Communicators: Neuer Managing Partner

Die Kommunikationsberatungsagentur Communicators hat per Anfang 2014 Roland Cecchetto als neuen Managing Partner sowie Aktionär aufgenommen und Liên Burkard zur Seniorberaterin befördert.

Roland Cecchetto ist seit mehr als drei Jahren im Bereich Finanzkommunikation von Communicators als Senior Consultant und Geschäftsleitungsmitglied tätig. Der 57-Jährige hat sich seit weit über 30 Jahren der Kommunikation verschrieben. So wirkte er unter anderem in leitenden Marketing- und Kommunikations-Positionen bei der Genossenschaft Migros Zürich, bei der Schrauben- und Engineering-Gruppe Bossard und beim Gastronomie- und Hotelkonzern Mövenpick. Ferner betreute er in Agenturen wie Hirzel & Partner, PRW und Diem, Gesess & Partner weitere namhafte schweizerische und internationale Unternehmen. Von 2000 bis 2008 war er Geschäftsleitungsmitglied und Kommunikationsverantwortlicher von Jefferies Switzerland, der Tochtergesellschaft der US Investment Bank.

comm-np

Auf den 1. Januar 2014 wurde ausserdem Liên Burkard zur Seniorberaterin befördert. Die 36-Jährige arbeitet schon seit mehr als sechs Jahren bei Communicators und führt mit Erfolg Mandate in den Bereichen Recycling, Littering, Politik und Immobilien. Sie ist diplomierte Kommunikatorin FH und schloss 2007 ihr Studium in Journalismus und Organisationskommunikation an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ab. Zudem absolvierte sie während des Studiums verschiedene Praktika in der Kulturkommunikation und im Journalismus. 2011 hat sie den ersten MAZ-Lehrgang zu Social Media in der Schweiz abgeschlossen und wird bis Juli 2014 den Zertifikatslehrgang (CAS) Strategic Communication an der Hochschule Luzern absolvieren.

lb-123
 

Erdmannpeisker lässt den Bäcker tanzen

Erdmannpeisker hat für die Grossbäckerei Romer's eine Imagekampagne und ein neues Corporate Design kreiert.

In knapp 40 Jahren hat sich Romer‘s von der kleinen, lokalen Bäckerei zur Grossbäckerei für Gastrobetriebe entwickelt. Trotz diesem rasanten Wachstum und den logistischen Anforderungen einer modernen, industriellen Bäckerei bleibt Romer’s in der Produktion dem traditionellen Bäckershandwerk treu.

Der neue Auftritt soll mit dem Key visual des Hausbäckers genau das kommunizieren. Dieser Hausbäcker zeigt sich in den verschiedenen Motiven anpassungsfähig an die verschiedenen Branchen und demonstriert so die Nähe zu seinen Kunden. Die Imagekampagne wird ab Januar 2014 in allen einschlägigen Fachzeitschriften zu sehen sein. Im Zuge dieses Neuauftrittes wurde auch das Logo und das Corporate Design des Unternehmens überarbeitet und aufgefrischt.

rz_ROMERS_WEIHNACHTEN_ISOCo
rz_ROMERS_IMAGE_ISOCoated_h
rz_ROMERS_3
rz_ROMERS_IMAGE_4ISOCoated_
rz_ROMERS_IMAGE_5ISOCoated_

Verantwortlich bei Romers: Remo Romer (Geschäftsführer), Daniel Meier (Marketing & Export). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Patrick Fawer (AD), Peter Rettinghausen (Text), Gabriel Peisker (CD), Sybille Erdmann, Selina Helbling (Beratung), Jonathan Heyer (Fotograf), Pixelpolish (Bildbearbeitung).

 

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agenturen freuen sich über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Diesmal mit dabei: Metzgerlehner, Havas, Jung von Matt/Limmat, Basel West, OMD, Advico und By the Way Communications.

Metzgerlehner: mit drei neuen Kunden ins neue Jahr

metzgerlehner

Metzgerlehner vermeldet zum Jahresbeginn drei neue Kunden im Portfolio: Der Ostschweizer Bio-Pionier Biotta setzt in Zukunft auf die Zürcher Agentur. Die Traditionsmarke möchte mit neuem Schwung von sich reden machen. Auch die Klubschule Migros, die grösste Weiterbildungsinstitution der Schweiz, vertraut bei kommenden Kampagnen auf Metzgerlehner. Der Schweizer Lebensmittelkonzern Gustav Gerig wird mit Metzgerlehner Kampagnen für gleich drei seiner nationalen Produktmarken realisieren: Avopri, Raimond Frères und Majestic.

Erste Arbeiten für diese Neukunden im Metzgerlehner-Portfolio werden bereits in den nächsten Tagen zu sehen sein.

ml-pitchgew

 


Havas: Pitch um BAG-Kampagne gewonnen

Havas-Worldwide-Zuerich

Der Pitch um das Mandat der Alkoholpräventionskampagne 2014-2016 ist entschieden. Nach einem zweistufigen, selektiven Ausschreibungsverfahren erhält die Agentur Havas Worldwide in Zürich das Mandat. Die Kampagne wird vom Bundesamt für Gesundheit in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteuren im Bereich der Alkoholprävention im Rahmen des Nationalen Programms Alkohol umgesetzt. Sie sensibilisiert die Schweizer Bevölkerung auf den Alkoholmissbrauch.

bag

 


Jung von Matt/Limmat gewinnt Gesamt-Etat von Raiffeisen

jungvonmatt-limmat_0

Jung von Matt/Limmat setzt sich in einem mehrstufigen Evaluationsverfahren durch und gewinnt den Etat der Schweizer Traditionsbank Raiffeisen. «Wir haben uns aufgrund der ausgewiesenen Markenkompetenz und der interdisziplinären Aufstellung für Jung von Matt/Limmat entschieden. Die Agentur vereint alle Kommunikationsdisziplinen unter einem Dach und ist so für uns der ideale Partner für ein integriertes Konzept», begründet Jürg Moosmann, Leiter Werbung & Markenführung von Raiffeisen Schweiz, den Entscheid.
Roman Hirsbrunner (CEO Jung von Matt/Limmat) und Alexander Jaggy (Executive Creative Director), freuen sich auf die neue Aufgabe: «Die beliebteste Bankenmarke im Schweizer Markt in der Kommunikation weiter zu entwickeln ist eine Aufgabe, welche die Strategie-Kompetenz und Kreativität einer Agentur fordert.» Erste Arbeiten werden im Sommer zu sehen sein.

Logo_Raiffeisen

 


Kundenzuwachs bei Basel West

basel-west-logo

Die Kommunikationsagentur Basel West blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und hat 2013 sieben neue Mandate dazugewonnen: Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ASP, BAK Basel Economics, ELCA Informatik, Ford Händler mit einem neuen Kundenmagazin, Hatebur Umformmaschinen, Kloster Mariastein, Nacht des Glaubens des Vereins Kulturförderung Basel-Stadt. Die langjährige Zusammenarbeit mit Roth Gerüste wurde dagegen auf Ende Jahr beendet.

bw-pitch

 


OMD Schweiz gewinnt Seat

omd-logo-pitch

Im Rahmen einer mehrstufigen Agenturevaluation konnte sich OMD Schweiz erfolgreich durchsetzen und Seat Schweiz, Schinznach Bad, mit innovativen Kommunikationsvorschlägen, einer lokal fundierten Beratungskompetenz und einer digital voll integrierten Mediastrategie überzeugen. Das Mandat umfasst die nationale Kommunikation über alle Konsumenten-Touchpoints und wird neben den bekannten klassischen Mediengattungen mit einem umfänglichen Online-Auftritt komplettiert. Dazu Manfred Strobl, CEO OMD: «Wir freuen uns ausserordentlich über das Mandat und dem damit verknüpften Vertrauen, das uns Amag/Seat hiermit ausgesprochen hat. Die Agentur OMD wird ihre ganzheitliche Beratung und kompetente Umsetzung ab 2014 mit Begeisterung einbringen».

Seat wird in der OMD Unit «Nord» unter Leitung von MD Markus Bettler betreut. Nach den UK ist die Schweiz bereits der zweite europäische Markt, in dem Omnicom Seat überzeugen und als Neukunde gewinnen konnte.

seat_0

 


Advico Y&R fliegt Emirates

advico-logo-pitch

Ab sofort startet Advico Y&R für Emirates. In einem mehrstufigen Pitch-Prozess konnte sich Advico Y&R gegen die Konkurrenz durchsetzen. Verschiedene Arbeiten sind schon on air.

emirates

 


By the Way begleitet S3 auf dem Weg ins All

by-the-way

Wenn Swiss Space Systems 2017 mit den Testflügen ins All beginnt, spielt die Berner Agentur By the Way gewissermassen den Kopiloten. Sie begleitet das junge und ambitionierte Unternehmen in allen Belangen der Kommunikation.

Mit Swiss Space Systems (S3) mit Sitz in Payerne konnte By the Way Communications ein selbst im internationalen Vergleich einzigartiges Unternehmen für sich gewinnen. Die 2012 gegründete Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, in Payerne suborbitale Shuttles für die preiswerte und sichere Lancierung von Kleinsatelliten bis 250 Kilogramm zu entwickeln und zu bauen. Erste Testflüge sind für 2017 geplant; erste kommerzielle Lancierungen für 2018. S3 ist unter anderem mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und mit Dassault Aviation partnerschaftlich verbunden und kann auf bereits bestehendes Know-how aus früheren Projekte wie «Hermès» und «X-38» zurückgreifen. Das Unternehmen hat bis 2018 ein Gesamtbudget von rund 250 Millionen Franken. Es beschäftigt heute rund 50 Mitarbeitende. Das von S3 entwickelte System wird in diesem Video veranschaulicht.

s3
 

BPRA: Andreas Hugi neuer Präsident

Roman Geiser, CEO und Managing Partner Farner Consulting, hat per 1. Januar 2014 nach vier Jahren das Präsidium des Bundes der Public Relations Agenturen der Schweiz BPRA an Andreas Hugi weitergegeben.

Andreas Hugi ist Managing Partner der von ihm mitbegründeten Agentur Furrer Hugi & Partner mit Standorten in Bern, Zürich und Brüssel und seit 2012 Vorstandsmitglied des BPRA. Roman Geiser hat die Verbandsanliegen als Präsident während der letzten vier Jahre vertreten und den Verband weiterentwickelt. In seine Amtszeit fallen laut Mitteilung ein deutliches Mitgliederwachstum von 21 auf 28 Agenturmitgliedern, die Einführung von Chapters (Fachgruppen) sowie die Vertiefung der Qualitätszertifizierung der Agenturen nach dem CMS Standard. Roman Geiser wird als Delegierter im internationalen Agentur-Dachverband ICCO weiterhin im Vorstand des BPRA mitwirken.

Foto-Andreas-Hugi-1
Andreas Hugi

Anlässlich der letzten Mitgliederversammlung wurde zudem Tanja Hollenstein neu in den BPRA-Vorstand gewählt. Tanja Hollenstein ist Partnerin der Agentur Paroli in Zürich. Die weiteren Vorstandsmitglieder Martin Zahner und Reto Wilhelm wurden in ihrem Vorstandsamt bestätigt.

Foto-Tanja-Hollenstein-1
Tanja Hollenstein

Zu guter Letzt: Stop Motion

Die neuseeländische Verkehrserziehung bringt seit dieser Woche den Rest der Welt zum Nachdenken. Kein Wunder, bei dem Spot.

Im Strassenverkehr braucht es wenig, um viel anzurichten. Meist reicht eine kleine Unachtsamkeit, um das Leben der Beteiligten auf fatale Art und Weise zu verändern oder gar zu beenden. Im Normalfall passiert nichts, aber wenn, dann lässt sich ein Fehler nicht rückgängig machen. Auch wenn niemand böse Absichten hatte, keine Verkehrsrowdies im Spiel waren und kein Alkohol getrunken wurde. Wer zu schnell unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Leute, die kurz unaufmerksam sind und folglich Fehler begehen.

Die NZ Transport Agency appelliert nicht mit nur mit dem erhobenen Zeigfinger, sondern mit einem aussergewöhnlichen Spot an die Vernunft, Aufmerksamkeit und Konzentration der Autofahrer. Was wäre, wenn sich Unfallverursacher und -Opfer Sekundenbruchteile vor dem Crash über das bevorstehende Drama unterhalten könnten? Sie würden die bevorstehende Situation gerne rückgängig machen. Aber wie gesagt, das geht leider nicht. Der Einminüter verbreitet sich seit Dienstag auch ausserhalb Neuseelands rasend schnell. Falls Sie ihn noch nicht gesehen haben (zum Beispiel, weil Sie mit Arbeit beschäftigt waren, statt auf Youtube zu surfen) – voilà. (hae)
 

//www.youtube.com/watch?v=bvLaTupw-hk

KSP: Kampagne für Schweizer Illustrierte

Niemand anders bringt uns die Schweizer Stars so nahe, wie die Schweizer Illustrierte. Ganz getreu diesem Motto kommuniziert die neue Kampagne aus dem Hause KSP.

Mit einer prägnanten Umsetzung dieser Botschaft sollen laut Mitteilung gezielt langjährige und neue potentielle Abonnenten angesprochen werden. Vier eigenständige Sujets dramatisieren, dass mit einem SI-Abo weit mehr als nur eine Zeitschrift bei uns im Briefkasten landet.

140106_SI_F12_Skifahrer
140106_SI_F12_Schwinger
140106_SI_F12_Miss
140106_SI_F12_Hochzeit

Verantwortlich bei Ringier: Julia Tatje (Leiterin Werbung Zeitschriften), Angela Klein (Direktmarketing Spezialistin), Mike Zwyssig, Swissprinters (Lithograph). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Benny Goldstein, Sascha Borsai (Creative Direction); Kevin Zysset (Grafik); Sascha Borsai (Text); Rémy Müller, Nina Stebler (Beratung); Sven Germann (Fotografie); Featherwax (Bildbearbeitung).
 

Verleger setzen auf Inhalte und Innovationen

Dreikönigstagung: Statt zu jammern, wollen die Schweizer Verleger die zahlende Leserschaft mit Innovation, Qualität und Inhalten überzeugen.

Die «Propheten der Dreieinigkeit» aus Wissenschaft, linken und rechten Parteien zielten mit ihrer Kritik an der Qualität der Medien ins Leere, sagte Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbandes Schweizer Medien, am Dienstag an der Dreikönigstagung in Zürich. Es gebe weder einen Mainstream noch ein Meinungskartell der Medien, wie dies oft behauptet werde.

Aufruf zur Geschlossenheit

Die Medienvielfalt sei ein Faktum. Wichtiger sei, dass Chefredaktoren und Verleger am gleichen Strick zögen. Die Schweizer Uhrenindustrie, in den 1980er-Jahren noch eine Krisenbranche, demonstriere diese Geschlossenheit. Zahlreiche Chefredaktoren von Schweizer Medienhäusern hatten am Jahreskongress 2013 in Interlaken durch Abwesenheit geglänzt. Lebrument zeigte sich überzeugt, dass die Verlagshäuser mit guten Produkten auch in Zukunft ihre Leserschaft finden werden. Veit Dengler, seit Oktober Chef der NZZ-Mediengruppe, und René Lüchinger, seit Anfang Jahr Blick-Chefredaktor, liessen Aufbruchstimmung erkennen. Sie setzen auf Inhalte und Innovationen. Und sie wollen genau zuhören, was die Kunden wünschen.

198336645

Alte Konzepte untauglich

Die Medienhäuser müssten sich auf eine neue Realität einstellen, sagte Dengler. Die Verleger müssten lernen, agil und flexibel zu handeln. Diese Tugenden seien nicht in den Genen der Verlage angelegt. Der neue NZZ-CEO verwies auf Beispiele aus dem Ausland wie die Financial Times und den deutschen Axel-Springer-Verlag, die die Digitalisierung mit Hochdruck vorantrieben. Mit alten, von der gedruckten Presse übernommenen Konzepten liessen sich die neuen Herausforderungen nicht meistern. Neue Ideen und Geschäftsmodelle seien gefragt. Onlineportale imitierten heute vielfach Zeitungen. Auch die in der Branche viel gepriesenen allgemeinen Bezahlschranken bei der Mediennutzung (Paywall) orientierten sich zu sehr an Modellen aus dem Printsektor. Medien wie das Wall Street Journal gingen einen anderen Weg. Sie analysierten laufend das Nutzerverhalten und entschieden dann, ob ein Angebot kostenpflichtig oder gratis sei. Das Wall Street Journal und die Financial Times hätten ihre Redaktionen massiv mit solchen Datenanalysten ausgebaut. Die Ergebnisse beeinflussten auch die Seitengestaltung in den Blättern.

198336600d

Neue Lust am Wort

«Wer zum Teufel zahlt noch für Boulevard?», stellte René Lüchinger, Blick-Chefredaktor, provokativ in den Raum. Boulevard sei doch heute in allen Medien präsent. Doch statt in Depression zu verfallen, sollten die Journalistinnen und Journalisten sich auf ihr Metier besinnen. Die Lust am Wort, am Bild, an der Schlagzeile, an Kreativität und Komposition sollte wieder ins Zentrum rücken. «Ich bin überzeugt, dass die Leserschaft bereit ist, für spannende, gut aufgemachte Geschichten zu bezahlen. Vorausgesetzt, dass die Geschichten auch wirklich gut sind», sagte Lüchinger. Als Beispiel nannte der neue Blick-Chefredaktor die Schlagzeile in der deutschen Bild-Zeitung anlässlich der Papstwahl von Josef Ratzinger: «Wir sind Papst». Es spiele keine Rolle, ob diese Geschichten auf dem Internet, auf dem iPad, dem iPhone oder auf Papier veröffentlicht würden. Das Publikum wolle genau solche Storys lesen. Das gelte auch für Themen aus Politik und Wirtschaft, die der Blick boulevardgerecht aufgreife. «Ich glaube nicht, dass alle Welt künftig nur noch elektronisch informiert und unterhalten werden will. Print hat Zukunft.» (SDA)

198336640

Bilder: Keystone
 

Doodle: Michael Brecht wird CEO

Michael Brecht wird neuer Doodle-Geschäftsführer ab 01.02.2014. CEO Michael Näf und CTO Paul E. Sevinç geben die Geschäftsführung schrittweise ab. Tamedia übernimmt 2014 wie geplant die Mehrheit.

Die beiden Gründer Michael Näf und Paul E. Sevinç haben Doodle in den letzten Jahren als weltweiten Marktführer etabliert, arbeiten seit langem profitabel und konnten 2013 den Gewinn gegenüber Vorjahr noch einmal verdoppeln. Bereits 2011 beteiligte sich Tamedia mit 49 Prozent an Doodle. Im Laufe des Jahres 2014 wird Tamedia wie geplant die Mehrheit an Doodle übernehmen und in den weiteren internationalen Ausbau des Dienstes investieren. Parallel dazu geben Doodle-CEO Michael Näf und CTO Paul E. Sevinç in diesem Jahr die Führung schrittweise ab und werden sich neuen beruflichen Herausforderungen zuwenden.

Der neue Doodle-CEO Michael Brecht verfügt laut Mitteilung über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der IT- und Online-Welt und war in verschiedenen internationalen Positionen tätig. Nachdem er als Managing Director bei der deutschen IT-Firma Compunet unter anderem den Aufbau des Grossbritannien-Geschäfts verantwortet hatte, gründete er im Anschluss in Deutschland Urbia.com – ein Online-Portal für Familien und Kinder, das inzwischen an Gruner & Jahr verkauft wurde. Nach einem längeren Australien-Aufenthalt gründete und führte Brecht zuletzt 52weine.de, einen Shopping-Club für Weine.

Bei seiner zukünftigen Tätigkeit für Doodle arbeitet Michael Brecht eng mit dem Doodle-Führungsteam zusammen, das schon seit mehreren Jahren an der Erfolgsstory des Web-Unternehmens mitschreibt: Unterstützt wird er von Verkaufsleiter Tiziano Obrecht, Malte Schiebelmann als Leiter Produktmanagement und Christoph Bäni, der zum Doodle-Entwicklungsleiter aufrückt und damit die betreffenden Aufgaben von Paul E. Sevinç übernimmt.

Michael-Naefr

Pascal Kurmann übernimmt Admotion

Patrick Mächler übergab per 1. Januar die Agentur Admotion in Lachen komplett in die Hände des Mitgründers und Art Directors Pascal Kurmann.

Der Art Director und Mitgründer, der bis anhin laut Mitteilung oft im Hintergrund wirkte, tritt nun als alleiniger Inhaber und Geschäftsführer mit seinem kreativen Geist nach vorne. Er ist neu die erste Ansprechperson der Agentur für Marketing, Kreation und Web.  Patrick Mächler scheidet per Ende Dezember vollständig aus Admotion aus und wird sich ab 2014 zu hundert Prozent für sein Geschäft Lifestyle Immobilien engagieren. Diese Immobilienfirma hat er – wie Admotion- ebenfalls vor rund fünf Jahren gegründet. Patrick Mächler verlasse Admotion mit einem weinenden Auge, freue sich aber genauso auf das Vollzeitengagement im Immobiliengeschäft, so die Mitteilung weiter.

pk_pm
Pascal Kurmann (links), Patrick Mächler (rechts)

admotion

Ricardolino heisst neu OLX

Ricardolino, die Plattform für Online-Gratisinserate, heisst ab sofort OLX. Mit dem Namenswechsel schafft das Unternehmen eine klare Abgrenzung zu den Angeboten und Funktionsweisen des Schwesterunternehmens Ricardo.

Ziel der Lancierung von Ricardolino.ch im Januar 2013 war es, durch die Nähe zur hausinternen Marke Ricardo.ch schnell eine breite Nutzerbasis aufzubauen. Mit dem Namenswechsel hin zu OLX schafft das Unternehmen nun eine klare Abgrenzung zu Ricardo.ch und den entsprechenden Angeboten.

Die Marke OLX wird vom Mutterhaus Naspers bereits in 190 Ländern im Bereich Kleinanzeigen geführt. Sie eigne sich ideal für die bestehende Plattform in der Schweiz, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens. Insbesondere könne man in Bezug auf die unterschiedlichen Funktionsweisen der beiden Plattformen mehr Klarheit zu schaffen, so Oliver Schibli, CEO von OLX.

Für die Nutzer von Ricardolino.ch bleibt ausser dem neuen Namen restlos alles beim Alten: Sämtliche Accounts werden automatisch zu OLX-Konten. Die Zugangsdaten, Passwörter und Geschäftsbedingungen bleiben unverändert und alle Angebote laufen nahtlos auf OLX weiter.

Der Namenswechsel wird seit Ende Dezember schweizweit von einer Werbekampagne begleitet.

 

//www.youtube.com/watch?v=niJC1Ye32fQ

NZZ übernimmt Moneyhouse

Die NZZ übernimmt Itonex, die Betreiberin der Wirtschaftsauskunfts-Plattform Moneyhouse. Das Portal verzeichnet monatlich über zwei Millionen Besucher. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit der Akquisition werde die NZZ-Mediengruppe ihre Stellung als führender Anbieter von digitalen Wirtschaftsinformationen weiter ausbauen, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Auch werde die Reichweite im Werbemarkt «signifikant gesteigert».

Die Itonex AG in Rotkreuz ZG betreibt die Website für Handelsregister- und Firmendaten seit 2006. Sie beschäftigt 22 Mitarbeitende. Die Übernahme durch die NZZ-Gruppe eröffne «wichtige strategische Persepktiven», wird Michael Schuler, Gründer von Moneyhouse, in der Meldung zitiert. (SDA)

Möbel Pfister à la Bohème

Die 20er-Jahre melden sich nicht nur auf den Laufstegen zurück, sondern ziehen auch in unsere Wohnungen ein. Strebel Juon hat das Thema für den Winterkatalog von Möbel Pfister aufgegriffen.

Die Bohemians brachen in den 20er-Jahren aus dem viktorianischen Lebensstil aus und suchten nach neuen Lebensformen. Sie bemalten ihre Wohnungen mit leuchtenden Farben und Mustern. Ein Teil des Winterkatalogs von Pfister widmet sich diesem fantasievollen und verspielten Thema, heisst es in einer Mitteilung von Ende Dezember. Auf über 60 Seiten zeigt Pfister einen bunten Stilmix. Fransen und Stickereien schmücken die Heimtextilien, Blumenmuster verzieren Vasen und Accessoires und die Möbel zeichnen sich durch verspielte Details aus.

Verantwortlich bei Möbel Pfister: Carlos Friedrich (CMO), Gianne Holmgren (Leiterin Werbung), Roland Flückiger (Leiter Produktion), Andrea Lochinger (Kommunikationsplanung). Verantwortlich bei Strebel Juon: Robin Strebel, Jörg Agostini (Kreation), Gian Marco Juon (Beratung), Christoph Hess/rentahess (Text). Styling: Marianne Kohler (Lead Styling), Alex Rawlinson, Alexander Wegner (Einrichtungen), Melanie Albisser (People). Produktionsleitung Fotos: Maya Baumgartner. Fotos: Alessandra Leimer (People), Véronique Hoegger, Martina Meier, Rita Palanikumar, Eric Schmid (Einrichtungen).

1.pfister.1
1.pfister.2
1.pfister.3
get_footer();