Aus Edipresse Suisse wird Tamedia Publications romandes

Edipresse Suisse tritt ab dem 4. April 2012 neu unter dem Namen «Tamedia Publications romandes» auf. Die Umbenennung und der neue grafische Auftritt gehen mit der Ankündigung der Ergebnisse der Mediengruppe Tamedia für das Geschäftsjahr 2011 einher.

Der Name «Tamedia Publications romandes» unterstreiche die zentrale Stellung der Westschweizer Medien innerhalb der Mediengruppe Tamedia, heisst es in einer Mitteilung. Er stehe für publizistische und organisatorische Unabhängigkeit sowie für regionale Verankerung.

Zu den Medien von Tamedia Publications romandes gehören unter anderem die Tageszeitungen 24 heures, Tribune de Genève, Le Matin und ihre Nachrichtenportale, die Sonntagszeitung Le Matin Dimanche sowie das Wirtschaftsmagazin Bilan. Geschäftsführer von Tamedia Publications romandes bleibt wie bisher Serge Reymond.

Auch Edipub, die Verkaufsorganisation von Edipresse Suisse, tritt neu gegenüber ihren Kunden als «Tamedia Publications romandes – Werbemarkt» auf. Ende Juni wird dieser Schritt auch auf gesellschaftsrechtlicher Ebene umgesetzt. Edipub wird auf diesen Zeitpunkt hin mit Tamedia Publications romandes fusionieren.
 

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Ringier: Medienportal Go4media.ch überarbeitet

Ringier hat das verlagseigene Mediaportal Go4media.ch komplett überarbeitet. Der Inhalt wird neu in Modulen organisiert. Alle Informationen für Zeitungen, Zeitschriften, Websites, Mobile, Radio und TV sind nun auf einen Blick abrufbar.

Zudem können die passenden Formate und Specials des Ringier Verlags auch über eine Themensuche zusammengestellt werden. Inhalte und Ziele der Werbekunden lassen sich so  mit dem Potenzial einzelner Titel abgleichen, so Ringier in einer Mitteilung vom Mittwoch. Zudem steht der komplette Anzeigentarif und die Werbefibel zum Download bereit. Go4media ist ab sofort auch für mobile Geräte optimiert.

Das neue Portal wurde vom Studio Roth&Maerchy in Zürich entwickelt und gestaltet und von der Webagentur Spoiled Milk umgesetzt.

> Go4media.ch
 

Tamedia beteiligt Mitarbeitende mit 8 Millionen Franken am Ergebnis

Tamedia beteiligt ihre Mitarbeitenden mit insgesamt 8 Millionen Franken am Ergebnis des Jahres 2011. Die Ausschüttung erfolgt im Rahmen zweier getrennten Gewinnbeteiligungsprogramme für die Unternehmensteile Tamedia und Edipresse Suisse.

Die Summe der Gewinnbeteiligung des Unternehmensteils Tamedia beläuft sich auf 7.18 Millionen Franken, wie Tamedia in einer Mitteilung schreibt. Die Mitarbeitenden können dabei entscheiden, ob sie den Betrag in bar oder in Form von Aktien beziehen möchten. Die Mitarbeitenden, welche die Gewinnbeteiligung in Form von Aktien beziehen, profitieren von einer Erhöhung um 20 Prozent. Das Gewinnbeteiligungsmodell von Tamedia besteht bereits seit mehr als zehn Jahren.

Um alle Mitarbeitenden am von ihnen erwirtschafteten Ergebnis zu beteiligen, hat Tamedia entschieden, den Mitarbeitenden von Edipresse Suisse freiwillig letztmals eine Gewinnbeteiligung auf Basis des bisherigen Modells von Edipresse auszuschütten. Insgesamt werden im Rahmen des Gewinnbeteiligungsmodells von Edipresse Suisse 0.75 Millionen Franken ausbezahlt. Ab dem Geschäftsjahr 2012 nehmen alle Mitarbeitenden am Gewinnbeteiligungsmodell von Tamedia teil.

> Tamedia steigert Gewinn 2011 um über 60 Prozent
> Syndicom: «Jetzt ist das Personal an der Reihe»

NZZ-Mediengruppe plant Sparprogramm

Die NZZ-Mediengruppe hat im Geschäftsbereich Medien Zürich ein Sparprogramm initiiert. Der Grund dafür ist, dass die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr hinter den vorgesehenen Ertragszielen liegt.

Die Leiterin der Unternehmenskommunikation der NZZ-Mediengruppe, Bettina Schibli, bestätigte am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA einen entsprechenden Beitrag auf dem Online-Portal Medienspiegel.ch vom Dienstag. Wesentliche Einbussen habe es im laufenden Jahr bei Stellen- und Finanzanzeigen gegeben. Details des Sparprogramms werden laut NZZ-Mediengruppe nicht kommuniziert.
 

Zattoo: Live-TV in HD-Qualität

Der Internet-TV-Anbieter Zattoo stellt seinen Nutzern ab heute Mittwoch Live-TV in HD-Qualität bereit. Die HD-Aufschaltung erfolgt im Rahmen eines Tests und ist nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Abonnenten eines Zattoo HiQ-Zugangs in Deutschland können ARD, ZDF und Arte ab heute in HD-Qualität sehen, wie es in einer Mitteilung heisst. HiQ-Nutzern in der Schweiz stehen neben diesen Programmen SF1, SF2, RTS un und RTS deux in hoher Auflösung zur Verfügung. Die Aufschaltung der HD-Kanäle beschränkt sich zunächst auf Zattoo.com. Eine Aufschaltung auf weitere Applikationen wie für iPhone/iPad und der Video Web TV Box soll folgen.

 

Bild: Strafanzeige gegen Sommaruga ist «publizistische Aktion»

Die Strafanzeige der deutschen Bild-Zeitung gegen Justizministerin Simonetta Sommaruga ist eine «publizistische Aktion». «Wir wollen ein Schlaglicht auf die wichtige Debatte über Steuerbetrug werfen», sagte der stellvertretende Chefredaktor Nikolaus Blome.

Die Zeitung und ihre Verantwortlichen erwarten in der Folge einen verschärften Blick auf das Thema Steuerbetrug, «das per Abkommen aus der Welt geschaffen werden soll», wie Blome am Mittwoch im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA erklärte. Es gehe dabei auch um die Glaubwürdigkeit Deutschlands: «Wie viel Steuerflucht darf ein Staat zulassen, der von den unteren Schichten per Gesetz eine Menge fordert und im Sozialbereich Verfehlungen streng ahndet», formulierte Blome die zentrale Frage. Auch am oberen Ende müssten Gesetze eingehalten und durchgesetzt werden, um glaubwürdig zu bleiben. Zugleich will Bild mit der Strafanzeige jedoch auch der Schweiz einen Spiegel vorhalten. Ein Haftbefehl gegen deutsche Steuerfahnder, die lediglich ihre Arbeit erledigten, sei «aberwitzig». Den Verantwortlichen bei Bild ist bewusst, dass formal gesehen Bundesrätin Simonetta Sommaruga nicht die richtige Ansprechpartnerin ist. «Wir haben sie stellvertretend für das Schweizer Justizwesen genommen», sagte Blome.

Eingereicht hat die Strafanzeige der für die Schweiz verantwortliche Reporter, da in Deutschland nur Personen Strafanzeige einreichen können. Obwohl Blome über den Ausgang der Strafanzeige keine Prognose wagt – «ich will hier nicht spekulieren» -, erlaube diese eine juristische Begutachtung des Themas in Deutschland. Und eine Fortsetzungsgeschichte in der Bild-Zeitung. (SDA)

 

Four. gewinnt Projekt von Rhombus Partner Immobilien

Rhombus Partner Immobilien hat sich bei einem Projekt für eine Zusammenarbeit mit der Agentur Four. aus Zürich entschieden. Ziel der Kampagne ist die Bewerbung eines neuen Standortes am Paradeplatz.

Das Konzept von Four. basiert auf den «guten Nachbarn», die Rhombus Partner Immobilien ab dem 10. April 2012 am neuen Standort in der Waaggasse 5 haben wird. So wird es beispielsweise neben der Confiserie Sprüngli am Paradeplatz einen weiteren Anbieter für verlockende Angebote (wenn auch ganz anderer Art) geben. Umgesetzt werden sollen mehrere Anzeigensujets, Mailings an VIP-Kunden und Kunden, Banner und Schaufensterplakate.

Verantwortlich bei Rhombus Partner Immobilen: Heiner Plüer (Geschäftsleitung), Katerina van der Laan (Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei four. Werbeagentur: Björn Brinkmann, Philipp Sträuli (CD), Christian Hansen, Manon Gesess (Beratung), Claudio Hagmann (DTP)
 

BZM: Pensionskassen sollen sich Profond-Sammelstiftung anschliessen

Die Pensionskassen der Basler Zeitung Medien sollen sich per 1. Juli der Profond-Sammelstiftung anschliessen. VR-Präsident Filippo Leutenegger hat diesen Vorschlag am Mittwoch den Stiftungsräten der BZM-Pensionskassen und den Mitarbeitenden vorgestellt.

Das Unternehmen BZM sei bereit, den Anschluss an die Profond-Sammelstiftung mit einer namhaften Einmaleinlage zu ermöglichen. Dadurch können mit dieser Neuordnung die wohl erworbenen Rechte der Versicherten und der Rentenbezüger gewahrt werden. Da mit einem solchen Schritt auch die hohen, aktuell laufenden Sanierungsbeiträge der Mitarbeitenden entfallen, werde mit einer breiten Zustimmung gerechnet. Die Umsetzung dieser Lösung erfolge unter Vorbehalt der Zustimmung aller betroffenen Parteien und zuständigen Gremien.

Wegen Unterdeckung hatte der Stiftungsrat der BZM-Pensionskassen im Juli 2011 Sanierungsbeiträge von Arbeitnehmern und -gebern von je 4,5 Prozent beschlossen.

(Bild: Keystone)

Zu guter Letzt: Nackte Männer auf dem Priester-Stick

Die katholische Kirche in Irland befindet sich in einer Krise – immer wieder gerieten in den letzten Monaten neue Kindsmissbrauch-Skandale an die Öffentlichkeit. Nun erschüttert ein peinlicher Porno-Skandal die Kirche.

Man stelle sich folgende Szene vor: Ein irischer Priester will an einem Elternabend über die Erstkommunion informieren. 26 Eltern und ein Kind verfolgen gespannt die Powerpoint-Präsentation und lauschen den Worten des Geistlichen. Da plötzlich erscheinen auf der Leinwand Schwulenpornobilder. Gemäss BBC 16 an der Zahl. Sie befinden sich auf einem USB-Stick, den der Priester vor der Präsentation an den Computer angeschlossen hat. Der Priester, unterdessen wahrscheinlich schneeweiss oder knallrot im Gesicht, zieht den Stick reflexartig aus dem Computer und verlässt schnurstracks den Raum.

Ein dummer Kinderstreich oder doch ein peinliches Missgeschick des Paters? Letzterer behauptet hartnäckig, er wisse nicht, wie das Material auf den Memorystick gelangt sei. Und man ist geneigt, ihm zu glauben. Wie auch immer, der Zeitpunkt dieses Malheurs hätte schlechter nicht sein können – die katholische Kirche in Irland ist damit wohl nochmals einen Meter weiter in den Schmuddel-Sumpf gesunken.

(Quelle: 20 Minuten)

 

Inhalt&Form: Gesamtauftritt für Microroastery Black&Blaze realisiert

Tamedia steigert Gewinn 2011 um über 60 Prozent

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