The House Agency verstärkt sich doppelt

Marcellus Gau und Margarethe Dopf verstärken die The House Agency beim kontinuierlichen Ausbau der digitalen Kompetenz. Per Februar 2014 übernehmen Gau und Dopf die Beratung und das Projektmanagement von The House Agency in Zürich.

Marcellus Gau wird neuer Beratungsgruppenleiter. Der 44-Jährige übernimmt gemeinsam mit den Partnern die Verantwortung für diesen Bereich. Zu seinen Schwerpunkten gehören integrierte Markenstrategie und digitale Kommunikation. Zuletzt war er Managing Director bei Publicis Communications in Zürich. Er arbeitete unter anderem für Marken wie Nike, Adidas, Mercedes, BMW, Dacia, UBS und Nestlé. Gau hat ein Studium in Elektrotechnik sowie einen MBA an der Hamburg Media School.

Margarethe Dopf unterstützt neu das Team als Senior Projekt Managerin. Die 32-Jährige blickt auf mehrjährige internationale Erfahrung in Agenturen zurück – mit Schwerpunkt auf Planung, Entwicklung und Durchführung von Digital Media in der Markt- sowie Unternehmenskommunikation. Sie hat unter anderem für Marken wie Kambly, Swarovski, Knorr, PwC, BMW und Siemens gearbeitet. Dopf war zuletzt Projektleiterin bei Screenlight Interactive am Zollikerberg. Sie hat ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit Schwerpunkt auf digitale Kommunikation.

tha-neu

Spinas Civil Voices gibt Vollgas für den VCS

Der VCS hat unmittelbar nach dem Ja zu Fabi auf SRF 1 einen Dankes-Spot geschaltet. Kreiert hat ihn Spinas Civil Voices.

Mit einem deutlichen Ja von über 60 Prozent ist an diesem Wochenende die Vorlage zur Finanzierung und zum Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi) angenommen worden. Mitbeteiligt an diesem Erfolg ist der Verkehrsclub der Schweiz (VCS), der sich für diese Abstimmung im Rahmen der öV-Allianz stark gemacht hat. Um den Ja-Stimmern, insbesondere auch den vielen Autofahrern, für ihre gute Entscheidung zu danken, hat der VCS gestern Abend unmittelbar nach der Abstimmung diesen Spot ausgestrahlt. Er wurde von der Agentur Spinas Civil Voices konzipiert und dramatisiert die Vorteile – inbesondere die der Autofahrer – auf überraschende Art.

Verantwortlich beim VCS: Nina Regli (Kampagnenleiterin), Jérôme Faivre (PR-Verantwortlicher). Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Matthias Freuler und Stephan Huwiler (Kreation), Corinne Bucher und Olivia Spinatsch (Beratung), Meier Productions (Produktion), Alexander Meier, Tom Malecha (Regie/Kamera), Lorenz Spinas (Gesamtverantwortung).
 

//www.youtube.com/watch?v=_9BKrIZKszQ

Zu guter Letzt: URL Shortener sind passé

Endlich: Das Gegenstück zu Bit.ly und Goo.gl ist da. Mega URL verleiht Links die Grösse, die sie verdienen.

Der Gegentrend war längst fällig. Nicht kurz und einfach genug konnten bisher Links sein. Egal wie komplex, lang und unübersichtlich – sogenannte «URL Shortener» wie Bit.ly, Goog.le oder Tiny.cc sorgten bis anhin für Ordnung und Übersicht im täglichen Link-Dschungel, indem sie ellenlange URLs auf wenige Zeichen kürzten. Dieses Vorgehen war nicht allen, zumindest aber fast allen bekannt, wie folgendes Praxisbeispiel zeigt:

url-shortener
Nerd-in-skirt.de

Damit ist nun Schluss. Der Dienst Mega URL setzt neue Massstäbe und verwandelt handliche Links in unübersichtliche, extrem lange Zeichen-Orgien. Darauf hat die Welt gewartet.

megaurl-wewo-2
via Drlima.net

Diese zelebrierte Sinnlosigkeit kann eigentlich nur noch ein URL-Dienst toppen: Shady URL. Motto: «Don't just shorten your URL, make it suspicious and frightening.» Hier werden harmlose Links mit Begriffen aus Pornografie und Phishing dekoriert zu URLs, die bestimmt niemand öffnet – sofern sie überhaupt eine Spam-Barriere überwinden konnten. Hat die Welt nicht auf Mega URL gewartet, dann zumindest auf Shady URL. (hae)

shady-url

Buchmarkt erstmals wieder mit Umsatzplus

Nach fünf Jahren mit zum Teil massiv sinkenden Umsätzen ist der Schweizer Buchmarkt 2013 erstmals wieder gewachsen. Gründe für das Plus von 1,7 Prozent sind stabilisierte Preise und mehr Verkäufe.

Dies teilte der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) am Montag mit. Der gesamte Branchenumsatz wurde nicht explizit kommuniziert, er dürfte aber gemäss den vorliegenden Informationen zwischen 430 und 450 Millionen Franken liegen. Eine Studie, die Media Control im Auftrag des SBVV durchführte, beziffert die Zahl der verkauften Bücher in der Deutschschweiz auf rund 20 Millionen. 17 Millionen davon wurden durch den Schweizer Buchhandel abgesetzt. Etwas über ein Drittel davon fällt auf die Sparte Belletristik. Jedes fünfte gekaufte Buch war ein Kinderbuch.

Der Anteil von E-Books am Gesamtumsatz liegt nach Schätzungen des SBVV bei rund acht Prozent. Dies entspricht einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr, liegt jedoch weit entfernt von den Zahlen im angelsächsischen Buchmarkt, wo E-Bücher einen Viertel des Umsatzes generieren. (SDA)

Bild: Keystone

Ruf Lanz: Modische VBZ-Berufskleidung

Ruf Lanz hat für das VBZ Personalmarketing die VBZ-Berufskleidung in 20 Minuten Friday als Modetrend inszeniert.

In vielen Berufsfeldern der VBZ gibt es praktisch nur Männer, beispielsweise im Bereich der Automatik, bei den Lastwagenmechanikern oder Ingenieuren. Bei den Trampiloten hingegen ist die Zuordnung weniger ausgeprägt, wie es in einer Mitteilung heisst. Deshalb rekrutieren die VBZ hier auf dem breiten Arbeitsmarkt, auf dem die Frauen fast 50 Prozent ausmachen. Unkonventionelle Personalkampagnen, konzipiert von Ruf Lanz, werben immer wieder gezielt um Frauen.

Mit Erfolg, wie Jörg Buckmann, Personalverantwortlicher der VBZ, erklärt: «2013 haben wir dank unserer Kampagnen so viele Trampilotinnen rekrutieren können wie noch nie. 41 Prozent aller Trampiloten, die wir neu angestellt haben, sind Frauen.» Die NZZ und der Tages-Anzeiger berichteten 2013 über den Erfolg der VBZ-Personalkampagnen. Gemäss Jörg Buckmann bewerben sich Frauen aber nur dann in diesem Ausmass, wenn man sie konsequent anspricht. «Während der Kampagnenphasen spüren wir glatt eine Verdoppelung der Bewerbungen von Frauen.»

Deshalb startet nun die nächste Personalkampagne. Ruf Lanz rückt dabei ein wichtiges Element des Berufs der Trampilotinnen (und natürlich auch der Trampiloten) in den Mittelpunkt: deren Berufskleider. Das typische VBZ-Blau wird beworben wie ein Modetrend. So unterwanderten die VBZ am letzten Freitag (7. Februar) lustvoll die in der weiblichen Zielgruppe beliebte Style-Doppelseite im Friday von 20 Minuten. Anstatt einem Star präsentierte im redaktionellen Gefäss die VBZ-Trampilotin Melanie Mos ihre Lieblingsstücke. Beiträge in Mode-Blogs und auf Facebook unterstützen die Kampagne.

Parallel dazu preist Style-Experte Clifford Lilley in Radiospots die Vorzüge der frischen Trendfarbe Blue und die Kombinationsmöglichkeiten der VBZ-Berufskleidung. Bereits haben Lokalfernsehen und Lokalradios die ungewöhnliche Kampagne aufgegriffen und die Werbewirkung verstärkt.

Die Style-Seite in Friday, wie sie normalerweise aussieht:

vbz-mode-01
Vergrösserte Darstellung

Die Unterwanderung durch die VBZ:

vbz-mode-02
vbz-mode-02-a
vbz-mode-02-b

Verantwortlich bei den Verkehrsbetrieben Zürich: Jörg Buckmann (Leiter Personalmanagement), Natascha Schüepp (Projektmanagement). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (CD), Marcel Schläfle (Art Direction), Florian Birkner (Text), Sabrina Luck, Nathalie Jakober (Beratung). Fotografie: Paolo Emmanuele. Retusche: Markus Graf, Aschmann Klauser. Produktion Radiospots: Selmi Tonstudio, Zürich.
 

Turbulentes Geschäftsjahr 2013 für Publisuisse

Publisuisse schliesst das Geschäftsjahr 2013 mit einem Nettoumsatz von 324 Millionen Franken ab. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Umsatzrückgang von einem Prozent.

Der Nettoumsatz 2013 von Publisuisse setzt sich zusammen aus 285 Millionen Franken aus klassischer TV-Werbung (minus drei Prozent zu Vorjahr) und 39 Millionen Franken aus den übrigen Geschäftsfeldern (TV- und Radio-Sponsoring und Crossmedia). Der Reingewinn nach Steuern beträgt rund zwei Millionen Franken.

Ein schwieriges Jahr für den Schweizer Werbemarkt

Die Einführung eines neuen Messsystems zur Erhebung der TV-Nutzung ist mit grossen Turbulenzen verlaufen, wie es in einer Mitteilung heisst. Als Folge davon musste der TV-Markt in der ersten Jahreshälfte ohne Einschaltquoten auskommen. Dies führte zu einem starken Umsatzrückgang für publisuisse im ersten Halbjahr. Trotz deutlicher Umsatzsteigerung im zweiten Halbjahr konnte publisuisse die finanziellen Einbussen nicht mehr kompensieren.

Guter Start ins Jahr 2014

Das Jahr 2014 hat für Publisuisse gut angefangen. «Die Werbeblöcke auf den Sendern der SRG SSR sind in den ersten Monaten sehr gut gebucht» sagt Martin Schneider, Direktor von Publisuisse. Als sehr erfreulich bezeichnet er auch die positiven Entwicklungen im Bereich der Zuschauerforschung. Verschiedene durch den Markt geforderte Optimierungen im TV-Panel wurde von Mediapulse bereits erfolgreich umgesetzt und weitere sind noch in Bearbeitung. Zudem wurde durch technische Tests die Messgenauigkeit des neuen TV-Messsystems systematisch überprüft. «Die Ergebnisse zeigen, dass die Erfassung der Nutzung und die Trennung der verschiedenen Sendersignale gut funktionieren», betont Schneider.

Edelweiss: Neuer Leiter Corporate Communication

Andreas Meier, zurzeit Head of Music und Mitglied der Radio 24-Programmleitung, übernimmt ab 1. Juni 2014 den Posten als Leiter Corporate Communication bei Edelweiss Air.

Der 41-Jährige verfügt laut Mitteilung über eine langjährige journalistische Erfahrung, hat einen Master-Abschluss in Wirtschaftskommunikation und war rund 15 Jahre bei Radio 24 in diversen Funktionen tätig. «Wenige Menschen haben das Glück, sich einen beruflichen Traum zu erfüllen. Ich habe das grosse Privileg, dass sich nach meiner Tätigkeit bei Radio 24 bereits ein zweiter grosser Traum erfüllt. Ich freue mich riesig auf meine neue Herausforderung in der Airline-Branche und umso mehr freut es mich, dass es bei der Edelweiss Air ist.» so Meier zu seiner Anstellung.
 

Erdmannpeisker: Shooting für PB Swiss Tools

«Work with the best». Das selbstbewusste Markenversprechen von PB Swiss Tools visualisiert die Bieler Agentur Erdmannpeisker im vierten Jahr in Folge mit atemberaubenden Key-Visuals aus den Schweizer Alpen.

Unter der Regie von Creative Director Gabriel Peisker und gemeinsam mit Fotograf Alexander Magerl sind grosse Bilder entstanden. Zu sehen sind Arbeiter, die mit ihren hoch präzisen PB Swiss Tools Werkzeugen an spektakulären Orten anspruchsvolle Jobs erledigen. Nach dem schwindelfreien Einsatz auf einer Gondel im vergangenen Jahr wurde auch dieses Jahr wieder ein spannendes Arbeitsumfeld gefunden: eine gewaltige Staumauer. Umrahmt von den Berggipfeln Le Cheval Blanc, Pic de Tenneverge, Mt. Ruan und Tour Sallière wird der Lac d’Emosson auf 1930 m ü. M. von einer Bogenmauer gestaut. Das perfekte Szenario für ein PB Swiss Tools Shooting und gleichzeitig ein Motiv, welches Swissness im internationalen Umfeld perfekt transportiert.

Thomas Schlapbach von PB Swiss Tools: «In dieser Kulisse zu fotografieren war fantastisch. Diese Fotos werden unsere internationalen Kunden erneut begeistern.»

Das Key-Visual ist gleichzeitig auch das Cover für den Produktkatalog. Der Einstieg in die Kapitel wird durch weitere Bilder aus dem Shooting eingeleitet. Darüber hinaus werden die Fotos von der Kampagne übers Internet bis hin zum POS eingesetzt.

PBSwissTools_Anzeige_2014
PBSwissTools_Keyvisual_2014
PBSwisstools_Katalog_2014
PBSwissTools_Websitedar_2014

Verantwortlich bei PB Swiss Tool: Thomas Schlapbach. Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Christina Weisser (AD), Rainer Neusius (Beratung). Fotograf: Alexander Magerl
 

Vizner Borel: Neue Saison für das Theater Winkelwiese

Vizner Borel hat für das Theater Winkelwiese die neue Spielzeit in Szene gesetzt.

Unter dem Thema «In anderen Welten» startet das Theater Winkelwiese in die neue Theater-Saison 2014. Die Bühne öffnet sich mit der Schweizerischen Erstaufführung «Konstellationen» von Nick Payne. Gefolgt wird die Spielzeit von weiteren Aufführungen, Lesungen und spannenden Podiums-Diskussionen. Das Theater Winkelwiese, das seit Jahren für das Autorentheater im deutschsprachigen Raum zur Avantgarde gehört, sorgt somit auch für die kommende Saison für theatralische Überraschungen.

Die neue Spielzeit wird von Vizner Borel mit dem Spielzeitmagazin Winkel, Anzeigen, Postkarten, Kinodias, Banner und F4-Plakaten in Szene gesetzt.

Verantwortlich beim Theater Winkelwiese: Stephan Roppel (Gesamtverantwortung); Andrea Schmid (Dramaturgie). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung); Florian Steiner (Art Direction); Martina Glaser (Beratung). Fotografie: Kuhn-Derron (Winkel), Rainer Schär (Plakat, Anzeigen, Postkarten, Kinodia, Banner).

RZ_Konstellationen_Plakat_245x350mm
Winkel_2014_01
vb-t-01
vb-t-02
vb-t-03
vb-t-04
 

Hinter der Migros steckt noch viel mehr Migros

Die Kampagne «Von uns. Von hier.» stellt Eigenmarken der Migros in den Mittelpunkt.

Vom Kult Ice Tea Zitrone über das Abwaschmittel Handy bis zur beliebten Candida-Zahnpasta stellen die Mitarbeitenden der verschiedenen Migros-Industriebetriebe rund 10’000 Artikel her, die es nur in der Migros gibt. In enger Zusammenarbeit zwischen den Genossenschaften, der Migros-Industrie und dem Migros-Genossenschafts-Bund wurde jetzt die mehrjährige Initiative «Von uns. Von hier.» entwickelt.

«‹Von uns. Von hier.› besinnt sich zurück auf unsere DNA, auf das Herz der Marke Migros. Sie stellt das reiche Angebot an Produkten, die wir selber herstellen, in den Mittelpunkt. Diese Produkte gehören zur Migros-Identität, genau wie das orange M», erklärt Marc Engelhard, Leiter Marketing-Kommunikation, die Bedeutung der Initiative.

Im Mittelpunkt der Lancierungskampagne stehen zwei Spots mit unterschiedlichen typischen Migros-Produkten. Die Zuschauerinnen und Zuschauer wähnen sich auf einer Reise durch die Filiale mitsamt den angeschlossenen Industriebetrieben. Die Spots zeigen zum Beispiel die humorvoll überzeichneten Produktionswelten von Anna’s Best Pizzas oder jene des Kult Ice Teas Zitrone. 16 Produktionsstätten wurden dafür im Vorfeld dokumentiert. Erst dann wurde entschieden, welche sich für die Geschichte, die erzählt werden sollte, besonders eignen. Die Industriebetriebe und die Migros-Filiale in den TV-Spots wurden teils durch reale Nachbauten, teils durch komplexe 3D-Computergrafiken in die Spots integriert. Vier Tage wurde in einer grossen Halle in Lausanne gedreht. «Wir haben noch nie gleichzeitig eine Filiale und sechs verschiedene Industriestandorte in einer Halle nachgebaut. Dies erforderte von der Produktionsgesellschaft, der Agentur und insbesondere vom Regisseur viel Vorbereitungsarbeit», präzisiert Marc Engelhard die Produktion.

Begleitet wird die Lancierung des «Von uns. Von hier.»-Programms von einer Sammelaktion, bei der Überraschungspakete mit Produkten der Eigenindustrie vergeben werden. Unterstützt wird diese Aktion durch einen TV-Reminder-Spot, einen speziellen Umhefter des Migros-Magazins sowie durch Plakate, Anzeigen und Online-Werbemittel. Unterschiedliche POP-Massnahmen bringen zudem «Von uns. Von hier.» in die Migros-Filialen.
«Nach ‹Generation M› lancieren wir zum zweiten Mal ein Programm, das weit mehr als eine Werbekampagne ist. ‹Von uns. Von hier.› ist eine Initiative, die direkt aus dem Herzen der Migros kommt und viele unterschiedliche Programme vereint», sagt Marc Engelhard. Die Kampagne jetzt sei nur der Anfang, so der Leiter Marketing-Kommunikation der Migros weiter.

TV-Spot Schnittvariante mit Kult Ice Tea Zitrone:

//www.youtube.com/watch?v=8WmspknIs4o

TV-Spot Schnittvariante mit Handy und Bifidus:

//www.youtube.com/watch?v=sfJErlMYeZg

Making-of TV-Spots:

//www.youtube.com/watch?v=DmLIcRyIbUo

Reminder Überraschungspaket:

//www.youtube.com/watch?v=RULTrQMPouY

566x800_Plakat_VUVH2
566x800_Plakat_VUVH3

Verantwortlich bei Migros: Hansueli Siber (Leiter Marketing), Marc Engelhard (Leiter Marketing-Kommunikation), Roman Reichelt (Leiter Dachmarke), Désirée Strassmann (Projektleiterin Dachmarke), Philipp Kuonen (Projektleiter Dachmarke), Lara Rohrer (Praktikantin Dachmarke), Philipp Marquard (Leiter Media), Simone Blaser (Projektleiterin Media). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy (Executive Creative Direction), Samuel Christ (Creative Direction), Mateo Sacchetti, Maren Beck (Text); Daniel Serrano, Mario Moosbrugger (Art Direction); Lukas Frischknecht (Grafik); Sarida Bossoni, Deborah Herzig (Art Buying); Thomas Steiner, Marie-Hélène Thornton, Sebastian Suter (Beratung); Philipp Bühler (Public Relations); Caro Büchel, Pumpkin Film (Produzentin); Alex Feil, Götz Hudelmeier (Regie); Jan Döppert (Kamera); Hear Dis (Musik); Jingle Jungle (Mix); BaconX (Post Production); Tobias Stahel (Fotografie); Lorenz Wahl (Bildbearbeitung). Verantwortlich bei Wirz Werbung: Valentin Cheli (Art Direction/Realisation); Ada Tanner, Barbara Hartmann (Art Direction); Katja Schlosser, Seung-Yun Oh (Grafik); Franziska Pennington (Text); Hanspeter Schweizer (Creative Direction); Gordon Nemitz (Strategische Planung); Marion Schwager, Christine Zeller (Beratung); Nicole Suter (Art Buying); Peter Hebeisen (Fotografie); Fluxif (3D/Rendering).
 

Tamedia sichert sich E-Mail-Einblick

Ein neues Reglement ermöglicht es Tamedia seit Jahresanfang, elektronische Daten und E-Mails von Mitarbeitern zu lesen.

Wie die Zeitung Schweiz am Sonntag in der aktuellen Ausgabe schreibt, enthalten E-Mails von einigen Tamedia-Mitarbeitenden die Fussnote «Achtung: Die Vertraulichkeit Ihrer E-Mail kann nicht garantiert werden.» Das neue Reglement erlaubt es Vorgesetzten und Arbeitskollegen, auf E-Mails, elektronische Daten oder Papier-Unterlagen zugreifen zu können «wenn und soweit zur Stellvertretung erforderlich». Wie Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer gegenüber der Zeitung erklärt, habe man die Regelung eingeführt, «um die bereits von Gesetzes wegen bestehende Möglichkeit eines Zugriffs transparent zu machen». Mitarbeiter müssten private Daten aktiv schützen, indem separate Ablagen geschaffen würden.

Gegen die neue Regelung haben einige Tamedia-Mitarbeitende beim Datenschützer interveniert, da gerade für Journalisten die Wahrung des Quellenschutzes zentral ist. Das Begehren blieb ohne Erfolg. Laut Zimmer will Tamedia jedoch die Verantwortung für den Quellenschutz wahrnehmen und nur dann auf Daten zugreifen, wenn alle anderen Möglichkeiten, Schaden abzuwenden, ausgeschöpft seien. (SaS/hae)

Bild Lupe: Keystone

Zur Sache: Himmel und Hölle

Das Werbewoche-Editorial «Zur Sache» von Chefredaktor Pierre C. Meier erscheint ab sofort auch im Newsletter.

In der vergangenen Woche war ich an mehreren Veranstaltungen. Zwei davon möchte ich besonders hervorheben. Einmal das traditionelle Meeting des Tages-Anzeigers im Zürcher Schiffbau und dann die ebenfalls schon traditionelle gemeinsame Veranstaltung des Zürcher Pressevereins und der Zürcher PR-Gesellschaft im Audimax der ETH Zürich, die ComSum14.

Lassen Sie mich mit dem Schiffbau-Meeting beginnen. Eine hochkarätige Veranstaltung mit Prominenz aus Wirtschaft, Politik, Werbung und Medien. Wie immer stand ein prominenter Redner im Mittelpunkt. Dieses Jahr war es der deutsche Philosoph und Publizist (u.a. «Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?»; «Die Kunst, kein Egoist zu sein») Richard David Precht. Zu Beginn ein Referat von Pietro Supino, dem Tamedia-Verwaltungsrats-Präsidenten. Es ging unter anderem um die Wichtigkeit des Journalismus und um die immer stärker auch in der Schweiz gefährdete Pressefreiheit. Das Referat war prägnant und hatte die richtige Länge resp. Kürze. Ich fand es gut.

Dann der Auftritt von Richard David Precht. Von Aussehen und Styling her zur Fraktion der modischen Salon-Intellektuellen gehörend, sprach er über Egoismus und Moral. Philosophie, ein Thema, das die wenigsten Zuhörer – so meinte Precht auch in seiner Begrüssung – vor Begeisterung in Ekstase verfallen lässt. Was aber Precht in seinem ausführlichen Vortrag daraus machte, war meiner Ansicht nach bemerkenswert. Das an und für sich doch eher dröge Thema wurde von ihm so «doziert» – und zwar im guten Sinne –, dass ihm die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Zuhörer sicher war. Seine Gedankengänge waren klar und schlüssig, die Beispiele beeindruckend. Und das alles in freier Rede, ohne Manuskript und erst noch druckreif. Auch in der anschliessenden Diskussionsrunde mit TA-Chefredaktor Res Strehle liess sich Precht nicht aus der Ruhe bringen. Auch nicht mit Fragen zu spezifisch schweizerischen Themen. Mir hat es gefallen.

Diese Woche dann die ComSum14. Sie stand unter dem Thema «Die digitale Herausforderung». Angekündigt waren Frank Schirrmacher, Pietro Supino, Christine Maier und Veit Dengler. Die ursprünglich angekündigte Miriam Meckel liess sich schon im Vorfeld entschuldigen. Schirrmacher, der ein Einführungsreferat hätte halten sollen, fiel krankeshalber aus. Supino sprang verdankenswerterweise ein und hielt ein interessantes Referat. Das war es aber dann auch schon. Ein völlig chaotischer Lipp moderierte einen langweiligen, ausufernden Talk weitab vom Thema. Ironisch ein Twitterer: «Maier hat nichts zu sagen, Supino wird angegriffen, Dengler interessiert’s nicht. War ein toller Abend.» Recht hat er. Sorry Kollegen: Mir hat es nicht gefallen.

Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]

get_footer();