ihren 80 Jahre alten Vater gehandelt worden, der Vorstand und Verwaltungsrat der News Corp. leitet. Murdoch hatte seine Tochter selbst ins Gespräch gebracht. Die Familienmacht der Murdochs ist nach US-Medienberichten einigen Aktionären ein Dorn im Auge. Mit fast 40 Prozent befindet sich die Mehrheit der Stimmrechte bei News Corp. in Familienhand.
 

SW: Kommunikatorin des Monats Juli

Von insgesamt sieben Löwen, welche dieses Jahr am weltweiten Treffen der Werbebranche in Cannes Schweizer Agenturen zugesprochen wurden gab es dieses Jahr nach zehn Jahren erstmals wieder einen Goldlöwen für die Schweiz. Die Kampagnen-Verantwortliche ist Stephanie Rupp, Global Account Director von Saatchi&Saatchi. Die Schweizer Werbung SW ernennt Stephanie Rupp deshalb stellvertretend für das ganze Team von Saatchi & Saatchi Schweiz, welches an der «Goldlöwen-Kampagne» mitgewirkt hat, zur Kommunikatorin des Monats Juli 2011.

Den Löwen holte die Agentur Saatchi&Saatchi in der Paradedisziplin «Film». Der «Lion d′Or» wurde für die Werbefilm- Kampagne vergeben, welche Saatchi & Saatchi für Novartis Consumer Health und deren Nasenspray «Otrivin» realisiert hat. Diese besteht aus den beiden Spots «Classroom Craft» und «Shoe Laces».
 

Blue Spirit für Proretail: Tochterfirma entwickelt für Mutterhaus Website

Die Agentur Blue Spirit hat für ihr Mutterhaus Proretail einen neuen Webauftritt realisiert. Somit ist nun der gesamte Firmenauftritt mit neuem Logo und neuem Claim überarbeitet.

Seit über 20 Jahren setzt Proretail Marken in Szene, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Kunden fragten bei der damals noch Prowerbe AG genannten Firma neben Ladenbau, POS-Konzepten, Promotionen, Events, Displays und Messebau immer wieder auch Kommunikationslösungen nach. Das führte 1999 zum Spin-off der Blue Spirit Werbeagentur. Da diese neben klassischer Werbung und Trade Marketing auch Digital Marketing mit Design und Programmierung aus einem Haus anbietet, beauftragte nun das Mutterhaus die Tochterfirma mit der Entwicklung eines neuen Webauftritts.

Verantwortlich bei Proretail: Patrik Luther (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Blue Spirit Communications: Sarah Dovlo (Beratung), Manuel Cottone, Matze Lenz (Design), Jvo Maurer (Entwicklung), Sandra Bühlmann (Front End Entwicklung).

Website_proretail_Juli2011
 

Streuplan: Neue Kunden und Mitarbeiter

Streuplan darf sich über neue Kunden und Mitarbeiter freuen. Neu im Kundenportfolio sind Helsana und iTunes Retail, neu im Team Margaretha Bösche und Natascha Gehring.

Die Zürcher Agentur arbeitet aktuell für Helsana, den grössten Krankenversicherer der Schweiz, und unterstützt diese bei diversen BTL-Kommunikationsmassnahmen. Zudem konnte mit iTunes Retail ein weiterer Zuwachs aus dem Apple-Konzern verzeichnet werden, wie es in einer einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die erste Kampagne wird in Kürze zu sehen sein. Streuplan betreut seit knapp vier Jahren mehrere Mandate von Apple Switzerland und deren Premium Reseller.

Neu im Team sind Margaretha Bösche und Natascha Gehring. Margaretha Bösche verstärkt das Projektmanagement-Team, Natascha Gehring wird während ihrem Praktikum der Geschäftsleitung assistieren.
 

KSB gestaltet mit Sekundarschülern Bauwand für Klinik Hirslanden

KSB Krieg Schlupp Bürge wurde von der Klinik Hirslanden in Zürich beauftragt, die Bauwand rund um die Baugrube des Neubaus «Enzenbühltrakt» zu gestalten.

Anstelle einer «Bandenwerbung» hatte KSB die Idee, die über 30 Meter lange und zwei Meter hohe Holzwand von Jugendlichen eines nahe gelegenen Schulhauses gestalten zu lassen. Nach Kontaktaufnahme mit mehreren Schulhäusern und Schulleitern wurde das Projekt dem Schulhaus Hofacker im Hirslanden-Quartier anvertraut. Über 40 Schülerinnen und Schüler aus der 2. und 3. Sekundarklasse haben innert drei Wochen mit viel Begeisterung Vorschläge zum Thema «Gesundheit und Zukunft» ausgearbeitet. Am Dienstag, 5. Juli 2011 war es dann soweit. Bei schönstem Sommerwetter setzten die Jugendlichen ihre Ideen auf die Baugruben-Wand der Klinik Hirslanden um. Während mehr als zehn Stunden entstand an diesem Tag eine kreative und bunte Wand, welche nun bis im Frühling 2013 den Anblick der Baustelle verschönern wird.

Verantwortlich bei Hirslanden: Andrea Heim-Jocham (Leitung Marketing und Kommunikation), Gianluca Rossi (Projektleiter). Verantwortlich bei KSB Krieg Schlupp Bürge: Mareike Jansen (Art Direction), Harry Zogg (Beratung).

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