Wirz: Chalet-Chic von Ikea

Ikea hat letztes Jahr mit grossem Erfolg eine speziell für die Schweiz entworfene Chalet Kollektion lanciert und präsentiert nun die zweite Generation. Wirz Werbung bewirbt sie mit einer neuen Kampagne.

Zum Start der Winterzeit ist nun die zweite Generation der Limited Edition mit Decken, Kissen und  Deko-Artikeln aus natürlichen Materialien erhältlich. Damit kann jeder sein Zuhause in eine heimelige Berghütte verwandeln, ohne nur einen einzigen Höhenmeter zu bezwingen. Die Agentur Wirz Werbung hat dafür eine Plakatkampagne mit drei Sujets realisiert, auf denen sich die Möbel und Accessoires aus Holz, Keramik oder Fell in direktem Zusammenhang mit ihrem Ursprung präsentieren: der Natur. Die gemütlichen Wohnwelten wurden in romantischer Morgenstimmung im Engadin fotografiert.

Die Limited Edition Chalet 2013 wurde ausserdem auf E-Boards beworben. Ein Pressekit im Look einer Wanderkarte informierte die Medien über die winterliche Erweiterung des Ikea Sortiments.

Verantwortlich bei Ikea Schweiz: Katrin Polzer (External Communication Manager), Ebba Barchan (Project Leader Campaign). Verantwortlich bei Wirz Werbung: Philipp Skrabal (ECD), Raul Serrat (CD), Bianca Kury (Text), Katja Schlosser (Grafik), Petra Dreyfus, Yves Rückert, Stefan Schmid, Prisca Grollimund (Beratung), Mario Müller (Produktionsberatung), Fabienne Huwyler (Art Buying), David Willen (Fotograf), Sebahat Derdiyok (Produktion), Tania Willen (Bildbearbeitung).

451.3II.001-News_Billboards_F200_Leuchtrahmen_d1
451.3II.001-News_Billboards_F200_Leuchtrahmen_d2
451.3II.001-News_Billboards_F200_Leuchtrahmen_d3
1_Presskit_Titelseite
2_Presskit_Inhalt

 

Berner Zeitung: Wolf Röcken neuer Nachrichtenchef

Die Chefredaktion der BZ Berner Zeitung hat Wolf Röcken per 1. Januar 2014 zum neuen Nachrichtenchef ernannt. In dieser Funktion ist Röcken gleichzeitig Mitglied der Redaktionsleitung.

Röcken tritt die Nachfolge von Adrian Zurbriggen an, der Anfang Jahr stellvertretender Chefredaktor der BZ Berner Zeitung wird. Der neue Nachrichtenchef Röcken war laut Mitteilunng seit 2011 Ressortleiter Stadt Bern und gleichzeitig stellvertretender Leiter Lokales. Der 37-jährige Röcken, der an der Universität Freiburg sein Studium in Zeitgeschichte und Journalismus mit dem Lizentiat abgeschlossen hat, war bereits zuvor als Blattmacher und Redaktor im Ressort Region für die BZ Berner Zeitung tätig.
 

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agenturen freuten sich in den vergangenen Tagen über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Diesmal mit dabei: PHD Schweiz, PPR Media Relations und PRfact.

Audemars Piguet entscheidet sich für PHD Schweiz

phd

Audemars Piguet, die Luxusuhrenmarke aus Le Brassus, hat sich nach einem Pitch entschieden, künftig mit der Media- und Kommunikationsagentur PHD zu arbeiten. PHD Schweiz wird damit ab 2014 verantwortlich für den internationalen Media-Etat des Traditionsunternehmens aus dem Vallée de Joux. Das Unternehmen will sich international noch stärker zu positionieren. PHD Schweiz zeichnet verantwortlich für den internationale Mediaplan, Strategie sowie Mediaeinkauf. Die Agentur wird damit zum internationalen Hub und Audemars Piguet lokal betreuen, dabei bei Bedarf im globalen PHD Netzwerk auf die lokalen Media-Spezialisten in den jeweiligen Ländern zurückgreifen können.

PPR Media Relations: Alta Badia und Sölden neu im PR-Portfolio

PPR

Die Zürcher Agentur PPR Media Relations gewinnt mit Alta Badia und Sölden zwei Neukunden und unterstützt diese in der Medienarbeit für die Schweiz ab der aktuellen Herbst-/Wintersaison 2013/14. Ziel ist, die Bekanntheit der beiden Tourismusregionen zu steigern und zusätzliche Schweizer Gäste in die nahegelegenen Feriendestinationen zu locken. Beide Mandate beinhalten unter anderem das Story Placement in zielgruppenaffinen Medien, die Erstellung und den Versand von Medienmitteilungen und PR-Bildern sowie das Einladungsmanagement für Medienreisen. Das Ziel der Zusammenarbeit ist die Bekanntmachung der Tourismus-Regionen in der Schweiz.

PRfact: Maestrani, Seidenmann, SBB Railaway, Starlight Events

PRfact

In den vergangenen Wochen konnte das Kundenportfolio von PRfact mit vier neuen Brands und Unternehmen ergänzt werden.

Maestrani: Mandat für Medienarbeit im Bereich Nachhaltigkeit

Seit August 2013 unterstützt PRfact Maestrani im Zusammenhang mit dem in dieser Woche veröffentlichten ersten Nachhaltigkeitsbericht der Firma, der eine ganzheitliche Betrachtungsweise eines KMU-Industriebetriebs heranzieht. Maestrani ist ein Schweizer Traditionsunternehmen in Familienbesitz mit einer 160-jährigen Geschichte. Zu den Pionierleistungen zählt die Einführung der Bio- und Fairtrade-Schokolade in der Schweiz vor über 25 Jahren, die heute rund 20 Prozent der Produktion ausmacht. PRfact unterstützt Maestrani in der Kommunikation ihrer Corporate Social Responsibility mit PR- und Medienarbeit.

Starlight Events: Mandat für «Rendez-vous Bundesplatz»

PRfact unterstützt seit September 2013 Starlight Events in verschiedenen Kommunikationsbelangen der diesjährigen Auflage von «Rendez-vous Bundesplatz», welches bereits zum dritten Mal in Folge in Bern stattfindet. Das Ton- und Lichtspektakel, bei welchem die Fassade des Bundeshauses inszeniert wird, zog letztes Jahr bereits über eine halbe Million Zuschauer an. In diesem Jahr war der Bundesplatz bereits am Premierenabend mit über zehntausend Fans gefüllt. Die geglückte Premiere fand beim Publikum wie auch in den Schweizer Medien (unter anderem «Tagesschau») positive Resonanz. «Rendez-vous Bundesplatz» findet allabendlich vom 18. Oktober bis zum 1. Dezember statt. PRfact hat Starlight Events bei der Umsetzung der Premiere unterstützt und begleitet den Veranstalter tatkräftig in den Bereichen Medienarbeit und Social Media.

SBB Railaway: Unterstützung in der internen Kommunikation

Railaway positioniert sich als führende Freizeitanbieterin für Tages- und Mehrtagesausflüge mit Zusatzleistungen in der Schweiz für Individualreisende und Gruppen. Als touristische Marketing- organisation übernimmt Railaway für die SBB beziehungsweise für den öffentlichen Verkehr die Konzeption, den Einkauf, die Vermarktung und die Produktion. Bei der Implementierung des neuen Leitbilds von SBB Railaway steht PRfact dem Unternehmen für verschiedene Kommunikationsmassnahmen beratend zur Seite.

Seidenmann: Medienarbeit für Seiden-Accessoires

PRfact unterstützt seit Mitte Oktober 2013 das junge Zürcher Unternehmen Seidenmann des Textildesigners und Künstlers Andreas Hurr. Die Designs entstehen im Zürcher Atelier und verbinden künstlerische Arbeit mit anspruchsvollem Design. Sorgfältig von Hand in Schweizer Heimarbeit im Appenzell rolliert, bleibt jedes Exemplar ein Einzelstück. PRfact unterstützt Seidenmann in der Kommunikation ihrer Seiden-Accessoires mit Medienarbeit.
 

Wirz Wietlisbach Dialog: «Advertiser Anonymous»

Wirz Wietlisbach Dialog hat für die Post die fiktive Initiative «Advertiser Anonymous» kreiert und sagt damit langweiligem Direct Marketing den Kampf an.

Die Verringerung der Diskrepanz zwischen Kundenwunsch und Agenturbedürfnis ist das hochgesteckte Ziel der «Advertiser Anonymous». Dass die Gruppe dabei vor allem an die Verbesserung des Images von Direct Marketing bei Werbe- und Mediaagenturen denkt, mag an der Auftraggeberin der Aktion liegen: Es ist die Schweizerische Post.

Die fiktive Spass-Initiative macht sich laut Mitteilung genüsslich über die stiefmütterliche Behandlung des Themas Direct Marketing seitens vieler Agenturen lustig. Mal sind es die Kunden, die einfach nicht das briefen, was die Agenturen wollen, dann wieder scheitern die Werber an ihrer eigenen Eitelkeit. «Die Briefings sind da, die Budgets sind da. Und ich würde jetzt mal behaupten, bei der Post ist ebenfalls deutlich mehr Know-how vorhanden, als ein Grossteil der Agenturen heute bei ihr abfragt», so der Wirz Wietlisbach Dialog CEO Guido Wietlisbach.

«Das Problem ist nicht Direct Marketing an sich. Es ist mehr, dass die meisten DM- Massnahmen einfach wahnsinnig langweilig umgesetzt sind. Dabei kann man mit der Post wirklich cooles Zeug machen», ergänzt Creative Director Jörg Bewersdorff.

Letzteres zu beweisen ist ein weiteres Anliegen der Advertiser Anonymous, die ihrerseits bei der Bewerbung ihres Anliegens auf innovative DM-Technologien wie etwa Video-in- Print oder die Empfehlungskarte setzen. Zudem gibt es mit Advertiser-anonymous.ch eine Microsite inklusive Wettbewerb, bei dem Kunden- und Agenturvertreter noch bis zum 6. November ihre eigenen Statements zum Thema «Kundenwunsch versus Agenturbedürfnis» äussern können. Ein Besuch des Webauftritts ist ohnehin lohnenswert: In einem Video werden hier Werber und ihr Umgang mit Direct Marketing persifliert. Mögliche Ähnlichkeiten mit tatsächlich lebenden Personen sind natürlich rein zufällig.

Verantwortlich bei der Post CH: Mark Friedrich, Leiter Marketing- und Live-Kommunikation; Gabriela Weibel, Leiterin Marketing-Kommunikation. Verantwortlich bei Wirz Wietlisbach Dialog: Guido Wietlisbach (CEO); Anna-Lea Michael (Beratung); Rosanna Blättler (Beratung); Stefan Dätwyler (Creative Director Art); Jörg Bewersdorff (Creative Director Text); Olivier Kaelin, (AD).

AA_Signet
AA_Anzeigenstrecke
Unbenannt-9_15
AA_Mailing_02_Detail
AA_Mailing_01
AA_Videopersiflage
AA_Website

«Die Schweizer»: SRF setzt weibliche Akzente

Die SRF-Geschäftsleitung reagiert laut Schweiz am Sonntag auf die breite Kritik und versetzt den SRG-Themenmonat «Die Schweizer» mit zusätzlichen Programmpunkten rund um die Frau.

Aufgrund der «engagierten öffentlichen Debatte» (Werbewoche.ch berichtete) habe man an der letzten Sitzung beschlossen, ein Zeichen zu setzen und das Fehlen der Frauen in der SRG-Serie prominent zu thematisieren, so SRF-Sprecherin Andrea Hemmi gegenüber der Zeitung. Konkret bedeutet dies: Ein «Club extra» zum Thema «Wo sind die Schweizerinnen» im Anschluss an den ersten Teil des Films über die Schlacht von Morgarten am 7. November. An der Diskussionsrunde wird auch SRG-Generaldirektor Roger de Weck teilnehmen. Zusätzlich wird eine Dokumentation über Sophie Taeuber-Arp, der Frau auf der 50er-Note, wiederholt. (SaS/hae)
 

Julie FM – Die Radionovela

Seit Anfang September ist die weltweit erste 24/7 Radionovela Julie Fm auf Sendung. Der neue Sender ist ein Bekenntnis zur Schweizer Literaturszene: Storytelling trifft auf hochstehendes Musikradio.

Julie Fm ist das persönliche Tagebuch von Julie, einer jungen Romande, die in Zürich lebt und aus ihrem verrückten, tragischromantischen Alltag berichtet. Begleitet wird sie vom Soundtrack ihres Lebens. Julies Geschichte wird fortlaufend von wechselnden Autorinnen und Autoren wie Sibylle Berg oder Tanja Kummer geschrieben. Für die musikalische Leitung zeichnet sich Marc Jauslin (Club Zukunft) verantwortlich.

Aktuelle, gesellschaftliche Themen werden auf eine spielerische, unterhaltsame und mitunter verstörende Weise angesprochen und mit der Hörerschaft via Social Media diskutiert. Julie Fm ist somit also mehr als ein neuer Radiosender. Julie Fm ist, so eine Mitteilung, «ein Bekenntnis zur hiesigen Literaturszene, der es unverdient viel zu lange an einer attraktiven Plattform gemangelt» habe.

Julie Fm wird produziert vom Verein Julie Fm, Zürich, unterstützt von der Stiftung für Radio und Kultur Schweiz SRKS und dem Migros Kulturprozent. Das Programm ist via Webstream auf Juliefm.com sowie mobil via «Tune In»-App zu empfangen.

 

Le Temps: Biver hat Dossier eingereicht

Der Uhrenfabrikant Jean-Claude Biver hat ein Dossier für den Kauf der Zeitung Le Temps eingereicht. Er würde mit dem aktuellen Personal zusammenarbeiten. Ringier und Tamedia, welche je 46,2 Prozent an der Zeitung halten, wollen den Titel verkaufen.

Er habe nach der Einreichung des Dossiers eine Vertraulichkeitsklausel unterzeichnet, sagte er dem Regionalfernsehen La Télé. Er erwarte nun eine Antwort, um eine Offerte machen zu können. Biver begründete seine Kaufabsicht mit einem staatsbürgerlichen Pflichtgefühl und Patriotismus. Er wolle nicht mehr als eine Million Franken Verlust pro Jahr machen. In Erwartung, noch ungefähr 30 Jahre zu leben, mache dies maximal 30 Millionen Franken Verlust. Jeder Unternehmer, der in seinem Leben Erfolg gehabt habe, müsse etwas zurückgeben, sagte Biver. Eine Art, der Gesellschaft etwas zurückzugeben, sei, sich am Wohlbefinden der Region zu beteiligen.

Weitere Interessenten

Neben Biver zeigt sich auch die Wirtschaftszeitung L'Agefi am Kauf interessiert. Gemäss einem Bericht der Sonntagszeitung sollen auch Christoph Blocher und Tito Tettamanti mit ihrer Medien VielFalt Holding Interesse signalisiert haben (Werbewoche.ch berichtete). Erst am Dienstag kündigte auch die Direktion der Zeitung Interesse an einer Übernahme an. Die Zeitung Le Temps entstand 1998 aus der Fusion der Tageszeitungen Journal de Genève et Gazette de Lausanne und Le Nouveau Quotidien. Die gedruckte Ausgabe verfügt gemäss den letzten Zahlen über 115'000 Leserinnen und Leser. Die Auflage beläuft sich auf 39'716 Exemplare. (SDA)

Bild: Keystone

Zu guter Letzt: Obersalzberg entlässt Führer

Entlässt der Obersalzberg seine Gästeführer, treten die Medien ohne Umweg ins Titel-Näpfchen. Ob gewollt oder nicht, bleibt unklar.

Auf der Jagd nach kurzen, prägnanten Titeln kann es passieren, dass man am Ziel vorbeischiesst und gewisse Doppeldeutigkeiten im Eifer des Gefechts übersieht. So geschehen kürzlich im Zusammenhang mit der syrischen Giftgas-Vernichtung (Werbewoche.ch berichtete) – eindeutig ein unpassender Ausrutscher einer Redaktion. Entlässt das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin (IFZ) sämtliche 22 Gästeführer des NS-Dokumentationszentrums auf dem Obersalzberg, so bieten sich doppeldeutige Titel geradezu an. Der Obersalzberg diente bekanntlich Adolf Hitler und anderen ranghohen Nationalsozialisten als langjährige Ferien- und Repräsentationsresidenz. Ende Oktober 2013 titelte Die Welt:

diewelt-fuehrer
Screenshot Welt.de

Obwohl zahlreiche Leserkommentare amüsiert auf die etwas verwirrende Überschrift hinweisen, hat die Redaktion auf eine Anpassung verzichtet. Die Vermutung liegt nahe, dass die Verantwortlichen den Humor der Leserschaft teilen. Nicht so die Süddeutsche Zeitung: Nachdem der wohl unbewusst gesetzte Titel in der Printausgabe für Erheiterung in den sozialen Medien und zahlreichen Blogs gesorgt hatte…

Unbenannt-7_16
via Twitter @mariusweiss

…passte die Zeitung den Artikel in der Online-Ausgabe an und änderte die Überschrift in «Obersalzberg entlässt alle Gästeführer». (hae)

Mehrwert schickt Baumeister Toby on Tour

Die Suche nach guten Lehrlingen stellt auch die Baubranche vor Herausforderungen. Die Agentur Mehrwert schickt für den Baumeister Verband Aargau den virtuellen Baumeister Toby auf Tour.

Eine Ausbildung im Baugewerbe ist solide und hat Zukunft. Gut ausgebildete Berufsleute der Baubranche sind gefragt. Mit dieser Botschaft möchte der Baumeister Verband Aargau junge Lehrstellensuchenden im Kanton Aargau für die Bauberufe Maurer und Strassenbauer begeistern. Um sich bei den Jugendlichen bemerkbar zu machen, braucht es allerdings einen glaubwürdigen Botschafter. Dazu hat die Agentur Mehrwert aus Baden für die Baumeister ein multimediales, mehrstufiges und vor allem langfristiges Kommunikationskonzept entwickelt, in dessen Zentrum die Kunstfigur Toby steht. Toby ist sowohl Vorbild als auch Identifikationsfigur, ein erfahrener Kumpel, der den Jugendlichen zeigt, welche spannenden Herausforderungen auf dem Bau warten. Toby bringt die Baustelle zu den Jugendlichen und ist deshalb ständig «on tour».

Das Konzept Toby ermöglicht eine persönliche Ansprache der Jugendlichen, holt sie dort ab, wo sie stehen und ermöglicht eine Kommunikation auf Augenhöhe. Erstmals konnten Mädchen und Jungen Toby an der Aargauischen Berufsschau AB’13 in Lenzburg (Herbst 2013) kennenlernen. Unzählige der gut 2000 jugendlichen Besucher am Stand legten dort auch gleich selber Hand an und arbeiteten mit Ziegelsteinen und Mörtel am grössten 3D-QR-Code der Schweiz mit. Flankiert werden Tobys Auftritte an Berufsmessen und vor Ort an den Schulen im Kanton (Roadshow) durch kohärente Online-Aktivitäten: Auf der Website Toby-on-tour.ch mit integriertem Blog finden die Jugendlichen umfangreiche Informationen zu Berufen im Baugewerbe, auf den Social-Media-Kanälen können sie sich mit Toby direkt austauschen. Unterstützt wird der Baumeister Verband Aargau auch von den eigenen Mitgliedern, die mit Baustellenblachen kantonsweit auf das Angebot und die Marke «Toby on Tour» aufmerksam machen.

Verantwortlich beim Baumeister Verband Aargau: Pascal Johner (Geschäftsführer), Felix Strasser (Vize-Präsident), Peter Meyer (BIKO-Präsident), Roni Brunner (Koordinator), Vincenza Amodeo (Kommunikation und Administration). Verantwortlich bei Agentur Mehrwert: André Laubacher und Raphaël Surber (Idee und Konzept), Reto Portmann (Art Direction), Rebecca Gerritsen (Grafik).

Toby_Logo_black_URL
Baublache_DEF
simulation
WebKombi1

 

IGEM: Insiderlunches zum Thema Second Screen

Der Second Screen ist in aller Munde. Die IGEM geht diesem Thema in einer Reihe von Insiderlunches auf den Grund. Am ersten Lunch war zu erfahren, was denn die Leute mit dem Second Screen konkret tun und welche Folgen sich daraus für die Fernsehnutzung ergeben.

Michael Schütz vom Marktforschungsinstitut INNCH in Köln hat mit einer qualitativen Studie zur Second-Screen-Nutzung herausgearbeitet, womit sich die Menschen vor dem grossen Bildschirm auf dem kleinen, zweiten Bildschirm denn effektiv befassen. Die im Auftrag von RTL entstandene Studie basiert auf 21 tiefenpsychologischen, morphologischen Interviews. Dank einem speziellen Ansatz bei dem im Dialog mit den Befragten die Vorstellungsbilder und Wirkungen in Skizzen festgehalten werden, können auch unbewusste seelische Wirkungfaktoren aufgedeckt werden.

Die Interviews ergaben interessante Erkenntnisse, wie es in einer Mitteilun gheisst. So werden die Second Screens sozusagen als erweiterte Fernbedienung genutzt. Bei der konkreten Nutzung steht das Smartphone wohl im Vordergrund aber eine Mehrheit würde lieber ein Tablet nutzen. Der Laptop ist dagegen eher unbeliebt weil er zu stark an die Arbeitswelt erinnert. Untersucht man die Skizzen zu TV-Nutzung, zeigt sich, dass in zehn von 15 Skizzen Wasser auftaucht. Dies steht für Ruhe. Der Zuschauer lässt sich wie auf einer Nussschale darauf treiben und wird – im Gegensatz zur Internetnutzung – nicht selber aktiv. Kombiniert man die beiden Nutzungen mit einem Second Screen, wird aus der Nussschale ein Ruderboot. Der Zuschauer nimmt also das Steuer wieder in die Hand und kann (zum Beispiel über Social Networks) auch Teil der Öffentlichkeit werden. Daraus entsteht eine Art von Private Public Viewing. Entscheidend ist, dass der Zuschauer selbst entscheiden kann, wann er aktiv werden will. Dies ist natürlich vor allem dann der Fall, wenn auf dem Bildschirm etwas läuft, das ihn nicht speziell interessiert. Das kann auch Werbung sein. Daraus ergeben sich zwei wichtige Erkenntnisse:

• Je langweiliger das Programm, desto höher die Parallelnutzung über einen Second Screen.
• Ein wirksamer TV-Spot benötigt eine Tonspur, die auch ohne Bild wirkt. Denn der Zuschauer ist durch den Blick auf den Second Screen abgelenkt.

Weiter geht aus den Interviews hervor, dass Werbung im TV grundsätzlich mehrheitlich akzeptiert wird. Werbeunterbrechungen stellen einen kleinen Wachrüttler dar. Man gerät aus der Leanback-Verfassung in eine aufrechtere, aktivere Verfassung. Ausserdem erhält man dadurch wieder einen Realitätsbezug indem man zum Beispiel daran erinnert wird, dass man ja noch waschen muss.
Für die Werbung heisst das weiter, dass Screen-übergreifende Werbung vor allem dann hohen Zuspruch findet, wenn sie

• es möglich macht, tiefer in die Produktwelt einzutauchen durch Abrufen ergänzender Informationen
• mehr Lebensnähe herstellt über Zusatzinformationen wie Modelle oder Bezugsquellen
• es erlaubt, mitwirkender Teil der Öffentlichkeit zu werden, um das Programm mitzugestalten.

Abschliessend hält Schütz fest, dass der Zuschauer bei der Second-Screen-Nutzung in der Leanback-Verfassung der TV-Nutzung verbleibt. Er erlebt sie aber selbstwirksamer. Die Second Screen-Nutzung erhöht das Involvement in den First-Screen-TV.

Michael-Schuetz
MichaelSchuetzGespraech

 

Zürich: Elektronische Werbetafeln kommen gut an

Die beiden elektronischen Werbetafeln, die seit August versuchsweise am Bellevue und am Escher-Wyss-Platz in Zürich stehen, kommen bei einer Mehrheit der Passantinnen und Passanten gut an. Dies ergab eine Umfrage im Auftrag des Amts für Städtebau.

Seit August 2013 testet die Stadt Zürich gemeinsam mit APG|SGA und Clear Channel Schweiz an zwei Standorten temporär bewilligte Werbescreens (Werbewoche.ch berichtete). Während zwei Wochen wurde dazu eine Befragung unter Passantinnen und Passanten durchgeführt, deren Ergebnisse nun vorliegen. Insgesamt wurden 313 zufällig ausgewählte Passantinnen und Passanten persönlich befragt, wie das städtische Hochbaudepartement am Freitag mitteilte. 197 von ihnen leben in der Stadt. Bei 96 handelte es sich um Pendlerinnen und Pendler, 70 waren Touristen. 45 Prozent gefielen die Werbescreens «eher gut», 33 Prozent sogar «sehr gut». Die Bildschirme seien «modern» und eine «Belebung des Platzes». Ausserdem würden sie die Plätze nachts heller und damit sicherer machen, gaben die Befragten an. Ein Fünftel fand jedoch, die Bildschirme lenkten zu sehr ab, so dass die Leute zu wenig auf einfahrende Trams achten würden. Ausserdem versperrten sie den Weg und würden den Platz damit eher unsicherer machen.

Obwohl die Akzeptanz der beiden Pilotanlagen bei der Befragung hoch war, dürfe dies nicht zu grenzenlosem Einsatz der neuen Werbeform verleiten, heisst es in der Mitteilung. Zu beachten sei, dass die Mehrheit der Befragten der Meinung war, das es in der Schweiz heute schon zu viel Werbung gebe. Die Resultate der Befragung sind laut Amt für Städtebau nur ein Aspekt bei der Beurteilung der neuen Werbeform. Daneben werden auch ökonomische und ökologische Aspekte sowie die Wirkung auf den öffentlichen Raum untersucht und bewertet. Ob in Zukunft solche elektronische Werbescreens in der Stadt zum Einsatz kommen, wird frühestens Anfang 2014 entschieden. (SDA/PD)

Unbenannt-2_15

Publicis: Schnell und einfach für Hertz

Publicis bewirbt unter anderem mit Tom Lüthi und seiner Freundin die Tieftax-Karte von Hertz.

Ob man dem Winter davonfahren oder aber dem Schnee hinterherjagen möchte: Bei Hertz gibt’s schnell und einfach den passenden Mietwagen dazu. Und noch mehr: Denn Hertz-Kunden erhalten mit der Tieftax-Karte ganze 30 Prozent Rabatt auf jede Automiete in der Schweiz. So lautet die Hauptbotschaft der aktuellen Hertz Kampagne «Schnell und einfach» aus dem Hause Publicis, die zurzeit das Kundenbindungsprogramm des Autovermieters bewirbt. Und genauso schnell und einfach, wie man mit der Tieftax-Karte bares Geld sparen kann, wird auch kommuniziert: Direkte Testimonials – unter anderem von Tom Lüthi und seiner Freundin Fabienne Kropf als prominente Aushängeschilder – präsentieren die Vorteile und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Tieftax-Karte anhand konkreter Beispiele.

Claim prominent in Szene gesetzt

Während die Bewerbung der Tieftax-Karte klar im Vordergrund steht, soll die aktuelle Kampagne und insbesondere auch der Headline-Ductus den Claim «Schnell. Einfach. Hertz» stärker in den Köpfen der Schweizer Bevölkerung verankern. So können KMU mit der Tieftax-Karte zum Beispiel «schnell die Kapazität verdoppeln» und dabei «einfach 30 Prozent sparen». Die Kampagne, die nebst Plakaten, Radiospots und Inseraten auch diverse Online-Massnahmen wie eine neue Microsite oder Banner beinhaltet, startete am 28. Oktober 2013 und wird auch im neuen Jahr fortgesetzt werden. Die Tieftax-Karte selbst wurde von Publicis rechtzeitig zum Kampagnenstart ebenfalls neu gestaltet.

Verantwortlich bei Hertz: Roberto Delvecchio (Marketing Manager), Julia Brosi (Marketing Coordinator). Verantwortlich bei Publicis: Wim Roelfs, Daniel Ahrens, Carlos Mejia, David Lübke, David Nyffenegger (Kreation); Matthias Koller, Lucas Baumgartner (Beratung); Sandro Ducceschi, Andy Günter (Programmierung); Cem van der Schaar (Art Buying); Adrian Häni, Andreas Caruso, Tanja Güntert, Samuel Bollow (Publicis Services). Verantwortlich bei BG Media: Manuel Siciliano (Client Service Manager). Online-Media / Programmierung Online-Banner: Miriam Stefania (Projektleiterin / Goldbach Interactive). Produktion Tieftax-Karte und Lettershop: Adon Production. Fotografie: Cyrill Matter Photography.

01_Hertz_Inserate_B2C_DE-CH
02_Hertz_Inserate_B2C_DE-CH
03_Hertz_Inserate_B2B_DE-CH
04_Hertz_Plakate_DE-CH
 

get_footer();