NLZ: Wechsel in der Redaktionsleitung

Jérôme Martinu und Dominik Buholzer werden per Anfang Mai 2012 neue stellvertretende Chefredaktoren der Neuen Luzerner Zeitung. Die Mitglieder der Redaktionsleitung treten die Nachfolge von Stefan Ragaz an, welcher die Zeitung auf eigenen Wunsch verlässt.

Jérôme Martinu stiess 2002 als Sportredaktor zur Neuen Luzerner Zeitung. 2006 wechselte er zu den regionalen Ressorts, deren Leitung er später übernahm. Seit 2009 ist Martinu, der an den Universitäten Bern und Freiburg Geschichte und Kommunikationswissenschaften studierte, Mitglied der Redaktionsleitung.

Dominik Buholzer war ab 1995 bei der damaligen Urner Zeitung tätig. 1998 wurde der ausgebildete Lehrer Redaktionsleiter der Neuen Nidwaldner Zeitung, 2006 wechselte er als Redaktor in das Ressort Schweiz der Neuen Luzerner Zeitung, 2007 wurde Buholzer Leiter des Newsdesk und schliesslich Mitglied in der erweiterten Redaktionsleitung. Seit Februar 2012 ist Buholzer verantwortlich für die Sonntagsausgabe Zentralschweiz am Sonntag.

Der bisherige stellvertretende Chefredaktor Stefan Ragaz verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Ragaz war seit 1996 in dieser Funktion bei der Neuen Luzerner Zeitung tätig und leitete während der letzten Jahre die überregionalen Ressorts. Stefan Ragaz brachte eine breite journalistische Erfahrung in die Arbeit ein, so wurde unter seiner Leitung zuletzt das neue Redaktionssystem eingeführt.

nlz

Coundco verstärkt Team

Mit Yamina Maanan und Cristina Sebald baut die Agentur Coundco die Bereiche Client Service und Community Management aus.

Yamina Maanan stösst als Community Success Manager zur Agentur, wo sie Mandate im Bereich online Communitiy Building und Social Media betreut. Sie verfügt über einen Master in Communication Management an der Hochschule Luzern und bringt langjährige Erfahrungen auf Agentur- und Unternehmensseite mit. Zuletzt war Sie als Community Managerin bei der Jugendsendung und Online-Plattform Zambo des Schweizer Fernsehens tätig und zuvor als Project Managerin Events für die Betreuung der Hauptsponsoren an der EM 2008 verantwortlich.

Weitere Verstärkung erhält Coundco durch den Eintritt von Cristina Sebald. Dank ihrer langjährigen Erfahrung in der Kundenbetreuung wird sie gemäss Mitteilung eine zentrale Rolle neben Garry Bachmann, Head of Production und Mitglied der Geschäftsleitung, im Bereich Cleint Service spielen. Cristina Sebald hat zuletzt die Marke Polo St. Moritz 1899 betreut und war unter anderem für Projektleitung, Events und Vertrieb verantwortlich. Zuvor hat sie zusammen mit Yamina Maanan bei Kuoni als Product Managerin gearbeitet.
 

Contexta: Spot und Online-Gewinnspiel für Swiss Lotto realisiert

Lesch+Frei Zürich: Kampagne für Taxi 444 kreiert

Cash: Joint-Venture mit Bank Zweiplus

Die Online-Plattform für Wirtschafts- und Wirtschafts- und Finanzinformationen Cash bietet ab sofort auch Online-Banking an – dank einem Joint Venture mit der Bank Zweiplus.

Ringier und die Bank Zweiplus haben ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, wie Ringier in einer Mitteilung schreibt: Cash Zweiplus. Ringier bringt die Marke Cash und die gleichnamige Wirtschafts- und Finanzplattform mit 170‘000 Unique User in das Joint Venture ein. Die Bank Zweiplus bringt ihr Direktkundengeschäft ein: Die über 30‘000 Bankkunden greifen ab sofort über die Plattform Cash auf das Online-Banking zu. Die Bank Zweiplus bleibt für die gesamte Konto- und Depotführung und die damit verbundenen Aufgaben verantwortlich. Erstmals würden Wirtschafts- und Finanzinformationen, Beratung und Bankdienstleistungen aus einer Hand bereitgestellt, heisst es weiter. Cash biete wie bis anhin Informationen an: News, Kommentare, Hintergrundberichte und Analysen sowie Marktdaten. Die Plattform stelle ihren Kunden das volle Spektrum an Finanzdienstleistungen zur Verfügung: Sparen, Anlegen, Vorsorgen und Finanzieren – verbunden mit der persönlichen Beratung durch ein Team von 30 Spezialisten. Als «Cross Picker» wähle der User selbst, welche Teile des Angebotes er nutzen will. Das bisherige Informations-Angebot von Cash stehe weiterhin allen Interessierten kostenlos zur Verfügung.

Das Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Cash Zweiplus basiert einerseits auf dem Bankgeschäft, andererseits auf dem klassischen Verlagsgeschäft bestehend aus Nutzer- und Werbemarkt. Cash Zweiplus befindet sich zu je 50 Prozent im Besitz von Ringier und der Bank Zweiplus. Der Verwaltunsgsrat ist paritätisch zusammengesetzt. Die Bank Zweiplus wird durch Alfred W. Moeckli (Präsident) und Markus Aisslinger vertreten, Ringier durch Michael Voss und Martin Werfeli.

Cash Zweiplus beschäftigt 46 Mitarbeiter. Die Geschäftsleitung besteht aus Christoph Hartgens (Chief Executive Officer), Marcel Gamper (Chief Customer Officer – Banking), André Michel (Chief Operating Officer – Verlagsgeschäft) und Urban Scherrer (Chief Technology Officer). Die Redaktion wird weiterhin von Chefredaktor Daniel Hügli geleitet.
 

Zu guter Letzt: Das stillste Örtchen der Welt

Sie verbringen den Tag in einem lärmigen Grossraumbüro, und wenn Sie abends nach Hause kommen, erwartet Sie, wenn Sie denn überhaupt die Lärmeschutzfenster öffnen, ein ohrenbetäubender Verkehrslärm? Dann sollten Sie vielleicht einmal einen Tag am stillsten Ort der Welt verbringen.

Denn danach werden Sie sich wohl nie mehr über die in die Tastatur hauenden und dazu wild drauflosredenden Arbeitskollegen nerven. Und statt sich über den Strassenlärm zu ärgern, werden sie jedes Motorenaufheulen zu schätzen wissen. Denn: Die absolute Stille ist gar nicht so schön, wie wir sie uns vorstellen.

Orfield Laboratories hat nämlich in den USA einen Ort geschaffen, in dem 99,99 Prozent der Geräusche absorbiert werden. Ein Raum, in dem man schläft, hat gemäss Welt.de durchschnittlich eine Lautstärke von 30 Dezibel. Im stillsten Raum der Welt wurde eine Lautstärke von minus neun Dezibel gemessen. Wirklich ruhig also. Doch die absolute Stille scheint nicht so angenehm zu sein, wie man sich das vielleicht vorstellt – in diesem Raum hat es bis jetzt noch niemand länger als 45 Minuten ausgehalten. Unter anderem, weil man plötzlich Geräusche aus dem eigenen Körper wahrnimmt, die man so gar nicht erwartet.

Wer nun aber denkt, das Projekt sei bloss eine Spielerei, welche die Menschheit von ihrem fanatischen Streben nach Ruhe befreien soll, liegt falsch. Genutzt wird der Studiokompelex unter anderem von Unternehmen, um die Akustik von Tönen zu testen – zum Beispiel von Handys oder Auto-Armaturen. In dem Gebäude hat aber auch Bob Dylan ein Album aufgenommen, und gelegentlich trainieren darin Astronauten, die monatelang in einer Raumstation wohnen sollen, für ihren Einsatz. Eine nützliche Sache also, dieses stillste Örtchen der Welt.

> Weitere Informationen zum absolut stillen Raum erfahren Sie auf Welt.de.
 

Radio 24: Walter Scheibli kommentiert Playoff-Finalspiel ohne Unterbruch

Radio 24-Sportreporter Walter Scheibli kommentiert zusammen mit Radio 24-Sportchef Michi Caplazi das Eishockey-Finalspiel vom Dienstag ohne Unterbruch, bis der Schweizer Eishockeymeister feststeht.

Somit könnten alle ZSC- und Walter Scheibli-Fans unterwegs, bei der Nachtarbeit oder Zuhause das Spiel des Jahres bei Radio 24 live mitverfolgen, so der Privatsender in einer Mitteilung vom Montag. Bereits während der Qualifikation und den bisherigen Playoff-Partien hätten Radio 24 unzählig Mails von Hörerinnen und Hörern erreicht, die den Ton bei ihren Fernsehgeräten jeweils ausgeschaltet haben um zum Bild den Kommentar von Walter Scheibli zu hören. Beim letzten und alles entscheidenden Spiel morgen Dienstag biete sich nun die Gelegenheit, während des gesamten Spiels die kultigen Kommentare von Walter Scheibli zum Bild am TV zu hören.

 

Swisscom: Glasfaserstart im Oberwallis

Im April startet Swisscom den Ausbau des schnellen Gasfasernetzes in Brig. Gleichzeitig hat die Planung des Ausbaus in Gampel-Bratsch begonnen.

Die Aktivitäten erfolgen im Rahmen der geplanten Oberwalliser Baukooperation, wie Swisscom in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Im Rahmen der Kooperation werden in einem ersten Schritt bis 2015 rund 16‘000 Oberwalliser Wohnungen und Geschäfte an das Glasfasernetz angeschlossen. Swisscom beginnt mit dem Ausbau in Brig-Glis und wird die Glasfaseranschlüsse in die Kooperation einbringen, sobald diese unterzeichnet wurde. Der Kooperationsvertrag soll im Sommer 2012 unterzeichnet werden. Für den Ausbau des neuen Glasfasernetzes werden im Oberwallis für die erste Phase rund 40 Millionen Franken investiert. Swisscom übernimmt 50 bis 60 Prozent der notwendigen Investitionen.

In der Schweiz wird rund alle zwei Minuten eine Wohnung oder ein Geschäft ans Glasfasernetz angeschlossen. Bis Ende 2011 hat Swisscom zusammen mit den Kooperationspartnern rund 364‘000 Wohnungen und Geschäfte mit Glasfaser bis in den Keller erschlossen. Bis Ende 2015 sollen es rund eine Million sein – was einem Drittel der Haushalte entspricht. Bis heute sind rund 10 Prozent der Schweizer Wohnungen erschlossen.

 

Die Dargebotene Hand und Facebook spannen zusammen

Die Dargebotene Hand und Facebook werden künftig zusammenarbeiten. Ab sofort finden sich die Kontaktdaten der Schweizer Anlaufstelle für Menschen, die ein unterstützendes anonymes Gespräch benötigen, im Hilfsbereich von Facebook.

Künftig werde auch den über 2,7 Millionen Facebook-Nutzern in der Schweiz und Liechtenstein aktiv Hilfe von Tel 143 angeboten, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Falls Freunde oder andere Nutzer Suizidabsichten äusserten, gebe es die Möglichkeit, per Formular direkt mit Facebook Kontakt aufzunehmen. Nach Ausfüllen des Formulars erhalte der Betroffene eine E-Mail von Kontaktdaten von Tel 143 sowie den Hinweis und die Ermutigung, dass er bei der Dargebotenen Hand jederzeit vertraulich und anonym um Rat anfragen kann.

Nach dem Ausbau des Online-Angebotes in den letzten Jahren bei der Dargebotenen Hand sei die Zusammenarbeit mit Facebook ein weiterer Schritt, um den geänderten Kommunikationsgewohnheiten eines eher jüngeren Publikums Rechnung zu tragen, heisst es weiter. Das neue Präventionsangebot auf Facebook gilt auch für die Romandie und das Tessin.

 

Nielsen: Weltweite Werbeausgaben gestiegen

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Allgemein

Street View: US-Behörden verhängen Strafe gegen Google

Die US-Behörden werfen dem Internetkonzern Google vor, die Untersuchungen im Zusammenhang mit seinem Dienst Street View zu behindern.

Google habe ohne Erlaubnis persönliche Daten eingesammelt und danach bewusst nicht mit der Aufsicht FCC bei deren Untersuchungen kooperiert, teilte die US-Kommunikationsaufsicht mit. Aus diesem Grund verhängte sie eine Geldstrafe gegen den dominanten Suchmaschinenanbieter in Höhe von 25'000 Dollar. Google wies die Vorwürfe in der Nacht zum Montag zurück und erklärte, das Unternehmen habe entsprechende Informationen an die Behörde weitergegeben. Eine Antwort auf das Vorgehen der Behörde werde vorbereitet, kündigte Google an.

Google hatte zwischen 2007 und 2010 für den Dienst Street View Daten in den USA und weltweit gesammelt. Mit Street View können sich Internetnutzer von Google Maps und Google Earth Strassenansichten anzeigen lassen. (SDA/RTD)
 

Zürcher Obergericht büsst Journalist wegen Zitaten aus geheimem Protokoll

Das Zürcher Obergericht hat einen Journalisten der NZZ am Sonntag verurteilt, weil dieser aus geheimen Protokollen der Subkommission der nationalrätlichen Geschäftsprüfungskommission zitiert hatte. Das Gericht bestätigte damit den Schuldspruch der Vorinstanz.

Der Journalist hatte im April 2009 in der NZZ am Sonntag unter dem Titel «Schelte für den Bundesanwalt» über den Streit zwischen der damaligen Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf und Bundesanwalt Erwin Beyeler berichtet. Dabei zitierte er Aussagen der Bundesrätin, die diese vor der für ihr Departement zuständigen Subkommission der nationalrätlichen Geschäftsprüfungskommission gemacht hatte.

Gravierende Geheimnisverletzung

Traktandiert war damals ein Expertenbericht zum Ressourceneinsatz bei den Strafbehörden des Bundes. Gemäss dem in der NZZ am Sonntag zitierten Protokoll soll Widmer-Schlumpf gesagt haben, mit Beyeler habe sie «immer wieder Auseinandersetzungen, weil wir unter Führung nicht das Gleiche verstehen».

Das Obergericht taxierte in seinem am Montag von NZZ und Tages-Anzeiger publizierten Urteil den Bericht in der NZZ am Sonntag als «gravierende Verletzung des Beratungsgeheimnisses». Es habe sich um ein «sehr heikles Thema von einiger politischer Brisanz» gehandelt und sei geeignet gewesen, das Verhältnis zwischen Bundesrätin und Bundesanwalt «unnötig zu belasten».

Die durch Gesetz geschützte Geheimsphäre solle es ermöglichen, sich €frei und unbefangen äussern zu können». Sitzungsteilnehmer sollten davor bewahrt werden, sich für ihre Äusserungen später in der Öffentlichkeit rechtfertigen zu müssen. Die nicht öffentlichen Sitzungen dienten grundsätzlich auch der Effizienz und der Sachbezogenheit der Arbeit von Parlament und Bundesrat.

Schaden für Konfliktbewältigung

Das Schädigungspotenzial habe nicht in der Veröffentlichung des bereits bekannten Führungskonflikts gelegen, sondern in der Enthüllung der nicht für die Öffentlichkeit bestimmten wortwörtlich wiedergegebenen persönlichen Einschätzung des Bundesanwalts durch Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Damit sei die Publikation geeignet gewesen, dem staatlichen Interesse an einer sachbezogenen Aufarbeitung des Konflikts einen beträchtlichen Schaden zuzufügen.

Die Verteidigung hatte einen Freispruch verlangt und darauf hingeweisen, dass der Artikl nicht grundlegend Neues zum Thema vorgebracht habe. Dies liess das Obergericht als Rechtfertigung nicht gelten. Vielmehr habe der akkreditierte Bundeshausjournalist um die Vertaulichkeit des Kommissionsprotokolls «zweifellos gewusst».

Wegen der Veröffentlichung amtlicher geheimer Verhandlungen sprach das Obergericht gegen den Journalisten eine Busse von 400 Franken aus. Es bestätigte damit das Urteil der Vorinstanz. Gegen den Entscheid hat der Journalist beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht. (SDA)

 

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