AZZ im Fokus: Magazin nicht nur für Alte

Es ist weder Kunden- noch Mitarbeitermagazin. AZZ im Fokus sprengt die Grenzen und richtet sich an ältere Menschen und Junge, die mit ihnen zu tun haben.

«Frisch, informativ, kritisch und augenzwinkernd» soll es laut Mitteilung sein, das Magazin der Alterszentren Zug. Grosse Bilder, eine gut lesbare Schrift und eine übersichtliche Gestaltung sorgen für altersunabhängige Lesefreuden. AZZ im Fokus erscheint vorerst zweimal jährlich in einer Auflage von vorerst 1500 Exemplaren. Das Magazin ist Special-Interest- und Mitarbeitermagazin in einem. Darum integriert es sowohl journalistische Reportagen wie auch eigene Fotos und Texte. Mitarbeitende aus allen Zuger Alterszentren sind im Redaktionsteam und bestimmen die Themen, die sie bei ihrer Arbeit mit älteren Menschen erfahren.

«Wir wollen mit dem Magazin zeigen, was Menschen in unserem Umfeld bewegt. Dazu geben wir Einblick in unseren Alltag, erzählen Geschichten, Erfahrungen aber auch Schicksale», sagt Peter Arnold, Geschäftsführer der Zuger Alterszentren. «Das ist auch für Angehörige interessant oder jene, die sich mit einem Umzug in ein Alterszentrum beschäftigen.» Ein Blick in das grosszügig gestaltete Heft zeigt die Themenvielfalt: Vom Urzuger Stadtoriginal über ein altes Rezept einer Zentrumsbewohnerin mit Verfeinerungstipps vom hauseigenen Koch, einem Kreuzworträtsel zu Zuger Themen bis hin zu kritischen Fragen über die künftigen Nutzung des Alterszentrums Waldheims.

Ziel ist Kioskverkauf

Mit AZZ im Fokus haben die Alterszentren einiges vor: Ziel ist der Kioskverkauf. «Es ist nicht einfach ein Magazin für Alte», sagt Peter Arnold, «Wir überschreiten hier die Grenze unseres Systems und öffnen uns mit Themen, die eine breite Bevölkerungsschicht interessiert. Das fehlt bisher am Kiosk.» Konzept und Kreation des Magazins stammen von Micha Eicher und Brigitte Mathys, die sich mit ihrer Netzwerkpartnerschaft auf Special-Interest-, Kunden- und Mitarbeiter-Magazine spezialisiert haben. Micha Eicher realisierte für die Stadt Zug das Stadtmagazin und leitet seit ihrem Schritt in die Selbständigkeit im Frühling 2013 die Redaktion ad interim. Mit ihrer Agentur Scharfsinn betreut sie die Alterszentren Zug in kommunikativen Belangen.

Brigitte Mathys realisierte als Editorial-Designerin für Infel Corporate Media renommierte Magazine wie Energy Forum oder Directnews der Post sowie die Wohnrevue für einen Zürcher Verlag. Sie ist seit Mitte 2013 selbständig. «Neue Magazinkonzepte sind im hart umkämpften Lesermarkt gefragter denn je», sind die beiden überzeugt. «Wir können dank unserer Zweitausbildung im Bereich Fotografie die gesamte Klaviatur der Magazinrealisation spielen und komponieren dabei gerne mal was Neues.»

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CR Basel: Kampagne thematisiert Internet-Sucht

Im Auftrag des Gesundheitsdepartements Basel hat CR Basel eine Kampagne kreiert, welche auf das Thema Internet-Sucht aufmerksam macht.

News, Games, Soziale Medien, Shopping und unendlich viel mehr: Während die selektive Nutzung des Internets eine Bereicherung darstellen kann, verlieren sich auch immer mehr Menschen in der kaum quantifizierbaren digitalen Fülle und leiden schliesslich unter Internet-Sucht. Betroffen davon sind alleine in der Schweiz 70'000 Personen, wie es in einer Mitteilng heisst. Weit mehr verfügen über einen problematischen Umgang mit diesem Medium, was sich in gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Vernachlässigungen in Beruf und Beziehungen auswirkt. Besonders gefährdet sind Jugendliche, die ihr Verhalten noch nicht so gut kontrollieren können.

Das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt regt jetzt mit einer von CR Basel entwickelten Kampagne zum Nachdenken über den persönlichen Umgang mit dem Medium Internet an: Die eingängige, von auffälligen Key-Visuals getragene Botschaft «Schalt mal ab! Check deinen Internet-Konsum» findet sich in Basel seit kurzem auf Tramplakaten, E-Boards und Anzeigen in der Pendlerzeitung 20 Minuten. Eine in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Verhaltenssüchte der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel entstandene Broschüre mit integriertem Selbsttest, die in den Trams der BVB aufliegt, soll die Bevölkerung vertiefend auf das Thema aufmerksam machen und listet gleichzeitig die Adressen wichtiger Anlaufstellen im Kanton Basel-Stadt auf.

Verantwortlich beim Gesundheitsdepartement Basel-Stadt: Thomas Steffen (Kantonsarzt Basel-Stadt), Christina Karpf (Programmleiterin psychische Gesundheit), Nicole Zingg. Verantwortlich bei CR Basel: Gabriel Heuberger (CD), Judith Mann (Text), Philipp Kropf, Roger Horvath (Grafik), Thomas Fux (Beratung).

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Shape eröffnet Standort in Zürich

Im Zuge der europäischen Expansion hat das dänische Digital Studio Shape im Zürcher Seefeld die erste Niederlassung ausserhalb von Dänemark gegründet. Leiter ist Rasmus Nutzhorn, Shape Partner & Managing Director Switzerland.

Shape wurde 2010 in Kopenhagen gegründet und versteht sich als Teil einer innovativen Community. Die Kernkompetenzen vsind das Design von eleganten und einfachen digitalen User Interfaces, die Entwicklung von Apps und mobilen Lösungen. Die von Shape in diesen drei Jahren entwickelten Apps wurden bereits millionenfach heruntergeladen. Zum Kundenstamm zählen Unternehmen wie Ebay, Lego, Mars, Nordisk, Novo Nordisk, Phonak, Telia oder Vivino.

Im Zuge der Expansion eröffnete Shape nun in Zürich den ersten Standort ausserhalb Dänemarks. Als Gründe für Zürich werden die innovative Umgebung und der Status als Technologiestandort genannt. Rasmus Nutzhorn: «Hier in Zürich stimmt für uns so vieles: die Kultur, die Qualität, die langfristigen Partnerschaften, die Vernetzung im Schweizer wie auch im internationalen Markt sowie die Möglichkeit, hervorragende neue Teammitglieder zu finden.» Aktuell beschäftigt Shape an beiden Standorten zusammen bereits mehr als 30 Mitarbeiter und weitere werden laufend gesucht. «Unser Entscheid für den Zürcher Standort hat sich als strategisch goldrichtig erwiesen», zeigt sich Nutzhorn überzeugt. «Wir finden hier ein ausgezeichnetes Umfeld von innovativen Unternehmen und Persönlichkeiten sowie die Möglichkeit von hier aus die Expansion voranzutreiben, so Nutzhorn weiter.»

Haus der Innovationen

Bereits in Kopenhagen teilt die Agentur die Räumlichkeiten mit verschiedenen anderen innovativen Jungunternehmen. Dies fördert laut Mitteilung den Gedankenaustausch sowie kreatives Denken. So ist mittlerweile ein richtiger «Think Tank» entstanden. In Zürich möchte Shape ebenfalls Teil einer solchen Community werden und aktiv zu dieser beitragen. «Ich wünsche mir, dass die Shape Räumlichkeiten an der Bellerivestrasse künftig ein Treffpunkt für innovative Menschen und Startups und zu einer eigentlichen Ideen- und Denkfabrik werden», so Nutzhorn weiter.

«Rosanna checkt’s!»: Neue SRF-Sendung

Das Kinderprogramm «Zambo» lanciert eine neue Sendung: Ab Februar 2014 geht Rosanna Grüter in «Rosanna checkt’s!» grossen und kleinen Dingen auf den Grund und öffnet dem jungen Publikum Türen, die sonst verschlossen bleiben.

Das Kinderprogramm «Zambo» lanciert eine neue Sendung: Ab Februar 2014 geht Rosanna Grüter in «Rosanna checkt’s!» grossen und kleinen Dingen auf den Grund und öffnet dem jungen Publikum Türen, die sonst verschlossen bleiben.

Im Gepäck mit dabei hat sie Fragen, die ihr das «Zambo»-Publikum mit auf den Weg gibt. Wie werden Mäuse geröntgt? Wie wird ein Schiff gebaut? Wo befindet sich das WC des Bundesrates? Diese Fragen beantwortet Rosanna Grüter ab Februar 2014 in der neuen Sendung «Rosanna checkt’s!» und nimmt ihr Publikum an Orte mit, die es wahrscheinlich so noch nie gesehen hat. Die «Zambo»-Community kann der Moderatorin vor jeder Sendung Fragen stellen – die drei besten nimmt sie mit auf ihre Entdeckungsreise.

Rosanna Grüter hat an der Universität Zürich unter anderem Publizistik und Kommunikationswissenschaften studiert. Sie steht seit mehreren Jahren für Radio SRF Virus als Redaktorin, Moderatorin und Produzentin im Einsatz. Der neuen Herausforderung blickt sie mit Spannung und Enthusiasmus entgegen: «Jede Woche ein neues Abenteuer zu erleben, dabei enorm viel zu lernen und dieses Wissen auf spielerische Art unserem «Zambo»-Publikum zu vermitteln – das ist meine Definition von Traumjob. Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und bin sehr gespannt, wohin es mich überall verschlägt.»

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Zu guter Letzt: Süsser die Glocken nie klingen

Sechs Männer, die in Boxershorts «Jingle Bells» klingeln – das gefällt dem Internet. Der Spot wird pro Tag rund eineinhalb Millionen mal angeklickt.

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Simple as that. Der virale Erfolg des Clips kommt nicht überraschend. Die US-Handelskette Kmart landete mit ihren Spots schon verschiedene Youtube-Hits. Das Rezept «versteckte Schlüpfrigkeit» funktionierte auch in der Vergangenheit zuverlässig. Beispiel: kostenloser Versand… «Ship my Pants»… beinahe 20 Millionen Zuschauer seit April 2013:
 

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Auch der Spot zu den Kmart-Benzinvergünstigungen («Big Gas Savings») erfreute ein Millionenpublikum. Verständlicherweise. (hae)

//www.youtube.com/watch?v=m1yir-p68xM

Führungswechsel bei Aroma

Jeannette Bours hat sich nach acht Jahren Tätigkeit als Geschäftsführerin bei Aroma entschieden, sich beruflich neu zu orientieren. Per 1. Dezember 2013 übergibt sie ihre Funktion an Eugen Brunner, ehemaligen Partner und CEO von Rufener Events.

«Wir freuen uns, mit Eugen Brunner einen erfahrenen Marktkenner als Managing Partner gewonnen zu haben, der zusammen mit unserem bewährten Team die Position von Aroma als führende Kreativagentur für dreidimensionale Kommunikation weiter ausbauen wird», sagt Lukas Meier, Gründer und Inhaber von Aroma. Das Team von 60 Mitarbeitenden und sechs Lernenden schafft im NŒRD Zürich/Oerlikon Markenerlebnisse im Raum – temporär oder permanent. Von der Entwicklung kreativer, konzeptionell starker Markeninszenierungen bis hin zur Umsetzung und Logistik bietet Aroma alles aus einer Hand.

Die Geschäftsleitung von Aroma:

Lukas Meier, Inhaber und Verwaltungsrat
Eugen Brunner, Geschäftsführer und Managing Partner
Roger Stämpfli, Creative Director
Tara Welschinger, Leiterin Client Services
Sandro Hunziker, Leiter Produktion

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Eugen Brunner

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von links nach rechts: Roger Stämpfli, Eugen Brunner, Tara Welschinger, Sandro Hunziker, Lukas Meier

Samsung lanciert Winter-Kampagne

Samsung hat die Winter-Kampagne für das Smartphone Galaxy S4 Active gestartet. Als Markenbotschafter amten die Schweizer Wintersport-Cracks Fanny Smith, Pat Burgener und Kai Mahler.

Nach der Samsung Sommer-Kampagne, die sich stark auf Outdoor- und Radsport fokussierte, startete nun schweizweit die Winter-Kampagne zum wasserabweisenden, mit Handschuhen bedienbaren und staubdichten Smartphone Galaxy S4 Active. Zu sehen in E-Boards an allen grossen Bahnhöfen, Inseraten, Plakaten, Passenger-TV und vielen weiteren interaktiven Werbemassnahmen, sind nicht nur das Smartphone, sondern auch die drei erfolgreichen Wintersportler Fanny Smith (Ski Cross), Pat Burgener (Snowboard) und Kai Mahler (Freeski). Sie sind die aktuellen Botschafter, die das vertiefte Engagement von Samsung im Schneesportbereich unterstreichen.

Drei Schneesport-Stars erhalten grosse Plattform von Samsung

Passend zur kommenden Weltcup-Saison und dem einziehenden Winter, wurden die drei ambitionierten Schneesportler ausgewählt, wie es in einer Mitteilung heisst. Durch das Sponsoring von Samsung erhalten sie eine Plattform und erreichen die breite Öffentlichkeit in der Schweiz. «Die Winter-Kampagne des Samsung Galaxy S4 Active ist erst der Anfang unseres Engagements. Fanny, Pat und Kai passen mir ihrer frischen, jungen und dynamischen Art sehr gut zu unserer Marke», so Alexander Tschobokdji, Head of Marketing von Samsung Schweiz. Die Galaxy S4 Active Kampagne ist denn auch nur der Startpunkt für die Kommunikation bei Samsung. Nach dieser ersten Welle werden die Athleten den ganzen Winter bis über die Olympischen Spiele hinaus mit allen Höhen und Tiefen begleitet. Alle drei sind potentielle Sotschi-Kandidaten und bereiten sich intensiv auf den bevorstehenden Weltcup vor. Ski Crosserin Fanny Smith startet den FIS World Cup in Nakiska (6.-7.12.2013, Kanada), Pat Burgener und Kai Mahler werden dabei sein am Copper Mountain in Colorado (18.-21.12.2013, USA). Dabei geht es bei allen um die Olympia-Qualifikation.

Für Shooting hoch hinaus

Für das Photoshooting zur Kampagne ging es weit nach oben: Auf dem Fee-Gletscher setzte Top-Fotograf Gian Paul Lozza die Athleten in Szene. «Ich habe zum ersten Mal mit ihnen gearbeitet und bin beeindruckt. Die Stimmung war super. Die Drei verhielten sich sehr professionell und haben alle ihren eigenen Charakter», so Lozza. Vom Shooting hoch über Saas-Fee gibt es einen Making-of-Clip und Bilder, die einen Blick hinter die Kulissen gewähren.

//www.youtube.com/watch?v=-Nx7vxtoBwA

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Fanny Smith beim Shooting

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Fotograf Gian Paul Lozza

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Gian Paul Lozza setzt Fanny Smith ins rechte Licht

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Ski Crosserin Fanny Smith in Aktion

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Kai Mahler (Fischenthal ZH), Fanny Smith (Villars VD) und Pat Burgener (Crans-Montana VS)

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Diego Yanez wird Maz-Direktor

Diego Yanez, Chefredaktor TV und Mitglied der Geschäftsleitung, verlässt SRF und wird per 1. März 2014 neuer Direktor der Schweizer Journalistenschule Maz in Luzern.

Während 24 Jahren arbeitete Diego Yanez für SRF beziehungsweise das Schweizer Fernsehen. Seit dem Start im Januar 2011 prägte er das Unternehmen SRF als Chefredaktor TV und Mitglied der Geschäftsleitung massgeblich mit. Unter seiner Leitung wurden bewährte TV-Informationssendungen erfolgreich in die Zukunft geführt – unter anderem durch einen stärkeren Fokus auf Hintergrund, Einordnung und Analyse von «Tagesschau» und «10vor10», eine Modernisierung des «Kassensturz» und eine klare Ausrichtung der «Rundschau». Weiter förderte Diego Yanez ein kompetentes Informationsangebot bei Breaking News, realisierte in Zusammenarbeit mit der Chefredaktion Radio neue, trimediale Grossprojekte (beispielsweise den «Treffpunkt Bundesplatz» im Wahljahr 2011) und baute die konvergente Online-Newsredaktion mit auf.

Seine Karriere beim Schweizer Fernsehen begann Diego Yanez 1989 als Redaktor der Sendung «Netto»; später war er Redaktor, Reporter und Produzent von «10 vor 10», Nahostkorrespondent in Jerusalem, Bundeshaus-Korrespondent sowie stellvertretender Redaktionsleiter von «Quer» und «10 vor 10». Vor der Fusion mit SR DRS war er vier Jahre lang Nachrichtenchef und stellvertretender Chefredaktor von SF.

Am 1. März 2014 wird Diego Yanez neuer Direktor der Schweizer Journalistenschule Maz in Luzern. Diego Yanez: «Nach 24 Jahren fällt mir der Abschied von SRF schwer. Ich blicke auf intensive, spannende Jahre zurück, ich war Reporter, Redaktor, Korrespondent, Nachrichtenchef – immer mittendrin am Puls des Geschehens. Als Chefredaktor kam eine neue, nicht minder faszinierende Dimension hinzu. Ich bedanke mich für das grosse Vertrauen, das mir SRF-Direktor Ruedi Matter und die vielen Kolleginnen und Kollegen entgegengebracht haben. Nun sehe ich eine ideale Möglichkeit, die Weichen in meinem Berufsleben nochmals neu zu stellen: Ich freue mich auf die Herausforderung am Maz – die Schweizer Journalistenschule. Mit viel Freude und Leidenschaft nehme ich diese neue und grosse Aufgabe an.»

Ruedi Matter, Direktor SRF: «Ich bedaure den Weggang von Diego Yanez ausserordentlich und kann mir eine Chefredaktion TV ohne ihn nur schwer vorstellen. Als Vollblut-Journalist – der er auch in der Geschäftsleitung stets geblieben ist – konnte er die TV-Information bei SRF im besten Sinn weiterentwickeln. Aber ich freue mich darauf, dass wir durch die grosse Nähe von SRF zum Maz weiterhin verbunden bleiben.»

SRF wird die Stelle Chefredaktor/in TV intern und extern ausschreiben.

Second Screen: Auch in der Schweiz ein Trend

Gemäss einer aktuellen Onlinebefragung von 1‘566 Personen benutzen rund 76 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer beim Fernsehkonsum parallel zum TV ein internetfähiges Gerät.

Fast die Hälfte (47 Prozent) hat bereits einmal während einer laufenden Sendung Zusatzinformationen zu dieser Sendung online abgerufen. 30 Prozent haben bereits auf Aufforderung des TV-Senders Zusatzinformationen auf einer im TV angegebenen Website gesammelt. Die möglichen Anwendungen reichen von der zusätzlichen Informationsbeschaffung zur laufenden Sendung, über Kommentare und Diskussionen über das Gesehene auf sozialen Netzwerken bis hin zum Mitgestalten einer Sendung via Umfragen oder Rückmeldungen an die Sendezentrale.

Die von Management Tools am 19. Sport Forum Schweiz vom 14. und 15. November 2013 in Luzern vorgestellten Ergebnisse zeigen laut Mitteilung, dass der Nährboden hierzulande für den Aufbau eines neuen Trends im Informations- und Kommunikationsverhalten gegeben ist. In den USA und Deutschland ist das parallele Begleiten einer TV-Sendung bereits deutlich weiter entwickelt als in der Schweiz. Vor dem Hintergrund der häufigen bzw. regelmässigen Parallelnutzung von TV und anderen Geräten, wie Smartphones und Tablets, sind die Voraussetzungen für ein intensiveres Angebot an Second Screen Dienstleistungen sehr günstig. Damit öffnet sich für TV-Anstalten und Werbetreibende ein neues Medium mit grossem Abgrenzungs- bzw. Profilierungspotenzial gegenüber bestehenden Werbemitteln.

Die Zielgruppe von Second Screen ist eher jung und wächst rasant; die Bereitschaft bei den Nichtverwendern, Second Screen ebenfalls zu nutzen, ist gross. Die Nutzungsintensität steht auf einem noch tiefen Niveau und steht deshalb erst am Anfang.

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Bilder: Keystone
 

Ruf Lanz: Auszeit beim ADC

Für die kommende ADC-Jurierung im Januar 2014 verzichtet Ruf Lanz für einmal darauf, Arbeiten einzusenden. Wer nun ein Zerwürfnis mit dem ADC wittert, wird jedoch enttäuscht.

Seit der Gründung im Jahr 2001 gehörte Ruf Lanz stets zu den meistausgezeichneten Agenturen bei der jährlichen Jurierung des Art Directors Club Switzerland. In den letzten vier Jahren war Ruf Lanz sogar die meistausgezeichnete Agentur – letztes Jahr unter anderem dank dem ersten Evergreen des ADC für die VBZ-Kampagne.

«Wir haben kein Problem mit dem ADC und halten ihn nach wie vor für eine wichtige Instanz,» so die Inhaber Markus Ruf und Danielle Lanz. «Aber nachdem wir in den letzten elf Jahren neben der Arbeit viel Energie und Zeit in den ADC investierten, haben wir uns entschieden, diese Mittel einmal für ein anderes spannendes Vorhaben einzusetzen.»

Für 2014 plant die unabhängige, inhabergeführte Agentur laut Mitteilung ein Projekt, das die Wirkung kreativer Kommunikation aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und vor allem eine Belohnung für die langjährigen Auftraggeber der Agentur werden soll.

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Rod: SBB-Kampagne gegen Littering lanciert

Die Agentur Rod hat eine Anti-Litterling-Kampagne für die SBB lanciert. Die Botschaft soll dabei auf eine herzliche Art kommuniziert werden.

Je mehr Menschen unterwegs sind, desto höher die Menge Abfall, die bei der SBB jeden Tag zu bewältigen ist. Mehr als 1200 Mitarbeitende der SBB entsorgen jeden Tag mehr als 100 Tonnen Abfall, 20 Tonnen Zeitungen, eine halbe Tonne PET und zehntausende Zigarettenstummel. Eine von Rod Kommunikation prominent inszenierte Kampagne soll nun helfen, die Reisenden für das Littering-Thema zu sensibilisieren: Grössere Abfälle sollen aus dem Zug mitgenommen und im Abfallkübel auf dem Perron entsorgt, Zigarettenstummel im Aschenbecher ausgedrückt statt ins Gleisbett geworfen werden.

Mit der Kampagne begegnet die SBB ihren Kundinnen und Kunden statt mit dem Mahnfinger mit einer herzlichen Botschaft; «Danke» heisst es auf den Werbemitteln, die von der Künstlerin Nora Fehr aus echtem Abfall kreiert wurden. Neben Plakaten, eBoards und Anzeigen für die Pendlerpresse wurden für die Kampagne auch interaktive Massnahmen eingesetzt. In den grössten Bahnhöfen der Schweiz wurde die Botschaft etwa mit Abfallkübeln kommuniziert, die es lautstark und musikalisch verdankten, wenn ein Passant etwas darin entsorgt hatte.

Das Entsorgen von Zigarettenstummeln aus dem Gleisbett erfolgt unter grössten Sicherheitsvorkehrungen und kostet die SBB jährlich 3.5 Millionen Franken. Ein Plakat in Basel mit PR-Wirkung machte auf dieses Thema aufmerksam und lud die Passanten dazu ein, mit ihrer Zigarette das Werbemittel zu kreieren. Ganz einfach, indem der Zigarettenstummel statt ins Gleisbett geworfen auf der klebenden Oberfläche des Plakats entsorgt wurde.

Verantwortlich bei Schweizerische Bundesbahnen SBB: Jan-Hendrik Völker-Albert (Gesamtverantwortung), Michael Naef (Projektleitung), Christian Fricker, Marco Serratore. Produktion: Nora Fehr (Installation), Julien Vonier (Fotografie).

//www.youtube.com/watch?v=t0F35oHgOes

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Sport Forum Schweiz: Besucherrekord

Das Sport Forum Schweiz vermeldet einen neuen Besucherrekord mit 560 Teilnehmern. Zugpferd dafür war unter anderem Walter de Gregorio, der Einblicke in seinen «Seitenwechsel» vom Journalisten zum Fifa-Kommunikationschef gab.

Die Fifa leide in ihrer Reputation auch unter den Fehlern der Vergangenheit. Gleichzeitig merkte er aber auch an, «dass diverse Medien nur in die Stossrichtung Skandal berichten, während unglaublich gute Geschichten nicht berichtet werden».

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Bernhard Heusler, Präsident FC Basel, zeigte der Sportbusiness-Community die Leadership- Strukturen des Champions League-Teilnehmers auf. Der maximale Erfolg der Profi-Mannschaft ist oberstes Gebot, dem das «Gesamt-Unternehmen» FC Basel folgt. Die Fans, die mit 71 Prozent zum Gesamtumsatz des FC Basel beitragen, seien dabei absolut essenziell und eng mit den Erfolgen des Fussball-Vereins verknüpft.

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Interaktiver Austausch mit Fans gewinnt weiter an Bedeutung

«Sportainment» ist der grosse Trend im Schweizer Sport-Business. Vereine bauen interaktive «Stadien der Zukunft» und Sponsoren setzen bewusst auf Second-Screen-Präsenz. Aktuelle Studien von Repucom und management tools zeigen grosse Potentiale für neue Werbewege im Sportsponsoring auf. Im Sport Medien Forum bestätigte Christoph Heimes, Youtube Sport EMEA, diese Entwicklung. Neben Live-Sport sind vor allem Rahmenberichterstattungen mit hohem Entertainmentfaktor gefragt. Videos mit hohen Klick-Raten, die Fan-Involvement und Authenzität fördern, gehören zum beliebtesten Sport-Content.

Im Fan Marketing Forum drehte sich alles um den «Wirtschaftsfaktor Fan». Michael Meeske, Geschäftsführer des FC St. Pauli, eröffnete das restlos gefüllte Forum mit der «FC St. Pauli- Marketing-Story». Der Traditionsverein ist für seine unkonventionellen, aber erfolgreichen Aktionen berühmt. Meeske stellte erfolgreiche Beispiele der Fan-Aktivierung wie dem Fussball & Liebe-Festival und das Projekt «Stadionbemalung», bei dem Fans Teile des Millerntor-Stadions gestalten konnten, vor. André Stöckli, Leiter Sponsoring Fussball, Raiffeisen Schweiz, zog derweil ein positives Fazit des «Raiffeisen Family Day». Die Ticketaktion steigert nachweislich die Zuschauerzahl und generiert Mehreinnahmen für die Liga. Interessant für die Clubs: 94 Prozent der Familien sagen, sehr wahrscheinlich wieder ein Spiel der Raiffeisen Super League zu besuchen.

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Viktor Röthlin gab Auskunft über seine Pläne nach dem Karriereende: «Im Gegensatz zu gut verdienenden Fussballern muss ich mir bereits zu Karrierezeiten Gedanken um meine Zukunft machen. Was auch Vorteile mit sich bringt.» Langfristige und authentische Partnerschaften mit Raiffeisen (seit 1987) oder isostar ermöglichen ihm über sein Karriereende hinaus Engagements als Speaker und Experte von Lauf-Workshops. Zum Abschluss gestand er sich schmunzelnd ein, als Veranstalter von Laufevents noch Übungspotential zu haben: «Ich habe noch nie so viele Absagen bekommen in meinem Leben, auch nicht auf der Suche nach meiner Traumfrau».

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