Neue Geschäftsführerin für Swiss Marketing

Nicole Beck-Taubenest ist neue Geschäftsführerin von Swiss Marketing. Sie übernimmt per 15. Januar 2014 die operative Gesamtverantwortung auf der Geschäftsstelle Schweizer Berufs- und Fachverbands für Marketing und Verkauf.

Mit der Ernennung von Nicole Beck-Taubenest zur neuen Geschäftsführerin werden auch die Führungsstrukturen auf der Geschäftsstelle in Olten angepasst. Neu wird Nicole Beck-Taubenest als gesamtverantwortliche Geschäftsführerin die Leitung von Swiss Marketing übernehmen. In dieser Funktion wird ihr auch direkt der Bereich Bildungs- und Prüfungswesen unterstellt.

Die 49-jährige Nicole Beck-Taubenest hat an der Universität Bern Betriebswirtschaft studiert (lic. rer. pol.) und später diesem Studium ein Postgrade angehängt (abgeschlossenes Nachdiplomstudium Master in Health Administration, Universität Bern). Ihre Erfahrungen in Marketing und Marktforschung hat sie in einer mehr als 20-jährigen Tätigkeit für die pharmazeutische Industrie gesammelt. Sie ist zudem seit 1995 Expertin für Marktforschung bei den Verkaufsfachleuten und hat die Leitung dieser Prüfung im Herbst 2010 als Nachfolgerin von Walter Zeller übernommen.

Mit der Ernennung einer Gesamtverantwortlichen verbindet der Zentralvorstand von Swiss Marketing die Zielsetzung, dass die administrativen Abläufe auf der Geschäftsstelle professionalisiert und das Dienstleistungsangebot für die Mitglieder weiter ausgebaut wird. Schwerpunkte sind zudem das eingeleitete strategische Wachstum auf Verbandsebene sowie die Stärkung des dualen Bildungssystems, für das sich Swiss Marketing auf den verschiedensten Ebenen einsetzt.
 

Fiasko um Radio- und TV-Gebühren

Im Kampf gegen Schwarzseher fehlt dem Bakom das Personal. Zwei aktuelle Vorhaben wollen darum die Radio- und TV-Gebühren abschaffen oder umkrempeln.

Das Bundesamt für Kommunikation Bakom hätte in vielen Bereichen polizeiliche Befugnisse um gegen Schwarzseher zu ermitteln. Es fehlt aber das Personal. Auch die Digitalisierung stellt die Behörden vor Probleme. Zwei Vorhaben wollen darum die Radio- und TV-Gebühren abschaffen oder umkrempeln. Die Sonntagszeitung berichtete über das aktuelle Debakel.

Abschaffung der Gebühren

Seit vergangener Woche werden Unterschriften gesammelt für die Initiative zur Abschaffung der Radio- und TV-Gebühren (Werbewoche.ch berichtete) der Organisation «Solidarische Schweiz» (SOS). Dem Initiativkomitee bleibt dafür bis 2015 Zeit. Eine ähnliche Initiative erlitt vergangenes Jahr Schiffbruch.

Gebühren für sämtliche Haushalte

Der Bundesrat hingegen schlägt eine Teilrevision des Radio- und TV-Gesetzes (RTVG), die demnächst im Parlament beraten wird. Alle Haushalte sollen künftig Gebühren bezahlen – egal, ob sie Geräte besitzen oder nicht. Fürs Inkasso soll weiterhin ein Büro wie die Billag aufkommen. Politiker wie SVP-Nationalrätin Nathalie Rickli oder Economiesuisse fordern dafür bereits ein sogenanntes «Opting-out»: Haushalte ohne Geräte sollen sich wieder abmelden dürfen. Sollte der Passus Eingang finden in das RTVG, dürfte das Schummeln bei den Gebühren unvermindert weitergehen, so die Sonntagszeitung.

Finanzierung über fixen Anteil der Mehrwertsteuer

Für den stellvertretenden Chefredaktor Simon Bärtschi sind beide Wege verkehrt, wie er in einem Kommentar schreibt. Das Modell der gebührenfinanzierten Medien sei in der Schweiz unentbehrlich. Doch der bundesrätliche Vorschlag sei umstritten, wie die Vernehmlassung gezeigt habe: Wirtschaftsverbände fordern, dass Personen, die bewusst auf Radio und Fernsehkonsum verzichten, keine Gebühr zahlen müssen. Weil die Kontrolle zu aufwändig sei, bleibt für Bärtschi nur die radikale Variante: Alle zahlen Mediensteuer. Jedoch ohne Inkasso-Stelle und mit Einzug über einen fixen Anteil der Mehrwertsteuer.
 

Joiz: Nicolas Bürer wird Geschäftsführer

Nicolas Bürer wechselt von Deindeal zu Joiz und wird dort künftig in einer neu geschaffenen Stelle das Schweizer Geschäft leiten. Der 35-Jährige war bisher als Chief Revenue und Marketing Officer bei Deindeal tätig.

Nicolas Bürer wird ab dem 1. Januar 2014 die Leitung des Schweizer Geschäftes von Joiz übernehmen. Der studierte Physiker soll in den nächsten Jahren Joiz im Schweizer Zuschauer- und Werbemarkt weiter etablieren und die digitalen Geschäftsmodelle weitertreiben.

CEO Alexander Mazzara freut sich auf den neuen Geschäftsführer: «Mit Nicolas Bürer haben wir einen erfahrenen Kollegen und Experten gefunden. Die Verschmelzung von TV, Online, Mobile und Social Media ermöglicht neue digitale Businessmodelle. Nicolas Bürer bringt sehr viel Know-How und Kontakte mit, um diesen Bereich weiter auszubauen und die bisherigen Aktivitäten erfolgreich weiterzuführen.»

Nicolas Bürer dazu: «Ich freue mich sehr, diese Position im Team von Joiz Schweiz zu übernehmen. Es ist eine aufregende Zeit und ich kann es kaum erwarten, den weiteren Ausbau und die Umsetzung der neuen digitalen Businessmodelle in Angriff zu nehmen.»

Nicolas Bürer löst bei Joiz den COO Dominik Stroppel ab, der das Schweizer Geschäft seit der Expansion nach Deutschland und der damit verbundenen Gründung der Joiz Gruppe interimistisch geleitet hat. Dominik Stroppel wird sich ab dem 1. Januar wieder voll auf seine Rolle als COO der Joiz Gruppe konzentrieren können. Mit der Anstellung von Nicolas Bürer ist der Umbau von Joiz in eine Holding mit drei operativen Gesellschaften nahezu abgeschlossen.

Uhrenmarken: Rolex am wertvollsten

Wie das von BV4 erstellte Ranking der wertvollsten Uhrenmarken 2013 zeigt, haben neben den Luxusuhren auch preisgünstige Uhren wie Swatch wertmässig stark zulegen können. Rolex bleibt weiterhin an der Spitze.

In der neusten Studie über die Werte von Schweizer Markenuhren hat die Markenbewertungsfirma BV4 sowohl qualitative Aspekte, das heisst die Stärke der jeweiligen Marken, evaluiert als auch die finanziellen Werte der wertvollsten Uhrenmarken unter die Lupe genommen. Erstmals wurde auch die digitale Markenstärke anhand verschiedener Faktoren an den digitalen Touchpoints (beispielsweise Webauftritt und Präsenz auf Social-Media- Plattformen) ermittelt und berücksichtigt. Ins Ranking wurden schliesslich wie be- reits im letzten Jahr die 20 wertvollsten Marken aufgenommen.

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Rolex konnte die Stellung als wertvollste Schweizer Uhrenmarke mit einem Markenwert von 5,074 Milliarden Franken erfolgreich verteidigen. In den Rängen eins bis fünf hat sich vom letzten zum aktuellen Jahr ebenfalls nichts verändert. Dagegen haben sich die Markenwerte von Rolex um elf, von Swatch um zehn und jene von Cartier und Omega um je acht Prozent erhöht. Unter den 15 nachfolgenden Marken konnten nur gerade Tag Heuer (+11 Prozent) und Hublot (+10 Prozent) ihre Markenwerte im zweistelligen Bereich erhöhen. Es folgen Tissot mit neun Prozent, IWC mit vier Prozent und Breitling mit zwei Prozent Wertsteigerung. Alle anderen elf Marken – also gut die Hälfte – müssen eine geringere Wertschätzung von einem bis sieben Prozent in Kauf nehmen und fallen damit im Ranking um je einen Platz nach hinten. Die grössten Sprünge machten Hublot vom 20. auf den 18. Platz und IWC vom zehnten auf den achten Platz.

Insgesamt über 21 Milliarden Franken sind die 20 wertvollsten Schweizer Uhrenmarken zusammen wert. Für Schweizer Uhrenunternehmen ist dies ein sehr gutes Zeugnis. Neben technisch hochstehenden Produkten schaffen es Schweizer Uhrenfirmen auch, einzigartige Markenwelten zu kreieren. Schweizer Uhrenhersteller bieten dank ihren starken Marken einen hohen Mehrwert, welcher von der weltweiten Kundschaft äusserst geschätzt wird. Für diesen emotionalen Mehrwert sind die Kunden bereit, einen Aufpreis zu bezahlen. Genau diese Tatsache macht Schweizer Uhrenmarken laut BV4 zu starken und wertvollen Marken.

Megura: Party zum Zehn-Jahr-Jubiläum

«Wir haben Geburtstag - Sie das Fest» hiess es auf der Einladung. Das Wort wurde gehalten: Mit einer rauschenden Party feierte die Agentur Megura ihren zehnten Geburtstag in der Löwenscheune in Wettingen.

Mehr als 200 Gäste waren der Einladung gefolgt, darunter zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Für einmal rückten die Werber nicht ihre Kunden ins rechte Licht, sondern sich selbst. Auch hier: mit Erfolg – dank tatkräftiger Unterstützung der zahlreich erschienenen Kunden und Freunde, aber auch von Prominenz wie etwa Ex-Miss Schweiz Anita Buri, die den Abend moderierte, dem Wettinger Gemeindeammann Markus Dieth, der Megura als vorbildliches Wettinger KMU lobte oder Ständerätin Pascale Bruderer, die sich von den Resultaten der Agentur beeindruckt zeigte. Sichtlich bewegt liess der Inhaber und Geschäftsführer, René Utiger, nicht nur Dankesworte folgen, sondern Taten: Die Champagnerkorken knallten und es wurde feierlich angestossen. «Auf zehn Jahre frische Kommunikation, ungekünstelte Kreativität und unkomplizierte Lösungsansätze – und auf viele weitere Jubläumsfeste», so die Agentur in einer Mitteilung.

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Meta Design: Kampagne für Jura Materials

Meta Design bringt im Auftrag von Jura Materials die ökologischen Vorteile von Jura Eco Zement mit einer breit angelegten Kampagne zum Ausdruck.

Mit über einer Million Tonnen Zement im Jahr gestaltet das Jura Cement, einem Tochterunternehmen von Jura Meterials, den Lebensraum der Schweiz wesentlich mit. Das bringt eine Verantwortung mit sich, die Jura Cement über den nachhaltigen Jura Zement bewusst wahrnimmt. Meta Design bringt diese Verantwortung über eine Jura Eco Kampagne zum Ausdruck. Das Ziel: den Jura Eco zum Standardzement zu machen. Als Protagonisten der Kampagne agieren Ecoisten – Bauarbeiter, Architekten, Bauherren, die plakativ ein starkes Zeichen für den Jura Eco setzen und andere motivieren, Ecoisten zu werden.

Die Kampagne gibt dem Jura Eco Zement über ein Mailing, Faltposter, Anzeigen in Fachzeitschriften, einen Produktfilm, Jura Eco Zementsäcke, Siloaufleger und -blachen die umfassende Präsenz und erreicht die Zielgruppe auf breiter Basis. André Germann, Bereichsleiter Verkauf Jura Materials: «Die Bodenständigkeit der Branche und das Feingefühl für Verantwortung kommen beim Ecoisten passend zum Ausdruck – auch mit dem nötigen Augenzwinkern. Die breite und konsistente Kommunikation gibt der Kampagne zusätzlich Kraft.» Benjamin Gilgen, Geschäftsleitung Meta Design: «Die enge und direkte Zusammenarbeit mit Jura Cement hat eine rasche und breite Marktpräsenz ermöglicht.»

//vimeo.com/78713958

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Leo Burnett: Woz ist eigentlich gegen 1:12

Leo Burnett Schweiz hat für die Woz ein Inserat zur aktuellen Ausgabe kreiert und verrät: Die linke Zeitung ist eigentlich gegen die 1:12-Initiative.

Die 1:12-Initiative der Juso wird aktuell in allen politischen Lagern heiss diskutiert, am nächsten Wochenende schon können die Schweizer StimmbürgerInnen über die Vorlage entscheiden. Obwohl die Wochenzeitung Woz als linke Zeitung bekannt ist, überrascht sie mit einer unerwarteten Aussage: Die Woz ist eigentlich gegen die 1:12-Initiative. Das hat seinen guten Grund. Denn bei der Woz geht man seit über dreissig Jahren weit über das Lohnverhältnis von 1:12 als maximale Lohnschere innerhalb eines Betriebs hinaus: Es herrscht nämlich Lohngleichheit, also 1:1. Ob Mann oder Frau, ob Inserateverkäufer oder Redaktionsleiterin, ob zwanzig Jahre im Betrieb oder sechs Wochen: Bei der Woz verdienen alle gleich viel. Dass das ganz gut funktioniert, dafür tritt Woz-Redaktor Kaspar Surber gleich selbst den Beweis an und lässt in einem ausführlichen Artikel in der aktuellen Woz einige GenossInnen zu Wort kommen. Selbstverständlich ist das am Ende ein Plädoyer für die 1:12-Initiative. Irgendwo muss man ja anfangen…

Verantwortlich bei der Wochenzeitung: das Kollektiv der Woz. Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Simon Smit, Niels Schäfer (Kreation), Johannes Raggio, Peter Brönnimann (ECD), Nino Zuberbühler (Beratung).

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JvM/Limmat: Neue Spiegelung für Sky-Frame

Mit einem neuen Sujet zeigt Jung von Matt/Limmat den Produktnutzen plakativ auf und führt die Imagekampagne «Spiegelungen» fort.

Die Anzeige zeigt ein kleines Mädchen, das eine Voliere öffnet und so einen Schwarm Zugvögel zu befreien scheint. Das Motiv ist laut Mitteilung ab sofort europaweit in der Fachpresse im Einsatz.

Verantwortlich bei Sky-Frame: Beat Guhl (CEO), Andrea Zürcher (Leiterin Marketing). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Andy Lusti (Creative Direction); David Hugentobler (Text); Lorenz Clormann (Art Direction); Melanie Sellmann (Grafik), Deborah Herzig (Art Buying);
Cyrill Hauser, Nicole Hoppler (Beratung); Felix Schregenberger (Bildbearbeitung).

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Nose erhöht die digitalen Umsetzungskompetenzen

Nose baut das Know-how im Bereich der multimedialen Umsetzung von Touchpoints aus. Dazu wird das Mitarbeiterteam mit dem Senior Media Integrator Andreas Glutz und dem Junior Designer Felix Högner verstärkt.

«Für unserer Kunden gewinnen aufgrund der starken Verbreitung von Smartphones und Tablet-Computern die multimedialen Touchpoints immer mehr Bedeutung, deshalb baut Nose die über die letzten 15 Jahre aufgebaute Kompetenz in digitalen Touchpoints weiter aus», erklärt Walter Stulzer, Partner und CEO der Agentur. Um das Know-how im Bereich der Konzeption, Entwicklung und Implementierung von Apps für Smartphones oder Tablets sowie auch von browserbasierten Web-Anwendungen zu vertiefen und für die Kunden massgeschneiderte, digitale Lösungen zu entwickeln, verstärkt die Zürcher Markenagentur das Mitarbeiterteam mit zwei erfahrenen Spezialisten.

Als Senior Media Integrator stösst Andreas Glutz (Bild) zum Team. Glutz ist ausgebildeter Multimedia Producer und verfügt über mehr als zwölf Jahre Erfahrung in der Frontend-Entwicklung und in Grafik. Er ist spezialisiert auf die Konzeption und Entwicklung von intuitiven Benutzerschnittstellen für Web, Tablets sowie auch für diverse mobile Endgeräte. Als Junior Designer konzentriert sich zudem neu Felix Högner auf die Konzeption und Realisierung von benutzerfreundlichen Anwendungen. Er hat integriertes Design mit Spezialisierung auf Interaction Design an der HS Anhalt in der Bauhausstadt Dassau studiert.
 

Konvergenz: Unmut auf der Tagi-Redaktion

Die Zusammenlegung von Print und Online beim Tages-Anzeiger hat zu Unmut auf der Redaktion geführt: 121 Mitarbeitende haben ein Protestschreiben unterzeichnet. Die Chefredaktion will nun Entlastungsmöglichkeiten prüfen.

«Wir möchten unsere Arbeit machen» ist das fünfseitige Protestschreiben betitelt, dessen erste Seite am Donnerstag auf Twitter veröffentlicht wurde. Die Stimmung auf der Redaktion sei häufig bedrückt oder gereizt, manche klagten über eine Arbeitsbelastung «weit über das korrekte Mass hinaus». Die Redaktion stellt sich aber nicht grundsätzlich gegen die Konvergenz: Im Schreiben wird die Zusammenlegung «als gute Sache» bezeichnet. Die Konvergenz habe die Kolleginnen und Kollegen zusammengebracht, aber sie habe kein Gefühl des Aufbruchs vermittelt. 121 Print- und Onlinejournalistinnen und -journalisten, Mitarbeitende der Bildabteilung und Korrektoren unterzeichneten das Protestschreiben, wie es auf Anfrage bei der Redaktion hiess. Das Schreiben war von der sogenannten «Gruppe 200» aus der Redaktion verfasst worden.

Zwei Arbeitsgruppen eingesetzt

Das Protestschreiben war am Mittwoch der Chefredaktion übergeben worden. Diese will das Schreiben ernst nehmen, wie Tages-Anzeiger-Chefredaktor Res Strehle am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA Berichte von Persoenlich.com und der Südostschweiz bestätigte. Die Chefredaktion habe gewusst, dass die Konvergenz ein schwieriger Prozess mit viel Neuem sei. Die Chefredaktion will nun schauen, wie die Stellen mit hoher Belastung entlastet werden können. Dafür wurden zwei Arbeitsgruppen eingesetzt. Gemäss Strehle herrscht im Redaktionsalltag aber meist eine gute Stimmung. Gemäss Strehle ist das Ziel, dass die zusammengelegte Redaktion bis im Frühling 2014 gut aufgestellt ist. Dann will Tamedia auf den Newsportalen Tages-Anzeiger und Der Bund ein Bezahlmodell einführen.

Impressum und Syndicom begrüssen den Vorstoss

Impressum begrüsst den Vorstoss der Tagi-Redaktion in einer Mitteilung vom Donnerstang. Der Journalistenverband kritisiert unter anderem, dass die Redaktion immer mehr Aufgaben übernehmen müsse, ohne mit entsprechendem Personal ausgestattet zu werden. Das Modell, dass mit gleich vielen Ressourcen dank Konvergenz und Kooperation viel mehr gemacht werden könne, gehe nur auf dem Reissbrett so auf, wie die Geschäftsleitung von Tamedia sich das wünscht. Es sei an der Zeit, dass die Geschäftsleitung zugebe, dass mit weniger nicht mehr gemacht werden könne. Dies müsse auch den Hauptaktionären klargemacht werden. Tamedia müsse endlich die Konsequenzen daraus zieht – auch hinsichtlich der Renditeziele.

Auch die Gewerkschaft Syndicom zeigt sich in einer Mitteilung erfeut über die Initiative. Damit engagiere sich ein grosser Teil der Redaktion mit begründeter Kritik und ernsthaften Vorschlägen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der Abläufe, die Ausrichtung und die Qualität der Publikationen, für die sie mit Herzblut arbeiten. Syndicom sieht in der von der Redaktion kritisierten Situation die Spuren der Sparpolitik von Tamedia und hofft, dass die Anliegen der Mitarbeitenden bei den Tamedia-Besitzern auf ein offenes Ohr stossen. Syndicom sichert der Redaktion ihre Unterstützung beim Erreichen ihrer Ziele zu, denn Arbeitsbedingungen und Qualität dürften nicht den Gewinnzielen der Aktionäre untergeordnet werden. (SDA/PD/hae)

Der Brief in voller Länge: (Quelle: Impressum, auch unter diesem Link (PDF))

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Isabelle C. Nüssli neu im HWZ-Beirat

Die Leitung der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich hat die Unternehmerin Isabelle C. Nüssli per Januar 2014 in den neunköpfigen Beirat des Centers for Communication gewählt. Die Unternehmerin ist seit 2012 im Verwaltungsratspräsidentin von Nüssli Invest.

Die Zusammensetzung des Beirats des Centers for Communication an der HWZ widerspielgele die vielfältigen Disziplinen und Anforderungen professioneller Unternehmens- und Marketing-Kommunikation, so eine Mitteilung der HWZ. Isabelle C. Nüssli bringe ihre Perspektiven als international tätige Unternehmerin, Mitinhaberin und Verwaltungsratspräsidentin ein.

Sie folgt auf Stephan Baer (ehemaliger CEO und VR-Präsident Baer Weichkäserei), der altershalber zurücktritt. Nüsslis Werdegang führte von der Swissair über die Zurich Insurance Group zu verschiedenen Management-Funktionen in der Familienfirma. Sie absolvierte an der ZHAW den Bachelor in Business Administration sowie den MBA an der Kellogg School of Management in Chicago. Nüssli Invest ist eine auf Veranstaltungs- und Ausstellungsbauten spezialisierte, weltweit tätige Schweizer Unternehmensgruppe mit Sitz im thurgauischen Hüttwilen.

Weitere Mitglieder im Beirat, dem Steuerungs- und Kontrollgremium der Aus- und Weiterbildungsaktivitäten im Bereich Kommunikation der HWZ, sind:

– Frank Bodin, Chairman/CEO Group Switzerland, Havas Worldwide

– Sylvia Egli von Matt, Direktorin Maz

– Clarissa Haller, Leiterin Group Communications ABB

– Andreas Hildenbrand, Partner Lemongrass Communications

– Matthias Moelleney, Präsident der Zürcher Gesellschaft für Personalmanagement

– Sybille Sachs, Leiterin Forschung sowie des Instituts für Strategisches Management HWZ

– Marion Starck, Inhaberin Starck PR und Mitglied des Stiftungsrates SPRI

– Ueli Weber, Präsident IAB Schweiz

TV 2.0 Summit: Tickets zu gewinnen!

Die Werbewoche-Bescherung geht weiter, der nächste hochkarätige Event wartet: Als Medienpartner verlosen wir zwei Tickets für den TV 2.0 Summit am 28. November im Zürcher Kaufleuten!

Die Tickets für die «Best of Swiss Apps Award-Night» haben zwei neue Besitzerinnen und einen neuen Besitzer gefunden. Die GewinnerInnen wurden kontaktiert und erhalten die Tickets zugestellt. Wir danken auch allen für die Teilnahme an der Verlosung. Die nächste Gelegenheit, das Losglück herauszufordern, lässt nicht lange auf sich warten: Die Werbewoche verlost zwei Tickets für den diesjährigen TV 2.0 Summit!
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Der TV 2.0 Summit versammelt Entscheidungsträger und Fachexperten aus den Bereichen Medien, Verlagswesen, Agenturen, Werbung sowie Marketing-Kommunikation und bildet eine Plattform für Fragen zur Zukunft des Unterhaltungs- und Kommunikationsmediums TV. Der diesjährige TV 2.0 Summit steht unter dem Motto «Bleibt alles anders?!» und widmet sich der Frage, wie unter der rasanten digitalen Entwicklung erfolgreiche Geschäftsmodelle, Strategien und Vermarktungskonzepte im Zeitalter von Web-, Hybrid- und Digital-TV aussehen können und welche neuen Möglichkeiten sich dadurch den Werbetreibenden bieten. Im Zentrum stehen das Lernen von Erfolgsmodellen und die aktive Vernetzung der verschiedenen Markt-Player.

Alles zum zum Anlass finden Sie unter Tv2summit.ch. Wollen auch Sie am TV-Event des Jahres dabei sein? Senden Sie bis Sonntag, 17. November 2013, 20 Uhr ein E-Mail an [email protected] mit Name und Adresse, Firma, Funktion und Telefon. Ihre Daten werden wie immer nicht an Dritte weitergegeben. Die Gewinner werden am Montag benachrichtigt und erhalten das Welcome Package inklusive Ticket per Post zugestellt. Viel Glück!

          

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