Ein innovatives Corporate Design passt auch zu einem Industrieunternehmen – das beweist die Zürcher Agentur Bühler&Bühler im Neuauftritt der artimelt.
Redaktion
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8. April 2016
Die zur LAS Holding gehörenden Firmen Nolax, Collano und Emerell bündeln ihre Schmelzklebstoff-Geschäfte in einem neuen, eigenständigen Unternehmen. artimelt ist als neues Hotmelt-Kompetenzzentrum seit dem 1. April operativ tätig.
Im Januar erhielt Bühler&Bühler nach einem Pitch den Zuschlag für die Entwicklung des gesamten Erscheinungsbildes. Die Idee hinter dem Konzept: ein optisch austauschbares Produkt wie Hotmelt kunstvoll inszenieren und der international tätigen Artimelt Schweizer Premium-Qualität mit einem unverwechselbaren Charakter verleihen. Das Keyvisual besteht aus echtem Schmelzklebstoff in seinen verschiedenen Formen und Ausprägungen. Bühler&Bühler entwickelte das visuelle Kernstück gemeinsam mit dem Fotografenpaar Thomas Stöckli und Anne Lutz. Die ersten Umsetzungen unter dem neuen CI/CD inklusive Logo sind Briefschaften, Website sowie Produktetiketten, Gebäudebeschriftungen und Präsentationsmappen.
Markenroadshow 2016: Die vernachlässigten Potenziale vernetzter digitaler Markenführung
Serviceplan Suisse, Plan.Net Suisse, Mediaschneider und GfK luden am Dienstag zur 7. Markenroadshow ins Hotel Widder. Prominente Referenten gingen der Frage nach, was Marken in der digitalen Transformation erfolgreich macht.
Redaktion
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7. April 2016
Vor rund 200 Gästen wurde an der diesjährigen Marken-Roadshow die Bedeutung einer ganzheitlich vernetzten Strategie für die digitale Transformation einer Marke aufgezeigt. Nach einer kurzen Begrüssung seitens Christian Baertschi (Geschäftsführer Serviceplan Gruppe Schweiz) und einer Einleitung durch Manfred Strobl (CEO Mediaschneider) nahmen sich die Referenten Peter Haller (Geschäftsführer Serviceplan Gruppe), Wolfgang Adlwarth (Insights Director Strategisches Marketing GfK Panels), Stefanie Jermann (Key Account Manager GfK Consumer Experiences) Barbara Evans (Geschäftsführerin Facit Media Efficiency) und Dominik Terruhn (Geschäftsführer Plan.Net Media) der Thematik an und präsentierten praktische Konzepte und Tools zur Umsetzung einer ganzheitlichen Vernetzungsstrategie.
Die Referenten der Markenroadshow 2016 (Fotos: ZVG)
Peter Haller beim Referat
90 Prozent mit digitaler Markenführung nicht zufrieden
Laut einer Studie, die 2015 im Auftrag des Markenverbandes durchgeführt wurde, sind 90 Prozent der befragten Unternehmen mit ihrer digitalen Markenführung nicht zufrieden. So geben sie an, über eine mangelnde Vernetzung digitaler und analoger Tools zu verfügen. Peter Haller verortet den Grund hierfür im Innovationstempo der IT-Technologie und den daraus resultierenden Applikationen, die die Markenführungspraxis der meisten Unternehmen überfordert. Wie dem entgegen gewirkt und die brachliegenden Potenziale einer online und offline vernetzten Gesamtstrategie ausgeschöpft werden können, wurde dem fachkundigen Publikum anhand von Erfolgskonzepten zu den fünf Ebenen «Zielgruppe», «Touchpoints und Medien», «Content», «Vertrieb» und «Realtime Daten» dargelegt.
Peter Haller, Geschäftsführer Serviceplan Gruppe
Erfolgskonzepte auf fünf Ebenen
Das Erfolgskonzept zur Ebene «Zielgruppe» unterscheidet drei Zielgruppentypen (Non Users, Standard Users, mobile digitale Users) und setzt eine Ausrichtung auf die wachsende Gruppe der mobilen digitalen User mit Markenerfolg gleich. Auf der Ebene «Touchpoints und Medien» beinhaltet das Erfolgskonzept einerseits, dass das Unternehmen Bedürfnisse und Medienverhalten ihrer Zielpersonen kennt und andererseits, dass analoge und digitale Medien aufeinander abgestimmt und sinnvoll eingesetzt werden. Das Erfolgskonzept zur Ebene «Content» umschreibt die Wichtigkeit der Vernetzung des inhaltlichen Auftritts: Es gilt, ein Werteprofil festzulegen, das für die Zielgruppe relevant ist und von der Marke authentisch gelebt wird. Auf der Ebene «Vertrieb» umfasst das Erfolgskonzept die Entwicklung eines Omnichannel-Konzepts und die Übertragung digitaler Tools auf den PoS. Das Erfolgskonzept der fünften Ebene, «Realtime Daten», zeigt die Bedeutung von Business Intelligence im Umgang mit Big Data auf: Marketing- und Vertriebsdaten sollen in einem automatisierten Prozess zeitnah verarbeitet und so genutzt werden.
Christian Bärtschi, Geschäftsführer Serviceplan Gruppe Schweiz und Manfred Strobl, CEO Mediaschneider (v.l.)
Über die Markenroadshow
Die Markenroadshow (vormals Marketing-Meeting) wird seit sieben Jahren von der Serviceplan Gruppe Schweiz, Mediaschneider und der GfK in Zürich ausgerichtet. Hierbei werden einem Publikum, zu einem Grossteil bestehend aus Marketing-Managern, aktuelle Forschungsresultate präsentiert und/oder darauf aufbauende praktische Konzepte und Tools nähergebracht.
SRG schreibt 2015 Verlust von 90 Millionen Franken
Die SRG hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Verlust von 90 Millionen Franken abgeschlossen. Ins Minus gedrückt haben die SRG fehlende Einnahmen aus der Mehrwertsteuer sowie die Bildung einer Rückstellung für die Pensionskasse, wie die SRG am Donnerstag mitteilte.
Redaktion
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7. April 2016
Der Millionenverlust kommt nicht unerwartet: Die SRG hatte bereits angekündigt, dass sie für 2015 ein beträchtliches Defizit erwartet. Ein Loch in die Kasse gerissen hat das Bundesgerichtsurteil vom April 2015, wonach die Gebührenzahler keine Mehrwertsteuer zahlen müssen. Seither muss die SRG die Mehrwertsteuer aus eigenen Mittel berappen. 2015 verursachte dies Mindereinnahmen von 27 Millionen Franken, wie die SRG schreibt. Wegen der wegfallenden Einnahmen hat die SRG bereits ein Sparprogramm lanciert. Rund 250 Stellen sollen wegfallen. Die Kosten für die damit verbundenen Rückstellungen – rund 31 Millionen Franken – wurden der Jahresrechnung 2015 belastet. Eine weitere Rückstellung von 70 Millionen Franken hat die SRG für die Pensionskasse gebildet. Diese wurde nötig angesichts der schlechten Aussichten am Kapitalmarkt. Es sei wahrscheinlich, dass die Pensionskasse der SRG den technischen Zins senken müsse, heisst es in der Medienmitteilung. Trotz der roten Zahlen für 2015 blickt die SRG optimistisch in die Zukunft: Für 2016 erwartet sie schwarze Zahlen. Die eingeleiteten Sparmassnahmen legten die Grundlage für ein ausgeglichenes Ergebnis in den kommenden Jahren, schreibt die SRG. (SDA)
Post-Relaunch ist «Master of Swiss Web 2016»
Zum 16. Mal wurden in Zürich die «Best of Swiss Web Awards» verliehen. Den Titel als bestes Webprojekt des Jahres geht an Unic und Post CH. Jung von Matt und Hinderling Volkart sichern sich je zwei goldene Bojen.
Redaktion
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7. April 2016
Dem Informatikpionier Urs Hölzle wurde der diesjährige Ehrenpreis verliehen. Der zum zweiten Mal vergebene Unternehmenspreis «Swiss Digital Transformation Award» ging dieses Jahr an zwei Unternehmen: Medela und an die Schweizer Post.
Bis auf den letzten Stuhl besetzt: Best of Swiss Web 2016 (Fotos: Thomas Häusermann/ Werbewoche)
Elf Gold-Bojen, 25 Silber- und 34 Bronze-Auszeichnungen wurden am Donnerstag im mit 790 Gästem restlos ausverkauften Zürcher Kongresshaus vergeben. Von den insgesamt 355 eingereichten Projekten schafften es in den elf Kategorien 80 auf die Shortlist, woraus schliesslich die 110-köpfige Expertenjury 11 Gold-, 25 Silber- sowie 34 Bronze-Gewinner ermittelten. Alle diese Projekte erhielten an der Award-Night die entsprechenden Preise sowie die lobende Anerkennung von Laudatoren und den Jurypräsidenten.
Gute Stimmung, volles Haus und ein hochstehender Wettbewerb mit verdienten Siegern: Claudio Dionisio, CEO Best of Swiss Web, zeigt sich im Gespräch mit dem gewohnt souveränen Moderator Marco Fritsche zufrieden.
«Master of Swiss Web»: Schweizerische Post / Unic und Soultank
Die neue Website der Schweizer Post gewinnt den Titel «Master of Swiss Web 2016» und ist somit die verdiente Gesamtsiegerin der 16. Best of Swiss Web Award Night. Der von Unic und Soultank verantwortete Relaunch der Post-Website überzeugte sowohl viele der insgesamt 110 Fachjury-Mitglieder, wie auch die Leser des Netztickers sowie das Publikum der gestrigen Award-Night. Neben dem Master gewann Post.ch auch Gold in der Kategorie Usability, Silber in den Kategorie Public Affairs, sowie drei Mal Bronze in den Kategorien Technology, Business und Marketing. Der neue Online-Auftritt überzeugte sowohl bezüglich der Relevanz der gut strukturierten Informationsmenge wie auch , was Effizienz und User Experience. betrifft «Ein komplexes Thema beeindruckend gelöst» fasst eine der Fachjurys das Projekt zusammen.
Glitzer für die verdienten Sieger: Auf der Bühne freuen sich Auftraggeber und -nehmer gleichermassen. (Foto oben: ZVG; Mitte und unten: Werbewoche)
Verkündung und Ehrung «Master of Swiss Web 2016»:
Video: Thomas Stuckert/Werbewoche
Die Goldgewinner
In der Kategorie Usability sicherte sich die Post CH die goldene Boje. «Ein komplexes Thema beeindruckend gelöst» meinte die Fachjury. Und weiter: «Bis in die Detailseiten hinunter lässt sich einfach navigieren, und man weiss immer, wo man ist. Die gute Barrierefreiheit rundet den Auftritt optimal ab – eine insgesamt sehr erfreuliche und gut gelungene Lösung».
In der Kategorie Technology gewann «Migros. Suisse Mania» Gold. Das spektakuläre Projekt zeigt die Schweiz in 3D und überzeugte die Fachjury durch eine höchst innovative Client-Anwendung. Das Migros-Projekt konnte auch die Jurorinnen und Juroren in einer zweiten Kategorie – Innovation – überzeugen. «Es wurde alles aus dem Web herausgeholt, was heutzutage möglich ist; ein sensationelles Ergebnis, das eine sehr gute User-Experience ermöglicht», lautet hier das Fazit.
«Grand Tour of Switzerland» von Schweiz Tourismus heisst der Goldgewinner in der Kategorie Creation. Der virtuelle Roadtrip führt den User in Form einer Scrolling Experience quer durch die Schweiz und lässt ihn einmalige Aussichten und Sehenswürdigkeiten interaktiv und multimedial in zwölf Sprachen erkunden.
In der Kategorie Business sicherte sich «Blacksocks.com – 5.0» mit dem Relaunch der Website den ersten Platz. Der Jury-Kommentar: «Blacksocks hat den eigenen Onlineshop nochmals in exemplarischer Weise verbessert; eine der gelungensten Shop-Relaunches der letzten Jahre».
Der E-Shop Live-Test von Postlogistics gelangte in der Kategorie Marketing ganz nach vorne. Der Post gelingt es mit dieser Site, die eigenen Dienstleistungen auf spielerische und lehrreiche Art zu vermitteln und gleichzeitig das Bewusstsein für guten E-Commerce zu steigern. Umgesetzt wurde die Kampagne von Notch Interactive, Design und Idee stammen von Leo Burnett.
Freude des Abends und offiziell längster Jubel der «Best of Swiss Web»-Geschichte: Notch Interactive, Leo Burnett und PostLogistics.
Der Redesign der Universität Bern holt Gold in der Kategorie Public Affairs. Das Redesign dieses Onlineauftritts überzeugte die Jury vor allem durch die userfreundliche Darstellung der riesigen Fülle an Inhalten.
In der Kategorie Digital Performance Campaigns machte UBS Campusbreak das Rennen. Mit dieser Kampagne gelang der UBS ein viraler Hit bei der schwierig zu erreichenden Zielgruppe der Studierenden an Schweizer Unis.
«Graubünden Ferien – The Great Escape»: Der Gold-Gewinner in der Kategorie Branding Campaigns. Ein Bergler, der über ein Live-Plakat direkt zu Passanten am Zürcher HB spricht und sie zu einem Spontanausflug in die Berge einlädt, war für die Jury eine äusserst sympathische Aktion. Auch bei der Jury in der Kategorie Video kam das Projekt gut an: «Die Aktion von Graubünden Tourismus schafft es auf frische und technisch vorbildliche Weise, einem grossen Publikum aufzuzeigen, dass die kleinen Perlen in den Bündner Bergen nicht nur charmant und wunderschön, sondern auch sehr einfach zu erreichen sind».
Laudatorin Nadine Borter (Contexta) begründet die Entscheidung der Jury.
Gold in der Kategorie Mobile schliesslich geht an Werdeschiri.ch. Diese Online-Rekrutierungskampagne des Aargauischen Fussballverbandes lässt User aus ungewohnter Sicht erleben, was es heisst, auf dem Spielfeld sofort die richtige Entscheidung treffen zu müssen. Auf spielerische und informative Weise und mobil-technisch hervorragend ungesetzt wird das Interesse am Schiedsrichter-Sein geweckt. Die Kampagne wurde zuerst vorgestellt in der Werbewoche.
Alle Silber- und Bronzegewinner am Ende dieses Artikels. AG=Auftraggeber; AN=Auftragnehmer; Links und weitere Informationen zu allen Projekten auf Bosw.ch
Ehrenpreis 2016 für Urs Hölzle
Das Ehrenpreis-Komitee von «Best of Swiss Web» vergibt den diesjährigen Ehrenpreis an Dr. Urs Hölzle, der mit seiner Leidenschaft für Informatik Menschen in der ganzen Welt begeistert und in verschiedenen Unternehmen informationstechnische Pionierleistungen erbracht hat (Werbewoche.ch berichtete). Als erster Vice-President und Chief Engineer von Google leitete er die Weiterentwicklung von Googles ursprünglicher technischer Infrastruktur. Urs Hölzle ist einer der bekanntesten und einflussreichsten Informatiker der Welt – und somit verdienter Ehrenpreisträger von «Best of Swiss Web».
Urs Hölzle, die heutige Nummer 8 von Google, wandte sich aus den USA per Livestream ans Publikum – und versprach, den Preis im nächsten Jahr persönlich entegegenzunehmen.
Zwei Mal Swiss Digital Transformation Award
Mit dem «Swiss Digital Transformation Award» wurden – innerhalb der Award-Night von «Best of Swiss Web» – zum zweiten Mal jene Unternehmen ausgezeichnet, die in den vergangenen Monaten besondere Fortschritte in der digitalen Reife gemacht haben. Basis für die Ermittlung der Gewinner waren zum einen die Selbstdeklaration der insgesamt rund 400 teilnehmenden Unternehmen am «Digital Maturity Check», dem von der Uni St. Gallen und einer Expertengruppe entwickelten Reifegradmodell; andererseits die mehrstufige vertiefte Analyse einer Experten-Jury. Neun Unternehmen reichte es letztlich auf die Shortlist, wovon gleich zwei den Siegerpreis erhielten.
Medela baut im Rahmen einer langfristigen, vom VR und der GL getragenen digitalen Transformation, die qualitativen Beziehungen zu den Kundinnen aus. Zudem vereinfacht und standardisiert das Unternehmen seine B2B- und B2C-Vertriebsprozesse auf einer zentralen Plattform. Mit Blick auf die kundenzentrierte und global ausgerichtete konsequente Transformation verleiht die Jury dem mittelständischen Unternehmen Medela den «Swiss Digital Transformation Award».
Diesen Preis erhält auch ein grosser Konzern: die Schweizerische Post. Das Unternehmen hat in den letzten Monaten im Bereich Digitale Transformation signifikante Fortschritte gemacht. Dies sowohl bezüglich neuen und innovativen Lösungen an den verschiedensten Schnittstellen zum Endkunden, wie zum Beispiel dem neuen Bezahlsystem Twint, oder dem neuen Online-Portal oder den autonom fahrenden PostAuto Shuttles; aber auch bezüglich der konzerninternen Digitalisierung, etwa der Ausrüstung von 20'000 «Pöstlern» mit mobilen Android-Geräten. (pd/hae)
Nescafé Dolce Gusto x Webrepublic: Enorme Reichweite zum Produktlaunch
Nestlé Suisse
Webrepublic
Digital Performance Campaigns
Schulthess «viel einfacher»
Schulthess Maschinen
Dotpulse
Digital Branding Campaigns
360° Virtual Reality Music Video
Samsung Electronics Switzerland GmbH
Equipe
Digital Branding Campaigns
Swiss Life – Wall of Wishes
Swiss Life
Jung von Matt
Video
werdeschiri.ch
Aargauischer Fussballverband
Frame Eleven + Partners
Video
Stop domestic violence
Frauenzentrale Zürich
Publicis Communications Schweiz
Video
360° Virtual Reality Music Video
Samsung Electronics Switzerland
Equipe
Mobile
Datatrans Payment Pages
Datatrans
Dreipol
Mobile
E-Periodica
ETH-Bibliothek
Cando Image
AG=Auftraggeber; AN=Auftragnehmer; Links und weitere Informationen zu allen Projekten auf Bosw.ch
Christine Ziegler wird neue Leiterin Marketing des Bereichs Zeitschriften der AZ Medien
Redaktion
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7. April 2016
Nach Besitzerwechsel muss Salt Federn lassen
Nach dem Verkauf an den französischen Telekomunternehmer Xavier Niel für 2,8 Milliarden Franken hat Salt Federn lassen müssen. Umsatz und Betriebsgewinn des drittgrössten Mobilfunkanbieters der Schweiz schrumpften im vergangenen Jahr spürbar.
Redaktion
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7. April 2016
Der Umsatz sank um 2,4 Prozent auf 1,285 Milliarden Franken. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) ging um 4,9 Prozent auf 412,5 Millionen Franken zurück. Salt rechnet beim bereinigten EBITDA Kosten für Restrukturierungen und den Namenswechsel heraus. Nach dem Verkauf hatte sich der Mobilfunkanbieter am 23. April von Orange in Salt umbenannt, was mehrere Dutzend Millionen Franken gekostet hat. Mit diesen Kosten dürfte der unbereinigte EBITDA noch stärker gesunken sein. Diese Zahl gibt Salt nicht bekannt, ebenso wenig wie das Resultat unter dem Strich. Im ersten Halbjahr 2015 klaffte hier bei der Muttergesellschaft Matterhorn Telecom Holdings ein Reinverlust von knapp 90 Millionen Franken nach einem kleinen Verlust von 1,1 Millionen Franken im Jahr 2014.
Exodus im Management
Salt hat ein bewegtes Jahr hinter sich: Nach dem Besitzerwechsel kam es im Sommer zu einem Exodus im Topmanagement. Vier von sieben Spitzenmanagern verliessen das Unternehmen. Darunter waren Technikchef Johan Hall, Kommerzchef Matthias Hilpert, der Kundendienstverantwortliche Tonio Meier und Finanzchef Yann Leca. Im November ging noch die Personalchefin Amelia Raess. Im Dezember warf schliesslich Salt-Chef Johan Andsjö das Handtuch und verliess das Unternehmen per sofort. Seine Nachfolge trat der ehemalige Google-Schweiz-Chef Andreas Schönenberger Mitte März 2016 an.
Harte Kritik
Am alten Management übte die neue Führungscrew harte Kritik: Der Turnaround bei Salt sei durch den harten Wettbewerb und frühere Managementfehler beeinträchtigt worden, teilte der Mobilfunkanbieter am Donnerstag in einem Communiqué mit. So sei der Umsatzrückgang in erster Linie auf den geringeren durchschnittlichen Monatsumsatz pro Kunde und den Verlust von Kunden zurückzuführen. Die Gesamtkundenzahl sank um 6,6 Prozent auf 2,024 Millionen. Dabei wanderten vor allem Prepaidkunden ab. Die Zahl der lukrativeren Abokunden verringerte sich lediglich um 0,4 Prozent. Der Rückgang des bereinigten Betriebsgewinns sei das Resultat von hohen Forderungsausfällen infolge misslungener IT-Umstellung im Jahre 2014. Zudem habe Salt die Bonität von Neukunden unzureichend geprüft. Der Mobilfunker hatte 2014 wegen IT-Schwierigkeiten tausenden Kunden fehlerhafte Rechnungen geschickt. In der Folge musste sich das Unternehmen mit Rabatten oder bei verspäteten Zahlungen der Kunden grosszügig zeigen. Dies schlug auf den Gewinn durch.
Stellenabbau
Um Gegensteuer zu geben, trat Salt auf die Kostenbremse und strich Arbeitsplätze. Die Zahl der Vollzeitstellen ging um 60 auf 833 per Ende Dezember 2015 zurück. Der Stellenabbau ging auch im laufenden Jahr weiter. Zahlen dazu gibt Salt nicht bekannt. «Während im Backoffice- und Supportbereich Mitarbeiter verliessen, vorwiegend im Rahmen eines Freiwilligenprogramms, wurden insbesondere im Bereich Netzwerk neue Positionen geschaffen», teilte Salt am Donnerstag mit: «Der Hauptteil der Restrukturierung von Salt Mobile SA ist weitgehend abgeschlossen.» Salt hatte im vergangenen Jahr Kernfunktionen wie Netzwerk und IT wieder in das Unternehmen integriert. Bisher war die IT an den finnischen Dienstleister Qvantel ausgelagert, der Netzausbau an Nokia Siemens und der Netzbetrieb an Ericsson.
Komplette Umstrukturierung
Die komplette Umstrukturierung von Salt werde zunehmend auch nach aussen sichtbar, hiess es weiter. Der neue Chef Schönenberger und das neue Managementteam würden den Fokus auf profitables Wachstum und effiziente Zusammenarbeit über Geschäftseinheiten hinweg setzen. Silo-Denken solle nicht mehr vorkommen. Zudem sei ein neues Produktportfolio mit fünf Abo-Preisplänen lanciert worden. Diese wirkten sich ab Herbst 2015 positiv auf die Anzahl Neuabschlüsse aus, teilte Salt mit. Überdies habe man die Investitionen im Direkt- und Online- Vertrieb verstärkt, während bei den indirekten Vertriebspartnerschaften nur die profitabelsten weitergeführt würden. Und das Marketing werde neu intern mit einem kleineren Team betrieben. Es gebe keine Auslagerungen mehr. Ein pikantes Detail noch am Rande: Bei der Refinanzierung der Schulden von Salt im April flossen 150 Millionen an den neuen Besitzer Niel. (SDA)
Die besten Schweizer Fotografen in Editorial- und Reportage ausgezeichnet
Niels Ackermann in Reportage und Beat Schweizer in Editorial heissen die Gewinner des «Swiss Photo Award - The Selection». Dies hat die internationale Jury am Donnerstag in der Photobastei verkündet.
Redaktion
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7. April 2016
Die beiden Sieger gewinnen ein Preisgeld von je 5000 Franken. Ihre und die weiteren je sechs besten Kategorienarbeiten sind noch bis 24. April in Zürich ausgestellt.
Nach einem dreistufigem Jurierungsverfahren bei rekordhohen Einsendungen war es für die Juroren klar: Niels Ackermann aus Conches gewinnt in der Kategorie Reportage mit seiner Arbeit White Angel, einer feinfühligen und atmosphärischen Porträtgeschichte einer jungen Frau in Slavutych, jener Stadt, die nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl entstanden ist.
Beat Schweizer gewinnt in der Kategorie Editorial. Seine Arbeit über Transnistrien, jenem kaum bekannten, zwischen der Ukraine und Moldawien gelegenen Land, das auch 25 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung von keinem UNO-Mitglied anerkannt ist, überzeugt durch seine wohlkomponierten, ruhigen Tableaus, die unsere Sehgewohnheiten auf die Probe stellen und viel über dieses Land verraten.
Der Swiss Photo Award in neuem Kleid
Der Swiss Photo Award ist einer der renommiertesten und mit einer Gesamtpreissumme von 30'000 Franken höchstdotierten Fotopreise der Schweiz. Er zeigt Schweizer Fotografie in ihrer ganzen Schaffensbreite in Werbung, Mode, Editorial, Reportage und Kunst. Seit 18 Jahren kürt er jährlich die besten Arbeiten aufgrund ihres hohen handwerklichen und künstlerischen Niveaus. Die Werbewoche ist Medienpartner des Awards in der Kategorie «Advertising».
Dieses Jahr findet der Award erstmals in der Photobastei statt und erfindet sich dabei neu. Die Vergabe der Preise erfolgt in drei Etappen und eingebettet in Professional Weeks. Sie verwandeln die gesamte Photobastei im April in ein Haus der Reportage-, im Juni der Kunst- und im September der Modefotografie.
Aus Weber Harbeke Partners wird Fastr
Weber Harbeke Partners heisst ab sofort Fastr. Der Namenswechsel spiegelt den Ausbau des Leistungsangebotes und den Wandel hin zu einer starken Full-Service-Agentur wider. Die Veränderung im Auftritt fällt mit dem Generationenwechsel innerhalb der Agentur zusammen.
Redaktion
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7. April 2016
Die Zürcher Werbeagentur mit Kunden wie Migros, Subway, PSP Swiss Properties, Jeep oder Alfa Romeo hat in den letzten drei Jahren ihr digitales Angebot intensiv ausgebaut, ohne dabei die starke DNA in ideengetriebenem Markenaufbau zu vernachlässigen. In dieser Zeit sind Max Weber und Thomas Harbeke aus dem Unternehmen ausgeschieden und haben das Zepter endgültig der nächsten Generation übergeben. Die bisherigen Partner und neuen Inhaber Sven Oeschger und Guido Zehnder nahmen dies zum Anlass, der Agentur einen neuen, passenden Auftritt zu verpassen.
Der fehlende Vokal soll den Namen umso einprägsamer machen.
«Wir bieten unseren Kunden als agile und feine Kommunikationsagentur zeitgemässe Lösungen an. Wir sind klein und wendig, zugleich aber sehr erfahren und sicher, sozusagen das Zodiac in der Agenturlandschaft. Den Grad der Spezialisierung erhöhen wir durch Kooperationen mit best-in-class-Zulieferern», sagt Sven Oeschger. Mit dem Wandel zu einer zeitgemässen Full-Service-Kommunikationsagentur ist eine neue Identität die logische Konsequenz. Fastr krönt damit diesen Prozess und bringt die kompetitive Haltung zum Ausdruck, das Rennen gewinnen zu wollen, so Oeschger weiter.
Der Gepard als Design-Element steht für höchste Effizienz.
«Nur die Schnellen werden im heutigen Umfeld überleben. Die Kunst besteht darin, ‹fast› zu sein und gleich- zeitig das Level der Qualität hoch zu halten. Aus diesem Grund haben wir einen Gepard als visuelles Design- Element gewählt: Der schnellste Jäger ist gezwungen, seine Ressourcen äusserst effizient einzusetzen, um sein Ziel zu erreichen. Diese Haltung haben wir verinnerlicht: Zuhören, planen und ab geht’s», so Guido Zehnder.
Guido Zehnder und Sven Oeschger (v.l.)
Republica: Für Westside den SC Bern angefeuert
Zum Auftakt der Playoff-Finalserie hat Goldsponsor Westside den SC Bern angespornt. Entwickelt wurde das Visual mit dazugehöriger Promotion von Republica.
Redaktion
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7. April 2016
Als langjähriger Goldsponsor des SC Bern freut sich das Westside Shopping- und Erlebniscenter besonders über den Playoff-Exploit der Mutzen. Mit einem prägnanten Visual und einer passenden Promotion, realisiert von der Berner Kreativagentur Republica, wünscht das Westside dem SCB viel Erfolg in der Finalserie.
Das Kampagnen-Visual erschien als ganzseitiges Inserat im Bund und der BZ Berner Zeitung. Ergänzt wurde es durch Plakate in der Postfinance-Arena. Ebenfalls im Stadion motivierten Karton-Bärte, Spiegelkleber und Video-Tron-Spots zur Teilnahme an einer Foto-Aktion, mit der die Idee online weitergeführt wurde.
Verantwortlich bei Westside Shopping- und Erlebniscenter: Ludwig Nehls (Centerleiter), Lorenz Feller (Projektleiter Sponsoring Migros Aare) . Verantwortlich bei Republica: Chris Morgan (Creative Direction), Kaspar Kobel (Art Direction), Eric Kohler (Grafik), Andreas Szentkuti (Text), Fabio Zahnd (Beratung), Rob Lewis (Photography), Ann Schäublin (Bart-Make-up), Stefan Hänni (Model), Bala Trachsel (Gesamtverantwortung).
Schwindl Schär animiert Swissgrid
Der Geschäftsbericht 2015 von Swissgrid ist veröffentlicht. Die Basler Werbeagentur Schwindl Schär hat dafür ausgewählte Stakeholderbeziehungen der Schweizer Netzgesellschaft online visualisiert.
Redaktion
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7. April 2016
Dabei sind Welten entstanden, die spielerisch entdeckt werden können und viel Einblick in die Arbeit von Swissgrid gewähren.
Wer ist Swissgrid? Wer hat mit Swissgrid zu tun? Antworten auf diese Fragen bekommt man im Geschäftsbericht 2015. In drei Ausgaben – die erste davon 2014 – wird die Netzgesellschaft der Öffentlichkeit näher gebracht. Schwerpunkt im aktuellen Geschäftsbericht: die Stakeholderbeziehungen von Swissgrid. Sie werden auf der Microsite auf innovative und ansprechende Weise portraitiert. Die Basler Werbeagentur Schwindl Schär hat im Rahmen nach 2014 nun die zweite Ausgabe konzipiert, gestaltet und umgesetzt.
Die SBB als einzige direkte Kundenbeziehung, ETH Zürich als Innovationspartner, der WWF als wichtige Referenz im Nachhaltigkeitsmanagement, Nant de Drance als prominentes Beispiel für Netzausbau und AET als wichtiger Ansprechpartner im Tessin – sie alle sind wichtig für Swissgrid. Deswegen werden sie im Geschäftsbericht 2015 exemplarisch vorgestellt – mit Zitaten zur Zusammenarbeit, Kennzahlen und Texten zur Zusammenarbeit mit Swissgrid.
Die Innovation liegt in der Umsetzung: für jeden Stakeholder wurden als Hintergrundgrafik Filme gedreht, die erst auf den zweiten Blick als solche erkennbar sind. Beim Scrollen wird über den Filmen eine Welt gezeichnet, die den Stakeholder portraitiert. Die Umsetzung verführt zum spielerischen Entdecken, das Bedienen macht Spass – das gilt auch für die anderen Bereiche. Der Jahresrückblick und eine Revue des Jahres in Zahlen warten ebenfalls mit vielen animierten Elementen auf, die den Besuch zum Erlebnis machen.
Verantwortlich bei Swissgrid: Silvia Zuber (Projektleitung). Verantwortlich bei Schwindl Schär: Michael Schär (Projektleitung, Konzeption, Beratung), Philip Schwindl (Konzeption, Gestaltung), Pascal Bender (Arteria, Programmierung), Raphael Gschwind (Berrel Gschwind, Illustration).
Zu guter Letzt: Mein Körper als Band
Wissen Sie, wie Ihr Körper klingen würde, wäre er eine Band? Finden Sie es raus.
Redaktion
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7. April 2016
Die Londoner Agentur WCRS hat für das britische Gesundheitsunternehmen Bupa – ursprünglich eine Krankenversicherung, heute auch in der Kindertagespflege und dem Arbeitsschutz tätig – ein interaktives Musikvideo erschaffen. Auf der Bühne steht der eigene Körper – dargestellt durch die Indie-Rock-Band The Futureheads. Der User gibt ein, wie es um Leber, Lunge, Herz und Knochen steht… und lässt die Band entsprechend performen. Testen Sie es selbst – viel Glück. (hae)
Hundelend: Wenn Sie zu viel trinken, spielt der Bassist auf einem Beagle
Brandpulse: Einheitliches Kundenerlebnis für die Generali Gruppe Schweiz
Brandpulse hat im Auftrag der Generali Gruppe Schweiz das Erscheinungsbild aller 64 Agenturen nach den neuen globalen Corporate Design-Vorgaben gestaltet und umgesetzt.
Redaktion
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7. April 2016
Um die Kundenbereiche der bestehenden Agenturen aufzuwerten und ein einheitliches Kundenerlebnis zu schaffen, hat Brandpulse im Auftrag von Generali das Erscheinungsbild aller 64 Standorte in der Schweiz analysiert. Anhand dieser umfassenden Standortanalyse wurde ein standardisierter Massnahmenkatalog auf Basis des definierten Corporate Designs erarbeitet. Die individuelle Planung und Umsetzungsbegleitung für die teilweise unterschiedlichen Räumlichkeiten beinhaltete neben dem Eingangs- und Wartebereich vor allem den Empfang sowie die Besprechungsräume für Kundengespräche. Bei einigen Agenturen wurden auch die Schaufensterflächen sowie Kennzeichnungselemente neu gestaltet.
Die Generali Gruppe Schweiz ist ein Versicherungsunternehmen mit rund 2'000 Mitarbeitenden mit je einem Hauptsitz in Adliswil und Nyon sowie Versicherungsagenturen in der ganzen Schweiz.