Mamablog: Zwei neue Autorinnen

Zwei Neuzugänge beim Mamablog: Nadia Meier erweitert das fixe Autoren-Team. Mit Andrea Burri hat Tagesanzeiger.ch/Newsnet zudem eine Sexualwissenschaftlerin an Bord geholt, die einmal pro Woche Leserfragen beantworten wird.

Nadia Meier ist freischaffende Texterin und Konzepterin aus Bern. Sie verfasste im vergangenen Jahr bereits regelmässig Gastbeiträge im Mamablog. Nadia Meier wird jeweils dienstags bloggen und das Team rund um Gabriela Braun (Leitung), Jeanette Kuster und Andrea Fischer Schulthess sowie einige Papablogger hervorragend ergänzen. Nadia Meier ist mitverantwortlich für die Führung eines chaotischen Haushalts in Bern und hat einen Sohn und eine Tochter.

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Die Sexualwissenschaftlerin Andrea Burri beantwortet als Gastautorin jeweils freitags Leserfragen zum Thema Lust und Liebe. «Sexologisch» heisst die neue Beratungskolumne, die Online im Mamablog und im Print im Ressort Wissen erscheint. Nach ihrem Studium der klinischen Psychologie an der Universität Zürich führte Andrea Burri Beratungen durch und forschte in England am King’s College sowie im finnischen Turku. Ab Juli wird sie als Assistenzprofessorin an der Auckland University of Technology in Neuseeland tätig sein.

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Der Mamablog gehört mit monatlich rund einer Million Leserinnen und Lesern zu den meistgelesenen Blogs der Schweiz. Seit fast sieben Jahren bloggen die Autorinnen und Autoren fünf Tage pro Woche über alles, was das Elternsein mit sich bringt: Familienleben, Rollenbilder, Vereinbarkeit, Schule, Job, Partnerschaft und Erziehung.

Tag der Werbung 2016 im Musée Olympique

Am Freitag fand die 91. Mitgliederversammlung von KS Kommunikation Schweiz, der Tag der Werbung 2016 mit der erstmaligen Jurierung des Werbe­woche-Werber des Jahres statt.

Alles über die Verleihung des Werbewoche-Werber des Jahres hier. Fotos der Teilnehmenden des Tages finden Sie in der kommenden Werbewoche 10/2016.

Ausserdem fanden die ersten Mitgliederversamm­lungen der beiden sprachregionalen Sektionen Deutsch- und Westschweiz statt. François Besençon, Präsident der Sektion Französische Schweiz und Vizepräsident von Kommunikation Schweiz betonte in der Mitgliederversammlung der ehemaligen Publicité Suisse, dass der gesamtschweizerische Verband der kommerziellen Kommunikation den nötigen Schub gebe, den sie im Engagement für liberale Leitplanken gut gebrauchen könne.

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François Besençon (Fotos: Marino Tervisani, Marino.ch)

Ständerat Filippo Lombardi, Präsident von Kommunikation Schweiz, doppelte in der gemeinsamen Mitgliederversammlung der Dachorganisation und der Sektion Deutsch­schweiz nach: «Unsere neuen Strukturen und unser neuer Name sind ein Bekenntnis dazu, dass wir uns für die ganze Bandbreite der kommerziellen Kommunikation einsetzen – von der klassischen Werbung über Direct Marketing, Sponsoring und die Werbeartikel bis zu den Public Relations.»

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Filippo Lombardi

Bildstarker Tag der Werbung

In seiner Eröffnungsansprache zum Tag der Werbung erklärte der Ständerat, dass das Tagungsmotto «höher, schneller, weiter» nicht nur wegen des Austragungsortes im Olym­pischen Museum gut zur kommerziellen Kommunikation passe. Zum einen heisse es auf beiden Seiten «the winner takes it all». Zudem sei das Feld der Konkurrenten in den letzten Jahren immer grösser geworden. «Die Dominatoren der letzten Jahrzehnte sind dank dem World Wide Web von neuen, schnellen und äusserst agilen Mitbewerbern eingeholt und teils überholt worden. Damit sie weiterhin eine Chance haben, greifen immer mehr Unternehmen zum – in den meisten Fällen legalen – Doping: Big Data versetzt die Branche in Goldgräber­stimmung.» Wie zeitgemässe Werbung aussehen kann, beweisen die beiden Keynote-Speakers. Der erste und bislang einzige Weltraum­fahrer der Schweiz, Claude Nicollier, und Ian Logan, Generaldirektor der Olympischen Jugendspiele 2020 in Lausanne, gaben aus­ge­zeichnete Beispiele emotionaler Werbung im Sinne eines konsistenten und glaubwürdigen Story Tellings, wie es heute mehr denn je gefragt ist.

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Claude Nicollier

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Moderatorin Mireille Jaton und Ian Logan

50 Jahre Schweizerische Lauterkeitskommission

Aus Anlass des 50-Jahr-Jubiläums der Schweizerischen Lauterkeitskommission resümierte Werbedoyen Peter Leutenegger in seiner Funktion als gewähltes Kammermitglied, dass die SLK in dieser Zeit nicht nur hohe Akzeptanz erworben habe, sondern heute noch mit dem fast gleichen Budget auskomme wie 1966. «Seit 50 Jahren gibt die Lauterkeitskommission also jedes Jahr fast gleich viel aus. Das sollte man mal den Parlamentariern vor Augen führen, die sich nicht vorstellen wollen, dass man auch mit dem Budget von Vorgestern die Ziele von Heute erreichen könnte.» Marc Schwenninger, der juristische Sekretär der SLK, zeigte seinerseits in einer launigen Ansprache den anwesenden Branchenvertretern auf, wo die zum Teil feine Grenze zwischen werberischer Übertreibung und unlauterer kommerzieller Kommunikation liegt.

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Peter Leuenegger

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Marc Schwenninger

Erstmals am Tag der Werbung: Werbewoche-Werber des Jahres

Erstmals im Rahmen des Tages der Werbung wurde 2016 der Werbewoche-Werber des Jahres gekürt. Den Ausschlag für Thomas Wildberger, der sich gegen Dennis Lück von FCB Zürich und Livio Dainese von Wirz durchgesetzt hat, hätte, so Werbewoche-Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich, seine hervorragenden Leistungen gegeben, die er bereits über viele Jahre kontinuierlich abgeliefert habe. Der CCO von Publicis habe im vergangenen Jahr vor allem mit der Brandingkampagne für Salt, mit der mehrfach ausgezeichneten Swiss-Kampagne und seiner Arbeit für die UBS von sich reden gemacht. «Thomas ist durch gross­artige Arbeiten für grosse Kunden aufgefallen. Arbeiten, die ebenso gut gedacht wie ge­macht sind. Arbeiten, die nicht nur gesehen, sondern beachtet wurden», strich Wildbergers Vorgänger Curdin Janett in seiner Laudatio heraus.

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Werbewoche-Werber des Jahres 2016 Thomas Wildberger

Mehr zur Verleihung: Werbewoche.ch/thomas-wildberger-ist-werbewoche-werber-des-jahres

KS Kommunikation Schweiz ist der Dachverband der kommerziellen Kommunikation. Er vertritt die Interessen von Werbeauftraggebern, Auftragnehmern bzw. Medienunternehmen sowie Werbeagenturen und repräsentiert damit hierzulande annähernd 22'000 Angestellte mit einem Jahresumsatz von rund 7,2 Milliarden Franken. Auf politischer Ebene strebt KS/CS eine liberale Gesetzgebung an. Als Stifterin und Gründungsmitglied der unabhängigen Schweizerischen Lauterkeitskommission setzt sie sich dafür ein, dass die Werbung rechtmässig, wahrheits­gemäss und nicht diskriminierend ist. Darüber hinaus engagiert sich KS/CS für die Aus- und Weiterbildung der Branche und führt im Auftrag des Bundes die entsprechenden eidgenössischen Berufsprüfungen durch.
 

Beobachter lanciert Beratunsplattform Guider

In jeder Lebenslage richtig entscheiden dank verlässlicher Informationen und rascher Hilfestellung rund um die Uhr. Das bietet Guider, die neue digitale Beratungsplattform des Beobachters, die ab sofort live ist.

Was tun, wenn der Chef die Auszahlung der Überstunden verweigert? Wie vorgehen, wenn es schimmelt in der Wohnung? Oft wissen Laien nicht, welche Rechte und Mittel sie haben. Internetsuchmaschinen liefern zwar Ergebnisse, aber nicht immer sind diese Informationen vertrauenswürdig und korrekt. Genau hier setzt Guider, der neue digitale Berater des Beobachters, an. Er bietet rund um die Uhr das benötigte Wissen und ist damit eine starke Entscheidungsgrundlage zur Lösung akuter Probleme. Guider ist ein Wegweiser durch den Alltag.

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Im Gegensatz zu anderen Beratungsplattformen finden sich auf Guider ausschliesslich Inhalte aus geprüften und verlässlichen Quellen, die unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen und permanent auf den neusten Stand gebracht sind. Neben Tipps und relevanten Artikeln stehen den Guider-Mitgliedern Merkblätter, Musterbriefe, Checklisten und Vertragsvorlagen zur Verfügung. Mitglieder haben sogar die Möglichkeit, ein persönliches Dossier ihres aktuellen Falles anzulegen. Guider deckt sämtliche Themen rund um Familie, Arbeit, Bildung, Wohnen, Staat, Finanzen und Konsum ab. Die Plattform selber ist stark auf die Nutzung mit mobilen Geräten ausgerichtet. Sie zeichnet sich durch eine nutzerfreundliche, intuitive Bedienung aus.

Wenn die Sachlage verzwickter ist oder persönlicher Rat gefragt ist, helfen 38 Beobachter-Fachexpertinnen und -Fachexperten individuell weiter. Dank Guider jetzt noch einfacher und bequemer. Wartezeiten in einer Hotline entfallen dank praktischer Online-Terminvereinbarung für die persönliche Beratung, wahlweise per Telefon oder E-Mail. Karin von Flüe, Leiterin Fachbereiche Familie und Sozialberatung im Beobachter-Beratungszentrum: «Über Guider unterstützen wir alle, die sich in kritischen Lebenssituationen verlässlich absichern möchten. Unsere Juristen, Rechtsanwältinnen und Fachexperten verfügen über grosse Erfahrung und wissen Rat in fast jeder Lebenssituation.»

Guider ist die konsequente Weiterentwicklung der bestehenden Beratungsdienstleistungen des Beobachter-Beratungszentrums. Das Angebot kombiniert die Stärken eines umfassenden digitalen Nachschlagewerks mit persönlicher Rechts- und Lebensberatung via Telefon und E-Mail. Roland Wahrenberger, Leiter Beobachter: «Wir haben Guider mit einem klaren Ziel vor Augen entwickelt: Ratsuchende in der Schweiz sollen einfach und effizient Orientierungs- und Entscheidungshilfen erhalten. Wir sind überzeugt, mit Guider einen neuen Standard in der Beratung von Rechts- und Lebensfragen gesetzt zu haben.» Ab sofort steht das riesige Beobachter-Wissen jedermann, unabhängig vom Zeitschriftenabonnement, zur Verfügung. Guider kann für sieben Tage kostenlos getestet werden.

Über 60 Prozent der Schweizer wollen die Euro 2016 live im TV verfolgen

Laut einer repräsentativen Zattoo-Umfrage wollen sechs von zehn Schweizern die EM live am TV verfolgen. Die Hälfte am liebsten auf dem eigenen Sofa.

In zehn Tagen beginnt in Frankreich das Fussball-Ereignis des Sommers. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Während sich die Schweizer Nati in Lugano warmläuft, bringen sich die Fans zuhause in Stellung. Knapp eine halbe Million (7 Prozent der über 14-Jährigen) wollen Wohnung, Garten oder Auto mit der Nationalflagge schmücken. Etwa doppelt so viele informieren sich bereits in den Sportmedien (17 Prozent) oder stocken ihre Bier- und Grillvorräte auf (14 Prozent). Auch Panini-Sticker (9 Prozent) und Trikots (5 Prozent) werden fleissig gekauft. Dies sind nur einige Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag von Zattoo.*

Die EM vereint die Nation vor dem Fernseher

Über Petkovics Aufstellung mögen die Meinungen auseinandergehen, das Fernsehprogramm zur EM steht für die Mehrheit fest. Mehr als sechs von zehn Befragten wollen die Spiele live im TV schauen. Wenig überraschend übertrifft die Euphorie der Männer (70 Prozent) jene der Frauen (50 Prozent). Doch auch regional schwankt die Begeisterung und ist bei den Deutschschweizern (63 Prozent) deutlich stärker ausgeprägt als bei den Romands (55 Prozent).

EM-Fans haben bestimmte Spiele auf dem Schirm

SRF, ARD und ZDF übertragen alle 51 Spiele der Euro 2016. Vor allem die Begegnungen der Nationalmannschaft stehen dabei im Fokus des Interesses: 43 Prozent der Fussballfans wollen die Spiele von Lichtsteiner, Behrami, Xhaka und Co. sehen. Jeweils rund ein Drittel interessiert sich für die Entscheidungen der Top-Mannschaften, für die Finalrunden oder will spontan einschalten, nach Lust und Laune. Dagegen plant jeder Siebte, alle Spiele zu sehen. Das ist zwar eine Herausforderung, dank Multiscreen heute aber durchaus möglich.

Eigenes Sofa attraktiver als Public Viewing

Obwohl Live-Übertragungen in der Kneipe oder auf öffentlichen Plätzen immer beliebter werden, bleibt das heimische Fernsehgerät der Favorit in der Zuschauergunst. Deshalb gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, die Schweizer Elf vom eigenen TV-Sessel aus anfeuern zu wollen – entweder alleine (54 Prozent) oder im Familien- oder Freundeskreis (51 Prozent). Unter Gleichgesinnten beim Public Viewing zu hoffen, feiern oder zu leiden hat sich etwa jeder Vierte vorgenommen. Das ist gerade bei den Jüngeren unter 30 Jahren sehr beliebt. Indes bereiten sich einige auch darauf vor, interessante Spiele bei der Arbeit zu verfolgen (7 Prozent).

«Ein Sommerloch müssen TV-Streaming-Anbieter in diesem Jahr sicher nicht befürchten, vielmehr rechnen wir an einzelnen Tagen mit einem Vielfachen der bei uns sonst üblichen Nutzerzahlen», freut sich Jörg Meyer, Chief Officer Content und Consumer bei Zattoo, bereits auf die EM in Frankreich. «Der Live-Moment von Fussball verbindet über Alter und Beruf hinweg und dank TV-Streaming auf Smartphone und Tablet muss sich niemand sorgen, etwas zu verpassen. Für die EM gilt bei Zattoo: Football’s coming phone.»

Denn tatsächlich würde sich mehr als ein Drittel der an Fussball interessierten Zuschauer ärgern, ein Spiel der «eigenen» Mannschaft zu verpassen. Weitere zehn Prozent wären sogar traurig.

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* Zur Umfrage: In einer repräsentativen Online-Umfrage von GfK wurden 1004 deutsch- und französischsprachige Schweizerinnen und Schweizer zwischen 15 und 74 Jahren zu ihrer Einstellung gegenüber der Fussball-Europameisterschaft 2016 befragt. Der Zeitraum der Erhebung war der 12. bis 19. Mai 2016.

Presserat empört über Äusserungen von Somm und Lebrument

Der Schweizer Presserat hat mit Unverständnis auf Äusserungen von Baz-Chefredaktor Markus Somm und Verleger-Präsident Hanspeter Lebrument reagiert. Diese hatten in Interviews die Trennung zwischen redaktionellem Teil und Werbung in Frage gestellt.

Solche Aussagen «sind gefährlich und untergraben die Glaubwürdigkeit der Medien», teilte der Presserat am Dienstag mit. Im Journalisten-Kodex sei festgelegt, dass Journalisten «jede Form von kommerzieller Werbung» vermeiden und «keinerlei Bedingungen von Seiten der Inserenten» akzeptieren sollen. Markus Somm hatte im April in der Sendung «Roger gegen Markus» auf Radio 1 gesagt: «Ich kann nicht erwarten, dass ein Inserent ein Inserat schaltet, wenn ihm die ganze Zeit auf der Nase herumgetanzt wird.» Das sei der Deal mit seinen Kunden. «Es gibt ein Mass von Kritik, das richtig ist und es gibt eine Art von Einseitigkeit, die nicht mehr geht». In diesem Fall könne er einen Inserate-Boykott nur unterstützen, sagte Somm (Werbewoche.ch berichtete). Hanspeter Lebrument seinerseits wurde Mitte April in der «NZZ am Sonntag» mit dem Satz zitiert: «Eine saubere Trennung zwischen dem Werbemarkt und dem redaktionellen Teil einer Zeitung ist viel schwieriger geworden als vor zwanzig Jahren, als es die finanzielle Lage erlaubte, die redaktionelle Unabhängigkeit über alles zu stellen.» An der Plenarsitzung vom 24. Mai brachte der Presserat nun seine «Missbilligung und sein Unverständnis zum Ausdruck», dass sich leitende Persönlichkeiten des Verlegerverbandes Schweizer Medien zu solchen Aussagen hinreissen liessen, auch wenn die wirtschaftliche Lage derzeit schwierig sei. Die Unabhängigkeit der Redaktion und die klare Trennung von Redaktionellem und Werbung seien Grundpfeiler der Glaubwürdigkeit der Medien und ihrer Daseinsberechtigung. «Diese grundlegenden Prinzipien» in Frage zu stellen, werte er als «gefährliche Entgleisung». (SDA)

Yourposition erweitert VR und passt GL an

Yourposition beruft Beat Bühlmann vom COO zum Verwaltungsratspräsidenten und komplettiert den VR mit Marcus H. Bühler, Daniel Risch und Christoph Weilenmann.

Die Agentur stellt mit der gleichzeitigen Abberufung von Lukas Stuber und Beat Muttenzer aus dem VR die Trennung zwischen operativem Geschäft und Verwaltungsgremium sicher.

Beat Bühlmann (Bild) amtet bereits seit Juli 2014 im Verwaltungsrat von Yourposition. Vormals Industry Leader bei Google Schweiz und Google UK übernahm er ab April 2015 in der Funktion des COO die Verantwortung über das Kundengeschäft und sorgte für die erfolgreiche Implementierung diverser neuer Prozesse. Per 1. Juni 2016 gibt Bühlmann nun die operative Tätigkeit als COO auf und löst Lukas Stuber als Verwaltungsratspräsidenten ab.

Neue Verwaltungsratsmitglieder

Marcus H. Bühler blickt auf eine lange Karriere bei verschiedenen Privatbanken zurück und bringt bei Yourposition wertvolles Wissen im Bereich des Finanzwesens ein.

Daniel Risch ist gegenwärtig Mitglied der Geschäftsleitung der Liechtensteinischen Post und war zuvor u.a. CMO der E-Business Agentur Unic. Sein Spezialgebiet ist E-Commerce, der am stärksten wachsende Geschäftsbereich der Yourposition.

Christoph Weilenmann ist HR- und IT-Spezialist und betreut als selbständiger Consultant diverse Unternehmen im In- und Ausland. Bei Yourposition gilt sein Augenmerk einer nachhaltigen Personalentwicklung.

Austritte aus dem Verwaltungsrat

Um zwischen Verwaltungsrat und operativer Ebene eine personelle Trennung sicher zu stellen, ziehen sich Beat Muttenzer (CEO) und Lukas Stuber (CMO) aus dem Verwaltungsrat zurück und konzentrieren sich auf die operative Geschäftsleitung.
 

Zu guter Letzt: Schweigefutter

Der Hund beobachtet den Menschen oft und weiss entsprechend viel über ihn. Deshalb sollte man es sich besser nicht mit ihm verscherzen. Zeigt ein TV-Spot aus Brasilien.

Mal ein ganz neuer Ansatz in der Hundefutter-Werbung: Wer dunkle Geheimnisse kennt, den sollte man nicht verärgern. Die Hundeaugen dieser Welt haben wohl schon so vieles gesehen, das wir gar nicht wissen möchten. Die brasilianische Agentur DM9DDB erinnert im Namen der Hundefuttermarke Special Dog daran: Besser, man hält den vierbeinigen Zeugen bei Laune. Mit Special Dog. Verschwiegenheit und Diskretion hatten eben schon immer ihren Preis. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=Nd0GK69SxO4

https://www.youtube.com/watch?v=nhWKbJW0lZ4

https://www.youtube.com/watch?v=WElPhX5Pb6I

E,T&H baut für den Baumeisterverband am Image

Was der Baumeisterverband des Kantons St. Gallen (BVKSG) seit vielen Jahren leistet wird jetzt von E,T&H aktiver und emotionaler kommuniziert.

Der BVKSG bringt nicht nur Dienstleistungen wie die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften oder die Beratung seiner Mitglieder. Zu seinen Aufgaben zählt auch das Vernetzen mit Interessengruppen wie Bauherren, politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit. Als erste sichtbare Massnahme konzipierte E,T&H eine Kampagne, die Jugendliche zum Erlernen eines Bauberufes motiviert. Die Jugendlichen werden mit selbstbewussten Botschaften angesprochen, ob sie das Zeug dazu haben, auf dem Bau zu arbeiten.

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Ebenfalls neu lanciert wurde die Website Baumeister-sg.ch, die visuell und didaktisch überarbeitet den BVKSG mit seinen Leistungen benutzerfreundlich präsentiert und die Website-Besucher mehr aktiviert.

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Verantwortlich beim BVKSG: Kurt Maus (Geschäftsführer), René Engetschwiler (Technischer Leiter), Moritz Meichtry (Präsident Baumeisterverband Rorschach-Rheintal). Verantwortlich bei E,T&H: Axel Thoma (Strategie), Christian Hacker (Beratung), Jean-Marc Demeulemeester, Ladina Bosshart (Kreation). Michael Sieber (Fotografie), senag ag (Programmierung).

 

Radio 24: Zuwachs für «Ufsteller»-Team

Nadine Sommerhalder verstärkt das Redaktionsteam von Radio 24. Die 30-Jährige wird beim Zürcher Privatsender die Leitende Produzentin der Morgensendung «Ufsteller». Sie tritt ihre Stelle per 1. September 2016 an.

Nadine Sommerhalder wird als Leitende Produzentin der Radio 24 Morgenshow «Ufsteller» die mittel- und langfristige Themen- und Inhaltsplanung verantworten, sowie die tägliche Produktion aller Inhalte für die Morgensendung leiten. «Ich bin gespannt auf die neue Herausforderung. Radio ist meine grosse Leidenschaft!», so die 30-Jährige aus dem Zürcher Oberland in einer Mitteilung.

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Sommerhalder bringt mehrjährige Erfahrung im Radiojournalismus in verschiedensten Funktionen mit, unter anderem auch als Morgenredaktorin für den «Ufsteller» bei Radio 24. In ihrer Funktion als Videojournalistin bei Tele Züri und Tätigkeit im Social Media Bereich kann sich Sommerhalder zudem im Bereich Bewegtbild und den zunehmenden Anforderungen an Radiostationen für innovative Onlineangebote professionell einbringen. «Wir freuen uns sehr, mit Nadine Sommerhalder eine ausgewiesene Radioexpertin an Board zu haben», so Florian Wanner, Geschäftsführer Radio 24.

 

TBWA\Zürich: Die Bühne wird zum Theater

Die von TBWA\Zürich kreierte Kampagne für das Regionalsponsoring der Zürcher Kantonalbank macht Orte zu Erlebnissen.

Die Zürcher Kantonalbank unterstützt mit ihrem Sponsoring jährlich mehr als 140 regionale Events aus den Bereichen Kultur, Umwelt, Sport und Gesundheit. Das Engagement fördert die Vielfalt in der Region und ermöglicht so auch kleinen Veranstaltungen auf Gemeindeebene eine grosse Bühne. Vom Knabenschiessen über verschiedene Theater bis zum regionalen Schwingfest.

https://www.youtube.com/watch?v=2KFFby5H4GY

TBWA\Zürich ist verantwortlich für die aktuelle Regionalsponsoring-Kampagne und hat neben zwei Print-Sujets auch zwei Filme realisiert. Auf einem Sportplatz und in einem Theater wird dabei im «Rahmen» aufgezeigt, wie Sponsoring Schauplätze zu einem breiten Publikums-Erlebnis macht. Die Print-Sujets und Filme werden für Anzeigen, Onlinewerbung, Kino/TV und auf der Website der Zürcher Kantonalbank eingesetzt.

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Verantwortlich bei Zürcher Kantonalbank: Catherine Scheitlin (Leiterin Werbung), Angela Baumann (Leiterin Werbung), René Weiss (Leiter eMarketing). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Simon Rehsche (Strategie); Cyrill Wirz, Bruce Roberts, Tizian Walti, Bettina Klossner, Wanda Michel, Sara Steinmann, Stephanie Seematter (Kreation); Stephan Lanz, Vanessa Welti (Beratung).
Foto & Filmproduktion: Jonathan Heyer (Foto/Film), Dhondup Tersey (All In Productions GmbH), Patrik Rohner (Bildbearbeitung), Südlich-t (Editing/Animation).
 

Orell Füssli-Trams in Bern und Basel

Für eine öffentlichkeitswirksame Umsetzung der Filial-Umbenennung hat das Buchhandelsunternehmen Orell Füssli Thalia eine umfangreiche Image-Kampagne ins Leben gerufen.

Das grösste Schweizer Buchhandelsunternehmen Orell Füssli Thalia war bis anhin im Schweizer Markt mit den beiden Hauptmarken Orell Füssli und Thalia präsent. In Zukunft wird sich das Unternehmen auf die Dachmarke Orell Füssli konzentrieren und hat deshalb 15 Thalia-Filialen in der Schweiz neu in Orell Füssli umbenannt (Werbewoche.ch berichtete). Begleitet wird das Projekt, das u.a. den Austausch der Beschriftung an den Aussenfassaden und in den Läden beinhaltet, von einer gezielten Image-Kampagne. Ergänzt wird diese von Orell Füssli-Trams in Basel und Bern, wo Bücher zum Lesen zur Verfügung gestellt werden.

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Herzstück der Image-Kampagne Illustrationen von bekannten Figuren aus der Welt des Buchs und der Literatur. Diese Welt verschmilzt auf den Bildern mit der Welt von Orell Füssli. So ist etwa Gutenberg zu sehen, der auf seinem Tolino-E-Reader einen Roman liest oder Sherlock Holmes, der des Rätsels Lösung im Bücherregal sucht. Die Idee hinter den Sujets: Protagonisten aus der Weltliteratur, deren Geschichten als Bücher bislang auch in den Thalia-Filialen zu finden waren, sind jetzt alle unter dem Namen Orell Füssli vereint.

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Bücherregal auf Schienen

Die Illustrationen sind auch in Echtgrösse auf den beiden Orell Füssli-Trams aufgedruckt, die während drei Monaten vom 28. Mai bis 28. August 2016 in Basel und Bern unterwegs sind. Während auf der Aussenverkleidung der Trams die Illustrationen von Figuren aus berühmten Erzählungen zu sehen sind, können die Fahrgäste im Innern selber in Büchern stöbern – für die Trambenutzer liegen aktuelle Bestseller und zeitlose Klassiker zum Lesen bereit. «Damit wollen wir unsere Leidenschaft für Bücher mit den Fahrgästen teilen», so Coralie Klaus-Boecker, Leiterin Marketing & Kommunikation bei Orell Füssli Thalia. «Die Leute werden merken, wie schnell man Stress und Alltag vergisst, wenn man in die Welt der Literatur eintaucht.» Ergänzt wird die Kampagne durch Anzeigen, die in verschiedenen Printmedien geschaltet werden.

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Umbennenung von 15 Thalia-Filialen in nur einer Woche

Die Agentur Blue Spirit hat die schweizweite Umwandlung der 15 Thalia-Buchläden in Orell Füssli in nur einer Woche im laufenden Betrieb durchgeführt. Bei der konkreten Umsetzung arbeitete Blue Spirit mit Marzohl zusammen. Es galt, die Individualität und Geschichte jedes einzelnen Ladens zu berücksichtigen. Konzeption und minutiöse Vorbereitungen waren seit Dezember am Gange.

Verantwortlich bei Orell Füssli Thalia: Coralie Klaus-Boecker (Leiterin Marketing & Kommunikation), Urs Schweizer (Leiter Infrastruktur und Vertragswesen), Mirem Atac (Campaign Manager). Projektpartner: Blue Spirit Communications, Marzohl Werbetechnik (beide Umsetzung in den Filialen); Zürizee Werbeagentur (Kampagnenkonzept), Charlotte du Jour (Illustrationen), Flowcube Communications (Public Relations); Kramer Druck (Bedruckung Orell Füssli-Trams), Allgemeine Plakatgesellschaft (Implementierung Orell Füssli-Trams); Mediaplus (Inseratebuchungen).

Weltpremiere: Das isch Züri – The Movie

Alpha 245 führt für Radio 24 die Kampagne #dasischzüri weiter – diesmal mit bewegten Bildern.

Radio 24 ist das beliebte Lokalradio von Zürich. Mit #dasischzüri hat der Sender auch die Herzen der sozialen Netzwerke erobert. Dem Aufruf, ein Bild von einem ganz persönlichen Züri einzureichen, folgten Uploads im fünfstelligen Bereich. Gekrönt wurde die Aktion mit einer Fotoausstellung auf unzähligen Plakaten in der ganzen Stadt (Werbewoche 10/2015 berichtete). Die Weiterführung der Kampagne #dasischzüri knüpft an den riesigen Erfolg der Fotoaktion an. Mit bewegten Bildern. Für die Initialzündung wird wiederum die gesamte Klaviatur gespielt:

Mit Aufrufen über Social Media, auf Bannern und durch die Moderatoren auf Radio 24. Das Herzstück bildet eine Weltpremiere: Ein Werbefilm, ganz und ausschliesslich mit dem iPhone 6s und der Funktion Live Foto gedreht. Während einem Monat wurden ein dutzend Handys in der ganzen Stadt verteilt und weitergereicht. Entstanden ist ein Panoptikum von einem strahlenden, touristischen, hochkultivierten, undergroundigen und verstrahlten Züri. Mit dem Aufruf von Radio 24 auf Dasischzüri.ch selber Clips hochzuladen. Und Teil zu werden von Das isch Züri – The Movie. Dem Film, in dem eine Stadt und ihre Bewohner die Hauptrolle spielen und der ab Herbst 2016 in Zürcher Kinos und ins Fernsehen kommt.

Verantwortlich bei Radio 24: Florian Wanner (Geschäftsführer), Barbara Novak (Marketingleiterin). Verantwortlich bei Alpha 245: Patrick Senn, Patrick Beeli (Creative Direction), Patrick Senn (Text), Barney Rees (Art Direction), Erasmo Palomba (Art Buying), Sylvia Kohler, Ursula Keller (Beratung), Walter Tagliaferri (Gesamtverantwortung), SMLY, Marc Leuzinger (online), Who’s McQueen Picture (Produktion), Spacetrain (Musik).
 

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