Dominik Balmer gewinnt Förderpreis

Tamedia und die Sonntagszeitung schreiben jährlich in Zusammenarbeit mit der Schweizer Journalistenschule Maz einen Förderpreis für investigativen Journalismus aus. Der Gewinner des Jahres 2014 heisst Dominik Balmer.

Der 33-Jährige erhält die Möglichkeit einer einjährigen bezahlten Weiterbildung in der Praxis im RechercheDesk von Sonntagszeitung und Le Matin Dimanche in Bern. Er hat in Bern und Heidelberg Germanistik und Geografie studiert und verfügt über ein abgeschlossenes Journalismusstudium am Maz. Dominik Balmer arbeitet zur Zeit im Wirtschaftsressort der Berner Zeitung, nachdem er bei diversen Zeitungen Erfahrungen im Journalismus gesammelt hat. Balmer hat mit mehreren aufwändigen Recherchen auf sich aufmerksam gemacht. So zeigte er am Beispiel der Grimsel-Kraftwerke die fehlende Rentabilität beim Betrieb von Pumpspeicherkraftwerken auf. Zudem deckte er bei der Schweizerischen Post sowie bei der BKW heikle Verflechtungen und Doppelrollen von Spitzenmanagern auf. Balmers Beiträge sind gründlich recherchiert, klar verständlich und stellen die Zusammenhänge für ein breites Publikum gut dar.

Bild: Twitter.com

«Tagesschau»: Publikumsräte zufrieden

Die fünf Publikumsräte der SRG SSR beobachteten eine Woche lang die Hauptausgaben der Tagesschausendungen von RSI, RTR, RTS und SRF. Sie stellen diesen Sendungen ein gutes Zeugnis aus.

Sie erfüllen ihren Informationsauftrag im Rahmen der Service-public-Konzession voll und ganz. Trotz kultureller Eigenheiten in der Präsentation gibt es viele Gemeinsamkeiten.

Die fünf Publikumsräte der SRG (SRG.D, RTSR, Corsi, SRG.R und Swissinfo) arbeiten in der Regel unabhängig voneinander. Für die nationale Beobachtung arbeiten sie jedoch zusammen: Der überregionale Erfahrungsaustausch wird durch die nationale Arbeitsgruppe der Präsidenten der Publikumsräte organisiert. Waren es 2011 die Berichterstattung zu den eidgenössischen Wahlen und 2012 die Konsumentenmagazine, so lag der Fokus der Arbeitsgruppe 2013 auf den Hauptausgaben der verschiedenen SRG-Tagesschausendungen:

– «Tagesschau» (19.30 Uhr, SRF – Fernsehen SRF 1)
– «Le Journal» (19.30 Uhr, RTS – Fernsehen RTS Un/Deux)
– «Telegiornale» (20.00 Uhr, RSI – Fernsehen RSI LA 1)
– «Telesguard» (17.40 Uhr, RTR – Fernsehen SRF 1)

Die «Hard News» bilden bei allen Sendungen den wichtigsten Bestandteil und bieten dem Publikum eine gute Übersicht über die aktuellen Ereignisse. Im Vordergrund stehen politische und wirtschaftliche Themen. Die Präsentation der Informationen ist jedoch sprachregional unterschiedlich. Für die beobachtenden Publikumsräte setzt SRF Grafiken und Illustrationen sehr gut ein. Beim «Telegiornale» von RSI werden deutlich mehr Themen präsentiert als bei der «Tagesschau» von SRF, die fokussierter berichtet. SRF setzt damit auf eine übergeordnete Informationsstrategie, bei der sich die «Tagesschau» und Informationssendungen wie «Schweiz aktuell» oder «10vor10» gegenseitig ergänzen. «Le Journal» von RTS wiederum bietet reichlich Platz für Gespräche, Meinungen und Kommentare, die mit viel Engagement und Emotionen dargeboten werden.

Die Beobachtungsergebnisse wurden mit den Sendungsverantwortlichen intensiv besprochen. Diese interessierten sich insbesondere für den Blick der Publikumsräte aus den anderen Sprachregionen. Indes konnten während der Beobachtungsperiode nur wenige Beiträge über die anderen Sprachregionen analysiert werden (dabei spielt auch eine Rolle, dass es aufgrund des verhältnismässig grösseren News-Potenzials für RSI leichter ist als für SRF, über die anderen Sprachregionen zu berichten). In den Gesprächen wurden weitere Gründe erläutert, warum in der Beobachtungswoche relativ wenig über die anderen Regionen berichtet werden konnte. Die Verantwortlichen legten Wert darauf festzuhalten, dass das Qualitätsmerkmal der journalistischen Relevanz entscheidend ist, ob über ein Thema aus einer andern Sprachregion zu berichten ist. Deshalb würden die Redaktionen auch eine Quotenvorschrift, die im Dienste der nationalen Kohäsion stünde, ablehnen. Die Publikumsräte erachten Aktionen wie den Austausch der Tagesschaumoderatoren als gelungene Abwechslung und wünschen sich eine Fortsetzung.

Etextera: Texte für Zermatt Bergbahnen

Vertriebsorientiert, jung und dynamisch. So präsentierten sich die Zermatt Bergbahnen auf ihrer neuen Website. Die Texte dazu hat Etextera geliefert.

Die Zermatt Bergbahnen haben das Ende von 2013 mit einer neuen Webseite eingeläutet. Mit dieser will das Unternehmen seine Gäste zielgruppenspezifischer und direkter ansprechen. «Auf der neuen Seite können wir unsere Angebote optimal präsentieren», erklärt Martin Niederberger, Online Marketing & Media Manager bei Zermatt Bergbahnen. Zudem hat sich das Unternehmen mit der neuen Webseite das Ziel gesetzt, seine Besucher emotional anzusprechen. Damit ist einerseits die Bildsprache gemeint und andererseits der Text. Die Inhalte sollten kurz und knapp sein, das Wichtigste umschreiben, Lust auf mehr machen und Suchmaschinen optimiert sein. etextera setzte die Texte in kurzer Zeit für die Zermatt Bergbahnen um.

Martin Niederberger, Online Marketing & Media Manager bei Zermatt Bergbahnen, fasst die Zusammenarbeit mit der Textagentur so zusammen: «Etextera hat einen sehr kompetenten, frischen und originellen Eindruck hinterlassen. Der Aspekt, dass die Agentur explizit auf die Work-Life-Balance ihrer Texterinnen schaut, empfinden wir zudem als sehr sympathisch und zukunftsorientiert.» Die neue Erlebniswelt der Zermatt Bergbahnen gibt es ab sofort unter: Matterhornparadise.ch

Nik Schwab gründet eigene Agentur

Der langjährige Kommunikationsberater Nik Schwab gründet eine eigene Agentur. Nik Schwab Communications unterstützt Unternehmen in den Fachgebieten Public Relations und Content Marketing.

Der 31-jährige Berner ist seit 13 Jahren in den Bereichen Kommunikation und Marketing tätig. Er arbeitete als freier Journalist für den Bund Verlag, in der Vermarktung des internationalen Tennisturniers in Gstaad, bei der Unternehmenskommunikation der Schweizerischen Post sowie bei den PR-Agenturen Righetti & Partner und Knobel Corporate Communications. Er betreut schwerpunktmässig Firmen aus den Branchen Konsumgüter, Industrie, Dienstleistungen, Gesundheitswesen und Hotellerie.

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Mit Text, Content und Storytelling unterstützt Nik Schwab Communications laut Mitteilung die Kunden darin, Kommunikationsmittel zu schaffen, die eine hohe Reichweite erzielen. Darunter fallen Websites, Blogs, Magazine, Bücher und Broschüren. Das Leistungsangebot umfasst ebenso die klassischen PR-Disziplinen Medienarbeit, Ghostwriting und Social Media.  «Dank positiven Signalen aus meinem Netzwerk ist es mir möglich, mich selbstständig zu machen und meine inhaltsgetriebene Kommunikationsphilosophie in einer eigenen Agentur zu verwirklichen» sagt Nik Schwab. «Meine Kunden unterstütze ich mit meinem journalistischem Hintergrund und der betriebswirtschaftlichen Ausbildung bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen.»

Für 2014 ist die Lancierung einer Kommunikationsplattform geplant, für die Folgejahre der Aufbau weiterer Dienstleistungsmarken.

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Tagblatt der Stadt Zürich: Stadtrat kündigt Vertrag

Der Zürcher Stadtrat hat den Vertrag mit dem Tagblatt der Stadt Zürich als offizielles Publikationsorgan der Stadt Zürich gekündigt.

Aufgrund der submissionsrechtlichen Vorschriften dürfe der geltende Vertrag nicht verlängert werden, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Der Vertrag, der die Zusammenarbeit zwischen dem Tagblatt der Stadt Zürich und der Stadt Zürich bezüglich amtlicher Veröffentlichung regelt, trat 1995 in Kraft und wurde seither zweimal um jeweils zehn Jahre verlängert. Letztmals war dies 2005 der Fall. Der Stadtrat schätze das Tagblatt als verlässlichen Partner, der die amtlichen Veröffentlichungen in alle Haushalte trage und daneben den Leserinnen und Lesern einen journalistischen Mehrwert biete, heisst es in der Mitteilung. Neue submissionsrechtliche Vorschriften machten jedoch eine öffentliche Ausschreibung der Konzession unumgänglich.

Der Stadtrat hat deshalb den bestehenden Vertrag gekündigt. In Anbetracht der Komplexität der vorzunehmenden Abklärungen erfolge die Kündigung per 31. Dezember 2016, schreibt der Stadtrat. Er wolle die nächsten zwei Jahre dazu nutzen, um grundsätzliche Überlegungen zu den amtlichen Veröffentlichungen anzustellen. Das Tagblatt der Stadt Zürich erscheint wöchentlich in einer beglaubigten Auflage von 127'355 Exemplaren und erreicht nach eigenen Angaben 142'000 Leserinnen und Leser. Herausgegeben wird es von der Tagblatt der Stadt Zürich AG, an der Tamedia mit 85 Prozent und die Neue Zürcher Zeitung AG mit 15 Prozent beteiligt sind. (SDA)
 

Sechs Media-Trends für 2014

2014 wird gemäss Einschätzung von Norm Johnston, Chief Digital Officer von Mindshare Worldwide, das Jahr, in welchem sich die «Vernetzung von Dingen» etablieren wird.

«Wir werden eine grosse Anzahl unerwarteter Entwicklungen sehen», so Johnston. Sechs Trends, welche digitale Innovationen darstellen und die Media-Agenturen auf dem Radar haben sollten:

Geteilte Vergänglichkeit

2014 wird eine Zunahme an Apps wie etwa Snapchat oder Wickr bringen, welche es ermöglichen, multimediale Inhalte zu verbreiten, die sich nach einer gewissen Zeit selber löschen. Zusammenfassen lässt sich dieser Trend unter «geteilte Vergänglichkeit». Hier werden einige neue Entwicklungen folgen.

Lernfähige Regierungen

David Cameron zwitschert, damit ist er nicht der einzige Politiker. Barak Obama war einer der ersten, der die digitalen Möglichkeiten für seinen ersten Wahlkampf nutzte. Die Regierungen weltweit realisieren, dass sie die neuen Technologien nutzen müssen, um relevant zu bleiben. Und nicht nur Regierungen, so hat die Deutsche Polizei eine App entwickelt, mit welcher Neo-Nazi-Texte in Liedern entdeckt werden. Diese Entwicklungen bei Regierungen weltweit wird 2014 weitergehen.

Das Internet der (sonderbaren) Dinge

Tragbare Technologie, vor allem im Gesundheitsbereich, wird zunehmen. Bisher ist nur die Spitze des Eisbergs zu sehen (etwa die Google-Brille). Die Entwicklung des «Internets der Dinge» geht weiter. Sony hat beispielsweise die «Smart Wig» patentieren lassen; Microsoft setzt auf den «Smart Bra». Die Verschmelzung des Internet mit Alltagsgegenständen wird 2014 weitergehen – und dann und wann vielleicht auch sonderbare Blüten treiben.

Vermarktung mit Klang

Klang rockt die Hauptbühne des Konsums. Ein weiterer Trend im 2014 zeichnet sich im Bereich Vermarktung durch Klang ab. Unternehmen wie Sonic Notify oder Apple wollen Klänge einsetzen, um den Kaufentscheid der Konsumenten zu beeinflussen. Mindshare ist 2013 eine Kooperation mit dem Musikidentifikationsdienst Shazam eingegangen. Audio+ heisst das Joint Venture und soll führenden Marken dabei helfen, ihre akustischen Elemente in der TV-Werbung besser kapitalisieren zu können.

Fitness + Wohltätigkeit + Technologie + Fashion = Kerching

Wir tragen alle gerne unsere Livestrong-Armbänder, mit denen wir unsere Sympathien (und unser Trendbewusstsein) für Firmen, Veranstaltungen oder Wohltätigkeits-Anliegen zeigen. Mit so einem persönlichen Manifest lässt sich jedoch auch Geld generieren. Neu entwickelte Apps – die vergleichbar funktionieren wie die hier bekannten Sponsorenläufe – machen es möglich. Die Konsumenten können so ihre bevorzugten Wohltätigkeitsveranstaltungen unterstützen. Im Gegenzug können Brands mit ihren Konsumenten auf sympathische Art und interaktiv kommunizieren – und für Wohltätigkeits-Unternehmen ist dies eine hervorragende Möglichkeit, Geld für den guten Zweck zu sammeln.

Von den Giganten zu den Verkäufern

2013 war das Jahr der Social Media- und Suchmaschinen-Giganten. Rekord-Umsätze und top Zukunfts-Prognosen prägten das Geschehen. 2014 wird das Jahr der Verkäufer. Amazon und Alibaba führen dieses Feld an. China verzeichnet bezüglich E-Commerce Traumzuwachsraten, und Alibaba ist dank Taobao und T-Mall zum grössten Online-Einzelhändler geworden. Auch Amazon könnte expandieren und damit Google etc. im Bereich Digital Advertising Konkurrenz machen.

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Über Mindshare

Das globale Media-Network Mindshare ist 1997 aus der Fusion der Mediaabteilungen von Ogilvy und JWT hervorgegangen. Seit 1998 agiert Mindshare erfolgreich im Schweizer Markt und wird im Ranking des französischen Marktforschungsinstituts Recma auf Platz fünf ausgewiesen. Mindshare ist Teil der GroupM, der Media-Holding des weltweit grössten Kommunikationskonzerns WPP (unter anderem Ogilvy, JWT, Y&R). Zur Gruppe gehören ausserdem die internationalen Media-Networks Medicom, MEC und Maxus. Zu den Kunden der Zürcher Media-Agentur zählen Unilever, Jobs.ch, Boehringer Ingelheim, Ford Motor Company, Swisshaus, Hildings Anders.

Marketing.ch: Partnerschaft mit Swiss Marketing

Das wiederlancierte Marketing- und Business-Portal Marketing.ch geht mit der führenden Vereinigung der Schweiz im Bereich Marketing und Verkauf eine Partnerschaft ein.

Durch die Partnerschaft mit Swiss Marketing erhält die Wissens- und Informations-Plattform marketing.ch eine gute Möglichkeit, Ihr vielfältiges Angebot an Marketing-Themen neuen interessierten Marketing- und Verkaufsfachleuten vorzustellen. Swiss Marketing fungiert als Partner der Rubrik «Aus- und Weiterbildung» und liefert dabei wichtige, interessante und nützliche Inhalte zum Thema Bildung im Marketingbereich. Das Angebot reicht von den Fach- und Berufsprüfungen in Marketing, Verkauf, Kommunikation und Text bis zu den marketingrelevanten CAS und MAS der Fachhochschulen. Dank der integrierten Suchfunktion kann der User die anbietenden Schulen finden und kontaktieren.

Marketing.ch tritt neu als Kooperations- und Medienpartner am Schweizerischen Marketing-Tag 2014 auf. Der Schweizerische Marketing-Tag ist der Treffpunkt für Unternehmer und Marketingexperten. Know-how, Networking, Unterhaltung und Glamour stehen dabei im Vordergrund. Spannende Keynote-Referenten runden das Programm ab.
 

BZM verkauft Vogel Gryff

Die Basler Zeitung Medien haben sich mit der neu gegründeten Genossenschaft Neue Kleinbasler Medien auf die Übernahme der Verlagsrechte des Kleinbasler Periodikums Vogel Gryff und des Magazin Basler Weihnacht geeinigt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Genossenschaft Neue Kleinbasler Medien wurde auf Initiative von fünf Mitgliedern des Rotary Clubs Basel-Riehen gegründet. Der Club selbst unterstützt die Initianten ideell und hat damit laut Mitteilung den Weg frei gemacht für die Sammlung finanzieller Beiträge in Form von Anteilscheinen. Viele Freunde des Clubs haben ihre Unterstützung zugesagt und fungieren somit als Geburtshelfer der Genossenschaft, genauso wie weitere namhafte Persönlichkeiten aus dem Kleinbasel und hier speziell aus der IG Kleinbasel. In den Genossenschaftsvorstand wurde denn auch die IG Kleinbasel, deren offizielles Organ der Vogel Gryff ist, mit zwei Sitzen eingebunden.

Die Genossenschaft erwirbt die Verlagsrechte rückwirkend per 30. Dezember 2013. Die Publikation der beiden Titel erfolgt über eine sich in Gründung befindende Verlags-AG. Alle Mitarbeiter des bisherigen Verlags werden übernommen. Die Genossenschaft wird den Teil der Erträge, der nicht zur Finanzierung des Geschäftsgangs notwendig ist, an soziale Fonds, gemeinnützige Institutionen, Vorhaben mit Bezug zum Kleinbasel oder an ähnliche Projekte ausschütten.
 

Radio Top ab sofort ohne Firmenvertrag

Die Geschäftsleitung von Radio Top hat sich mit der Gewerkschaft SSM auf keinen Firmenvertrag mehr einigen können. Der Vertrag aus dem Jahr 2008 lief Ende 2013 aus. Die Angestellten starteten damit vertragslos ins neue Jahr.

Laut Geschäftsführer Günter Heuberger müssen die Mitarbeitenden aber nicht mit Verschlechterungen rechnen. In einem Firmenvertrag werden die massgeblichen Arbeitsbedingungen der Angestellten geregelt. Die bisherigen Bestimmungen gelten nun zwar bis auf Weiteres, aber nur solange der Privatsender keine Änderungskündigungen ausspricht. Vertragsänderungen wurden bei Radio Top mit Sitz in Winterthur bisher nicht gemacht. Die Gewerkschaft SSM (Schweizer Syndikat Medienschaffender) ist aber «wenig optimistisch», dass dies so bleiben wird, wie sie am Mittwoch mitteilte.

Weil neue Mitarbeitende wohl künftig zu anderen – sprich schlechteren – Bedingungen angestellt würden, entstehe sonst eine Ungleichbehandlung von neuen und bisherigen Angestellten. Zurzeit diskutieren Mitarbeitende gemeinsam mit der Personalkommission und der Gewerkschaft über Massnahmen, um eine allfällige Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zu verhindern.

Heuberger: «Es wird keine Verschlechterungen geben»

Gemäss Geschäftsführer Günter Heuberger ist dies aber nicht notwendig. «Die Mitarbeitenden müssen nicht mit Verschlechterungen rechnen», sagte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Es werde keine Änderungskündigungen geben, und neue Mitarbeitende würden nicht zu schlechteren Bedingungen angestellt. «Ein Firmenvertrag ist an sich eine gute Sache“, sagte Heuberger. Radio Top sei damit lange ein Exot gewesen. Alle anderen vergleichbaren Privatsender hätten auch keinen Vertrag: «Er bringt einem Sender keinerlei Vorteile.» Natürlich gebe er den Mitarbeitenden Sicherheit. «Aber meine Angestellten können mir vertrauen, dass die Arbeitsbedingungen nicht verschlechtert werden.»

RaBe und LoRa mit Vertragsverlängerung

Erfolgreicher war die Gewerkschaft SSM bei den alternativen Radios RaBe in Bern und LoRa in Zürich. Diese Sender verlängerten die auslaufenden Firmenverträge um weitere fünf Jahre.
 

Gemi November 2013: Werbedruck leicht rückläufig

Mit Ausnahme des Bereichs Digital out of Home ging der Werbedruck im Gesamtmarkt sowie den elektronischen Medien im aktuellen Kontrollmonat leicht zurück. Dies zeigt die November-Ausgabe des Goldbach Index (Gemi).

Digital out of Home bleibt auf Wachstumskurs und verzeichnet einen Anstieg von zwei Indexpunkten 624 (622), während die anderen Medien Verluste hinnehmen müssen. Bei TV geht der Werbedruck im Vergleich zum Vormonat um vier 630 (634) Indexpunkte zurück. Ebenfalls einen Verlust von vier Indexpunkten verzeichnet Radio 426 (430), während der Werbedruck bei Teletext lediglich um zwei Indexpunkten 62 (64) zurückgeht. Der grösste Rückgang liegt im Bereich Internet, wo sich der Werbedruck im November um ganze sieben Indexpunkte verringert 746 (753).

Die elektronischen Medien insgesamt verlieren fünf Indexpunkte und schliessen bei 634 (639), während der Werbedruck im Gesamtmarkt nur um einen Indexpunt 235 (236) zurückgeht.

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Radio 1: Peter Rothenbühler wieder Kolumnist

Peter Rothenbühler ist ab sofort wieder auf Radio 1 zu hören. Der frühere Chefredaktor von Sonntagsblick, Schweizer Illustrierte und Le Matin kommentiert aktuelle Ereignisse und gesellschaftliche Entwicklungen im In- und Ausland.

Der zweisprachig aufgewachsene Journalist aus Biel ergänzt im neuen Jahr das Team der Radio 1-Kolumnisten. Dieses besteht aus Radio 1-Chef Roger Schawinski, Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel, alt Stadtpräsident Elmar Ledergerber, Handelszeitung-Chefredaktor Stefan Barmettler und Persönlich-Chefredaktor Matthias Ackeret. Die Kolumnen werden jeweils wochentags um 8 Uhr 10 in der Morgenshow mit Marc Jäggi und Iris Ungricht ausgestrahlt und können als Podcast auf Radio1.ch heruntergeladen werden.

Bild: Keystone

Havas: Michael Kathe neuer Creative Director

Michael Kathe, seit März 2013 bei Havas Worldwide Zürich, wird Creative Director. Er konnte das kreative Zepter nach und nach von Axel Eckstein übernehmen, der die Agentur Ende 2013 verlassen hat.

Michael Kathe besitzt einen Master in Englisch, Germanistik und Literaturwissenschaften an der Universität Basel. Er war Texter und Creative Director in verschiedenen Agenturen wie Weber Hodel Schmid, Publicis, Matter & Partner, Jung von Matt/Limmat, Sulzer Sutter, TBWA Zürich und Rod Kommunikation. Ausserdem ist er Gastreferent an der Uni Zürich und der Sawi Academy zum Thema Kreativität. Er gewann zahlreiche Kreativ-Awards und ist Mitglied des Art Directors Club der Schweiz.
 

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