Syndicom kritisiert Auslagerung bei der NZZ

Die Mediengewerkschaft Syndicom fordert die Verantwortlichen der NZZ-Gruppe auf, die Reorganisation bei der Druckvorstufe und bei der Anzeigenproduktion zu überdenken.

syndicom_1

Die betroffenen Mitarbeitenden müssten umgeschult und innerhalb des Unternehmens neu platziert werden. Syndicom kritisiert insbesondere den Auslagerungsentscheid. Mit dem Outsourcing der Anzeigeproduktion nach Deutschland setze die NZZ auf die tieferen Löhne im Nachbarland. Das stehe dem sonst so tranditionsbewussten Schweizer Medienunternehmen «sehr schlecht» an. Gerade, weil durch die fortschreitende Digitalisierung immer mehr Arbeitsbereiche automatisiert würden, wie jetzt die interne Bildbearbeitung in der Vorstufe, hätten die Unternehmen eine besondere Verantwortung gegenüber dem Personal. Die Unternehmen müssten die Betroffenen rechtzeitig weiterbilden, umschulen und mit ihnen neue berufliche Perspektiven erarbeiten. Die NZZ als gesellschaftspolitisch verantwortungsbewusstes Medienunternehmen stehe dabei besonders in der Pflicht. Die NZZ-Gruppe hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass sie einen Standort für die Bildbearbeitung schliessen und die Anzeigenproduktion an einen Drittanbieter in Deutschland auslagern wird (Werbewoche.ch berichtete). Insgesamt verlieren 15 Mitarbeitende ihre Stelle. (SDA)

Ausweg aus der selbstverschuldeten Untätigkeit

Vor sieben Jahren lancierte Publigroupe die Idee einer digitalen Vermarktungsplattform für alle Medien. Sie wurde in der Branche abgelehnt – und scheiterte. Mit Admeira entsteht jetzt eine Art Nachfolgeprojekt, vor dem viele zittern.

admeira-gruppe

Der Druck tut den übrigen Medien und den Kabelnetzen gut: Lange waren sie zu passiv oder auf den Kleinkrieg gegen SRG oder Swisscom fixiert. Zumindest punkto Daten öffnet sich ihnen nun aber eine Tür – dank dem neuen Daten-Hub von WEMF und Mediapulse. Ob die Branche diesmal die Chance packt?

Unbenannt-25_19
Die vier CEOs sind mit ihrer Werbeallianz der übrigen Medienbranche einen Schritt voraus: Marc Walder ( Ringier ), Urs Schaeppi ( Swisscom ), Ralph Büchi ( Axel Springer Schweiz ) und Roger De Weck ( SRG ) ( v. l. n. r. ).

Unbenannt-27_14
Dieser Artikel erschien in der Werbewoche 11/2016 vom 17. Juni 2016. Zu den Abos.

«Geplantes Joint Venture von SRG, Swisscom und Ringier: Verband Schweizer Medien fordert Marschhalt und Prüfung alternativer Modelle». So lautete der Titel einer Pressemitteilung, die der Verband Schweizer Medien am 25. Januar 2016 verschickte. Ein paar Tage später rief auch Roger Schawinski auf persoenlich.com Medienbranche und Bundesrätin Doris Leuthard auf, erst einmal tief durchzuatmen.

«Marschhalt», «durchatmen» – das deutet darauf hin, dass für Verleger und andere Medienplayer ( inklusive Radiopionier ! ) das Tempo auf der Wanderung in die mediale Zukunft zu hoch ist. Die Digitalisierung stapft mit grossen Schritten voran, die Medien hecheln hinterher – mit Swisscom, SRG und Ringier an der Spitze. Mit ihrem Projekt «Werbeallianz» vergrössern sie nun den Vorsprung gegenüber Verlegern, UPC und Sunrise und bringen diese erst recht ausser Atem. Nicht mit der Idee an sich, sondern mit der Tatsache, dass sich erstmals drei ( Medien- )Partner zusammenfanden, denen man die Umsetzung des Vorhabens – der Aufbau einer nationalen Vermarktungsplattform – auch zutraut.

Eine Idee und sieben Jahre verschlafen

Tatsächlich ist die Idee nicht neu, wie auch Mirko Marr, Forschungsleiter bei der Goldbach Group und Kritiker der neuen Allianz, in der NZZ vom 22. Januar 2016 einräumte. Schliesslich sagte der frühere PubliGroupe-CEO Hanspeter Rohner schon in der Werbewoche 10 /2009: «Wir entwickeln eine neue digitale Abwicklungsplattform mit dem Ziel, das Handling und die Abwicklung von Inseraten und Werbebotschaften schneller, effizienter und kundenfreundlicher zu machen. Künftig lassen sich dann Print, Online, TV, Radio, AdScreen und Kino darüber buchen. Es soll, wenn immer möglich, eine Lösung werden für die ganze Branche, das heisst, offen für alle Kunden und möglichst viele Medienpartner. Die kommenden Monate werden zeigen, ob es gelingt, die hiefür notwendigen Einigungen zu erzielen.»

Alle in der Branche wissen: Eine Einigung kam nie zustande. Das lag zum einen am überheblichen und autoritären Auftreten der PubliGroupe, zum andern an der Obstruktionshaltung von Verlegern, Goldbach und andern. Die Initiative der PubliGroupe wurde mit Häme eingedeckt, nach dem Motto: Die schaffen das eh nicht. Von echtem Interesse keine Spur, geschweige denn von Kooperationsbereitschaft. Aber die Vision war da, man hätte sie «nur» gemeinsam aufgreifen und umsetzen müssen.

Swisscom holte sich Know-how

Stattdessen pflegte jeder lieber sein eigenes Gärtchen und versuchte, sich über Wasser zu halten. Je enger es wirtschaftlich wurde, desto mehr schielte man nach den Honigtöpfen der SRG (Gebühren und Werbung ). Immer vehementer legte man sich mit ihr an – mit dem ( irrigen ) Kalkül: Je mehr sie geschwächt wird, desto mehr profitieren die andern Schweizer Medien.

Derweil kam Publigroupe ins Trudeln. 2014 wurde die Publicitas an Aurelius abgetreten und die Rest-Publigroupe von Swisscom übernommen. Die Branche nahm dies erneut eher hämisch und fast erleichtert hin. Und weil damals in erster Linie das Wettbieten zwischen Tamedia und Swisscom um das Adressportal local.ch für Spannung sorgte, bemerkte kaum jemand, dass ja auch das gesamte Know-how über die begonnene Plattform, samt Entwicklerfirmen Spree7 und Improve Digital, an Swiss-com überging. Publigroupe-CEO Arndt Groth samt Crew, Erfahrungen und Netzwerk wurde ein Jahr lang von Swisscom verpflichtet. Nur logisch, dass das Telko dieses zugekaufte Wissen nun beim Aufbau der neuen Vermarktungs- und Branchenplattform nutzt.

So kam es also zum Vorsprung der Admeira-Partner und deshalb ist die Nervosität der andern so gross. Denn vielerorts hat man sich – ausser bei den Onlineangeboten und teilweise beim TV – noch kaum auf die digitalisierte Werbevermarktung und -abwicklung eingestellt.

Tamedia, NZZ und Goldbach: erste Schritte

Diesbezüglich sind – ausserhalb des Admeira-Kreises – NZZ, Tamedia und Goldbach am weitesten fortgeschritten:

– NZZ und Tamedia öffneten ihr digitales Werbeinventar schon 2014 für das programmatische Einkaufen, beide verfügen seit diesem Frühjahr über je eine Vermarktungsorganisation für ihre Targeting-Angebote. Im übrigen zentralisierte Tamedia seine Print-, Digital- und CrossmediaVermarktung und machte sie somit effizienter. Geht es aber um das digitalisierte Vermarkten kommerzieller Print-Anzeigen, ist die NZZ wohl am Weitesten: Sie bietet neuerdings eine DealPlattform an, auf der sie für einige ihrer Printtitel «laufend attraktive Inserate-Platzierungen» zu Last-Minute-Konditionen publiziert.

– Die Goldbach Group begann vor zwei Jahren, über Big Data oder Programmatic Buying nachzudenken. Im letzten Oktober stieg das Unternehmen aber bei Jaduda ein, eine auf MobileWerbung spezialisierte Firma. Bei Radio und TV kam man dagegen kaum über Konzepte hinaus. Goldbach hat aber auf personeller Ebene für Know-how gesorgt: Man holte im April Arndt Groth in den Verwaltungsrat – ein geschickter Schachzug, denn so kann der Vermarkter das Wissen, das Groth beim Plattform-Aufbau bei PubliGroupe und Swisscom gewonnen hatte, nun ebenfalls nutzen.
 

Und noch in einem Punkt rüstete Goldbach auf: Es gelang, die Web-TV-Anbieter Wilmaa, Teleboy und Zattoo für eine gemeinsame Vermarktung zu gewinnen. Zusammen kommen die drei auf 1,235 Millionen Unique User pro Monat oder 21  Prozent Reichweite, gut das Doppelte von SwisscomTV Air (544'000 Nutzer, 9,4 Prozent). Goldbach hat damit die Möglichkeit, nun bei allen drei WebTVs zielgruppenspezifische Werbung anzubieten – früher als Admeira und mit grösserer Reichweite. Admeira wird diese Werbeform erst in einem Jahr auf SwisscomTV und vorerst nur bei den Sendern S1, TF1, NT1 und TMC offerieren.
 

Noch keine Option ist die zielgruppenspezifische Werbung für das lineare Fernsehen: Generell fehlen dazu die dafür nötigen Daten. Zudem dürften die Schweizer Privat-TVs – wenn sie wie die SRG über eine Konzession verfügen – diese Werbeform auch gar nicht anbieten. Anders gesagt: Zielgruppenspezifische TV-Werbung ist derzeit – wenn überhaupt – nur in Nischen möglich.

 

Zweierlei ist notwendig
 

Wollte man sie ausbauen, wären dafür neben konzessionsrechtlichen Anpassungen vor allem zwei Dinge notwendig: Erstens bräuchte es dazu einheitlich aufbereite Daten – nicht nur jene der Swiss-com, sondern auch die anderer Verbreiter ( Kabelnetze, WebTVs, Sunrise ). Zweitens müssten sich die über 200 Kabelnetze im Verband SuisseDigital mit zielgruppenspezifischer Werbung auseinandersetzen. Bisher war dies dort «kein grosses Thema», wie Verbandssprecher Matthias Lüscher gesteht. Und UPC und Sunrise, die mit Horizon und SunriseTV Konkurrenzprodukte zu SwisscomTV anbieten, zeigten sich auf direkte Anfrage hin zum Stand ihrer Technik nicht gerade auskunftsfreudig. Informativer ist deshalb die Aussage von Alexander Duphorn, CEO von Goldbach Media: Auf die Frage, ob er Admeira etwas Vergleichbares entgegenstellen könne, sagte er dem deutschen Branchenblatt Horizont: «Es gibt mit der UPC Cablecom und Sunrise gut aufgestellte Netze. Aber sie sind technisch noch nicht so weit.»

 

Eine Türe öffnet sich für alle

Zumindest in Bezug auf die notwendigen Daten gibt es nun aber eine gewisse Hoffnung – dank des Swiss Media Data Hub ( SMDH ), den WEMF und Mediapulse im Mai gemeinsam angekündigt hatten. Denn was die beiden per 2017 planen und mit rund 10 Millionen Franken vorfinanzieren, ist nicht nur ein wegweisendes Medienforschungsprojekt, sondern es hat auch das Potenzial, den Konflikt um Admeira zu entschärfen, indem es allen Playern, die sich seinerzeit von PubliGroupe abwandten und sich auch jetzt von Admeira distanzieren, noch rechtzeitig einen dritten Weg ebnet. Falls sie technisch up to date sind!
 

Das Ziel des Hub-Projekts ist es jedenfalls, Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen und für die Branche aufzubereiten ( siehe auch WW 9 / 16 ). Dazu soll die bisherige Radio-, TV-, Print- und Onlineforschung von Mediapulse, NET-Metrix und WEMF mit einem Online-Messpanel ergänzt werden, das das Surf- und Streamverhalten von gegen 10 000 Panelisten misst. Parallel dazu will man IPTV-Anbietern wie Swisscom oder Sunrise, Kabelnetzbetreiber wie UPC oder Quickline, Betreiber von Web-Radios und Web-TVs sowie Portale mit Videos dazu gewinnen, ihre Daten in den neuen SMDH einzuspeisen. Dieser letzte Punkt ist entscheidend: Denn mit dem SMDH entstünde eine neutrale Organisation, die die Daten sammelt und aufbereitet, und WEMF und Mediapulse könnten sie dann samt Paneldaten allen Marktteilnehmern als Währung zu gleichen Bedingungen zur Verfügung stellen. Das wäre also genau das, was Verleger, Goldbach und andere in Zusammenhang mit dem Aufruf zum «Marschhalt» gefordert hatten.

 

Swisscom zeigt sich offen …
 

Entsprechend euphorisch wurde das Hub-Projekt von Sachkundigen bei Medien und Vermarktern aufgenommen, wie an einem Kundenanlass von Mediapulse Mitte Mai festzustellen war. Offiziell gibt man sich allerdings zurückhaltend – weil noch offen ist, ob das Projekt gelingt und die Verbreiter mitmachen.
 

Eine Umfrage der Werbewoche zeigt aber: Auf Verbreiterseite, also bei Swisscom, SuisseDigital, UPC und Web-TVs, nimmt man das Hub-Projekt «mit Interesse zur Kenntnis», ja, man hofft auf «eine einheitliche Bewegtbild-Währung für TV und Online». Das Web-TV Teleboy «unterstützt die Bestrebungen» sogar, indem es schon Daten für erste Tests geliefert hat. Swisscom, SuisseDigital und UPC sind reservierter, aber zumindest offen für Gespräche, Sunrise zeigt sich abwartend. Verschiedentlich wurde zudem bezweifelt, ob WEMF und Mediapulse als Hub-Betreiber neutral genug sind.
 

Auf der Seite der Medien, Werbeauftraggeber, Goldbach und der Eidgenössische Medienkommission wird das Projekt hingegen begrüsst. Man erhofft sich davon eine Intermediaforschung, die einheitliche und auch aussagekräftige Daten zu kleinen Zielgruppen und Gebieten liefert.

 

… Verleger bleiben skeptisch
 

Unterschiedliche Ansichten gibt es zur Frage, ob der Hub den Konflikt mit Admeira zu lösen vermag. «Der SMDH bietet für alle Anliegen der von Admeira ausgeschlossenen privaten Medienunternehmen eine brauchbare Antwort, sofern Swisscom ( und natürlich weitere wichtige externe Datenlieferanten ) an diesem Projekt mitarbeiten», schrieb Matthias Hagemann, Inhaber von Radio Basilisk und Stiftungsratsmitglied bei Mediapulse. AZ Medien, Goldbach und Verband Schweizer Privatradios sehen darin ebenfalls einen «vielversprechenden Ansatz» oder einen «Schritt in die richtige Richtung». «Gleich lange Spiesse» würden aber nur ermöglicht, wenn alle Daten, die Admeira von Swisscom erhält, in diese einheitliche Währung fliessen, präzisierte Michi Frank von Goldbach. Genau daran zweifelt man aber beim Verband Schweizer Medien: Denn sollte Swisscom den Admeira-Partnern zusätzliche und exklusive Daten zur Verfügung stellen, «würde die drohende Marktverzerrung trotzdem eintreten», betonte Geschäftsführer Andreas Häuptli. Optimistischer äusserte sich Roland Ehrler, Direktor des Schweizer Werbeauftraggeber-Verbands. «Der Hub bietet als neutrale Organisation die Chance, dass Dritte wie Swisscom eher bereit sein könnten, ihre Messdaten für die Mediaforschung zur Verfügung zu stellen.»

 

Eine Gegenallianz würde möglich
 

Falls das Hub-Projekt und das Online-Messpanel gelingen, stehen dem Markt künftig Daten zur Verfügung, die den einzelnen Playern die freie Wahl lassen, ob sie sich bei Admeira anschliessen, weiterhin den Alleingang wählen oder eine zweite Allianz gründen wollen.
 

Die vielerorts vermutete und erhoffte Gegenallianz aus Tamedia, Goldbach, UPC und Sunrise hätte es allerdings schwer, Admeira das Wasser zu reichen – nur schon betreffend technischer Reichweite. Das zeigt der Blick auf die unten stehende Tabelle. UPC und Sunrise haben einzig im Bereich DigitalTV eine mit Swisscom vergleichbare Abonnentenzahl, SuisseDigital als Ganzes hätte gar die Nase vorn. Doch wie lange noch? Sunrise, UPC und SuisseDigital verlieren derzeit DigitalTV-Abos an Swisscom.
 

Und beim WebTV besteht Goldbachs Vorsprung ( siehe oben ) möglicherweise auch nur vorläufig, könnte doch das neue App «SwisscomTV Air free» seine Mitbewerber Teleboy, Wilmaa und Zattoo schon bald überflügeln.
 

Wohl deshalb bekundete Tamedia bisher wenig Lust auf ein solches Going Together. Sein Unternehmen sei so aufgestellt, «dass wir nicht auf die Werbeallianz angewiesen sind», sagte VR-Präsident Pietro Supino verschiedentlich. Bisher hatte man den Eindruck, dass diese Aussage auch den Aufbau einer Gegenallianz ausschliesst, denn für Supino macht es generell «keinen Sinn, alle Medien unter einer Käseglocke zu vereinen.» Das sei zu komplex und nicht innovationsfördernd.
 

Allerdings: Am 29. Juni findet ein Goldbach-Seminar zum Thema «Data Driven Marketing» statt. Als Referentin dabei ist auch Sylvia Epaillard, Leiterin von Tamedias Digital Advertising Services. Ob sich doch etwas anbahnt?

Markus Knöpfli

 

Evoq entwickelt Bildwelt und Verkaufsunterlagen für die Generali Gruppe Schweiz

Evoq konzipiert und gestaltet die Verkaufsunterlagen von Generali Schweiz neu im Look and Feel des globalen Corporate Designs.

evoq_generali_cd_verkaufsunterlagen_04

Nach dem internationalen Relaunch des Unternehmensauftritts der Generali Group 2015, beauftragte die lokale Länderorganisation Evoq, die Verkaufsunterlagen neu zu entwickeln und dem neuen CD anzupassen.

evoq_generali_cd_verkaufsunterlagen_ipad-1
evoq_generali_cd_verkaufsunterlagen_03

Gemeinsam mit dem Projektteam auf Kundenseite eruierte die Branding Agentur interne und externe Bedürfnisse, Vertriebskanäle sowie Möglichkeiten zur Bewirtschaftung. Sie strukturierte die gesamten Verkaufsunterlagen komplett neu und illustrierte mit ansprechend und einfach gestalteten Infografiken die Vorteile und Kernleistungen der Produkte. Daraus resultierten kundenfreundliche und modular einsetzbare Dokumente, die dadurch im Einsatz und in der Bewirtschaftung äusserst effizient sind.

evoq_generali_cd_verkaufsunterlagen_05

Parallel dazu entwickelte Evoq für den Schweizer Markt eine eigene Bildwelt, die den Menschen, seine individuellen Bedürfnisse, Lebenssituation, Ziele und Träume ins Zentrum stellt. Schnappschüsse zeigen Alltagssituationen mitten aus dem Leben: aktiv, echt und authentisch.

Evoq produzierte alle Dokumente der Verkaufsunterlagen in vier Sprachen; darunter auch die Berater- und Unternehmenspräsentation als personalisierbares, interaktives PDF mit Quicklinks und eingebundenen Multimedia-Inhalten.

Verantwortlich bei Generali: 
Eva Fischer, Aleksandra Luzna (Marketing Communications Management), Lara Emma Russi (Graphic & Design Management). Verantwortlich bei Evoq:
 Christian Sutter (Mandatsleitung), Susanne Pfäffli (Konzept, Beratung), Sara Streule (Art Direction), Sandra Spielmann, Stephanie Personnaz (Graphic Design).
 

NZZ gibt Archiv an Zentralbibliothek Zürich

Die NZZ übergibt ihr umfangreiches Archiv als zeitlich unbefristetes Depositum der Zentralbibliothek Zürich (ZB). Die ZB wird die insgesamt knapp 600 Laufmeter Archivmaterial verwalten und als Zürcher Kulturgut für die Öffentlichkeit zugänglich machen.

Unbenannt-24_1

Das Archiv der NZZ reicht bis ins Jahr 1780 zurück, als die erste Ausgabe der damaligen Zürcher Zeitung erschien. Heute umfasst es neben den NZZ-Zeitungsbänden seit 1780 und allen anderen publizistischen NZZ-Titeln wie der NZZ am Sonntag oder dem NZZ Folio auch Mikrofilme, Fotonegative, Spezialbände sowie das umfangreiche NZZ-Firmenarchiv. Bislang lagerte das Archiv im Druckzentrum Schlieren. Nachdem die NZZ-Mediengruppe das Druckzentrum im letzten Jahr verkauft hat, übergibt sie ihren Bestand nun an die Zentralbibliothek (ZB) in Zürich. Das Archiv bleibt weiterhin Eigentum der NZZ, wird aber in der ZB als unbefristetes Depositum hinterlegt.

Die ZB wird die in unzähligen Schachteln und Korpussen gelagerten Bestände in einem ersten Schritt erfassen und anschliessend unter Einhaltung der jeweiligen juristischen Sperrfristen der Öffentlichkeit zugänglich machen. «Die ZB unternimmt damit einen weiteren wichtigen Schritt zur Erhaltung des Zürcher Kulturgutes», erklärt Urs Fischer, Leiter Spezialsammlungen der Zentralbibliothek Zürich.

Foto: Zb.uzh.ch

JWT/Fabrikant: Seite an Seite statt Auge in Auge

Im Rahmen der aktuellen Marken- und Aktivierungskampagne möchten JWT/Fabrikant und Mazda die 1,5 Millionen Singles in der Schweiz zu einem Perspektivenwechsel auffordern.

mazda_0

Denn mehr erste Dates als nötig gehen schief aufgrund einer frontalen Sitzposition. Mazda Speed Dating sorgt dafür, dass durch das Nebeneinander bei einer Autofahrt ein gemeinsames Erlebnis entsteht, bei dem der Gesprächsstoff gleich mitgeliefert wird und so ein besseres Kennenlernen stattfindet. So macht Mazda das Dating besser.

Üblicherweise steht bei einem ersten Date die frontale Sitzposition im Vordergrund – um sich in die Augen zu schauen, um sich zu unterhalten, aber auch, um sich mustern zu können. Aber genau hier liegt das Problem: Die Frontalkommunikation mit einem unbekannten Gegenüber kann unabhängig vom Sympathiefaktor ungewollte Abwehrmechanismen provozieren. So scheitern mehr erste Dates als es eigentlich nötig wäre.

Um das erste Kennenlernen besser zu machen, fordert Mazda darum auf, die eingetretenen Pfade des Dating zu verlassen. Abseits vom anonymen Online-Dating bietet sich Singles beim Mazda Speed Dating die Chance, ihren Traumprinzen oder ihre Traumprinzessin unter idealen Bedingungen kennenzulernen. Denn das Nebeneinander bei einer Autofahrt wirkt sich positiv auf das gemeinsame Erlebnis aus. Erst recht, da in der entspannten Fahrt im flotten Zweisitzer für Gesprächsstoff abseits langweiliger Fragen über Beruf, Hobbys und Urlaubszielen gesorgt ist. «Experiential Marketing ist eine strategische Säule unseres Marketing Mixes. Wir wollen den Menschen ein Erlebnis mit der Marke ermöglichen, das weiter geht als einfache Werbung. Dies indem wir im Zusammenhang mit der Marke Mazda vom Etablierten, vom Konventionellen abweichen und so einen positiven und nachhaltigen Erinnerungswert schaffen», sagt Matthias Walker, Marketing Director bei Mazda.

Von Juli bis September 2016 können Singles – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung –an insgesamt 70 Speed Dating Fahrten in Basel, Bern, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern und Zürich teilnehmen. Jeweils Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag bietet sich 20 Personen die Gelegenheit, in 10 neuen Mazda MX-5 auf einer vierstündigen Erlebnisfahrt entlang einer vorgegeben Route eine neue Liebe zu finden. Gewechselt wird im 15 Minuten Takt, so dass sich jedem zehnmal die Chance auf das grosse Glück bietet.

Mazda_Speeddating_Flyer_105x148mm_CO_low_dfi-1
Mazda_Speeddating_Flyer_105x148mm_CO_low_dfi-2

Lanciert wird die Kampagne mit einem TV-Spot, einer umfassenden Social Media Kampagne und resultiert in einer dreimonatigen Roadshow. Zentrales Element der Kampagne ist die Webseite Mazda-speed-dating.ch. Hier können Interessierte sich registrieren, ihre Präferenzen bezüglich Mitfahrern und Datum/Uhrzeit angeben.

https://www.youtube.com/watch?v=O9IJnFcSrBo

Mazda_Speeddating_NL_SpaetAnmeldung_799px_sRGB_de

Verantwortlich bei Mazda: Matthias Walker (Marketing Director), Anne Thorens (Manager Communication & Events), Giuseppe Loffredo (PR Director), Valentine Volery (Communication & Motor Shows Specialist), Nathalie Gantner (Communication Coordinator). Verantwortlich bei JWT/Fabrikant: Remy Fabrikant (CEO), Rainer Bühler (Strategic Planning), Jochen Hennecke (Client Service Director), Fery Elghol (Sen. Account Director), Britta Hartleb, Pascal Kuptz (Digital Director), Sebastian Krayer, Marietta Albinus, Rahel Nemitz, Martin Bettler, Cagdas Cakmaktas (Art Direction), Peter Brönnimann, Beat Egger (Konzept/Text), Bernhard Vögele (Desktop Publishing), Daniela Berther (FFF Producer). Musik-Produktion: Sonic Supertonic. Film-Produktion: Onfilm, Boutiq, Hintenlinks, FableFX (Postproduction). Bild-Produktion: FluxIf. Media: Mindshare. Web: Dotpulse. PR: Open-Up. Promotion/Roadshow: Premotion. Übersetzung/Lektorat: CB-Service.
 

Admire: Integrierte Kampagne für Outlet King

Der Outlet King mit Niederlassung beauftragte Admire mit der Erstellung einer crossmedialen, integrierten Kampagne zur Lancierung der Sommerproduktelinie wie zum Beispiel Festival-Sets, oder Stand up Paddles.

OK_challenge_1200x627

Wichtig dabei war die definierte Zielgruppe durch einen Mix aus kreativen On- und Offline-Massnahmen auf ansprechende Art und Weise auf das Angebot aufmerksam zu machen und zur aktiven Teilnahme am Gewinnspiel auf Radio BeO zu motivieren.

OK_challenge_1200x627

Admire kreierte zu diesem Zweck unter anderem Themenwelten für die Website, Verkaufsförderungs-Banners und ein Gewinnspiel. Ausserdem betreute die Admire-Crew während dieser Zeit die Outlet King Facebook-Seite. Die Kampagnenzahlen sprechen eine klare Sprache. Die Impressionen konnten um 850 Prozent gesteigert werden. Die Interaktion nahm ganze 684 Prozent zu und zu guter Letzt gab es bis heute 480 Prozent zusätzliche Likes. Das Voting für das Gewinnspiel ging am Mittwoch zu Ende. In einem spannenden Kopf an Kopf-Finale wurde der glückliche Gewinner anhand der Anzahl Likes ermittelt.

OK_summer_Boot_1200x627px
OK_summer_Festival_1200x627px
OK_summer_Paddle_1200x627px

Verantwortlich bei Outlet King: Thomas Rüegsegger (CEO); Marc Müller (Projektleiter E- Commerce); Amanda und Toni Kurz (Product & Sales Manager). Verantwortlich bei Admire: Oliver Hofer (Projektleitung, Konzept, Text) / Melanie Veloso und Aileen Fillies (Gestaltung).
 

GDI: Die Innovationskraft von Medien

Die Media Disruption Map des GDI zeigt, welche Medien-Technologien das Zeug zur Disruption haben und welchen es für den Durchbruch an sozialer Akzeptanz mangelt.

Unbenannt-13_4
Technologische Innovation plus soziale Akzeptanz gleich Disruption. Das gilt für Technologien in allen Branchen – auch in der Medienwelt. Die Media Disruption Map des Gottlieb Duttweiler Institutes GDI zeigt, welche Medien-Technologien das Zeug zur Disruption haben.

Die Digitalisierung stellt die Medienwelt auf den Kopf. Neue Technologien führen zu neuen Medienformaten, anderen Nutzungsverhalten und Wettbewerbsbedingungen. Medienhäuser müssen sich den Veränderungen stellen. Dazu braucht es einen zukunftsorientierten Blick auf den Wandel in der Medienwelt. 
Einen solchen eröffnet die Media Disruption Map: Sie zeigt, welche Medien-Technologien in Zukunft eine Rolle spielen werden.

Eine Medien-Technologie muss laut GDI zwei Herausforderungen meistern, um ihr innovatives Potential zu entfalten: Sie muss einerseits erfunden und umgesetzt (technologische Realisierbarkeit) werden und zweitens akzeptiert und verwendet (soziale Akzeptanz). Beide Hürden werden nicht plötzlich durch überraschende Umbrüche oder Quantensprüngen genommen. Sie unterliegen kontinuierlichen Prozessen, die in der Media Disruption Map als sieben Stufen zunehmender Realisierbarkeit und Akzeptanz dargestellt sind. 


Beispiele aus der Media Disruption Map veranschaulichen die prozesshaften Veränderungen in der Medienwelt:

– Internet-TV ist technologisch sehr ausgereift und schon so weit akzeptiert, dass viele die Technologie als Teil des Alltags betrachten.

– Gedächtniserweiterung: Das Implantieren von Memory-Chips ins Gehirn wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert und befindet sich technisch im Versuchsstadium.

– Babelfish: Der Wunsch, alle Sprachen mit Hilfe intelligenter Übersetzungsprogramme zu beherrschen, ist sozial hoch erwünscht. Die Media Disruption Map zeigt aber, dass deren Entwicklung noch in den Kinderschuhen steckt.

Sehen Sie sich die ganze Media Disruption Map an.

Die in der Media Disruption Map aufgeführten Medien-Konzepte sind der im Auftrag der SRG erstellten GDI-Studie «Öffentlichkeit 4.0» sowie Gartners «Hype Cycle for Media and Entertainment» (2014) entnommen. Das Konzept der Disruption Map entstand 2014 aus einer Zusammenarbeit des GDI Gottlieb Duttweiler Institute und Cisco. Die Positionierung der einzelnen Konzepte auf den Achsen technologischer Fortschritt und soziale Akzeptanz geht auf die kollektiven Einschätzungen von GDI und SRG zurück. (pd)

Four. macht Edel-Tonic Fever-Tree bekannt

Four. hat eine Multichannel-Channel-Kampagne für den britischen Tonic-Produzenten Fever-Tree entwickelt. Das hochwertige Mixgetränk wird in der Schweiz exklusiv über Paul Ullrich vertrieben.

tonic

Umgesetzt wurden diverse Massnahmen wie zum Beispiel Megaposter, F12 Plakate und Inserate. Ergänzt wurden die Werbemittel durch eine Regalbroschüre, die bei Coop zum Einsatz kommt sowie Menükarten. Diese werden für Restaurants und Bars individuell gestaltet, sofern Fever-Tree in das Sortiment aufgenommen wird.

four_Ullrich_FeverTree_Plakat_F12_72dpi

Um die Herkunft von Fever-Tree in der Kommunikation zu betonen, haben sich Kunde und Four. entschieden, die Kampagne massgeblich mit englischen Texten zu konzipieren, die ebenso wie das Layout, auf der internationalen Kampagne basieren.

four_Ullrich_FeverTree_Plakat_F200_72dpi
four_Ullrich_FeverTree_Regalbroschuere_72dpi
four_Ullrich_FeverTree_Megaposter_72dpi

Verantwortlich bei Paul Ullrich: Urs Ullrich (Geschäftsführer), Ugo Grassi (Leiter Marketing). Verantwortlich bei Four.: Björn Brinkmann (CD Text/Konzept); Philipp Sträuli (CD Art); Christian Hansen (Beratung); Daniel Gerber (Beratung).

 

Ogilvy: Kundenbindungsaktion mit Schrittzähler-Challenge für Sanagate lanciert

Mit der Schrittzähler-Aktion «SummerFit» motiviert Sanagate die Versicherten dazu, auch die warme Jahreszeit für regelmässige Bewegung zu nutzen und auf diese Weise natürliche Gesundheitsprävention zu betreiben.

Ogilvy_Sanagate_SummerFit_Landingpage_Homet

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Man lässt die Seele baumeln, sucht den Schatten, geniesst kühle Drinks und das kühle Nass. Doch für den Krankenversicherer Sanagate steht fest: Das süsse Nichtstun sollte nicht die einzige Beschäftigung des Sommers sein. Das Schrittzähler-Gewinnspiel «SummerFit» motiviert Sanagate-Versicherte, auch im Sommer fit zu bleiben und ihre Schritte zu zählen. Als Ansporn winkt nach 250'000 absolvierten Schritten die Chance, eine Woche Sonne, Strand und Meer zu gewinnen.

Ogilvy_Sanagate_SummerFit_Landingpage_Home

«SummerFit» ist bereits die zweite Kundenbindungsaktion und Massnahme zur Gesundheitsprävention, die Ogilvy One für Sanagate realisiert. Die Gewinnspiel-Aktion wird via Newsletter und auf dem Kundenportal mySanagate beworben. Zudem wird sie mit einer personalisierten CRM-Kampagne auf Facebook mit Ads und Posts ergänzt, die speziell auf Kunden von Sanagate abgestimmt ist. Das Kernstück ist die Landingpage Summerfit.ch.

Verantwortlich bei Sanagate: Antonia Lepore (Leiterin Marketing & Services), Désirée Seuret (Fachspezialistin Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Ogilvy One: Benjamin Franken (CD), Frank Engelhaupt (Text), Christoph Perner (Art Director), Petra Weber (Beratung), Nadine Wolf (Social Media).

 

Youtube kürt die Top 10 360-Grad-Marken-Videos

Anlässlich des Cannes Lions International Festival of Creativity kürt Youtube die zehn erfolgreichsten 360-Grad-Marken-Videos des bisherigen Jahres 2016.

gigi

Angeführt wird das Ranking vom Automobilkonzern BMW und dem Video «Eyes on Gigi Hadid», in dem der Zuschauer Topmodel Gigi Hadid auf ein rasantes Rennen begleitet (Werbewoche.ch berichtete). Den zweiten Platz sichert sich McDonald’s amüsanter Restaurant-Besuch «Angry Birds 360 Takeover», dicht gefolgt von Oreos 360-Grad-Reise durch einen Keks.

Die Spitzenreiter wurden ermittelt auf Grundlage der gesamten Reichweite (organisch und bezahlt), der Verweildauer und der Zuschauerbindung. Auf mehr als 20 Millionen Views kommen die ausgezeichneten Videos insgesamt.

Dies sind die Top 10 360-Grad-Youtube-Videos von Marken:

1. The BMW M2 – Eyes on Gigi Hadid (360° Video)

Brand: BMW
Creative Agency: KBS
Media Agency: Universal McCann

https://www.youtube.com/watch?v=OwDtPixqJLc

2. McDonald's: Angry Birds 360 Takeover

Brand: McDonald's
Creative Agency: DDB Chicago
Media Agency: OMD

https://www.youtube.com/watch?v=UdlMzR5vXtU

3. Discover the 360° world that inspired Filled Cupcake Flavored Oreo Cookies

Brand: Oreo
Creative Agency: 360i
Media Agency: Carat

4. [아이오닉(IONIQ)] 아이오닉 360 VR 영상

Brand: Hyundai
Creative Agency: Innocean Worldwide
Media Agency: Innocean Worldwide

5. The 2016 Honda Civic – 360-Degree Music Video Feat. Moses Sumney

Brand: Honda
Creative Agency: RPA
Media Agency: MediaVest

https://www.youtube.com/watch?v=CWUfiTvSGZ4

6. A Walk in Their Shoes | 360 VR Film | AT&T | TOMS

Brand: AT&T / TOMS
Creative Agency: BBDO New York
Media Agency: Media Edge CIA (MEC)

https://www.youtube.com/watch?v=a2VKTCdJPZs

7. Nike Football Sunar: Devre Arasi Konuşmasi 360

Brand: Nike
Creative Agency: Wieden + Kennedy Amsterdam
Media Agency: Mindshare

8. Samsung 360° Snowboard & Freeski Experience

Brand: Samsung
Creative Agency: Millhaus GmbH

9. XFINITY | 360° NASCAR Virtual Reality Experience

Brand: Comcast XFINITY
Creative Agency: Office of Baby
Media Agency: Mediavest

https://www.youtube.com/watch?v=INUry8qcRtI

10. Jumeirah Inside – 360° Youtube Video

Brand: Jumeirah
Creative Agency: Media Monks
Media Agency: OMD

Mit der 360-Grad-Technologie werden Youtube Videos zu einem virtuell erfahrbaren Erlebnis. Die Nutzer bestimmen den Blickwinkel selbst, indem sie die Kamera mit Hilfe ihres Smartphones oder Cursors bewegen. Werbetreibende können mit 360-Grad-Videos ihren Kunden realistische Eindrücke von ihren Marken und Produkten vermitteln.

 

Gstaad gründet eigene Marketingorganisation

Zur optimierten Vermarktung der Ferienregion Gstaad haben Gstaad Saanenland Tourismus (GST), die Bergbahnen Destination Gstaad (BDG AG), der Hotelierverein Gstaad Saanenland sowie der Gewerbeverein Saanenland Gstaad Marketing gegründet.

gstaad

Die neue Gesellschaft nimmt zum 1. November 2016 die operative Tätigkeit auf. Sie bündelt die Marketing-Budgets der Tourismusorganisation und des Bergbahnenunternehmens.

Die Leitungsstelle wurde nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren mit Andreas Wandfluh  besetzt. Der 28-Jährige wird seine Arbeit per 1. Juli 2016 in Gstaad aufnehmen und ab 1. November 2016 zum Geschäftsführer der neuen Marketinggesellschaft berufen. Die Zeit bis zum operativen Start der Gesellschaft will er laut Mitteilung nutzen, um das neu gegründete Unternehmen gemeinsam mit den verschiedenen Anspruchsgruppen personell und inhaltlich auf die Destinationsstrategie auszurichten. «Mein Ziel ist es, die international bekannte Marke Gstaad weiterzuentwickeln und damit den nachhaltigen Erfolg der Tourismusdestination und ihrer Leistungsträger zu stützen», so Andreas Wandfluh.

Unbenannt-17_45
Die Parteien beim Vertragsabschluss (Fotos: Facebook.com)

Erfahrung im Bereich Industrie und Profifussball

Andreas Wandfluh, aufgewachsen in Frutigen, absolvierte in Thun das Gymnasium und machte anschliessend einen Masterabschluss in Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing an der Universität in Bern. Er stieg beim Industrieunternehmen Fischer in Herzogenbuchsee als Assistent des Geschäftsführers ein und übernahm später die Leitung des Marketings. Im Anschluss daran führte er als Geschäftsleitungsmitglied die Vermarktung des FC Thun. Andreas Wandfluh ist Verwaltungsrat der Firma Wandfluh in Frutigen.

Unbenannt-18_44
Andreas Wandfluh

Ausrichtung an der Destinationsstrategie

«Wir haben einen Meilenstein gesetzt», sind sich GST-Direktor Martin Bachofner und BDG-Geschäftsführer Matthias In-Albon einig. «Dieser Schulterschluss setzt ein starkes Zeichen, dass nun das Destinationsinteresse nachhaltig in den Vordergrund rückt», ist Martin Bachofner überzeugt. Auch Matthias In-Albon ist durchweg positiv gestimmt: «Ein Ziel, eine Marke, ein Team, eine Gesellschaft, eine gemeinsame Strategie – wir freuen uns auf die konsequente und effiziente Umsetzung.» Die Destinationsstrategie, die Gstaad Marketing als Leitplanken für die operative Tätigkeit dient, wird voraussichtlich im August in Zusammenarbeit mit allen Anspruchsgruppen der Region finalisiert werden. Die neue Gesellschaft wird sich aus den Marketingteams von GST und BDG AG konstituieren. Erstes grosses Projekt von Andreas Wandfluh ist die Umsetzung der Winterkampagne 2016/17 für die Destination.
 

Zu guter Letzt: Aufgelöst

Wie sieht ein Foto mit einer Auflösung von 53 Milliarden Pixel aus? Bentley zeigt's uns.

5age
Die Technik wurde von der Nasa entwickelt und verkauft nun Autos. Auf dem höchstaufgelösten Autofoto aller Zeiten lässt es sich bis zu den Sitzstickereien zoomen – obwohl das 700 Meter entfernte Auto in der Start-Perspektive auf den ersten Blick gar nicht sichtbar ist. Die Auflösung des Fotos ist fast 4500 mal höher als bei einem durchschnittlichen Smartphone-Bild. Da es keine Kamera gibt, die in diesem unglaublichen Modus fotografieren kann, wurde das Bild aus 700 Einzelfotos vom selben Punkt aus (!) digital zusammengesetzt. Und am Ende kann man sich sogar noch dreidimensional im Bentley – der sich immer noch auf der Brücke befindet – umschauen. Sehr schön… überzeugt! Jetzt nur noch kurz zur Bank, das nötige Kleingeld abheben. (hae)

Zum Foto

Von hier…

Unbenannt-15_53
Bildschirmfoto-2016-06-23-um-19.21.43

bis hier…

Bildschirmfoto-2016-06-23-um-17.58.29
get_footer();