Hochspannung: Neupositionierung für die Europaallee

Für die Kommunikation und Neupositionierung der Europaallee zeichnet seit Ende 2015 die Zürcher Werbeagentur Hochspannung verantwortlich. Seit Anfang 2016 wurde intensiv an der neuen Kommunikationsstrategie gefeilt und die Neupositionierung vorangetrieben.

Resultat: Die Europaallee positioniert sich neu als Zürcher Stadtquartier. Dieser Gedanke wird untermauert vom neu entwickelten Claim «Ein Quartier voll Zürich», welcher fortan die Werbe- und Kommunikationsmassnahmen der Europaallee begleiten wird.

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Die neue Dach-Kampagne, welche in diesen Tagen anläuft, dramatisiert somit auch diesen Claim, indem sie Parallelen zu anderen Zürcher Stadtkreisen sowie bekannten Orten in Zürich zieht. Auch optisch kommt der Europaallee-Auftritt neu daher. Ein angepasstes Corporate Design sowie der Fokus auf Menschen, die sich in und um die Europaallee bewegen, sollen die Kommunikation des neu entstehenden Stadtquartiers auch visuell attraktiver gestalten.

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Neben der Dachkampagne, welche vom Fotografen Hans-Peter Schneider geschossen wurde, sind diverse flankierende Massnahmen geplant, welche im Laufe des Jahres im Grossraum Zürich und online zu sehen sein werden. Die neue Kampagne ist derzeit in der Stadt Zürich auf Plakatwänden sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln im Einsatz. Darüber hinaus sind die Werbesujets auch online und auf Social-Media- Plattformen zu sehen.

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Verantwortlich bei SBB: Manuela Vujevic, David Gilg, Judith Peter, Monica Gonzales, Mélanie Crittin. Verantwortlich bei Hochspannung Kommunikation: Alexander Taiganidis, Matthew Katumba, Leandro Disler, Fritz Kreis, Fritz Hanselmann, Oliver Spalt, Nina Wyler, Sascha Pacino; Fotografie: Hans-Peter Schneider
 

Anti-Tabak-Allianz präsentiert Studie über Tabakwerbung

Rund zwei Wochen vor der Debatte im Ständerat hat die Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz eine neue Studie über Tabakwerbung präsentiert. Darin wurden die Auswirkungen eines umfassenden Verbots in fünf europäischen Ländern untersucht.

Die Studie habe ergeben, dass ein Werbeverbot den Tabakkonsum vor allem von Kindern und Jugendlichen reduziere, teilte die Allianz am Freitag mit. Die Verkaufsstellen würden dadurch nicht belastet und Festivals und Sportevents könnten trotzdem weiterbestehen. Die Schweiz sei eines von nur sieben Ländern, welche die Tabakkonvention der Weltgesundheitsorganisation WHO noch nicht ratifiziert habe. Diese verlangt eine wirksame Einschränkung von Tabakwerbung und – sponsoring. Um Kinder und Jugendliche Kinder und Jugendliche vor den tödlichen Gefahren des Rauchens zu schützen, sei auch in der Schweiz ein starkes Tabakproduktegesetz nötig. Die Allianz fordert deshalb die eidgenössischen Räte auf, die gesetzliche Grundlage für ein «striktes Werbe- und Promotionsverbot für Tabakprodukte» zu schaffen.

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Kritik an Tabaklobby

Bruno Meili, der ehemalige Präsident der Eidg. Kommission für Tabakpräsention und heutige Präsident der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (AT), kritisierte «die Versuche der Tabakindustrie, die öffentliche Meinung, Behörden und Parlamentsmitglieder […] zu manipulieren». Er kenne mehrere Fälle in der Schweiz, bei denen «Forschung und Kultur massiv beeinflusst wurden». Unterstützung erhielt er vom EU-Parlamentarier Gilles Pargneaux aus Frankreich. Dieser erläuterte gemäss Mitteilung, wie die Tabakindustrie versuchte, die Umsetzung der Richtlinie in der EU zu bremsen, unter anderem durch eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof, die im Mai dieses Jahres abgewiesen wurde.

Bundesrat für Verbot

Der Ständerat berät das neue Tabakproduktegesetz in der zweiten Sessionswoche. Der Bundesrat möchte Tabakwerbung im Kino und auf Plakaten verbieten. Gesundheitsminister Alain Berset sagte bei der Präsentation der Vorschläge, Werbung habe besonders auf Jugendliche einen grossen Einfluss. Die vorberatende Kommission des Ständerates lehnte den Vorschlag jedoch ab und beantragte dem Rat, das Gesetz zurückzuweisen. Die Vorlage des Bundesrates gehe viel zu weit, denn es sei nicht erwiesen, dass generelle Werbeverbote einen Rückgang des Rauchens bewirkten. Auch sei nicht einzusehen, wieso für nikotinhaltige E-Zigaretten die gleichen strengen Regeln gelten sollten wie für herkömmliche Zigaretten, die schädlicher seien. Heute gilt in der Schweiz erst ein Werbeverbot für Tabak in Radio und Fernsehen. Auch Tabakwerbung, die sich explizit an Minderjährige richtet, ist untersagt. (SDA)

Werbewoche 9/2016: Das erwartet Sie

Am Freitag in Ihrem Briefkasten: Die Werbewoche 9/2016. Neun Gründe, sie auch diesmal zu lesen.

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Werbemittelforschung

Vor zwei Wochen haben Wemf und Mediapulse unter dem Projektnamen «Swiss Media Data Hub» die Gründung eines Joint Ventures zur gattungsübergreifenden Mediennutzungsforschung angekündigt. Doch wie funktioniert diese Forschung, ab wann liefert sie Daten, was ist dafür notwendig, was kostet sie und welche Probleme löst sie?

Rutschbahn am Gotthard

Anfang Juni wird anlässlich der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels ein Volksfest gefeiert, bei dem sich die Hauptsponsoren mit Pavillons von ihrer besten Seite präsentieren. Für den Auftritt der Credit Suisse zeichnet die Dübendorfer Agentur Hauser & Partner verantwortlich.

Solo für Four

Knapp vier Wochen vor der Verleihung des Schweizer Dialogmarketing-Preises sorgt eine Zürcher Agentur im Dialogmarketing für internationales Aufsehen: Die Werbeagentur Four gewann beim deutschen DDP die Kategorie D-A-CH und holte sich mit Silber und Bronze gleich zwei der begehrten Auszeichnungen.

Die Zukunft des Marketing

Der Konsument hat sich längst aus der Welt der klassischen Werbebotschaften verabschiedet, angewidert von einem immer intensiveren «more of the same». Was tun?

Impact Check

Wir sagen, wie Kampgnen abschneiden.

Offerten für Webauftritte

Offerten für Webprojekte sind nicht immer vergleichbar. Wenn ein Auftraggeber einen neuen Webauftritt ausschreibt, ist es gut möglich, dass die Preisspanne der eingegangenen Angebote breit ist. Da kann beim Auftraggeber schon mal das Gefühl aufkommen, dass er von den teuren Anbietern über den Tisch gezogen wird. Entspricht das Gefühl der Realität, worin gründen die Preisunterschiede?.

Ideenklau im Social Web

Alle Formen der Kreation sind davon betroffen. Aktuell im Fokus, weil im Social Web gefragt und von den Auftraggebern gefordert: Stories, Videos und innovative Mediakonzepte. Beat Hürlimann hat sich für die Werbewoche beim auf Medien, Kommunikation, Entertainment und Arts spezialisierten Rechtsanwalt Herbert Pfortmüller nach der Rechtslage rund um den Schutz von Ideen erkundigt.

Dogitale Talente

Die Digitalisierung ist den Kinderschuhen längst entwachsen und mittlerweile ein Volljähriger,
der – nach überwundener Rebellionsphase – zum Sprung in die Selbstständigkeit ansetzt.

Kopf der Woche: Werber der Fünften Dimension

«Herr und Frau Schweizer sitzen auf dem Sofa, haben eine Virtual-Reality-Brille auf und erleben in ihren eigenen Welten eine komplett neue Anschauung von Realität und Gefühlswelten.» Hier sieht der Offline-Spezialist und Creative Director Simon Hofer eine mögliche Zukunft der Werbung – eine umwälzende Veränderung.

Zur Sache: Bompeln legen das Gehirn lahm

Die Augen auf dem Display, die Ohren verstöpselt, laufen Smombies in Trams und verletzen sich schwer. Das Editorial von Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich aus der aktuellen Werbewoche 9/16 vom 20. Mai 2016.

Wissen Sie, was eine Bompel ist? Nein, nicht Bommel, Bömmel, Pommel oder Pömpel – Bompel. Eine Bompel ist eine Bodenampel, ein kleiner Streifen blinkender Lichtlein, ähnlich dem Leitsystem, das zum Notausstieg führt, wenn im Flugzeug nichts mehr geht.

Solche Lämpchen sind neuerdings vor Kopf von Tramhaltestellen in den Boden eingelassen und blinken: Wenn sich ein Tram der Haltestelle nähert, während es hält und wenn es wieder losfährt. Ist das Fahrzeug weg, gehen die Lichter aus.

Warum das Geblinke? Wegen der Smartphone- Zombies, auch Smombies genannt. Immer mehr Menschen nämlich haben beim Gehen Kopf und Augen nicht in der Landschaft, bei ihren Mitmenschen und allem, was auf der Strasse geschieht, sondern bei und auf ihrem Handy oder iPod. Das Phänomen vereint alle Generationen. In Deutschland starrt jeder sechste Verkehrsteilnehmer auf sein Smartphone, statt auf den Verkehr und auf Lichtsignale zu achten – und in der Schweiz sind es sicher noch mehr. Jedenfalls gemessen am wütenden Gebimmel der Tramchauffeure, das zum klassischen Soundtrack eines Stadtbummels geworden ist. Die Unfallgefahr beim Aufs-Handy-Starren ist immens.

Die Augen auf dem Display, die Ohren verstöpselt, laufen Smombies in Trams und verletzen sich schwer. Auch Todesfälle hat es in Deutschland bereits gegeben. Und das Smartphone geht auch kaputt. Das ist dumm. In Augsburg werden deshalb nun an zwei als für Smombies besonders gefährlich geltenden Tramhaltestellen Bompeln getestet (siehe Foto unten).

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Genau hinschauen: Test-Bompeln in Augsburg (Foto: Thomas Hosemann/Stadtwerke Augsburg)

Nun frage ich mich Folgendes: Wenn man für notorische Runterstarrer extra Ampeln entwickelt, müsste man dann nicht auch Schranken für diejenigen aufbauen, die immer einfach über Rot laufen? Kommt ein Auto, senkt sich die Schranke – egal was das Lichtsignal dem Autofahrer sagt. Und den Autofahrern, die an der roten Ampel eine SMS schreiben, müsste man konsequenterweise schnell eine Info aufs Handy senden, dass das Lichtsignal jetzt grün und weiterfahren angesagt ist. Bevor die Hintermänner hupen.

Mal ernsthaft: Natürlich ist es tragisch, wenn Menschen vor oder unter ein Tram geraten. Aber wer das Gehirn ausschaltet, lebte schon immer gefährlich. Warum ist das Handy am Steuer verboten, am Lenker auch und beim Laufen nicht?

Ich halte es nicht für sonderlich sinnvoll, um nicht zu sagen für schwachsinnig, Smombies das Denken abzunehmen und ihnen quasi aufzudrängen, dass sie den Kopf nun wirklich gar nicht mehr heben müssen. Als zweifache Mutter weiss ich nur zu gut, dass man allein aus Schaden klug wird. Manchmal muss es einfach richtig weh tun – oder wenigstens sehr kritisch werden –, bis ankommt, dass bestimmtes Verhalten lebensgefährlich werden kann.

Wie gern würde ich meine Söhne in Watte packen und sie in einem gepanzerten Wagen über den Zebrastreifen schieben, statt sie selbst denken, schauen und laufen zu lassen. Allein das wäre ein Fehler.

Auch Bompeln sind ein Fehler. Denn ab einem gewissen Alter und Erfahrungsschatz sollten Menschen wissen, dass es ungesund ist, vors Tram zu rennen – auch ohne dass sie das am eigenen Leib erfahren haben müssen. Antizipieren kann eine sehr nützliche Überlebenstechnik sein.

Und ansonsten scheue ich bei der Spezies der Smartphonestarrer auch nicht davor zurück, evolutionäre Kräfte zu bemühen: Wenn nämlich wieder mal ein Smombie mit Kaffeebecher in der Hand in mich reingerannt ist, neige ich dazu, ein wenig natürliche Selektion herbeizuwünschen.

Wenn Ihnen das zu radikal ist, hätte ich noch einen Vorschlag: Warum müssen es gleich in den Boden eingelassene Lichtorgeln sein, die Smartphone- Junkies vor dem Tramtod schützen? (Den Steuerzahler kosten zwei LED-Bänder für eine Haltestelle immerhin rund 10 000 Euro.) Eine Warn- SMS würde vermutlich schon reichen, schliesslich ruhen die Augen ja bereits auf dem Display. Oder: Jeder Zug hat inzwischen ein Ruheabteil, in dem ganz schlicht der Mobilempfang unterbunden wird. Könnte man nicht in Städten an kritischen Stellen einfach den Handyempfang und alle anderen Funktionen stören, sodass Menschen wieder hochschauen, statt zu wischen und zu tippen? Es funktioniert grad einfach nicht. Punkt. Wir würden uns schnell daran gewöhnen.

Wer weiss, vielleicht entdeckt man ja auch ein cooles Werbeplakat, wenn man den Kopf hebt. Oder ein Lächeln im Gesicht gegenüber. Nur ein gemeinsames Selfie liegt dann leider nicht drin.
 

Anne-Friederike Heinrich, Chefredaktorin Werbewoche

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Admeira stellt sich dem Werbemarkt vor

Am 19. Mai haben sich rund 400 Gäste aus der Schweizer Werbe- und Medienbranche anlässlich des ersten Kundenevents von Admeira im Stage One in Zürich-Oerlikon versammelt.

Der Anlass stand unter dem Motto «Perspektivenwechsel». Admeira ist überzeugt, dass neue Perspektiven die beste Antwort auf den digitalen Wandel und die neuen Bedürfnisse der Werbewirtschaft sind. Martin Schneider, CEO von Admeira, erläuterte im Gespräch mit Moderator Hannes Britschgi, wie das noch junge Unternehmen seine Kunden mit neuen Produkten und übergreifenden Konzepten in der Vermarktung unterstützen wird.

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Foto: Stefan Tschumi

Eine wichtige Rolle dabei spielt die direkte Interaktion mit den Kunden. So sollen TV-Konsumenten beispielsweise per Knopfdruck ein Muster des beworbenen Produktes bestellen oder eine Probefahrt fürs Auto vereinbaren können. «Wir setzen zudem verstärkt auf Crossmedia-Lösungen, lassen Kampagnen quer über alle unsere Kanäle laufen und steuern sie noch mehr auf Zielgruppen aus», fasste Martin Schneider die neuen Angebote von Admeira zusammen.

Ums Umdenken ging es auch in der Keynote-Präsentation «Changing your Perspective» von Jonathan MacDonald, dem international gefragten Referenten, Autor mehrerer Bücher und Berater grosser internationaler Unternehmen. Auf unterhaltsame und einfach verständliche Weise stellte er in seinem Referat neue Denkweisen und wirksame Tools vor, die helfen können, in einem Umfeld ständiger Veränderung Chancen zur Erfolgssteigerung zu erkennen und wahrzunehmen.

Auch die Grossunternehmen Ringier, Swisscom und die SRG, die den Grundstein für Admeira gelegt haben, müssen sich mit den Herausforderungen des digitalen Wandels auseinandersetzen. In einer Podiumsdiskussion, geleitet von Hannes Britschgi, diskutierten die drei CEOs Marc Walder, Urs Schaeppi und Roger de Weck darüber, wie sie mit ihren Unternehmen neue Möglichkeiten schaffen.
Im Anschluss an den Kundenevent von Admeira fanden die Swiss Effie Awards statt. Während dem Networking sorgte Anna Rossinelli gemeinsam mit ihrer vierköpfigen Band für musikalische Unterhaltung. (pd)

Swiss Effie 2016: Die Gewinner

Am Donnerstagabend, 19. Mai 2016, wurden im Stage One in Zürich zum 16. Mal die Swiss Effie Awards verliehen, erstmals in zehn neuen Kategorien nach Aufgaben statt nach Branchen: 5 x Gold, 6 x Silber und 11 x Bronze sowie 33 Effie-Diplome.

Die Auszeichnungen gingen an die besten Kommunikationskampagnen der letzten zwei Jahre, wobei jeweils die Kommunikations- und die Mediaagentur sowie der Auftraggeber prämiert wurden.

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Moderatorin Annina Campell (Fotos: uma/Werbewoche)

In einer von der SRF-Moderatorin Annina Campell charmant und effizient präsentierten Award-Verleihung vor rund 400 Gästen gab es fünfmal Gold zu beklatschen. Gold in der Kategorie «Activation» holt die Mazda-Kamapgne «Voilà ma Suisse» von JWT/Fabrikant. Die Höchstauszeichnung in der Kategorie «Comeback» geht an die bereits mehrfach ausgezeichnete UBS-Vorsorgekamapgne von Publicis. Ebenfalls ein «alter Bekannter» gewinnt Gold in der Kategorie «Content Hero»: Die Bergdorf-Kampagne von Jung von Matt/Limmat für Graubünden Ferien sichert sich die nächste begehrte Trophäe. Mit dem «Evergreen»-Gold wird die Appenzeller-Kampagne «Das Rezept bleibt geheim» von Contexta geehrt. Und zu guter Letzt sichert sich Publicis das zweite Gold des Abends mit dem gelungenen Rebranding «Orange heisst jetzt Salt» in der Kategorie «New New».

Die meistausgezeichneten Agenturen nach insgesamt 22 vergebenen Awards waren Wirz mit sechs Effies vor Jung von Matt und Publicis mit je vier Effies.

Die Liste aller vergebenen Awards (Gold, Silber, Bronze)

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LSA-Präsident Geri Aebi begrüsst das Publikum

Der Effie zeichnet die nachweisliche Wirkung von Marketing- und Markenkommunikation aus. Um den veränderten Anforderungen an die Kommunikation im digitalen Zeitalter gerecht zu werden, wurde der Einreich- und Jury-Prozess nach deutschem Vorbild komplett reformiert. Die zehn neuen Kategorien nach Kommunikationsthemen – statt wie bisher nach Branchen – bilden das komplette Spektrum der heutigen Markom-Aufgaben viel besser ab, wie Leading Swiss Agencies-Präsident Geri Aebi einleitend erklärte. So konnten vermehrt auch nicht-klassische Cases eingereicht beziehungsweise ausgezeichnet werden, während gleichzeitig pro Kategorie die Vergleichbarkeit der eingereichten Kampagnen deutlich verbessert wurde.

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Unter der Leitung von Torsten Tomczak, Direktor der Forschungsstelle für Customer Insight an der Universität St. Gallen, beurteilten 24 Jurymitglieder von Auftraggeber- und Agenturseite sowie aus Lehre und Forschung die 105 eingereichten Kampagnen. In einem sorgfältig geprüften, mehrstufigen und international festgelegten Verfahren, wurden Wirksamkeit und Kreativität verglichen, um die Besten mit einem Swiss Effie Award auszuzeichnen. (pd/uma/hae)

Mobile Advertising: Top50 Mobile Akronyme und Terms

Die Entwicklungen im digitalen Marketing gehen bekanntlich immer schneller voran, insbesondere bei den Themen Mobile und Programmatic Advertising verliert man rasch den Anschluss. Ein Glossar soll hier Abhilfe schaffen.

Bei Adello gehen täglich Anfragen zu den Möglichkeiten und Technologien des digitalen Marketings aus dem Markt ein. Dabei müsse man jedes Mal von neuem Begrifflichkeiten erklären wie beispielsweise Big Data, Ad Exchange, iBeacon, Predictive Advertising, so Sandor Lazcko, Country Manager Switzerland Adello. Diesen Informationsnachholbedarf sehe Adello auch in den Lehrtätigkeiten –Adello doziert etwa zum Thema Mobile an der HWZ sowie im Rahmen der IAB Academy.

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Um diesem Marktbedürfnis gerecht zu werden, hat das Adello-Team vor einiger Zeit damit begonnen, in einer internen Datenbank die häufigsten Fragen und Begrifflichkeiten zusammenzutragen, damit diese künftig systematischer beantwortet werden können. Daraus ist nun ein optisch ansprechend gestaltetes Glossar der Top 50 Mobile Advertising Akronyme und Top 25 häufigsten Begrifflichkeiten mit Fokus auf den programmatischen Mobilewerbemarkt entstanden, welches Adello allen Interessierten zugänglich machen möchte. Verantwortlich für das Glossar zeichnet Vanessa Marr, Vice President Product & Marketing.

Ralf Kostgeld wird Geschäftsführer Kreation bei Renzen Communications

Ralf Kostgeld verstärkt Renzen als Geschäftsführer Kreation. Der langjährige Creative Director von Publicis Communications war zuletzt bei der Agentur Ammarkt.

Die Geschäftsleitung von Renzen & Partner stellt sich strategisch und kreativ neu auf. Ab Mai 2016 wird die Fullservice-Agentur durch Ralf Kostgeld, Geschäftsführer Kreation und Executive Creative Director, verstärkt. Das Mitglied des Art Directors Club of Switzerland hat einen internationalen Erfolgsausweis in den Bereichen crossmediale Kommunikation und strategisches Branding.

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Der langjährige Creative Director von Publicis Communications war zuvor in der Geschäftsleitung als Creative Director bei Ammarkt und mitverantwortlich für die erfolgreiche Neupositionierung und Weiterentwicklung der Agentur. Der Gewinner von über 190 nationalen und internationalen Kreativ- und Effizienz-Awards ist auch Jurymitglied an verschiedenen Werbefestivals wie dem ADC of Europe, Eurobest, Cannes Lions und anderen.

«Die letzten 3 Monate bei Ammarkt haben mit dem Pitchgewinn der NZZ Regionalmedien und einem neuen «Imagefilm» mit dem Heidi Star-Regisseur Alain Gsponer sehr viel Spass gemacht. Zudem war ich vor 4 Wochen Chairman der Marketingjury am internationalen White Square Advertising & Marketing Festival in Minsk. Nun freue ich mich auf eine neue Herausforderung», teilt so Kostgeld in einer Mitteilung.
 

Medienwerkstatt erweitert Aktionariat und Geschäftsleitung

Zwei bewährte Kadermitarbeiter verpflichten sich neu auch als Partner der Medienwerkstatt.

Die Geschäftsleitungsmitglieder Patrick Gerber, Leitung Kundenberatung, und Fabio Wenger, Leitung neue Medien, engagieren sich als Mitteilhaber beim auf Crossmedia und Print spezialisierten Betrieb mit 60 Mitarbeitenden. Die beiden Managementmitglieder haben per Anfang März von Markus Bättig und Daniel Stierli, ebenfalls Geschäftsleitungsmitglieder und bisherige Alleininhaber, eine substantielle Minderheitsbeteiligung erworben. Die Erweiterung des Eigentümerkreises steht im Zeichen der erfolgreichen Geschäftstätigkeit und stärkt gezielt den unternehmerischen Aktionsradius der operativen Führung.

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Im gleichen Zug erfolgte die Beförderung von Matthias Egli, Leitung Produktion und Technik, in die neu fünfköpfige Geschäftsleitung. Er gehört seit vergangenem August zur Medienwerkstatt.
 

Der Impact Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Printkampagnen bei den Konsumenten abschneiden. Diesmal hat das Zoo Zürich Sujet grossen Anklang gefunden.

Das Masoala-Sujet des Zoo Zürich gefällt den Befragten am besten (34,7%). Es hebt sich zudem stark von anderen Anzeigen ab (11,8%) und passt gemäss den Befragten sehr gut zur Marke (35,9%). Das Sujet rangiert in der ungestützten Erinnerung jedoch eher im Mittelfeld (34,7%). Am besten erinnern konnten sich die Befragten an das Sujet von Marché Restaurant/ Coop@home (54,2%), wobei sich bei dem Sujet lediglich 16,9 Prozent an das Marché Restaurant erinnern konnten, aber 37,3 an Coop@home. Audi erzielte in der ungestützten Erinnerung mit 52,2 Prozent den zweiten Platz. Das Sujet erzielte auch im Brand Fit den zweiten Platz (22,9%). Das Hiltl-Sujet gefällt den Befragten sehr gut (11,2%), trotz Tiefplatzierung in der ungestützten Erinnerung (29,7%). Das Valiant-Sujet landet in der ungestützten Erinnerung auf dem dritten Platz (43,8%), rangiert aber auf den unteren Plätzen der Anzeigenbewertung (Uniqueness, Brand Fit, Likeability).

Die Werbewoche präsentiert in diesem Artikel die insgesamt erzielten Awareness-Werte und die Top-Box-Bewertungen der zentralen Eigenschaften. Durchgeführt wurde die Online-Befragung von Marketagent.com. (uma)

Zum detaillierten Ergebnisbericht (PDF)

Die abgefragten Sujets:

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Details zu Fragestellung und Methodik finden Sie unter Werbewoche.ch, Webcode Impactcheck.

Kudelski einigt sich im Patentstreit mit Yahoo

Die Waadtländer Firma Kudelski und der US- Internetkonzern Yahoo legen ihren Patentstreit bei. Yahoo zahlt demnach im Voraus eine einmalige Lizenzgebühr an Kudelski.

Über die Höhe der Zahlung macht Kudelski in einer Mitteilung vom Donnerstag keine Angaben. Die auf Verschlüsselungssoftware spezialisierte Firma hatte Yahoo vorgeworfen, mit seinen Anwendungen für Internetfernsehen, Werbung und Onlinewetten Patente verletzt zu haben, die der amerikanischen Kudelski-Tochter Open TV gehören.

Kudelski hat seit 2012 eine ganze Reihe von Patentprozessen gegen mehrere grosse Technologiekonzerne ausgefochten, neben Yahoo auch mit Apple, Google, Cisco Systems, Verizon und Netflix. Mit Netflix einigte sich Kudelski im vergangenen Jahr. Die beiden Unternehmen arbeiten seither zusammen.

Die Bank Baader Helvea schätzt die Zahlungen insgesamt auf einen tiefen bis mittleren zweistelligen Millionenbetrag, die Kudelski im Zuge von Patentstreitigkeiten bisher erhalten hat. Der Betrag könne sich in den kommenden Jahren verdoppeln, angesichts der Patentverletzungen durch weitere Firmen, insbesondere aus den USA, schreibt der zuständige Analyst. (SDA)
 

Binärlifting für die Digitalagentur Schmucki

Seit Mai 2016 ist die völlig neu konzipierte Agentur-Website abrufbar und beweist ihr Know-how gleich am Beispiel der eigenen Digitalpräsenz.

Die Agentur lädt auf der komplett neu konzipierten Website Schmucki.swiss zu einem kreativen Rundgang durch Projekte, Agenturleben und spannenden Social Media- und Bloggeschichten. Sie präsentiert sich mit grossflächiger Bildsprache, spannenden Headlines und zahlreichen technischen Gadgets.

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Programmiert mit dem bewährten CMS WordPress findet man auf der digitalen Plattform neben Social Media- und Blogeinträgen ein erfrischendes Agenturportrait und eine grosse Auswahl an Kundenarbeiten. Natürlich darf ein direkter Link auf die Agentur-eigene Sprache «Schmuckisch» nicht fehlen – und ein brandneues Schmuckisch-Wort gab es auch gleich dazu: Webpepp* (*Komplette Überarbeitung einer Website, Synonym: Binärlifting).

Den Film zur Entstehung der passenden Illustration gibts hier zu sehen.
 

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