Waadt: Verbot sexistischer Plakate geplant

Das Waadtländer Kantonsparlament will sexistische Plakate auf öffentlichem Grund verbieten. Es hat am Dienstag die Regierung beauftragt, ein entsprechendes Gesetz auszuarbeiten.

Eine Motion der grünen Abgeordneten Sandrine Bavaud wurde mit 82 zu 30 Stimmen bei 11 Enthaltungen angenommen. Betroffen sind 177 Orte im Kanton, wo Plakate ausgehängt werden. In Frankreich und Grossbritannien gibt es bereits ähnliche Bestimmungen. In der Schweiz werde der Kanton Waadt diesbezüglich eine Vorreiterrolle einnehmen, sagte Staatsrätin Jacqueline de Quattro im Grossen Rat. (SDA)
 

SRF lanciert Quizshow «Weniger ist mehr»

Ab August 2012 zeigt SF 1 die neue Quizshow «Weniger ist mehr». In der Vorabendsendung messen sich drei Kandidatenpaare. Sie müssen herausfinden, was 100 Personen auf eine Frage am wenigsten oft geantwortet haben.

Bei «Weniger ist mehr» geht es darum, möglichst wenig Punkte zu erspielen, wie SRF einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Im Vorfeld der Sendung wurden 100 Personen Fragen gestellt wie: «Nennen Sie uns einen ehemaligen Bundesrat». 79 Personen antworteten dabei mit «Adolf Ogi», zwei Personen nannten «Josef Munzinger». Das Team, das herausfindet, welche Antwort am wenigsten genannt wurde, gewinnt die Spielrunde und einen Geldbetrag. Das Spiel läuft gemäss Mitteilung seit einiger Zeit sehr erfolgreich bei BBC 1.

«Weniger ist mehr» wird produziert von B&B Endemol und startet im August 2012 auf dem Sendeplatz von «5 gegen 5». Der Sendeplatz um 18.15 Uhr auf SF 1 wird variabel besetzt. Ziel ist es, dem Fernsehpublikum alternierend spannende Sendungsformate zu präsentieren. Unterhaltungschef Christoph Gebel: «‘Weniger ist mehr‘ ist ein frisches Quiz auf einem bewährten Sendeplatz für Spiele. Damit werden wir der Strategie von SRF gerecht, vermehrt zu variieren und neue Sendungsformate auszuprobieren.»

Die Moderation der Sendung «Weniger ist mehr» wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.  Kandidatenpaare für «Weniger ist mehr» können sich ab sofort anmelden unter Sendungen.sf.tv/weniger-ist-mehr/Nachrichten/Uebersicht.
 

SFLB: Animationsfilm für Goldbach Video Network realisiert

Mit dem Goldbach Video Network lanciert Goldbach Group ein neues Produkt im Bereich der digitalen Bewegtbildwerbung. SFLB hat dazu einen Animationsfilm kreiert.

Als einziger Anbieter der Schweiz ermögliche Video Network Multiscreen Kommunikationslösungen aus einer Hand, die plattformübergreifend auf allen nur erdenklichen Screens laufen, so die Agentur in einer Mitteilung. Spillmann/Felser/Leo Burnett hat für die Goldbach Group einen Animationsfilm realisiert, in dem das neue Produkt beworben wird. Gezeigt wird er auf Goldbachvideonetwork.com und weiteren elektronischen Plattformen.

Verantwortlich bei der Goldbach Group: Paul Riesen (Director Corporate Marketing), Andrea Staub, (Project Manager Communication), Oana Bara (Marketing Manager), Thomas Schrämli (Head of Campaigns & Search), Patrick Theus (Head of Business Development), Roman Reimann (Project Leader Business Development). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Peter Brönnimann (ECD), Patrick Suter (CD), Roland Buob (AD), Reto Vogler (Text), Rebecca Krausse, Flurin Hardt (Beratung), Anna Colby (Art Buying), Encore/Le Mob (Filmproduktion), Jingle Jungle (Sounddesign).
 

Barbara Schöneberger moderiert die Rose d’Or Awards Night

Am 10. Mai 2012 werden als Höhepunkt des Rose d’Or Festivals zum 51. Mal die Goldenen Rosen für die weltweit besten Beiträge der Fernsehunterhaltung vergeben. Barbara Schöneberger wird die Rose d’Or Awards Night im KKL Luzern moderieren.

Die deutsche TV-Moderatorin, Schauspielerin und Sängerin Barbara Schöneberger wird durch die Show mit internationalen Stars und Prominenten führen, die den Abschluss des diesjährigen Rose d’Or Festivals bildet. In den letzten Jahren hat sich die  Entertainerin auch einen Namen als Moderatorin von namhaften Preisverleihungen gemacht: So moderierte Barbara Schöneberger unter anderem für den Musikpreis Echo, den Adolf-Grimme-Preis, den deutschen Radiopreis und den deutschen Filmpreis.

Das Rose d’Or Festival findet dieses Jahr vom 6. bis 10. Mai in Luzern statt. Am Wettbewerb nehmen Beiträge aus über 40 Ländern aller Kontinente teil. Die 36 Nominierten des diesjährigen Wettbewerbs, gewählt von einer 50-köpfigen Jury, werden am 28. Februar an der Nominees Night in Kuala Lumpur, Malaysia, und zeitgleich in London und Luzern bekannt gegeben.
 

Kim Dotcom aus Untersuchungshaft entlassen

Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ein neuseeländischer Richter entschied, dass keine Fluchtgefahr bestehe, da sein Vermögen eingefroren sei.

Schmitz habe zudem auch wegen seiner Familie ein Interesse daran, in Neuseeland zu bleiben, argumentierte Richter Nevin Dawson gemäss SDA. Als Auflage darf der 38-Jährige das Internet nicht nutzen und muss in seinem Anwesen in Auckland bleiben. Der Anwalt von Schmitz, Paul Davison, sagte, sein Mandant sei entschlossen, weiter gegen die US-Vorwürfe zu kämpfen. Diese hätten «keinerlei substanzielle Basis».

Drei weitere gemeinsam mit Schmitz festgenommene Verantwortliche des inzwischen geschlossenen Online-Speicherdienstes waren bereits zuvor freigekommen. Die vier waren am 20. Januar auf Antrag der US-Behörden von der neuseeländischen Polizei wegen Internet-Piraterie festgenommen worden.

Die Entscheidung des Richters vom Mittwoch ist ein Rückschlag für die US- Justiz, die eine Auslieferung der vier Megaupload-Verantwortlichen fordert. Im aktuellen Verfahren in Neuseeland soll vom 20. August an über eine Auslieferung in die USA verhandelt werden. Die Anhörung wird voraussichtlich drei Wochen dauern. Sollte der aus Kiel stammende Schmitz vor ein US-Gericht gestellt werden, droht dem ehemaligen Internet-Hacker die Maximalstrafe von 20 Jahren Haft.

Die USA werfen den Megaupload-Verantwortlichen vor, die inzwischen dichtgemachte Plattform zu einem der grössten Umschlagplätze für illegale Kopien von Filmen und Musik gemacht zu haben. Den Rechte-Inhabern sei so ein Schaden von mehr als 500 Millionen Dollar entstanden. Die Beschuldigten weisen die Anschuldigungen zurück. Megaupload war eine Online-Speicherplattform für alle Arten von Dateien. Wer zum Beispiel eine Video hochlud, bekam einen Link, mit dem es abrufbar war. Dieser Mechanismus wurde vielfach für die Verbreitung illegaler Kopien neuer Kinofilme oder Musikalben genutzt.

Schmitz und seine Manager behaupten, ähnlich wie der Google-Videodienst YouTube die üblichen Massnahmen gegen Missbrauch und Online-Piraterie ergriffen zu haben. Die US-Ermittler werfen den Megaupload-Betreibern hingegen vor, die Praxis nicht nur toleriert, sondern auch begünstigt und davon profitiert zu haben.

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Zu guter Letzt: Männerdiskriminierung

Ein Werbefilm der Kinderhilfsorganisation Plan läuft nur, wenn sich eine Frau vor der Anzeigetafel befindet. Männer bekommen lediglich einen Hinweis auf die Plan-Website zu sehen.

Die Männer sollen so erleben, was es heisst, ausgeschlossen zu sein. Frauen hingegen kommen in den Genuss eines 40-Sekünders. Dieser zeigt drei 13-jährige Mädchen aus Grossbritannien, Mali und Thailand, die aus ihrem Leben berichten. Unter dem Motto «Zutritt nur für Mädchen» will die Kampagne auf die Beschränkungen für Frauen in vielen Teilen der Welt hinweisen.

Möglich macht dies eine HD-Kamera mit Gesichtserkennung, die an einer Bushaltestelle in der Londoner Oxford Street installiert ist. Die Kampagne kostet rund 35'000 Euro und soll zwei Wochen lang zu sehen sein.

Auf der Website Plan-uk.org gibt es den Film übrigens in voller Länge zu sehen – auch für die armen, diskriminierten Männer.

(Quelle: Lead-digital.de)
 

JvM/Limmat: Neue Sujets für Max Shoes kreiert

Mit Schuhen von Max hat man nur ein Problem: Wenn man sie an den Füssen trägt, sind sie zu weit weg. Deshalb hat Jung von Matt/Limmat die Models kurzerhand halbiert, so dass sie die eigenen Schuhe besser anhimmeln können.

Zu sehen auf Anzeigen und am POS ab Mitte Februar.

Verantwortlich bei Max Shoes: Daniel Widmer (Leiter Marketing, Mitglied der Geschäftsleitung), Marco Greco (Leiter Kommunikation), Giuseppa Netti (Sachbearbeiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Lukas Frei (CD), Daniel Pieracci (Text), David Hanselmann (AD), Alexander Moltzen, Alban Schelbert (Grafik), Ilonka Galliard, Erasmo Palomba (Art Buying), Sabrina Arthur, Astrid Krauss (Beratung), Anti Wendel (Fotografie).

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Zu guter Letzt: Zweideutiges Plüschobjekt

Was haben wir denn da? Handelt es sich bei diesem Objekt tatsächlich um einen riesigen, kuschligen Plüsch-Penis, wie er uns nicht mal in den kühnsten Träumen erscheint?

Nein, wir geben Entwarnung: Es ist bloss ein Hund, ein ganz normaler, süsser, lebendiger Hund. Das Foto wird zurzeit gemäss Bild.de im Internet tausendfach verbreitet. Weil es so schön zweideutig ist. Der Hund wird von all dem Trubel um seine Wenigkeit wohl nichts mitbekommen – und seelenruhig auch weiterhin ab und zu ein Nickerchen à la Phallus nehmen. Recht hat er.

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(Foto: Bild.de)

Sanfter Relaunch für Tele Südostschweiz

Tele Südostschweiz frischt seinen Look auf. An diesem Mittwoch, 22. Februar 2012 geht das überarbeitete Erscheinungsbild auf Sendung.

Während rund einem halben Jahr arbeiteten die hausinternen Designer in Zusammenarbeit mit der TV-Produktionsgesellschaft SO Emotion am neuen Look, wie es in einer Mitteilung heisst. Dutzende neue Werbetrenner und Programmhinweise wurden animiert und vertont. Sie stehen unter dem Motto: Elemente aus der Bergwelt. Zischende Nebel, grollende Bergstürze oder spritzende Wasserfontänen durchziehen die grafischen Elemente.
Überarbeitet wurden auch sämtliche Countdown-Animationen, welche anzeigen, wann die nächste Sendung erscheint. Sie wurden nicht nur optisch und akustisch aufgepeppt, auch die Texte sind neu: «Es folgt das Wetter» macht nicht wirklich Appetit auf mehr. Deshalb wurden insgesamt über 100 neue Hinweistexte für jede Sendung kreiert, welche abwechslungsweise vor der Ausstrahlung eingeblendet werden. Ein Beispiel: «Es wird strahlend schön… wenn gleich die Wettermoderatorin Andrea Berry am Bildschirm auftaucht. Für die übrigen Aussichten können wir nichts». Für jede Countdown-Animationen wurde zusätzlich eine Musik erstellt, welche sich am Signet der Sendung orientiert. Dazu mussten über 20 Musikstücke neu arrangiert werden.

Das Erscheinungsbild der Wetter-, sowie der Nachrichtensendung wurde leicht angepasst. Insbesondere wurde bei den Nachrichten den Hintergrundbildern, den sogenannten 'Makros' mehr Platz eingeräumt.

TSO neu auf Wilmaa.com

Als erster konzessionierter Regionalsender ist TSO zudem neu auf Wilmaa.com empfangbar. Die Nachrichten für die Kantone Graubünden und Glarus sowie alle übrigen Sendungen können jetzt überall im Internet live mitverfolgt werden. Im Laufe des Jahres wird zudem die überarbeitete Homepage aufgeschaltet, bereits wird auch an einer App getüftelt.

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Euro RSCG Zürich: Kampagne für Swiss Post International kreiert

Swiss Post International präsentiert sich ab sofort für ihren B-2-B-Bereich mit einer neuen, von Euro RSCG Zürich entwickelten Kompetenz-Kampagne.

Hat die ehemalige Brand-Kampagne bisher die Unternehmenswerte symbolisch in den Fokus gerückt, so zielt der neue Auftritt ganz konkret auf die Leistungen von Swiss Post International und ihren Mitarbeitenden. In den zwei neuen Sujets «Rubik’s Cube» und «Schach» kommuniziert die Kampagne, wie sich die Mitarbeitenden jeder noch so komplexen, internationalen Versandaufgabe stellen und stets die beste Lösung finden.

Die Kampagne startet ab sofort. Die Sujets werden international in verschiedenen Special-Interest-Magazinen, auf Messen als Plakate sowie als Online-Banner zum Einsatz kommen. Erstmalig wird auf der Financial Times Homepage auch ein Floating Banner zum Einsatz kommen, der das «Rubik’s Cube»-Sujet in animierter Form präsentiert.

Verantwortlich bei bei Swiss Post International: Domenico Pereira (Head of Communication), Therese Leibinn (Brand Management). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Alexander Holtz, Tom Seinige (CD), Wolfgang Bark, Tim Boin (Text), Marietta Albinus, Tom Schicker (AD), Anne-Marie Pappas, Martin Bettler (Grafik), Cara-Anne Specker (Art Buying), Nicolas Baechtold (Web Project Manager), Peter Schäfer (Strategie), Walter Tagliaferri, Franziska Schmid, Milena Elias, Lucia Staub (Beratung), Stephan Schacher (Fotograf), Frank Bodin (Gesamtverantwortung).

Online-Banner:

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Teilen, um weiter zu wachsen

OMD Schweiz stösst an Grenzen. Um weiter wachsen zu können, teilt sie ihre Kunden auf und betreut sie künftig in zwei getrennt geführten Tochtergesellschaften. Auch ein Namenwechsel wurde nötig: OMD Schweiz nennt sich neu Omnicom Media Group.

Mit einem Marktanteil von rund 22 Prozent am Schweizer Mediageschäft stand sich die grösste Schweizer Mediaagentur OMD in letzter Zeit selbst im Weg. «Einige Kunden haben uns nicht einmal mehr zu ihren Pitches eingeladen, weil wir bereits einen ihrer Konkurrenten betreuen», berichtet Verwaltungsratspräsident Peter Kettiger an der gestrigen Pressekonferenz. Mit andern Worten: OMD, die in den letzten fünf Jahren viel stärker gewachsen ist als der Schweizer Werbemarkt, stiess hierzulande an Wachstumsgrenzen. Doch die Zürcher Agentur ist international vernetzt und gehört der Werbeholding Omnicom an, die für solche Situationen vorgesorgt hat: Seit 2005 baut Omnicom mit PHD ein zweites, weltweites Medianetzwerk neben OMD auf . PHD – die drei Buchstaben stehen für die britischen Gründer Pattison, Horswell und Durden – eröffnete deshalb bereits im letzten Dezember eine eigene Schweizer Filiale an der Thurgauerstr. 54 in Zürich (siehe auch OMD verstärkt sich mit neuer Marke). Das Büro ist damit die 74. PHD-Niederlassung in mittlerweile 63 Ländern. PHD Schweiz steht unter der Leitung des 44jährigen Dominik Hofstetter, der bisher die OMD-Unit Sky führte. Mit Hofstetter wechselt auch das gesamte zwölfköpfige Sky-Team samt den knapp 20 Kunden zu PHD. Mit einer Ausnahme: Sky-Kunde Apple kommt neu bei OMD Nord unter, weil er aus Konkurrenzgründen nicht ins PHD-Netzwerk passt.

Sky-Team passt perfekt zu PHD

Hilary Jeffrey, President von PHD Europe, Middle East & Africa, zeigte sich erfreut, dass PHD nun den Kunden in Europa «eine flächendeckende Betreuung anbieten kann.» PHD konzentriere sich darauf, den Kunden aussergewöhnlich kreative und innovative Medienlösungen zu bieten. «Das Team in der Schweiz passt perfekt zu unserer Kultur und Philosophie und stellt eine hervorragende Ergänzung unserer Netzwerkfamilie dar», sagte Jeffrey. Hinzu kommt, dass Hofstetters Team schon bisher einige internationale Kunden betreute, die auch beim PHD-Netzwerk sind (Peugeot und Citroën zum Beispiel).

OMD Schweiz wird Omnicom Media Group

Die Lancierung der OMD-Schwester-Agentur PHD machte allerdings eine Umstrukturierung und eine Namensänderung nötig: OMD Schweiz tritt seit Anfang Jahr neu unter dem Namen Omnicom Media Group auf. An den Besitzverhältnissen ändert sich jedoch nichts: 51,25 Prozent des Aktienkapitals bleiben in Schweizer Händen, der Rest ist internationales Kapital. Auch der Omnicom-Verwaltungsrat setzt sich weiterhin aus Peter Kettiger (Präsident), Geri Aebi und Matthias Kiess zusammen, die Omnicom-Geschäftsleitung aus Manfred Strobl (CEO), Beat Krebs (COO) und Marion Wagner (CFO). Neu sind der Omnicom aber zwei Aktiengesellschaften unterstellt, die sie zu 100 Prozent besitzt: Die OMD AG, wiederum mit Strobl als CEO, und PHD mit Exective Managing Director Hofstetter. Beide Firmen seien operativ selbständig, betonte Kettiger, sie würden aber Dienstleistungen wie IT, Einkauf, und Buchhaltung von Omnicom beziehen. «Sie treten also im Markt getrennt auf und werden einander teilweise auch konkurrenzieren, können aber im Hintergrund dennoch die Vorteile des grossen Einkaufvolumens nutzen oder auf gewisse Spezialisten zurückgreifen», erklärte Kettiger.

Ist die Trennung von OMD und PHD strikt genug?

Der «Trick», eine Zweitagentur zu lancieren, um Konkurrenten unter den Kunden zu behalten oder zu gewinnen, kann durchaus funktionieren: Die Schwesteragenturen m&m und mm&b in Glattbrugg praktizieren dies schon seit Mitte der 1990er-Jahre mit Erfolg – dort allerdings mit zwei CEOs, die getrennt an den Verwaltungsrat der m&m-Gruppe rapportieren. Anders bei Omnicom: Strobl, der als OMD-CEO Hofstetters Konkurrent sein sollte, ist gleichzeitig als Omnicom-CEO dessen Vorgesetzter. Hofstetter rapportiert an ihn, nicht an den Verwaltungsrat. Ist damit die «Chinese Wall» zwischen PHD und OMD tatsächlich «dicht» genug? Kettiger, Strobl und Hofstetter bejahen dies. Und die Sky-Kunden, die nun zu PHD wechseln, scheinen es ebenso zu sehen. Ob aber Strobls Doppelfunktion auch von potentielle Neukunden goutiert wird, muss sich erst weisen.

PHD Schweiz unter den Top 10 Agenturen

So oder so: Der Wechsel der OMD-Unit Sky zu PHD hat Folgen auf das RECMA-Ranking, das für OMD Schweiz bisher ein Billingvolumen von 422 Millionen Euro auswies. Davon zieht PHD Schweiz nun gemäss Hofstetter rund 100 Millionen Euro ab. Damit bleibt OMD gemäss Ranking 2011 zwar die grösste Schweizer Mediagentur, nun jedoch dicht gefolgt von MediaCom mit 301 Millionen Euro. Weiter hinten käme es aber zu Verschiebungen, würde sich PHD Schweiz doch hinter Mediaedge:cia (102 Mio €) auf Platz 8 einreihen, noch vor der m&m-Gruppe mit 79 Millionen Euro).
Markus Knöpfli

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Dominik Hofstetter.

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Hilary Jeffrey und Dominik Hofstetter.

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Hilary Jeffrey.

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Manfred Strobl.

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Peter Kettiger.
 

Schweizer Fernsehpreis: UPC Cablecom und Opel Suisse bleiben Sponsoren

Die letztjährigen Partner UPC Cablecom und Opel Suisse engagieren sich auch dieses Jahr wieder als Sponsoren für den vom Rose d’Or Festival veranstalteten Fernsehpreis von Blick und Tele.

Der Kabelnetzbetreiber UPC Cablecom tritt wie auch schon im vergangenen Jahr als Presenting Partner des Schweizer Fernsehpreises auf. Auch der Fahrzeugpartner Opel Suisse ist weiterhin beim Schweizer Fernsehpreis mit dabei. Der Schweizer Fernsehpreis ehrt national herausragende Leistungen in den Kategorien Star, Film, Sendung und Innovation. Zusätzlich wird jährlich eine Persönlichkeit der TV-Branche mit dem Lifetime Award geehrt. Die Verleihung findet am 6. Mai im KKL Luzern statt, erstmals als Eröffnungsevent des Rose d'Or Festivals.

> Der Schweizer Fernsehpreis eröffnet das Rose d’Or Festival

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