Es gibt wieder Geld zurück – aber nicht für alle

Die Mobiliar ist genossenschaftlich verankert und beteiligt ihre Kunden am Geschäftserfolg. Daraus resultieren erstens Rückzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe und zweitens eine breit angelegte Kommunikationskampagne von Wirz.

Seit mittlerweile sieben Jahren steht dabei das weisse Geschenkpaket mit der roten Schlaufe symbolisch für den ausgeschütteten Betrag.

Dieses Jahr wird die Botschaft allerdings mit einem überraschenden Twist vermittelt. Wie schon in vergangen Jahren zeigt ein Film die freudigen Momente, in denen Kunden der Mobiliar ihr Paket entdecken. Unerwartet ist jedoch, dass nochmals eine Sequenz folgt, die unterstreicht, dass das eben bei den meisten Versicherungen nicht die Norm ist.

https://www.youtube.com/watch?v=zhsyB3KJAXY

Diese Mechanik wird auch in der Print- und Plakatkampagne mit nacheinander geschalteten bzw. nebeneinander platzierten Motiven umgesetzt.

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«Schön, dass es uns zusammen mit Wirz gelungen ist, der alljährlich gleichen Message auch dieses Jahr wieder eine neue Facette zu geben», so Sarah Pittet, Projektleiterin Marketingkommunikation bei Mobiliar. «Und dass wir nach den Schadenskizzen eine weitere Kampagne haben, die beispielhaft zeigt, dass sich langjährige Konsequenz in der Kommunikation auszahlt.»

Ergänzend zum klassischen Auftritt runden Online-Massnahmen inklusive einer informativen und kurzweiligen Website die Kampagne ab.

Verantwortlich bei Die Mobiliar: Christoph Ott (Leiter Marke & Marketingkommunikation), Sarah Pittet (Projektleiterin Marketingkommunikation), Tamara Kitsao (Marketingkommunikation), Lina Moro (E-Business). Verantwortlich bei Wirz: Fernando Perez (ECD), Thomas Kurzmeyer (CD), Luca Schneider (AD), Sarah Ming (Text), Nadia Gantenbein (Grafik), Yves Rückert, Pascal Fussen, Manuela Bührer (Beratung), Nicole Suter (Art Buying), Désirée Guzzo (Medienrealisation), Mario Müller (Produktion). Mediaagentur: Mediaschneider, Nadine Müller und Sonja Morgan.
 

NZZ am Sonntag: Alain Zucker wird Blattmacher

Alain Zucker, Redaktionsleiter des Tages-Anzeigers, wird neu als Blattmacher Mitglied der Chefredaktion der NZZ am Sonntag. Michael Furger, seit 2008 Redaktor im Ressort Hintergrund, übernimmt neu dessen Leitung.

Der erfahrene Journalist und Blattmacher Alain Zucker stösst neu zur Redaktion der NZZ am Sonntag. Er wird ab 1. September 2016 Blattmacher und damit Mitglied der Chefredaktion sowie Autor im Bund Hintergrund. Seit 2013 ist Alain Zucker als Nachfolger von Arthur Rutishauser Redaktionsleiter beim Tages-Anzeiger. Von 2011 bis 2013 amtete er als Nachrichtenchef des Tages-Anzeigers. Davor war er als Leiter des Wirtschaftsressorts der Weltwoche, als Korrespondent für verschiedene Schweizer und deutsche Medien in den USA und als Ressortleiter Hintergrund und Meinung für den Tages-Anzeiger tätig. Er studierte Geschichte und Volkswirtschaft in Zürich und St. Louis.

Alain-Zucker

Larissa Bieler, Leiterin Produktentwicklung Print bei der NZZ am Sonntag, wird neu ebenfalls ein Teilpensum als Blattmacherin übernehmen. Chanchal Biswas gibt seine Blattmacher-Rolle auf eigenen Wunsch ab. Er bleibt weiterhin stellvertretender Chefredaktion der NZZ am Sonntag und wird zudem Redaktionsleiter digital der NZZ am Sonntag.

Michael-Furger

Der bisherige Redaktor im Ressort Hintergrund Michael Furger übernimmt ab 15. Juni die Leitung des Ressorts. Er wird damit Nachfolger von Francesco Benini. Michael Furger ist seit 2008 Hintergrund-Redaktor der Zeitung und daneben Lehrbeauftragter für politische Kommunikation am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich. Davor war er von 2004 bis 2008 Redaktor im Ressort Zürich und Region der Neuen Zürcher Zeitung und von 2000 bis 2004 Inland-Redaktor bei der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA). Michael Furger studierte an den Universitäten Zürich und Salzburg Geschichte, Germanistik und Europäische Volksliteratur.

Virtual Reality – eine neue Welt des Marketings

Im Verkehrshaus in Luzern können Besucher mit einer 3D-Virtual Reality Anwendung den Bau der beiden Gotthard Eisenbahntunnel und das Tessin hautnah erleben. Eine andere Welt, deren Möglichkeiten auch dem Marketing eine neue Richtung verpassen könnte.

Am 23. März feierte die Agentur Responsive mit Ticino Turismo und den geladenen Gästen in Anwesenheit von Bundesrätin Doris Leuthard und der Moderatorin Christa Rigozzi im meistbesuchten Museum der Schweiz eine bahnbrechende Premiere. An der neuen Sonderausstellung «NEAT – Tor zum Süden» dürfen die Besucher auf einer der drei VR-Stationen Platz nehmen und eine eindrückliche Reise durch Raum und Zeit in einer besonders detailgetreuen 360° Welt erleben.

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Die auf online, mobile und VR Anwendungen spezialisierte Agentur Responsive hat für den Kunden und Gast im Verkehrshaus Ticino Turismo den gesamten VR-Auftritt vor Ort konzipiert und die Anwendung in-House – 100% Swiss Made – konzipiert und realisiert. Die Stationen wurden mit ausrangierten Original SBB-Salonwagen-Sitzen stilgerecht durch Objektbauer Cyrus Schwabe ebenfalls komplett in der Schweiz gebaut. Die extrem leistungsstarken PCs von Brentford sind in die Sockel der Stühle sowie in die Koffer eingebaut, so dass sie, wie der Sensor fürs Head-Tracking und sämtliche Kabel, unsichtbar sind. Damit die Besucher einen Eindruck haben, was sie nach dem Anziehen der Oculus Brille zu erwarten haben, hat Responsive zusätzlich einen animierten Film für den Info-Bildschirm realisiert.

Die Anwendung nimmt Bezug auf die Kampagne «Entdecke die andere Seite» von Ticino Turismo zur Eröffnung des Gotthard Basistunnels im 2016. Nachdem den Besuchern mittels eindrücklichen 3D Animationen mit 360° Ansicht den Bau der beiden Gotthard Eisenbahntunnel gezeigt wird, tauchen sie – während der Tunnelausfahrt typischerweise von der Sonne geblendet – in die wunderbaren Landschaften und bekannten Highlights des Tessins ein. Nach der Ankunft in Bellinzona geniesst man zum Beispiel eine private Vorführung am Festival del film Locarno – die komplette Piazza Grande wurde dazu in 3D nachgebaut. Kurz später befindet man sich nach einem Picknick auf dem Monte San Giorgio in einem Heissluftballon neben dem San Salvatore hoch über dem Lago di Lugano mit entsprechend spektakulärer Aussicht, darauf in einem typischen Tessiner Grotto und zum Schluss nach rund fünfeinhalb Minuten und weiteren Highlights beim wortwörtlichen Schlussbouquet auf einem Boot in der Bucht von Lugano. Die passenden Audioeffekte und Animationen untermalen das intensive Erlebnis.

Auf Rr.ticino.ch befindet sich die komplette Anwendung zum Runterladen. Mit einer VR-Brille und der entsprechenden Hardware kann man das Tessin auch von zu Hause aus geniessen. Eine wegen Hardwarebeschränkungen reduzierte Version – ohne 3D-Animationen – für mobile VR-Brillen, wie zum Beispiel der im Museumshop erhältlichen Google Cardboard, funktioniert zudem direkt im Browser und das ohne zusätzliche Downloads. Auch dies gilt als technischer Meilenstein. Zu guter Letzt, ist eine Desktop Version für alle, die noch keine VR-Brille besitzen, vorhanden.

Geschickt eingesetzt eignet sich die VR zu verschiedenen Zwecken. Patrik Marty, Managing Partner bei Responsive erklärt die fast unbegrenzten Möglichkeiten für ein neues Markenerlebnis: « Wir können die Endkonsumenten beispielsweise auf eine virtuelle Firmen- und Produktionsführung entführen, Anwendungen spielerisch lernen lassen oder ihnen ein echtes Preview mit detailgetreuen Ansichten hautnah vorführen. Wie für Ticino Turismo, drehen wir auch gerne am Rad der Zeit, sprengen Grenzen und machen Geschichte im Jetzt erlebbar.»

Verantwortlich bei Ticino Turismo: Elia Frapolli (Tourismusdirektor), Manuela Nicoletti (Country Manager Switzerland), Luca Preto (Online Manager). Verantwortlich bei Responsive: Tuan Nguyen und Patrik Marty (beide Managing Partner).

Die Ausstellung und die Virtual Reality Anwendung kann man noch bis am 23. Oktober im Verkehrshaus in Luzern und jederzeit bei Responsive erleben.

Lesen Sie mehr zu Virtual Reality (inkl. Interview mit Patrik Marty und Tuan Nguyen) in der Printausgabe der Werbewoche, Publikation am 15. April 2016.

Sicher emotional: Kampagne für Basler Versicherung

Im vergangenen Jahr hat Erdmannpeisker den Pitch um den Etat für die Basler Versicherung gewonnen. Jetzt startet die neue Kampagne für den Bereich Lebensversicherung in TV und auf vielen Online-Kanälen.

Kreativ ist nicht nur die Kampagne, sondern vor allem auch das Produkt. Die Sicherheitsbausteine der Basler sind innovative Versicherungs-Produkte, die es zum Teil so noch nie gab.  Das ist kein Zufall, denn die Basler Versicherung ist in der Schweiz auf die Strasse gegangen und hat unter dem Motto «Was wäre wenn…» Menschen gefragt: «Was wäre ihre grösste Alltagssorge, wenn ihr Partner plötzlich stirbt.» Daraus entstanden sind Sicherheitsbausteine wie der Basler «Life Coach», der Familien im Trauerfall unbürokratisch und persönlich weiter hilft. 

Wer sieht im Todesfall die Finanzunterlagen durch? Wer kümmert sich um das Administrative, wenn gleichzeitig die Kinder betreut werden müssen? Wie wird die Beerdigung organisiert? Bei all diesen Fragen steht der Life Coach den Hinterbliebenen zur Seite. Mit seinem professionellen Netzwerk an Partnern managt er die Übergangsphase, bis der Alltag wieder geregelt ist. 

Der emotionale TV-Spot von Erdmannpeisker läuft bis Anfang Mai auf allen Schweizer Kanälen. Wir sehen den Basler Life Coach, hören aber dazu die Stimme einer betroffenen Mutter und Ehefrau, die sich in einem Brief bedankt. Aus dem Spannungsfeld von Text und Bild entwickelt der Spot seine besondere Emotionalität. Creative Director Gabriel Peisker: «Weil es so schwierig ist über den Tod zu reden, haben wir die Leistung in den Vordergrund gestellt.»

Die begleitenden Online-Maßnahmen wie Banner, Facebook- und Video-Ads, Advertorials und die informative Microsite wurde von der ebenfalls aus Biel stammenden Online-Partneragentur campfire realisiert. Erdmannpeisker und campfire arbeiten seit 2014 für unterschiedliche Kunden erfolgreich zusammen.

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Verantwortlich bei Baloise: Marc Hallauer (Leiter Marketing Schweiz), Yves Thiriet (Werbeleiter, Marketing Schweiz), Stefano Bucher (Projektleiter Marketing Schweiz), Michael Besel (Leiter Digital Marketing), Flavia Buser (Digital Marketing). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Sybille Erdmann (Beratung), Patrick Fawer/Christina Weisser (AD), Urs Zwyssig/Oliver Krippahl (Text), Jenny Zioerjen/Christina Weisser (Mediengestaltung). Verantwortlich bei campfire: Anne-Sophie Fraser (Kreation Online), Damian Kunz (Konzeption und Beratung Online), Dirk Unger (CD und Kreation Online), Nadia Meier (Text Online), Noémie Viatte (Entwicklung Online-Werbemittel), Pius Caduff (Technische Beratung Online), Rise&Shine Films (Life Coach Interview-Videos. Technische Umsetzung Microsite: Aperto. Markenfilm Schweiz: Uli Scheper (Produktion), Jovan Todorovic (Regie), Damjan Radovanovic (Kamera). Mediaschneider: Laurence Sass, Simon Racine. Fotografie: Neumann und Rodtmann, Berlin.
 
 

Spielzeug Welten Museum zeigt historische Reklame

Als Werbung noch für die Ewigkeit konzipiert wurde, schmückten Reklameschilder aus Blech und Email die Wände. Heute sind das wertvolle Sammlerstücke. Das Spielzeug Welten Museum in Basel zeigt ab Samstag über 150 Reklameschilder von 1890 bis 1970.

Bis zu ihrem funktionellen Niedergang in den 1950er Jahren waren die bunten Emailschilder ab etwa 1890 farbige Merkmale in den düsteren Industriestädten, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Allein in Deutschland gab es über 300 Emaillierwerke, welche die mit geschmolzenem Glaspulver überzogenen Blechschilder herstellten.

Gegenüber anderen Werbemitteln punkteten die Emailschilder vor allem mit ihrer hohen Witterungsbeständigkeit und trugen so auch dazu bei, bei den Konsumenten ein Markenbewusstsein zu entwickeln. Unternehmen wie Coca-Cola, Nestlé oder Maggi strebten dies ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an.

Die Gestaltung der Reklameschilder übertrugen Werbeagenturen meist namhaften Malern und Grafikern. Der Basler Niklaus Stoecklin entwarf 1926 etwa ein Schild für die Gaba/Wybert-Pastillen. Grafiker Herbert Leupin schuf in den 1940er Jahren das Pepita-Schild mit dem Papagei. Eine Ikone der Reklamewerbung ist gemäss Mitteilung auch die Weisse Dame von Persil, die ebenfalls in der Sonderausstellung des Spielzeug Welten Museums zu sehen ist. Das Schild wurde vom deutschen Künstler Kurt Heiligenstaedt gestaltet. Ein Schweizer Klassiker ist zudem die Werbung für Union-Briketts.

Blechpest vom Papierplakat verdrängt

In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts nahmen die Werbeschilder so stark zu, dass oft von einer «Blechpest» gesprochen wurde, wie es weiter heisst. Versuche von Behörden und Interessengruppen, durch Verbote Einschränkungen zu erreichen, stiessen auf den Widerstand der Verbände der reklametreibenden Unternehmen.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Emailschilder nach und nach aus dem Strassenbild verdrängt. Der Konsummarkt wurde schnelllebiger und die langlebigen Werbeträger wurden durch günstigere Papierplakate abgelöst. Heute sind Emailschilder begehrte Sammelobjekte. Auktionshäuser bieten absolute Spitzenschilder wie Kunstgegenstände an. Sie erzielen bisweilen fünfstellige Ergebnisse.

Die im Basler Spielzeug Welten Museum ausgestellten über 150 Schilder stammen aus der Sammlung von Michael Müller, der in der Region Basel wohnt. Müller begann im Alter von 23 Jahren mit dem Aufbau seiner Sammlung, die inzwischen Hunderte Schilder zählt. Die Sonderausstellung dauert bis zum 9. Oktober 2016.

 

Schon wieder Trojaner auf 20 Minuten

Die Website von 20 Minuten kommt nicht zur Ruhe. Am Montag ist über das Online-Portal der Gratiszeitung wieder eine schädliche Software verteilt worden. Diesmal war es nicht ein Hacker-Angriff wie letzte Woche sondern ein verseuchtes Netzwerk eines Werbeanbieters.

erneut Ziel einer Maleware-Attacke geworden, hiess es am Montagmittag auf der Website von 20 Minuten. Schuld sei ein verseuchtes Netzwerk eines externen Werbeanbieters, dessen Anzeigen auf 20minuten.ch eingebunden waren. Alle Anzeigen dieses Anbieters wurden daraufhin umgehend deaktiviert, wie 20 Minuten schreibt.

Bei der besagten schädlichen Software handelt es sich um einen Trojaner namens Bedep. Nach ersten Erkenntnissen seien wiederum nur Windows-Systeme in Gefahr, heisst es weiter. Befinde sich Bedep einmal auf dem System, versuche das Tool weitere Hintertüren für Angreifer zu öffnen.

Hacker-Angriff mit E-Banking-Trojaner

Bereits am Donnerstag war über die Website von 20 Minuten schädliche Software verbreitet worden. Es handelte sich dabei gemäss Melde- und Analysestelle Informationssicherung Melani des Bundes um einen E-Banking-Trojaner namens Gozi. Dieser versucht auf die Bankkonten der Nutzer zuzugreifen.

Darauf aufmerksam geworden war die Bundesverwaltung. Sie hatte verschiedene versuchte Infektionen festgestellt. Ihre Abwehrsysteme konnten die wiederholten Angriffe jedoch abwehren. Zur Sicherheit wurde die Seite von 20 Minuten für die Mitarbeitenden aber vorübergehend gesperrt. Andere Unternehmen waren dem Beispiel gefolgt.

Tamedia hatte nach dem Angriff auf 20minuten.ch betont, dass lediglich Nutzerinnen und Nutzer, die mit ihrem Desktop-Computer auf die Website zugreifen, betroffen seien. Von den mobilen 20-Minuten-Apps sei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr ausgegangen. Dies ist auch beim jüngsten Malware-Angriff der Fall, wie es auf 20minuten.ch heisst. (SDA)
 

Neues Führungsteam für Adisfaction

Martin Caduff (33) und Sonam Wieland (28) steigen ins Führungsteam der Digital-Marketing-Agentur Adisfaction auf. Als Partner und Verwaltungsräte sind sie am Unternehmen beteiligt und bestimmen die künftige Geschäftspolitik mit.

Agenturgründer und Verwaltungsratspräsident Stefan Swertz stellt mit dieser Entscheidung die Weichen für weiteres Wachstum, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

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Martin Caduff, Stefan Swertz, Sonam Wieland (v.l.)

Martin Caduff baute vor seinem Einstieg bei Adisfaction sieben Jahre lang das Online-Marketing-Team einer Zürcher Webagentur auf. Parallel dazu lehrte er Webprojekt-Management an der SAWI Academy for Marketing and Communication. Bei der IAB Switzerland ist er stellvertretender Leiter der Fachgruppe Search und lehrt an der IAB Academy Suchmaschinenmarketing. Zu diesem Thema referiert er regelmässig bei Branchenveranstaltungen wie der Swiss Online Marketing und der Suisse Emex. In der Adisfaction-Geschäftsleitung leitet er die Bereiche Suchmaschinenmarketing und Analytics.

Sonam Wieland hat an der Fachhochschule Nordwestschweiz Betriebsökonomie mit Schwerpunkt Marketing studiert. Nach seinem Eintritt bei Adisfaction betreute er als Consultant Online Marketing Key-Accounts aus der Finanzbranche. Dabei setzte er digitale Medienkooperationen und Werbekampagnen um und entwickelte innovative Ansätze in der Kampagnenkonzeption. Als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortet er die Weiterentwicklung des Bereichs Mediaberatung und Kampagnen.

Martin Caduff und Sonam Wieland haben das Wachstum der Adisfaction massgeblich vorangetrieben, heisst es weiter in der Mitteilung. Gemeinsam mit dem Team hätten sie renommierte Neukunden akquiriert, darunter die Basler Kantonalbank, die UBS und die ZHAW School of Management and Law. Auch das Geschäft mit Bestandskunden wie Aldi und Weight Watchers habe zugelegt. In den letzten zwei Jahren stiegen die Zahl der Kunden, die Zahl der Mitarbeiter sowie der Umsatz stark an.
 

Rückkehr zu IN-Media

Roberto Blank kehrt als Sales Manager zu seiner ehemaligen Arbeitgeberin IN-Media zurück. Zuletzt arbeitete er bei Factum in Zürich.

Seit anfangs April betreut Roberto Blank den gesamtschweizerischen Verkauf des IN-Folders, dem Trägermedium für unadressierte Direktwerbung. Die zur Direct Mail Company Basel gehörende IN-Media produziert und verteilt zwei Mal pro Woche den IN-Folder in einer Auflage von rund 1,4 Millionen Exemplaren in die schweizerischen Haushaltungen.

Als ausgewiesener Printmedien-Spezialist startete Roberto Blank seine Karriere bei der OFA Aarau. Danach war er unter anderem in leitenden Positionen bei der Somedia, bei Ringier, bei der Aargauer Zeitung und zuletzt bei Factum in Zürich. Nun kehrt er zur IN-Media zurück und setzt damit seine fünfeinhalb jährige Tätigkeit beim Verlag fort.

Roberto Blank hat an der FH Solothurn eine betriebswirtschaftliche Ausbildung absolviert und besitzt einen Abschluss als Marketingplaner.

Der IN-Folder bietet den Lesern regelmässige Informationen zu Konsum, Freizeit, Gesundheit und vieles mehr direkt nach Hause. Blank übernimmt die  Aufgabe, den Folder bei nationalen Werbekunden zu vermarkten.
 

Rotes Kreuz feiert Jubiläum auf dem Bundesplatz

Das Schweizerische Rote Kreuz feiert im 2016 das 150-jährige Jubiläum. Als Start in das Jubiläumsjahr fand am 2. April 2016 der Eröffnungsevent mit rund 3500 Personen auf dem Bundesplatz in Bern statt. Organisiert wurde er von Relounge.

 Jubiläumsjahr solle ein Jahr der Mitmenschlichkeit sein, sagte SRK-Präsidentin Annemarie Huber-Hotz, denn ohne Menschlichkeit gebe es kein Leben, das diesen Namen verdiene.

Das SRK nutzt sein Jubiläumsjahr, um zusammen mit den Rotkreuz-Kantonalverbänden, -Rettungsorganisationen und -Institutionen den Kontakt mit Öffentlichkeit, Partner und Behörden zu pflegen und zu zeigen, welche Leistungen es im Dienst der Menschlichkeit im In- und Ausland erbringt.

Das Eröffnungsfest bot den Freiwilligen und Mitarbeitenden des SRK, aber auch der Bevölkerung auf dem Bundesplatz ein Unterhaltungsprogramm, zu dessen Höhepunkten musikalische Auftritte der beiden Charity-Botschafter Nubya und Greis gehörten.

Relounge zeichnet für die gesamte Live Communication für den Eröffnungsevent auf dem Bundesplatz im April und dem Festakt im Juni 2016 verantwortlich.

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Verantwortlich bei SRK Schweizerisches Rotes Kreuz: Markus Obertüfer (Projektleiter 150 Jahre SRK). Verantwortliche Agentur: Relounge; Fotografie: André Albrecht.

Boot statt Büro: Rocket sticht in See

Die Luzerner Agentur Rocket wagt ein ungewöhnliches Experiment: Das neunköpfige Team tauscht diesen Sommer ihre Büros in der Luzerner Neustadt mit einem Boot auf dem Vierwaldstättersee.

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Vom 4. bis 15. Juli 2016 werden die Luzerner Kreativen jeweils von Montag bis Freitag auf einem 17 Meter langen und dreistöckigen Motorboot arbeiten. Während auf dem Mitteldeck kreiert, illustriert und programmiert wird, werden Kunden – je nach Witterung – auf dem luftigen Oberdeck oder dem loungigen Achterdeck empfangen. Ein professioneller Kapitän sorgt dafür, dass ungestört gearbeitet werden kann. Einen fixen Fahrplan gibt es nicht. Die Route richtet sich nach Kundenterminen oder den Wünschen des Teams.

Rocket_Boat_Team

Zu guter Letzt: Malen mit Daten

Die niederländische Grossbank ING lässt mit modernsten Technologien den totgeglaubten Künstler Rembrandt wiederauferstehen und ein neues Werk schaffen.

Zusammen mit Microsoft, der Agentur JWT und der Untestützung von Kunsthistorikern hat die Grossbank ein neues, noch nie gesehenes Rembrandt-Gemälde für das Rijksmuseum gemalt. Dank der Hilfe von Big Data, einer Software zur Gesichtserkennung und einem 3D-Drucker soll es aussehen, wie wenn Rembrandt es selbst gemalt hätte. (sis)

 

SVP straft Medien mit Inserateverzicht ab

Weil Christoph Blocher bei der Durchsetzungsinitiative (DSI) die Rolle der Medien nicht gefiel, werden für die kommende Initiative keine SVP-Inserate mehr geschaltet.

Es dürfte aus Werbesicht ein magerer Abstimmungskampf um die Revision des Asylgesetzes werden: Den Befürwortern fehlt für bezahlte Inserate das Geld, wie CVP-Kampagnenleiterin Laura Curau laut Tages-Anzeiger am Dienstag ankündigte. Und aus finanzieller Sicht wohl noch einschneidender: Die Gegner – namentlich die SVP – haben die Lust daran verloren, die von ihnen vielgescholtenen Medien durch Inserateschaltungen finanziell zu unterstützen.

Strategiechef Christoph Blocher hat laut Schweiz am Sonntag nach dem verlorenen DSI-Abstimmungskampf eine externe Analyse anfertigen lassen. Fazit: Die Medien waren der zentrale Faktor. Man habe bewusst nicht über die Sache, sondern über die SVP reden wollen, so Blocher. Die Partei sei dargestellt worden, als wolle sie den Rechtstaat, die Menschenrecht, die Demokratie und das Staatswesen abschaffen. Blocher spricht von einer «Verunglimpfungskampagne» die – mit Ausnahme von Basler Zeitung und Weltwoche – von allen Medientiteln geführt worden sei. An vorderster Front hätten dabei die Chefredaktoren gestanden.

Die SVP zieht aus dem Analyse-Studium Konsequenzen. «Sollen wir für den Inserateraum zahlen, wenn die Gegner ihre Argumente gratis publizieren können?», wird Blocher in der Schweiz am Sonntag zitiert. Besonders die privaten Medien sollen mit dieser Massnahme «in die Pflicht» genommen werden. Diese, so Blocher, hätten jetzt zu beweisen, dass sie wirklich die vierte Gewalt im Staat seien. Mit anderen Worten: Die SVP erwartet eine ausgewogenere Berichterstattung.

Laut Politologe Claude Longchamp, der diesen Schritt im Tages-Anzeiger als «bemerkenswert» bezeichnet, passe der Entscheid aber auch zum allgemeinen Trend, dass immer weniger Akteure in der Schweiz bereit seien, viel Geld in Abstimmungskampagnen zu investieren. Das habe zwei Gründe: Erstens setze sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass Abstimmungssiege nicht erkauft werden können. Zweitens werde es immer schwieriger, die Medien durch Inserate zu beeinflussen. Diese hätten eine Grundhaltung und brächten diese im Abstimmungskampf zum Ausdruck, so Longchamp. In der Folge setzten die Parteien das Geld lieber dort ein, wo sie direkt Einfluss nehmen könnten – also über eigene Publikationen, Onlineplattformen oder die sozialen Medien. (hae)

 

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