Themenpuls.ch: Neue Hitparade zu Medieninhalten

Mit Themenpuls.ch erhält die Schweiz eine Themenhitparade für Medieninhalte. Sie zeigt welche Artikel der wichtigsten Schweizer News-Plattformen von den Lesern am meisten geteilt und diskutiert werden.

Die am Dienstag lancierte Plattform aggregiert und analysiert täglich Tausende von Share- und Kommentar-Aktionen auf Facebook, Twitter & Google+ sowie auf den News-Plattformen selbst. Basierend auf diesen Daten schafft Themenpuls.ch Orientierung in der täglichen Nachrichtenflut, wie es in einer Mitteilung heisst. Die von Farner & Kuble gemeinsam entwickelte Online-Plattform zeigt auf einen Blick, welche Geschichten die Schweiz bewegen – allgemein, nach Ressorts, nach Themen und nach Sprachregionen.

Die 27 grössten Schweizer Online-Newsplattformen (gemäss beglaubigten Zahlen von Netmetrix) publizieren jeden Monat Tausende von Meldungen, Artikeln und redaktionellen Beiträgen. Themenpuls.ch analysiert laufend, welche Inhalte nicht nur gelesen, sondern von den Lesern weitergeleitet und kommentiert werden. Für jeden einzelnen Artikel erfasst und aggregiert Themenpuls.ch automatisch Leserreaktionen auf Facebook (Likes & Shares), Twitter (Tweets mit Link zum Artikel) und Google Plus (Posts mit Link zum Artikel & +1's) sowie die Anzahl Leserkommentare auf den News-Plattformen und Facebook und ordnet den Artikel und die Medieninhalte ein.

Themenpuls.ch verschafft einen schnellen Überblick über die interessantesten News & Themen in den Schweizer Medien. Redaktionen und Medienproduzenten können zum ersten Mal direkt vergleichen, was ihre Geschichten & Inhalte im Vergleich zu den Mitbewerbern auslösen. Unternehmen, Marken oder Organisationen können dank der Plattform verstehen lernen, wie man Inhalte erarbeitet, die von Lesern als so relevant erachtet werden, dass sie diese kommentieren oder verbreiten.

Themenpuls.ch zeigt, was in spezifischen Ressorts- und Themen bewegt

«Themenpuls.ch begnügt sich nicht mit der Berechnung einer allgemeinen Rangliste, sondern geht einen Schritt weiter. Basierend auf den Share- und Kommentar-Reaktionen werden Ranglisten für die elf wichtigsten Ressorts der Schweizer Medien berechnet», sagt Gustavo Salami von Kuble zur Ambition von Themenpuls.ch. So wird ersichtlich, welche Ereignisse und Artikel die Schweiz spezifisch in einzelnen Ressorts wie Wirtschaft, Schweiz, Ausland, Sport oder Kultur bewegen. Auch eine sprachregionale Auswertung erlaubt aufschlussreiche Vergleiche.

Als Zusatzdienstleistung stellt Themenpuls.ch dank einer manuellen Codierung durch das Themenpuls.ch-Team spezifische Auswertungen nach Themen zur Verfügung. Damit wird Themenpuls.ch zu einem nützlichen Recherche-Instrument. «Für die Schweiz ist Themenpuls.ch ein Novum. Im benachbarten Europa gibt es zwar Plattformen, die Artikelranglisten basierend auf Shares und Kommentaren erstellen, die konsequente Segmentierung nach Ressorts und die manuelle Codierung von Themen innerhalb der Ressorts macht Themenpuls.ch jedoch einzigartig», sagt Daniel Jörg, Initiant von Themenpuls.ch und Leiter Digitale Strategien bei Farner Consulting.

Themenpuls.ch soll zu einer Diskussionsplattform entwickelt werden

«Mit Themenpuls.ch möchten wir auch Diskussionen im Social Web im Auge behalten», betont Christoph Hess, Content & Community Strategist bei Kuble. «Schliesslich zeigt sich: Die News-Plattformen sind nur einer von vielen Orten, an denen Nutzer aus der Community mit Inhalten interagieren», erklärt er. Auf dem Blog von Themenpuls.ch werden hierfür regelmässig Wochen-, Monats- und Quartalsrückblicke publiziert sowie spezifische Diskussionen zu auffallend stark bewegenden Ereignissen lanciert. Bei diesen Diskussionen werden wo immer möglich Gesprächspartner aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Medien oder der Wissenschaft involviert.

Ist geteilte Meinung öffentliche Meinung?

«Unser Medienverhalten und damit die Medienbranche befinden sich in einem einschneidenden Veränderungsprozess. Mit Themenpuls.ch wollen wir keine Alternative zu klassisch durchgeführten qualitativen und quantitativen Erhebungen anbieten, sondern mit einer zusätzlichen Methode aufzeigen, welche Themen und Ereignisse die öffentliche Meinung prägen», sagt Roman Geiser, CEO von Farner Consulting. Und Geiser weiter: «Es gibt viele wertvolle Bewertungsmöglichkeiten zu Relevanz und Qualität von Medieninhalten. Themenpuls.ch will diese ergänzen, der immer wichtiger werdenden Frage nachgehen, welche Inhalte und Produkte von den Lesern als so relevant erachtet werden, dass sie kommentiert und geteilt werden. Der Vergleich mit Ergebnissen aus der Meinungsforschung soll uns Rückschlüsse erlauben, inwieweit geteilte Meinung zur öffentlichen Meinung wird».
 

Nespresso: TV-Spot mit Lauriane Gilliéron

Im November lanciert Nespresso den neuen TV-Spot mit George Clooney. Als Co-Stars konnte Nespresso Matt Damon und Miss Schweiz 2005 Lauriane Gilliéron gewinnen. Kreiert hat den Spot die IPG McCann Group, Regie führte Grant Heslov.

In der Schweiz sind die Spots ab sofort auf dem neuen Youtube-Channel von Nespresso Schweiz sowie ab 25. November im Fernsehen zu sehen. Gemeinsam mit den TV-Spots lanciert Nespresso auch ihren neu gestalteten Youtube-Auftritt, der in enger Zusammenarbeit mit Google und Youtube entstand, wie es in einer Mitteilung heisst.

Premiere für Matt Damon und Lauriane Gilliéron

Die neue Kampagne zeigt, dass die sinnlichen Kaffeemomente mit Nespresso weder gestört noch unterbrochen werden sollten. Für Hollywoodstar und Nespresso Markenbotschafter George Clooney ist es bereits der achte Nespresso Spot. Regisseur und Schauspieler Matt Damon, der gut mit George Clooney befreundet ist, wirkt hingegen erstmals als Co-Star mit. «Ich liebe das Produkt und trinke gerne Nespresso. Und natürlich mag ich auch George Clooney», erklärte Damon am Set. Miss Schweiz 2005 und Schauspielerin Lauriane Gilliéron sicherte sich für die Kampagne die weibliche Hauptrolle. «Als Schweizerin und Nespresso Fan freut es mich ganz besonders, dass ich im neuen TV-Spot die Nespresso Clubmitglieder repräsentieren darf. Die Dreharbeiten mit George Clooney, Matt Damon und dem ganzen Nespresso Team waren sehr inspirierend für mich», sagte Lauriane Gilliéron zu ihrem Engagement.
 

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Y&R: Zürich und Genf schliessen sich zusammen

Die Schwesteragenturen Young & Rubicam Geneva und Zürich schliessen sich zusammen. Andreas Widmer wird Präsident von Y&R Switzerland und leitet neu auch die Niederlassung in Genf.

Ab 4. November 2013 schliesst sich Young & Rubicam Group Geneva, ein Unternehmen der WPP Group, mit der Schwesteragentur Young & Rubicam Group Switzerland in Zürich zusammen. Die strategische Zusammenarbeit stärkt das Angebot der Agentur Young & Rubicam Group Geneva, insbesondere in den Bereichen Digitales Marketing, Direktmarketing und CRM, wie es in einer Mitteilung heisst. Das neue Arrangement bedeutet auch, dass Andreas Widmer, der im Augenblick die Aktivitäten der Young & Rubicam Group Switzerland in Zürich leitet (die sich aus den Agenturen Advico Y&R, Wunderman, Futurecom, Allaccess, Exxtra und Y&R Consulting zusammensetzt), Präsident von Y&R Switzerland wird und auch die Leitung der Niederlassung in Genf übernimmt.

Widmer, erklärte zu der Zusammenarbeit: «Die Kunden fordern einen immer gesamtheitlicheren Ansatz für ihren gesamten Marketing-Kommunikationsbedarf. Deshalb ist es sinnvoll, dass unsere Niederlassungen in Zürich und Genf enger zusammenarbeiten. Die Young & Rubicam Group Switzerland in Zürich wird sich weiterhin hauptsächlich auf das Schweizer Geschäft konzentrieren, während Young & Rubicam Group Geneva internationale Kunden betreut, die mit speziellen Zielgruppen kommunizieren. Damit verfügt das Unternehmen über zwei dynamische Niederlassungen, die unterschiedliche Ziele verfolgen. Das mehrsprachige, integrierte Team in Genf ergänzt sein Portfolio durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Wunderman (CRM/Nachfragegenerierung/Vertriebs-Know-how) und Futurecom Zürich (Digitale Produktion), während Zürich vom firmeneigenen Expertenwissen in den Bereichen Public Relations/Social Media (Cohn & Wolfe) und Medieninvestitionen der Niederlassung in Genf profitiert.»

Einer der Impulse für die Veränderungen war die Entscheidung von Marcus Brown, dem aktuellen CEO, seine Tätigkeit im nächsten Jahr für ein Sabbatical zu unterbrechen. David Sable, Global CEO von Y&R, erklärte, «Wenn ich daran denke, was Marcus uns hinterlassen hat, fallen mir in erster Linie sein unermüdliches Bestreben ein, unseren kreativen Ruf immer weiter zu verbessern, und auch seine ausserordentliche Fähigkeit zur Anbahnung neuer Geschäfte. Sein Beitrag zur Gewinnung internationaler Kunden für die Gruppe wird allgemein anerkannt. Hierzu zählt unter anderem die Anbahnung der globalen Geschäftsbeziehung mit Microsoft für Wunderman, bei der wir zusammengearbeitet haben».

Marc Goehring kommt am 4. November als Managing Director zum Unternehmen. Er untersteht Andreas Widmer direkt und leitet die Bereiche Y&R Advertising, Y&R Business Consultants und Medieninvestitionen. Goehring bereichert die integrierte, internationale Agenturgruppe durch sein umfassendes Fachwissen im digitalen Marketing. Er leitete acht Jahre lang seine eigene interaktive Agentur in der Westschweiz und arbeitete mit Kunden wie Swisscom und Nespresso zusammen. Goehring tritt seine neue Aufgabe mit Enthusiasmus an: «Ich bin begeistert, zu einer international anerkannten, preisgekrönten kreativen Agenturgruppe zu kommen, und freue mich darauf, das Geschäft der Agenturen weiter voranzutreiben. Mein Ziel ist es, die Niederlassung in Genf zu DER integrierten Agentur für internationale Kunden zu machen, die sich auf spezielle Zielgruppen konzentrieren. Mit ihrem integrierten, alle Disziplinen der Marketing-Kommunikation übergreifenden Angebot, ihrem internationalen Erbe im B2B-Bereich und ihren mehrsprachigen Beratern verfügt die Young & Rubicam Group Geneva über ideale Voraussetzungen, die Zukunft der beziehungsorientierten massgeschneiderten Kommunikation in führender Position mitzugestalten.»

Der ehemalige CEO Marcus Brown, der die Agentur Ende 2013 verlässt, fügt hinzu: «Ich bin sehr stolz auf unsere Arbeit als Team in den letzten sieben Jahren und freue mich, die Zügel genau zu diesem Zeitpunkt übergeben zu können. Unsere Niederlassung in Genf ist zu einer international anerkannten, preisgekrönten kreativen Agentur geworden, die die wirtschaftlichen Stürme mit Bravour überstanden hat. Gerade in den letzten Monaten erhielt die Young & Rubicam Group Geneva ihre ersten Euro Effie des europäischen Agenturenverbands EACA für ihre «Dilemmas»-Kampagne für das UNHCR, die Flüchtlingsorganisation der Vereinten Nationen, sowie den EACA Care Award und zwei «Grands» beim Grand Prix Romand de la Création im September 2013.»
 

Kreienbühl und Vogler: Filmstudium beworben

Erdmannpeisker: Winter-Spots für Rivella

Seit über 35 Jahren ist Rivella offizielles Getränk der Schweizer Skinationalmannschaft und löscht  auch bei allen anderen Tätigkeiten im Winter den Durst. Das zeigt Erdmannpeisker mit zwei neuen TV-Spots.

Darin wird passend zur aktuellen Kampagne wieder die aktive Schweiz in Szene gesetzt. Während der erste Film die Facetten des Wintersports zeigt, wird im zweiten der Genuss zur Weihnachtszeit  inszeniert: So wird Rivella auch zum offiziellen Durstlöscher des Weihnachtsfestes. Die zwei neuen Spots sind ab Anfang November auf verschiedenen Kanälen, sowie als Web-Videos zu sehen.

Verantwortlich bei Rivella: Silvan Brauen (Senior Brand Manager Rivella), Carla Mathieu (Product Manager Rivella). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker und Sybille Erdmann (Gesamtverantwortung), Daniel Hesse (AD), Selina Helbling, Rainer Neusius (Beratung). Verantwortlich bei Filmproduktion: Markenfilm Schweiz, Heinrich Reinacher (Produktion), Benjamin Brettschneider (Regie), Michael Krautter (Kamera). Verantwortlich Mediaplanung: OMD See, Zürich.
 

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//www.youtube.com/watch?v=HZVIuQrCvHE

20 Minuten: Manuel Jakob neuer Leiter Newsdesk

Manuel Jakob, Redaktor Newsdesk, wird auf den 1. Februar 2014 neuer Leiter des Newsdesks und Blattmacher von 20 Minuten. Er folgt auf Adrian Eng, der 20 Minuten Ende Jahr verlassen wird, um eine neue Herausforderung anzunehmen.

Der 34-jährige Manuel Jakob studierte Journalismus und Kommunikation an der ZHAW und arbeitete für die Nachrichtenagentur SDA und das Newsportal Bluewin.ch, bevor er 2011 zu 20 Minuten wechselte.

Die Redaktion von 20 Minuten erhält zudem in verschiedenen Ressorts Verstärkung. Roman Neumann wird am 1. Februar 2013 seine neue Stelle als Reporter antreten. Der 30-jährige Absolvent der Ringier-Journalistenschule war während der letzten sechs Jahre für die Blick-Gruppe tätig, wo er am Newsdesk und als Reporter für alle Print-Titel sowie Blick.ch arbeitete.

Das Ressort Community wird ab dem 1. November 2013 durch Gabriella Hummel verstärkt. Die 23-Jährige hat Journalismus an der ZHAW Winterthur studiert, diverse Praktika absolviert und als freie Journalistin unter anderem bei Students.ch/TV und SRF Virus gearbeitet.

Am 1. Dezember 2013 wird zudem Christian Messikommer bei 20 Minuten starten. Der 50-Jährige hat bereits früher für 20 Minuten gearbeitet, zudem war er unter anderem bei Newsnet und Radio Z tätig. Er wird seine langjährige Erfahrung mit verschiedenen Medienkanälen ins Ressort Community einbringen.

Andrea Löpfe wird ab 1. Januar 2014 das Newsdesk verstärken. Die 27-Jährige arbeitet bereits seit 2010 Teilzeit für 20 Minuten und ist derzeit temporär für das Community-Ressort tätig. Nach einem Austauschsemester in Spanien und zwei Kommunikationspraktika kehrt sie nun in den Journalismus zurück.

Neue Ombudsstelle für Onlinehandel

Auch für den Onlinehandel gibt es neu eine Ombudsstelle. Sie wurde vom Konsumentenforum KF und dem Verband des Schweizerischen Versandhandels VSV gegründet. Die Ombudsfrau ist die Social-Media-Managerin Petra Rohner.

Mit der Mitteilung vom Montag bestätigte das KF Konsumentenforum das bereits im September kommunizierten Vorhaben. Mit dem wachsenden Onlinehandel wachse auch das Risiko von Schwierigkeiten zwischen Händlern und Kunden. Mit der Ombundsstelle E-Commerce werde hierfür eine unabhängige Anlaufstelle angeboten. (SDA)

Kurt Zurfluh: TV-Comeback bei Tele 1

Nach 270 «Hopp de Bäse» Sendungen ging Kurt Zurfluh in Pension. Jetzt gibt der 64-Jährige sein Comeback und kehrt beim Zentralschweizer Fernsehen Tele 1 mit Vize Miss Schweiz Sara Wicki zurück an den Bildschirm.

«Kurt Zurfluh ist für das Zentralschweizer Fernsehen ein Glücksfall», kommentiert Chefredaktor Oliver Kuhn den prominenten Zuzug und ergänzt: «Mit ihm haben wir neu einen ausgemachten Fernsehprofi an Bord, der den Grundgedanken unserer Sendung – die lokale Volkskultur mit ihren facettenreichen Schattierungen – geradezu verkörpert».

Zurfluh moderiert zusammen mit der Aussenmoderatorin Sara Wicki, Vize Miss Schweiz 2013, die Sonntagabendsendung «Unterwegs». Dabei reisen die beiden neuen Aushängeschilder des Zentralschweizer Fernsehens durch die verschiedenen Orte und Regionen innerhalb des Sendegebiets und präsentieren dessen Vielseitigkeit. Orte und die dazugehörenden Menschen werden dem Fernsehpublikum näher gebracht. Auch die Volksmusik soll wieder einen festen Bestandteil in der Sendung bekommen. Damit knüpft Kurt Zurfluh an seine Zeit als Moderator der beliebten SF-Volksmusiksendung an.

Der Weggiser freut sich auf sein Comeback: «Nach meinem Abschied vom Schweizer Fernsehen wurde ich immer wieder angesprochen, dass eine Sendung wie «Hopp de Bäse» im Fernsehen fehle. Das Konzept der Sendung unterwegs überzeugt mich. Der Mix Menschen, Orte und Volksmusik passt perfekt zu mir. Darum verschiebt sich jetzt meine Pensionierung bis auf Weiteres.» Die wöchentliche Sendung wird neu als Staffelproduktion gedreht. Die ersten vier Sendungen werden am Dienstag, 12. November 2013 ab 17 Uhr im Restaurant Allmendhuisli in Ennetbürgen produziert.

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The PR Factory: Kampagne für Stapo Zürich

Taschendiebstahl wird rund um das Weihnachtsgeschäft immer wieder aktuell. Dazu kreierte The PR Factory einen neuen Auftritt für die Stadtpolizei Zürich.

Das auffallende Sujet soll Passanten auf sympathische Weise daran erinnern, auf die eigenen Wertsachen gut Acht zu geben und sich vor Taschendieben zu schützen.Bei der Präventionsarbeit der Polizei ist dabei entscheidend, die Aufmerksamkeit der Bevölkerung jeweils erneut zu gewinnen.
Die Agentur setzte deshalb bewusst auf ein auffallendes Visual, das mit einem Augenzwinker für das unangenehme Thema sensibilisiert.

Zum Einsatz kommt die Kampagne erstmals im November und Dezember 2013 rund um die Bahnhofstrasse Zürich sowie in sämtlichen Polizeischaukästen der Stadt. Ebenso sind mehrere Standaktionen im Zentrum von Zürich in den Monaten November und Dezember geplant. Dabei werden verschiedene Informationsmaterialien zum Thema Taschendiebstahl an Passanten und Geschäfte abgegeben. Parallel dazu gibt es Durchsagen in den Trams und Bussen. Das Sujet soll langfristig zum Einsatz kommen und deshalb auch in Zukunft für die Präventionsarbeit der Stadtpolizei Zürich im Bereich Taschendiebstahl eingesetzt werden.

Verantwortlich bei der Stadtpolizei Zürich: Gabriela Affeltranger (Gesamtverantwortung), Michael Nielsen (Projektleitung). Verantwortlich bei The PR Factory: Andrea Miolo-Eberhard (Gesamtverantwortung), Christine Raschle (Beratung, Projektleitung, Konzept, Text), Rim Sabo/Sabine Gerhards (Design).

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Sesselwechsel bei Jenni Kommunikation

Sylvana Zimmermann wird per 1. Dezember 2013 zur stellvertretenden Geschäftsführerin von Jenni Kommunikation. Neu zum Team stösst Daniel Scholten. Theo Froelich, langjähriger stellvertretender Geschäftsführer, verlässt per Ende November 2013 die Agentur.

Sylvana Zimmermann, seit über acht Jahren als Beraterin bei Jenni Kommunikation tätig, wird laut Mitteilung ihre Mandate weiterhin vollumfänglich betreuen und zudem Aufgaben der Geschäftsleitung übernehmen. Neu wird per 1. Dezember 2013 Daniel Scholten seine Tätigkeit bei Jenni Kommunikation aufnehmen. Scholten begann seine berufliche Laufbahn mit einer Informatiklehre bei Rieter in Winterthur. 2010 schloss er sein Studium an der ZHAW in Winterthur im Bereich Journalismus / Organisationskommunikation ab. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit dem Einsatz von Social Media in der Kundenkommunikation von IBM. Seit 2010 war er als Berater bei der Enzaim Communications in Zürich und danach als Social Media & Content Spezialist bei PWC tätig.

Theo Froelich zieht es nach über 14 Jahren Tätigkeit bei Jenni Kommunikation und über 20 Jahren in der Kommunikationsbranche zusammen mit seiner Gattin in die Westschweiz. Sie werden per Anfang 2014 die Leitung des Zeltplatzes Paradis Plage in Colombier übernehmen. «Ich bedanke mich bei Theo Froelich für das tolle Arbeitsverhältnis, seinen Einsatz und die Freundschaft über die vielen Jahre. Daniel Scholten begrüsse ich herzlich in unserem Team. Auf die noch intensivere Zusammenarbeit mit Sylvana Zimmermann freue ich mich sehr und bin überzeugt, dass wir den Erfolg und die erweiterte Ausrichtung der Agentur zusammen vorantreiben werden», so Urs Jenni, Inhaber und Gründer der Agentur.
 

YB: Honda neuer Hauptsponsor

Honda Suisse und der BSC Young Boys geben ihre neue Partnerschaft bekannt. Honda wird ab der Rückrunde der Schweizer Fussball Meisterschaft als Trikot-Sponsor präsent sein und rund 45 YB-Angestellte mit Fahrzeugen ausstatten.

Hiroshi Nomura, Präsident von Honda Suisse: «Die Partnerschaft mit YB passt perfekt zu unserer Marke und zum Challenging Spirit, mit dem wir unterwegs sind. Die Young Boys verkörpern für uns den Teamgeist und das gemeinsame Verfolgen von hoch angesetzten Zielen. Diese Dynamik und die damit verbundenen Emotionen finden sich in unseren Produkten und in unserem Unternehmen wieder.» Alain Kappeler, COO der Young Boys: «Den Einstieg von Honda als Hauptsponsor von YB verstehen wir als eine grosse Wertschätzung gegenüber unserem Club. Wir haben in den Vorgesprächen rasch viele gemeinsame Eigenschaften gefunden, die wir in den kommenden Jahren zusammen leben und erleben wollen. Ich bin überzeugt davon, dass YB und Honda in hohem Mass voneinander profitieren werden.»

Der Einstieg von Honda als Hauptsponsor des BSC Young Boys erfolgt auf die bevorstehende Rückrunde und dauert bis Ende Saison 2016/2017. Honda wird ab der Rückrunde als Hauptsponsor auf den Leibchen und Trainingskleidern der 1. Mannschaft präsent sein und rund 45 YB-Angestellte (Spieler, Trainer, Management) mit Fahrzeugen ausstatten. Daneben wird Honda an den Heimspielen der Young Boys verschiedene Auftritte haben und Fahrzeuge präsentieren können.

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Zu guter Letzt: What the Fög

Den Gratiszeitungen bleibt auch gar nichts erspart: Nach der alljährlichen Qualitätsschelte droht nun ein universitäres Hausverbot und die Verbannung aus den Fög-Hörsälen.

Man merkt: Die Wunde sitzt tief, die Fronten sind verhärtet, die Stimmung im Keller. Kurt Imhof und die Mitarbeiter seines Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög) sind bei den «qualitätsfernen» Medien ein für alle Mal unten durch. Als wäre die Abstrafung im Jahrbuch zur Qualität der Medien – letztes Jahr war sie zu komplex, diesmal zu kurz – nicht schlimm genug, hat Blick am Abend jetzt auch noch folgenden Skandal enthüllt: Das Fög hat alles, was qualitativ nicht niet- und nagelfest ist, aus seinen Hörsälen verbannt. Mit anderen Worten: 20 Minuten und Blick am Abend. Das gab der Co-Leiter des Instituts, Mark Eisenegger, in einem Interview mit dem Medienmagazin Edito zu Protokoll. Zitat: «Wir verbieten, dass Studierende Pendlerzeitungen in den Vorlesungs- und Seminarraum mitnehmen. 20 Minuten oder Blick am Abend gehören nicht in eine Universität, ausser sie werden analysiert».

Starker Tabak! Entsprechend scharf wird aus dem Hause Blick am Abend gegen die «arrogante Aussage» zurückgeschossen. Selbst im Büro des Rektors fände man ein Verbot von Gratiszeitungen «lächerlich». Und es stelle sich die Frage, wie ein Vergehen bestraft würde – auspeitschen, Straflager oder Lektüre des besagten Jahrbuches? Chefredaktor Peter Röthlisberger erklärt in seinem Kommentar: Die Ergebnisse des «Medien-Diktators» Eisenegger würden «ausserhalb der professionellen Medienszene merkwürdigerweise ernst genommen». Und verbündet sich wenig später gar mit der Wemf-beglaubigten Konkurrenz: 779'000 Menschen Leser nähmen sich die tägliche Medienfreiheit, Blick am Abend zu lesen… «und noch viel mehr lesen 20 Minuten». Ein historischer Schulterschluss.

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Tatsächlich stellt man sich gewisse Szenen im Hörsaal etwas seltsam vor. «Student, was lesen Sie da?» «Blick!» «Jä was… präzisieren Sie! Sonntagsblick? Blick? Blick Online? Blick für die Frau? Blick am Abend??». «Den normalen Bezahl-Blick, Herr Professor». «Glück gehabt, weitermachen!». Kein Wunder, sind die Fög-Dozenten in Anbetracht solcher Vorwürfe «verstummt». «Weder Eisenegger noch Medienqualitäts-Guru Kurt Imhof» seien für eine Stellungnahme erreichbar gewesen, so das triumphierende Fazit des Artikels. An die Wand geschrieben, die Nörgler aus Oerlikon.

Um den Rückhalt aus dem Volk zu demonstrieren, wurden online ein paar Leserkommentare losgelassen. Geplant waren wohl Statements à la «erst verschwenden sie – ohne je richtig gearbeitet zu haben – unsere Steuergelder, jetzt wollen sie uns auch noch vorschreiben, was wir zu lesen haben!». Die grosse Empörungswelle ist für einmal ausgeblieben. Vielmehr fragen sich die meisten Leser, wieso Studenten während den Vorlesungen überhaupt irgendwelche Zeitungen zu lesen haben («Ein Hörsaal ist eben ein Hörsaal, kommt von zuhören!»). Stimmt. Und wenn es ohne Zeitung nicht geht, dann lieber Gratiszeitungen als Qualitäts-Wälzer. Im Gegensatz zur NZZ-Lektüre kann man sich dem 20-Minuten-Kreuzworträtsel nämlich wunderbar parallel zur Vorlesung widmen (besonders Multitask-Frauen, die sich gleichzeitig auch noch die Nägel feilen).

Thomas Häusermann
 

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