Nutzermarkt Tamedia: Marc Isler wird Leiter «Digital Sales Development»

Marc Isler übernimmt ab dem 1. September 2016 die Leitung des neuen nationalen Service-Bereichs «Digital Sales Development», der innerhalb des Nutzermarktes von Tamedia geschaffen wurde.

Damit ist die Organisation des neuen Unternehmensbereichs Bezahlmedien von Tamedia abgeschlossen, in dem die Schweizer Mediengruppe spätestens ab dem 1. Januar 2017 die Lesermarketing- und Produktmanagement-Teams sowie die Redaktionen der Bezahlmedien zusammenfassen wird.

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Als zukünftiger Leiter des «Digital Sales Development» (DSD) hat der 39-Jährige die Aufgabe, die Entwicklung neuer Produkte- und Kompetenzen im digitalen Vertrieb zu beschleunigen. Dabei wird sich der Bereich DSD einerseits auf die Kompetenzen bestehender Mitarbeitenden des Nutzermarktes stützen und darüber hinaus innovative digitale Verkaufsansätze testen. Ferner wird der neue sprachübergreifende Service-Bereich für die Weiterentwicklung der bereits bestehenden digitalen Produkte verantwortlich zeichnen.

Marc Isler, derzeit Director Digital Business Development des Schweizer Reisekonzerns Hotelplan Group, verfügt über eine langjährige Erfahrung in strategischer Entwicklung, Business Development und Onlinemarketing. Bei der Hotelplan-Gruppe begleitete er insbesondere die erfolgreiche Digitalisierung in den Bereichen Produkte, Dienstleistungen, Marketing und Prozessmanagement. Zuvor war er als Head of Direct Sales Marketing bei Interhome tätig und als Head of Web und Head of Business Development bei Local.ch. Marc Isler studierte an der Universität Bern Wirtschaftswissenschaften mit einem Abschluss als lic.rer.pol.

Serge Reymond, Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia und ab Januar 2017 für den Unternehmensbereich Bezahlmedien verantwortlich, in einer Mitteilung: «Dank der Erfahrung und der Kompetenzen von Marc Isler werden wir neue, innovative Konzepte im digitalen Vertrieb entwickeln können. Gleichzeitig steht mit der Ernennung von Marc Isler die neue Organisation des Nutzermarktes von Tamedia. Mit dieser Neuaufstellung werden wir künftig in der Lage sein, schneller auf neue Bedürfnisse der Nutzer reagieren zu können. Ich freue mich bereits heute auf die neue Organisation und die Zusammenarbeit mit dem gesamten Team».

Marc Isler wird Marketingleiter der Competec-Gruppe

Als Abteilungsleiter Marketing verantwortet Marc Isler ab sofort die Teams Marketing Alltron, Marketing Brack.ch, Daydeal.ch und Marcom und nimmt Einsitz in die vereinigte Geschäftsleitung von Alltron und Brack.ch.

Hierbei handelt es sich um eine neu geschaffene Position. Durch die Übernahme der Marketingleitung auf Gruppenebene entlastet Isler den CEO von BRACK.CH und Alltron – Markus Mahler – der die 25-köpfige Marketingabteilung bislang direkt geführt hat.

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«Marc Isler ist die ideale Besetzung für diese Position», sagt Markus Mahler. Isler besässe ein profundes Verständnis der von Competec bearbeiteten Märkte auf Distributions-, Online-/Fachhandels- und Herstellerseite, so Mahler, und sei mit der Competec-Gruppe bestens vertraut. Zuletzt war Isler als Senior Product Marketing Manager Home – Home Systems DACH bei Philips Lighting in Hamburg tätig. Zuvor hatte er bereits rund sechs Jahre für die Competec-Gruppe gearbeitet, zuletzt als Leiter des Produktmanagement-Teams für den Elektro-Teilmarkt. Marc Isler, Technischer Kaufmann mit eidgenössischem Fachausweis, trägt den Jahrgang 1983 und ist ledig.

Analoge Bieler Werbeflächen bleiben in APG-Hand

In einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren hat APG|SGA erneut den Zuschlag für die Bewirtschaftung sämtlicher analoger Werbeflächen der Stadt Biel/Bienne gewonnen.

Das Aussenwerbeunternehmen erhält damit das exklusive Recht, in den nächsten acht Jahren alle 680 geklebten und hinterleuchteten Plakatstellen in der zehntgrössten Schweizer Stadt kommerziell zu bewirtschaften. Das Aussenwerbeunternehmen überzeugte laut Mitteilung durch ein faires Angebot und überdurchschnittlichen Serviceleistungen. Die Konzepte zur Bewirtschaftung von Kulturplakaten sowie zur Förderung der Zweisprachigkeit wurden sehr gut bewertet. Die Berücksichtigung der Sprachgruppen deutsch und französisch war der bilingualen Stadt besonders wichtig. «Wir freuen uns sehr, dass uns die Stadt Biel/Bienne den Zuschlag für die langfristige Vermarktung ihrer Werbeflächen erteilt hat. Die zehntgrösste Stadt der Schweiz ist sowohl für unsere nationalen als auch für die regionalen und lokalen Kunden von grosser Bedeutung, denn sie bietet eine starke Plattform für kreative Aussenwerbekampagnen», so Beat Holenstein, Leiter Partner- & Product Management.
 

Marco Becker übernimmt kreative Führung von Jung von Matt/Brand Identity

Marco Becker wird ab 1. Juni als Design Director für die kreative Führung von Jung von Matt/Brand Identity verantwortlich sein.

Der mehrfach ausgezeichnete Brand Designer liebt die interdisziplinäre Arbeit über alle Kommunikationsformen hinweg und bringt eine langjährige Erfahrung in der Konzeption und Gestaltung von Markenauftritten und Markenerlebnissen mit. Marco Becker hat ein breites Know-how, in der Entwicklung von Markenidentitäten im digitalen Raum.

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«Wir freuen uns sehr, mit Marco einen Design Director gefunden zu haben, für den es keine Trennung zwischen analoger und digitaler Markenwelt gibt. Er vereint verschiedene Disziplinen und kann die passende Sprache entwickeln, damit wir im Zeitalter der digitalen Transformationen auch weiterhin für unsere Kunden unverwechselbare Markenerlebnisse schaffen werden», sagt Thomas Deigendesch, Geschäftsführer von Jung von Matt/Brand Identity.

Marco Becker startete seine Laufbahn in Düsseldorf bei BBDO und Claus Koch. In der Schweiz war er bei Weiersmüller Bosshard Grüninger und zuletzt bei Crafft Kommunikation tätig. Neben klassischem Brand Design beherrscht Becker das multimediale Storytelling und die kanalübergreifende Inszenierung von Marken.
 

Markus Stotz zurück bei Netzmedien

Netzmedien verstärkt ab 1. Juni 2016 das Verkaufsteam um Sales Director Davide Mariniello mit Markus Stotz. Stotz ist in der Schweizer ICT-Medienszene kein Unbekannter und arbeitete schon von 2010 bis 2014 bei Netzmedien.

Stotz ist in der Schweizer ICT-Medienszene und als ehemaliger Mitarbeiter auch bei Netzmedien eine bekannte Grösse. Als Verkaufsverantwortlicher des Netzmedien-Verlagstitels IT-Markt prägte er von 2010 bis 2014 Launch und Verankerung des Fachmagazins im Schweizer IT-Channel massgeblich mit. Davor hatte Stotz knapp 3 Jahre lang den Verkauf bei Huron in Zürich geleitet und von 1997 bis 2005 während über 8 Jahren bei der Compress AG in Thalwil gearbeitet. Während der vergangenen zwölf Monate arbeitete Stotz als Partner Development Manager für den Value Added Distributor Zibris mit Sitz im luzernischen Rothenburg und lernte dabei den Schweizer IT-Channel auch von der Kundenseite her kennen. Diese Erfahrungen werden ihm bei seinen zukünftigen bei Netzmedien helfen, noch besser auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen und für sie massgeschneiderte Kommunikationspakete zu konzipieren. Bei Zibris habe ihm die kollegiale Zusammenarbeit und auch der Ausbau des Brands Artec IT Solutionssehr gut gefallen, so Stotz in einer Mitteilung. «Doch mein Herz schlägt noch immer stark für die Medienbranche und insbesondere für Netzmedien. Ich freue mich zurückzukehren.»

 

BSSM zieht neue BLKB-Fonds gross auf

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) lanciert mit den «BLKB Next Generation Strategy» Fonds eine neue Generation von Strategiefonds. Für die Bekanntmachung im Markt hat die Bank bei BSSM ein Kommunikationskonzept in Auftrag gegeben.

In Anlehnung an die auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Fonds sowie die tiefe Einstiegshürde sind wirkungsvolle Key-Visuals entstanden, welche die Zukunftsfähigkeit in ihren verschiedenen Dimensionen zeigt. Die Einführungskampagne läuft über Direktmailings, Plakate am POS und setzt auf die Wirkung von Anzeigen in Print- und Onlinekanälen sowie von sozialen Netzwerken.

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Verantwortlich bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank: Urs Uehlinger (Marktkommunikation); Werner Geng (Projektleitung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD); Pascal Rehmann (AD); Luca Stancheris (JuniorAD); Hannes Müller (Text); Daniela Geiser (Desktop); Claudia Paganini (Beratung); Imke Fichtner (Produktion); Derek Li Wan Po (Fotografie).

 

Zu guter Letzt: Real Virtual Reality

Wenn ein irisches Bier in den georgischen Markt eintritt und dies mit Virtual Reality bekanntmacht, muss es fast gut kommen. Es kam sogar noch viel besser.

Denn die Aktion, welche die georgische Agentur Leavingstone für die Brauerei Old Irish aus dem Hut zauberte, ist grosses VR-Kino. Und für einmal sieht auch der Casefilm aus, als wäre die Kampagne mit echten Menschen umgesetzt worden. Wenn Virtualität auf Realität trifft, kann selbst die beste VR-Brille nicht mithalten. (hae)

Wirz: Herr und Frau Schweizer schildern originelle Alltagsprobleme

Wirz freut sich über die «gigantische Beteiligung» am Online-Gewinnspiel von Melectronics.

Am 2. Mai startete die neue, von Wirz umgesetzte Kampagne für Melectronics (Werbewoche.ch berichtete). Im Rahmen von #DasBesteDerWeltFürMich wurde die Beratungskompetenz des Elektrofachhändlers hervorgehoben. Herz der Kampagne war für einmal nicht Fernsehwerbung oder ein Printanzeigenkonzept, sondern ein dreiwöchiges Online-Gewinnspiel, das die ehrliche Beratungsleistung, die Melectronics von der Konkurrenz differenziert, auf witzige Weise aufnimmt. Der User wurde dabei mittels Kurzfilmen und Bannern aufgerufen, seine individuellen Alltagsprobleme zu schildern. Probleme, die direkt mit einem Gerät zusammenhängen oder unter Zuhilfenahme eines Gerätes gelöst werden können. Zu gewinnen gab es eine individuelle Elektroniklösung – und Sachpreise im Gesamtwert von 20'000 Franken.

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Wirz hat laut Mitteilung mit ein paar Dutzend Einsendungen gerechnet. Aber sicher nicht damit: Innerhalb von drei Wochen wurden über Social Media, Online-Formular und Migros App rund 9‘000 Problemschilderungen in Deutsch, Französisch und Italienisch eingereicht – der Grossteil davon witzig und originell. Jeder vierte Besucher der Website – also 25 Prozent der Teilnehmenden – registrierte sich für eine Beratung. Normalerweise generieren erfolgreiche Kampagnen einen Rücklauf von rund fünf Prozent.

So bat ein Teilnehmer etwa augenzwinkernd darum, seiner Freundin eine neue Nähmaschine zu schenken, damit sie sich weiterhin kreativ betätigen könne und nicht plötzlich den Fernseher in Beschlag nehme. Ein Anderer wünschte sich einen neuen Pizzabackofen, weil seine Pizzas immer verbrennen würden – und wurde mit einem Standmixer für die Herstellung von Smoothies und dem Hinweis auf ausgewogene Ernährung belohnt. Eine Dritte klagte, sie sei geplagt von Stress und Überforderung und wurde mit einer Gesichtssauna beschenkt. Ausserdem wurden Probleme mit Katzenhaaren, unbeleuchteten Kühlschränken, platzarmen Tiefkühlfächern und sturen Gerätschaften – zum Teil sogar mittels eigens hergestelltem Filmmaterial – geschildert.

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Die lustigsten fünfzehn Einsendungen wurden wiederum in Kurzfilmform beantwortet und ausschliesslich auf der Kampagnenwebsite Melectronics-gewinnspiel.ch und direkt auf Social Media als Antwort ausgespielt. Zugleich wurde jedes eingegangene Problem individuell behandelt. So entwickelten sich auf Social Media etliche witzige Dialoge mit den Melectronics Kunden. Immer mit dem Fokus darauf, die vielleicht lustigste Problemlösung der Welt für sie zu finden.

Alle Antwortfilme in Deutsch

Auswahl an Antwortefilmen:

«Boxen für Robin»

«Une machine à pop-corn pour Max»

«Ein Staubsauger für Ruth»

«Ein Fernseher für Guillermo»

Verantwortlich bei Migros-Genossenschafts-Bund/Melectronics: Christoph Vogler (Leiter Kommunikation Fachmärkte), Michel Noverraz (Leiter Kommunikation Melectronics), Eva-Maria Norton de Lachapelle (Projektleiterin Kommunikation), Nathalie Rutz (Junior Projektleiterin Kommunikation ), Susan Fässler (Junior Projektleiterin Kommunikation), Simone Blaser (Projektleiterin Media), Patrick Marti (Spartenleiter Melectronics). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese (CCO), Fernando Perez (ECD), Niels Schäfer (AD), Simon Smit (Text), Alexandra Kaufmann (Grafik), Gael Tran (AD Digital), Petra Dreyfus, Simone Jehle, Marion Schwager, Stefan Schmid (Beratung), Adrian Huwyler, Sascha Djabbari, Aline Herzog (Digital), Nicole Suter (Art Buying), Sebahat Derdiyok (Agency Producerin), Thomas Peller, Adina Nehrkorn (Medienrealisation). Verantwortlich bei Wirz Storyline: Adrian Schräder (Senior Editor), Antonia Frind (Content und Community Manager). Verantwortlich bei Pumpkinfilm (Filmproduktion): Scott Picket (Regie), Christopher Novak (Producer). Verantwortlich bei OMD (Mediaagentur): Verena Wider (Digital Teamleader), Wolf Mocikat (Digital Planner).
 

Digitale Giganten dominieren Ranking der Top-Medieneigentümer

Alphabet, der neue Name der Holdinggesellschaft von Google, konnte laut dem von Zenith veröffentlichten neuen Ranking seine Position als weltgrösster Medieneigentümer weiter ausbauen.

Mit einem Medienumsatz von über 60 Milliarden Dollar übertrifft Alphabet seinen nächsten Rivalen Walt Disney um 166 Prozent. Alphabet gelang es, Disney in den letzten Jahren immer stärker abzuhängen: Im Vorjahr war Alphabet um 136 Prozent grösser, steigerte sich damit um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Bericht Top Thirty Global Media Owners erstellt ein einzigartiges Ranking der weltgrössten Medienunternehmen, gemessen an dem von Zenith geschätzten Medienumsatz. Erstmals 2007 veröffentlicht, definiert Zenith Medienumsätze als alle Umsätze aus Geschäftsfeldern, die Werbung unterstützen, und ermittelt anhand dieser Definition, welche Unternehmen für die Marketingbranche die wichtigsten sind.*

Die Giganten unter den 30 grössten Medieneigentümern – Facebook, Baidu, Yahoo und Microsoft – konnten allesamt ihre Rankingposition in diesem Jahr verbessern. Facebook rückte von Platz 10 im Vorjahr auf Platz 5 in diesem Jahr auf. Baidu zog an seinen Kontrahenten vorbei und platzierte sich auf Platz 9 (im Vorjahr Platz 14). Yahoo verbesserte sich von Platz 18 auf Platz 15, Microsoft von Platz 21 auf Platz 17. Facebook erwies sich mit einem Anstieg der Medienumsätze um 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr als der am schnellsten wachsende Eigentümer unter den Top 30. Baidu konnte mit 52 Prozent auf das zweitschnellste Wachstum verweisen und Alphabet lag mit einem Plus von 17 Prozent an dritter Stelle.
 

Rang
Medieneigentümer
Rank
Medieneigentümer
1
Alphabet
16
Time Warner
2
The Walt Disney Company
17
Microsoft
3
Comcast
18
Asahi Shimbun Company
4
21st Century Fox
19
CCTV
5
Facebook
20
Hearst Corporation
6
Bertelsmann
21
JC Decaux
7
Viacom
22
Axel Springer
8
CBS Corporation
23
Mediaset
9
Baidu
24
ITV plc
10
News Corporation
25
Fuji Media Holdings
11
Advance Publications
26
Hubert Burda Media
12
iHeartMedia Inc.
27
Gannett
13
Discovery Communications
28
ProSiebenSat.1
14
Grupo Globo
29
Yomiuri Shimbun Holdings
15
Yahoo
30
Time Inc.

Insgesamt erwirtschafteten die fünf Digitalriesen 88 Milliarden Dollar an Medienumsätzen – das sind 34 Prozent der gesamten von den Top-30-Unternehmen erwirtschaften Umsätze, die 65 Prozent des gesamten globalen Online-Werbemarktes repräsentieren. Da diese fünf Unternehmen gemeinsam die digitale Werbung dominieren, haben sie den Grossteil ihres Wachstums der rasanten Expansion dieses Sektors zu verdanken. Die Ausgaben für digitale Werbeeinschaltungen wachsen seit fünf Jahren jährlich um 18 Prozent. Gründe hierfür sind die Verbreitung mobiler Technologien, der Aufstieg von Sozialen Medien und Online-Video sowie verbesserte Werbetechnologien wie zum Beispiel Programmatischer Medieneinkauf und lokale Echtzeitsuche. Die Ausgaben für Anzeigen in allen Medien wuchsen im Gegensatz um nur 0,6 Prozent jährlich.

Konfrontiert mit stagnierenden Umsätzen in ihrem Kerngeschäft investierten die Eigentümer traditioneller Medien in ihre digitalen Aktivitäten, indem sie entweder die digitalen Komponenten ihrer bestehenden Marken ausbauten oder neue, eigenständige digitale Produkte entwickelten. Dies war besonders unter Zeitungs- und Magazinverlagen zu beobachten, die unter einem langjährigen Rückgang der Nachfrage an ihren Print-Produkten litten. Die meisten Medieneigentümer mussten erkennen, dass der Wettbewerb im Internet viel intensiver ist als in ihren nicht-digitalen Märkten, da die Eintrittsbarrieren niedrig sind und keine Vertriebskosten entstehen.

Der starke Wettbewerb und die Dominanz der digitalen Giganten erschwert es vielen Medieneigentümern, Einnahmenausfälle aus ihren traditionellen Geschäftsfeldern durch neue Einkünfte aus dem digitalen Bereich zu ersetzen. Nahezu die Hälfte der Top-30-Medieneigentümer mussten im Vergleich zum Vorjahr Rückgänge ihrer Medienumsätze hinnehmen, in zwei Fällen lag dies jedoch daran, dass sie einen Teil ihrer Medienaktivitäten veräusserten. Time Warner gliederte seinen Magazinbereich Time Inc. als eigenständiges Unternehmen aus und startete bereits bei seinem Markteintritt als Nummer 30, während sich die CBS Corporation aus dem Outdoor-Werbegeschäft komplett zurückzog.

«Die fünf grossen Eigentümer digitaler Medien kontrollieren den Grossteil des internationalen Internet-Werbemarktes, dessen rasantes Wachstum sie in die oberen Ränge der grössten Medieneigentümern katapultiert», so Frank-Peter Lortz, CEO Publicis Media DACH. «Die traditionellen Medieneigentümer unserer Top 30 kämpfen darum, ihr eigenes digitales Geschäft zu erweitern, jedoch mit unterschiedlichem Erfolg. Während digitale Werbetechnologie wie der programmatische Einkauf auch in andere Mediengattungen vordringt, wird sie das Geschäft der traditionellen Medieneigentümer weiter durcheinanderwirbeln, ihnen aber auch neue Wachstumschancen eröffnen.»

* Definition von Medienumsätzen: Zenith definiert Medienumsätze als die gesamten Umsätze aus Geschäftsfeldern, die Werbung unterstützen, wie zum Beispiel: TV-Werbung, Zeitungsverlage, Internetsuche, soziale Medien etc. Diese beinhalten nicht nur Werbeumsätze, sondern auch von diesen Geschäftsfeldern generierte Umsätze, wie Vertriebserlöse von Zeitungen oder Magazinen. Dies zeichnet ein klares Bild von der Grösse und der Verhandlungskraft der grössten globalen Medieneigentümer, mit denen Werbetreibende und Agenturen zurande kommen müssen. Der Bericht bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2014, das letzte Jahr, für das wir über konsistente Umsatzzahlen aller börsennotierten Unternehmen verfügen.

Social Media Posts: Finger weg von der vollen Stunde

Posts zur vollen Stunde: Diesen Kardinalfehler begeht laut Socialbakers ein Grossteil der Marken in Social Media.

Denn zum einen sind Nutzer zu unterschiedlichsten Zeiten online. Social-Media-Teams posten also mit dieser Logik häufig am Nutzer vorbei. Zum zweiten konkurrieren Brands – wenn alle zur geschlagenen Stunde veröffentlichen – massiv um die Aufmerksamkeit in der Timeline. «Finger weg von der vollen Stunde, und dasselbe gilt für die Minuten unmittelbar davor und danach», rät Bernadette Brown, Vice President DACH & Benelux bei Socialbakers. Aber wann ist stattdessen die beste Zeit? «Timing ist entscheidend für erfolgreiches Social-Media-Marketing, ganz egal, ob es um chronologische oder algorithmusbasierte Newsfeeds geht», betont Bernadette Brown. Ein guter Zeitpunkt für das Veröffentlichen hängt vom jeweiligen Social Network, der Branche und den unterschiedlichen Interessengruppen einer Marke ab. Mittels folgender drei Metriken können Social-Media-Teams jedoch für jeden Post den richtigen Zeitpunkt finden.

1. Engagement vergangener Posts

Am einfachsten ist der Blick in historische Daten. Verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, welche Ihrer Posts zu welchen Zeiten besonders gut performt haben. Aber: Dass Timing nicht alles ist und Qualitäts-Content mitunter auch losgelöst vom Zeitpunkt gut performt, sollten Sie berücksichtigen. Streichen Sie diese Ausreisser-Posts bewusst aus Ihrer Analyse.

2. Facebooks «When your Fans are online»

Das Engagement auf eigene Posts allein zeigt noch kein Gesamtbild. Wenn Sie noch nie gegen 8:20 Uhr veröffentlicht haben, wie sollten Sie dann wissen, dass das die perfekte Zeit ist? Ziehen Sie dafür am besten eine von Facebook bereitgestellte Metrik namens «When your Fans are online» hinzu und kombinieren Sie es mit Nutzer-Engagement im Tagesverlauf.

3. Das Engagement der Konkurrenz

Social-Media-Gewohnheiten variieren stark zwischen verschiedenen Nutzergruppen – jede Community hat ihre eigenen Aktivitätsphasen. Beobachten Sie daher auch anhand Ihrer Konkurrenz-Seiten, wann Ihre Community aktiv ist.

4. Post Predictions

Ein guter Algorithmus, der auf einen umfangreichen Datenpool aufsetzt, kann Ihnen mit entsprechenden Vorhersagen die Auswahl des Zeitpunkts erleichtern. Achten Sie deshalb bei der Auswahl Ihres Social-Media-Analyse- und Optimierungstools auf die Auswahl und Güte solcher Prädiktionsalgorithmen.

Socialbakers ist weltweiter Marktführer für das Tracking, die Analyse und den Wettbewerbsvergleich von Social-Media-Engagement. Über 3000 Kunden in mehr als 100 Ländern vertrauen dem Dienstleister. Socialbakers hilft dabei, mit Social-Media-Aktivitäten messbare Erfolge zu erzielen. Das Unternehmen beobachtet mehr als zehn Millionen sozialer Profile in allen grossen Social Networks, darunter Facebook, Twitter, Instagram, Youtube, LinkedIn, Google+ und VK in Russland.

Leo Burnett: Sag Deinem Körper danke

Leo Burnett hat für die Migros eine Kampagne entwickelt, die ganz unserem treuesten Begleiter gewidmet ist: dem Körper.

Er leistet tagein, tagaus immens viel. Leider wird das oft vergessen oder als Selbstverständlichkeit empfunden. Es ist höchste Zeit, sich bei ihm zu bedanken: mit den Pflegeprodukten der Migros. Unter dem Motto «Dein Körper tut viel für Dich. Gib ihm etwas zurück.» startete diese Woche die Kampagne. Darin denken verschiedenste Frauen über ihren Körper, ihre Haare, ihr Gesicht nach. Und darüber, was diese alles leisten. Die Kampagne umfasst einen Lancierungsspot, Plakate, Inserate und Banner. Die Webagentur Aperto hat dazu die neue, content-getriebene Website migros.ch/beauty mit einem inspirierenden Beauty Blog kreiert.

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Verantwortlich bei Migros Genossenschafts-Bund: Roman Reichelt (Leiter Direktion Marketing-Kommunikation), Nadine Hess (Leiterin Eigenmarken-Führung), Alexander Herrmann (Leiter Sortimentskommunikation), Patrizia Keller (Projektleiterin Sortimentskommunikation), Marlon Chng (Projektleiter Digitale Kommunikation), Philipp Marquard (Leiter Media), Simone Blaser (Projektleiterin Media), Ricarda von Ellerts (SEO & SEA), Sergio Mare (Leiter Online Communications & Community), Jeanette Kuster (Online Communications Manager). Verantwortlich bei Leo Burnett: Vanessa Mermoud (AD), Anna Leudolph (Text), David Fischer (CD), Martin Stulz (ECD), Christoph Schwarz, Michael Gassler (Beratung), Suzana Kovacevic, Erasmo Palomba (Art Buying), Susan Wittber (Produktion). Verantwortlich Film: Rosas & Co (Produktion), Rune Milton (Regie), Sizzer Amsterdam (Musik). Verantwortlich Foto: Antje Merkel (Fotografin). Mitarbeit bei Webauftritt: Website: Christiane Krüger + Zsolt Juhasz (Aperto), Widgets: Maximilian Lemke (Liip), Content: Nicole Tschanz (Migros Medien), Dario Mühle (Namics), SEO / SEA: Marco Schlauri (Web Republic). Verantwortlich bei OMD: Daniel Crespo (Account Director), Natalie Rufibach (Media Planner), Mercedes Mejias (Digital Planner).
 

NZZDomizil.ch wird neu lanciert

Die NZZ-Mediengruppe lanciert die Immobilienplattform NZZDomizil.ch in frischem Design auf einer neuen Technologieplattform. Neu gehören ein Magazin sowie ein Ratgeber zu NZZDomizil.ch.

Seit Mittwoch ist die Plattform NZZDomizil.ch mit einem neuen Konzept, in modernem Design und mit zusätzlichen Funktionalitäten online. Sie bietet neben zahlreichen Immobilien-Objekten neu auch einen Magazinbereich mit Themen rund um das Wohnen, den Wohnbedarf, das Eigenheim und die Entwicklung der Immobilienmärkte. Ebenfalls neu integriert ist ein Ratgeberbereich mit hilfreichen Informationen sowie nützlichen Vorlagen und Checklisten für einen reibungslosen Wohnungswechsel oder Hauskauf. Ferner wurde die Navigation an die Bedürfnisse der User angepasst und der Aufbau der Seite klarer strukturiert. Die Immobilienplattform ist nun fully responsive und ermöglicht dadurch Lesegenuss auf allen Geräten.

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