Crossmedia-Management: Multimedial agieren

Sie sind Pioniere in der multimedialen Welt, die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten zertifizierten Weiterbildung (CAS) zum Crossmedia-Manager, die vom Sawi mit der FH Waadt/Comem+ (Ausbildung von Medieningenieuren) erstmals durchgeführt wurde.

Sie sind stolz auf das Erlernte, haben mit Bravour einen speziellen Crossmedia-Fall in ihrer Diplomarbeit aufbereitet, fühlen sich jetzt fit um multimedial zu agieren, können dies nun in professioneller Weise tun.

Die Hälfte der CAS-Absolventen ist in einem Dienstleistungsbetrieb der Medienbranche tätig, die andern sind in Werbe- und Media-Agenturen oder auf Auftraggeberseite be-schäftigt. Fünf davon berichten uns hier über ihre Beweggründe zu einem solche CAS, geben an, was sie in der fünfmonatigen Ausbildung zum Crossmedia-Manager dazu gelernt haben und skizzieren ihren künftigen Berufsweg. Fredy Bühler arbeitet in einem Medienkonzern als Verantwortlicher des IT-Services, Jörg Klemm verdient sein Brot in einer Beratungsfirma, Greg Notter ist als Content-Business-Developer und -Manager tätig, Thomas Obrist leitet eine mittelgrosse Druckfirma und Bernhard von Allmen übt eine Kaderfunktion im Kommunikationsbereich einer Bank aus.

Medienwandel als Treiber

Wer in der grafischen Branche arbeitet, der hat den Technologieschub ständig im Na-cken, Thomas Obrist spricht deshalb von der «éducation permanente», die nötig sei, um den wirtschaftlichen Erfolg und die Weiterentwicklung seines Betriebes zu sichern. Auch Bernhard von Allmen verweist auf den stetigen Medienwandel, der unsere Gesellschaft beeinflusst, und da er gern die Fäden in der Hand hält, war es für ihn klar eine Weiterbildung zu wählen, die ihm den nötigen Überblick verschafft. Etwas Grundsätzliches suchte auch Jörg Klemm, damit er die crossmediale Realitiät in allen Bereichen der Unternehmenskommunikation erfassen kann. Greg Notter wollte hinter den Begriff «Crossmedia» schauen: «Theorie, Marktabgleich und Best Praxis im Diskurs» war sein Ziel. Ganz konkrete Vorstellungen hatte Fredy Bühler, was ihm diese Ausbildung zum Crossmedia-Manager bringen sollte. Er will den umfassenden Einblick in die digitale Medienproduktion gewinnen, damit er später crossmediale Projekte orchestrieren kann.

Wieweit erfüllte die erstmals durchgeführte Schulung zum Crossmedia-Manager solche Erwartungen, in welcher Weise konnten die Absolventen ihre bisherigen Fähigkeiten verbessern und erweitern? Greg Notter ist überzeugt, Kernfragen im Planungs- und Realisierungsprozess klarer zu erkennen sowie die geeigneten Produktionsmethoden besser heraussuchen und die Verantwortlichkeiten genauer abgrenzen zu können.

Die neuen Medien richtig einschätzen

Der gute Blick über die verschiedenen digitalen Medien hebt Fredy Bühler hervor. Dies hilft ihm, die dafür nötigen Inhalte zu bezeichnen und deren Erfolg zu messen, was ihn befähigt, nun auch grössere Projekte zu führen, bei denen mehrere Interessengruppen mitwirken. Jörg Klemm kann heute besser Vorteile aber auch Grenzen und Komplexität crossmedialer Vorhaben abschätzen und dies gegenüber Dritten präziser kommunizieren, was ihm hilft, die richtigen Abklärungen zu treffen. Auf dem neuesten Stand bei den verschiedenen Techniken und Tools, sieht sich Bernhard von Allmen, was ihn für crossmediale Herausforderungen fit macht. Ähnlich beurteilt Thomas Obrist seine erworbenen Fähigkeiten, die zu einem besser vernetzten und medienübergreifenden Denken führten. Damit kann und will er nun multimediale Projekte aufgleisen und abwickeln.

Denn oftmals wissen seine Kunden, die vorwiegend aus dem KMU-Bereich stammen, nicht so genau, welche Medien sie wie miteinander verknüpfen sollen. Sie kann Thomas Obrist nun umfassender und präziser beraten, womit auch seine Chancen steigen, einen solchen Auftrag zu erhalten. Bernhard von Allmen umschreibt die erworbenen Stärken mit einem breiteren Wissen in den Bereichen Publishing, Marketing, digitale Techniken, Marktforschung und Kommunikation. Dies befähigt ihn, genauer abzuschätzen, wann welcher Player bei crossmedialen Projekten einzusetzen ist. Das vernetzte Denken ist für ihn ein «Muss», wenn es um das Aufgleisen von multimedialen Kampagnen geht.

Fit für crossmediale Projekte

Auch Greg Notter sieht seine Stärke heute im vernetzten Denken, welches nötig ist, um neue Produkte zu entwickeln und weitere Geschäftsfelder zu erschliessen. Die Möglichkeit mit verschiedenen Medienproduzenten auf gleicher Augenhöhe zu reden, ist für Fredy Bühler eine wichtige Stärke, die ihm erlaubt, als Vermittler zwischen verschiede-nen Medienwelten zu agieren. Dies ist wichtig, weil die Technik ein tiefes, fachspezifi-sches Wissen erfordert, da braucht es den Gegenpart, welcher den Überblick hat und so das erfolgreiche Zusammenspiel ermöglicht. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufsleuten, die eher kreativ tätig sind mit jenen, welche sich vor allem nach Zahlen ausrichten und/oder sehr strukturiert vorgehen, sieht Jörg Klemm als eine bedeutende Stärke. Damit kann verhindert werden, dass ein crossmediales Vorhaben orientierungslos wird oder wegen Ineffizienz zu scheitern droht.

Künftig zielgenauer kommunizieren

Greg Notter will die erworbenen Fähigkeiten einsetzen, um den Spannungsbogen vom Sender zum Empfänger und umgekehrt mit neuem Leben zu füllen. Provokativ gesehen, will er die Grenzen von On- und Offline-Medien bis zur subversiven Kommunikation ausloten. Nüchterner sieht dies Bernhard von Allmen, der bei seiner Bank die Kommunikationskampagnen optimieren will. Er hofft aber auch, dass er dank besserem Wissen neue Kommunikationswege beschreiten wird, jedenfalls ist er sicher, künftig zielgenauer zu kommunizieren und zu verkaufen, was sich im Ergebnis auszahlen werde. Eine sehr praxisbezogene Vorstellung zum Umsetzen des Gelernten vertritt auch Fredy Bühler. Er wird die drei in seiner Firma parallel verlaufenden Workflows bei Print, Web und Video so verknüpfen, dass crossmediale Projekte aus einer Hand getätigt werden können. Zudem sieht er sich nach geeigneten Werkzeugen um, welche eine weitgehend standardisierte und dadurch automatisierte Medienproduktion erlauben. Die crossmediale Produktion bildet auch bei Jörg Klemm künftig einen beruflichen Schwerpunkt, wobei er sich dabei auf die Anwendung für die firmeninterne Instruktion und für die Ausbildung sowie auf Beratungsleistungen konzentrieren möchte. Und Thomas Obrist will seine erworbenen Kenntnisse direkt den Kunden weitergeben, um so als kompetenter Ansprechspartner in Kommunikationsfragen ihr Vertrauen in multimediale Projekte zu stärken. Hier sieht er vor allem bei kleineren und mittleren Firmen noch viel Potential, von dem er profitieren kann.

Hannes Zaugg

FredyBuehler
Fredy Bühler wird crossmediale Projekte orchestrieren

JoergKlemm
Jörg Klemm öffnet den Horizont für neue Technologien

GregNotter
Greg Notter lotet die Grenzen zur subversiven Kommunikation aus

ThomasObrist
Thomas Obrist gewinnt als kompetenter Gesprächspartner neue Crossmedia-Kunden

BernhardvonAllmen
Bernhard von Allmen will zielgenauer kommunizieren und verkaufen

Crossmedia-Management für Entscheider

Das Sawi führt im März 2014 einen speziellen Kurs für Entscheider durch. Ihnen wird an vier Mittwoch-Abenden (12.3, 19.3, 26.3 und 2.4 2014, jeweils 18-21h) die wichtigsten Aspekte von Crossmedia vorgestellt. Zunächst präsentiert Roman Hirsbrunner (CEO JungvonMatt/Limmat) den Weg von der klassischen Werbung zur crossmedialen Kampagne, dann befasst sich Olaf Gijseman (CEO gateB) mit der Modulierung von Prozessen, so dass Standardisierung eine Automatisierung ermöglicht. Frank Bodin (CEO Havas Worldwide Switzerland) zeigt am dritten Abend auf, wie sich Auftraggeber für neue Medien begeistern lassen. Den Abschluss macht Andreas Stuber (Leiter Integrierte Kommunikation der SBB) mit der Präsentation seines Falles: die SBB passt ihre Organisation der multimedialen Welt an. Wer an drei von vier Abenden dabei ist, erhält am Schluss ein Sawi-Zertifikat. Alle, die den Überblick in der komplexer werdenden Medienwelt halten wollen, sollten diesen Brushup Crossmedia nicht verpassen. Anmeldung direkt auf Sawi.com.

 

Neue Moderatorin für Tele Top

Die Sendung «Usflug» auf Tele Top wird neu von Dilan Gropengiesser präsentiert. Sie war bisher als Redaktorin für den TV-Sender tätig.

Die Sendung «Usflug» stellt jede Woche ein neues Ausflugsziel aus der Ostschweiz vor. Dilan Gropengiesser konnte bereits früher erste Moderationserfahrungen sammeln. Sie arbeitete unter anderem für die Amiado-Group, welche das Web-TV von Axel Springer verantwortet. Dilan Gropengiesser ist 26-jährig und kommt aus Zürich. Sie arbeitet seit Mai 2013 auf der Redaktion von Tele Top.

Dilan-Gropengiesser

Dilan Gropengiesser begrüsst als Nachfolgerin von Simone Siddiqui die Zuschauer zum ersten Mal am 15. Februar 2014. In Ihrer ersten Sendung besucht sie die Ausstellung «Märchen, Magie und Trudi Gerster» im Landesmuseum Zürich. Begleitet wird sie dabei von Esther Jenny, Tochter der legendären Märchenerzählerin Trudi Gerster. Die Sendung «Usflug» wird weiterhin von «Thurbo – Die Regionalbahn» als Sponsor unterstützt. «Usflug» ist jeden Samstag bei Tele Top ab 18.30 Uhr mit stündlichen Wiederholungen zu sehen.
 

BAG schreibt Tabakpräventionskampagne aus

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schreibt das Kommunikationsmandat «Partnerkampagne NPT SmokeFree 2014‑2017» aus. Die Einreichefrist läuft bis am 10. März.

Im Rahmen des Projekts «Partnerkampagne Nationales Programm Tabak (NPT)» lanciert das BAG unter der Dachmarke «Smokefree» zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern von Kantonen und NGOs eine neue nationale Kommunikationskampagne. Die Kampagne soll während drei Jahren in der Öffentlichkeit präsent sein. Der Kampagnenstart ist auf Ende 2014 vorgesehen. Seit dem 10. Februar 2014 stehen die Ausschreibungsunterlagen für das Kommunikationsmandat «Partnerkampagne NPT Smokefree 2014-2017» (Pflichtenheft/Briefingdokumente) auf Simap.ch (Informationssystem über das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz) zum Download bereit.

Bewerbungen sind bis am 10. März 2014 einzureichen an: Bundesamt für Gesundheit BAG, z. Hd. Stab RM, DS und CC, Schwarzenburgstrasse 165, CH-3003 Bern.

Bild: Keystone

Zu guter Letzt: Iouri in the Slaughterhouse

Unmittelbar nach Iouri Podladtchikovs sensationeller Goldmedaille folgte das nächste Highlight: Der SRF-Interview-Marathon. Eine Komödie in 18 Akten.  

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SRF eröffnet die Feierlichkeiten mit einem Interview mit Podladtchikovs Mutter, die verständlicherweise ausser sich ist vor Freude. «Gaaanze Welt, vielen Dank, wir sind glucklich!». SRF hakt nach und geht ins Detail: «Wie war das im zweiten Run?» Frau Podladtchikova gibt die Antwort so detailliert, wie es die unnötige Frage verdient: «Jaaaaaa! (…) Das war sehr, sehr gut!». Schon mal sympathisch.

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Nächstes Progamm-Highlight: Ein Interview mit dem geschlagenen, viertplatzierten Snowboard-Superstar Shaun White. «Shaun White, das ist das Gegenteil, von dem, was vor vier Jahren geschah… was denken Sie darüber?» Überraschenderweise ist White punkto Statistiken nicht auf SRF-Höhe und fragt verdutzt nach: «Ähh.. was passierte vor vier Jahren?» «Sie waren Erster, Iouri Vierter…» «Ahh… das habe ich nicht gewusst».

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Podladtchikov ist noch in weiter Ferne, es gilt Zeit zu überbrücken. SRF-Borer fragt Experte Gian Simmen, ob die Medaillen der jungen Japaner absehbar waren oder ob das «ein neuer Trend» sei. Simmen erklärt, die Japaner seien schon immer gut gewesen, das habe man gewusst. Sie hätten gute Förderprogramme und seien deshalb immer wieder aufs Podest gefahren. Also doch kein Schnee-Entwicklungsland. Der Zuschauer lernt zusammen mit SRF-Freestyle-Kommentator Borer, man fühlt sich verbunden.

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Gute Nachricht: Podladtchikov ist nur noch wenige Boxen entfernt. Der Olympiasieger entdeckt die heimischen TV-Kollegen, seine Miene erhellt sich. Simmen und Borer halten das Publikum mit Durchhalteparolen bei Laune.

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Der Kollege vom Tessiner Fernsehen macht gestenreich klar, dass er dann noch vorher an der Reihe sei. Der diplomatische SRF-Borer willigt sofort ein.

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Minuten später: Gian Simmen baut Blickkontakt mit Kollege Iouri auf und begrüsst ihn mit einem Snowboard-typischen «Hang Loose». Borer stellt sichtlich erleichtert fest: «Jetzt hat er Gian entdeckt!»

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Es kann sich nur noch um Augenblicke handeln. Zur letzten Überbrückung krallt sich Simmen den japanischen Silbermedaillengewinner Ayumu Hirano, der sich soeben vorbeistehlen wollte. Er ist 15, 1 Meter 45 gross und spricht kein Englisch. Ideale Voraussetzungen also für ein SRF-Interview unter Freunden. Gute Frage: «You're second… how do you feel?» Entgegen aller Erwartungen holt Hirano nun ausführlich aus, gibt auf japanisch Satz um Satz zum Besten und droht den Zeitplan durcheinander zu bringen. Der Dolmetscher fasst kurz und knapp zusammen: Hirano hat lange für diesen Moment trainiert und freut sich nun auf die weitere Karriere.

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Endlich ist man den Japaner losgeworden und stellt fest, dass Iouri nur noch eine Box entfernt ist. «Momentan ist er bei den Chinesen… danach kommt er zu uns!» beruhigt Borer. Den Kollegen aus dem Tessin hat er inzwischen vergessen.

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Nur noch eine Frage an Gian zur Überbrückung. «Wann hast du gedacht, dass Gian Olympiasieger werden könnte?» Borer meint natürlich Podladtchikov, aber die bevorstehende Ankunft des neuen Gold-Helden schlägt merklich auf die Konzentration. «Am 12. Februar 1998», kontert der ehemalige Olympiasieger Simmen souverän, bis er schliesslich vom aktuellen Titelhalter unterbrochen…

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…und stürmisch begrüsst wird. Der Tessiner Kollege (2.v.l.) begrüsst stürmisch mit, wird vorerst aber noch nicht bemerkt.

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Dem Tessiner Kollegen dämmert allmählich, dass dem spontanen Lebemann Podladtchikov die mediale Auslegeordnung ziemlich egal ist. Mit gestresster, aber bestimmter Gestik erinnert er SRF an die abgemachte Reihenfolge.

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Arm in Arm mit Simmen wendet sich Podladtchikov dann doch dem Tessiner Fernsehen zu. Borer willigt ein und hält wörtlich fest: «Wir lassen den Tessiner zwei Fragen stellen!» Dieser erwidert die Deutschschweizer Herzlichkeit mit einem ebenso herzlichen Lachen.

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Während der italienischsprachigen Anmoderation wendet sich Podladtchikov ratlos und achselzuckend an Simmen, er verstehe die Sprache nicht. Zum Glück wechselt der Tessiner Kollege plötzlich von Italieniisch auf Deutsch. «Ein Traum… nach dem vierten Platz in Vancouver… deine Gefühle?» «…ahhhh… incredibile!… das ist alles… muss ich mehr sagen?» Er muss. Also fügt er auf Schweizerdeutsch an: «Ich ha mir vorgstellt, dass dä Gian kommentiert, wenn ich schmeissä!» Das hätte der Tessiner Kollege wohl auch nicht verstanden, wenn er des Schweizerdeutschen mächtig gewesen wäre. Podladtchikov antwortet auf die nächste Frage, die Chance, seinen Yolo-Flip zu stehen, sei 1:1 gewesen, weil er nur einen probiert habe.

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Der Tessiner Kollege wagt eine letzte Frage und will wissen, ob es denn nicht speziell sei, als in Russland geborener Schweizer in Russland Olympiasieger zu werden. Etwas verdutzt wendet sich Podladtchikov an Simmen: «Das habe ich vorher schon beantwortet… eigentlich…». Er meint bei einer TV-Station zuvor im Interview-Marathon. Medienprofi Simmen greift schlichtend ein und will seinen Kollegen zu einer Antwort animieren: «Du hast jetzt drei Jahre drauf hin trainiert, oder?» Ohne Erfolg. Podladtchikov erkärt dem Tessiner Kollegen: «Ja, ich kann nicht…ähhh..Sorry!» und fügt Richtung Simmen entschuldigend an: «Ich habe nichts verstanden.»

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Endlich ist die Zeit von SRF gekommen. Borer greift ins Interview-Chaos ein und liefert die Erklärung für Podladtchikovs Ladehemmung gleich selbst: «Die Emotionen sind wohl noch zu hoch, Sie wissen noch gar nicht so recht, was Sie antworten sollen auf die Fragen…» Podladtchikov antwortet sehr wohl – in einer für ansonsten standardisierte Sportler-Interviews erfrischend unypischen Art und Weise: «Nein, aber ich wiederhole mich nicht gerne. Ich erzähle den Leuten gerne was Neues, aber jetzt habe ich nichts Neues.»

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Borer korrigiert, er habe sehr wohl etwas Neues, nämlich eine Goldmedaille und will – die Zuschauer danken es – wissen, wie es denn war, als die Eltern gratulieren kamen. «Äh… mein Vater war 'uhuerä betrunkä, ich habe mir sogleich Sorgen gemacht… vorallem mein Onkel… er war voll in Tränen…» Erfrischend!

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Letzter Akt: Die grimmige Pressefrau schiebt Podladtchikov zur nächsten Box. Da sie nicht wirkt, als sei mit ihr zu spassen, kommt der frisch gekrönte Titelhalter ihrer Aufforderung widerstandslos nach. Hoffentlich wird Iouri Podladtchikov bald wieder Olympiasieger.

Thomas Häusermann

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Goldbach Audience: Neuer Head of Sales

Ab 1. März 2014 wird der Sales Manager Christian Novakov als Head of Sales das Verkaufsteam von Goldbach Audience leiten. Er übernimmt damit die Aufgaben von Andrea Jordi, die eine Babypause einlegen wird.

Durch seine langjährige Erfahrung in Verkauf sowie Beratung verfügt Christian Novakov (Jahrgang 1975) über ein breites marktspezifisches Know-how in den Bereichen TV, Radio und Online und kann die durch Andrea Jordi und ihr Team erfolgreich implementierte Sales Strategie der Goldbach Audience weiter vorantreiben.

Seit 2008 war Christian Novakov als Sales Verantwortlicher bei verschiedenen Schweizer Unternehmen, darunter Publicitas Cinecom & Media, Le Temps Media und zuletzt bei Comparis.ch, tätig, davor in Deutschland als Marketing und Sales Verantwortlicher unter anderem bei R.H.B. Radiohaus Berlin. Durch seiner jüngste Tätigkeit als Senior Online Sales Manager bei Comparis.ch, wo er die Vermarktung der Online- und Mobile-Produkte mit ausgebaut hat, verfügt der studierte Publizist und Theaterwissenschaftler über profunde Kenntnisse der digitalen Welt und weiss laut Mitteilung genau, welche Ansprüche Werbetreibende an Vermarkter haben.

«Wir wollen Kunden und Agenturen professionelle Dienstleistungen bieten und ihren Bedürfnissen optimal entsprechen können. Aus diesem Grund haben wir 2012 die Sales Unit wieder neu aufgebaut. Mit Christian Novakov ist es uns nun gelungen, einen branchenerfahrenen Mann zu verpflichten, der uns im weiteren Ausbau dieser Strategie unterstützen kann», so Alexander Horrolt, Managing Director der Goldbach Audience.

«Fenster zum Sonntag»: Neue Vereinbarung

Die SRG und Alphavision haben eine neue Vereinbarung über die Zusammenarbeit und Ausstrahlung der Religionssendung «Fenster zum Sonntag» unterzeichnet. Sie trat am 1. Januar 2014 in Kraft und gilt fünf Jahre.

Das Uvek hat die Vereinbarung genehmigt, wie Alphavision am Dienstag mitteilte. «Fenster zum Sonntag» erreiche gegenwärtig einen Marktanteil von rund fünf Prozent und gehöre auf SRF zwei zu den Sendungen, die gerne und regelmässig gesehen würden, hiess es weiter. Seit über 18 Jahren ist «Fenster zum Sonntag» im Schweizer Fernsehen auf Sendung. Im Mai 1995 erteilte der Bundesrat Alphavision die erste Sendekonzession, am 17. September des gleichen Jahrs erfolgte der Sendestart. (SDA)

Visu’l und Etextera rücken näher zusammen

Per Februar 2014 sind die zwei Agenturen Etextera und Visu’l näher zusammengerückt und eine strategische Partnerschaft eingegangen. Sie bleiben aber eigenständig.

Kürzere Wege und kürzere Lieferfristen. Dies sind zwei von vielen Punkten, welche die Textagentur Etextera und die Agentur für Identity und Kommunikation Visu’l laut Mitteilung dazu bewogen haben, eine strategische Partnerschaft einzugehen. Dabei bleiben beide Agenturen eigenständig.

Durch diese Partnerschaft ergibt sich für die Agenturen eine Win-win-Situation: Sie können die Effizienz erhöhen, was letztlich den Kunden zugutekommt. Damit die Zusammenarbeit reibungslos ablaufen kann, ist Anfang Februar eine Mitarbeiterin von Etextera in die Büroräumlichkeiten von Visu’l in der Berner Matte eingezogen.

Viel Neues und viel Altbewährtes

Vieles wird neu, Vieles bleibt trotzdem beim Alten: Zum Beispiel ist Schmitten nach wie vor Hauptsitz von Etextera. Zudem verfolgt die Agentur auch ihre Philosophie weiter. Das heisst, die Texterinnen und Redaktorinnen arbeiten weiterhin vom Homeoffice aus.

 

Komet: German Design Award 2014

Das Magazin Soirée graphique N°6 von Komet erhält die «Special Mention» des renommierten German Design Award.

Der German Design Award setzt sich zum Ziel, einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken, zu präsentieren und zu prämieren. Der Preis wird jährlich vom Rat für Formgebung vergeben und zeichnet erstklassige und wegweisende Produkte, Projekte und Persönlichkeiten der internationalen Designlandschaft aus. Die «Special Mention» erhalten diejenigen Arbeiten, welche mit besonders gelungenen Teilaspekten oder Lösungen auf sich aufmerksam machen.

Bereits viermal wurden in den letzten Jahren Arbeiten von Komet für den Designpreis nominiert, die Zeitung zur Soirée graphique N°4 hat bereits eine Special Mention erhalten. Mit der erneuten Vergabe einer Special Mention an das Magazin zur Soirée graphique N°6, konnte die Agentur nun zum zweiten Mal eine der begehrten Auszeichnungen nach Bern holen. Die Publikation wurde Anfang Jahr bereits vom ADC Schweiz mit Silber (Design) und Bronze (Fotografie) ausgezeichnet.

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Ron Orp verstärkt Sales Team

Ron Orp’s Mail erweitert sein Marketing/Sales Team in Zürich. Nadine Läderach ist seit 1. Februar 2014 für Ron Orp tätig.

Die 26-Jährige war zuvor in den Bereichen Werbung & Promotion unter anderem für Swissmilk, Campari & Nike tätig. Ron Orp baut mit Nadine Läderach seine Kompetenz in Konzept, Planung und Realisation von Online Kampagnen / Storytelling weiter aus, wie es in einer Mitteilung heisst. In der Deutschschweiz sind zwischenzeitlich 20 Personen für Ron Orp tätig. Ron Orp’s Mail erscheint in acht Städten in der Schweiz, sowie in Deutschland und Österreich.
 

Spitex lanciert neue Fachzeitschrift

«Spitex Magazin» heisst die neue Fachzeitschrift der Non-Profit-Organisation Spitex. Sie löst Spitex Schauplatz ab und erscheint erstmals am kommenden Freitag. Herausgegeben wird die Fachzeitschrift vom Spitex Verband Schweiz.

Das Magazin deckt neu die ganze Schweiz ab. Es erscheint in Deutsch und Französisch und enthält einen italienischsprachigen Beihefter, wie der Spitex Verband Kanton Zürich am Dienstag mitteilte. Die verschiedenen Sprachausgaben beinhalten mehrheitlich die gleichen Themen. Sie werden aber separat aufgearbeitet, um den sprachregionalen Eigenheiten bei Inhalten und Illustrationen gerecht zu werden. Themen sind gesundheitspolitische Fragen im Zusammenhang mit Hilfe und Pflege zu Hause. Wie die Vorläufer-Publikation erscheint das Spitex Magazin sechsmal pro Jahr in einer Auflage von 6000 Exemplaren.

Nebst der gedruckten Ausgabe wird das Magazin als Tablet-App (iOS und Android) auch in digitaler Form zur Verfügung stehen. Damit können alle Artikel bequem von überall abgerufen werden. Eine neue, dreisprachige Website teasert die wichtigsten Beiträge jeder Ausgabe an und verfügt über einen zusätzlichen Newsbereich und ein Archiv. Die für die Darstellung auf Smartphones optimierte Plattform bietet zudem Abo- und Insertionsmöglichkeiten.

Das Spitex Magazin richtet sich grundsätzlich an alle, die sich für Spitex-Themen interessieren. Zum Zielpublikum gehören in erster Linie Mitarbeitende, Vorstände sowie Trägerschaften und Verbände der Non-Profit-Spitex. Anderseits richtet sich das Magazin aber auch an Fachleute aus Partnerorganisationen (Heime, Spitäler, Hausärztinnen und Hausärzte, Krankenversicherer und Amtsstellen) sowie interessierte Personen in Politik, Wirtschaft und Behörden.

Das bisherige Medium Schauplatz Spitex erschien seit Frühling 2009. Herausgegeben wurde es von einem eigens gegründeten gleichnamigen Trägerverein. Diesem gehörten verschiedene Spitex-Kantonalverbände und der Spitex Verband Schweiz an. (SDA/PD/hae)

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Januar: Tonhalle Late geht in die nächste Runde

Auch im neuen Jahr wird die etablierte Konzert- und Partyserie des Tonhalle-Orchesters Zürich weitergeführt. Weiterhin zeichnet Januar für den Werbeauftritt von Tonhalle Late verantwortlich.

Passend zum nächsten Late-Event kommenden März, dem letzten mit dem langjährigen Chefdirigenten David Zinman und Initiant des innovativen Konzert/Party-Konzepts, wurde auch im Bildsujet auf Festlichkeit gesetzt. Die Verbindung der Themen «klassische Musik» und «Party» wird visuell inszeniert. Als Werbemittel kommen Plakate, Flyer sowie ein Programm-Faltplakat am Eventabend selbst zum Einsatz.

Verantwortlich beim Tonhalle-Ochester Zürich: Michaela Braun (Leitung Kommunikation und Marketing), Mara Corleoni (Projektleitung Tonhalle Late). Verantwortlich bei Roos & Company: Ralph Roos. Verantwortlich bei Januar Designbureau: Emanuel Gürth, Fredy Espejo (Kreativ- & Artdirektion).

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Neue LGK: Neuer Auftritt von IWB

IWB präsentiert sich im neuen Corporate Design und mit einem neuen Claim. Verantwortlich dafür zeichnet die Agentur Neue LGK.

IWB, ein Schweizer Unternehmen für erneuerbare Energie und Energieeffizienz aus Basel, macht sich fit für die Zukunft. In diese im Energiemarkt hart umkämpfte Zukunft geht das Unternehmen nicht mehr als «Industrielle Werke Basel», sondern als die Monomarke IWB, das vieldimensionale Basler Versorgungsunternehmen für Energie, Wasser und Telekom. Ein Dienstleistungsunternehmen, das seine Kunden in Basel und darüber hinaus nachhaltig und sicher versorgt und vernetzt. Und dabei konsequent den Weg zu einer erneuerbaren Vollversorgung verfolgt wie kein anderes Energieunternehmen in der Schweiz. Schon heute stellt IWB in den eigenen Produktionsanlagen mehr erneuerbaren Strom her, als die Kunden im eigenen Netzgebiet verbrauchen. Das gibt es in der Schweiz sonst nirgends. Und Atomstrom darf IWB weder fördern noch produzieren noch liefern. So will es die Kantonsverfassung von Basel-Stadt.

Neue LGK gewann die öffentliche IWB-Ausschreibung zur Entwicklung eines neuen Corporate Design. Anfang 2013 startete die Agentur mit der Konzeption und Gestaltung des neuen Auftritts von IWB, wobei sie sich auf eine frisch geschärfte Unternehmensidentität und entsprechende Unternehmenswerte stützen konnte. Nachhaltigkeit, Effizienz und Reduktion heisst: weniger ist mehr. Deshalb beschränkt man sich auch beim CD auf das Wesentlichste und Notwendigste. Jeder Auftritt der Marke IWB unterstreicht so Effizienz und Nachhaltigkeit.

Der neue Claim von IWB lautet «Aus eigener Energie». Und aus eigener Energie ist er auch entstanden: in Workshops und einem anschliessenden Urnengang, an dem alle IWB-Mitarbeitenden teilnehmen konnten.

Der neue Auftritt und der neue Claim von IWB wurden zuerst im Oktober 2013 allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentiert. Bei der Gelegenheit wurde auch zum ersten Mal der neue Unternehmensfilm gezeigt. Konzipiert und produziert wurde dieser Film ebenfalls von Neue LGK in Zusammenarbeit mit der Filmproduktion Solid & Haller und dem Regisseur Daniel Leuthold.

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Nach der erfolgreichen internen Markenverankerung präsentierte IWB das neue CD und den neuen Claim allen Baslerinnen und Baslern im Rahmen einer Anzeigen- und Plakatkampagne, mittels E-Board am Bahnhof SBB, mit Online-Bannern und auf zwei vollbeschrifteten IWB-Trams. Alles konzipiert und gestaltet von Neue LGK. Seit Anfang dieses Jahres zeigt nun eine breite Image-Kampagne, wofür sich IWB kompetent und engagiert täglich einsetzt: für einen nachhaltigen und effizienten Umgang mit Energie, Wasser und Telekom, bei dem jeder Tropfen, jeder Windstoss, jeder Sonnenstrahl, jeder Abfallsack, jede Kilowattstunde, jede Glasfaser und jedes Grad zählt.

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Verantwortlich bei IWB: Lars Knuchel und Dietmar Küther, Unternehmenskommunikation. Verantwortlich bei Neue LGK: Hans Tanner, André Benker (Creative Direction), Peter Rettinghausen (Text), Kerstin Berk, Valentina Herrmann (Art Direction), Jeannine Moser (Grafik), Nina Geissbühler (DTP), Claudia Shatri, Nick Schoberth (Beratung), Annette Fischer (Fotografie).
 

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