JvM/Limmat: Gian und Giachen lancieren den Bündner Wandersommer

Im neuen TV-Spot von Jung von Matt und Graubünden Ferien treffen die Steinböcke auf eine Fichte.

Beim Wandern gibt es viel zu entdecken. Gian und Giachen treffen auf ihrer Wanderung auf eine Fichte am Wegrand und beginnen mit der zu sprechen. Sie haben mit dem Bäumchen Mitleid, weil das wegen der Baumgrenze nie auf den Gipfel hoch darf. Giachen hat eine Idee, wie er die Situation verbessern kann.

Graubünden bietet für alle Zielgruppen – vom Genuss- über Weitwanderer bis hochalpinen Gipfelstürmern – ein Wanderparadies. Mit dem TV-Spot startet Graubünden Ferien eine grossangelegte Wander-Offensive für diesen Sommer. Weitere Massnahmen folgen.

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Verantwortlich bei Graubünden Ferien: Myriam Keller (CEO a.i.) Marc Held (Projektleiter). Verantwortlich bei Jung von Matt: Samuel Christ (Executive Creative Direction); Alain Eicher (Text); 
Lukas Frischknecht (Art Direction)
; Amaru Eslava (Grafik); Marco Dettling, Roman Meister, Marie Leggeri (Beratung) Deborah Herzig (Art Buying). Externe Partner: Elefant Studios (Animation) Jingle Jungle (Sounddesign).
 

Neuzeichen: Patientenmagazin für SRO

Die Lenzburger Agentur Neuzeichen hat für das SRO Spital Region Oberaargau ein Patientenmagazin kreiert.

Durch hohe Markttransparenz und dem sich wandelnden (Selbst-)Bild vom Patienten zum Kunden ist es für jedes Spital unverzichtbar geworden, eine klare und differenzierende Kommunikationspolitik zu betreiben, welche Identität, Vertrauen und Sicherheit stiftet. Es gilt, relevante Zielgruppen wie Einweiser, Patienten, Förderer, Krankenkassen und Mitarbeiter, direkt anzusprechen und sich auf dem Markt zu positionieren.

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Das Spital Region Oberaargau setzt hierbei (unter anderem), ganz im Sinne des Leitspruches: Unser Auftrag – Ihre Gesundheit, auf ein Patientenmagazin. Neuzeichen arbeitete hierfür, im Rahmen eines klar abgesteckten Working Process vom Texterinnen-/ und Marketing-Team-Workshop, über eine qualitative Patienten- und Mitarbeiterbefragung bis hin zum fertigen Redaktionskonzept, nicht nur eine strategische Positionierung des Magazins aus, sondern formulierte auch alle inhaltlichen und gestalterischen Parameter in einem Redaktions- und Gestaltungskonzept. Die auf Kommunikations- und Orientierungsdesign spezialisierte Agentur  Neuzeichen freut sich, nach rund sechs Monaten die erste Ausgabe des rund 100'000 Auflage umfassenden Patientenmagazins präsentieren zu dürfen. Die November Ausgabe steht bereits in den Startlöchern.

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Verantwortlich bei SRO, Spital Region Oberaargau: Manuela Leuenberger, Andrea Deschermeier. Verantwortlich bei Neuzeichen: Christoph Pauschenwein, Jan Weber, Catrin Rathgeb
 

World Press Photo 16: Organisatoren sind «äusserst zufrieden»

Rund 6400 Personen haben die diesjährige Ausstellung der weltbesten Pressefotos in Zürich besucht. Die Organisatorin, die Fotoagentur Keystone, ist mit der Veranstaltung und der Resonanz darauf äusserst zufrieden.

Die Bilder waren vom 5. bis 29. Mai im Folium in Zürich zu sehen. Einbesonderer Höhepunkt sei dabei die Eröffnungsrede von Kathy Gannon gewesen, teilte Keystone am Montag mit. Die langjährige Korrespondentin der Associated Press in Afghanistan und Pakistan habe die schwierige Situation des modernen Fotojournalismus beleuchtet. Laut der Organisatorin gaben die Aufnahmen der Ereignisse und Geschichten des letztes Jahres – speziell das Siegerbild des Australiers Warren Richardson – Anlass zu angeregten Diskussionen und haben Eindruck hinterlassen. Keystone präsentierte die Ausstellung bereits zum neunten Mal in Zürich. (SDA)

Jung von Matt gründet Agentur für Bewegtbild-Content

Mit Jung von Matt/Play baut die Kommunikationsagentur ihr Dienstleistungsspektrum im Bereich Bewegtbild-Content aus. Geführt wird die Agentur von Oliver Vedolin und Matthias Fasnacht.

Kernkompetenz von Jung von Matt/Play ist die Beratung, Konzeption und Produktion im Bewegtbild-Bereich. Egal ob snackable Clips für die sozialen Kanäle, Corporate Movies, Animated Infographics oder Erklärvideos – die Experten von Jung von Matt/Play machen Marken mit ihrem Know-how in Storytelling sowie Motion und Sound Design erlebbar.

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«Als Kommunikationsagentur schaffen wir Inhalte, die erobern. Mit Jung von Matt/Play bauen wir unser Angebot im Bereich Bewegtbild-Content weiter aus und verbessern so das Markenerlebnis für die Communities unserer Kunden über alle Kanäle hinweg», sagt Roman Hirsbrunner, CEO von Jung von Matt/Limmat.

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Jung von Matt/Play wird geführt von Oliver Vedolin und Matthias Fasnacht und startet operativ am 1. Juni 2016. Oliver Vedolin arbeitete zuvor fünf Jahre bei Jung von Matt als Strategic Planner Digital, zuletzt in der Funktion als Leiter ad interim von Jung von Matt/Next. Vorherige Stationen des 35-Jährigen waren Havas, Advico Y&R, Publicis Wien und Syndicate Media Group New York. Oliver Vedolin absolvierte die Miami Ad School Minneapolis und besitzt einen Master in internationalen Beziehungen der Universität St. Gallen. Matthias Fasnacht ist ein ausgewiesener Experte für visuelles Storytelling und gründete 2003 die Multimediaproduktionsfirma intovision. Der 36-Jährige setzte in den letzten 13 Jahren über 300 Projekte für namhafte nationale und internationale Kunden um. Matthias Fasnacht hat einen Abschluss am SAE Institute Zürich.

Nach der Gründung von Jung von Matt/Impact im letzten Jahr ist dies ein weiterer Schritt von Jung von Matt hin zur umfassenden Markenführung im digitalen Zeitalter. Zusammen mit Jung von Matt/Impact hat die neue Agentur ihre Büroräumlichkeiten an der Hottingerstrasse 17 in Zürich bezogen, eine Gehminute von Jung von Matt entfernt. Jung von Matt/Play wird eng mit allen Bereichen von Jung von Matt zusammenarbeiten.
 

Die Avatare von Helsana: Für das Dabeisein engagiert

In der neuen Helsana-Kampagne von FCB Zürich dreht sich alles um das Engagement der Krankenkasse und ihrer Mitarbeitenden für die Gesundheit der Schweiz.

So auch im neuen Kurzfilm «Rakete». Dieser erzählt die berührende Geschichte von der Freundschaft zwischen Emily und Jan. Zwei Kindern, die durch eine Krankheit getrennt werden und dank einem Avatar trotzdem eng verbunden bleiben.

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Was wie Fiktion klingt, ist bereits heute Realität. Dank dem Engagement von Helsana und ihren sechs Robotern, die es schwerkranken Kindern ermöglichen, auch während eines langen Spitalaufenthalts am Alltag teilzunehmen. Der gut vierminütige Kurzfilm «Rakete» startet ab sofort online durch.

https://www.youtube.com/watch?v=_FJvZTcubqc

Verantwortlich bei Helsana: Simon Neuner (Leiter Marketing & Kommunikation), Yves Ekmann (Leiter Live Experience), Monika Luck, Melania Cabanas (Live Experience). Verantwortlich bei FCB Zürich: Dennis Lück (CCO), Andy Lusti, Marcin Baba (Creative Direction), Sarah Ming, Fabian Zahner (Copywriter), Paul Labun (Art Direction), Simone Luker (Grafik), Mark Becher, Sandro Breu (Client Service Director), Paola Gächter, Manuela Rocchese, Marcel Mägerle, Michael Hürlimann (Beratung). Verantwortlich bei Rosas & Co Films: Natascha Imfeld, Nadia Rosasco (Producer), Sean Fee (Regie), Daryl Hefti (Kamera), Südlich-t (Postproduktion) Novo Amor (Musik). Verantwortlich bei Konnex: Monica Jäggi (Inhaberin, Teamleitung), Peter Döbeli (Inhaber, Verantwortung Online), Judith Bischoff (Mediaplanung).

 

Neue Basler Interessenvertretung für Kreativwirtschaft gegründet

Eine neue Bottom-up-Initiative soll der Basler Kreativwirtschaft mehr Profil geben.

Basel geniesst bei Kulturinteressierten hohes Ansehen. Die Stadt ist ein attraktiver Standort für Akteure in allen kreativen Bereichen. Leider fehlt es der lokalen Kreativwirtschaft aber an branchenübergreifender Vernetzung, Sichtbarkeit und Wertschätzung. Der neue Verein KreaB (Verband der Kreativwirtschaft Basel) dient der Branche als Sprachrohr, vertritt solidarisch die Interessen der Basler Kreativwirtschaft, vernetzt Branchen und Akteure und will deren kreative Leistungen aus Basel sichtbar machen.

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Basel sei das neue Berlin, postulierte Stadtentwickler Thomas Kessler vor drei Jahren. Damals hatte die Regierung die Kreativwirtschaft als neuen, förderungswürdigen Wirtschaftszweig der Stadt entdeckt und entsprechend Gelder für die 13 Teilbranchen der Kreativwirtschaft bereitgestellt. Heute ist von der damaligen Euphorie wenig geblieben, ausser dass die Akteure der 13 Teilbranchen der Kreativwirtschaft (Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Darstellende Kunst, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Werbemarkt, Software/Games-Industrie, Kunsthandwerk, Pressemarkt, Phonotechnischer Markt) nach wie vor eine geeignete Interessenvertetung wünschen. Zehn Vertreter aus den verschiedenen Kreativbranchen gründeten im Januar 2016 KreaB, die Interessenvertretung für die Basler Kreativwirtschaft. KreaB versteht sich als Bottom-up-Initiative, ist also von den Akteuren selbst initiiert, und möchte vor allem die Sichtbarkeit, die Vernetzung, die Marktchancen und die Förderung der Akteure in Basel und der Umgebung stärken.

KreaB.ch

Zu guter Letzt: Der Bauch ist rund und dauert 90 Minuten

Früh übt sich: In Venezuela traten ungeborene Babys zum Fussball-Match an.

Für lateinamerikanische Väter ist ohnehin klar: Ihr Kind wird Fussballstar. Um auch Mütter – bei einem allfälligen Talent ihres Kindes – auf den Geschmack einer rechtzeitigen Nachwuchsförderung zu bringen, hat das venezuelanische Erstliga-Team Estudiantes de Caracas mit der Agentur FCB Caracas eine aussergewöhnliche Aktion veranstaltet: Zehn werdenden Mütter im siebten Monat wurden die Bäuche mit Bewegungssensoren verkabelt. Die Signale, welche die Ungeborenen aussendeten, bewegten eine Figur des virtuellen Fussballspiels. Wie das technisch im Detail funktionieren soll, bleibt Geheimnis der Agentur – im Casefilm erklärt durch einem Bildschirm voller ratternder Zahlencodes. Und viele Kabel. Wie auch immer: Den Schwangeren und ihren anwesenden Partnern schien die Aktion zu gefallen – und ebenso den Zuschauern auf Youtube: Das im Februar veröffentlichte Originalvideo zählt über 100'000 Views und weist viele positive Kommentare aus. (hae)

TV-Sender fordern Spul-Verbot für Werbung

Was sich beim Zuschauer und den Netzbetreibern grösster Beliebtheit erfreut, ärgert die TV-Sender: Replay. Nun soll es der grenzenlosen Freiheit an den Kragen gehen.

Das sogenannte Catchup-TV wird in der Schweiz seit fünf Jahren angeboten und hat sich bei allen Netzbetreibern – also Swisscom, UPC und Co. – etabliert. Zuschauer können im Archiv bis zu sieben Tage lang jede Sendung rückwirkend schauen, ohne Aufnahmen tätigen zu müssen. Live-Fernsehen verliert dadurch an Attraktivität – und Werbeblöcke an Relevanz, denn die werden kurzerhand überspult.

Wenig Freude an den neuen Sehgewohnheiten haben die privaten TV-Sender, deren überlebenswichtige Werbeplätze an Attraktivität verlieren. 15 Prozent der heutigen TV-Nutzung findet zeitversetzt statt, jeder zweite Werbeblock wird überspult – 2014 wurde Werbung im Wert von 50 Millionen Franken ignoriert, Tendenz steigend. Erreichen die TV-Sender die gegenüber den Werbeauftraggebern vereinbarten Leistungsgarantien nicht, müssen die Spots so lange ausgestrahlt werden, bis die garantierte Anzahl Zuschauer erreicht ist.

Besserer Tarif oder Spulverbot

Wie die Schweiz am Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt, drohen der Archiv-Funktion nun drastische Einschnitte. Die rechtliche Grundlage für die Funktion ist geregelt im «gemeinsamen Tarif 12» (GT 12) der Verwertungsgesellschaft Suisseimage – und die läuft Ende Jahr aus. Die Verhandlungen für die Neugestaltung der Verträge laufen derzeit und die Privaten sind nicht gewillt, weiterzufahren wie bis anhin. Die Schweiz ist laut 3+-Chef Dominik Kaiser nämlich momentan das einzige Land der Welt, in dem alle Sender im Archiv verfügbar sind. Er fordert: Entweder müssen die Netzbetreiber mit den Sendern Verträge abschliessen und die Rechte zu international üblichen Marktpreisen einkaufen – oder das Überspulen der Werbung soll im neuen Tarif verboten werden. Sonst sieht Kaiser die Existenz der Privatsender bedroht.

Auch Pro7 Sat 1 und die RTL-Gruppe wollen sich bei den Verhandlungen für die Interessen der Werbekunden einsetzen. Und auch die SRG schliesst sich der Forderung nach gerechteren Verträgen an: Ziel sei nicht ein Verbot von Catchup-TV, sondern fairere Tarife, die Einnahmeausfälle besser kompensierten, sagt SRG-Sprecher Simon Denoth zur Schweiz am Sonntag.

Beim aktuellen Tarif-Modell bezahlen Swisscom & Co. pro Monat und Nutzer 1.50 Franken für die Nutzung des 7-Tage-Archivs an die Sender. Viel zu wenig um die Werbeausfälle zu kompensieren, findet auch Roger Elsener, Geschäftsführer TV von AZ Medien. Auch er fordert: Tarif erhöhen oder Vorspulen verhindern. Ansonsten werde man juristisch klären, ob es sich bei der Funktion um Privatkopien handle. Hintergrund: Bei der heutigen Rechtsauslegung des gemeinsamen Tarifs wird davon ausgegangen, dass das TV-Archiv beim Nutzer gespeichert ist – wie Privataufnahmen auf einem Recorder. Genau genommen liegen die Aufnahmen aber auf den Servern der Netzbetreiber. Würde die Archiv-Funktion nicht mehr als Privat-Kopie gelten, müssten die Netzbetreiber mit jedem Sender einen eigenen Vertrag abschliessen. (hae)

Plan.Net Suisse: Pranks für Swisscom TV 2.0

Swisscom TV 2.0 gibt’s neu mit Sprachsuche. Daran gewöhnt man sich so schnell, dass man es gerne auch bei anderen Apparaten anwenden möchte. Genau diesen Gedanken hat Plan.Net Suisse in Pranks inszeniert.

Während die ganze Schweiz rätselte, wer hinter den unterhaltsamen Clips steckt, freuten sich Swisscom und Plan.Net Suisse über den viralen Erfolg dieser ungewöhnlichen Teaserkampagne.

Die neuste Generation Swisscom TV 2.0 beinhaltet eine Fernbedienung mit integriertem Mikrophon. Benutzer können mittels Spracheingabe nach Sendungen, Schauspielern oder Sendern suchen und müssen die Begriffe nicht mehr mühsam eintippen. Das Besondere: Die Sprachsuche versteht auch Walliserisch. Oder Obwaldnerisch. Und generell alle Deutschschweizer Dialekte. Ein Steilpass für die Kreativen von Plan.Net Suisse, die diese Besonderheit in Pranks dramatisiert haben.

Ein Samstag Mitte Mai in der Schweiz: Ein junger Herr aus Basel redet auf den Tankstutzen in seinem Auto ein. Kurze Zeit später versucht eine Frau gut bündnerisch einen Selecta Automaten zu überreden, doch jetzt endlich ihr «Peccli Gummibeerli» auszuspucken. Wer an der Tramstation Hubertus aufs 3er Tram wartete, konnte eine Walliserin dabei beobachten, wie sie ganz selbstverständlich beim Ticketautomaten ihr Billet an den Hauptbahnhof bestellte. Einfach. Mit Halbtax. Dann war da noch die junge Mademoiselle, die ihren Kofferraum anfauchte. Eine Kaffeemaschine, die «Chrütehagel nomal» den doppelten Espresso einfach nicht ausgeben wollte. Der Monsieur, der einen vollen Lift aufhält, weil er die Tiefgarage per Sprachsuche ansteuern will. Und der Bieler im Waschsalon, der doch nur die Waschmaschine zum Laufen bringen möchte: «Leg los, iu».

Die sieben Clips, die in einer ersten Phase ungebrandet eingesetzt wurden, verbreiteten sich laut Mitteilung in eindrucksvoller Geschwindigkeit im Netz. Medien und Blogger griffen sie auf und bereiteten so den Boden dafür, dass die sieben Tage später lancierten Auflösungsclips so richtig abhoben. Thomas Lüber, Creative Director von Plan.Net Suisse, ergänzt: «Für Kunden zu arbeiten, die den Mut haben, neue Wege auszuprobieren, macht Spass. Erst recht, wenn dann auch die Ergebnisse der Kampagne überzeugen.» Für die Filmproduktio zeichnet CR Lichtspiele verantwortlich.
 

Gesichtsausdrücke als exotische Fremdsprache

Ruf Lanz zeigt mit einer neuen Kampagne für Autismus Forum Schweiz: Die Mimik, Gestik und Gefühle anderer Leute richtig einzuordnen, fällt Menschen mit Autismus schwer.

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Autismus ist in der Schweiz nur wenigen Menschen wirklich ein Begriff. Entsprechend wenig Verständnis wird den Betroffenen und ihrem Umfeld oft entgegengebracht. Deshalb hat Autismus Forum Schweiz die Kreativagentur Ruf Lanz vor vier Jahren mit einer langfristigen Sensibilisierungskampagne beauftragt.

Nicole Ulrich-Neidhardt, Präsidentin des Autismus Forum Schweiz, sagt zur Zusammenarbeit: «Ruf Lanz gelingt immer wieder überraschende Zugänge zum komplexen Thema. Die berührenden, aber bewusst unsentimentalen Kampagnen haben es geschafft, ein grosses Publikum zu sensibilisieren. Unsere Website Autismusforumschweiz.ch hat heute eine massiv höhere Besucherzahl, und selbst auf Facebook interessieren sich mittlerweile fast 8000 Menschen für unser Anliegen. Zudem sind durch die Kampagnen und die vielen gewonnenen Awards zahlreiche Medien auf uns aufmerksam geworden und haben das Thema aufgegriffen. Mittlerweile erhalten wir sogar Anfragen von Organisationen aus den USA, die unsere Kampagnen einsetzen möchten.»

Nun macht Ruf Lanz auf eine weitere Facette von Autismus aufmerksam. Die Mimik, Gestik und Gefühle anderer Leute richtig einzuordnen, fällt Menschen mit Autismus schwer. «Gesichtsausdrücke lesen» müssen sie erst mühevoll lernen. Wie eine komplizierte Fremdsprache. Dies zeigt die neue Kampagne am Beispiel von chinesischen Kanji-Schriftzeichen, die Ähnlichkeit mit menschlichen Gesichtern haben. Die Schriftzeichen wurden von der Kalligraphie-Künstlerin Sylvie Xing Chen nach uralter Tradition auf Japanpapier gemalt. Die Sujets kommen online und offline in diversen Formaten und Anwendungen zum Einsatz.

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Sylvie Xing Chen

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Verantwortlich bei Autismus Forum Schweiz: Nicole Ulrich-Neidhardt (Präsidentin), Dr. med. Thomas Girsberger (Vizepräsident), Dr. Thomas Ulrich, Edith Vogt-Hörler, Susanne Rahman-Wynistorf, Nikola Bellofatto (Vorstand). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Florian Birkner, Markus Ruf (Text), Anita Roth (Beratung). Kalligrafie: Sylvie Xing Chen. Fotografie: Rico Rosenberger.

Irène Messerli und Maximilian Plank neu im Simsa-Vorstand

Urban Gardening: Tibits versorgt Oerlikon mit Gemüse

Urban Gardening in der Stadt Zürich boomt. Auch im aufstrebenden Zürich-Nord, denn dort pflanzt Tibits den grössten Urban Garden Oerlikons an.

Der Gemüsegarten steht direkt vor dem neuen Lokal des vegetarischen und veganen Restaurants. «Wir wollten den grössten Urban Garden in Oerlikon errichten um allen tibits Fans die Wartezeit bis zur offiziellen Eröffnung am 3. Juni 2016 etwas zu versüssen», so Daniel Frei, Geschäftsführer und Mitgründer des Tibits. Zusammen mit dem Zürcher Start-Up «Gmüesgärtli» wurde der Gemüsegarten an zentraler Lage, direkt beim Sternen Oerlikon errichtet. Vom 28. Mai bis am 2. Juni können beim Vorübergehen Gemüse, Kräuter und Früchte direkt aus den Hochbeeten geerntet werden.

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