Schweizer Werbemarkt 2013 leicht rückläufig

Das Werbejahr 2013 verzeichnete laut Media Focus gegenüber 2012 einen leicht tieferen Werbedruck. Von Januar bis Dezember 2013 wurde ein Werbedruck von 4,81 Milliarden Franken gemessen, was einem Rückgang von 0,6 Prozent entspricht.

In den Top 3 der Branchen mit dem höchsten Werbedruck gab es im Jahr 2013 gegenüber 2012 keine Veränderungen. Nach wie vor wurde in der Branche Nahrungsmittel mit 497,9 Millionen Franken der höchste Werbedruck gemessen. Auf den Plätzen zwei und drei reihten sich die Branchen Fahrzeuge (454,7 Millionen Franken) beziehungsweise Kosmetik + Körperpflege (351,3 Millionen Franken) ein. Jedoch wies keine dieser drei Branchen im Jahr 2013 eine Steigerung des Werbedrucks aus. Die Branche Nahrungsmittel verzeichnete 2013 einen Rückgang um 1,8 Prozent (-10,0 Millionen Franken) gegenüber 2012 während die Branchen Fahrzeuge und Kosmetik + Körperpflege je ein Minus von 2,7 Prozent (-12,4 Millionen Franken) beziehungsweise 14,5 Prozent (-59,6 Millionen Franken) hinnehmen mussten.

Die eigentliche Gewinnerin im Jahr 2013 ist die Branche Getränke. Der Getränkemarkt wies Monat für Monat über das komplette Jahr 2013 hinweg eine Steigerung des Werbedrucks aus. Dieser wuchs im abgelaufenen Jahr um insgesamt 22,3 Prozent oder 35,6 Millionen Franken gegenüber Vorjahr.

Anzahl Werbetreibende konstant

Die Anzahl der werblich aktiven Unternehmen in der Werbedruckstatistik blieb 2013 mit circa 20'000 auf unverändertem Niveau. Allein die elf grössten Werbeauftraggeber des Jahres 2013 repräsentieren 20 Prozent des gemessenen Werbedrucks. Die aktivsten 462 Werbe-treibenden stehen für 80 Prozent des Werbeanteils.

Den Media Focus Trend Report Dezember 2013 finden Sie unter diesem Link (PDF).
 

Radio: SRG verliert Marktanteile an Private

Wie bereits im ersten Halbjahr 2013 haben die Deutschschweizer in der zweiten Jahreshälfte erneut weniger lange Radio gehört. Die Sender der SRG verloren dabei Marktanteile an die Privatradios, wie Mediapulse und Public Data am Dienstag mitteilten.

Die SRG-Sender kamen im zweiten Halbjahr auf einen Marktanteil von 64,2 Prozent. Das entspricht einem Rückgang von 0,7 Prozentpunkten gegenüber den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres. Die Privatradios erreichten in der Deutschschweiz von Juli bis Dezember einen Marktanteil von 31,2 Prozent gegenüber 30,4 Prozent im ersten Halbjahr. Die dritte Gruppe, die ausländischen Sender, kam auf einen Marktanteil von 4,6 Prozent. Bereits zuvor hatte die SRG Marktanteile an die Privaten verloren. Weil die Messmethode per Anfang 2013 leicht geändert wurde, lassen sich die Daten allerdings nur bedingt mit denen der Vorjahre vergleichen.

SRF 1 weiterhin an der Spitze

Die Radionutzung insgesamt ist im zweiten Halbjahr zurückgegangen. An einem durchschnittlichen Tag hatten in der Deutschschweiz 88,5 Prozent der Bevölkerung über 15 Jahren das Radio während 122,5 Minuten eingeschaltet. Im ersten Halbjahr hatte ein etwas grösserer Teil der Bevölkerung (89,1 Prozent) täglich rund eine Minute länger Radio gehört. SRF 1 ist weiterhin der mit Abstand beliebteste Sender der SRG. Der Sender läuft bei rund einem Drittel der Deutschschweizer Bevölkerung während fast 100 Minuten täglich, hat aber an Marktanteil eingebüsst (von 32,7 Prozent auf 31,7 Prozent). Bei den Privatradios liegt der Zürcher Sender Radio 24 mit einem Marktanteil von 3 Prozent an der Spitze.

Westschweizer hören weniger Radio

In der Westschweiz erreichten die Sender der SRG im zweiten Halbjahr einen Marktanteil von 65,9 Prozent (+0,1 Prozent). Die Privatsender ( 24,1 Prozent) stehen in der Romandie im Vergleich zur Deutschschweiz in stärkerer Konkurrenz zu den ausländischen Sendern, die in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres einen Marktanteil von 10 Prozent erreichten. Die Westschweizer hören mit durchschnittlich 103,7 Minuten pro Tag zudem weniger lange Radio als die Deutschschweizer. Die Bewohner der italienischen Schweiz liegen mit 119,5 Minuten täglich dazwischen. (SDA)

Semesterzahlen abrufbar unter Mpgruppe.ch

 

Edelweiss schickt Piktogramme um die Welt

Edelweiss lanciert diese Woche die neue Sommer Sales-Kampagne und fokussiert dabei auf die Bekanntmachung der Destinationen Las Vegas, Havanna und Tampa. Die Kampagne wurde zusammen mit Process entwickelt.

Neben klassischen Medien wie Plakate und Anzeigen werden bei der neuen Kampagne auch verschiedene Online-Medien bespielt. Dabei betont die Kampagne laut Mitteilung die Positionierung von Edelweiss als führender Ferienflieger der Schweiz, welcher non-stop an über 45 Destinationen fliegt. Las Vegas, Havanna und Edinburgh werden ab Mai 2014 neu angeflogen, Tampa gehört bereits länger zu den beliebtesten Destinationen von Edelweiss.

««Loslassen und abheben» ist Ausdruck einer Haltung und eines Lebensgefühls, mit dem sich sowohl Kunden als auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen identifizieren können. Im Kern geht es darum, den Alltag hinter sich zu lassen und eine entspannte Auszeit, die bereits mit dem Betreten des Flugzeugs beginnt, zu geniessen», so Alain Chisari, Chief Commercial Officer von Edelweiss. Fabian Bertschinger, Creative Director von Process, ergänzt: «Die neue Bild- und Textsprache baut auf unserer letzten Kampagne auf, inszeniert die beim Publikum beliebten Piktogramme neu und bringt die Kommunikation von Edelweiss erneut einen Schritt weiter. «Loslassen und abheben» dient als kreative Klammer über sämtliche kommunikativen Aktivtäten hinweg.»

Process begleitet Edelweiss seit zwei Jahren ganzheitlich im Bereich Markenstrategie und Kommunikation, Produktdesign sowie Markenschulung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit zeichnet Process für einen holistischen Markenaufbau mit einem langfristigen Fokus verantwortlich.
«Nebst unserem Anspruch, bei der strategischen Entwicklung einer Marke zu den Besten zu gehören, fokussieren wir uns konsequent auch auf sämtliche Bereiche der Markeninszenierung », so Fabian Bertschinger weiter.

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F12-Havanna
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F12-LasVegas

Radio 105: Jetzt kann geboten werden

Das Rennen um Radio 105  ist eröffnet. Im Schweizerischen Handelsamtsblatt ist am Dienstag der Notverkauf mit dem bisher höchsten Angebot von Radio-1-Besitzer Roger Schawinski publiziert worden, das Mitkonkurrenten nun innert fünf Tagen überbieten können.

Obwohl die Verfahrensart noch nicht bestimmt ist, hat das Konkursamt Zürich-Oerlikon einen Notverkauf eingeleitet. Damit kann das Konkursamt noch vor Bestimmung der Verfahrensart und vor Ablauf einer allfälligen Eingabefrist Konkursaktiven «nach unserem freien Ermessen gesamthaft oder einzeln freihändig verkaufen», wie es in der Ausschreibung im Handelsamtsblatt heisst. Wie vom Gesetz vorgeschrieben wurde das bisher höchste Angebot publiziert. In seinem «verbindlichen Kaufangebot» bietet Roger Schawinski insgesamt 784'534 Franken für die Übernahme der Infrastruktur und der Konzession von Radio 105. 240'000 Franken will er für die UKW-Konzession, 10'000 Franken für die Sendeanlagen und 534'534 Franken für die ausstehende Miete bis zum Ende der Vertragszeit per 30. September 2016 zahlen. Zudem ist der Radio-1-Besitzer bereit, mindestens acht Mitarbeiter des bisherigen Teams von Radio 105 zu übernehmen – und zwar zu Bedingungen, die mindestens 80 Prozent der bisherigen Konditionen entsprechen. Laut der Ausschreibung im Handelsamtsblatt beträgt der Bruttojahreslohn 48'400 Franken.

Katze im Sack kaufen

Mit Risiken behaftet ist der Kauf der bis 2019 befristeten UKW-Konzession. Sollte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) die Konzessionsübertragung an einen neuen Besitzer verweigern, verfällt die Zahlung von 240'000 Franken dennoch zugunsten der Konkursmasse, wie es in der Ausschreibung im Handelsamtsblatt heisst. Die Konkurrenten kaufen quasi die Katze im Sack. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat allerdings bereits signalisiert, dass es eine «nachhaltige Lösung im Rahmen einer Konzessionsübertragung an einen leistungsfähigen Bewerber» unterstütze.

Andere können mitbieten

Ob Schawinski den Zuschlag definitiv erhält, ist noch offen. Für den Kauf der Konzession und die Anlagen von Radio 105 gibt es weitere fünf Mitbewerber, darunter der TV-Sender Joiz und Radio Energy des Ringier Verlages. Diese haben nun bis Samstag Zeit, beim Konkursamt Zürich-Oerlikon höhere Angebote einzureichen. Damit ein anderer Interessent berücksichtigt wird, muss das Angebot mindestens 15'000 Franken höher sein. Sollte einer der Interessenten tatsächlich mehr bieten, hat Schawinski die Möglichkeit, ohne Kenntnis der Höhe des höheren Angebotes, ein weiteres einmaliges Angebot abzugeben. «Demjenigen, der nach Ablauf der Publikationsfrist das höchste Angebot gemacht hat, werden die Konkursaktiven veräussert», schreibt das Konkursamt. Die bisherige Radio-105-Betreiberin Music First Nework hatte am 14. Januar den Konkurs angemeldet. Roger Schawinski war danach der erste, der mit einem konkretes Rettungskonzept für den Jugendsender an die Öffentlichkeit gelangte. Das Programm von Radio 105 soll in Zukunft im Studio von Radio 1 produziert werden. (SDA)

Bild: Keystone

 

Zu guter Letzt: The German Gründlichkeit

Wenn deutsche VW-Ingenieure die Formel für den perfekten Super-Bowl-Spot berechnen, kann das nicht gut kommen. Aber lustig werden.

Am 2. Februar findet das diesjährige Endspiel um die nordamerikanische Football-Meisterschaft statt. Obwohl die Sportart auch diesseits des Atlantiks vereinzelt auf Interesse stösst, ist der Anlass bei uns vor allem durch die geschaltete Werbung präsent. Das Prestige, in den weltweit wohl meistbeachtesten Werbeblöcke des Jahres vertreten zu sein, ist für Firmen derart gross, dass sie eigens für diesen Anlass speziell gute Spots produzieren lassen. In Zahlen: Im Schnitt verfolgen über 110 Millionen Zuschauer die Übertragung. Die meisten wollen nicht nur das Spiel, sondern vorallem auch die amüsanten Spots sehen. Ein in Zeiten von HD-Recorder und Replay bemerkenswert dankbares Publikum für die Werbebranche. Als nicht zu verachtender Nebeneffekt werden die Filme nach dem Event über Youtube in alle Welt verbreitet und millionenfach geklickt, bestaunt, gefeiert. Das tröstet sogar über die vier Millionen Dollar, die eine 30-sekündige Ausstrahlung kostet, hinweg.

Volkswagen blickt auf eine erfolgreiche Super-Bowl-Vergangenheit zurück. So generierte beispielsweise der Darth-Vader-Spot «The Force» (2012) bis heute fast 60 Millionen Klicks und gehört zu den beliebtesten Werbungen auf Youtube. Der letztjährige Lacher «Get In. Get Happy» knackt demnächst die 15-Millionen-Grenze. Kein Wunder, will VW auch 2014 nichts anbrennen lassen und greift – wie in einem am Dienstag veröffentlichten Teaser ersichtlich – auf die Ingenieurskunst deutscher Autobauer zurück.

vw-zgl

«By isolating your most successful humour ads, we have developed an algorithm to make the ultimate commercial for your big American football festival» verkündet der Herr im weissen Kittel mit deutschem Akzent. Die komplexe Formel im Hintergrund verrät, wie Welpen, Carmen Electra, Twerking, Einhörner, Muskelprotze à la Old Spice und kreischende Affen verrechnet werden müssen, damit am Schluss die perfekte Super-Bowl-Werbung resultiert. So einfach ist das. Deutsche Qualitätsarbeit eben. Auch wenn das Resultat definitiv einen letzten Feinschliff benötigt – noch bleibt ja etwas Zeit. (hae)

//www.youtube.com/watch?v=Mzio0qhdxZY

Bundesgericht: Blick-Verhöhnung ging zu weit

Der Blick hat mit seiner Verhöhnung von Michael von der Heide als «Tunte» nach seinem erfolglosen Auftritt am Eurovision Song Contest die Persönlichkeit des Chansonniers verletzt. Ringier ist vor Bundesgericht abgeblitzt.

Michael von der Heide hatte am Eurovision Song Contest (ESC) 2010 für die Schweiz mit seinem Song «Il pleut de l'or» nur zwei Punkte errungen und wurde Letzter. Gewonnen hatte Lena Meyer-Landrut für Deutschland mit ihrem Lied «Satellite». Blick veröffentlichte dazu Ende Mai 2010 auf der Frontseite eine Fotomontage.

5000 Franken Genugtuung

Der Körper von Lena Meyer-Landrut wurde dabei passgenau mit dem Kopf von Michael von der Heide versehen, daneben stand der Text: «Wir wollen auch eine Lena ! …aber keine mehr von der Heide». Die Zürcher Justiz kam auf Beschwerde des Chansonniers zum Schluss, dass der Blick mit diesem Beitrag seine Persönlichkeit verletzt habe. Von der Heide wurde eine Genugtuung von 5000 Franken zugesprochen. Das Verlagshaus Ringier gelangte dagegen ans Bundesgericht, ist nun aber abgeblitzt. Laut Gericht hat der Blick von der Heide öffentlich der Lächerlichkeit preisgegeben und ihn als Homosexuellen sowie für seinen Misserfolg als Sänger verhöhnt. Mit der Montage vom Kopf des bekennenden Schwulen von der Heide auf den Körper der als fesch und attraktiv abgebildeten Lena sowie der im Text verwendeten weiblichen Form werde er «für den Durchschnittsleser als das dargestellt, was salopp und auch abwertend unter dem Begriff «Tunte» verstanden werden könne».

Weder Satire noch Humor

Blick habe damit die soziale Geltung von der Heides als Mann und sein berufliches Ansehen als bekannter Chansonnier mit einer Männerstimme verletzt. Die Darstellung sei blosse Schmähkritik und lasse sich nicht als Satire oder Humor rechtfertigen. Blick wolle denn auch weder Satire- noch Witzblatt sein, und seine Leser würden auf der Frontseite nichts Humoristisches erwarten. Die Schmähung gegen von der Heide stehe auch in keinem Verhältnis zur Bedeutung des ESC, an dem auch andere Vertreter der Schweiz jüngst nicht besonders erfolgreich abgeschnitten hätten. Nicht zu beanstanden ist laut Gericht schliesslich die Höhe der zugesprochenen Genugtuung von 5000 Franken. Nach Ansicht der Richter in Lausanne durften ihre Zürcher Kollegen aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung davon ausgehen, dass der Blick-Beitrag von der Heide schweren seelischen Schmerz zugefügt hat. (SDA)

Bild: Keystone

Neuer Mediensprecher bei Postfinance

Johannes Möri wird neuer Mediensprecher bei Postfinance. Der 33-jährige Thuner nimmt seine Tätigkeit beim Finanzinstitut am 3. Februar 2014 auf. Er folgt auf Alex Josty, der zur Berner Kantonalbank wechselte.

Johannes Möri stösst von der Regionalbank Valiant zu PostFinance. Dort arbeitete er in den letzten fünf Jahren unter anderem als stellvertretender Mediensprecher und war zuletzt für die Investor Relations und den Geschäftsbericht verantwortlich. Vor seiner Zeit bei Valiant war Johannes Möri bei der Credit Suisse in der Privatkundenberatung tätig. Er hat an der Berner Fachhochschule Betriebsökonomie mit Vertiefung Corporate Communication und Marketing studiert. Johannes Möri wird sich bei Postfinance zusammen mit dem bisherigen Mediensprecher Marc Andrey um die Medienarbeit kümmern und weitere Aufgaben in der Unternehmenskommunikation übernehmen.

Zu guter Letzt: Einfach zum perfekten Bild

Onlinejournalisten stehen unter Zeitdruck und ihr Bildmaterial suchen sie oft in Sekundenschnelle via Bilddatenbanken im Internet zusammen. Wir stellen Ihnen drei Wege vor, wie man auf die Schnelle zu einem passenden Bild kommt.

1. Die Königsdisziplin heisst «Vom Abstrakten zum Konkreten»: Besonders schwierig ist die Bebilderung, wenn die Themen abstrakt sind. Die folgenden drei Sujets aus der Münsterschen Zeitung stehen für «die Unauflöslichkeit der Ehe, die Sexualmoral und die Ablehnung Homosexueller». Wie würden Sie so etwas bebildern? Eben. Besonders beim dritten Bild wurde die Herausforderung genial gemeistert: Es zeigt gleichzeitig einen Schwulen und eine Dame, die Schwule hasst.

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2. Eine weitere Möglichkeit ist es, ein Bild von einem ähnlichen Gegenstand zu nehmen, wie im folgenden Artikel über die Verschwendungssucht eines katholischen Bischofs. Dieser hat sich unter anderem einen überteuerten Konferenztisch für 25‘000 Euro gekauft, auf dem Bild sei «allerdings ein Tisch im Bundeskanzleramt zu sehen», weil man keine Bilder aus dem bischöflichen Haus habe, so die Legende. Dafür weckt die Visualisierung das Interesse der Leser, weil man auf den ersten Blick meint, die Kirche sponsert das Bundeskanzleramt (oder irgendetwas anderes, was man an Konferenztischen macht).

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3. Wenn man überhaupt keine Zeit hat, kann man den Text auch ungelesen publizieren und sich bei der Bildersuche willkürlich an ein paar Stichworte aus dem Lead halten. (sis)

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UPC Cablecom veranstaltet Medienkompetenz-Kurse

Anlässlich des internationalen Safer Internet Days vom 11. Februar 2014 führt Pro Juventute kostenlose Kurse zur Schärfung der Onlinekompetenz von Kindern durch in den UPC Cablecom Shops in Zürich, Luzern, Olten und Basel.

Jedes Jahr am zweiten Dienstag im Februar wird in über 100 Ländern weltweit der Safer Internet Day gefeiert. Ziel ist an diesem Tag, Kindern und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit Online-Technologien und Mobilfunkgeräten beizubringen.

Die Kurse von UPC Cablecom und Pro Juventute richten sich an Eltern, Lehrpersonen und Interessierte. Sie enthalten Themenschwerpunkte wie die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen, die eigene Mediennutzung und Haltung zu Neuen Medien, rechtliche Aspekte bei Neuen Medien sowie Cybermobbing und andere problematische Phänomene, heisst es in der Mitteilung des Unternehmens vom Montag.

Anmeldungen werden hier entgegengenommen.

(Teaserbild: Cablecom)

Schlüpfrige Panne bei SRF-Untertiteln

Das Schweizer Fernsehen SRF hat die Sendung «Sport Aktuell» vom Samstag mit anzüglichen Untertiteln versehen. So waren Worte wie «Schwanzlutscher» oder «Bumsmäuschen» zu lesen. SRF spricht von einem technischen Problem. Die Ursache wird untersucht.

Bei den Untertiteln für die Sendung «Sport Aktuell» ist dem Schweizer Fernsehen ein peinlicher Fehler passiert, wie Radio Top in einer Mitteilung vom Montag bekannt gibt. Radio Top hat festgestellt, dass im Untertitel für Hörbehinderte die Sendung «Sport Aktuell» vom vergangenen Samstag Sätze wie «Schwanzlutscher! Blöder Wichser!», «Jetzt gehts an die Nippel.» oder «Kennst Du den Begriff ‚Bumsmäuschen‘?» angezeigt wurden.

«In der Tat ist uns am letzten Samstag ein kleines Malheur passiert. Die Untertitel gehörten zu einem Film, der auf SRF 2 lief. Aus unbekannten Gründen wurden die Untertitel auch auf SRF 1 ausgestrahlt, wo die Sendung ‚Sport Aktuell‘ lief», sagt Gion Linder, Bereichsleiter Untertitelung Swisstxt, gegenüber Radio Top. Beim Film auf SRF 2 handelt es sich um die Komödie «Jungfrau (40), männlich, sucht».

Die Untertitel-Panne des Schweizer Radio und Fernsehens SRF hat bei den direkten Betroffenen offenbar zu keinem Entrüstungssturm geführt: Wie SRF am Montag auf Anfrage der SDA sagte, gingen  keinerlei Reaktionen von Hörgeschädigten ein.

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(Screenshot: Radio Top)

Startschuss zum zehnten Crossmedia Award

Am 15. Mai 2014 verleiht die Goldbach Group zum zehnten Mal in Folge den mit 10‘000 Franken dotierten Crossmedia Award. Ausgezeichnet werden Kampagnen, die crossmediale Inhalte innovativ, überzeugend und überraschend zu vernetzen verstehen.

Neben dem mit 10‘000 Franken dotierten Crossmedia Award, werden auch Silber und Bronze Auszeichnungen vergeben. Die bereits im Vorjahr neu geschaffenen zusätzlichen Trendsetter Honours, Spezialpreise für Kampagnen mit besonders wegweisender Vernetzung der crossmedialen Teilbereiche Mobile, Video und Social Media, sind 2014 etablierte Bestandteile des Wettbewerbs. Wie in jedem Jahr haben sämtliche vergebenen Auszeichnungen Einfluss auf das jährliche Kreativranking der Werbewoche.

Alle Crossmedia Kampagnen, die zwischen April 2013 und Februar 2014 umgesetzt und in der Schweiz, Deutschland und Österreich konzipiert und entwickelt wurden, können bis zum 3. März 2014 auf Crossmediaaward.ch eingereicht werden.

 

Swisscable unter neuer operativer Führung

Swisscable erhält eine neue operative Leitung. Ab 1. März 2014 führt Rechtsanwalt Simon Osterwalder den Verband der Schweizer Kabelnetzunternehmen. Er löst Claudia Bolla-Vincenz ab, die während 15 Jahren an der Spitze von Swisscable stand.

Der Wirtschaftsverband der Kabelnetzunternehmen organisiert sich neu: Ab 1. März 2014 zeichnet Simon Osterwalder für die Geschäftsführung verantwortlich. Osterwalder folgt auf Claudia Bolla-Vincenz, die aus Altersgründen zurücktritt. Während ihrer Zeit als Geschäftsführerin ist es den Kabelnetzunternehmen gelungen, die Transformation von reinen TV- und Radioprogrammverbreitern zu Anbietern von Telekommunikations- und Unterhaltungsdiensten zu meistern. Der Verband der Schweizer Kabelnetzunternehmen vertritt die Interessen von 220 Mitgliedern mit insgesamt rund 2.7 Millionen Kunden in der ganzen Schweiz.

 

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