Webguerillas: Strassenstrich statt Laufsteg

Mit einer Online-Guerilla-Aktion will die Agentur Webguerillas für das Thema Menschhandel sensibilisieren. Dafür schickte man Joiz-Moderatorin Gülsha und die Fashion-Bloggerin Mirjam auf den Strassenstrich und rief zum Stilettolauf auf.

Für die Aktion im Auftrag der gemeinnützigen Organisation Glowbal Act konnten die TV-Moderatorin Gülsha (Joiz TV) und die Fashion-Bloggerin Mirjam Herms (Chic & Schlau) gewonnen werden. Die zwei jungen Frauen berichten aufgeregt – Gühlsa in der Newssendung von Joiz und Mirjam per Videoblog – von einem Traumjob, der ihnen angeboten wurde. Mit der Kamera in der Hand sind die Frauen auf dem Weg zum Casting. Doch statt dem vermeintlichen neuen Arbeitgeber öffnet ein Unbekannter die Tür. Der Mann zerrt Gülsha und Mirjam ins Haus und schlägt sie nieder. Statt im Rampenlicht landen die beiden Frauen auf dem Strassenstrich. Es folgt der Aufruf, ein Zeichen gegen Menschenhandel zu setzen und am Stilettolauf mitzumachen.

Um einen grösstmöglichen Überraschungseffekt zu erzielen, wurde die Botschaft live in einer News-Sendung und in einem normal wirkenden Blogbeitrag platziert. Via TV und Social Media erreichten die Virals ohne Media-Ausgaben mehrere zehntausend Schweizerinnen und Schweizer, wie es in einer Mitteilung heisst. Bereits im Vorfeld kündigte Mirjam Herms auf Twitter und Facebook an, sie habe einen Modeljob ergattert und werde in Kürze darüber berichten.

Alle Beteiligten arbeiteten ehrenamtlich und liessen die Erlöse des Anlasses vollumfänglich den Opfern von Menschenhandel zugute kommen. Dem Zürcher Stilettolauf wohnten letzten Samstag rund 250 Frauen auf hohen Absätzen bei.

Verantwortlich bei Glowbal Act: Tabea Oppliger (Präsidentin), Sonja De Iaco, Timea Keller. Verantwortlich bei Webguerillas: Conrad Malcher (Creative Director), Daniel Gremli (Konzeption und Text), Norbert Rieger (Art Direction), Christian Schiller (PR), Tatjana Meichtry (Beratung).
 

http://www.youtube.com/watch?v=mqOR1awGu7E

http://www.youtube.com/watch?v=2XWLumUZxyg

Kooperation zwischen Nestlé Schweiz und Renault Trucks

Im Rahmen einer weltweiten Premiere haben Nestlé Schweiz und Renault Trucks auf dem Bundesplatz in Bern ein neues Versuchsfahrzeug namens eTruck enthüllt.

Dieses verbindet gemäss Mitteilung einen 100 Prozent elektrischen Renault Midlum, der von Renault Trucks entwickelt wurde und 13 Tonnen wiegt, mit einem Kühlkoffer, der ebenfalls vollumfänglich elektrisch ist. Im September wird ein zweites gleichwertiges Fahrzeug die Flotte von Nestlé Schweiz ergänzen. Die beiden Fahrzeuge werden in den Regionen Zürich und Lausanne für den Vertrieb von Glacen und Tiefkühlprodukten von Nestlé Frisco Findus getestet. Mit den beiden Lastwagen, die im städtischen Warenverkehr noch nie vorkamen, unternehmen Renault Trucks und Nestlé Schweiz einen «ersten gemeinsamen Schritt, um in der Schweiz einen saubereren Transport zu ermöglichen».

truck2
Eugenio Simioni, Market Head Nestlé Schweiz
(links), Heinz Jürgen Löw (Präsident Renault
Trucks).

truck1
truck3
truck6

 

Microsoft: Schwachstelle Online-Werbemarkt

Der US-Softwarekonzern Microsoft muss auf sein Online-Werbeunternehmen aQuantive kräftig abschreiben. Die 6,2 Milliarden schwere Berichtigung auf den Firmenwert falle im vierten Quartal an, teilte Microsoft am Montag mit.

Microsoft hatte das Unternehmen vor fünf Jahren für 6,3 Milliarden Dollar erworben. Es war damals der grösste Zukauf des Softwareherstellers in der Unternehmensgeschichte, der nur vom Zukauf von Skype für 8,5 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr übertroffen wurde.

Der Konzern wollte mit dem Kauf stärker zu den Rivalen Google und Yahoo aufschliessen. «Die Übernahme hat das Wachstum nicht in dem Masse beschleunigt wie erwartet, was zu der Abschreibung führte», hiess es nun in der Konzernmitteilung. Zudem fielen die Erwartungen für das künftige Wachstum und die Profitabilität der Online-Dienste-Sparte, die die Suchmaschine Bing und das Internetportal MSN umfassen, niedriger als erhofft aus.

Das Online-Geschäft ist die schwache Stelle von Microsoft. Google als Nummer eins der Suchmaschinen scheffelt Milliarden durch grafische Anzeigen und gekaufte Links. Microsoft stattdessen muss zubuttern: Alleine in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres lag der operative Verlust der Online-Dienste-Sparte bei mehr als 1,4 Milliarden Dollar. (SDA/RTD/DAPD/DPA)

 

Zu guter Letzt: Kotzen im Namen der Werbung

Nicht zu billig einkaufen – weder Kaffee noch Büromaterial – so die ziemlich banale und nicht weiter Aufsehen erregende Botschaft eines Leitz-Werbespots. Die Umsetzung hingegen ist doch sehr gewöhnungsbedürftig.

Das Büromaterial im britischen Spot entpuppt sich als unbrauchbar – es zerbricht, funktioniert nicht und sorgt so für verärgertes Personal. Auch der Kaffee scheint kein geschmackliches Highlight zu sein – die bräunlichen Flecken auf den Hemden der Angestellten lassen Übles erahnen. Und tatsächlich: Es wird hemmungslos gespuckt und gekotzt, ohne Rücksicht auf Verluste. Eklig!

Typisch britischer Humor oder einfach nur ein Schuss, der nach hinten losging? Den Beigeschmack von rausgekotztem Kaffee jedenfalls sollte das Unternehmen schleunigst wieder loswerden – koste es, was es wolle.

 

http://www.youtube.com/watch?v=Xw3p4tWOusk

(Gesehen bei: Wuv.de)

IMG weitet Vermarktungskooperation mit Das Zelt aus

Nachdem IMG und Das Zelt bereits 2008 eine Vermarktungskooperation eingegangen waren, wird die Partnerschaft nun mehrjährig ausgebaut und durch die territoriale Vermarktungsexklusivität für das Tessin, die Westschweiz und weite Teile der Deutschschweiz erweitert.

Im Mai wurde bekannt, dass Das Zelt und Post Finance eine fünfjährige Partnerschaft ab dem Jahr 2013 vereinbart haben, wie IMG in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Neben dieser Partnerschaft hat Das Zelt nun auch mit IMG (Schweiz) einen Vermarktungspartner mit an Bord, der zukünftig die weiteren Sponsoren und die Hospitality-Pakete verkaufen wird.

 

Wirz: Kampagne für Cardinal Blonde lanciert

Nach dem Draft-Bier kommt nun auch das Lagerbier von Cardinal als Cardinal Blonde in der ganzen Schweiz auf den Markt. Der Name inspirierte Wirz zu einem TV-Spot, der mit blonden Klischees spielt.

Gezeigt wird ein Konsument, der sich vom Geschmack des Getränks in eine Traumwelt entführen lässt. Dort brauen attraktive Blondinen das Getränk. Mit der Schlusspointe bekommt das Spiel mit den archetypischen Blondinen nochmals eine unerwartete Wendung. Realisiert wurde die Kampagne von Wirz mit Panam Films und dem neuseeländischen Regisseur Josh Frizzle. Sie umfasst zudem auch Anzeigen und weitere flankierende Massnahmen.

Verantwortlich bei Feldschlösschen: Rainer Schmidt (Brand Portfolio Director), Yves Grüninger (Senior Brand Manager Cardinal), Catharina Giese (Junior Brand Manager Cardinal). Verantwortlich bei Wirz: Philipp Skrabal (CD), Rahel Nemitz (AD), Peter Liptak (Text), Manuela Brunner, Patricia Tschumi (Beratung), Sebahat Derdiyok (Agency Producing), Josh Frizzle (Regie), Panamfilm/ Frank Estermann (Produktion), Alex Kirschner (Tonstudio/ Komposition).
 

http://www.youtube.com/watch?v=baQEQJNjRYU

Tele M1: Silvi Herzog folgt auf Beat Berger

Ab sofort wird Silvi Herzog die Redaktionsleitung und Moderation der Sendung «Tierisch» übernehmen. Beat Berger verlässt Tele M1 im gegenseitigen Einvernehmen.

Beat Berger habe die Sendung «Tierisch» in den letzten Jahren massgeblich weiterentwickelt, heisst es in einer Mitteilung des Aargauer Regionalsenders. Silvi Herzog arbeitet seit elf Jahren bei Tele M. Sie war bei der Sendung «Tierisch» bereits früher während fünf Jahren tätig und ist auch aktuell Mitglied der «Tierisch»-Redaktion. Unter ihrer Führung sollen Kontinuität, Qualität und Weiterentwicklung der Sendung sichergestellt werden.

 

M-Budget: Gameshow auf Joiz

Mit «Brain & Buddy» lanciert M-Budget eine auf Mutproben basierende Gameshow, welche auf Joiz TV ausgestrahlt wird.

Gedreht wird die gemäss einer Mitteilung «härteste Gameshow der Schweiz» an den diesjährigen Festivals in der ganzen Schweiz. Um die jeweils 300 Franken in Form von Migros-Gutscheinen spielen Kollegen in Zweierteams. Während der eine Kandidat Fragen beantwortet, badet der andere die falschen Antworten mit dem Bestehen von Mutproben aus. Nur so bleibt das Team im Rennen.

Moderiert wird die Sendung von TV-Moderator und Komödiant Stefan Büsser sowie Anthony Ackermann, der seit Beginn von Joiz TV die Show «Coffee & Charts» präsentiert. Das Spiel wurde im Rahmen der Migros-Kampagne «Wir sind jung und brauchen das Geld!» entwickelt. Junge Menschen erhalten durch verschiedene Aktionen der Migros die Möglichkeit, günstig an verschiedenen Festivals in der Schweiz dabei zu sein.

Die Show wird an folgenden Festivals aufgezeichnet: St. Gallen, Frauenfeld, Gampel, Heitere, Gurten. Die Ausstrahlung erfolgt jeweils in der Folgewoche täglich um 20.00 Uhr auf Joiz TV. Alle Clips sind zudem online verfügbar.
 

Studie: SRG-Programme beliebter als Private

Die Mehrheit des Publikums ist mit den Programmen des öffentlichen und privaten Rundfunks in der Schweiz ziemlich oder sogar sehr zufrieden. Dies zeigt die von der Uni Zürich durchgeführte Bakom-Studie zur Programmqualität.

Das Radio schneidet im Medienvergleich mit rund 70 Prozent sehr und ziemlich zufriedenem Publikum besser ab als das Fernsehen mit 55 Prozent. Und mit den SRG-Rundfunkprogrammen sind mit 70 Prozent deutlich mehr zufrieden als mit den Privaten (55 Prozent). Während sich die Zufriedenheit mit den SRG-Radio-Programmen in den letzten drei Jahren leicht verbessert hat, verschlechterte sich die Zufriedenheit mit den privaten Radio-Anbietern.

Mit den SRG-Fernsehprogrammen sind knapp zwei Drittel der Befragten sehr oder ziemlich zufrieden, während sich das Programm der Privatsender lediglich bei 44 Prozent der Fernsehzuschauer mittlerer- oder grossen Beliebtheit erfreut. Das Privatfernsehen wird qualitativ und punkto Unterhaltungswert deutlich schlechter bewertet als die SRG-Programme.

Die Befunde basieren auf repräsentativen Stichproben von je rund 3600 Telefoninterviews in 18 Regionen der Schweiz. Die Umfragen wurden im vergangenen Herbst und Frühling vom Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich (IPMZ) durchgeführt.

Zusammenfassung der Studie.

tabelle_publikumsbefragung

(Teaserbild: Keystone)

Startbahnwest gewinnt Neo-Angin

Die Zürcher Agentur Startbahnwest hat sich im Pitch um den Gesamtetat von Neo-Angin gegen zwei Mitkonkurrenten durchsetzen können.

Das OTC-Produkt gegen Halsschmerzen aus dem Hause von Doetsch Grether in Basel werde zukünftig mit klassischen Printmotiven in der Consumer-Presse beworben, so die Agentur in einer Mitteilung.

neoangin

APG|SGA: Rückzug von Klage und Auflösung der Aktionärsgruppe

APG|SGA wurde über den definitiven Rückzug der 2010 von zwei Aktionären am Tribunal de première instance in Genf eingereichten Klage sowie über die Auflösung der rund um Starlet Investment organisierten Aktionärsgruppe informiert.

APG|SGA wurde darüber informiert, dass am 25. Juni 2012 die von zwei Aktionären 2010 gegen einzelne heutige und frühere Organvertreter der Gesellschaft eingereichte Klage definitiv zurückgezogen wurde. Die Umstände des Klagerückzugs seien der APG|SGA nicht bekannt, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Dienstag. Zudem nehme man zur Kenntnis, dass die rund um Starlet Investment organisierte Aktionärsgruppe von Six Swiss Exchange die Auflösung mitgeteilt habe.

Lobster Studios: Content Park übernimmt Leitung der Produktionsstudios

Im Zuge einer Neuorganisation wurde die Leitung der Produktionsstudios von Lobster Studios in Schlieren Zürich von der bisherigen Unit Contentpark übernommen. Für diese Aufgabe hat Mitinhaber Steve Noi die Unit als Content Park AG umfirmiert.

Nebst Freelancern sei künftig ein Team von sechs Spezialistinnen und Spezialisten mit langjähriger Studio- und Produktionserfahrung für die Angebote von Content Park zuständig, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Dazu gehöre auch der Betrieb der drei eigenen Film-, Foto- und TV-Studios. Als erste Massnahme wurde der 1500 m2 umfassende Studiotrakt umgestaltet und renoviert.

Die Unit blicke auf viele Jahre Produktionserfahrung mit TV-Studiomagazinen zurück, heisst es weiter. Diese Aktivität trete momentan zu Gunsten des Studiobetriebes in den Hintergrund. In den nächsten Monaten seien zahlreiche Optimierungen der Angebotspalette geplant.

contentpark
get_footer();