Nick Brambring wird CEO von Zattoo

Beat Knecht übergibt mit Wirkung zum 1. Februar 2012 die CEO Rolle an Nick Brambring. Beat Knecht hat den Internet-TV Anbieter Zattoo seit 2005 aufgebaut und geführt. Brambring arbeitet seit Januar 2007 bei Zattoo und war zuletzt als COO tätig.

Von 2002 bis 2006 war Brambring als Berater bei The Boston Consulting Group tätig, wie es in einer Mitteilung heisst. Der promovierte Jurist hat einen MBA der Business School Insead. Bei Zattoo stieg Brambring als Content Acquisition Manager ein und übernahm Mitte 2008 die Verantwortung für das Werbegeschäft. Seit Ende 2010 war er COO.
 

Matter & Gretener holt Marco Bienek an Bord

Matter & Gretener meldet einen Neuzugang: Der diplomierte Grafiker Marco Bienek verstärkt die Nudge-Agentur seit Mitte Januar im Bereich Grafik-Design.

Bienek verfügt gemäss Mitteilung über sechs Jahre Kommunikationserfahrung, die er unter anderem bei Spillmann/Felser/Leo Burnett und Krieg Schlupp Bürge gesammelt hat.

De Weck: Online gewinnt an Bedeutung

In seinem Eingangsreferat am diesjährigen Communication Summit legte SRG-Generaldirektor Roger de Weck dar, weshalb online für den Service public zunehmend wichtiger wird.

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Die Reichweite des Fernsehens habe sich in den letzten Jahren deutlich verringert und Zuschauer gelangten vermehrt nicht mehr über die TV-Kanäle sondern über das Internet zu den Sendungen, so de Weck. Vor allem Jugendliche müssten über attraktive Websites oder soziale Foren zu den Formaten gelockt werden. Die Verschmelzung von Bild, Ton und Text im Internet mache eine Aufteilung nach Bild/Ton und Text zwischen der SRG und den Verlegern zudem unmöglich.

Die Globalisierung der Medienwelt – sowohl der Inhalte, der Distribution als auch des Werbemarktes – verändere die Situation zwischen den Verlegern und der SRG. Werbefranken flössen vermehrt über die Werbefenster ausländischer Kanäle ins Ausland. Durch die wachsende Bedeutung des Internetwerbemarkts, bei dem der Anteil der ausländischen Konkurrenz noch höher sei, werde diese Tendenz zusätzlich verstärkt – und damit das finanzielle Substrat des Schweizer Journalismus immer knapper. Man müsse umdenken, forderte de Weck. «Wir reden über den Medienplatz Schweiz nach wie vor in Kategorien, als gäbe es die Globalisierung dieses Medienplatzes nicht. Als wären wir unter der Käseglocke. Als gäbe es unter dieser Käseglocke ein Nullsummenspiel zwischen der SRG und privaten Medien.» Mit der Realität, in der Facebook und Google über einen Anteil von 60 bis 70 Prozent auf dem Werbemarkt der Zukunft verfügten, habe das nichts mehr zu tun. (imp)

Zum Artikel über den Communication Summit. 

 

Numéro 10 begleitet die Lancierung von Immo Street in der Deutschschweiz

Das Westschweizer Immobilienportal Immo Street will in der Deutschschweiz Fuss fassen und beauftragt die bilingue Kommunikationsagentur Numéro10 in Bern mit dem Mandat.

Vorgesehen sind gemäss Mitteilung TV-Spots, Inserate und Plakate. Der Start der Kampagne ist für kommenden Frühling vorgesehen.
 

Super-Bowl: GM verärgert Ford

Der US-Autohersteller General Motors (GM) hat Rivalen Ford mit einem einminütigen Werbespot während des Super-Bowl-Finales verärgert. Der Spot gibt einen Einblick in den Weltuntergang, dessen einzig Überlebende Fahrer des GM-Pickups «Chevrolet Silverado» sind.

GM präsentiert in dem Film den Weltuntergang. Vier Freunde – und gleichzeitig die Einzigen, die überlebt haben – finden sich mit ihren Chevrolets in den hinterlassenen Trümmern wieder. Auf die Frage, wo ihr Kumpel Dave geblieben sei, antwortet einer der Vier, er hätte es nicht geschafft, da er nicht «das beständigste und verlässlichste Fahrzeug auf der Straße gefahren hat, sondern einen Ford».

Obwohl Ford gemäss Pressetext gegen die Aussendung des Spots protestiert hat, wurde dieser während des Finales ausgestrahlt und sorgte vor 111,3 Millionen Zuschauern – die höchste Einschaltquote in der amerikanischen Fernsehgeschichte – für reichlich Aufmerksamkeit. Ford erklärt, seine Wagen-Serie wäre die meistverkaufte in den USA seit 35 Jahren. Zudem würden Fords Pickups mehr als 250.000 Kilometern standhalten, worin sich die Beständigkeit seiner Fahrzeuge zeigt.

 

http://www.youtube.com/watch?v=AEI1HkViMg4

/Department: Doppel-Spot für Head Ski realisiert

An der Sportmesse ISPO München lanciert Head International zwei technologische Neuerungen für die kommende Wintersaison. Die Agentur /Department hat dazu zwei Spots kreiert.

Beide Innovationen sollen das Skifahren für jedermann einfacher und komfortabler machen: Era 3.0 ist eine neue Skigeometrie und -technologie, die Carven und Freeriden zusammenbringt. Gleichzeitig kommt mit dem Cube 3 der «wohl vielseitigste und bequemste Skischuh» auf den Markt. In einem Doppel-Spot inszeniert /Department Leichtigkeit und Revolution. Dazu kommt ein internationales Kommunikationspaket aus Messeauftritten, Prospektmaterialien und Printanzeigen.
 

Media Focus publiziert Online-Werbestatistik

Erstmalig überschritt das Werbevolumen im Onlinemarkt im Jahre 2011 die 500-Millionen-Marke. Mit Anteilen von rund 34 Prozent / 30 Prozent sind die Bereiche «Klassische Onlinewerbung» und «Suchmaschinen-Werbung» nach wie vor die stärksten Werbeformen.

Für den Bereich «Suchmaschinen-Werbung» wird im Jahr 2012 das grösste Wachstum erwartet (14.3 Prozent). Die «klassische Onlinewerbung» (Display) wird gemäss Expertenschätzungen um rund 12.8 Prozent wachsen. Insgesamt wird für den Online-Werbemarkt ein Wachstum von 11.9 Prozent prognostiziert.

Wie bereits im vergangenen Jahr kann sich Online auch im Jahr 2011 mit einem Anteil von 7 Prozent am Werbemarkt behaupten. Im Jahr 2009 lagen die Anteile von Online-Werbung noch bei 5 Prozent, im Jahr 2008 bei 4 Prozent.

Der durchschnittliche Anteil an Online Display-Werbung liegt im Branchenvergleich bei rund 3 Prozent. Die Branchen «Dienstleistungen» und «Verkehrsbetriebe» legen mit Mediamix-Anteilen von 8.1 Prozent beziehungsweise 7.2 Prozent ein überdurchschnittlich hohes Gewicht auf die Online Display-Werbung. Unterdurchschnittlich hingegen sind deren Anteile an TV-Werbung.

Die Branchen «Kosmetik + Körperpflege», «Nahrungsmittel» und «Reinigen», allesamt TV-affine Werbemärkte, weisen unterdurchschnittliche Anteile an Online Display-Werbung aus (1.5 Prozent, 1.3 Prozent beziehungsweise 0 Prozent).

Der Anteil von Online beinhaltet die Werbeformen Display, Suchmaschinen-Werbung und Affiliate-Marketing. Zur Aufrechterhaltung der Vergleichbarkeit wurden für diese Betrachtung die Online-Rubriken nicht berücksichtigt, da auch in anderen Mediengruppen keine Rubriken erfasst werden.

> Zum Report (PDF)
 

Aus Paperboy wird Shortcut

Kooaba gibt seiner Smartphone-App Paperboy einen neuen Namen und ein frisches Design. «Shortcut» heisst die Bilderkennungs-App, auf die auch APG|SGA und Publicitas setzen.

Shortcut ersetzt den bisherigen Namen der App «Paperboy», die über Bilderkennung gedruckte Medien mit dem Internet verbindet. Mit der Shortcut-App können gemäss Mitteilung beliebige Seiten in unterstützten Zeitungen und Magazinen fotografiert werden, um die entsprechenden, digitalen Versionen davon zu erhalten. Diese können dann kommentiert, gespeichert oder Freunden via E-Mail und Facebook weiterempfohlen werden. Bei ausgewählten Artikeln lassen sich zudem weiterführende Inhalte wie Videos oder Bildstrecken auf dem Smartphone entdecken. Shortcut unterstützt heute über 1'000 Printtitel weltweit.

Diese Verbindung zwischen gedruckten Medien und der digitalen Welt ist für die Werbung von grossem Interesse, wie es in der Mitteilung weiter heisst. «Interaktive Printwerbung wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. Durch die Integration von Shortcut bieten wir dem Werbekunden einen klar definierten Mehrwert zur Kommunikation mit dem Konsumenten», erklärt Othmar Fischlin, Head of Marketing, Publicitas.

Vorerst unterstützt Shortcut vereinzelte Kampagnen. Das Ziel von Kooaba, APG|SGA und Publicitas ist es aber, schon bald jede Print- und Plakatwerbung interaktiv zu machen. «Es ist im Interesse aller Beteiligten, dass für interaktive Werbung eine gemeinsame App verwendet wird. Deshalb unterstützen wir diese Entwicklung und bieten unseren Kunden Shortcut aktiv an, wie zum Start die Plakatkampagne von Tres Amigos im Raum Zürich beweist», so Markus Ehrle, Head of Marketing & Business Development, APG|SGA.

Shortcut gibt es für iPhone, Android und Windows Phone 7.
 

http://www.youtube.com/watch?v=abWmaNj2BAc

Wirtschaftsplattform «NZZ Equity» gestartet

Mit der aktuellen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung erscheint erstmals «NZZ Equity». Die neue Wirtschaftsplattform für Unternehmer und Anleger erscheint als wöchentlicher zusätzlicher Bund sowie als monatliches Magazin.

Zudem werden ebenfalls monatlich Veranstaltungen, abgestimmt auf das Schwerpunktthema aus dem Magazin, durchgeführt. Sämtliche Printangebote werden auch digital verfügbar sein. Der zusätzliche Wirtschaftsbund liegt jeweils donnerstags bei und vertieft relevante Themen für Manager, Unternehmer sowie für erfolgreiche Anleger. Ergänzend zum vierten Bund erscheint ab dem 8. März jeden Monat das «NZZ Equity»-Magazin, das sich jeweils einer Branche oder einem Schwerpunktthema aus der Unternehmer- und Anlegerwelt widmet.

«Erste Reaktionen aus dem Leser- sowie Werbemarkt in Bezug auf die Lancierung der neuen Wirtschaftsplattform sind durchwegs positiv. Dies bestärkt unser Bestreben, mit den qualitativen Inhalten von den Bedürfnissen unserer Leserschaft sowie unserer Partner im Werbemarkt zu entsprechen», erläutert Marius Hagger, Leiter Verlage NZZ.
 

Dani Wüthrich wird Moderator bei Radio 1

Radio 1 holt Dani Wüthrich an Bord. Der 27-jährige Zürcher wird ab Juni auf Radio 1 zu hören sein. Zudem stösst Sharon Zucker neu zum Team.

Mit dieser Neuverpflichtung sei das Moderationsteam von Radio 1 wieder komplett, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Derzeit arbeitet Dani Wüthrich noch beim Winterthurer Lokalradio Top, wo er als stellvertretender Musikchef und Morgenshow-Moderator tätig ist.
Ab 1. März wird zudem das Radio 1-Tagesprogramm mit einer Frauenstimme verstärkt. Sharon Zucker wird neu jeden Tag von Montag bis Donnerstag zwischen 10 und 14 Uhr zu hören sein.
 

Zwei neue Köpfe bei OSW

Die Basler Agentur OSW verstärkt die Beratung und die Kreation mit Roger Müller und Carlo Tagliavini.

Mit Roger Müller hat OSW einen erfahrenen Berater neu im Team, wie die Agentur in einer Mittelung schreibt. Er hat zehn Jahre bei CR Basel gearbeitet und betreute dort hauptsächlich die Etats Stop Aids, Alkoholprävention, Baz und Swissflex. Seine nächste Station war Radio Basel, wo er im Verkauf und im Marketing tätig war. Dann gründete er die eigene Firm, bei der er sich auf Marketingideen spezialisierte. Nun ist er bei OSW für Beratung und Kundenbetreuung verantwortlich.

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Mit Carlo Tagliavini hat OSW auch die Kreation verstärkt. Nach seiner Ausbildung war er fünf Jahre lang bei der Werbeagentur Valencia Kommunikation, wo er als Art Director mit eigenem Team wirkte. Nebenbei absolvierte er die Kreativ Schule des ADC/BSW Schweiz in Zürich. Für Valencia Kommunikation betreute er die Etats Coop, Philip Morris, Kuhn Rikon, Bell, Feldschlösschen, Warteck, Elco, Nationale Suisse, Max Havelaar und Orell Füssli. Bei OSW ist Carlo Tagliavini für Konzepte und Grafik zuständig.

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(Fotos: Osw.ch)
 

JvM/Limmat: Sujets für Handelszeitung kreiert

Am Donnerstag, 9. Februar 2012 startet die Handelszeitung ihre neue Werbekampagne. In verschiedenen, von der Agentur Jung von Matt entwickelten Cartoons werden die wesentlichen journalistischen Merkmale der größten Schweizer Wirtschaftszeitung zum Leben erweckt.

Dazu gehören eine klare Meinung, fundierte, schonungslose Analysen und Hintergrundberichte, investigativer Journalismus oder kurz «Wirtschaft von AAA bis Z», so Axel Springer Schweiz in einer Mitteilung. Zusätzlich werden auch die KMU-Themenbeilagen mit dieser Kampagne beworben, die wöchentlich in der Handelszeitung erscheinen. Die Anzeigenmotive erscheinen sowohl in den Medienmarken von Axel Springer Schweiz als auch in anderen Print- und Online-Publikationen.

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