Alexandra Gubser wird Frankreich-Korrespondentin

Im Frühjahr 2017 übernimmt Alexandra Gubser in Paris den TV-Korrespondentenposten von SRF. Die aktuelle Westschweiz-Korrespondentin und UNO-Berichterstatterin wird Michael Gerber bei den Präsidentschaftswahlen unterstützen und ihn danach ablösen.

Alexandra Gubser ist seit 2007 für Schweizer Fernsehen, respektive Schweizer Radio und Fernsehen, tätig. Bis im Herbst 2011 stand sie für die «Tagesschau» als Reporterin, Redaktorin und Produzentin im Einsatz. Danach wechselte sie auf die TV-Korrespondentenstelle nach Genf, von wo sie bis heute Beiträge und Hintergrund-Reportagen für diverse Informationssendungen wie «Tagesschau», «10vor10», «Schweiz aktuell» oder die «Rundschau» liefert. In ihrer Funktion ist sie auch die UNO-Berichterstatterin von SRF in Genf.

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Für diverse Sondereinsätze hat Alexandra Gubser auch schon aus Frankreich berichtet. Im Frühjahr 2017 besetzt die 48-Jährige nun in Paris die TV-Korrespondentenstelle. Zunächst wird sie kommendes Jahr bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich Michael Gerber unterstützen. Danach läuft das Mandat des aktuellen Frankreich-Korrespondenten aus und Alexandra Gubser übernimmt die Stelle.

Tristan Brenn, Chefredaktor TV: «Alexandra Gubser hat als Korrespondentin in Genf mit grossem Output und hervorragender Auftrittskompetenz überzeugt. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir Alexandra für den frei werdenden Job in Paris gewinnen konnten.»

Die Klappe: 3 Bronze-Auszeichnungen für die Schweiz

Im harten Wettbewerb mit 320 eingereichten Filmen haben die Zürcher Pumpkin Film und Publicis zwei bronzene Klappen für ihre Filme zur UBS-Vorsorge gewonnen. Die Agentur von Pius Walker wurde ebenfalls mit Bronze für Fisherman’s Friend und «Fly Board Fishing» ausgezeichnet.

Die Jury des wichtigsten deutschsprachige Wettbewerbs für kommerzielle Filme aus D, A, CH ermittelte unter Vorsitz von Preethi Mariappan, Razorfish und Christian Rätsch, Saatchi & Saatchi, für das Jahr 2016 insgesamt 64 Auszeichnungen. Im Hauptwettbewerb von Die Klappe für Werbeformate auf allen Kanälen votete die 27 köpfige Experten Jury, bei über 320 eingereichten Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, insgesamt 36 Filme auf die Shortlist. Die Awardshow mit rund 200 geladenen Gästen fand am Donnerstag, 14. April, im Theater Kehrwieder in Hamburg statt und wurde moderiert vom Jury Vorsitzenden Christian Rätsch, Saatchi & Saatchi.

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Über 200 Gäste sahen sich die Award Show 2016 im Theater Kehrwieder in Hamburg an. Vergeben wurden 31 Klappen, davon vier goldene, acht mal Silber und 19 Bronze Klappen (Fotos: Christian Hager, dpa)

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Die Klappe Awards Show moderierte Christian Rätsch, Saatchi & Saatchi, der dieses Jahr den Juryvorsitz übernahm.

Abräumer des Jahres war einmal mehr der Hornbach-Baumarkt, betreut von der Agentur Heimat. Am meisten ausgezeichnet wurde deren Film «Du lebst. Erinnerst du dich?», mit Gold in den Kategorien Kino und TV sowie auch einer Gold-Klappe für die beste Kamera. Produziert wurde der Spot von Partizan. Ebenfalls Gold gab es für #heimkommen für Edeka von Jung von Matt, Produktion Tempomedia.

https://www.youtube.com/watch?v=WRSvNjDQSaM

Von den Schweizer UBS-Spots von Publicis und Pumpkin wurden «Scroll» und «Car» mit Bronze ausgezeichnet. Der «Club» aus der gleichen Serie schaffte es auf die Shortlist. (pan)
 

Kategorie Titel Kunde Agentur Produktion Ausz.
TV-Formate – Food & Beverage FlyBoard
Fishing
 
Fisherman's Friend
 
Walker Cobblestone Hamburg Bronze
TV-Formate – Service / Dienst-leistung Scroll UBS Publicis Pumpkin Film Bronze
  Car UBS Publicis Pumpkin Film Bronze
  Club UBS Publicis Pumpkin Film Shortlist


Alle vergebenen Awards in der Übersicht (PDF)

 

https://www.youtube.com/watch?v=35TNWLkbt_Y

https://www.youtube.com/watch?v=UAKcrzJ6ILU

https://www.youtube.com/watch?v=z2D3Hx__5-A

Neuer Egon für ausgezeichnete Leistungen

Wenn am 27. Mai im Musée Olympique in Lausanne der Werbewoche-Werber des Jahres 2016 ernannt wird, darf sich der Preisträger nicht nur über den seit fast 40 Jahren anerkannten Titel und eine Preisrede von Laudator Curdin Janett freuen, sondern auch über den ersten neuen Egon.

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Egon ist der Oscar der Schweizer Werbe- und Kommunikationsbranche. Das Männchen mit dem Megafon-Kopf wurde vom Zürcher Künstler Max Grüter entworfen und nimmt augenzwinkernd die den Werbern nachgesagte «gros­se Klappe» aufs Korn. Max Grüter hat der Skulptur nun noch das Werbewoche-W «eingetrichtert». So kündet Egon auch 2016 wie eh und je von herausragenden Leistungen in der Werbebranche, die seit 1977 von der Werbewoche ausgezeichnet werden.

Die hochkarätige Jury des Werbewoche-Werbers des Jahres 2016, die sich aus 14 Branchenprofis zusammensetzt, und die Abonnenten der Werbewoche haben ihre Kandidaten für den Titel bereits vorgeschlagen. Die drei Meistgenannten werden für die Wahl des Werbewoche-Werber des Jahres 2016 nominiert. Wir stellen Ihnen die drei Kandidaten in der kommenden Ausgabe der Werbewoche sowie zeitgleich auf Werbewoche.ch vor. Dann dürfen Sie, unsere Leser und Abonnenten, wählen, wer Werbewoche-Werber des Jahres 2016 wird und den neuen Werbewoche-Egon als erster sein Eigen nennen darf. 

Anne-Friederike Heinrich

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Sweet Fifty

Silvia Aeschbach ist erfolgreiche Gesellschafts- und Lifestyle-Journalistin. Vor Kurzem veröffentlichte sie das Buch «Älterwerden für Anfängerinnen – Willkommen im Klub!». Die Verkaufszahlen zeigen: Sie trifft einen Nerv damit.

«Ich habe ein gutes Gespür für gesellschaftliche Strömungen, für Themen, welche die Menschen interessieren und die in der Luft liegen, aber noch nicht medial plattgewalzt wurden», sagt Silvia Aeschbach. Der Verkaufserfolg ihres Buches gibt ihr recht. Innert kürzester Zeit ist «Älterwerden für Anfängerinnen» auf Platz eins der Schweizer Sachbuch-Bestsellerliste gelandet.

Das Buch erzählt die Geschichten von dreizehn Frauen zwischen 43 und 73 Jahren. Es sind alles «coole Frauen, die toll aussehen und gut mit dem Älterwerden umgehen», wie Aeschbach sagt. «Egal, ob sie eine eigene Firma gründen oder drei Kinder grossziehen: Sie sind selbstbewusst und machen etwas aus ihrem Leben.»

Ausführlich beschreibt Aeschbach auch das Aussehen der porträtierten Frauen. «Hochgewachsen, schlank, mit glänzenden braunen Haaren, grossen dunklen Augen und einer kecken Nase ist die 43-Jährige ein echter Hingucker», schildert sie die Inhaberin eines Coiffeursalons. «Auf der Strasse wird sie von wildfremden Leuten angesprochen, die von ihrer Ausstrahlung und Schönheit fasziniert sind», beschreibt sie ein 73-jähriges Model. Wer ist die Autorin hinter diesem klischiert aufgemachten Frauenbuch – und warum hat sie es geschrieben?

Journalistin mit Kampfgeist

Auf der Innenseite des Buchumschlags steht: «Silvia Aeschbach ist Journalistin. Sie arbeitete beim Schweizer Fernsehen und bei verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen.» Es ist ein Understatement. Aeschbach hat eine beachtliche journalistische Karriere hinter sich. Nach ihrer Stelle als Moderatorin und Redaktorin bei SRF arbeitete sie als Ressortleiterin im Gründungsteam vom Nachrichtenmagazin Facts, mit 39 wurde sie Chefredaktorin vom ehemaligen Meyers Modeblatt ( um es zu «verjüngen» ), danach war sie drei Jahre in der Chefredaktion vom Blick tätig.

Sie hat ausserdem mithochkarätigen Journalisten zusammengearbeitet. Im Gründungsteam von Facts finden sich bekannte Namen wie Linus Reichlin oder Richard Reich, die heute beide als Schriftsteller tätig sind. Sie habe viel von solchen Journalisten gelernt, sagt Aeschbach. «Ich wurde relativ jung und unerfahren als Ressortleiterin eingestellt. Ich kam vom Fernsehen, den Print-Bereich kannte ich gar nicht richtig», erzählt sie. Die Führungsaufgabe sagte ihr zu. Denn sie sprüht nicht nur vor Ideen und weiss, wie man eine Geschichte macht, die bei den Lesern ankommt. «Ich kann das auch rüberbringen und ein Team mitreissen. Dadurch passten die Gründungsphasen bei Facts oder bei Meyers zu mir.» Später hat sie in der Chefredaktion vom Blick ebenfalls eine Führungsfunktion inne.

Vor acht Jahren erfolgte ein Bruch. Als der Blick einen Chefredaktor-Wechsel vollzog, wurde Aeschbach zur Kolumnistin zurückgestuft – und räumte daraufhin das Büro. «Das war schwierig. Der Blick war wie eine Lokomotive, in die man morgens einstieg und aus der man abends wieder ausgespuckt wurde. Nach meiner Kündigung fiel ich in ein Loch.» Hinzu kam die Enttäuschung. «Da kommt eine einzige Person, mit der es nicht geigt, und von heute auf morgen ist alles fertig. Zum ersten Mal im Journalismus kam ich wirklich auf die Welt. Niemand kämpfte für mich. Auch nicht diejenigen, die vorher meine nächsten Karriereschritte mit mir geplant hatten.»

Aeschbach bloggt heute auf Tagesanzeiger.ch über Schönheit und Gesundheit, verantwortet die deutschsprachige Ausgabe der Lifestyle-Beilage Encore und arbeitet als selbstständige Journalistin. Sie agiert abseits von Hierarchien ( mit Ausnahme eines kleinen Teams bei Encore). «Ich bin keine klassische Chefin und arbeite nicht mehr für einen Vorgesetzten, dem ich regelmässig Rechenschaft ablegen muss.» Sie sagt, sie geniesse es, entdecke neue Freiheiten. «Meine Ideen sind sehr auf mich selber bezogen. Ich mache, was mir gefällt und kann mich in einem gewissen Mass auch verwirklichen.»

Ausbrechen aus Rollenbildern?

Eines ihrer jüngsten publizistischen Projekte ist «Älterwerden für Anfängerinnen». Aeschbach will mit dem Buch stereotype Rollenbilder aufbrechen, wie sie sagt. «Ältere Frauen wurden in der Gesellschaft früher aufs Abstellgleis geschoben – von der Wirtschaft und der Mode, aber auch, indem sie sich selber unsichtbar machten», erklärt die Autorin, die selber 55 ist. «Das beginnt sich nun ganz langsam zu ändern. Wir brechen aus traditionellen Rollen aus und lassen uns nicht mehr sagen, wie wir uns anziehen oder verhalten müssen, wenn wir älter werden.»

Aeschbach ist ehrgeizig, «ein Attribut, welches man nicht landläufig mit Frauen assoziiert», wie sie selber sagt. Und nun will die Journalistin, deren Lebenslauf so gar nicht dem weiblichen Rollenbild ihrer Generation entspricht, traditionelle Rollenbilder aufbrechen, indem sie über Frauen schreibt, die trotz 40 plus «cool sind und toll aussehen»? Aeschbach ist überzeugt davon, dass sie das tut. Zweifellos trifft sie mit dem Buch den Nerv einer Generation. Zahlreiche Leserinnen im mittleren Alter finden sich in den Erzählungen wieder und sagen nach den Lesungen zu ihr: «So habe ich das auch erlebt, so war das bei mir auch.» Dass sie eine interessante Zielgruppe bedient, will die Bestseller-Autorin aber nicht als Motivation verstanden wissen. «Ich habe mir nie überlegt, welche Zielgruppe ich anspreche. Ich wollte meine eigenen Erfahrungen mit dem Älterwerden weitergeben.»

Text: Simone Isliker

AZ Medien zurück in der Gewinnzone

Das Aargauer Medienunternehmen AZ Medien hat 2015 nach einem Verlust im Vorjahr einen Gewinn von 1,4 Millionen Franken erwirtschaftet. Der Betriebsertrag liegt mit 246,5 Millionen Franken auf dem Niveau des Vorjahres.

Reorganisationen, Kostendisziplin und reduzierte Anlaufverluste beim Newsportal Watson trugen zum verbesserten Ergebnis bei, wie die AZ Medien des Verlegers Peter Wanner am Donnerstag mitteilten. 2014 hatte das Medienunternehmen einen Verlust von 6 Millionen Franken ausgewiesen. Auch seien 2015 zentrale Projekte zum Abschluss gebracht worden, heisst es in der Medienmitteilung. So sei das Druckzentrum in Aarau fertiggestellt worden. Die Dietschi AG, die Herausgeberin des Oltner Tagblatts, sei integriert worden.

Gemäss Axel Wüstmann, CEO AZ Medien, konnte das Unternehmen den Umsatz durch Investitionen in die Transformation und den Ausbau des TV- und Digitalgeschäfts in einem schwierigen Umfeld stabil halten. Das Medienunternehmen gibt unter anderem die Aargauer Zeitung heraus und betreibt die Regionalsender TeleZüri, Tele M1 und Tele Bärn.

«AZ Medien konnten den Umsatz durch Investitionen in die Transformation und den Ausbau des TV- und Digitalgeschäftes in einem schwierigen Umfeld stabil halten. Dank strikter Kostendisziplin konnten wir die Margen in sämtlichen Bereichen ausweiten und nach einem Verlust von 6,0 Millionen Franken in 2014 einen Konzerngewinn von 1,4 Millionen Franken ausweisen. Das EBITDA erreicht mit 28,4 Millionen Franken wieder eine Marge von 11,5 Prozent», so Wüstmann in der Mitteilung.

Fremdfinanzierung reduziert

Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Millionen auf 28,4 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis beträgt 6,8 Millionen Franken. Die AZ Medien steigerten die Eigenkapitalquote um zwei Prozentpunkte auf 45 Prozent. Die Fremdfinanzierung wurde um 7,6 Millionen Franken reduziert. Die AZ Medien investierten 2015 mehr als 10 Millionen Franken. Der Personalbestand sank um 32 auf 885 Vollzeitstellen. Das Unternehmen schlägt den Aktionären eine Dividende von 15 Prozent auf dem Nominalkapital vor. (SDA/pd)
 

Finanzielle Kennzahlen AZ Medien
(in Mio. Franken)
2014
2015
 
Veränderung
       
Mio. Fr.
%
Betriebsertrag
247.7
246.5
 
-1.2
-0.5
Betriebs-Cashflow (EBITDA)
25.2
28.4
 
3.2
12.7
Betriebsergebnis
6.3
6.8
 
0.5
7.9
EBIT
-2.1
4.3  
6.4
 
Unternehmensergebnis
-6.0
1.4
 
7.4
 
Eigenfinanzierungsgrad
43%
45%
     
       
 
 
Personalbestand per 31.12. (Vollstellen)
917.6
885.7
 
-31.9
-3.5

 

Kakophonie für ein neues Augenprodukt

Die Agentur Karling realisierte einen TV-Spot zur Einführung von Similasan Tears Again Sensitive.

Similasan entwickelt und produziert homöopathische Arzneimittel, natürliche Kosmetik und weitere Heilmittel und Produkte für Drogerien und Apotheken. Für die Selbstbehandlung von fast allen Alltagsbeschwerden bietet Similasan sehr sanfte und nebenwirkungsfreie Lösungen. Bei den Augentropfen ist Similasan Marktführer in der Schweiz.

Karling wurde beauftragt, für den neuen Augenspray Similasan Tears Again Sensitive einen TV- Spot zu entwickeln. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern wird Tears Again nicht ins Auge, sondern auf das Lid gesprayt. So werden mit jedem Wimpernschlag winzige Lipide aufs Auge gebracht. Diese Lipide reparieren die natürliche Schutzschicht und sie verhindern das Austrocknen der Augen.

Trockene Augen sind oft nur unangenehm: es kratzt, es beisst, es stört. Manchmal aber wird das kleine Problem zu einem ganz grossen. Dann nämlich, wenn man etwas ganz Dringendes oder Wichtiges zu erledigen hat. Dies dramatisiert der TV-Spot mit einem Dirigenten, der mitten in der Aufführung steht. Die Aufführung entgleist auf Grund der Augenprobleme und sie wird zusehends zur Kakophonie. Dabei hätten zwei kurze Sprühstösse mit Tears Again gereicht, um das unangenehme Problem loszuwerden und die Schutzschicht zu reparieren.

Der Spot wurde mit dem Regisseur Jyri Pasanen und der Produktionsfirma Who’s Mcqueen umgesetzt. Die Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski wurde von Peter Bräker adaptiert. Die Kampagne läuft seit dieser Woche auf 14 verschiedenen TV-Stationen. Karling ist seit 2016 für Similasan tätig. In den nächsten Wochen werden weitere Arbeiten folgen.
 

Generation Z – Strategien für ein neues Kundensegment

Im Rahmen der Dialog-Marketing-Messe am 13. April 2016 hat Maxomedia unter dem Patronat des Schweizer Dialogmarketingverbandes ein Podium zum Thema Generation Z organisiert.

Mit Hansi Voigt, dem jungen Schweizer Youtuber Lionel Battegay und Yves Schneuwly nahmen drei unterschiedliche Persönlichkeiten teil. Unter der Moderation von Simon Muster, Leiter Beratung und Partner Maxomedia, tauschten sich die drei Gäste zu Lebensgewohnheiten, unter anderem auch über das Kommunikationsverhalten, der unter 19-Jährigen aus. Die Fachexperten waren sich einig: Authentische Inhalte müssen her. Oder noch besser glaubwürdige Vertreter, die den Nutzen eines Produktes oder einer Dienstleistung aufzeigen. Die Rede war von Markenambassadoren. Die Herausforderung liegt dabei auf der richtigen Wahl der Kooperationspartner.

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Als Vorzeigebeispiel nennt Hansi Voigt die Videoreihe auf Watson.ch mit Knackeboul. Der Schweizer Rapper transportierte in kurzen, witzigen Szenen unterschiedliche Reisetypen. Der Beitrag wurde vom Reiseunternehmen TUI gesponsert. Der Inhalt, die Tonalität und visuelle Aufmachung spiegelten bestehende Artikel wie sie Watson.ch-User kennen und schätzen und Knackeboul unterstrich als Markenambassador zusätzlich die Glaubwürdigkeit des Mediums.

Lionel Battegay führt aus: «Roger Federer hat auf mich keinen Einfluss mehr. Vor lauter Werbeauftritte kann ich ihn als Botschafter nicht mehr ernst nehmen.» Yves Schneuwly, Managing Director Switzerland & Austria bei Universum Employer Branding, bestätigt und betont aus Sicht des Employer Brandings: «Auch Mitarbeitende sind wichtige Botschafter.»

Daneben sind auch die Eltern und allen voran Freunde für die Post-Millennials eine glaubwürdige Quelle bei Produkt- oder Angebotsempfehlungen. Wichtig bei der Kommunikation mit den sehr jungen Kunden ist eine breite Reichweite: Multichannel ja, aber man muss genau wissen, wo sich seine Zielgruppe bewegt. Schneuwly präzisiert und sagt, dass sich bis zu 80 Prozent der Zielgruppe meist auf den gleichen fünf Kanälen bewegt – hier muss man ansetzen. Voigt findet es brauche zudem verstärkt eine «So what»- Attitüde. Wer nichts riskiert, fördere eine Angstkultur.

Das Fazit ist sicherlich, dass die Chancen in hochwertigem und glaubwürdigem Content liegen. Zusätzlich gilt bei der Generation Z durch die hohe soziale Vernetzung, Netzwerkeffekte verstärkt zu nutzen. Wer dies berücksichtigt und eine gute Geschichte zu erzählen hat, der wird mit seinem Produkt und im besten Fall mit seiner Marke auch in 20 Jahren noch das Vertrauen der Post-Millennials halten können.
 

Xing kauft Eqipia

Xing übernimmt mit sofortiger Wirkung die Zürcher Firma Buddybroker und ihr Produkt Eqipia. Eqipia ist ein automatisierte Mitarbeiterempfehlungs-Programm. Der Kaufpreis beträgt 3,2 Millionen Franken.

Zusätzlich kann eine Earn-Out-Zahlung von bis zu 4,8 Millionen Franken zum Tragen kommen, die bei Erreichung operativer Ziele anfällt, wie es in einer Mitteilung heisst. Buddybroker hat sieben Mitarbeitende, die alle im Unternehmen verbleiben. Die beiden Gründer, der 30-jährige Flurin Müller und der 39-jährige Patrick Mollet, bleiben an Bord und werden die Weiterentwicklung des Produktes vorantreiben. Unternehmen wie Migros, Swisscom, SBB, Zühlke, BKW (Bernische Kraftwerke) und EMC nutzen Eqipia heute bereits erfolgreich.

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Mitarbeiterempfehlungen sind im Personalwesen auf dem Vormarsch. So sind in den USA bereits rund 40 Prozent aller Neueinstellungen auf Empfehlungen von eigenen Mitarbeitern zurückzuführen. Auch im D-A-CH-Raum sind Mitarbeiterempfehlungen bereits heute der effektivste Kanal der Personalbeschaffung. Die meisten Unternehmen setzen dabei auf selbst entwickelte Bonusmodelle, um Empfehlungen der eigenen Mitarbeiter zur Besetzung offener Stellen zu nutzen. Allerdings handelt es sich dabei um manuelle Prozesse, die sowohl für den Mitarbeiter wie auch für die Personalabteilung äußerst ineffizient und zeitintensiv sind.


Mit dem «Eqipia Empfehlungsmanager» wird dieser komplexe Vorgang digitalisiert und damit automatisiert. Weil das Netzwerk der Mitarbeiter über deren Xing-Profil transparent ist, werden die geeigneten Kollegen mittels eines Matching-Algorithmus identifiziert. Deren Ansprache erfolgt automatisiert über das Tool und daher mit deutlich reduziertem Aufwand für die Personalabteilung. Der Mitarbeiter erhält alle wichtigen Informationen zur offenen Stelle und kann dann seine Kontakte bequem auf diese aufmerksam machen. HR-Abteilungen erhalten transparente Reportings zum Erfolg dieses Rekrutierungskanals. Zusätzlich haben sie auch hier die Möglichkeit, eine Prämie auszuloben für den Fall, dass ein Kontakt erfolgreich vermittelt wird.

Xing-CEO Thomas Vollmoeller in einer Mitteilung: «Eine automatisierte Lösung für Mitarbeiterempfehlungen ist die Königsdisziplin der Personalsuche. Der Vorteil für die Unternehmen: Sie bekommen qualifiziertere Kandidaten bei gleichzeitig deutlich geringeren Kosten – und das in viel kürzerer Zeit als auf herkömmlichem Wege. Die eigenen Mitarbeiter treten als Botschafter des eigenen Unternehmens auf, die Ansprache von Kandidaten ist persönlich, verlässlich und hoch relevant. Deshalb ist die Quote der tatsächlichen erfolgten Einstellungen von empfohlenen Kandidaten auch besonders hoch.»

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Flurin Müller und Patrick Mollet (v.l.)


Die beiden Gründer Flurin Müller und Patrick Mollet freuen sich auf die Integration: «Zusammen mit Xing können wir unsere Produktvision noch schneller umsetzen und sogar noch bessere Resultate für unsere Kunden erzielen. Das etablierte Vertriebsnetz von Xing erlaubt uns darüber hinaus, Eqipia auf einen Schlag im ganzen D-A-CH-Raum anbieten zu können.»
 

Puls verstärkt Beratungsteam


Seit Anfang 2016 verstärkt Eliane Aebi als Communication Manager das Beratungsteam der Basler Fullservice-Agentur Puls.

Eliane Aebi studierte Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing und Kommunikation und schlägt bei Puls ab sofort frische Töne an. Bereits vor ihrem Studium war Aebi während eines Jahres als Praktikantin für Puls tätig und konnte damit erste Erfahrungen im Agenturleben sammeln. Puls ist laut Mitteilung seit 30 Jahren Basels führende Fullservice Marketing- und Kommunikationsagentur im Gesundheitswesen. Unter der Führung von Agenturinhaber Thomas A. Rhyner betreut die Agentur ein umfangreiches Pharmakunden-Portfolio in den Bereichen Beratung, Konzeption/Kreation und Grafik.

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BSSM lässt Qontis danken

BSSM hat für das Zürcher Fintech-Unternehmen Qontis eine Gratulationsanzeige kreiert. Darin bedankt sich das Start-up-Unternehmen bei der Hypothekarbank Lenzburg für den erfolgreichen Launch der «Hypi Finanztool» App.

Mit der Einführung des Qontis Personal Finance Managers für Smartphones erweitert die Regionalbank ihre E-Banking-Dienstleitungen für Privatkunden. Die PFM-Lösung von Qontis ist der erste unabhängige und multibanking-fähige Personal Finance Manager der Schweiz und steht bereits bei verschiedenen Regional- und Kantonalbanken im Einsatz. Bei der App der Hypothekarbank Lenzburg handelt es sich jedoch um die erste Version für Mobiltelefone. Grund genug für das junge FinTech-Unternehmen, sich bei ihrer Kundin gebührend zu bedanken. Geschaltet wurde die Gratulationsanzeige ganzseitig in der NZZ am Sonntag und in der Wochenausgabe der NZZ.

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Verantwortlich bei Qontis: Christian Bieri (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD); Luca Stancheris (Junior AD); Hans Peter Brugger (Text); Philipp Buser (Beratung); Imke Fichtner (Produktion).

Der Impact Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle TV-Spots bei den Konsumenten abschneiden.

Schon länger testet Marketagent.com für die Werbewoche einmal im Monat ausgewählte Plakate und Anzeigen. Seit Anfang 2015 werden alternierend auch TV-Spots von den Meinungsforschern untersucht. Die Redaktion hat fünf Filme ausgewählt, die in den letzten Wochen häufig am Bildschirm zu sehen waren. Vorgespielt wurden die Spots 461 webaktiven Personen aus der Deutschschweiz zwischen 14 und 65 Jahren. Bei der Befragung wurde getestet, wie gut die TV-Spots von der Bevölkerung erinnert werden (Awareness) und wie sie hinsichtlich der zentralen Eigenschaften «Gefällt mir» (Likeability), «Hebt sich von anderen TV-Werbungen ab» (Uniqueness) und «Passt zu meinem Bild von diesem Absender» (Brand Fit) auf einer sechsstufigen Skala abschneiden.

Bei der Befragung wurde getestet, wie gut die TV-Spots von der Bevölkerung erinnert werden ( Awareness ) und wie sie hinsichtlich der zentralen Eigenschaften «Gefällt mir» ( Likeability ), «Hebt sich von anderen TV-Werbungen ab» ( Uniqueness ) und «Passt zu meinem Bild von diesem Absender» ( Brand Fit ) auf einer sechsstufigen Skala abschneiden. Interviewt wurden die Mitglieder des rund 46 000 aktive Schweizer Teilnehmer ( Stand: April 2016 ) umfassenden Marketagent. com-Online-Access-Panels mittels Computer-Assisted-Web-Interviews ( CAWI ). Die Onlinebefragung als Methode gewährleistet Anonymität und Objektivität.

Die Werbewoche präsentiert in diesem Artikel die insgesamt erzielten Awareness-Werte und die Top-Box-Bewertungen der zentralen Eigenschaften.

Fisherman’s Friend punktet in allen Eigenschaften

Der spektakuläre Flyboard Fishing Spot von Fisherman’s Friend hat die Befragten in allen Eigenschaften überzeugt: Der Spot konnte nicht nur mit der Eigenschaft Uniqueness ( 26,2 % ) punkten, sondern auch mit Brand Fit ( 23,6 % ) und Likeability ( 25,8 % ). In der ungestützten Erinnerung erreicht der Walker-Spot den zweiten Platz ( 72,2 % ), mit einigem Abstand zu Sunrise ( 81,8 % ). Roger Federers Flucht vor T-Rex liegt in der ungestützten Erinnerung klar auf Platz 1, erreicht dafür aber in jeder andern Spoteigenschaft gerade noch den zweitletzten Platz. Elvia erreicht den zweiten Platz der Spoteigenschaften Likeability ( 15,4 % ) und Uniqueness ( 13,7 % ). Der Cailler-Spot passt gemäss den Befragten gut zur Marke ( 13,9 % ). In der ungestützten Erinnerung erreichen alle fünf Spots über 64 Prozent. (uma)

Zum detaillierten Ergebnisbericht (PDF)

Die abgefragten TV-Spots:

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Equipe: Nationale Jugendkampagne für UBS

Im Rahmen der UBS-Jugendkampagne «Sport Switch» können junge Erwachsene ihren bisherigen Sport für einen Tag gegen eine neue Fun-Sportart eintauschen. Für Konzeption und Umsetzung zeichnet Equipe verantwortlich.

Schweizer Jugendliche sind äusserst sportbegeistert. Ausserdem praktizieren sie immer mehr Sportarten gleichzeitig und probieren gerne Neues aus. Mit der Jugendkampagne «Sport Switch» möchte UBS den Bewegungsdrang von jungen Erwachsenen unterstützen und ihnen einzigartige sportliche Erlebnisse ermöglichen. Beim «Sport Switch» können sie zwischen verschiedenen Fun-Sportarten wie Wakeboarding oder Bodyflying wählen und mit etwas Glück ein Probetraining für zwei gewinnen. Obendrauf erhalten die Gewinner zwei sportliche Goodie-Bags vom Brand-Partner adidas. Der persönliche Sport Switch, also der Wechsel von der eigenen zur Fun-Sportart, lässt sich in Form eines animierten Gifs via SMS, Whatsapp, Facebook und Twitter mit Freunden teilen.

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Die Kampagne setzt auf starkes Involvement und einen hohen Personalisierungsgrad. So bietet die Kampagnen-Landingpage neben actionreichen Sportvideos und spannenden Hintergrundinformationen zu den Protagonisten auch Kontakte zu Schweizer Sportclubs. Als Kern der personalisierten Kommunikation werden alle Teilnehmenden innerhalb von drei Arbeitstagen informiert, ob sie gewonnen haben oder nicht. Nicht-Gewinner erhalten zudem einen Link auf eine personalisierte Landingpage mit weiterführendem Content. So können sie etwa bei Clubs in der Nähe selbst ein Schnuppertraining vereinbaren oder sich für weitere Fun-Sportarten bewerben.

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Den Schwerpunkt der Kampagne bildet Social Media. Ergänzend dazu erfolgt die Bekanntmachung über Display-Anzeigen, Direct Marketing Massnahmen, Kommunikationskanäle der partizipierenden Sportclubs sowie über sämtliche UBS-Geschäftsstellen. Nach dem «Style Battle» und dem «UBS CampusBreak», der am Best of Swiss Web 2016 in der Kategorie «Digital Performance Campaigns» mit Gold ausgezeichnet wurde, ist «Sport Switch» bereits die dritte Jugendkampagne, welche Equipe für UBS umsetzt.

Verantwortlich bei UBS: Daniel Fischer (Leiter Marketing, UBS Schweiz), Lucia Rutishauser (Marketing Key Account Management Privatkunden), Mirela Jusic (Online-Marketing).
 

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