KSB: Coop Anzeige zum WEF

Das WEF stehe für Worte, Coop stehe für Taten - so zumindest kommuniziert Coop zusammen mit der Agentur KSB ihre neue Anzeige. Der Vergleich soll zeigen, dass Coop tatsächlich etwas verändern will und beispielsweise auf Bio-Produkte setzt.

Reden und Zuhören ist wichtig, vor allem beim WEF. Wenn aber Coop und ihre Kundinnen und Kunden nur reden würden, dann würden in den Gestellen bei Coop keine Bio-Produkte stehen, keine Textilien aus ökologischer Produktion und auch keine Früchte aus fairem Handel, hiess es in einer Pressemitteilung.

Für Coop und ihre Agentur KSB Krieg Schlupp Bürge ist das WEF in Davos ein passender Anlass, die Taten der Coop-Kunden und der Bio-Produzenten und -Partner kurz ins Rampenlicht zu stellen und lobend zu erwähnen. Ohne dabei aber allzu viele Worte zu verlieren.

Die Anzeige erschien in den Sonntagstiteln der Schweiz.

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Verantwortlich bei Coop: Leiter Direktion Marketing/Beschaffung: Jürg Peritz; Leiter Marketing/Services: Thomas Schwetje; Leiter Werbung: Sacha Zuberbühler; Projektleitung: Sandra Küblbeck; Leiterin Media: Karin Heliopoulos. Verantwortlich bei KSB Krieg Schlupp Bürge: Creative Director: Uwe Schlupp; Art Direction: Anita Kummer; Grafik: Joel Gessler; Text: Samuel Knaus, Mark Stahel; Beratungsleitung: Dany Kielholz; Beratung: Kristin Enzler. Verantwortlich bei The Whole Media: Medialeitung: Stephan Küng.
 

Öffentlichkeitsgesetz.ch auch für die Westschweiz

Ein gutes halbes Jahr nach der Lancierung von Öffentlichkeitsgesetz.ch weiten Schweizer Medienschaffende ihre Initiative auf die Westschweiz aus: Loitransparence.ch ist seit heute im Netz.

Über Loitransparence.ch können jetzt auch Medienschaffende aus der Westschweiz über ein Online-Tool mit wenigen Mausklicks ein Gesuch um Akteneinsicht beim Bund und in den Kantonen stellen. Über die Webseite lassen sich gestellten Anträge verwalten und Fristen überwachen. Die Internetseite gibt einen raschen Einstieg in die Informationsfreiheitsgesetze von Bund und Kantonen. Sie informiert jetzt auch Medienschaffende aus der Westschweiz über die Rechtspraxis, über Präzedenzfälle und über Enthüllungen, die mit dem Öffentlichkeitsgesetz realisiert werden konnten.

Ziel der Initianten ist es, die Öffentlichkeitsgesetze in den Arbeitsalltag von Medienschaffenden zu integrieren. Im vergangenen Jahr wurde Öffentlichkeitsgesetz.ch mit dem Medien-Award 2011 für die «beste Qualitätsinitiative im Schweizer Journalismus» ausgezeichnet.

Betrieben wird das Internetforum von einem verlagsunabhängigen Verein. Finanziell unterstützt wird das Projekt auch von der Gottlieb und Hans Vogt Stiftung, vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), vom Verband Schweizer Medien, deren Mitglieder rund 300 Zeitungen und Zeitschriften herausgeben, dem Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM), von der Konsumenteninfo AG, die Ktipp und Saldo publiziert sowie vom Maz – Der Schweizer Journalistenschule und der Ringier Journalistenschule. Mit einem Übersetzungsbeitrag finanzierte die Oertli-Stiftung loitransparence.ch massgeblich. Die Konferenz der ChefredakteurInnen, in welcher die Chefredakteurinnen und Chefredaktoren der Schweizer Print- und elektronischen Medien organisiert sind, hat ein Patronat für das Projekt übernommen.
 

Tamedia schnallt den Gürtel enger

Das Medienunternehmen Tamedia passt aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Aussichten seine Budgets fürs 2012 an. Wie viel insgesamt gespart werden soll, will das Unternehmen nicht bekannt geben. Bislang sind zwei bis drei Kündigungen geplant.

Betroffen von den Sparmassnahmen sind verschiedene Geschäftsbereiche. Den Rückgang der Werbeeinnahmen spürten vor allem die abonnierten Tageszeitungen, sagte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer. Er bestätigte eine Meldung des Mediendienstes Kleinreport vom Montag, wonach beim Tages-Anzeiger mit zwei Massnahmen 600'000 Franken eingespart werden sollen.

Zum einen werden die Börsenlisten von drei auf eine Seite reduziert. Zum anderen wird die Berichterstattung über den Regionalsport auf drei Erscheinungstage halbiert. «Wir wollen damit sicherstellen, dass wir wirtschaftlich gut durch das Jahr kommen,» sagte Zimmer gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Gespart werden solle beispielsweise bei Marketingaktionen und offene Stellen würden nicht oder später besetzt. Ausserdem sollen die Online-Medien langsamer ausgebaut werden als geplant. (SDA)
 

Schneiter Meier: neuer Marktauftritt von Homburger

Homburger, die Schweizer Wirtschaftsanwaltskanzlei, hat nach einer Agenturevaluation die Zürcher Brandingagentur Schneiter Meier mit der Überarbeitung ihres Marktauftritts beauftragt.

Zielsetzung des Mandats waren die Formulierung einer zukunftsgerichteten Markenstrategie sowie die Visualisierung der Markenidentität. Schneiter Meier hat in einem strukturierten Prozess die Markenstrategie inhaltlich präzisiert und weiterentwickelt sowie auf dieser Basis das visuelle Erscheinungsbild modernisiert. Dabei wurde auf eine langfristige, differenzierende und internationale Ausstrahlung Wert gelegt. Der neue Marktauftritt wurde mit dem Umzug von Homburger in den Prime Tower eingeführt.

Olympische Winterspiele 2014: SRG SSR produziert Weltsignal aller alpinen Skirennen

Die SRG ist bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi für das Weltsignal der alpinen Skidisziplinen verantwortlich: Im Auftrag des Host Broadcasters Olympic Broadcasting Services (OBS) produziert sie das Bild- und Tonsignal sämtlicher Alpinrennen.

Die Olympia-Produktion wird mit eigenen Übertragungswagen und eigenen Kameras realisiert. Für die Produktion werden über 100 Mitarbeitende der SRG-Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RSI, der Tochtergesellschaft Technology and Production Center Switzerland AG (TPC) und der Business Unit Sport (BUS) in Sotschi im Einsatz stehen.

Urs Leutert, Leiter Business Unit Sport SRG: «Der begehrte Produktionsauftrag im weltweit am meisten beachteten Schaufenster des Wintersports freut uns ausserordentlich.» Bereits bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver zeichnete die SRG für die Produktion des Weltsignals aller alpinen Skidisziplinen verantwortlich. Die Fernsehproduktion wurde vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) mit den Silbernen Ringen ausgezeichnet. Mit den Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze würdigt das IOC jeweils die besten Fernsehproduktionen der Olympischen Spiele.
 

Blick.ch hat ein neues Design

Blick.ch erscheint in einem neuen Design. Modernerer Auftritt, verbesserte Benutzerfreundlichkeit und vor allem ein neues Sport Live Center.

Nach mehr als vier Jahren im bisherigen Look hat die Online-Newsplattform Blick.ch ein neues Design erhalten. Das neue Layout kommt grosszügiger mit breiteren Seiten (auf 1280er Auflösung optimiert) daher, mit grösseren Bildern, klarerer Struktur, einfacherer Orientierung und intuitiver Navigation, wie es in einer Pressemitteilung hiess. Ein neu eingebauter Newsticker zeigt die Newsmeldungen aus aller Welt im Sekundentakt an. Neu werden bereits auf der Home-Seite im Hauptbereich die aktuell vier wichtigsten Videos angezeigt und können dort auch direkt abgespielt werden.

Besonders attraktiv für Sportfans ist das Live Center. Es bietet eine Übersicht aller aktuell stattfindenden Sportereignisse. Mit einem Klick gelangt man auf den Liveticker, welcher sämtliche Informationen zum Live-Sportereignis gebündelt in einem Artikel zusammenfasst. 

Blick TV, das kostenlose Fernseh-Angebot mit 70 Live Sendern sowie Replay-Funktion der letzten 30 Tage, ist auf der neuen Seite integriert.

FBM Communications: Neues Corporate Design für Ernst Fischer realisiert

Seit Montagmorgen ist bei dem Stahl- und Metallbauunternehmen Ernst Fischer die Metallfarbe Blau angesagt. Für das gesamte Corporate Design unddie Realisation des Neuauftritts zeichnet sich die Zürcher Agentur FBM Communications verantwortlich.

FBM Communications konnten von Grund auf ein neues Design-Konzept erarbeiten, führt Carmen Schiltknecht, Managing Director von FBM Communications aus. Dazu gehörte die Wahl einer neuen Firmenfarbe, die Gestaltung eines neuen Logos und die Umsetzung auf alle betriebsrelevanten Kommunikationsmittel: neue Beschriftungen mussten her, neue Visitenkarten, neue Website, neue Arbeitskleidung, neue Broschüre, neu beschriftete Firmenfahrzeuge – um nur einige zu nennen. In den nächsten Tagen soll auch die Beschriftung des Gebäudes und aller Fahrzeuge realisiert werden, informiert Diana Gutjahr, Mitglied der Geschäftsleitung. Um den Neuauftritt abzurunden, wurde eine aktuelle Unternehmensbroschüre erarbeitet.

Verantwortlich bei Ernst Fischer: Roland Gutjahr, Diana Gutjahr und Severin Preisig (Geschäftsleitung). Verantwortlich bei FBM Communications: Carmen Schiltknecht (Gesamtverantwortung/Text), Julia Trunkwalter (Beratung/Koordination), Stephanie Büchel (Graphic Design), Nathalie Blumer (Public Relations).

Euro RSCG: Stumme Werbeflächen sprechen für RTR

Radiotelevisiun Svizra Rumantscha RTR positioniert sich als Stimme Graubündens. Passend dazu hat die Agentur Euro RSCG Zürich eine raffinierte und trotzdem sehr einfache Kampagne entwickelt: Stumme Plakate wurden in gesprächige Erzählmedien verwandelt.

Dabei wurden jeweils QR-Codes sowohl als Direct-Response-Element als auch als Stilmittel genutzt. Wenn man den Code mit dem Smartphone fotografiert, versorgt er die Leute via Audio-Podcasts mit Hintergrundberichten zu den jeweiligen Themen. So wird aus einer stummen Werbefläche ein unterhaltsames Hörmedium, das wie das rätoromanische Radio selbst eine Augen öffnende Geschichte zu erzählen beginnt. Der neu entwickelte Claim erklärt, warum die Radiohörer der Aufforderung nachkommen sollen: «Hör rein, blick durch», lautet das RTR-Versprechen. Oder auf Rumantsch Grischun: «Taidlas bler, vesas cler.»

Nach diesem Prinzip sind für RTR nicht nur sprechende Plakate mit diversen Sujets, sondern auch sprechende Inserate, Flyer, Broschüren sowie eine sprechende Fassade beim RTR-Hauptgebäude in Chur entstanden.

Verantwortlich bei RTR: Mariano Tschuor (Direktor), Maurus Dosch (Kaufmännischer Leiter), Esther Bigliel (Kommunikation und Marketing), Erwin Ardüser (Leiter Programmdienste). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Alexander Holtz (Creative Direction), Ivan Madeo (Konzept/Text), Philipp Lengyel (Art Direction), Remo Rudolf (Grafik), Christina Mayer (Strategie), Marcel Mägerle, Niklaus Huwyler (Beratung), Frank Bodin (Gesamtverantwortung).

Dove: Ich sehe was, was du nicht siehst

Dove startet Ende Januar die neue Kampagne «Ich sehe was, was du nicht siehst – und das ist schön». Ziel ist es, Frauen zu unterstützen, selbstbewusster mit dem eigenen Äusseren umzugehen und ein gesundes Schönheitsbewusstsein zu entwickeln.

Der Hintergrund: Nur vier Prozent aller Frauen weltweit würden sich laut eigener Aussage als schön bezeichnen – so das Ergebnis einer von der Pflegemarke durchgeführten internationalen Studie. Die Kampagne beinhaltet einen Spot ab KW 4 in Kino und TV sowie eine Facebook-App auf der Dove Fanpage, die es erstmals ermöglicht, Freunde und sich selbst zu liken. Am POS wird die Kampagne ab April mit einer Kategorie übergreifenden Promotion unterstützt.

Der neue Dove Spot greift das Dilemma der Frauen auf, die Schönheit nur in anderen – und schwerer in sich selbst zu sehen. Er richtet sich an den schärfsten Schönheitskritiker einer Frau – sie selbst. Auf der Strasse danach gefragt, was sie an ihrer Freundin schön finden, zählen die Frauen sofort begeistert diverse Dinge auf. Nach der eigenen Schönheit gefragt: Schweigen. Der Spot, in dem auch Schweizerinnen zu Wort kommen, wurde im Oktober 2011 gedreht und zeigt, wie aktuell das Thema des eigenen fehlenden Schönheitsbewusstseins für die meisten Frauen ist. Zu sehen ist der Spot ab KW 4 in ausgewählten Kinos sowie auf allen reichweitenstarken Sendern von KW 6 bis KW 13.

http://www.youtube.com/watch?v=1oyB4nOL-Lc

Zu guter Letzt: Neuer Apple-Chef reagiert empfindlich auf Kritik

Kaum hat die New York Times einen kritischen Bericht über den Arbeitsalltag bei Apple-Zulieferern in China veröffentlicht, da kontert Konzernchef Tim Cook schon mit einer E-Mail an die Mitarbeiter. Die Rundmail fand schnell ihren Weg ins Internet.

In dem Mitarbeiter-Mail zeigte sich Cook empört über den Vorwurf der New York Times. Diese hat am Donnerstag gemäss SDA über schlechte Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferern in China geschrieben. Unter anderem seien frühere Apple-Manager zitiert worden, die anonym andeuteten, dass der Konzern um des Profits willen auch mal ein Auge zudrücke. Tim Cooks Reaktion hierauf wurde im Apple-Blog «9to5Mac» abgedruckt, wo er wetterte: «Jede Behauptung, dass uns dies egal sei, ist nachweislich falsch und beleidigend für uns». Solche Vorwürfe stünden im Widerspruch zu den Grundwerten von Apple: «So sind wir nicht.»

Die New York Times hat unter anderem über Opfer von zwei Explosionen bei Apples Zulieferern berichtet. Bei den Explosionen im vergangenen Jahr wurden gemäss SDA vier Arbeiter getötet und 77 verletzt. Beim Polieren von Aluminium-Gehäusen der Tablet- Computer war Metallstaub detoniert. Apple hatte daraufhin betont, nach den Explosionen seien die Sicherheitsvorkehrungen verbessert worden. Nun will Cook für bessere Arbeitsbedingungen sorgen und veröffentlichte erstmals eine Liste seiner 156 Zulieferer. Ausserdem trat der Konzern der Organisation Fair Labor Association (FLA) bei, die unabhängige Inspektionen in Betrieben durchführt. Doch die Kritik an Apple ist nichts Neues. Schon in den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Kritik an den Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferern gegeben. Dies vor allem nach einer Selbstmordserie beim grossen chinesischen Auftragsfertiger Foxconn, wie die SDA schreibt.

Was Tim Cook mit seiner Aussage «So sind wir nicht» genau gemeint hat? Dass der Konzern nicht wie andere Grossunternehmen um des Profits willen auch mal ein Auge zudrückt? Jedenfalls beliefern die meisten Zulieferer von Apple in China auch andere Hersteller wie Dell, Hewlett-Packard, IBM, Lenovo, Motorola, Nokia, Sony, Toshiba und andere.
 

Neues Programm für SF 2

Das SF2 versucht das Interesse an seinem Programm wieder zu wecken. Zu diesem Zweck werden ab dem 29. Februar neue Talkshows, Reportagen und ein Musikmagazin umgesetzt.

Mit der Umstellung des Programms reagiert SF2 auf die stark gesunkenen Einschaltquoten. Der Sender erreicht derzeit am Vorabend und im ersten Teil des Hauptabendprogramms – von 19 bis 20 Uhr – einen Marktanteil zwischen 2 und 3 Prozent und damit wenig mehr als der Wiederholungskanal SF info. Dies schreibt die NZZ am Sonntag.

Im Mittelpunkt der Umstellung stehen Formate, die das Schweizer Fernsehen selber produziert. Diese werden um 19 Uhr gezeigt. «Wir probieren neue Ideen und neue Köpfe aus», sagt Hansruedi Schoch, der Programmleiter von Schweizer Radio und Fernsehen gemäss NZZ am Sonntag. Das sehe dann konkret so aus, dass Montags die Talkshow «Focus» gesendet werde, dienstags eine Reportage, mittwochs «Box Office», die Sendung zum Kinoprogramm, donnerstags eine Talkshow mit jungen Moderatoren. Diese sollen ausserhalb des Fernsehstudios Gespräche führen. So werde die Sendung über Pendler zum Beispiel zur Hauptverkehrszeit in einem Zug aufgenommen. Für den Freitag ist neu ein Musikmagazin vorgesehen. Dieses produziert SF 2 gemeinsam mit der Radiostation Virus.

Da für die neuen Sendungen wenig Geld zur Verfügung stehe, sollen die Mittel bei SF 2 anderswo eingespart werden. So werde das Schweizer Fernsehen unter anderem darauf verzichten, spätabends teuer eingekaufte Filme zu zeigen, die nur ein kleines Publikum erreichen. Im Hauptabendprogramm jedoch will SF 2 weiterhin neue Spielfilme und Serien zeigen. Dabei ist hier eine stärkere Berücksichtigung europäischer Produktionen geplant.

Von der Umstellung erhoffe man sich einen besseren Programmfluss, wie Hansruedi Schoch gemäss NZZ am Sonntag sagt. Realisiert würden die Änderungen ab dem 29. Februar. Darauf ziehe die Geschäftsleitung von Schweizer Radio und Fernsehen im Sommer eine Bilanz darüber, welche Programme sich bewährt haben.
 

ADC: Die Preisträger sind bekannt

Beim Art Directors Club Schweiz sind die Würfel gefallen. Die ADC-Preisverleihung hat am Sonntagabend im Schiffbau stattgefunden.

Der ADC vergab dieses Jahr vier Gold-Würfel, 21 Mal Silber und 66 Mal Bronze. Dies unter dem Vorsitz von Frank Bodin,  CEO von Euro RSCG Zürich. 129 weitere Arbeiten schafften es auf die Shortlist.

Der erste Gold-Würfel ging in der Kategorie «Digital» Jung von Matt/Limmat, für die Graubünden-Kampagne «Einbündnerung». Zwei weitere Gold-Würfel wurden in der Kategorie «Anzeigen» verteilt: Einer davon für das Inserat «See you later», welches JWT/Fabrikant für das Recycling-Toilettenpapier von Hakle gestaltet hat. Der zweite in dieser Kategorie ging an die Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett für deren Fleurop-Anzeige «Gekittete Beziehung». Die vierte Gold-Auszeichnung wurde ebenfalls der Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett verliehen, in der Kategorie «Text», für die Swiss-Life-Typokampagne «Wendesätze». Diese Kampagne war mit je einer weiteren Silber-Auszeichnung in den Kategorien «Anzeigen» und «Plakate» die erfolgreichste in des Jahres. Den Erfolg verdankte die Kampagne Sätzen wie «Ich werde niemals heiraten wir in der Kirche?» oder «Es läuft hervorragend in der Firma haben wir jetzt Kurzarbeit.»

Neben den Goldwürfeln gab es auch wieder einige Silberwürfel zu verteilen – dieses Jahr waren es 21. Zu den meistausgezeichnetsten Agenturen gehören SFLB und Jung von Matt/Limmat. Letztere gewannen in der Kategorie Digital je einen Silberwürfel für die «Graubünden Wetter-App» und «Götte Optik Banner für Kurzsichtige», sowie einen Silberwürfel für Wirz Werbung und der «Ikea-Eröffnung Rothenburg». SFLB räumte in der Kategorie Film zwei Mal ab und erhielt je einen Silberwürfel für die Micasa «Namen Promotion» und den «Wetterpropheten» von Schweiz Tourismus. In der Kategorie Direktmarketing und Promotion vergab die Jury einen Silberwürfel für «Kalender 1984» des Inseratepools Ökopool von Ruf Lanz, für die «Pfister Polster»-Promotion von Walker und ebenfalls für die Micasa «Namen-Promotion» von SFLB. In der Kategorie Radio gab es einen Silberwürfel für «Peugeot Bremsweg» von Euro RSCG Zürich. Und der Kategorie Klein-aber-fein wurde der Film «Gegensprechanlage» von Ruf Lanz für das Selmi-Tonstudio mit einem Silberwürfel geehrt. Bei den Anzeigen gewannen die Mercedes-«Bremsköpfe» von Jung von Matt/Limmat, die Hyposwiss-Textanzeigen «Expect the Expected» von Walker, die Swiss-Life-«Wendesätze» von SFLB und die Heks-Aktion «Der unwichtigste Zürcher» von Advico Young & Rubicam. In der Kategorie Plakate wurden die VBZ-«Kinodias für Autofahrer» von Ruf Lanz und wiederum die Swiss-Life-«Wendesätze» von Spillmann/Felser/Leo Burnett mit je einem Silberwürfel ausgezeichnet. In der Kategorie Design gewannen die «Soirée graphique»-Werkzeitung von der Komet Werbeagentur und das Design der Kern & Sammet-Tiefkühlprodukte je einmal Silber und in der Kategorie Foto und Illustration erhielt die Agentur Neutral einen Silberwürfel für die Pringle of Scotland Kampagne Winter 2011 – fotografiert von Walter Pfeiffer, sowie Komet für das «Festi'Neuch»-Festival und in der Kategorie Art Direction wurden letzten Endes das Art Design der «Terra Chips New Flavour» mit einem Silberwürfel ausgezeichnet.

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