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Deutscher Agenturverband rügt Wiesenhof

Kommunikations-GAU für den deutschen Geflügelproduzenten Wiesenhof: Ein geschmackloser Spot mit Komiker Atze Schröder sorgt für einen gewaltigen Shitstorm – und für eine Rüge des Agenturverbandes GWA.

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Der Spot hätte lustig sein sollen, wird nun aber für Wiesenhof zum kommunikativen Bumerang. Das Unternehmen gerät immer wieder aufgrund von Tierschutz-Themen in die Schlagzeilen und ist auch in der Schweiz umstritten: 2011 warfen Coop und Migros die Wiesenhof-Produkte als Reaktion auf einen «Kassensturz»-Beitrag, der die skandalösen Produktionsbedigungen aufzeigte, aus dem Sortiment. Nun empört Wiesenhof einmal mehr – diesmal durch kommunikatives Versagen. In besagtem Youtube-Spot sagt Komiker Atze Schröder zur Länge der beworbenen Bratwurst «Danach müssen Gina und Lisa erstmal in die Traumatherapie.»

https://www.youtube.com/watch?v=JJtJPCOS-D4

Eine Anspielung auf Gina-Lisa Lohfink, die sich zur Zeit gerichtlich gegen den Vorwurf der falschen Vergewaltigungsanschuldigung wehrt. 2012 veröffentlichten zwei Männer nach einer Partynacht ein Sexvideo mit Lohfink. Für diese Tat wurden sie zwar verurteilt, vom Vorwurf der Vergewaltigung jedoch freigesprochen. Im Gegenzug forderten sie von der ehemaligen «Germany’s next Topmodel»-Teilnehmerin 24'000 Euro Schadensersatz wegen falscher Verdächtigung. Gegen diesen Strafbefehl wehrt sich Lohfink nun vor Gericht. Der Fall hat in Deutschland (und teilweise auch in der Schweiz) eine gesellschaftliche Diskussion über das Sexualstrafrecht und die Rechte von Opfern ausgelöst.

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Wenn Werbung zum Eigentor wird: Atze Schröder für Wiesenhof

Das Video wurde laut W&V, bzw. NDR bereits im vergangenen Jahr gedreht und im März 2016 veröffentlicht. Gina-Lisa Lohfink hat bereits im Januar 2016 über ihren Fall gesprochen.

Als erste Reaktion auf den öffentlichen Sturm der Entrüstung nahm Wiesenhof den Spot vom Netz, entschuldigte sich und gestand ein, der Film hätte «vor dem Hintergrund der Berichterstattung um Lohfink» nicht veröffentlicht werden dürfen. Natürlich war es zu diesem Zeitpunkt längst zu spät, um den Shitstorm abzuwenden. Selbst der Bundesligist SV Werder Bremen kritisierte am Samstag den eigenen Trikotsponsor scharf.
 

Der Fussballverein selbst stösst bei den eigenen Fans seit der Verkündung des Sponsordeals mit Wiesenhof 2012 immer wieder in der Kritik für das Engagement mit dem umstrittenen Unternehmen. 2014 wurde der Vertrag erneuert, 2017 sucht Werder Bremen einen neuen Hauptsponsor. Als Reaktion auf den aktuellen Werbeskandal hat Werder-Botschafter Jan Delay sein Amt als Botschafter des Vereins niedergelegt.
 

Nun hat sich auch der deutsche Agenturverband GWA zum misslungenen Werbe-Gag von Wiesenhof geäussert – in aller Schärfe. «Wer solche Spots in Auftrag gibt und umsetzt, versteht nicht das geringste von Marke und ordentlicher Unternehmensführung. Das gilt für Auftraggeber und Agentur gleichermassen», kommentiert GWA-Präsident Wolf-Ingomar Faecks.

Bereits am Samstag entschuldigt hat sich übrigens Hauptdarsteller Atze Schröder. Via Facebook zeigt er sich tief beschämt über die Geschichte: «Der Werbespot ist vor einem Jahr gedreht worden und hätte niemals veröffentlicht werden dürfen. Schon gar nicht jetzt, wo er einen Bezug herstellt, der ekelhaft ist und so nie gedacht war.» Er spende 20'000 Euro an den Verein Roterkeil.net, der sich gegen Kinderprostitution einsetze. (hae)
 

Zu guter Letzt: Bitte nicht die

BBDO London zeigt, was James Blunt und andere Prominente mit einem Lottogewinn machen würden. Besser, man gewinnt selbst.

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Mit dem Geld entwickelt Blunt eine Technologie, wie er via Spiegel mit dem einfachen Volk kommunizieren kann. Denn dieses will von ihm hören, dass es «beautiful» ist. Zumindest, was die inneren Werte betrifft. Der Schmusesänger, der unter anderem wegen seines lustigen Twitter-Accounts bekannt ist, beweist im Spot von The National Lottery einmal mehr sein komödiantisches Talent.

Die von BBDO kreierte Kampagne wurde bereits im vergangenen Jahr lanciert. Es wird zwar nicht ganz klar, wieso gerade millionenschwere Promis auf einen Lottogewinn angewiesen sein sollen, um ihre skurilen Ideen in die Tat umzusetzen. Aber hey – it's James Blunt. Und hey – ist auch gar nicht so wichtig, denn die Filme sind definitiv lustig. Auch derjenige mit «Busenwunder» und Unternehmerin Katie Price, die nebenbei noch eine beachtliche schauspielerische Leistung an den Tag legt – hier in der zweiminütigen Extendet Version. Sie investiert ihren Millionengewinn in einen eigenen TV-Sender, der 24 Stunden nur Katie-Price-Inhalte zeigt:

Der Reporter und ehemalige CNN-Moderator Piers Morgan will sich mit einem eigenen Pier – «Piers' Pier» – selbst ein Denkmal setzen:

Der britische Innenarchitekt und TV-Star Laurence Llewelyn Bowen sieht dringenden Bedarf, Stonehenge einer radikalen Verschönerungskur zu unterziehen.

Und Noel Edmonds, Moderator der britischen «Deal or No Deal»-Ausgabe, hat die brillante Idee, das Konzept der Hausparty rechtlich zu schützen und in der Folge einzugreifen, wenn irgendwo privat gefeiert wird. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=sXY-QHnFuvw

APG|SGA verkauft Basler Liegenschaft

APG|SGA hat die Liegenschaft an der Basler Hardstrasse 43 verkauft. Die Veräusserung soll sich mit 18 Millionen Franken auf das Nettoresultat auswirken.

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Bedingt durch die Stadtentwicklung liegt die Gewerbeliegenschaft der Gesellschaft an der Hardstrasse 43 in Basel immer mehr in einer begehrten Wohngegend und ist laut somit laut Mitteilung suboptimal für das operative Geschäft. Deshalb hatte sich die APG|SGA Anfang Jahr entschieden, diese Liegenschaft im Rahmen eines Bieterverfahrens zu veräussern und konnte damit ein grosses Interesse bei potentiellen Käufern wecken.

Dieser Verkaufsprozess ist nun mit dem Abschluss eines Verkaufsvertrages über die Liegenschaft abgeschlossen. Die Übertragung ist für den 30. Juni 2016 vorgesehen. Aus dem Verkauf wird mit einem positiven Einfluss auf das Nettoresultat von APG|SGA in der Grössenordnung von ca. 18 Millionen Franken gerechnet. Dieser Betrag setzt sich aus dem Verkaufspreis abzüglich des Buchwerts und der Steuern und Transaktionsaufwendungen zusammen. Vorerst bleiben alle Einheiten der APG|SGA Basel an der Hardstrasse eingemietet.

Bild: Google Maps

Digitale Spendenplattform für zertifizierte Schweizer Hilfswerke

Die Zertifizierungsstelle Zewo, der Berufsverband Swissfundraising und Swisscom lancieren eine digitale Spendenplattform für die Schweiz. 15 Hilfswerke präsentieren ab Montag ihre Projekte auf der Plattform Letshelp.ch.

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Mit Letshelp.ch soll den Hilfswerken ermöglicht werden, Kampagnen online einem grossen Publikum wirkungsvoll und einfach zu präsentieren, ohne sich um die Pflege der Plattform oder administrative Prozesse kümmern zu müssen. Das teilten das Telekommunikationsunternehmen Swisscom, die Schweizerische Zertifizierungsstelle für gemeinnützige Spenden sammelnde Organisationen (Zewo) und der Berufsverband der Fundraiser in der Schweiz (Swissfundraising) am Montag mit.

Spendenwilligen soll die Plattform eine Übersicht über die zahlreichen Spendenprojekte verschaffen. Spender sollten auf der Plattform Zugang erhalten zu konkreten Projekten von vertrauenswürdigen und regelmässig kontrollierten Hilfswerken, heisst es in der Mitteilung. In der ersten Phase dürfen nur Hilfswerke teilnehmen, die ein Zewo-Gütesiegel besitzen. Später sollen sich auch andere Hilfswerke auf die Einhaltung der Zewo-Standards prüfen lassen können. Die Swisscom hat die Spendenplattform entwickelt und betreibt sie. Für die gesammelten Spendengeldern erhebt Letshelp.ch von den Hilfswerken eine Gebühr, die die Betriebskosten deckt. Für die Spender kostet der Zugang nichts. (SDA)

Cannes Lions: Film-Bronze für Ruf Lanz und FCB Zürich zum Abschluss

Zum Abschluss des Cannes Lions Festival of Creativity 2016 schlagen die Schweizer Agenturen mit Ruf Lanz und FCB Zürich nochmals zu und gewinnen in der Königsdisziplin Film Bronze.

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Ruf Lanz holt in der Film-Kategorie «Entertainment & Leisure» mit dem Spot «Second Chance» einen Löwen in Bronze. Der inhabergeführten Agentur gelingt somit das Kunststück, mit der einzigen Film-Einreichung einen Vollerfolg zu erzielen. Im Spot zeigt Ruf Lanz für das Museum Haus Konstruktiv, dass die allererste Erfahrung mit Kreis, Dreieck und Quadrat schwierig ist. Und dass konstruktive Formen darum eine zweite Chance verdient haben. Gefilmt wurde mit einer speziell präparierten Kamera direkt aus einem Formensortierspiel heraus, mit einem Kleinkind in der Hauptrolle. Ruf Lanz ist die vierte Schweizer Agentur, die bei der diesjähirgen Cannes-Lions-Ausgabe einen Löwen gewinnt.

Zum Abschluss eines beinahe perfekten Festivals setzt FCB Zürich dem überragenden Auftritt an der Côte d’Azur mit Film-Bronze die Krone auf. In der Film-Kategorie «Use of Online Film» sichert sich die Agentur mit der Kampagne «Search Racism. Find Truth» den sechsten Löwen unter der kreativen Leitung von Werbewoche-Werber des Jahres-Finalist Dennis Lück. Er verlässt FCB Mitte Jahr Richtung Jung von Matt (Werbewoche.ch berichtete) und hinterlässt an der Heinrichstrasse einen gut gefüllten Trophäen-Schrank. FCB Zürich ist gelungen, mit gleich zwei Kampagnen mehrere Löwen zu gewinnen. Das Banden-Bingo für den HC Davos wurde gleich dreifach versilbert, die Youtube-Kampagne «Search Racism. Find Truth» bescherte der Agentur nebst Silber auch dreimal Bronze.

Den Grand Prix bei den Film Lions gewann die Agentur Adam&Eve DDB London mit der Langfinger-Kampagne (Vorgestellt im «Zu guter Letzt» vom 13.7.2015).

Auch wenn den Schweizer Agenturen der goldene Totalerfolg dieses Jahr verwehrt geblieben ist: Sie treten die Heimreise mit einem hervorragenden Gesamtergebnis von elf Löwen an. Ein Comeback der Deutschschweizer Agenturen, die letztes Jahr keinen einzigen Award gewinnen konnten. Und bereits jetzt ist klar: Der Kampf um die Spitze des Werbewoche-Kreativrankings wird dieses Jahr – im Gegensatz zum Saatchi & Saatchi-dominierten 2015 – wieder richtig spannend. Mit FCB Zürich meldet nach Cannes eine weitere Agentur Anspruch an, beim Kampf um die ersten Plätze ein Wörtchen mitzureden. (hae)

Cannes Lions 2016 Die Schweizer Löwen
Löwe Kategorie Agentur Kampagne Kunde
Silber Mobile FCB Zürich Brink Bingo Hockey Club Davos
Silber Media FCB Zürich Brink Bingo Hockey Club Davos
Silber Media FCB Zürich Search Racism. Find Truth Refugees Welcome
Silber Cyber FCB Zürich Brink Bingo Hockey Club Davos
Silber Media Jung von Matt/Limmat The Great Escape Graubünden Ferien
Bronze Print & Publishing Publicis Mixerin Frauenzentrale Zürich
Publicis Eierkocherin Frauenzentrale Zürich
Publicis Staubsaugerin Frauenzentrale Zürich
Bronze Promo & Activation FCB Zürich Search Racism. Find Truth Refugees Welcome
Bronze Outdoor Jung von Matt/Limmat The Great Escape Graubünden Ferien
Bronze Creative Data FCB Zürich Search Racism. Find Truth. Refguees Welcome
Bronze Film Ruf Lanz Second Chance Haus Konstruktiv
Bronze Film FCB Zürich Search Racism. Find Truth. Refugees Welcome
Tabelle: Werbewoche.ch
Cannes Lions 2016 Der Schweizer Medaillenspiegel
Agentur Gold Silber Bronze
FCB Zürich – 4 3
Jung von Matt/Limmat – 1 1
Publicis – – 1
Ruf Lanz – – 1
Total: – 5 6
Tabelle: Werbewoche.ch

Cannes Lions 2016 Die Schweizer Shortlist-Plätze
Kategorie Agentur Kampagne Kunde
Cyber FCB Zürich Search Racism. Find Truth Refugees Welcome
FCB Zürich (x2) HCD Rink Bingo Hockey Club Davos
Outdoor FCB Zürich HCD Rink Bingo Hockey Club Davos
PR Wirz Literaturkritik Ikea-Katalog Ikea Schweiz
Direct FCB Zürich (x3) HCD Rink Bingo Hockey Club Davos
FCB Zürich Search Racism. Find Truth Refugees Welcome
Jung von Matt/Limmat Rolling Parcels Post CH
Promo & Activation Advico Y&R The Shittiest Campaign of the Year Helly Hansen Workwear Center
Tabelle: Werbewoche.ch

Zu guter Letzt: Chamäleon auf vier Rädern

Das Fahrzeug Blackbird kann nachträglich die Gestalt jedes Autos annehmen. Entwickelt wurde er für die Werbe- und Filmindustrie.

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Die Anwesenheit echter Autos ist neu nicht mehr notwendig, um von ihnen fotorealistische Filmaufnahmen zu machen. Die Firma JemFX hat zwei Jahre lang entwickelt, bis der Blackbird einsatzbereit war. Zur Belohnung gab's in Cannes Innovation-Gold – und viel Aufmerksamkeit der ganzen Werbeindustrie. Denn der schwarze Wunderwagen ersetzt beim Filmdreh jedes Auto. Nachträglich wird die Karosserie eines x-bliebigen Fahrzeugs ins Bild gerechnet. Radstand und Felgen können dem «Zielauto» bereits beim Dreh angepasst werden.

Der Mill Blackbird macht es so zum Beispiel möglich, einen Werbespot für ein Auto zu drehen, das noch nicht existiert. Oder ein Werbespot kann «upgedatet» werden, wenn sich das gezeigte Auto verändert oder eine Sonderoption dargestellt werden soll. Verschiedene Versionen eines Filmes für verschiedene Länder? Kein Problem. In Filmen können Autos gezeigt werden, die zu teuer oder zu selten sind, um sie real einzusetzen. Im Gegensatz zur reinen Computer-Animation ist das Bild mit dem Blackbird fixfertig vorbereitet: Die Schatten am Boden und sämtliche Spuren, die ein Auto hinterlässt, stimmen bereits und müssen nicht nachträglich aufwendig ins Bild gerechnet werden. 360-Grad-Kameras nehmen die Umgebung auf, erstellen daraus eine virtuelle Version und passen die einzufügenden Karosserie an alle Umwelteinflüsse an. (hae) 

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Spot Werbung: Neuer Auftritt für Pontresina Tourismus

Die St. Moritzer Kommunikationsagentur Spot Werbung hat die neue Webseite von Pontresina Tourismus umgesetzt. Storytelling und eine magazinartige Gestaltung zeichnen den neuen Webauftritt aus.

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Spot Werbung hat die neue Webseite von Pontresina Tourismus konzipiert, gestaltet, programmiert und redaktionell umgesetzt. Dabei ist eine magazinartige Markenseite entstanden, die mit eigenständigen Texten punktet: Einheimische erzählen beispielsweise die Vorzüge von einem Ferienaufenthalt in Pontresina. Alle übrigen Inhalte sind nach journalistischen Kriterien durchgetextet worden. Dabei wurde bewusst auf die gängigen Tourismus-Floskeln verzichtet. Auf der Startseite berücksichtigt Pontresina.ch mit nahtlos integrierten Bewegtbildern den Top-Trend in der digitalen Kommunikation. Und unterstreicht damit markenkonform die Positionierung von Pontresina. Dank der Programmierung in Responsive Design wird die Webseite auf Smartphones und Tablets auf die jeweilige Bildschirmgrösse abgestimmt angezeigt.

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Strebel Juon: Französisches Flair beim Neuauftritt des Bistrot chez Marion

Strebel Juon wurde mit der Konzeption und Realisation eines neuen Erscheinungsbildes und der Website für das Bistrot chez Marion beauftragt.

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Das «Marion» ist ein Traditionslokal mitten in der Zürcher Altstadt, direkt am Zähringerplatz gelegen. Nach einem umfassenden Umbau im Frühjahr 2014 wurde das Restaurant als «Bistrot chez Marion» wieder eröffnet und hat sich seither ganz der französischen Küche verschrieben. Auf der Karte finden sich von Salade Niçoise, über Crêpes und Galettes oder Croques-Madame oder -Monsieur bis hin zum Entrecôte Café de Paris allerlei Spezialitäten aus verschiedenen Regionen der «Republique». Das klassische Bistrot wird ergänzt von einem «Kiosque», wo hausgemachte Köstlichkeiten über die Theke zum Mitnehmen verkauft werden.

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Beim neuen Erscheinungsbild sollte der ursprüngliche Schriftzug beibehalten und insbesondere auch für den Take-Away-Bereich ein interessantes und einfach anwendbares Verpackungskonzept realisiert werden.

Das Ziel der Gestalter war es, den persönlichen Charakater des Lokals, das Bistrot-Ambiente und die Maxime «fait à la maison» möglichst auch über den Look der Werbemittel zu transportieren. Der Name wurde deshalb in von Hand gezeichnete Kreise gesetzt, mit unterschiedlichen Grafikelementen in insgesamt neun Varianten. So erhalten auch die gelabelten, hauseigenen Produkte einen individuellen Touch. Farblich wurde das im Interior-Bereich vorkommende Bordeaux wieder aufgegriffen, ergänzt mit einem Streifen-Design, das den Bistrot-Charme noch unterstreichen soll.

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Für die Take-Away Verpackungen wurden Anhängeetiketten und Sticker in unterschiedlichen Grössen produziert, ergänzt mit einem passenden «Masking Tape», das beim Verschliessen der Behälter auch die Funktion eines Klebebandes übernimmt.

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Der neue Look wurde auf verschiedenste Werbemittel adaptiert: Von den Briefschaften, den Réservé-Schildchen über die Speise- und Getränkekarten bis hin zu den Zündholzschachteln sowie der Website Chezmarion.ch.

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Verantwortlich bei der Dinner & More: Nicolas, Sissi und Melanie Kern. Verantwortlich bei Strebel Juon: Gian Marco Juon, Esther Kümin (Beratung), Robin Strebel, Joceline Strebel (Kreation); Thomas Ammann (Texte Website); Xandra M. Linsin (Fotos); Serge Hardmeier/Code Division (Web Publishing).
 

Deindeal: Neue Zusammensetzung des Verwaltungsrates

Deindeal hat im Rahmen des Vollzugs der angekündigten Fusion mit der E-Commerce-Plattform My-Store den Verwaltungsrat neu aufgestellt: Neu dabei sind Maurizio Pierazzi, Robin Lingg und Xiaoqun Clever, Marc Walder sowie Deindeal-Gründer Amir Suissa haben ihr Mandat abgegeben.

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Der Verwaltungsrat wird wie bisher von Thomas Kaiser, CEO Ringier Digital, präsidiert.

Per 17. Juni wurde die angekündigte Fusion von Deindeal der E-Commerce-Plattform My-Store vollzogen. Die ehemals eigenständigen Gesellschaften operieren seither als eine Firma. Nun wurde anlässlich der Generalversammlung auch der Verwaltungsrat von Deindeal den neuen Begebenheiten angepasst. Neu gewählt wurden Maurizio Pierazzi, vormals Mitglied des My-Store-Verwaltungsrats, Robin Lingg, CEO Ringier Africa & Asia, sowie Xiaoqun Clever, Chief Technology and Data Officer der Ringier Gruppe. Weiterhin im Gremium bleiben Thomas Kaiser, CEO Ringier Digital, und Kilian Kämpfen, Chief Business Development Officer Ringier Digital. Zurückgetreten sind Ringier CEO Marc Walder sowie Amir Suissa, Mitbegründer von DeinDeal.

Marc Walder, CEO Ringier, zum Rückzug aus dem Verwaltungsrat: «Deindeal ist von einem im Jahre 2010 gegründeten Start-up zu einem Top-10-Player im Schweizer E-Commerce-Markt aufgestiegen. Diese Entwicklung konnten wir mit den Gründern Amir Suissa und Adrian Locher nach der Übernahme durch Ringier im Jahre 2011 partnerschaftlich und dynamisch gestalten. Ich möchte den Gründern insbesondere für die professionelle Übergabe der Verantwortung an das neue Managementteam unter der Leitung von Benoit Henry herzlich danken, die mit dem Rücktritt aus dem Verwaltungsrat nun abgeschlossen ist.»

WS schickt EBL auf interaktive Bus Tour

Für den schweizweit aktiven Baselbieter Energie- und Telekommunikationsdienstleister EBL hat WS Kommunikation als Lead-Agentur die aktuelle Telekom-Saison-Promotion kommunikativ konzipiert und umgesetzt.

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Die zweisprachige Live-Marketing-Tournee und die begleitende crossmediale Kampagne laufen unter dem Motto «EBL On Tour». Star der Kampagne und visuelles Aushängeschild ist der im EBL-CD designte firmeneigene VW-Bus mit Baujahr 1974. Der Festival Bus steuert während mehrerer Wochen im Frühling und Sommer tageweise verschiedene Gemeinden im Verteilgebiet der EBL Telecom an.

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Festival-Atmosphäre dank Tour-Song, Movie-Quiz und Popcorn

Im Rahmen der Bus Tour informiert die EBL Telecom ihre Zielgruppe über das leistungsstarke Kabelnetz und das günstige Angebot an superschnellem Internet, starker Telefonie und TV der neusten Generation. An Ort und Stelle lädt der Festival Bus zur Interaktion: Produktpräsentationen mit Promotionsangeboten, Gratis-Popcorn und ein eigens programmiertes iPad-Movie-Quiz mit Sofortgewinnen versüssen den Besuch an den Haltepunkten der Tour. Ein audiophiles Highlight erfreut die Ohren der Besucher on- und offline: Mit der eigens ins Leben gerufenen Band The Networkers wurde der eingängige Tour-Song «Gseh d Welt» komponiert und produziert.

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Interaktive Kampagnenplattform mit Dubsmash-Wettbewerb

Kommuniziert wird die Kampagne intensiv und auf mehreren Kanälen: Klassische Printanzeigen, Plakat- Kampagnen, Flyer und Online-Banner sorgen für optische Präsenz. Das digitale Herz der crossmedialen Kampagne schlägt auf der responsive programmierten Website ebl-on-tour.ch. Die Plattform liefert Informationen zu den Tourstandorten und vermittelt Festival Feeling durch den Tour-Song sowie den interaktiven Dubsmash-Wettbewerb. Dabei werden die Teilnehmer dazu animiert, mittels Dubsmash- App ihr persönliches Playback-Video synchron zum hinterlegten Songausschnitt des Tour-Songs auf die Facebook-Präsenz der EBL hochzuladen. Eine Jury prämiert die originellsten Einsendungen mit attraktiven Preisen. Der EBL Tour-Song kann auf der Kampagnenwebsite und auf Spotify gestreamt oder bei iTunes heruntergeladen werden.

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Verantwortlich bei EBL: Madeleine von Arx (Marketingleiterin) Markus Schoeni (Marketingfachmann), Fabrice Reymond (Marketingfachmann). Verantwortlich bei WS Kommunikation: Reto Meyer (Gesamtverantwortung), Nadine Wolleb (Beratung), Markus Stöckli (Creative Direction), Alexander Bürgin (Webdesign und Programmierung), Jonathan Werner, Marion Berner (Grafik), Moritz Schibler (Text). Partner: Audiolife (Songwriting/Produktion), Joel Cartier (Fotografie).
 

Tessiner Verleger Salvioni in den SDA-Verwaltungsrat gewählt

Der Tessiner Verleger Giacomo Salvioni ist neu Mitglied des Verwaltungsrates der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA). Damit ist das Tessin nach vielen Jahren wieder im SDA-Aufsichtsgremium präsent.

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Die Aktionäre der SDA AG wählten Salvioni am Mittwoch anlässlich der Generalversammlung in den Verwaltungsrat. Salvioni ist unter anderem Verleger der La Regione, Co-Herausgeber der Pendlerzeitung 20 minuti und Präsident des Tessiner Verlegerverbandes Stampa Svizzera. Die Aktionäre bestätigten ferner Verwaltungsratspräsident Hans Heinrich Coninx und die sieben amtierenden Verwaltungsräte einstimmig für ein weiteres Jahr in ihren Ämtern. Der SDA-Verwaltungsrat hat neu neun (zuvor acht) Mitglieder.

Integration der Si

Die SDA, die nationale Nachrichtenagentur der Schweiz, blickt auf ein historisches Jahr 2015 zurück. Es war das letzte Jahr der Sportinformation (Si) als eigenständige Tochter. Seit 1. Januar 2016 ist die Si unter dem Namen SDA Sport Teil der SDA. Die Sportinformation hat eine 94-jährige bewegte Geschichte hinter sich. Die Entwicklung der Si ging einher mit der steigenden Bedeutung des Sports in der Gesellschaft. In den letzten Jahren hat sich der Sport mehr und mehr zu einem Wirtschaftsfaktor mit politischer Ausstrahlung entwickelt. Darauf hat die SDA reagiert. Um den Kunden auch längerfristig eine umfangreiche Sport-Berichterstattung bieten zu können, hat sich die SDA entschieden, per 1. Januar 2016 den Sport als vierte Redaktion in die SDA zu integrieren und die Sportinformation mit der Schweizerischen Depeschenagentur zu fusionieren. Ebenfalls in die SDA integriert worden ist per Anfang 2016 die SDA Informatik. Sie war vor 6 Jahren gemeinsam mit der österreichischen Nachrichtenagentur APA gegründet worden und befand sich seit 2012 zu 100 Prozent im Besitz der SDA. Ihr Ziel war es, in Drittmärkte zu expandieren, was nur ungenügend gelang.

Zufriedenstellendes Ergebnis

Das Geschäftsjahr 2015 schloss die SDA-Gruppe, zu der neben der Si und der SDA Informatik auch die Bildagentur Keystone, die AWP Finanznachrichten und die Kommunikationsgesellschaft news aktuell (Schweiz) gehören, in einem schwierigen Umfeld zufriedenstellend ab. Dank deutlich gesunkenem Betriebsaufwand nahm der Gewinn zu. Bei einem Betriebsertrag von 37,1 Millionen Franken (-3,5 Prozent) und einem Betriebsaufwand von 34,6 Millionen Franken (-8,1 Prozent) verblieb nach Steuern ein Konzernergebnis von 2,35 (Vorjahr 0,57) Millionen Franken. Deutlich rückläufig war der Personalaufwand, der um knapp 10 Prozent auf 25,4 Millionen Franken sank. (SDA)

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