Oh Mangobaum, oh Mangobaum

KSP hat für Myclimate eine elektronische Weihnachtskarte entworfen, die für Unterstützung der Klimaschutzprojekte wirbt.

Die Klimaschutz-Organisation Myclimate macht es sich zur Aufgabe, die Schweizerinnen und Schweizer auf die Bedrohungen des Klimawandels hinzuweisen und einfache Möglichkeiten anzubieten, wie Private und Unternehmen ihren CO2-Ausstoss senken können.

Passend zur laufenden Myclimate-Kampagne von KSP «Der Klimawandel verändert auch die Schweiz.» versendet Myclimate zu Weihnachten den Film «Oh Mangobaum» als Mailing an Unternehmen und Privatpersonen. Die Karaoke-Version lädt zum Mitsingen des klimagewandelten Weihnachtsliedes ein und fordert auf, dieses Jahr dem Klima ein Geschenk zu machen.

Verantwortlich bei Myclimate: René Estermann (Geschäftsführer), Kathrin Dellantonio (Bereichsleiterin Marketing & Sales), Andrea Altorfer (Stellvertretende Bereichsleiterin Sales & Marketing), Kai Landwehr (Projektleiter Marketing). Verantwortlich bei KSP: Flo Wacker (Creative Direction), Beat Egger (Text), Benny Goldstein (Art Direction), Kevin Zysset, Paco Alborghetti (Grafik), Flavia Salvisberg, Rahel Zumbühl (Beratung). Verantwortlich bei Onfilm: Hans Kaufmann (Regie).

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Verband Schweizer Medien: Neue Direktorin

Verena Vonarburg wird neue Direktorin des Verbands Schweizer Medien. Sie tritt am 1. März 2014 die Nachfolge von Urs F. Meyer an.

Die 46-jährige Journalistin ist derzeit als Polit- und Kommunikationsberaterin bei der Agentur Furrer Hugi & Partner tätig. Zuvor arbeitete die Historikerin während rund 25 Jahren als Journalistin, zuletzt als Bundeshauskorrespondentin für den Tages-Anzeiger und den Bund. Das gibt der Verband in einer Mitteilung vom Freitag bekannt. Der Verband Schweizer Medien vertritt die Interessen von rund 150 Verlagen und Medienhäusern.
 

Neue LGK bewirbt Fahrplanwechsel

Um den den Fahrplanwechsel von Bernmobil zu kommunizieren, lanciert die Agentur eine Kampagne mit Wettbewerb. Die Kampagne ruft dazu auf, den neuen Fahrplan genau zu studieren.

Die Agentur konzipierte einen Wettbewerb, der das Thema mit einer Prise Humor bewirbt: Wer Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Fahrplan findet – und von denen gibt’s nicht viele – gewinnt mit ein bisschen Glück eines von fünf Libero-Abos. Die Kampagne ist ab Anfang Dezember auf Inseraten, Hängekartons, Onlinebanner und Radiospots in Bern zu sehen und zu hören, wie die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag ankündigt.

Verantwortlich bei Bermobil: Monika Scheiwiller (Leiterin Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Neue LGK: André Benker, Hans Tanner (Creative Direction), Peter Rettinghausen (Text), Stephan Wittwer (Art Direction), Nina Geissbühler (Grafik), Claudia Shatri (Beratung).

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Neues Büro für Ereignisse

John-Patrick Burlon und Steffen Stoltmann gründen in Winterthur eine Event-Agentur mit dem Namen «Büro für Ereignisse». Beide Unternehmer bringen jahrzehntelange Event-Erfahrung mit.

Die kürzlich ins Leben gerufene Agentur bietet Unterstützung bei der Konzeption und Durchführung von VIP- und Gala-Abenden bis hin zu Weihnachtsfeiern, Firmenjubiläen oder Mitarbeiterveranstaltungen. Dabei betreut das Büro für Ereignisse seine Auftraggeber nicht nur im Bereich Kunden-, Marken- und Unternehmensevents, sondern auch in der Unternehmens-, Dienstleistungs- und Produktdarstellung.

Stoltmann blickt auf ein zwölfjähriges Schaffen in der internationalen Eventbranche zurück. In der Schweiz hat sich der Berliner nicht zuletzt während seiner Tätigkeit als Country Manager von Daily Deal ein Netzwerk aufgebaut. Burlon ist ausgebildeter Eventmanager und war in den vergangenen zehn Jahren in unterschiedlichen Unternehmen und Agenturen tätig, wie zum Beispiel Habegger oder Standing Ovation. 2010 erfüllt er sich einen lang gehegten Traum und gründet seine eigene Event-Agentur «Burlon events».

Agenturen und Auftraggeber sind optimistisch für 2014

Der Vorstand des BSW leading swiss agencies hat zu seinem traditionellen Medienfrühstück geladen. Im Ranking gab es dabei «keine grossen Veränderungen» zu vermelden. Publicis ist weiterhin an der Spitze. Und die Zukunft schaut nicht schlecht aus.

Um eine verlässliche Prognose für 2014 geben zu können, hat BSW leading swiss agencies – erstmals in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Customer Insights der Universität St. Gallen – über 1200 Kommunikationsverantwortliche in 500 Unternehmen sowie alle CEOs der BSW-Agenturen angeschrieben und über ihre Erwartungen für das kommende Jahr befragt. Die Studie soll jährlich wiederholt werden.

Zwei Drittel aller Werbeauftraggeber erwarten 2014 generell eine positive konjunkturelle Entwicklung. Über 60 Prozent der Auftraggeber gaben an, dass der Umsatz in den letzten fünf Jahren zugenommen hat, gut die Hälfte meldete leichte bis starke Gewinnzunahmen. Nur gerade 5-6 Prozent beklagen einen bedeutenden Umsatz- und Gewinneinbruch.

Nadine Borter, die Präsidentin des Verbandes wollte auf Grund der neuen Studie auch eine positive Prognose für die Zukunft wagen. 80 Prozent aller Auftraggeber gaben an, dass Marketing und Kommunikation einen grossen bis sehr grossen Stellenwert hat und auch in Zukunft haben wird. Entsprechend planen 2014 zwei Drittel aller Auftraggeber gleichbleibende oder gar zunehmende Kommunikationsinvestitionen.

Starke Diversifizierung der Kommunikationsinvestitionen

Erstmals wurden die gesamten Marketingkommunikationsinvestitionen der Schweizer Auftraggeber untersucht nach den einzelnen Bereichen, in denen das Geld ausgegeben wird. Knapp ein Drittel fliesst in die klassische Werbung, also in Medien wie TV, Radio, Print (Zeitungen, Magazine), Outdoor/Plakate und Kino, 15 Prozent in die digitale Kommunikation, 11,6 Piozent in Direktwerbung, 8,1 Prozent in Verkaufsförderung, während die Bereiche Strategieberatung und Effizienzmessung bereits rund 5 Prozent ausmachen.

Mehr Dialog über digitale Kanäle, mehr Effizienz

82 Prozent aller Werbeauftraggeber gaben an, dass sie im kommenden Jahr noch mehr Geld in die Online-Kommunikation investieren wollen. Der Online-Dialog mit den Kunden wird weiter an Bedeutung gewinnen. Parallel dazu wollen 85 Prozent der Auftraggeber gleich viel oder noch mehr Mittel in die Verkaufsförderung investieren. Die Studie zeigt zudem, dass die Auftraggeber den Erfolg ihrer Kommunikationsinvestitionen noch schneller und noch direkter sehen wollen.

Entsprechend gaben denn auch 96 Prozent aller Auftraggeber an, dass sie 2014 gleich viel oder mehr Geld in die Effizienzmessung investieren werden. Effizienz ist anscheinend alles. Um einen noch höheren Kommunikationsnutzen erzielen zu können, werden ausserdem 81 Prozent aller Auftraggeber gleich viel oder mehr Geld für die Strategieberatung zur Verfügung stellen.

Grosse Herausforderungen für die Schweizer Werbewirtschaft

Die Auftraggeber sind auf starke Partner angewiesen. Die grösste Herausforderung sehen sie in den kommenden drei Jahren in der zunehmenden Komplexität der Kanäle (72 Prozent) und der technologischen Entwicklung (65,3 Prozent). Verbunden mit immer kurzfristigeren Entscheidungsfristen (66,6 Prozent) und einer zunehmenden Gleichgültigkeit des Zielpublikums (92 Prozent) wird es immer schwieriger, gute und effiziente Kommunikationslösungen zu vernünftigen Kosten zu erarbeiten.

Optimistische Erwartungen und Gewinnwarnung auf Agenturseite

Die hohen Erwartungen der Auftraggeber geben auf Agenturseite Anlass zu Optimismus. Positiv wird zum Beispiel vermerkt, dass nur 15 Prozent aller Auftraggeber ihre Kommunikationsinvestitionen im nächsten Jahr zurückfahren wollen. Entsprechend rechnen 68 Prozent aller Agenturchefs mit einem Anstieg der Brutto-Betriebseinnahmen im kommenden Jahr. Sogar etwas positiver als der Schnitt sind die Zukunftserwartungen bei den Werbe- und Spezialagenturen, etwas zurückhaltender bei den Mediaagenturen.

Das heisst aber nicht, dass auch ein Anstieg des Bruttogewinns erwartet wird. Dieser ist nämlich bereits in den vergangenen Jahren laufend zurückgegangen und weiterhin stark unter Druck, nicht zuletzt als Resultat immer komplexerer Anforderungen an das Leistungsangebot der Agenturen, verbunden mit der zunehmenden Forderung in noch kürzerer Zeit noch günstiger zu liefern.

Ranking Werbeagenturen 2013

Ranking Mediaagenturen 2013

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Andreas Widmer, Vizepräsident (Y&R Group), Nadine Borter, Präsidentin (Contexta), Peter Leutenegger, Geschäftsführer BSW leading swiss agencies (Foto:pan)
 

Weber Harbeke Partners: Sujets für Löwenbräu-Areal

Für die exklusiven Eigentumswohnungen im Löwenbräu-Areal lockt Weber Harbeke Partners potentielle Käufer von der Goldküste ins ehemalige Industriegebiet.

Seit diesem Sommer sind die luxuriösen Eigentumswohnungen, entworfen von den Architekturbüros Gigon/Guyer und Atelier WW, auf dem Areal der ehemaligen Brauerei Löwenbräu bezugsbereit. Die meisten Wohnungen sind bereits verkauft, für die wenigen freien wird nun noch einmal die Werbetrommel gerührt. Die exklusiven Wohnungen an der Limmatstrasse 264, mitten im ehemaligen Industrie- und Arbeiter-Quartier, richten sich laut Mitteilung an eine Klientel, die sonst eher am Zürichberg oder an der Goldküste Wohneigentum sucht. Dabei ist gerade der Kreis 5 zum Wohnen sehr attraktiv. Und dabei muss man, zumindest in den Turmwohnungen, nicht einmal auf Seesicht verzichten.

In diversen Sujets stellt Weber Harbeke Partners die Vorteile der Lage ins Zentrum, illustriert von CAD-Ansichten der Wohnungen und dem 20-stöckigen Wohnturm. Hinter dem Projekt steht PSP Swiss Property als Bauherrin. Die Inserate erscheinen in den Medien NZZ am Sonntag Residence, Seesicht, Bilanz und Woz.

Verantwortlich bei PSP Swiss Property: Stephan Lüdi. Verantwortlich bei Rhombus Partner Immobilien: Patrick Rieffel. Verantwortlich bei Weber Harbeke Partners, Zürich: CD: Max Weber, Thomas Harbeke (CD);  Sven Oeschger (Strategie); Karin Both (Beratung); Dieter Kubli (AD); Stefi Wolf (Grafik); Christian Sidow (Text). CAD-Visualisierungen: Raumgleiter. Media: Generation Media, Stephan Kümin.

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Zu guter Letzt: Artgerechte Menschenhaltung

Wie Katzen ihren Menschen richtig halten, erfahren sie im Ratgeber «A Cat’s Guide to taking Care of your Human». Beim liebevollen Werbespot hatte für einmal keine Agentur ihre Pfoten im Spiel.

Für den Werbespot konnte Katzenstreuhersteller Tidy Cat den Youtube-Star Ze Frank gewinnen. Der Katzenflüster, der bereits mit Videos wie Sad Cat Diary ein Millionenpublikum begeistert hat, produzierte die zweiminütige Hommage an den Stubentiger in Eigenregie. Eine clevere Wahl, denn das Resultat lässt sich auch aus menschlicher Sicht mehr als sehen (zumindest bei Tageslicht). Und wir Zweibeiner wissen endlich: Wir sind den Katzen keinesfalls egal. Sie schauen auch nicht auf uns herab. Sie haben nur… ihre ganz eigene Sicht der Dinge. Wir dürfen also guten Gewissens weiterhin bei ihnen wohnen, solange wir uns an ihre Regeln halten. (hae)

//www.youtube.com/watch?v=UJPJUaZZOss

«Der entscheidende Wettbewerb in den digitalen Märkten spielt sich längst jenseits der Inhalte ab»

Im ausverkauften Zürcher Kaufleuten fand am Donnerstag die dritte Ausgabe des TV 2.0 Summit statt. Highlights waren die Keynotes von Volker Herres (ARD) und Daniel Heaf (BBC Worldwide).

Neben TV-Experten aus dem deutschsprachigen Raum wie Volker Herres (Programmdirektor Das Erste), Ingrid Deltenre (General Director EBU) oder Alexander Mazzara (CEO und Founder Joiz), gaben mit Daniel Heaf (Chief Digital Officer BBC Worldwide), einem der führenden Experten im Bereich digitaler Strategien und Innovation, Daniel Panto (Manager Digital von Endemol), Andreas Briese (Strategic Partner Development Manager bei Youtube), Dirk Specht (Leiter Business Development Elektronische Medien der FAZ), Doron Hacmon (Managing Director Products and Online Media Group von Liberty Global) sowie Arndt C. Groth (CEO Publigroupe) auch internationale TV-Grössen Einblicke in erfolgreiche Geschäftsmodelle, Strategien und Vermarktungskonzepte im künftigen TV-Geschäft. Und Dirk Specht betont: «Der entscheidende Wettbewerb in den digitalen Märkten spielt sich längst jenseits der Inhalte ab: Es geht um die Digitalisierung von (Geschäfts-)Prozessen. Das ist eine Frage von Technologie und Geschäftsmodellen.»

Im ausverkauften Kaufleuten Klubsaal kam es vor einem internationalen Teilnehmerfeld zu interessanten und zukunftsweisenden Aussagen. Volker Herres beobachtet, dass die Internet-Nutzung zunimmt, während die Fernsehnutzung stabil bleibt. «Das Netz hat dem Fernsehen bisher nichts an Aufmerksamkeit genommen. Dennoch: Das Fernsehen wird sich verändern müssen.»
Daniel Heaf vertritt hinsichtlich zukünftiger Trends die Ansicht, dass sich über die nächsten fünf, sechs Jahre das Verhältnis von Live-Fernsehen zu On-Demand-Nutzung zugunsten des Letzteren stark ändern wird. «Heute sehen immer noch die meisten Leute in Echtzeit fern. Aber das wird sich rasant ändern. Live-TV wird zwar weiterhin das Nutzungsverhalten dominieren, aber bereits 25 Prozent On-Demand wären ein spektakulärer Wandel.» Und Ingrid Deltenre stellt fest: «Wer eine lebendige Medienlandschaft haben will, kommt nicht um das öffentlich-rechtliche Modell herum.»

Neben renommierten Vertretern wurden auch junge Stimmen und Fernsehkonzepte gehört, unter anderem auch Lukas Hotz, CEO und Mitgründer von Layzapp mit dem Beta-Launch ihrer Second Screen App. Das Datum der nächstjährigen Ausgabe steht bereits fest: am 27. November 2014 findet die vierte Ausgabe des TV 2.0 Summit statt.

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Medienkritik Schweiz: Philip Kübler neuer Präsident

Ablösung im Präsidium von Medienkritik Schweiz: Philip Kübler wird neuer Präsident und löst damit Gottlieb F. Höpli ab, der sich in Zukunft um den Beirat des Vereins kümmern wird.

Die Mitgliederversammlung des Vereins Medienkritik Schweiz hat vier neue Mitglieder in den Vorstand gewählt: Ruth Halter, Zürcher Radio-Stiftung; Pius Knüsel, Direktor der Volkshochschule Zürich; Matthias Künzler, Universität Zürich und Stefan Vannoni, Economiesuisse. Anschliessend hat der Vorstand mit Philip Kübler einen neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst Gottlieb F. Höpli ab, der den Verein seit seiner Gründung geleitet hat. Er wird sich in der Zukunft um den Beirat des Vereins kümmern, der sich an der Seite des Vorstandes formieren und diesen unterstützen soll. Die Konstituierung des Beirats ist für das kommende Jahr geplant.

Der neue Präsident Philip Kübler ist ein Spezialist im Medien-, IT-, Telekommunikations- und Vertragsrecht und in Fragen der Governance und Compliance von Organisationen. Er ist Rechtsanwalt und hauptberuflich für Swisscom tätig, zuerst als langjähriger Chefjurist und aktuell mit Verantwortung für den Bereich Unternehmenstransaktionen. Philip Kübler ist Dozent für Medienrecht an der Universität Zürich und Mitglied der Eidgenössischen Medienkommission (EMEK), einem Beratungsgremium des Bundesrates für medienpolitische Fragen. Philip Kübler amtete bis vor kurzem zwölf Jahre als Mitglied des Schweizerischen Presserates, war parallel an der Gründung des Vereins Medienkritik Schweiz beteiligt und wirkte in dessen Vorstand.

Philip Kübler sagt über seine neue Aufgabe: «Die Beschäftigung mit Medien ist für Berufsleute in Betrieben und Institutionen eine wichtige Nebensache – für die Demokratie in der Schweiz aber sind die Medien eine Hauptsache.» Medienkritik Schweiz möchte das Verständnis für die Medien und die Auseinandersetzung mit dem Journalismus und seinem Umfeld fördern. Wenn Nutzerinnen, Medienschaffende und zahlreiche Vereinigungen Medienleistungen beobachten und bewerten, soll dies auf den Plattformen von Medienkritik Schweiz gezeigt werden. «Unsere thematischen Veranstaltungen werden wir weiterführen und die Website als Plattform der Medienkritik weiterentwickeln», sagt Philip Kübler in einer Mitteilung. Es könne niemandem gleichgültig sein, was die Medienschaffenden und die Redaktionen in der Schweiz leisten, wie sie aufgestellt sind und in welchem rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Rahmen sie agieren. Der Verein Medienkritik Schweiz möchte seinen Beitrag aus fachkundiger und unabhängiger Warte leisten. «Wir möchten uns nicht durch pointierte Kritik einzelner Medienleistungen profilieren, sondern in erster Linie die Medienkritik anderer aggregieren und auf medienkritische Vorgänge hinweisen».
 

Personen mit Kindern surfen öfter im Internet

Kinder beeinflussen das Mediennutzungsverhalten der Erwachsenen, die mit ihnen im selben Haushalt leben. Diese Erkenntnis geht aus den Zahlen der am Donnerstag publizierten Studie MA Strategy 2013 hervor.

Das Mediennutzungsverhalten von erwachsenen Personen, die in Haushalten mit Kindern im Alter bis 19 Jahre leben, unterscheidet sich von jenem von Erwachsenen aus kinderlosen Haushalten. Letztgenannte gehen überdurchschnittlich oft ins Kino. Dagegen verbringen Befragte, die in einem Haushalt mit Kind leben, mehr Zeit im Internet als Personen aus reinen Erwachsenenhaushalten.

Öffentlich-rechtliche Radios sind bei Kinderlosen beliebter

Erwachsene, die in Haushalten mit Kindern leben, hören überdurchschnittlich oft private Radiosender. Ihr Konsum der öffentlich-rechtlichen Radiosender liegt dagegen unter dem Schweizer Durchschnitt. Im Gegensatz dazu hören Befragte aus kinderlosen Haushalten mehr öffentlich-rechtliche als private Radiosender. Kaum Unterschiede bestehen betreffend den Fernsehkonsum und das Lesen von Printmedien. Hier scheint es keinen Einfluss zu haben, ob jemand in einem Haushalt mit oder ohne Kind lebt.

Datengrundlage: Studie MA Strategy 2013

Die Daten finden sich in der Intermediastudie MA Strategy der WEMF AG für Werbemedienforschung. Die Studie ermöglicht den Nutzervergleich zwischen Mediengruppen und relevanten Einzelmedien aus den Bereichen Presse, Fernsehen, Radio, Kino, Teletext, Internet, Adressverzeichnisse und Aussenwerbung. Werbetreibende erfahren, mit welchen Mediengattungen beziehungsweise mit welchem Gattungsmix sie ihre Zielgruppe am besten erreichen können. Die Zielgruppe kann dabei sowohl nach soziodemografischen Merkmalen als auch nach Konsummerkmalen definiert werden. Die aktuellste Publikation der MA Strategy steht ab Donnerstag unter Wemf.ch zum Download bereit.

Bild: Keystone
 

Edito + Klartext: Alain Maillard wird Co-Chefredaktor

Alain Maillard übernimmt ab 2014 die Nachfolge von Christian Campiche als Co-Chefredaktor von Edito + Klartext, dem unabhängigen Schweizer Medienmagazin. Er wird für die Ausgabe der Romandie verantwortlich sein.

Als Co-Chefredaktor für die Ausgabe der Romandie hat Christian Campiche Edito + Klartext zum Marktleader des Westschweizer Medienjournalismus gemacht. Die Nachfolge des bald pensionierten Christian Campiche anzutreten, sei keine einfache Herausforderung, so eine Mitteilung. Mit der Wahl von Alain Maillard seijedoch die Zeichen für eine ebenso erfolgreiche Zukunft des Magazins gestellt.

Seit der Gründung von «Edito» 2009 durch die JournalistInnenorganisationen Impressum und SSM prägte Christian Campiche die französischsprachige Ausgabe des Magazins. Mit seiner Unabhängigkeit und dem Hochhalten journalistischer Werte fühlte er sich stets nur der Leserschaft gegenüber verantwortlich, was für den Erfolg des Magazins ausschlaggebend war. 2011 wurde das Magazin Edito + Klartext lanciert, aufbauend auf den zwei Vorgängern, Edito einerseits und Klartext, dem Magazin von Syndicom, andererseits. Gleichzeitig wurde ein neuer Trägerverein gegründet, dem nun alle drei Schweizer JournalistInnenorganisationen angehören, syndicom, SSM und Impressum. Das Redaktionsteam setzt sich aus den JournalistInnen der Vorgängermedien zusammen. Christian Campiche wusste diesen Wandel geschickt zur Bereicherung des Magazins zu nutzen, indem er dessen Horizont und Themenvielfalt erweiterte.

Alain Maillard, der Christian Campiche ablösen wird, ist namentlich als Medienjournalist bestens bekannt. Während mehrerer Jahre hat er das Radiomagazin «Médialogues» von Radio Suisse Romande («La Première») betreut. Seine journalistische Karriere in den Redaktionen verschiedener wichtiger Zeitungen der Romandie und in verschiedenen Gefässen der RTS machen ihn zu einem intimen Kenner der Medienszene und des JournalistInnenberufs. Die Kommission, die den Auftrag hatte, die Nachfolge für Christian Campiche zu finden, war laut Mitteilung angenehm überrascht durch die grosse Anzahl teilweise hochqualifizierter Bewerbungen.

Teaserbild: RTS

 

Roger Federer: Beliebtester Social Media Schweizer

Help.ch zeigt die beliebtesten Schweizer Personen auf den Social Media Netzwerken von Twitter und Facebook. Roger Federer hält die Krone fest im Griff - zumindest auf Facebook.

Help.ch listet die beliebtesten Social Media Profile – international, wie auch national. Die weltweite Bestenliste der Facebook-Seiten wird von der Sängerin Rihanna mit über 80 Millionen Follower angeführt, gefolgt von Eminem und Shakira. Roger Federer, der das erfolgreichste Schweizer Facebook-Profil führt, schafft es mit 13,5 Millionen Followern dennoch nicht in die Top 50 der Welt (Platz 50: One Direction, 22 Millionen Follower).

Die beliebtesten Schweizer Persönlichkeiten auf Facebook:
 

Roger Federer Sport, Tennisspieler 13,528,321
Antoine Konrad Musik, DJ Antoine 1,865,143
Luca Hänni Musik, Sänger 350,263
Beatrice Egli* Musik, Sängerin 323,484
Lara Gut Sport, Skirennfahrerin 183,814
Gökhan Inler Sport, Fussballspieler 163,000
Martina Hingis Sport, Tennisspielerin 143,000
DJ Bobo Musik, Sänger, Tänzer 133,000
Bligg* Musik, Sänger 118,376
Stress* Musik, Sänger 117,177
Stanislas Wawrinka Sport, Tennisspieler 107,000
Xenia Tchoumitcheva Model, Fashion 104,419
Granit Xhaka* Sport, Fussballspieler 83,425
Fabian Cancellara Sport, Radrennfahrer 76,049
Michelle Hunziker Fotomodel, TV, Modaratorin 75,005
Carlo Janka Sport, Skirennfahrer 60,451
Patrick Nuo* Musik, Sänger 60,089
Sébastien Buemi Sport, Formel 1 Fahrer 59,144
Diego Benaglio* Sport, Fussballspieler 57,360
Jan Ullrich Sport, Profi-Radrennfahrer 56,726
Tranquillo Barnetta* Sport, Fussballspieler 46,904
Sophie Hunger* Musik, Sängerin 45,572
Xerdan Shaqiri* Sport, Fussballspieler 32,891
Baschi Musik, Sänger 26,869
Peter Zumthor Architekt 23,303
Valentin Stocker* Sport, Fussballspieler 20,568
Nik Hartmann Moderator 17,534
Tom Lüthi Sport, Motorrad-Rennfahrer 17,093
Kurt Aeschbacher Film, TV, Kultur 15,147
Marco Tempest Entertainer, Zauberkünstler und Illusionist 14,566

*ergänzt durch Werbewoche.ch
Die Liste findet man unter http://top.help.ch

Auch die Schweizer Twitter-Liste wird von Roger Federer angeführt. Er ist der einzige Schweizer Star, dem über eine Million Menschen folgen. Anders als bei Facebook ist er mit dieser Zahl jedoch nicht allein auf weiter Flur, sondern wird dicht gefolgt von Michelle Hunziker (963'000 Follower). Mit 12'000 Followern sorgt Bundesrat Alain Berset knapp dafür, dass auch die Politik in den Top 20 der Schweiz vertreten ist. (hae)

Die 20 beliebtesten Schweizer Persönlichkeiten auf Twitter:
 

1 Roger Federer Sport, Tennisspieler 1,076,615
2 Michelle Hunziker Fotomodel, TV, Modaratorin 963,033
3 Joseph S. Blatter Sport 481,752
4 Fabian Cancellara Sport, Radrennfahrer 277,024
5 Gökhan Inler Sport, Fussballspieler 224,260
6 Stanislas Wawrinka Sport, Tennisspieler 162,900
7 Marco Tempest Entertainer, Zauberkünstler und Illusionist 126,891
8 Sébastien Buemi Sport, Formel 1 Fahrer 92,456
9 Martina Hingis Sport, Tennisspielerin 43,973
10 Viktor Giacobbo Film, TV, Komiker, Schauspieler 39,593
11 Lara Gut Sport, Skirennfahrerin 30,429
12 Antoine Konrad Musik, DJ Antoine 28,776
13 Luca Hänni Musik, Sänger 27,354
14 Martin Betschart Autor, Motivator 20,230
15 Mike Müller Film, TV, Komiker, Schauspieler 18,135
16 Jörg Kachelmann TV, Meteorologe 17,843
17 Nik Hartmann Moderator 15,781
18 Xenia Tchoumitcheva Model, Fashion 15,450
19 Tom Lüthi Sport, Motorrad-Rennfahrer 15,393
20 Alain Berset Politik, Bundesrat 12,034

Die vollständige Liste findet man unter Top.help.ch

Stand: November 2013

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