Webguerillas lässt Edelweiss abheben

Webguerillas konnte Polo Hofer und Knackeboul für die aktuelle Edelweiss-Kampagne gewinnen. Das Duo hat einen Feriensong aufgenommen, der zugleich der neue Corporate Song ist. Im Vorfeld hatten die Musiker am Flughafen mit einer Guerilla-Aktion für Aufsehen gesorgt.

Die Edelweiss Air-Passagiere staunten gemäss einer Mitteilung nicht schlecht, als sie Anfang September am Flughafen Zürich beim Bagage Claim von Polo Hofer und dem Rapper Knackeboul empfangen wurden. Die Schweizer Künstler fragten die Passagiere nach ihren schönsten Ferienerlebnissen und verpackten diese spontan in einen Feriensong (siehe Video).

Mit kurzen Videos und Beiträgen zur Aktion bauten Blogger, Facebook-Nutzer sowie Twitterer mit einer hohen Reichweite und Glaubwürdigkeit im Social Web Spannung auf und spekulierten, was hinter der Flughafen-Aktion wohl steckte.

Hohe Reichweite dank Medienmix

Zwei Wochen nach der Guerilla-Aktion war es offiziell: Der Mundartrocker und sein Mundartist-Kollege machen gemeinsame Sache und bringen der Schweiz einen neuen Ohrwurm, der via iTunes geladen werden kann. «Am Himmel isch es Edelwyss» handelt von der Sehnsucht nach der weiten Welt und dem süssen Nichtstun.

Begleitet wurde die Kampagne und der Song-Release mit Seeding, alternativen, aber auch klassischen PR-Massnahmen: Beiträge zum ungleichen Musiker-Duo in Print-, Radio- und TV-Formaten wie 20 Minuten oder Glanz & Gloria erhöhten die Aufmerksamkeit für die Marke Edelweiss Air nochmals.

So entsteht der längste Feriensong der Welt

Ab 5. Oktober geht die Kampagne in die nächste Runde: Polo und Knackeboul wollen den längsten Feriensong der Welt aufnehmen. Dafür sind sie auf Hilfe angewiesen: Jeder kann auf der Facebook-Seite von Edelweiss Air seine schönsten Ferienerlebnisse einreichen, welche die Musiker um 17 Uhr vor laufender Kamera spontan zu neuen Strophen verarbeiten. Damit aber tatsächlich der längste Feriensong der Welt entsteht, werden in den folgenden drei Wochen die besten Ferien-Anekdoten der Edelweiss Air-Fans gesammelt und vertont.

Verantwortlich bei Edelweiss Air: Corinne Römer und Monika Blaser (Marketing). Verantwortlich bei Webguerillas: Philippe Stuker (Gesamtverantwortung), Conrad Malcher (Creative Direction), Daniel Gremli (Konzeption), Moritz Capelle (Operations und Innovations), Richard Wegele (Art Director), Ennio Cadau (Text), Dominique Lauber (Social Media), Christian Schiller und Elie Kerbage (PR), Tatjana Meichtry und Peter Broder (Beratung).

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Klage von zwei Journalisten gutgeheissen

Das Arbeitsgericht des Saanebezirks in Freiburg taxiert die Entlassung der Journalisten Jean Godel und André Hügli durch ihren Ex-Arbeitgeber Radio Freiburg/Fribourg als missbräuchlich und spricht den beiden die geforderten Summen praktisch vollständig zu.

Die zwei Journalisten waren im Februar 2010 von Radio Freiburg/Fribourg entlassen worden. Die beiden waren davor Teil einer vierköpfigen Delegation, die im Auftrag der Redaktion die Kritiken und Forderungen der Belegschaft an der neu geplanten Direktionsstruktur mit der Unternehmensleitung diskutieren sollte, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Gespräche verliefen jedoch ergebnislos. Als das Team mit einer Medienmitteilung an die Öffentlichkeit ging, wurden die beiden entlassen.

Dagegen haben die beiden Arbeitnehmer mit Unterstützung des Berufsverbands Impressum und der Gewerkschaft Syndicom geklagt. Ihr Rechtsanwalt Bruno Kaufmann hat ihre Interessen vor Gericht vertreten.

Das Urteil bedeute eine grosse Genugtuung für die beiden betroffenen Journalisten, schreibt Impressum in der Mitteilung. Ihr Engagement in der Redaktion werde nun auch von offizieller Seite als schutzwürdig anerkannt. Darüber hinaus sei das Urteil aus grundsätzlicher gewerkschaftlicher Sicht von grosser Bedeutung. Denn die Arbeitnehmervertretungen würden unternehmensintern allzu oft massiv unter Druck gesetzt, und der Kündigungsschutz gegen missbräuchliche Entlassungen sei in der Schweiz unterentwickelt.Eine Arbeitnehmervertretung, die auf Augenhöhe mit der Unternehmensleitung diskutiere, müsse ihre Funktionen ohne Sanktionen und ohne Angst davor erfüllen können.

Das Urteil, das erst nach unbenütztem Ablauf der 30-tägigen Beschwerdefrist definitiv in Kraft tritt, sei ein Lichtblick in der Rechtsprechung zum Schutz der Rechte der Arbeitnehmenden.
 

Hug & Dorfmüller: Neuer Look für Spengler Cup

In Zusammenarbeit mit dem HCD, der Turnierleitung und des Sportvermarkters IMG Schweiz kreierte die Agentur Hug & Dorfmüller das neue Erscheinungsbild des traditionellen Eishockeyturnier Spengler Cup.

Das neue Corporate Design verleihe dem Turnier eine neue visuelle Strahlkraft, indem es die ganze Magie der einzigartigen Turnierkulisse bildlich in einem Eispuck vereine, so die Agentur in einer Mitteilung. Neben dem neuen Visual umfasst die Arbeit auch ein neues Markenlogo, das den Pokal symbolisiert.

Einen ersten Eindruck des neuen Looks liefert die aktuelle Homepage des Spengler Cup. Ein umfassendes Corporate Design Programm wird zur Zeit umgesetzt und wartet auf den Fan, Spieler, Zuschauer und Sponsor in der kommenden Weihnachtszeit 26.12 bis 31.12.2012 – in Davos.

Verantwortlich bei HCD / Turnierleitung Spengler Cup: Fredi Pargätzi; Tanja Koch, Jürgen Krucker (IMG Schweiz). Verantwortlich bei Hug & Dorfmüller: Sämi Roos, Mario Mühlemann, Thomas Hug, Christian Dorfmüller.

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Maxomedia: Solidaritätsschlaufe gegen Brustkrebs

Startschuss für die diesjährige Brustkrebs-Solidaritäts-Aktion der Krebsliga: Menschen aus der ganzen Schweiz machen sich gemeinsam gegen Brustkrebs auf den Weg – auf der virtuellen Solidaritätsschleife von Maxomedia.

Alljährlich erkranken hierzulande rund 5‘500 Frauen und 40 Männer neu an Brustkrebs, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Nicht nur die Erkrankten, auch ihre Vertrauten benötigen nach der Diagnose viel Kraft und Ausdauer. Daher macht die Krebsliga im Info-Monat «Brustkrebs» in diesem Oktober auf den Verdienst der Angehörigen von Brustkrebspatientinnen aufmerksam. Maxomedia kreierte dazu die nationale Kampagnen-Website, bei der die Bevölkerung mit eigener Muskelkraft ein sichtbares Zeichen der Solidarität setzen kann.

Laufen, rennen, rollen, schwimmen – egal wie, Hauptsache mit Freude Strecke machen! Denn 1000 Kilometer soll die Schweizer Bevölkerung zurücklegen, um eine virtuelle rosa Schleife entstehen zu lassen, die sich wie eine Welle der Solidarität durch die Schweiz zieht. Zu sehen ist das Gemeinschaftswerk auf der Website Krebsliga.ch/brustkrebs.

Und so funktionierts: Die User reichen ihre zurückgelegte Strecke, ihr Foto und ihren Begleittext ein oder laufen bei einem der offiziellen Solidaritätsläufe mit. Die Infos und Bilder werden automatisch auf der virtuellen Solidaritätsschleife verewigt. Sie füllt sich also massstabgetreu und in Echtzeit. Während 1000 gemeinsam geschafften Kilometern entsteht so ein Mosaik aus Fotos von Menschen, die der Brustkrebs bewegt hat.

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Experiment gescheitert?

Nur gerade acht Wochen nach der Lancierung stellt das Crowd-Sourcing-Magazin Mag20 den Betrieb bis auf unbestimmte Zeit ein. Grund dafür ist die ungesicherte Finanzierung.

Mag20 wurde Mitte August dieses Jahres von Jungunternehmer Markus Bucheli als Experiment-Magazin ins Leben gerufen ). Die Idee des Crowd-Sourcing-Projekts war die Einbindung einer Online-Community, welche Beiträge schreibt, bewertet und für die Printausgabe auswählt. Die sieben Printausgaben, die mittlerweile erschienen sind, werden bis auf weiteres die einzigen bleiben. Auch auf Mag20.ch werden vorläufig keine Artikel mehr publiziert.

Zum Verhängnis wurde dem Jungunternehmer ein Missverständnis zwischen ihm und seinem Investor Georges Bindschedler. Bucheli ging davon aus, der Berner Anwalt werde, nachdem er ihm einen Businessplan für den Zeitraum bis Ende 2013 vorgelegt hatte, Mag20 längerfristig unterstützen. Bindschedler wollte dem Projekt jedoch lediglich mit einem Darlehen den Startschuss ermöglichen. «Eine anhaltende oder befristete Finanzierung habe ich persönlich nie beabsichtigt», teilte Bindschedler auf Anfrage der Werbewoche mit. Ferner habe er sich bereit erklärt, dem Verwaltungsrat der Medien Vielfalt Holding, bei der Bindschedler nach Tito Tettamanti der zweitgrösste Investor ist, «das Projekt vorzustellen und bei Zustimmung von ihr teilweise finanzieren zu lassen». Ob der bereits gestellte Antrag an die Holding, die auch die Basler Zeitung BaZ finanziert, überhaupt noch behandelt wird, ist fraglich. 

Doch wie konnte es bei einem so grundlegenden Punkt überhaupt zu einem Missverständnis kommen? «Wir haben aneinander vorbeigeredet», erklärt sich Bucheli gegenüber der Werbewoche. Auf eine schriftliche Fixierung, bei der sich das Missverständnis vermutlich geklärt hätte, bestand der gelernte Wirtschaftsprüfer in seiner Euphorie nicht. «Ich nehme das auf meine Kappe. Dass ich die Finanzierung nicht besser geklärt habe, ist mein Fehler.» Bindschedler will er nichts vorwerfen. «Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand überhaupt eine solche Starthilfe gibt.»

Kaum begonnen, schon zu Ende?

Wie es nun weitergeht, steht noch in den Sternen. Finanzielle Verpflichtungen gibt es beim Crowd-Sourcing-Projekt nur wenige. Mit der Druckerei bestand keine langfristige Vereinbarung. Die Verträge mit den Verteilern, die Bucheli zu Beginn mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist eingestellt hatte, wurden alsbald nach dem Start gekündigt und neue über die Verteilfirma Promokant aufgesetzt.

Derzeit herrscht bei Mag20 Stillstand. Nach neuen Investoren sucht Bucheli (noch) nicht. Die Stilllegung will er dazu nutzen, über die Bücher zu gehen. Seinen Optimismus hat Bucheli dennoch nicht verloren: «Ich kann mir gut vorstellen, dass wir einen Relaunch hinbringen. Bevor wir keine saubere Lösung haben, macht es allerdings keinen Sinn, wieder zu starten.» Verbesserungspotenzial sieht Bucheli besonders beim Bewertungssystem auf der Website. Dass Nutzer ihrer Sympathie für einen Artikel nur über Weiterempfehlung auf Social-Media-Plattformen Ausdruck verliehen konnten, hat zu einer geringen Beteiligung geführt. Offenbar wollten nicht alle ihr Umfeld auf Facebook, Twitter oder Google+ wissen lassen, dass sie einen Mag20-Beitrag gelesen hatten. (imp)

 

Online-Magazin für «gehobene Lebensart»

Mit The Inspirer erscheint ab sofort ein neues deutschsprachiges Online-Magazin. Das von der Verlagsgruppe Kistner & Luzanin herausgegebene Magazin widmet sich Themen wie Yachting, Automobil, Uhren & Schmuck und Reisen.

Nach einer rund sechsmonatigen Pilotphase erscheint The Inspirer heute zum ersten Mal offiziell. Das Online-Magazin hat sich laut Mitteilung der «gehobenen Lebensart» verschrieben. «Unter gehobener Lebensart verstehen wir die Freude an Produkten oder Dienstleistungen, die jeden Tag etwas ganz besonderes werden lassen. Es geht dabei nicht allein um den Preis der Produkte; viel wichtiger sind doch deren Qualität und Einzigartigkeit und dass die Menschen, die hinter einem Unternehmen stehen, ihre Arbeit mit Hingabe erledigen», so Sebastian Kistner, Gründer von The Inspirer.

Inhaltlich widmet sich das Online-Magazin den Themen Autos, Yachting, Luftfahrt, Uhren und Schmuck, Alltag, Mode, Immobilien, Essen und Trinken sowie Freizeit. Um die Leser jeden Tag aufs Neue unterhalten zu können, schreiben die Redakteure von The Inspirer nicht nur über bekannte Branchengrössen, sondern stellen regelmässig kleine Manufakturen, Künstler oder Projekte vor. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Neuigkeiten aus Europa. Damit, so die Überzeugung der Macher, bietet The Inspirer einen echten Mehrwert in der Online-Welt.

Das Redaktionsteam von The Inspirer besteht aus Redakteuren, die sich auch privat für die Themen begeistern. «Uns ist wichtig, dass unsere Inhalte stets einen persönlichen Touch besitzen», sagt Daniela Luzanin, die The Inspirer gemeinsam mit Sebastian Kistner ins Leben gerufen hat. «Unsere Autoren teilen den Enthusiasmus für das Besondere, und das soll man in jedem unserer Artikel spüren.»

The Inspirer wird von der im Juli 2012 gegründeten Verlagsgruppe Kistner & Luzanin mit Sitz in Zürich herausgegeben. Bis zum Jahresende plant die Gruppe den Ausbau der Redaktionskapazitäten sowie den Aufbau von Vermarktungsflächen. Neben The Inspirer sind bereits weitere Print-Projekte und digitale Plattformen in Konzeption, so die Mitteilung weiter.

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Prime unterstützt neu Geschenkidee.ch

Geschenkidee.ch setzt für die Medienarbeit ab sofort auf die Zürcher Agentur Prime Communications.

Ziel ist eine verstärkte Präsenz in tagesaktuellen Medien wie in Fachpublikationen, wie es in einer Mitteilung heisst. Prime wird sowohl in der Beratung als auch in der Umsetzung aktiv sein.
 

Nachrichtenagentur DAPD stellt Antrag auf Insolvenz

Die Nachrichtenagentur DAPD ist zahlungsunfähig. DAPD stellte am Dienstag in Berlin beim Amtsgericht Charlottenburg Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Gesellschafter hätten die weitere Finanzierung eingestellt. Am Donnerstag sollen sechs weitere DAPD-Töchter folgen, darunter nach Angaben aus der Belegschaft der erst letztes Jahr gestartete Sportdienst. Betroffen seien 299 von 515 Beschäftigten. Die Holding DAPD Media und die übrigen 18 Gesellschaften der Gruppe seien von der Insolvenz nicht betroffen, teilte das Unternehmen mit.

Zum Geschäftsführer der insolventen Gesellschaften wurde der Insolvenzexperte Wolf von der Fecht bestellt. Er soll bis Ende November prüfen, ob das Unternehmen umstrukturiert und weitergeführt werden kann, und neue Investoren suchen. Die Geschäfte von DAPD liefen unverändert weiter.

DAPD war im Sommer 2010 aus den beiden Nachrichtenagenturen DAPD und DDP entstanden. Die beiden Investoren Peter Löw und Martin Vorderwülbecke, Besitzer des Deutschen Depeschendienstes (DDP), hatten im Dezember 2009 den deutschsprachigen Dienst der US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) aufgekauft und beide Gesellschaften zu DAPD fusioniert.

Die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) hatte am 1. Februar 2010 die deutschen DDP-Textdienste sowie den Ausland-Depeschendienst der Agentur DDP (DAPD) für die Verbreitung in der Schweiz übernommen. Im Gegenzug hatte DDP die Lizenz erhalten, in ihren Märkten die SDA-Dienste zu verbreiten.

In den letzten Jahren war DAPD rasch expandiert. Im Mai 2011 hatte DAPD in Frankreich die Presseagentur Sipa übernommen. Sipa ihrerseits stieg im Sommer 2012 beim französischsprachigen Dienst von AP ein, einschliesslich der Redaktion in der Westschweiz. Sipa bezeichnete dies als wichtigen Schritt.

Der Sanierungsexperte von der Fecht teilte mit, dass die dapd die Nachrichtenproduktion während des vorläufigen Insolvenzverfahrens wie gewohnt fortsetzen werde. Die Kunden erhielten den gewohnten Service im gleichen Umfang und der gewohnten Qualität. (SDA)

Nescafé ist die wertvollste Marke der Schweiz

2012 haben es drei Schweizer Marken unter die Top 100 der weltweit wertvollsten Marken geschafft. Nebst Nescafé ist auch Nestlé und Credit Suisse im Ranking von Interbrand vertreten.

Der Gesamtmarkenwert der Schweizer Marken in der Liste beträgt gemäss Mitteilung 21,87 Milliarden US Dollar. Die wertvollste Schweizer Marke bleibt auch 2012 Nescafé mit 11,09 Milliarden US Dollar auf Rang 35. Mit einem Wertzuwachs von fünf Prozent konnte sich Nestlé als zweitwertvollste Marke der Schweiz behaupten. Der Nahrungsmittelhersteller rangiert mit einem Wert von 6,92 Milliarden US Dollar auf Rang 57. Credit Suisse verlor fünf Prozent ihres Markenwertes und rangiert in diesem Jahr mit 3,87 Milliarden US Dollar auf Rang 95. UBS und Zurich sind aus den Top 100 gefallen.

Angeführt wird die Liste «Best Global Brands» auch 2012 von Coca Cola, dicht gefolgt von Apple, der Marke mit dem grössten Wertzuwachs (+129 Prozent). Die wertvollste nicht-amerikanische Marke ist Samsung auf Platz 9. Mit Facebook (Platz 69) schaffte es zudem erstmals ein Social-Media-Portal ins Ranking. Den grössten Wertverlust musste Blackberry verbuchen (-39 Prozent).

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Tabellen: Interbrand
 

Neue Luzerner Zeitung: Mehr News in Zug und Bus

Die Neue Luzerner Zeitung und ihre Regionalausgaben weiten ihre Präsenz in den öffentlichen Verkehrsbetrieben aus. Bus- und Bahnpassagiere in vier Kantonen werden neu auch auf Passenger TV mit regionalen und überregionalen News in Text und Bild versorgt.

Schon seit einiger Zeit sind gemäss Mitteilung zahlreiche Busse und Züge in der Zentralschweiz mit Doppelbildschirmen ausgerüstet, auf denen aktuelle Kurznachrichten zu lesen sind. Pendlerinnen und Pendler können so die Fahrzeit nutzen, um sich über das Tagesgeschehen in der Schweiz und der Welt zu informieren.

Jetzt soll das News-Angebot gemäss Mitteilung noch spezifischer auf die Bedürfnisse der Zentralschweizer Passagiere abgestimmt werden. Zu diesem Zweck geht die Berner Firma Livesystems, die das Fahrgastinformationssystem Passenger TV betreibt, eine Kooperation mit der Neuen Luzerner Zeitung ein. Dadurch versorgt die Online-Redaktion der Neuen LZ ab 1. Oktober nicht mehr nur die Busse der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL), sondern auch weitere 262 Bildschirme in den Kantonen Luzern, Nidwalden, Obwalden und Uri mit den aktuellsten News. Der Schwerpunkt wird dabei auf die regionale Berichterstattung gelegt.

LZ
 

Presserat rügt Blick am Abend

Nur weil SBB-Kontrolleure mit einem Namensschild angeschrieben sind, dürfen sie in den Medien nicht namentlich blossgestellt werden. Blick am Abend ist vom Presserat wegen eines Berichts über eine «gnadenlose Kondukteurin» gerügt worden.

Die Gratiszeitung hatte im vergangenen Dezember über eine Billettkontrolle in einem Zug von Zürich nach Bern berichtet. Dabei ging es um einen Fifa-Juristen, dessen Marschbefehl nicht als Billettersatz anerkannt worden sei. Der Mann war bloss mit der Bescheinigung in der Hand auf den Zug gehetzt und trug Zivilkleider und nicht die Uniform, wie es eigentlich vorgeschrieben wäre. Die Kontrolleurin verlangte darauf vom fehlbaren Armeeangehörigen, entweder ein Billett zu kaufen oder die Uniform anzuziehen. Nach Rücksprache mit einem Kollegen drückte sie schliesslich ein Auge zu.

Blick am Abend berichtete über den Vorfall unter dem Titel «Kondukteurin gnadenlos» und nannte den Nachnamen und den ersten Buchstaben des Vornamens der Frau. Diese beschwerte sich darauf beim Presserat, sie werde in dem Artikel unzulässigerweise mit Namen genannt und lächerlich gemacht.

Das Ethikgremium der Schweizer Medien gab der Frau nun Recht. Die Tatsache, dass das Zugspersonal ein Namensschild trage, gebe niemandem das Recht, dieses öffentlich blosszustellen. Blick am Abend verletzte nach Ansicht des Presserates mit dem Artikel die Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten. Diese schreibt unter anderem vor, dass Medienschaffende die Privatsphäre der einzelnen Personen respektieren sollen. Eine Ausnahme gilt für Personen, die im öffentlichen Interesse stehen. Dies treffe auf eine Billettkontrolleurin der SBB nicht zu, befand der Presserat. (SDA)

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Bild: Screenshot e-Paper Blick am Abend (Name entfernt)

 

Hochspannung: Image-Sujet für Gebäudetechniker

Hochspannung hat im Auftrag von Suissetec ein weiteres Sujet für die bereits im Sommer lancierte Image-Kampagne unter dem Motto «Wir die Gebäudetechniker» kreiert.

Thematisiert wird Solarwärme – auf knapp 4000 Metern über Meer. Ziel der Gesamt-Kampagne, welche von der Zürcher Agentur Hochspannung entwickelt
wurde, ist die nachhaltige Aufwertung der Gebäudetechnik-Berufe, wie es in einer Mitteilung heisst. Gleichzeitig sollen die verschiedenen Berufsgattungen unter der Bezeichnung «Gebäudetechniker» im Markt zusammengefasst und bekannter werden.

Mit dem neuen Sujet wird neu auch das hochaktuelle Thema Solarenergie respektive Solarwärme aufgenommen. Auch in diesem Bereich sind die Gebäudetechniker gefragt, denn sie installieren die entsprechenden Solaranlagen und sorgen dafür, dass die gewonnene Energie und Wärme in den Gebäuden genutzt werden kann.

Weitere Sujets sind in Planung und werden in den nächsten Monaten zu sehen sein.

Verantwortlich bei Suissetec Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband: Hans-Peter Kaufmann (Direktor), Benjamin Mühlemann (Leiter Kommunikation), Natalie Aeschbacher (Web Managerin/Projektleiterin), Marisa De Genua (Sachbearbeiterin Werbung/Kommunikation). Verantwortlich bei Hochspannung: Tom Fäh, Signe Fleischmann, Nicole Caviezel, Matthew Katumba, Alex Taiganidis, Sascha Pacino, Nadine Ticozzelli. Fotografie: Rico Rosenberger.

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