Rolf Jeger wechselt zu BSSM

Rolf Jeger wechselt auf 1. März 2012 zur BSSM Werbeagentur in Basel. Er übernimmt die Funktion des Beratungsleiters und wird Mitglied der Geschäftsleitung.

Jeger war seit 2006 Client Service Director und Mitglied der Geschäftsleitung bei Draftfcb/Lowe Zürich, wo er unter anderem für die Budgets von BMW (Schweiz), Cablecom, Elmex und 1818 Auskunft verantwortlich zeichnete. Bei Lowe Zürich, EURO RSCG, Cash, GGK Zürich und Swissair hat er umfangreiche Erfahrungen gesammelt.

Roger Berthoud, Gründungsmitglied und bisheriger Beratungsleiter der BSSM, wird auf Mitte März seine operativen Tätigkeiten als Mitglied der Geschäftsleitung an seinen Nachfolger übergeben und sich auf einzelne Mandate und strategische Projekte konzentrieren. «Wir sind froh, weiterhin auf die Unterstützung von Roger Berthoud zählen zu können. Die Lösung stellt für Kunden wie Agentur bestmögliche Kontinuität sicher und bietet für beide interessante Perspektiven», kommentiert CD Urs Schneider die Veränderungen bei BSSM.

> Draft/Lowe Group: Roberto Arias folgt auf Rolf Jeger

 

Zu guter Letzt: Penisfrei in den App Store

Weil die Cover-Geschichte des spanischen Wissenschaftsmagazins Muy Interesante das männliche Geschlechtsorgan zum Thema hat, hat Apple den Aushang am virtuellen Zeitungskiosk verweigert.

Unter dem Titel «Wahrheit und Mythen über den Penis» sollte über gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit dem Penis informiert werden. Ganz brav und wissenschaftlich. Dass da ein nackter Mann das Cover ziert, versteht sich von selbst. Was denn sonst. Aber natürlich bedeckt dieser das Corpus Delicti mit den Händen. Ebenfalls ganz harmlos also. Doch die Spanier scheinen die Rechnung ohne Apple gemacht zu haben. Denn dem Cover wurde die Zulassung zum virtuellen Zeitungskiosk Newsstand verweigert – mit der Begründung, die präsentierten «Inhalte» würden gegen die Richtlinien des Stores verstossen. Offenbar liegt das Problem bei der anvisierten Altersfreigabe von 12 Jahren. Was in der gedruckten Version möglich ist, darf laut Apple auf dem iPad nicht sein. Das Cover sei nicht angemessen für junge Leute ab 12 Jahren, sondern richte sich vielmehr an ein erwachsenes Publikum.

Inzwischen haben die Spanier übrigens ein überarbeitetes Cover bei Apple eingereicht. Der  Penis-freie Titel lautet: «Wahrheit und Mythen über das herausragende Glied». Ausserdem wird der Bereich unter der Gürtellinie des Cover-Mannes von den grossen Buchstaben verdeckt.

(Quelle: 20min.ch/Cultofmac.com; Bild: Cultofmac.com ) 

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Glaswerk Design mit Imagebroschüre für Brother beauftragt

Die Badener Agentur Glaswerk Design wurde von Brother (Schweiz) mit der Konzeption und der Umsetzung einer Imagebroschüre zum 40-Jahr-Jubiläum beauftragt.

Glaswerk Design habe sich auf Anhieb mit ihrer Idee durchgesetzt, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Das Team betreut nun von der Konzeption über die Textentwicklung und Gestaltung bis zur Produktionsabwicklung das Budget der neuen Imagebroschüre, deren Fertigstellung auf Mai 2012 terminiert ist.

Verantwortlich bei Brother (Schweiz): Martin Weber (Managing Director), Alessandra Ruffini (Corporate Communications). Verantwortlich bei Glaswerk Design: Tobias Gläser (Beratung), Tatjana Babic (Text & Konzeption), Jakob Schiratzki (Art Direction).
 

Murdoch-Konzern: Vergleich mit weiteren Abhöropfern

Der Medien-Konzern News International hat sich mit weiteren Opfern des Abhörskandals in Grossbritannien auf Vergleiche geeinigt. Neun Fälle prominenter Kläger seien beigelegt, teilte ein Anwalt der Opfer am Mittwoch in einer Gerichtsanhörung in London mit.

Zu den Betroffenen zählten der Komiker Steve Coogan, der Ex-Fussballer Paul
Gascoigne und der Politiker Simon Hughes. Der Konzern des Unternehmers Rupert
Murdoch habe ihnen Zahlungen in Höhe von umgerechnet bis zu 157'000 Franken
angeboten. In dem Skandal um die inzwischen eingestellte Boulevardzeitung News of the World wurden zuvor bereits Vergleiche unter anderen mit den Schauspielern Jude Law und Sienna Miller geschlossen. Weitere Klagen stehen noch aus. (SDA/DAPD)
 

In Flagranti schickt 1to1 Energy auf die Piste

Die Lysser Agentur In Flagranti hat für die Strommarke 1to1 Energy im Skigebiet Adelboden eine crossmediale, interaktive Pilotkampagne realisiert.

Mit Plakaten und Panels auf der 1to1 Energy-Piste werden die Gäste zum sorgfältigen Umgang mit Energie animiert, indem sie mittels QR Code und SMS knifflige Fragen rund um Energieeffizienz beantworten, so die Agentur in einer Mitteilung.. Plakate, Rotairs und Gondelbeschriftungen fordern die Gäste zudem dazu auf, einen Beitrag zu einem umweltfreundlicheren Tourismus zu leisten, indem sie das Depot für ihr Skiticket an Ökostrom für die Bergbahnen spenden.

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Communication Summit: Service public im Online-Zeitalter

Über 400 Kommunikationsfachleute besuchten auf Einladung des Zürcher Pressevereins ZPV und der Zürcher Public Relations Gesellschaft ZPRG den Communication Summit 2012 der ETH. Im Zentrum stand der Service Public im digitalen Zeitalter.

Nach einer Begrüssung durch ETH-Rektorin Heidi Wunderli-Allenspach und ZPV-Präsident David Strohm machte SRG-Generaldirektor Roger de Weck im Eingangsreferat auf die Vorzüge und Leistungen der SRG aufmerksam. Hinblicklich des Onlinestreits zwischen der SRG und den Verlegern legte er dar, warum online für den Service public an Bedeutung gewinnt. Im Anschluss diskutierte de Weck zusammen mit AZ-Medien-CEO Christoph Bauer, Journalistin und Bloggerin Michèle Binswanger, Medienrechtler und Swisscom-Chefjurist Philip Kübler sowie Social-Media-Experte und PR-Unternehmer Marcel Bernet in einer Podiumsrunde.

Weshalb die SRG Unterhaltungsformate anbieten müsse, fragte SF-Moderator Reto Lipp («Eco»), der die Diskussion leitete. Jedem Sender käme es auf eine Mischung des Programms an, rechtfertigte sich de Weck. Komme man ausschliesslich mit Service public-Sendungen daher, hätte man keine Zuschauer. Kübler wandte ein: Das Internet werde sich in 25 Jahren als dominierendes Medium durchsetzen und das zeitgleiche Schauen eines Programmes damit an Bedeutung verlieren. Im Internet würden TV-Sender also nicht mehr als ganze Kanäle auftreten, sondern es gäbe vielmehr einzelne Formate. Dann gelte das Argument nicht mehr, dass die SRG neben den Service public-Sendungen auch andere anbieten müsse.

De Weck entgegnete, das Kanalprinzip werde in den nächsten zehn bis 20 Jahren noch anhalten. Die Idee, den Service public auf die Produktion einzelner Sendungen zu beschränken, die auf privaten Kanälen vertrieben würden, funktioniere nicht. Ein solches Modell habe es in Neuseeland gegeben. Allerdings hätten die Privaten kein Interesse an den Sendungen gehabt, da ihre Einschaltquoten in den Keller gingen. Ausserdem wolle jeder, der einen Kanal betreibe, diesen mit seiner Handschrift selber programmieren, so de Weck.

Lösung für den Onlinestreit in Sicht?

Während sich die Podiumsteilnehmer einig waren, dass neue technische Möglichkeiten, Social Media und der veränderte Medienkonsum die Anbieter vor Herausforderungen stellten, gelangte das Thema Service public teilweise in den Hintergrund. Gegen Ende kam Moderator Lipp auf den Onlinestreit zwischen der SRG und den Verlegern zu sprechen und verlangte von Bauer und de Weck eine Einschätzung. Der AZ-Chef verkündete, die Verleger hätten schlechtere Karten – gerade auch aufgrund unterschiedlicher Meinungen innerhalb des Verbandes. Er sprach von «sehr konstruktiven Gesprächen», um gleich anzufügen: «Ob dann ein Ergebnis herauskommt…» Da man gar noch nicht wisse, wie sich Medienmodelle und die Nutzung entwickeln, sei es schwierig, jetzt schon festzulegen, was die SRG machen dürfe.

De Weck meinte, es laufe auf einen Kompromiss heraus, wobei alles für punktuelle Kooperation spreche: Die kritische Masse hätten die SRG und die Verleger auf dem Werbemarkt nur gemeinsam. Ausserdem glaube er, dass Service public im digitalen Zeitalter auch bedeute, jene audiovisuelle Produktion zur Verfügung zu stellen, die sich kleine Private niemals leisten könnten. Zuletzt sei es gemeinsam auch möglich, bei der technischen Infrastruktur Kosten zu senken. Der Werbemarkt gehe immer mehr ins Internet. Wenn die durch Werbung kofinanzierte SRG dort nie werben dürfe, sei sie in zehn bis 15 Jahren nur noch gebührenfinanziert und könne gegenüber der globalen Konkurrenz kaum bestehen. (imp) 

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Bild (v.l.n.r.): Philip Kübler, Christoph Bauer und Reto Lipp.

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Bild (v.l.n.r.): Reto Lipp, Michèle Binswanger und Roger de Weck.

 

Radio Zürisee neu auch im Sarganserland

Radio Zürisee baut sein Sendegebiet aus. Neu ist das Programm im ganzen Sarganserland per UKW auf der Frequenz 98.9 MHz empfangbar.

Das Bundesamt für Kommunikation Bakom hat Radio Zürisee gemäss Mitteilung vom Mittwoch die Bewilligung für den Betrieb einer Sendeanlage in Walenstadtberg erteilt. Dieser Sender versorgt ab sofort das Gebiet von Walenstadt bis Sargans sowie die Skiregion Flumserberg mit dem Programm-Angebot von Radio Zürisee.
 

Die Crew Zürich realisiert Katalog für Mazuvo

Der neue Katalog von Mazuvo Swiss Zulliger wurde von der Agentur Die Crew Zürich realisiert.

Unter «Mazuvo – made for you» habe die Firma Mazuvo Swiss Zulliger in Volketswil die Gartenmöbel und Lounges neu erfunden, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Der neue Katalog kommt noch diesem Monat auf den Markt. Die Crew Zürich hat den Katalog und die flankierenden Massnahmen dazu entwickelt.

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SF zwei profitiert von Ski-Weltcup-Rennen

Die SRG-Vermarkterin Publisuisse zeigt sich mit dem Start der Fernsehsender des Schweizer Fernsehens zufrieden. Trumpfen konnten diese im Januar mit den Ski-Weltcup-Rennen in Wengen und Kitzbühel.

Am meisten Zuschauer vor den Bildschirm zu locken vermochte die auf SF zwei übertragene Lauberhornabfahrt der Männer in Wengen. Sie erreichte in der werberelevanten Zielgruppe der 15- bis 59-Jährigen mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 70,9 Prozent und einem Rating von 528‘300 Zuschauern besonders starke Werte.

Gut nachgefragt waren zu Jahresbeginn neben den Wintersportübertragungen auch diverse Unterhaltungs- und Informationssendungen. Die erste Ausstrahlung der diesjährigen Staffel «Die grössten Schweizer Talente» startete mit einem Marktanteil von 36,5 Prozent – besser als im Vorjahresvergleich, freut man sich bei der SRG-Vermarktungstochter Publisuisse. Des Weiteren verzeichneten die neunte Ausgabe des «Swiss Award – Die Millionen Gala», die Informationssendungen «Tagesschau» und «Meteo» sowie die am Freitagabend ausgestrahlte DOK-Serie «Auf und davon», die sich den Schweizer Auswandern widmet, viele Zuschauer.

Tabelle: SF 1 und SF zwei führten im Januar die Rangliste der beliebtesten Sendungen in der Schweiz mit einem Mix über alle Genres bei der 15 – 59 jährigen Zielgruppe an. Das erste Format der Konkurrenzsender findet sich auf Rang 35.

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(Bild Keystone: Beat Feuz beim Hundschopf.)

 

 

Santémedia verstärkt Team

Grazia Siliberti verstärkt ab sofort Santémedia in den Bereichen Public Relations und Public Affairs. Sie bringt ihre langjährige Kommunikationserfahrung im Gesundheitswesen in das zehn köpfige Team ein.

Die 47-jährige Grazia Siliberti war während 17 Jahren bei der SDA tätig, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. 2006 hat sie als Medienverantwortliche den Einstieg ins Gesundheitswesen gewählt. In den vergangenen Jahren leitete sie die Kommunikation eines national tätigen Telemedizin-Unternehmens. Sie absolvierte Weiterbildungen in Public Relations und Marketing. Siliberti ist deutscher Muttersprache und spricht Französisch, Englisch sowie Italienisch.
 

Christoph Schwennicke wird neuer Chefredakteur von Cicero

Der neue Chefredakteur von Cicero, dem Magazin für politische Kultur, heisst Christoph Schwennicke. Der 45-Jährige ist derzeit politischer Autor des Spiegel und wird seine neue Aufgabe voraussichtlich Mitte des Jahres 2012 übernehmen.

Christoph Schwennicke (Bild oben) ist in Bonn geboren, studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Journalistik in Bamberg und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Er war beim Spiegel zuletzt stellvertretender Büroleiter der Hauptstadtredaktion. Vor seiner Zeit beim Nachrichtenmagazin leitete er von 2005 bis 2007 das Parlamentsbüro der Süddeutschen Zeitung. Schwennicke wurde 1992 mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet, 2008 mit dem Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages, 2009 mit dem Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik.

Seine neue Stelle übernimmt Schwennicke voraussichtlich Mitte des Jahres. Gleichzeitig übernimmt der 42-jährige Alexander Marguier als neuer «Stellvertreter des Chefredakteurs» die publizistische Verantwortung für Cicero Choice und weitere geplante Line Extensions von Cicero.

Michael Naumann, der das Magazin seit Januar 2010 leitet, wechselt als neuer Vorsitzender in den Publizistischen Beirat und bleibt als Autor nicht nur Cicero, sondern auch anderen Ringier-Publikationen erhalten: «Im Alter von 70 Jahren ist es an der Zeit, einem jüngeren und hoch kompetenten Kollegen die Redaktionsleitung zu übergeben. Christoph Schwennicke trifft auf eine motivierte Mannschaft, die bewiesen hat, ein anspruchsvolles Magazin erfolgreich gestalten zu können.»

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Michael Naumann.
 

Benjamin Geiger übernimmt ad interim publizistische Gesamtleitung des Zürcher Unterländers

Benjamin Geiger übernimmt ad interim zusätzlich die publizistische Leitung des Zürcher Unterländers. Der 47-Jährige folgt auf den bisherigen Chefredaktor Steffen Riedel, der sich nach neun Jahren beim Zürcher Unterländer beruflich neu ausrichten möchte.

Der Zürcher Unterländer und die Zürichsee-Zeitung gehören beide zum Zeitungsverbund Zürcher Regionalzeitungen. Unter der publizistischen Gesamtleitung von Benjamin Geiger sollen lokale Nachrichten aus den Gemeinden des Zürcher Unterlands stärker gewichtet werden, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Zudem soll eine engere Zusammenarbeit zwischen den weiterhin eigenständigen Redaktionen von Zürcher Unterländer und Zürichsee-Zeitung in den Bereichen Planung, Prozesse und Administration geprüft werden. Ziel ist es, den Zürcher Unterländer publizistisch und wirtschaftlich zu stärken und der Dialog mit den Leserinnen und Lesern auszubauen.

Benjamin Geiger ist seit 1993 bei der Zürichsee-Zeitung tätig. Von 1999 bis 2001 war er Leiter der Regionalredaktion Horgen, bevor er 2002 Chefredaktor wurde. Nach der Übernahme der Zürichsee-Zeitung durch Tamedia leitete er zudem das Projekt zur Zusammenführung der Lokalredaktionen von Zürichsee-Zeitung und Tages-Anzeiger.

 

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