France Soir: Erste Zeitung Frankreichs nur noch online

France Soir wird als erste Zeitung des Landes nur noch als elektronische Version erscheinen. Das defizitäre französische Traditionsblatt stampft seine Printausgabe ein.

Mit der Einstellung der Printausgabe sollen 89 der 120 Stellen bei der unter Gläubigerschutz stehenden France Soir wegfallen. Das teilte die Verlagsleitung gemäss SDA am Freitag in Paris dem Betriebsrat am Sitz der Zeitung mit. Aus Protest weigerten sich die Mitarbeiter, die Samstagsausgabe zu produzieren. Das Blatt kommt heute trotz des Relaunchs auf weniger als 70‘000 verkaufte Exemplare.

Im Ferienmonat August hat auch schon die Wirtschaftszeitung La Tribune ihre Printausgabe eingestellt und war nur noch online erschienen. Dies jedoch nur probeweise für zwei Wochen.
 

JWT/Fabrikant mit neuer Mission für Groupe Mutuel

JWT/Fabrikant betreut neu die Groupe Mutuel, eine der grössten Krankenversicherungen der Schweiz. In einer mehrstufigen Evaluation und Analyse wurde die neue Positionierung und die Strategie für die Groupe Mutuel entwickelt und ausgearbeitet. die nun in ersten Arbeiten auf Plakaten, Inseraten und TV-Billboards umgesetzt zu sehen ist.

«Der beste, individuell angepasstenSchutz für alle Situationen – ohne dabei überversichert zu sein und zu viel zu bezahlen»: Darauf baut die Strategie von JWT/Fabrikant auf und setzt den kommunikativen Ansatz «Mission Rundum Geschützt» neu ins Zentrum aller Kommunikationsmassnahmen der Groupe Mutuel. Die Umsetzung dieser Strategie erfolgte auf die gleiche Weise. So tritt die Kommunikation den Beweis an, dass für die Groupe Mutuel der Rundumschutz der Versicherten im Zentrum stehe, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Das heisst, die Produkte selbst stehen für das Image des Unternehmens.

Um den ständigen Schutz der Versicherung in allen Situationen zu symbolisieren, wurde ein modernder, gläserner Schutzengel entwickelt, der die Versicherten als Bodyguard begleitet. Für deren Umsetzung in einer Print- und Plakatkampagne sowie einem Sponsoring-Billboard für das Produkt SanaTel, der medizinischen Beratungsleistung rund um die Uhr, konnte die Agentur die renommierten Zürcher Fotografen Scheffold/Vizner verpflichten.

Verantwortlich bei Groupe Mutuel: Olivier Revaz (Leiter Marketing), Serge Grand (Werbeleiter). Verantwortlich bei JWT/Fabrikant: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Andreas Mädler (Creative Direction), Isabelle Bischoff (Art Direction), David Keller (Text), Christoph Bögli, Katrin Heinrichs (Beratung), Rainer Bühler (Strategie), David Gunten (DTP), Lamar Hawkins (Agency Producer).

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Lauterkeitskommission weist Beschwerde gegen Radio Basel zurück

Am Freitag hat die Lauterkeitskommission eine Beschwerde gegen Radio Basel wegen dessen Publikation von Hörerzahlen im Frühjahr 2011 abgewiesen. Der Beschwerdeführer, Matthias Hagemann, VR-Präsident von Radio Basilisk, hatte die Beschwerde wegen Irreführung des Werbemarktes eingereicht.

Radio Basel hatte via Printwerbung und im Internet behauptet, im Februar/März über 100‘000 Hörer zu haben, die im Schnitt täglich den Sender gehört haben sollen. Man habe damit keine Grundsätze der Lauterkeitskommission verletzt. Ausserdem seien die Angaben hinreichend, eindeutig und wahrheitsgemäss deklariert, so Radio Basel. Nachdem der Sender die RAdiocontrol-Hörerdaten der beiden Monate eingereicht hatte, kam die Erste Kammer der Lauterkeitskommission zum Beschluss, die Beschwerde abzuweisen.

Unlauter handle unter anderem, wer über seine Waren und Leistungen unrichtige oder irreführende Angaben mache, so die Kommission. Die Angaben von Radio Basel zu den Hörerzahlen seien faktisch korrekt. Ob die Erhebungsmethoden repräsentativ seien und die definierten Intervalle angemessen seien, müsse innerhalb der Branche geregelt werden. Eine lauterkeitsrechtliche Unrichtigkeit oder Irreführung sei damit also noch nicht gegeben.

Der Beschwerdeführer, Mathias Hagemann, bedauert diesen Entscheid. Die Lauterkeitskommission habe in der Sache selbst gar nicht entschieden. Die Begründung der Kommission zeige auf, dass sie sich um die eigentliche Rechtsfrage drücke. Das habe zur Konsequenz, dass ein Radiosender behaupten könne, man habe im März 2011 (an einem bestimmten Tag irgendwann) 100‘000 Hörer gehabt, auch wenn die wirklich repräsentativen Semesterzahlen der Publica Data für das erste Halbjahr 2011 gerade mal 74‘000 Hörer ausweise. Die Lauterkeitskommission hat also über die eigentliche Beschwerde, was genau eine repräsentative Erhebungsmethode sei, nicht entschieden.

Vizner Borel: UPC Cablecom Kampagne mit Carlos Leal

UPC Cablecom hat ein neues Aushängeschild: Ab sofort wirbt der Schweizer Schauspieler und Musiker Carlos Leal für die Kabelnetz-Betreiberin.

Lanciert wird die neue Kampagne aus dem Hause Vizner Borel mit einem TV-Spot, der witzig und knapp die Vorzüge einer UPC Cablecom Internet-Verbindung zeigen soll. Für die Regie zeichnet Reto Salimbeni verantwortlich.

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Seed gewinnt vier Filmpreise in Cannes und Chicago

Mit dem Ricola-Unternehmensfilm gewinnt Seed in Cannes einen goldenen Delphin, mit dem Corporate Film für Reichle & De-Massai einen silbernen. Ebenfalls einen silbernen Delphin erzielt der Präventionsfilm «Der Moment der Wahrheit». Dieser Film ist zudem in Chicago mit Gold ausgezeichnet worden.

Seed gewinnt mit dem Ricola-Unternehmensfilm «Der Kuss» einen goldenen Delphin in der Kategorie Corporate Filme des Festivals Cannes Corporate Media & TV Awards. Am Festival wurden über 410 Filme eingereicht. In derselben Kategorie konnte Seed einen zweiten Preis entgegennehmen, und zwar für den Unternehmensfilm «’ehlermeldung» für Reichle & De-Massari.

In der Kategorie Gesundheit wurde «Der Moment der Wahrheit» mit einem silbernen Delphin ausgezeichnet. Diesen Präventionsfilm hat Seed gemeinsam mit Butiq im Auftrag der Suva produziert. Der Film wurde zudem am Filmwettbewerb Intercom im Rahmen des Chicago International Film Festivals mit einem Gold Hugo ausgezeichnet.

«Der Kuss»

«’ehlermeldung»

«Der Moment der Wahrheit»

Koch Kommunikation gestaltet «Take Off für deine Zukunft»

Das Amt für Mittel- und Hochschulen hat sich entschieden, mit einem Standauftritt auf die Bildungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. «Take-off für deine Zukunft» war das Motto des neu konzipierten Auftritts von Koch Kommunikation.

Der Messestand war auf die Zielgruppe der Jugendlichen ausgerichtet. Nicht die einzelnen Schulen standen im Vordergrund, sondern die Ausbildungsgänge, die zu Berufen führen. Traversen aus Stahl boten den Rahmen für die grossen Banner mit Schülerinnen und Schülern und ihren Berufswünschen. Der Stand wurde ergänzt mit Filmen, die das Campusleben der einzelnen Schulen zeigten. Bewusst wurde auf Broschüren und Infomaterial verzichtet, so die Agentur. Vielmehr habe man die persönliche Beratung in den Vordergrund gestellt. Das Standteam, ausgerüstet mit einem extra programmierten iPad sollte den Weg zum Traumberuf aufzeigen.

Koch Kommunikation war verantwortlich für die Standidee und -konzept, Standdesign sowie diverse Kommunikationsmittel  wie Wettbewerb und Inserate.
 

Jung von Matt/Limmat: Massgeschneiderte Plakate für Götte Optik

«Moschee baba»: Schweizer Werbefachmann Segert freigesprochen

Der Schweizer Werber Alexander Segert ist am Freitag vom Straflandesgericht Graz vom Vorwurf der Verhetzung freigesprochen worden. Die Anklage stand im Zusammenhang mit dem Internet-Spiel «Moschee baba».  

Der Hauptangeklagte, der steirische FPÖ-Chef und Landesrat Gerhard Kurzmann, wurde beim Prozess ebenfalls freigesprochen.  Das Online-Spiel «Moschee baba» hatte im steirischen Landtagswahlkampf 2010 zuerst für Aufregung und danach für ein gerichtliches Nachspiel gesorgt. Bei dem Internet-Spiel ging es darum, Moscheen und Minarette sowie Muezzins weg zu klicken und dafür Punkte zu sammeln. Die steirische FPÖ hatte das Spiel für den Wahlkampf 2010 gemeinsam mit Segert entwickelt.

Den Freispruch begründete der Richter am Straflandesgericht Graz damit, dass es unterschiedliche Deutungen des Spiels gebe und unter  Anwendung der sogenannten Unklarheitsregel für die Angeklagten zu entscheiden sei. Man könne das Spiel in der günstigsten Form so auslegen, dass der durchschnittliche Adressat des Spiels auf ein Thema aufmerksam gemacht worden sei. Der Richter ortete auch deutliche Unterschiede zu einem Shooter-Spiel. Insgesamt sei in seinen Augen die Schwelle der Verhetzung nicht erreicht.

Im Gegensatz zum Staatsanwalt, der das Spiel als hochgefährlich darstellte, waren die Angeklagten und deren Anwälte waren bemüht, das Spiel als harmloses Geschicklichkeitsspiel darzustellen. Der Staatsanwalt hat Berufung angekündigt. Damit ist das Urteil nicht rechtskräftig.

Werbefachmann wegen «Moschee baba» angeklagt
 

Graubünden: Weitere Millionen für den Tourismus

Die Bündner Regierung hat auf den starken Nachfragerückgang bei ausländischen Touristen reagiert und den Kredit für die Kommunikationskampagne «Enavant Grischun II» von zwei auf knapp fünf Millionen Franken erhöht.

Noch 2011 werden 1.7 Millionen Franken mehr fliessen als bisher geplant. Dies teilte die Exekutive gemäss SDA am Freitag mit. Weitere 1.1 Millionen seine für 2012 vorgesehen. Der Betrag für das laufende Jahr ist bereits von der Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates bewilligt, über die zweite Tranche wird Anfang 2012 befunden.

Die Kampagne «Enavant Grischun» wird von der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien durchgeführt. Mit den zusätzlichen Millionen sollen die bereits geplanten Massnahmen intensiviert werden. Dabei sei das Ziel, die Bekanntheit der Marke Graubünden zu stärken und die Sympathie für die Marke zu steigern. Damit soll die Nachfrage nach Angeboten und Produkten aus Graubünden erhöht werden.
 

Allaccess: Eishockeyspektakel ganz in orange

Im Rahmen der 2011 «Compuware NHL Premiere Challenge» traf der EV Zug auf die Stars der New York Rangers NHL. Anlässlich des Spektakels spielte der EV Zug in ungewohnt orangen Jerseys, die Farben des Hauptsponsors dieses Anlasses, der Firma Actavis.

Allacces verwandelte mit Hilfe von 10 Promoter die Bossard Arena in einen orangen Hexenkessel. In orangem Look erstrahlte dann auch die Bossard Arena. Die Agentur war dafür besorgt, dass sämtliche 7‘015 Matchbesucher mit Fanclapper & Vitalkomplexbeuteln ausgestattet wurden.

Verantwortlich bei Allaccess: Samuel Röllin (Projektleiter). Verantwortlich bei Actavis: Renate Raffl (Corporate Branding and Internal Communications).
 

Neuer Geschäftsführer der Good News Productions

Gérard Jenni wird neuer Geschäftsführer der Good News Productions. Er wird seine neue Stelle innerhalb der nächsten sechs Monate antreten.  

Jenni übernimmt die Nachfolge von Thomas Kastl. Kastl hat sich auf eigenen Wunsch entschieden, das Unternehmen zu verlassen und sich einer neuen Herausforderung zu stellen, wie es in einer Ringier-Mitteilung heisst. Er hatte die Leitung des Konzert- und Eventveranstalters am 1. März 2010 übernommen. Interimistisch wird Good News in der Zwischenzeit bis zum Stellenantritt von Gérard Jenni von Giuseppe D'Angeli, derzeit Finanzchef bei Good News Productions, geführt.

Gérard Jenni war bislang Geschäftsführer der Andermatt Alpine Destination Company. verfüge über weitreichende Erfahrungen in der Führung und Leitung grösserer Projekte und Unternehmen, so Ringier weiter. Jenni war bis Ende 2007 Direktor der Zürcher Hallenstadion und massgeblich an Planung, Konzeption und Neubau des Hallenstadions beteiligt.

André Béchir, der Good News 1972 übernommen und 2000 weiterverkauft hatte, und heute als Senior Advisor und Bindeglied zu Künstler und Agenten im Unternehmen arbeitet, bleibt in unveränderter Position bei Good News. Er verantwortet den Einkauf der Show-Acts und die Organisation des Moon and Stars Open Airs.

Die Good News Productions ist seit 2000 zu 52 Prozent im Besitz der Deutschen Entertainment DEAG und gehört zu 48 Prozent dem Medienhaus Ringier. Sie führt rund 100 Anlässe mit insgesamt rund 800'000 Besuchern durch pro Jahr, beschäftigt heute 27 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von rund 50 Millionen Franken.

 

Profeta Kommunikation fährt neu für Taxi4U

Profeta Kommunikation hat für Taxi4U in Zusammearbeit mit der Firma Enyx ein App entwickelt. Damit kann man direkt ab seinem iPhone ein Taxi bestellen.

Der Fahrgast hat damit klare Informationen auf seinem Bildschirm wann das Taxi nun eintreffen wird. Auf dem Telefondisplay (google maps) ist dies in «real-time» ersichtlich. Bereits konnten auch schon Partnerschaften mit diversen Hotels, Bars und Kliniken geschlossen werden.

Zurzeit ist die Applikation nur im Grossraum Zürich im Einsatz. Schon bald soll der Service auch auf andere Schweizer Städte expandiert werden, wie die Agentur schriebt. Die App wurde zusammen mit der eigenen Website Taxi4u.ch lanciert und kommunikativ durch verschiedene Massnahmen im Bereich «below the line» flankiert. Hierzu wurden in einer ersten «Testphase» die Social Media Kanäle (Facebook, Twitter, LinkedIn), Newsletters und Flyers durch Kolporteure eingesetzt. Schon einige Tage nach dem Start sind 300 Apps heruntergeladen worden.

Für die nächsten Wochen ist eine Lancierungs-Kampagne vorgesehen wo Werbemittel wie Zeitungsinserate, Ambient Media und Freecards durch Kolporteure in der Stadt eingesetzt werden.

Verantwortlich bei Profeta Kommunikation: Eugen Profeta (Konzept, Beratung). Verantwortlich bei Taxi4U: Sysret Kastrati (Texte). App-Programmierung: Enyx.ch. Website/Animationen: Blerim Bunjaku.
 

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