Kein Vertrauen in Journalisten und Werber

Helfende Berufe geniessen in der Schweiz das höchste Vertrauen. Journalisten haben 15 Prozentpunkte an Vertrauen eingebüsst, Werbetreibende gar 23 Prozentpunkte. Diese Berufsgruppen werden nur noch von Versicherungsvertretern und Politikern unterboten.

Der Trust in Professions Report 2016 basiert auf einer vom GfK Verein durchgeführten globalen Studie, die das empirisch erhobene Vertrauen in über 30 Berufe erfasst. Der Zuspruch für die sogenannten unumstrittenen Berufe wie Feuerwehrleute, Sanitäter oder Techniker bleibt auch in 2016 weltweit stabil. Das Vertrauen in die Berufsgruppe der Bankangestellten, Händler oder Verkäufer, sowie Richter und Polizisten variiert dagegen. Im weltweiten Durchschnitt belegen Politiker den letzten Platz mit einem sehr niedrigen Vertrauenswert. Der Trust in Professions Report 2016 basiert auf 30'000 Interviews, durchgeführt in weltweit 27 Ländern.

Korruptionsvorwürfe gegen den Weltfussballverband FIFA mit Hauptsitz in Zürich sowie mehrere Volksinitiativen, etwa «Gegen Masseneinwanderung», haben die Öffentlichkeit in der Schweiz zuletzt stark beschäftigt. Der Skandal um die FIFA hat vermutlich Zweifel an den Sportfunktionären genährt. Dazu kommen Dopingkontrollen bei der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft sowie ein verlorenes EM Qualifikationsspiel gegen England kurz vor dieser Befragung. Mit 35 Prozent vertrauen die Schweizer den Profisportlern denn auch deutlich weniger als noch 2014.

Mehrere weitere Berufe wie zum Beispiel Journalisten (31 Prozent) oder Werbefachleute (26 Prozent) haben an Vertrauen eingebüsst. Am wenigsten Vertrauen geniessen Journalisten in Japan (ca. 25 Prozent), während in Frankreich die Werber nicht mal auf 20 Prozent der Menschen als komplett vertrauenswürdig einschätzt.

Hingegen lassen sich in der Schweiz auch Vertrauenszuwächse beobachten. So könnten Polizisten (83 Prozent) und Richter (77 Prozent) von der insgesamt verbesserten Aufklärungsquote bei Straftaten profitieren. Einige Veränderungen müssen auf den Methodenwechsel bei der aktuellen Erhebung zurückgeführt werden. In der Summe führen diese Entwicklungen zu einem durchschnittlichen Vertrauen von 65 Prozent, was – trotz eines Rückgangs um rund 6 Prozentpunkte – weiterhin globales Mittelfeld bedeutet.

An Vertrauen verloren haben Landwirte, die mit 79 Prozent Zuspruch aber nach wie vor im oberen Mittelfeld liegen. Die Branchenkonzentration zu Grossbetrieben mit intensiverer Tierhaltung könnte ein Grund für den Rückgang sein. Zugleich werden staatliche Agrarsubventionen, deren Kürzung Ende 2015 angekündigt wurde, kontrovers diskutiert. So protestierten tausende Bauern gegen die daraus folgenden realen Einkommenseinbussen. Auch die Aufhebung des Mindestwechselkurses des Schweizer Franken gegenüber dem Euro macht den Bauern inzwischen zu schaffen, betrifft aber auch andere exportabhängige Branchen sowie den Tourismus.

Bildschirmfoto-2016-05-25-um-11.40.42
Bildschirmfoto-2016-05-25-um-11.48.14

Hug & Dorfmüller: Am Ruder mit Lucerne Regatta

Die Lucerne Regatta findet vom 27.-29.Mai statt und wartet mit einem Meilenstein an Erneuerungen für den Regattaplatz Luzern auf. Verantwortlich für das Branding und den Werbeauftritt zeichnet Hug & Dorfmüller.

Die frisch erstellte Naturarena am Rotsee ist bereit: ein neues Ruderzentrum, sowie ein neu gestalteter Zielbereich warten auf die internationale Ruderelite, diese einzigartige naturnahe Wettkampfstätte in Betrieb zunehmen. Ganz im Zeichen des Aufbruchs und der Erneuerung dieser Traditionsregatta steht auch deren Markenauftritt konzipiert und gestaltet von der Agentur Hug & Dorfmüller.

Presse_01
Presse_02
Presse_03
Presse_04

Die neue Bildmarke steht für internationale Vielfalt, Teamspirit und Kraft, widerspiegelt aber auch Eleganz, Erlebnis und Tradition – Attribute, welche die Lucerne Regatta ausmachen. Die Kampagne beinhaltet das Naming, Logo, Event-Branding, Poster und Flyer, sowie die Bespielung digitaler Medien / Web.

Presse_05
Presse_06
Presse_07

Verantwortlich bei Lucerne Regatta: Andreas Bucher (Präsident), Jörg Baumann. Verantwortlich bei Hug & Dorfmüller: Jeannette Dorfmüller (Projektleitung Signage), Sämi Roos (Art Director), Christian Dorfmüller, Thomas Hug.

Das Runde muss aufs Eckige: Ogilvy lanciert den Gerber Grill Cheese

Gerber lanciert dieser Tage neu einen Grillkäse. Dieser passt gemäss Marktforschung nicht nur auf den Rost, sondern auch ins Markenprofil der Traditionsmarke. Der Auftritt für den Gerber Grill Cheese wurde von Ogilvy One kreiert.

Da die Lancierung des neuen Produkts zeitmässig mit der kommenden EM zusammenfällt und neben Public Viewing einmal mehr auch Public Grilling im Zentrum stehen wird, hat die Agentur, welche die Marke seit diesem Jahr neu betreut, den Grill Cheese ins Fussball-Umfeld gestellt. Inszeniert auf dem rechteckigen Grillfeld und betextet mit alten und neuen Fussballerweisheiten wird der Grill Cheese in den klassischen und sozialen Medien beworben. Auf der Website Grillgerber.ch gibt es mit eigenen Weisheiten in der Tradition eines Sepp Herbergers zudem ein heisses Grillfest zu gewinnen.

160524_EMMI_Inserat_Grillkaese
160524_EMMI_Banner_Posts_Grillkaese
160524_EMMI_Website_Grillkaese

Verantwortlich bei Emmi: Thomas Heller (Leiter Marketing Schweiz), Claudia Waniek (Group Brand Manager), Martina Müller (Brand Manager), Kevin Müller (Praktikant Brand Management Cheese). Verantwortliche Agentur: Ogilvy One Zürich.

 

Twitter rechnet Fotos und Nutzernamen aus Zeichenzahl heraus

Twitter-Nutzer werden künftig mehr von den 140 Zeichen einer Kurznachricht für ihre Texte zur Verfügung haben. Erwähnte Nutzer-Namen sowie angehängte Videos und Bilder sollen nicht mehr einberechnet werden, kündigte Twitter am Dienstag an

Damit bestätigte das Unternehmen Medienberichte von vergangener Woche. Bisher drückten allein Bilder und Videos die mögliche Länge eines Tweets um gut 20 Zeichen. Der Finanzdienst Bloomberg hatte vergangene Woche berichtet, auch Internet-Links sollen nicht mehr mitgezählt werden, Twitter machte dazu jedoch zunächst keine Ankündigung. Die Beschränkung auf 140 Zeichen stammt aus der ersten Twitter-Version. Damals lief der Dienst noch auf SMS-Basis und es war eine technische Beschränkung. Nach dem Wechsel auf eine Web-Plattform blieb das Limit und wurde zum Twitter- Markenzeichen. Mitgründer und Chef Jack Dorsey räumte zwar ein, dass einige Nutzer gern längere Nachrichten absetzen würden. Er brachte eine Aufhebung der der Obergrenze ins Gespräch, sagte dann aber selbst: «Die 140 Zeichen bleiben.» Die neue Regelung solle in einigen Monaten greifen, erklärte Twitter ohne einen konkreten Termin zu nennen. «Wir wollen die Software-Entwickler frühzeitig informieren», sagte Deutschlandchef Thomas de Buhr. «Jetzt geht es darum, bei den 140 Zeichen zu bleiben, sie aber komplett für die Kommunikation zur Verfügung zu stellen.» Twitter macht ein nur noch langsames Wachstum der Nutzerzahlen zu schaffen, die Aktie steckt deswegen im Keller. (SDA)

Numéro 10 lanciert neue Imagekampagne für die Neuenburger Kantonalbank BCN

Mit der Institutionskampagne der Neuenburger Kantonalbank BCN (Banque Cantonale Neuchâteloise) zeigt Numéro 10 Volksnähe anstelle einer klassisch-kühlen und austauschbaren Verbildlichung des Bankensektors.

Ein stark angekündigter Wille im initialen Briefing des BCN-Marketingteams. Mit Hilfe einer Teasing-Phase in der ersten Maiwoche wurde gezielt die Aufmerksamkeit der Einwohner im Kanton Neuenburg für die neue Kampagne erregt.

N10_BCN_Teaser_F12_1
N10_BCN_Teaser_F12_2

Es wurden erste Sujets enthüllt und verbreitet, welche die neue Sprachlichkeit wiedergeben: authentische und intime Szenen aus dem Leben der Leute sowie Aufnahmen kleiner Glücksmomente aus dem Alltag. Die Kampagne lässt die regulären Banknoten in neuem Licht erstrahlen. Den Bildern und Texten sei Dank wird die neue Repräsentation der Banknoten zu einem Ausdrucksträger von öffentlicher Teilnahme an den Momenten des Lebens, sie öffnet die Tür zu einer emotionaleren Dimension sowie zur humorvollen Darstellung von Banknoten. Traditionelle Geldbeträge auf den Banknoten sind angelehnt an ein Bezugssystem kleiner Glücksmomente und Momente des brüderlichen Teilens.

N10_BCN_Campagne_institutionnelle_F12_chat
N10_BCN_Campagne_institutionnelle_F12_moustache
N10_BCN_Campagne_institutionnelle_F12_piano
N10_BCN_Campagne_institutionnelle_F12_smartphone
N10_BCN_Campagne_institutionnelle_F12_babyfoot

Der Claim «Partageons d’autres valeurs» (dt: «Andere Werte teilen») zielt auf die kleinen Glücksmomente des Alltags ab statt auf die grossen Augenblicke und Etappen des Lebens. Die Neuenburger Kantonalbank BCN zeigt mit ihrer neuen Kampagne Alltagsmomente aus dem Leben der Neuenburger, welche in den Augen der Leute einen emotionalen Wert haben und für sie wichtig sind und repräsentiert diese weit über den kommerziellen Kontext hinaus. Die erste Welle der Kampagne ist in der Presse, auf Plakaten, im Kino, digital, mobile und auf sozialen Medien zu sehen.
 

Pay-TV-Sport: Weko sanktioniert Swisscom mit Millionenstrafe

Die Weko findet, Swisscom habe ihre marktbeherrschende Stellung im Bereich der Fussball- und Eishockey-Liveübertragungen missbraucht und büsst das Unternehmen mit knapp 72 Millionen Franken.

Die Weko habe festgestellt, dass Swisscom mit ihren Tochtergesellschaften bei der Live-Übertragung von Spielen der Schweizer Fussball- und Eishockeymeisterschaft sowie von gewissen ausländischen Fussballmeisterschaften im Pay-TV marktbeherrschend sei, heisst es in einer Mitteilung. Dies weil die Swisscom-Tochtergesellschaft Cinetrade langfristige und umfassende Exklusivrechte für die Übertragung von Sportinhalten im Schweizer Pay-TV halte. Swisscom habe diese Marktbeherrschung in mehrfacher Hinsicht missbraucht. So habe Swisscom einigen Konkurrenten jegliches Angebot für die Ausstrahlung von Live-Sport auf deren Plattform verweigert. Anderen Konkurrenten wie zum Beispiel UPC Cablecom habe Swisscom nur Zugang zu einem reduzierten Sportangebot gewährt. Weiter konnten Konkurrenten anders als Swisscom selbst ihren Kunden Sportinhalte nur gekoppelt an das Basispaket von Teleclub anbieten. Mit diesen Verhaltensweisen habe sich Swisscom in unzulässiger Weise einen Vorteil im Wettbewerb unter den TV-Plattformen verschafft, heisst es in der Mitteilung. Der Entscheid der Weko kann an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden.

UPC Cablecom begrüsst Entscheid – und übt Kritik

Konkurrent UPC Cablecom zeigt sich in einer Mitteilung vom Dienstag zufrieden mit dem Weko-Entscheid. Die Weko hat damit die von UPC Cablecom stets vertretene Ansicht bestätigt, wonach Swisscom seit Jahren eine illegale Verbreitungspraxis von Sportprogrammen anwende und damit einem grossen Teil der Schweizer Bevölkerung unrechtmässig Sportinhalte vorenthalte. Allerdings kritisiert UPC den Entscheid, dass Swisscom nicht zu sofortigen kommerziellen Verhandlungen über die Weitergabe der Sportinhalte auch für Kundinnen und Kunden anderer Anbieter verpflichtet werde. Dies sei bedauerlich und nicht nachvollziehbar, denn dadurch bestehe die «unhaltbare Situation» weiter. Der Schaden für die Konkurrenz sei nur schwer reversibel und in Millionenhöhe, während Swisscom als Staatsbetrieb die Busse ohnehin wieder dem Staat abliefern müsse.

Suissedigital: «Bitte auf juristisches Geplänkel verzichten»

Suissdigital, der Verband der Kabelnetzbetreiber, begrüsst den Entscheid ebenfalls. «Wir sind froh, dass die Wettbewerbskommission den von uns seit Jahren gerügten Missbrauch durch die Swisscom festgestellt und sanktioniert hat», sagt Pierre Kohler, Präsident von Suissdigital. Er appelliert an den Sportsgeist von Swisscom und fordert das Unternehmen zu Fairplay auf. Kohler: «Wir bitten Swisscom, auf juristisches Geplänkel zu verzichten und nun allen Anbietern eine faire Offerte für die Sportübertragungen zu unterbreiten.» Dies sei auch im Sinne von Swisscom, da das Unternehmen dadurch die Gruppe der potenziellen Sport-Kunden auf einen Schlag verdreifachen könne.

Wie UPC kritisiert aber auch Suissedigital, dass die Weko auf eine rasche Massnahme zur Beseitigung des Missstandes verzichtet. «Es ist sehr irritierend, dass die Weko den herrschenden Missstand – der noch dazu von einem Staatsunternehmen verursacht wird – zwar feststellt, aber nicht beseitigen will», kritisiert Kohler in einer Stellungnahme. «Dies ist bei einem so klaren juristischen Befund inkonsequent und zeugt von der Mutlosigkeit der Kommission, mit ihrem Entscheid tatsächlich einen Missbrauch bei einem Staatsunternehmen wirksam beseitigen zu wollen».

Swisscom weist Vorwürfe zurück und zieht Entscheid weiter

Swisscom zeigt sich in einer Stellungnahme überzeugt, sich beim Vermarkten der Sportinhalte rechtmässig verhalten zu haben. Die Rechte würden periodisch in einem offenen Verfahren vergeben – daran könnten sich auch andere Interessenten beteiligen. Mit der Verbreitung über die Swisscom TV-Plattform schütze das Unternehmen die hohen Investitionen, die man in den letzten Jahren getätigt habe, um ein zuvor in der Schweiz vernachlässigtes Sportangebot als attraktive Inhalte über Pay TV anbieten zu können. Erst dank dem Einstieg von Swisscom 2006 ins TV-Geschäft hätten die Konsumenten eine Alternative zu dem durch Kabelnetzbetreiber monopolisierten Markt erhalten. Swisscom betont zudem, dass heute viel mehr Schweizer Fussballspiele live im Free TV verfügbar seien – als Folge des Engagements von Swisscom. Auch auf den Kabelnetzen würde man seither von einem breiteren Sportangebot profitieren.

Swisscom will den vorliegenden Bericht nun detailliert prüfen, den Entscheid ans Bundesverwaltungsgericht und wenn nötig ans Bundesgericht weiterziehen. Da man die Chancen für intakt erachte, nehme man keine Rückstellungen vor. (hae)
 

Schweizer Bank und Schweizer Versicherung legen Chefredaktion zusammen

Die beiden Fachzeitschriften Schweizer Versicherung und Schweizer Bank werden künftig enger zusammenarbeiten und erhalten eine gemeinsame Chefredaktion.

Nachdem bereits die Verkaufsorganisation der beiden Fachpublikationen vor einigen Monaten zusammengelegt worden waren, werden nun auch die Redaktionen noch enger zusammenarbeiten. Im Zuge dieser Neuorganisation übernimmt Werner Rüedi, Chefredaktor der Schweizer Versicherung, ab 1. Juli 2016 zusätzlich die redaktionelle Leitung der Schweizer Bank sowie aller Guides und Sonderpublikationen der beiden Magazine. René Maier, bisher Chefredaktor der Schweizer Bank, wird als Redaktor weiterhin seine Erfahrung und sein Know-How aus der Finanzbranche mit einbringen, wie Ringier Axel Springer in einer Mitteilung schreibt.

Unbenannt-4_166
Werner Rüedi, Chefredaktor Schweizer Versicherung und Schweizer Bank

 

Tamedia: Philipp Mankowski neuer Leiter Werbemarkt nationale Medien

Philipp Mankowski übernimmt spätestens ab dem 1. Januar 2017 die Leitung des Werbemarkts nationale Medien von Tamedia.

Damit steht die gesamte Organisation des neuen Unternehmensbereichs Werbung & Pendlermedien, in dem die Schweizer Mediengruppe die Verkaufsteams zukünftig in einem zentralen Werbemarkt zusammenfasst. In seiner neuen Funktion ist Mankowski  für den Verkauf aller nationalen Medientitel (Print und Digital) von Tamedia verantwortlich. Darüber hinaus wird der 43-jährige Schweizer für die Betreuung und den Ausbau der Kunden im Ausland zuständig sein, um die internationale Marktausrichtung weiter voranzutreiben.

ageagegaaeg

Philipp Mankowski verfügt über eine langjährige und internationale Erfahrung in der Medienbranche sowie über fundierte Kenntnisse in der konvergenten Vermarktung medialer Angebote. Zuletzt war er General Manager International Sales bei Axel Springer SE in Berlin, wo er die Werbevermarktung sämtlicher Medien des Verlags an internationale Kunden verantwortete. Bereits davor war er in verschiedenen leitenden Funktionen bei Axel Springer in Deutschland tätig. Zu seinen früheren Berufsstationen zählen die Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie die Publicitas, unter anderem in New York.

Marcel Kohler, Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia und ab 2017 verantwortlich für den neuen Unternehmensbereich Werbung & Pendlermedien, in einer Mitteilung: «Ich bin überzeugt, dass wir in Philipp Mankowski den richtigen Mann als Leiter Werbemarkt nationale Medien gefunden haben und freue mich darauf, mit einem erfahrenen und grossartigen Team unsere Kunden noch umfassender zu betreuen und unternehmensweite innovative Media-Projekte zu realisieren.» Im Unternehmensbereich Werbung & Pendlermedien fasst Tamedia ab 2017 die heute dezentral organisierten Verkaufsteams in einem zentralen Werbemarkt mit gesamtschweizerisch rund 300 Mitarbeitenden zusammen.

Maxomedia: Von Mensch zu Mensch, von Tür zu Tür

Der Fahrdienst des Schweizerischen Roten Kreuz bringt Menschlichkeit in Fahrt: Mit Freiwilligen, die ihre Kunden nicht nur chauffieren, sondern persönlich begleiten und unterstützen. Dies vermittelt die neue Kampagne von Maxomedia.

Der Rotkreuz-Fahrdienst Bern-Mittelland sorgt für Mobilität bei älteren, behinderten und kranken Menschen, die keine öffentlichen Verkehrsmittel oder private Transportmöglichkeiten nutzen können. Er kann jederzeit über die Vermittlungszentrale angefordert werden. Der Fahrdienst bringt seine Fahrgäste sicher ans Ziel, wie zum Arzt, zum Einkauf oder zur Therapie. Und noch mehr: Freiwillige Fahrer aus der Region holen die Kunden zuhause ab, begleiten sie persönlich, unterhalten sich mit ihnen, warten bei Terminen und bringen sie wieder retour.

Unbenannt-5_156
01_SRK_FAHRDIENST_F200
02_SRK_FAHRDIENST_Flyer

Diesen persönlichen Aspekt rückt die neue Kampagne in den Fokus. Diese soll den Fahrdienst einerseits bei den potentiellen Nutzern und künftigen Fahrgästen bekanntmachen. Zugleich soll sie neue Freiwillige rekrutieren, die in ihrer Freizeit einer sinnstiftenden Tätigkeit als Fahrer nachgehen wollen. Unter der Leitidee «Von Mensch zu Mensch, von Tür zu Tür» konzipierte und realisierte Maxomedia diverse Werbemittel für den Fahrdienst. Authentizität steht dabei im Zentrum: In der Kampagne dienen echte Fahrer und Fahrgäste als Testimonials. Die Bildsprache vermittelt Nähe und Geborgenheit.

04_SRK_FAHRDIENST_Inserat
03_SRK_FAHRDIENST_Bild

Ein besonderer Fokus galt der Erleichterung der Fahrtenbuchung: Ein prägnantes Key Visual mit der Telefonnummer sowie die vereinfachte URL mit Redirect zum Onlineportal bleiben im Gedächtnis. Die Werbemittel wie Plakat, Flyer, Inserate, AdWords und Give-aways sind ab sofort im Einsatz. Um den Werbefranken für die Non-Profit-Organisation optimal zu nutzen, setzt die Kampagne zudem einen starken PR-Schwerpunkt. Themen- und anlassspezifisch, unterstützen verschiedenste Lokal- und Regionalmedien die Botschaft des Rotkreuz-Fahrdienstes Bern-Mittelland.

Verantwortlich beim Schweizerischen Roten Kreuz Bern-Mittelland: Ursula Zulauf (Geschäftsführung), Brigitte Bodenmann (Abteilungsleitung Mobilität und Betreuung). Verantwortlich bei Maxomedia: Bernhard Herzig (Gesamtverantwortung), Tatjana Meichtry (Projektverantwortung), Lara Février (PR), Daniel Rödel (AD), Antonia Bekiaris (Text/Konzept), Alba de Zanet, Christoph Gerber (Grafik), Pascale Amez (Fotografie).

 

Aktion Medienfreiheit: Philippe Nantermod und Andri Silberschmidt neu im Vorstand

Die Generalversammlung der Aktion Medienfreiheit wählte den Unterwalliser Nationalrat Philippe Nantermod (FDP) sowie Andri Silberschmidt, den Präsidenten der Jungfreisinnigen Schweiz, neu in den Vorstand.

Die überparteiliche Vereinigung wird weiterhin von Nationalrätin Natalie Rickli (SVP) präsidiert. Die Aktion Medienfreiheit bereitet sich intensiv auf die bevorstehende Debatte zum «Service public» vor. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für private Medienanbieter und die damit verbundene Stärkung von Medienvielfalt und Wettbewerb sind auch für 2016 zentrale Ziele des Vereins.

Neben Präsidentin Natalie Rickli (Nationalrätin SVP) und Vizepräsident Christian Wasserfallen (Nationalrat FDP) wurden die Nationalräte Thomas Müller (SVP), Marco Romano (CVP) und Gregor Rutz (SVP) sowie Martin Baltisser (SVP), Pierre Bessard (Liberales Institut), Filippo Leutenegger (Stadtrat FDP) und Thomas Maier (alt Nationalrat GLP) im Vorstand bestätigt. Mit den beiden neu gewählten Mitgliedern Philippe Nantermod und Andri Silberschmidt erhält der Vorstand der Aktion Medienfreiheit weitere Verstärkung aus dem freisinnigen Lager. Nantermod wurde im Herbst 2015 in den Nationalrat gewählt. Er ist Vizepräsident der FDP Schweiz. Mit Andri Silberschmidt wird der Vorstand weiter verjüngt. Der 22-jährige Zürcher amtet seit April dieses Jahres als Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz.

Politisch kann die Aktion Medienfreiheit laut Mitteilung auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Nur knapp scheiterte im Juni 2015 das Referendum zum Radio- und Fernsehgesetz (RTVG), gegen welches sich die Aktion Medienfreiheit an vorderster Front engagierte. Im Herbst präsentierte die Aktion Medienfreiheit im Hinblick auf die «Service public»-Diskussion ein umfangreiches Positionspapier sowie die Studie zum «Service privé» der HSG, welche sich mit einer Analyse der Leistungen von privaten Medien befasst. Die Studie beleuchtet Aspekte, welche die herkömmlichen Bakom-Papiere nicht erwähnen. Entsprechende Bedeutung soll ihr in der bevorstehenden Debatte zum bundesrätlichen «Service public»-Bericht zukommen, welcher auf Juni erwartet wird.

Die Aktion Medienfreiheit will sich dafür einsetzen, dass private Anbieter bessere Rahmenbedingungen erhalten, indem staatliche Interventionen (gesetzlich, inhaltlich und finanziell) reduziert werden. Das Subsidiaritätsprinzip soll auch in der Medienpolitik gestärkt werden. Ebenfalls soll das Internet den Privaten überlassen werden. Die SRG-Konzession ist aus Sicht der Aktion Medienfreiheit zielführend zu überarbeiten sowie, falls die «Service public»-Debatte noch nicht abgeschlossen ist, maximal um ein Jahr (und nicht wie vorgesehen um 10 Jahre) zu verlängern, damit die – hoffentlich liberalen – medienpolitischen Entscheide des Parlaments einfliessen können.

Redaktor/in gesucht

Zur Ergänzung der Werbewoche-Redaktion in Zürich suchen wir per 1. August 2016 oder nach Vereinbarung zwei einfallsreiche und motivierte Persönlichkeiten als Redaktor/in 80% bzw. 50%.

wewo_redaktor_4_325mm_0

Zu guter Letzt: Bello allein zuhause

Damit sich Herrchen beeilt, lässt BBDO Moskau wartende Hunde SMS versenden.

Werden wartende Hunde zuhause unruhig, legen sie sich vor die Tür und warten, bis der Mensch zurückkommt. Das kann verschiedene Gründe haben und ist mit Sicherheit nicht nur darauf zurück zu führen, dass der Hund Herrchen und Frauchen von Herzen vermisst. Egal, für den Hundefutter-Hersteller Cesar hat BBDO die Miss-U-Matt entwickelt. Das ist – im Kern – eine originelle Idee. Die Matte merkt, wenn sich Hund drauflegt und versendet eindringliche Erinnerungs-SMS auf das Smartphone des Halters.

https://www.youtube.com/watch?v=NCrINTU85AU

Kann man machen – aber vermutlich nicht kaufen. Wie die meisten Werbegags, die nur des Casemovies wegen entwickelt wurden. Vielleicht wäre ohnehin die bessere Lösung, sich gar keinen Hund anzuschaffen, wenn man sich spätabends im Büro von ihm erinnern lassen muss, dass man einen hat. (hae)

get_footer();