Mit einem Medienumsatz von über 60 Milliarden Dollar übertrifft Alphabet seinen nächsten Rivalen Walt Disney um 166 Prozent. Alphabet gelang es, Disney in den letzten Jahren immer stärker abzuhängen: Im Vorjahr war Alphabet um 136 Prozent grösser, steigerte sich damit um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Bericht Top Thirty Global Media Owners erstellt ein einzigartiges Ranking der weltgrössten Medienunternehmen, gemessen an dem von Zenith geschätzten Medienumsatz. Erstmals 2007 veröffentlicht, definiert Zenith Medienumsätze als alle Umsätze aus Geschäftsfeldern, die Werbung unterstützen, und ermittelt anhand dieser Definition, welche Unternehmen für die Marketingbranche die wichtigsten sind.*
Die Giganten unter den 30 grössten Medieneigentümern – Facebook, Baidu, Yahoo und Microsoft – konnten allesamt ihre Rankingposition in diesem Jahr verbessern. Facebook rückte von Platz 10 im Vorjahr auf Platz 5 in diesem Jahr auf. Baidu zog an seinen Kontrahenten vorbei und platzierte sich auf Platz 9 (im Vorjahr Platz 14). Yahoo verbesserte sich von Platz 18 auf Platz 15, Microsoft von Platz 21 auf Platz 17. Facebook erwies sich mit einem Anstieg der Medienumsätze um 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr als der am schnellsten wachsende Eigentümer unter den Top 30. Baidu konnte mit 52 Prozent auf das zweitschnellste Wachstum verweisen und Alphabet lag mit einem Plus von 17 Prozent an dritter Stelle.
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Rang
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Medieneigentümer
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Rank
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Medieneigentümer
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1
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Alphabet
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16
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Time Warner
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2
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The Walt Disney Company
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17
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Microsoft
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3
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Comcast
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18
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Asahi Shimbun Company
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4
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21st Century Fox
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19
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CCTV
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5
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Facebook
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20
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Hearst Corporation
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6
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Bertelsmann
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21
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JC Decaux
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7
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Viacom
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22
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Axel Springer
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8
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CBS Corporation
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23
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Mediaset
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9
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Baidu
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24
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ITV plc
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10
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News Corporation
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25
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Fuji Media Holdings
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11
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Advance Publications
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26
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Hubert Burda Media
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12
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iHeartMedia Inc.
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27
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Gannett
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13
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Discovery Communications
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28
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ProSiebenSat.1
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14
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Grupo Globo
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29
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Yomiuri Shimbun Holdings
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15
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Yahoo
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30
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Time Inc.
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Insgesamt erwirtschafteten die fünf Digitalriesen 88 Milliarden Dollar an Medienumsätzen – das sind 34 Prozent der gesamten von den Top-30-Unternehmen erwirtschaften Umsätze, die 65 Prozent des gesamten globalen Online-Werbemarktes repräsentieren. Da diese fünf Unternehmen gemeinsam die digitale Werbung dominieren, haben sie den Grossteil ihres Wachstums der rasanten Expansion dieses Sektors zu verdanken. Die Ausgaben für digitale Werbeeinschaltungen wachsen seit fünf Jahren jährlich um 18 Prozent. Gründe hierfür sind die Verbreitung mobiler Technologien, der Aufstieg von Sozialen Medien und Online-Video sowie verbesserte Werbetechnologien wie zum Beispiel Programmatischer Medieneinkauf und lokale Echtzeitsuche. Die Ausgaben für Anzeigen in allen Medien wuchsen im Gegensatz um nur 0,6 Prozent jährlich.
Konfrontiert mit stagnierenden Umsätzen in ihrem Kerngeschäft investierten die Eigentümer traditioneller Medien in ihre digitalen Aktivitäten, indem sie entweder die digitalen Komponenten ihrer bestehenden Marken ausbauten oder neue, eigenständige digitale Produkte entwickelten. Dies war besonders unter Zeitungs- und Magazinverlagen zu beobachten, die unter einem langjährigen Rückgang der Nachfrage an ihren Print-Produkten litten. Die meisten Medieneigentümer mussten erkennen, dass der Wettbewerb im Internet viel intensiver ist als in ihren nicht-digitalen Märkten, da die Eintrittsbarrieren niedrig sind und keine Vertriebskosten entstehen.
Der starke Wettbewerb und die Dominanz der digitalen Giganten erschwert es vielen Medieneigentümern, Einnahmenausfälle aus ihren traditionellen Geschäftsfeldern durch neue Einkünfte aus dem digitalen Bereich zu ersetzen. Nahezu die Hälfte der Top-30-Medieneigentümer mussten im Vergleich zum Vorjahr Rückgänge ihrer Medienumsätze hinnehmen, in zwei Fällen lag dies jedoch daran, dass sie einen Teil ihrer Medienaktivitäten veräusserten. Time Warner gliederte seinen Magazinbereich Time Inc. als eigenständiges Unternehmen aus und startete bereits bei seinem Markteintritt als Nummer 30, während sich die CBS Corporation aus dem Outdoor-Werbegeschäft komplett zurückzog.
«Die fünf grossen Eigentümer digitaler Medien kontrollieren den Grossteil des internationalen Internet-Werbemarktes, dessen rasantes Wachstum sie in die oberen Ränge der grössten Medieneigentümern katapultiert», so Frank-Peter Lortz, CEO Publicis Media DACH. «Die traditionellen Medieneigentümer unserer Top 30 kämpfen darum, ihr eigenes digitales Geschäft zu erweitern, jedoch mit unterschiedlichem Erfolg. Während digitale Werbetechnologie wie der programmatische Einkauf auch in andere Mediengattungen vordringt, wird sie das Geschäft der traditionellen Medieneigentümer weiter durcheinanderwirbeln, ihnen aber auch neue Wachstumschancen eröffnen.»
* Definition von Medienumsätzen: Zenith definiert Medienumsätze als die gesamten Umsätze aus Geschäftsfeldern, die Werbung unterstützen, wie zum Beispiel: TV-Werbung, Zeitungsverlage, Internetsuche, soziale Medien etc. Diese beinhalten nicht nur Werbeumsätze, sondern auch von diesen Geschäftsfeldern generierte Umsätze, wie Vertriebserlöse von Zeitungen oder Magazinen. Dies zeichnet ein klares Bild von der Grösse und der Verhandlungskraft der grössten globalen Medieneigentümer, mit denen Werbetreibende und Agenturen zurande kommen müssen. Der Bericht bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2014, das letzte Jahr, für das wir über konsistente Umsatzzahlen aller börsennotierten Unternehmen verfügen.