Aargau richtet internationales Standortmarketing neu aus

Der Kanton Aargau kehrt dem internationalen Standortmarketing von der Organisation «Greater Zurich Area» den Rücken zu. Der Grosse Rat setzt neu auf den Schweizer Aussenwirtschaftsförderer OSEC und auf den Verein Basel Area.

Ein Mitmachen bei der Organisation «Greater Zurich Area» steht nicht mehr zur Debatte. Alle Parteien sprachen sich am Dienstag für die vom Regierungsrat vorgeschlagene Neuausrichtung des Standortmarketings aus. Das Parlament bewilligte für die Jahre 2012 bis 2015 mit grosser Mehrheit einen Rahmenkredit von 2.4 Millionen Franken, damit der Kanton das Konzept umsetzen kann, wie die SDA am Dienstag schreibt. Die Plattformen und Aktivitäten der OSEC sollen für den Aargau in den Zielmärkten wie USA, Indien und Japan intensiver genutzt werden.
 
Die OSEC betreibt seit 2009 im Auftrag des Bundes und der Kantone internationale Standortpromotionen. Der Verein Basel Area verfügt als regionale Standortmarketingorganisation über eine klare industrielle Ausrichtung. Mit der Neuausrichtung ziehen das Parlament und der Regierungsrat die Konsequenz aus dem Rückzug aus der Marketing-Organisation «Greater Zurich Area» GZA per Oktober 2010. Der Nutzen der GZA «sei weit unter den Erwartungen» geblieben, hiess es gemäss SDA. Im Zeitraum von fünf Jahren hatten sich vier Unternehmen mit zwölf Arbeitsplätzen durch die Vermittlung der GZA im Aargau angesiedelt. Das bescheidene Kosten-Nutzen-Verhältnis war im Kantonsparlament wiederholt kritisiert worden.

Freicom entwickelt Online-Game «HockeyStar»

Am Dienstag, 6. Dezember 2011, startet das von Freicom entwickelte Online-Game «HockeyStar». Anlässlich des Spiels HC Davos gegen Kloten Flyers in der Vaillant-Arena in Davos wird das Game offiziell vorgestellt.

Repower lancierte das Online-Hockey-Geschicklichkeitsspiel als Sponsor des HC Davos. Beim Spiel geht es darum, energievoll möglichst viele Tore gegen den Spitzentorhüter des HC Davos Leonardo Genoni zu schiessen. Dabei kann man sich von seinen Freunden unterstützen lassen: Über Facebook gespielt, kann die Ersatzbank mit Facebook-Freunden gefüllt werden. So bringt man frisches Blut ins Spiel, damit immer mit maximaler Spielerenergie gegen Leonardo Genoni angetreten werden kann.

«HockeyStar» kann bis Ende der NLA-Hockey-Meisterschaft 2011/2012 gespielt werden. Während dieser Zeit werden monatlich Preise verlost. Als Hauptpreis winkt eine Reise an die Hockey-WM in Helsinki für das Spiel Schweiz gegen Kanada. Und da geteilte Freude bekanntermassen doppelte Freude ist, darf das ganze Gewinner-Team dieses Match besuchen.

Das Online-Game lege grossen Wert auf energievolle User Involvement und ein tolles Spiel-Erlebnis, ob nun allein oder als Team, so die Agentur. So erlebe der Spieler während seines Duells gegen den HCD-Keeper Genoni Stadionatmosphäre vom Feinsten und wird angespornt durch einen möglichen Eintrag in die Highscore- Liste. Die Freicom in St.Gallen zeichnet verantwortlich für die konzeptionelle Entwicklung und Visualisierung des flash-basierten Online-Games «HockeyStar».

Facebook-Seite

Microsite

Personelle Veränderungen im Presserat und seinem Stiftungsrat

Der Stiftungsrat der Stiftung «Schweizer Presserat» hat im November eine Reihe von personellen Entscheiden getroffen. Für den per Ende 2011 zurücktretenden Tessiner Journalisten Enrico Morresi übernimmt ab 1. Juli 2012 der ehemalige Direktor der Radio Televisiun Rumantsch (RTR), Bernard Cathomas, das Präsidium der Stiftung «Schweizer Presserat».

Im 1. Halbjahr 2012 nimmt Philipp Cueni, Chefredaktor «Edito», das Stiftungsratspräsidium interimistisch wahr. Im Rahmen der alle vier Jahre anstehenden Gesamterneuerungswahl hat der Stiftungsrat zudem sämtliche 13 wiederkandidierenden Mitglieder des Presseratsmitglieder bestätigt. Neben dem bereits im Frühjahr 2011 wiedergewählten Presseratspräsident Dominique von Burg, wurden neu Max Trossmann und Francesca Snider als Vizepräsidenten gewählt. Dies schreibt der Presserat in einer Mitteilung auf Presseportal.ch.

Neu gehören dem Presserat ab dem 1. Januar 2012 an: Marianne Bieber (SDA), Annik Dubied (Professeur associé Département de Sociologie Université de Genève), Mathias Halbeis («Sonntagszeitung»), Francesca Luvini («Il Quotidiano»), Franca Siegfried («Blick»), David Spinnler (RTR) und Françoise Weilhammer («Temps présent»).

Zu guter Letzt: Britischer Lobbyist gibt mit Einfluss auf Regierung an

Britische Investigativ-Reporter haben heimliche Mitschnitte von Angestellten einer PR-Agentur veröffentlicht. Darin prahlen die Angestellten mit ihrem Einfluss auf die britische Regierung.

So erklärt Tim Collins von der Kommunikationsfirma Bell Pottinger, er habe während ihrer gemeinsamen Zeit in der Forschungsabteilung der konservativen Tory-Partei enge Bindungen mit Premierminister David Cameron und Finanzminister George Osborne aufgebaut. Dies sagt Collins gemäss SDA in den von der Zeitung The Independent veröffentlichten Aufzeichnungen. Er sagt: «Es ist kein Problem, die Botschaft an den Mann zu bringen». Demnach sprach Cameron beim chinesischen Regierungschef Wen Jiabao einen Urheberrechtsstreit der Ingenieursfirma Dyson an, «weil wir ihn darum gebeten haben». Die oppositionelle Labour-Partei sprach von «sehr ernsten Vorwürfen», die ein Schlaglicht auf die Probleme des Lobby-Systems werfen. Hat da Tom Collins die Realität mit seinen eigenen PR-Träumen verwechselt? Ein Sprecher von Cameron jedenfalls bestritt die Richtigkeit der Äusserungen Collins'. Er bezeichnete die Äusserungen gemäss SDA als «empörend» und «einen Haufen Müll». «Weder Bell Pottinger noch irgendeine andere Lobby-Firma hat Einfluss auf die Politik der Regierung», sagte der Sprecher.

Agentur am Flughafen lanciert Schweizer Kreuzworträtsel für Schweizer Marketingtag 2012

Im März 2012 ist es wieder soweit: Der Schweizer Marketingtag findet in Luzern statt. Um den – mit mehr als 1000 Teilnehmenden – grössten Event der Branche zu bewerben, hat die Agentur am Flughafen für Swiss Marketing SMC eine Quick-Response-Kampagne entwickelt.

Die Kampagne wird auf äusserst ungewohnten Werbemitteln eingesetzt. So zum Beispiel als Schweizer QR-Kreuzworträtsel im 20 Minuten. Die Kampagne kommt im Dezember zum Einsatz.

Verantwortlich bei Swiss Marketing SMC, Olten: Uwe Tännler (Präsident), Marcel Weibel (Bereichsleiter). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen, Altenrhein: René Eugstair (Creative Direction), Dominique Rutishauser (Art Direction), Christos Karachristos (Grafik), Leonhard Sprecher (Beratung).
 

KSB: Neuer Song für Coop

Seit 2010 ist der Frische-Spot von Coop on air. Und seitdem löst er regelmässig Anfragen von Coop-Kunden zum Soundtrack aus.

So beauftragte Coop die Band der Coop-Spots, Nova International, den Song in ganzer Länge einzuspielen. Nun ist «Me myself an my piano» gratis downloadbar unter Coop.ch/song.

Verantwortlich bei Coop: Jürg Peritz (Leiter Direktion Marketing/Beschaffung), Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Sacha Zuberbühler (Leiter Werbung). Verantwortlich bei KSB Krieg Schlupp Bürge: Flo Wacker (Creative Direction), Dany Kielholz (Beratung), Michèle Seligmann (FFF). Musik: Nova International.
 

Contexta: Zuerst Zugbillett lösen, dann einsteigen

Man kann es schon länger überall lesen: Ab dem 11. Dezember 2011 können in Fernverkehrszügen keine Billette mehr gekauft werden, so wie dies seit langem in den Regionalzügen die Regel ist. Daran erinnert die SBB-Kundinnen und -Kunden aktuell mit einer Kampagne von Contexta.

Auf Plakaten, Inseraten, Türklebern an Zügen, Flyers, Banners sowie filmisch auf eBoards und POS-Screens zeigt sie gleich auch die zeitgemässe Alternative zum Bezahlen einer Busse auf, nämlich so wie der trendige Schmutzli sein Billett ganz bequem via Smartphone zu lösen – vor dem Einsteigen selbstverständlich. Abgerundet wird die Kampagne von einer Promotion in den SBB-Zügen am, wie könnte es anders sein, Samichlaustag.

Verantwortlich bei SBB: Reto Meissner (Leiter Marketing-Kommunikation Personenverkehr), Eliane Tschudi (Projektleitung Kampagne). Verantwortlich bei Contexta, Werbeagentur BSW, Bern: Moritz Staehelin (CD), Willem Baumann (AD), Joceline Strebel/Vanessa Mermoud (Grafik), Dani Müller (Text), Nora Grunder (Beratung). Fotografie: Caspar Martig, Bern. Media: Franziska Pasqua, SBB.
 

«Hundert»: Fotobuch zum 100. Geburtstag der Schweizer Illustrierten

Einhundert Porträt-Bilder von einhundert Schweizer Persönlichkeiten, beschrieben von einhundert Autorinnen und Autoren: Dies ist der Inhalt von «Hundert», dem offiziellen Jubiläumsbuch der Schweizer Illustrierten zu ihrem 100. Geburtstag.

Fotografiert wurden die Persönlichkeiten von Marco Grob, einem Porträt-Fotografen, der heute in New York lebt und arbeitet. Kaum eine weltbekannte Persönlichkeit, die noch nicht vor Marco Grobs Hasselblad-Kamera stand, so eine Ringier-Mitteilung vom Dienstag. Seine Bilder zieren regelmässig die Titelblätter grosser Publikationen wie Time oder New York Times Magazine.

In den vergangenen Monaten porträtierte Grob exklusiv für die Schweizer Illustrierte einhundert Prominente. Entstanden sind aussergewöhnliche, einzigartige und eindrückliche Aufnahmen. Grob ist, wie er selber sagt, «besessen davon, im menschlichen Gesicht zu lesen», und das sieht man seinen Bildern auch an, so Ringier weiter. Grob meint dazu: «Jedes Gesicht ist wie mit einer Art Code versehen – man muss nur verstehen, darin zu lesen.»

Jeder Mensch auf Marco Grobs Porträt-Bildern wird im Buch von einer Autorin, einem Autor – Schriftsteller, Künstler, Sportler, Bundesräte – beschrieben. Aus ganz persönlicher Sicht. Und in überraschenden Kombinationen. Entstanden ist ein Buch über die Vielfalt der Schweiz. Oder wie es Verleger Michael Ringier beschreibt: «Es ist ein Buch über das Leben.»

«Hundert» ist ab 13. Dezember im Buchhandel erhältlich.
Format 255 x 310 mm, 160 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-280-05467-3, Subskriptionspreis 49 Franken (bis 31.1.2012), Normalpreis 69 Franken (ab 1.2.2012)
 

Schoch&Sonders kommuniziert für Schuler St. Jakobs Kellerei

Die wichtigsten Marken der Schuler St. Jakobs Kellerei sind die Weinmarken Don Pascual aus Spanien und Selezione Fellini aus Italien. Schoch&Sonders hat in diesem Jahr die Neulancierung im Sortiment von Selezione Fellini und einen Relaunch für Don Pascual von Strategie bis Design durchgeführt.

Für das Jahr 2011 wurde ein Relaunch der Spirituosen eingeplant und der Markenagentur Schoch&Sonders in Auftrag gegeben. Der Don Pascual wurde für die spezielle Zielgruppe der Spirituosen mit dem emotionalen Wert «Zeit haben» ergänzt. Das Design, welches genau diese Werte vermitteln soll, zeichnet sich durch Illustrationen aus Tuschezeichnungen aus, die an die Seefahrt erinnern und wird unterstützt von einer dezenten und ruhigen Farbgebung. Umgesetzt wurde das Design auf drei Produkte: Den Brandy und die zwei Sherries Fino und Cream.

Die St. JakobsKellerei etabliert und präsentiert seit Oktober einen neuen Edelwein mit dem Namen Amanero. Die spezielle Kombination aus der Amanero-Vinifizierung und der Nero d’Avola Traube aus dem Anbaugebiet Sizilien macht aus dem Selezione Fellini Amanero eine Rarität, so die Agentur. In der Markenstrategie wurde der Fokus daher gezielt auf die Qualitätsführerschaft ausgerichtet. Als Symbol wurden trocknende Trauben auf Stroh abstrakt und grafisch dargestellt. Um die Wertigkeit und die Marke Fellini zu widerspiegeln wurde das Symbol in gold gehalten und im gesamten Markenerscheinungsbild eingesetzt.

Verantwortlich bei Schoch&Sonders: Dominik Schoch (Inhaber, Design und Konzept), Roman Sonders (Inhaber, Strategie und Konzept), Annina Benz, Tina Fuchs (Projektleitung), Dominiquw Ghilardi, David Moore, Nina Schoch, Anja Hegelbach (Design).
 

Formeldrei für das neue Tarifsystem «Raum und Zeit»


Um die Benutzung des öffentlichen Verkehrs noch einfacher und einheitlicher zu gestalten, übernimmt der Libero-Tarifverbund per 11. Dezember 2011 das System «Raum und Zeit», das bereits bei vielen Schweizer Tarifverbunden angewendet wird. Dies hat Formeldrei in einer neuen Kampagne kommuniziert.

Neu löst man mit dem System den Libero-Fahrausweis für beliebig viele Fahrten innerhalb der gewählten Zonen (Raum) während der aufgedruckten Geltungsdauer (Zeit). Neue Räume, unendliche Welten – was liegt näher als die Vorteile des neuen Tarifsystems mit einem Raumfahrer zu inszenieren, notabene im echten Nasa-Anzug, der auf Apollo-Mission im All unterwegs war, so die Agentur am Dienstag in einer Mitteilung. In einer Teasingphase fordert die Kampagne den ÖV-Benutzer auf, sich zum Thema auf Ichbinlibero.ch zu informieren. Ab dem Tag der Umstellung, anlässlich des nationalen Fahrplanwechsels am 11.12.2011, ergänzen konkrete Informationen zum Systemwechsel die Kommunikation, und die neue Website des Libero-Tarifverbunds präsentiert sich ganz im Look der Kampagne.



Realisiert werden Inserate, Aussen- und Fahrzeugwerbung, Info-Flyers, Screendesigns für die Ticketautomaten, E-Panels, interne Schulungsunterlagen sowie Verteilaktionen an den grösseren Bahnhöfen mit Giveaways in Form Multivitamindrinks.


Verantwortlich bei Formeldrei: Andreas Thommen (AD), Christian Wüthrich, Marco Mesot (Text, Konzept), Patrick Ochsenbein (Beratung). Foto: Janosch Abel, Bern. Verantwortlich bei Libero-Tarifverbund Bern-Solothurn: Mark Bachmann (Leiter Werbung BLS), Daniel Hirt (Geschäftsführung Libero-Tarifverbund), Jürg Kernen, Leiter Marketing und Verkauf RBS/BSU).
 

Ehemaliger Blick-Chefredakor Martin Speich gestorben

Der frühere Blick-Chefredaktor Martin Speich ist am letzten Samstag im Alter von 79 Jahren in Affoltern am Albis ZH an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Speich war in der Anfangszeit des Boulevardblattes fast zehn Jahre lang Blick-Chefredaktor.

Ringier-Sprecher Edi Estermann bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur eine entsprechende Meldung des Mediendienstes Kleinreport vom Dienstag. Ab 1964 bildete der ehemalige Agenturjournalist zunächst drei Jahre lang zusammen mit Charles La Roche und Claus Wilhelm eine Dreier-Führung der Zeitung. Anschliessend war er alleiniger Chefredaktor und gleichzeitig auch Verlagsleiter. Er baute gemäss einer Ringier-Dokumentation den Blick als selbstständige Marke auf und fuhr politisch «eine aufgeschlossene, eher linksliberale Linie». Speich führte die defizitäre Zeitung erstmals in die schwarzen Zahlen. Er peitschte mit wirksamen Marketing-Aktionen die Auflage hoch.

Als der Ringier-Verlag die Kompetenzen des Blick-Chefs einschränken wollte, kam es zur fristlosen Entlassung «wegen Insubordination». Auf juristischem Weg erstritt er anschliessend eine Abfindung von mehreren Jahresgehältern. Speich baute danach zusammen mit dem Verleger Carlo Frey die europäische Lizenzausgabe von Penthouse auf, zunächst von Zürich und später von München aus. Das Zeitschriften-Projekt war äusserst erfolgreich. Später war Speich nach Auskunft seiner Ex-Frau Suzanne Speich vor allem als Buchautor tätig und schrieb Broschüren, zum Beispiel über das Rote Kreuz oder den Tierschutz, wie die SDA weiter schreibt.
 

Zu guter Letzt: Seltsame Dinge geschehen

In letzter Zeit geschehen seltsame Dinge mit dem Protagonisten eines Werbespots – er könne machen, was er wolle, sagt er, plötzlich befinde er sich inmitten eines Films. Immer wieder und wieder.

Mal entdecke er einen gefesselten und geknebelten Mann im Kofferraum seines Autos, mal werde er von Gevatter Tod überrascht, oder er finde sich in irgend einer anderen Filmszene wieder. Dabei wolle er doch einfach nur in Ruhe gelassen werden. Geworben wird für den Video on Demand-Dienst Canal Digital. Der Claim «We bring the movies to you» wird dabei äusserst wörtlich genommen …
 

http://www.youtube.com/watch?v=7h-aQVgKIgk

get_footer();